IS: 1500 Dollar pro Rekrut – Genozid an türkischer Grenze? AI klagt an

300 Indonesier kämpfen auf Seiten des „Islamischen Staats“ in Syrien und im Irak

300 Indonesier kämpfen auf Seiten des "Islamischen Staats" in Syrien und im Irak

Java 20. November 2014 (IRNA/IRIB)

Mindestens 300 Indonesier kämpfen für den „Islamischen Staat“ in Syrien und im Irak. Das berichtete Wawan Poranto, ein Mitglied der indonesischen Terrorbekämpfungsorganisation, bei einer Versammlung in der Universität Malang im Osten von Java.

Wie es auf der Webseite der Zeitung „Jakarta Globe“ heißt, handelt es sich um Männer zwischen 17 und 25 Jahren, die vom IS über Kuala Lumpur und Singapur nach Syrien gebracht werden.Ost-Java soll der ideale Ort für den IS und dessen Schulungen in Indonesien sein. Für die Schulung und Rekrutierung jedes Indonesiers und seiner Entsendung nach Syrien investiere der IS 1500 Dollar.Der Generalsekretär der Kommission zum Schutz der indonesischen Kinder gab zuvor schon an, dass Terroristen bei der Rekrutierung von Schülern aktiv sind.

50 französische Terroristen in Syrien getötet

50 französische Terroristen in Syrien getötet

Paris 19. November 2014 (IRIB)

50 Terroristen mit französischer Staatsangehörigkeit sind laut dem Premierminister  Manuel Valls in Syrien getötet worden.

Dem Le Figaro Online-Magazin zufolge sagte Valls, dass derzeit rund 1.000 junge Franzosen für die extremistische IS-Terrorgruppe kämpfen. Die Chefin der nationalistischen Partei Frankreichs Front National (FN) Mari Le Pen hob am heutigen Mittwoch hervor, dass sich entgegen der Angaben der Regierung  zurzeit rund 4.000 junge Franzosen unter den Terroristen befänden. Die französische Regierung, sowie weitere westliche Staaten, die zu einer Zeit die Terroristen im Kampf gegen die   syrische Regierung unterstützten, fürchten  nun die  Rückkehr dieser jungen Extremisten in ihre Heimatländer.

FBI: Rund 150 US-Bürger kämpfen auf Seite der IS-Terroristen

FBI: Rund 150 US-Bürger kämpfen auf Seite der IS-Terroristen

Washington 19. November 2014 (trt/IRIB)

Der amerikanischen Bundespolizei (FBI) zufolge haben sich 150 US-Bürger der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) angeschlossen.

Wie heute der türkische Nachrichtensender „trt-online“ unter Berufung auf FBI-Quellen weiter dazu berichtete, seien US-Bürger, die sich dem IS angeschlossen haben, unter Verfolgung gestellt worden. Die IS-Terroristen seien nach einer Ausbildung in die USA zurückgekehrt, um Terroranschläge auszuführen. Über die Zahl dieser ‚Schläfer‘ wurden keine Angaben gemacht. Indessen werden die Stimmen im US-Kongress nach einem verstärkten Vorgehen gegen die IS immer lauter. Der Präsident der regionalen kurdischen Verwaltung, Massoud Barzani, warf unterdessen dem Westen vor, im Kampf gegen die IS keine ausreichende Unterstützung zu leisten. Barzani sagte, gerne würde man den Koalitionsstreitkräften für ihren Beitrag danken, jedoch sei die bisherige Unterstützung weit unter dem Bedarf.

Uno-Bericht: Erbeutete Waffen reichen IS-Kämpfern für zwei Jahre

Uno-Bericht: Erbeutete Waffen reichen IS-Kämpfern für zwei Jahre

STIMME RUSSLANDS Die Terrorgruppierung „Islamischer Staat“ (IS) hat derart große Waffenmengen erbeutet, dass sie für zwei Jahre Kampfhandlungen in Syrien und im Irak ausreichen würden, heißt es in einem Bericht internationaler Experten, der für UN-Sicherheitsrat vorbereitet wurde.

Nach Uno-Schätzungen stehen den IS-Kämpfern Panzer T-55 und T-72, amerikanische Hummer-Wagen, Maschinenpistolen und Fla-Systeme von kurzer Reichweite.

Laut Angaben, die im Bericht angeführt werden, haben die bewaffneten Radikalen das Gros der Rüstungen in einem irakischen Militärstützpunkt erbeutet, der unter Kontrolle der USA steht.

Flugzeuge mit Waffen für den IS auf irakischem Flughafen gelandet

Flugzeuge mit Waffen für den IS auf irakischem Flughafen gelandet

Bagdad 20. November 2014 (IRIB/IRNA)

Auf dem Flughafen von Bagdad ist vor kurzem ein mit Waffen beladenens tschechisches Flugzeug gelandet. Die Waffen sollten bei der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ gegen Erdöl eingetauscht werden. Das berichtete der irakische Abgeordnete Hakim al-Zamili gestern der türkischen Zeitung Zaman.

Dies sei nicht das erste im Irak zum Zweck des Austauschs von Waffen gegen Erdöl gelandete Flugzeug gewesen, so al-Zamili. Er war nicht jedoch bereit, die Namen von Personen zu nennen, die in diese illegalen Geschäften verwickelt sind.

Schätzungen von Experten zufolge verdienen die IS-Extremisten in Zusammenarbeit mit einigen Ländern täglich über 2 Millionen Dollar durch den Raub und Verkauf von Erdöl.

Die Terrorgruppe IS hat seit Juni große Gebiete des Iraks unter ihre Kontrolle gebracht und dort viele Verbrechen begangen.

Amnesty Internationale (ai) wirft Türkei massive Menschenrechtsverletzungen vor

Kurdische Flüchtlinge aus Syrien in einem Lager in der türkischen Stadt Suruc: In einem neuen Bericht von Amnesty International werden viele Maßnahmen der türkischen Behörden ausdrücklich gelobt.Kurdische Flüchtlinge aus Syrien in einem Lager in der türkischen Stadt Suruc: In einem neuen Bericht von Amnesty International werden viele Maßnahmen der türkischen Behörden ausdrücklich gelobt.

Istanbul/Wien 20. November 2014 (APA/IRIB)

Amnesty International wirft der Türkei schwere Verfehlungen im Umgang mit Flüchtlingen aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Syrien vor.

Diese würden an der Grenze häufig abgewiesen und zurückgeschickt. Zudem würden türkische Sicherheitskräfte oft mit Gewalt gegen die Flüchtlinge vorgehen, sie ohne gesetzliche Grundlage festhalten und auf syrisches Territorium zurückdrängen. Da das Gebiet vermint ist, seien dabei mehrere Flüchtlinge ums Leben gekommen. Es seien zwischen Dezember 2013 und August 2014 mindestens 17 Menschen an der Grenze erschossen worden, heißt es in einem am Donnerstag in Istanbul veröffentlichten Bericht. Für Heinz Patzelt, Generalsekretär von Amnesty International Österreich, eine klare Verletzung des Völkerrechts. Die Türkei habe laut Bericht lediglich zwei Grenzübergänge uneingeschränkt für Flüchtlinge geöffnet, und auch dort würden regelmäßig Flüchtlinge ohne gültige Reisepässe abgewiesen.

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