IS droht Russland – Journalist Stenin mit Flüchtlingen ermordet – Jazenjuk will Mauer bauen

US-Außenamt: Keine Angaben über Entsendung russischer Truppen in Ukraine

US-Außenamt: Keine Angaben über Entsendung russischer Truppen in Ukraine

STIMME RUSSLANDS Das US-Außenministerium verfügt über keine Beweise dafür, dass russische Truppen die ukrainische Grenze überquert haben, erklärte die Sprecherin des Amts Jen Psaki.

„Ich glaube, es gibt nichts Neues, was die USA bestätigen könnten“, sagte sie anlässlich der Erklärungen der Kiewer Behörden, laut denen russische Truppen in der Ukraine im Einsatz sind.

Zuvor erklärte der Pressesprecher des US-Verteidigungsministeriums Konteradmiral John Kirby, dass etwa 10.000 russische Militärs an der ukrainischen Grenze stationiert seien und „einige tausend russische Militärs die Separatisten in der Ostukraine unterstützen“.

Kreml will Aufzeichnung von umstrittenem Gespräch Putin-Barroso publik machen

Kreml will Aufzeichnung von umstrittenem Gespräch Putin-Barroso publik machen

STIMME RUSSLANDS Der russische Präsidialstab hat sich bereit erklärt, die Aufzeichnung des umstrittenen Telefongesprächs zwischen Präsident Wladimir Putin und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso publik zu machen. „Es kommt darauf an, alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen“, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben von Russlands EU-Botschafter Wladimir Tschischow an Barroso.

Zuvor hatte Putins Berater Juri Uschakow mitgeteilt, dass das von Barroso veröffentlichte „Zitat“ Putins, wonach Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew binnen zwei Wochen einnehmen könnte, aus dem Kontext gerissen worden war. „Ich weiß, dass die Administration des russischen Präsidenten sowohl eine schriftliche als auch eine Audioaufzeichnung des Gesprächs hat. Sollten Sie (Barroso) keine Einwände haben, würde der Kreml die Aufzeichnung des Telefonats in den nächsten zwei Tagen zur Verfügung stellen“, betonte Tschischow.

Der Botschafter bezeichnete die Veröffentlichung vertraulicher Gespräche auf derart hoher Ebene als einen Verstoß gegen diplomatische Gepflogenheiten.

Die italienische Zeitung „La Repubblica“ hatte am Vortag berichtet, Barroso habe die Teilnehmer eines EU-Gipfels über sein jüngstes Gespräch mit Putin informiert. „Als ich nach (russischen) Militärs in der Ukraine gefragt hatte, ging der russische Führer zu Drohungen über“, wurde Barroso vom Blatt zitiert. „Das Problem besteht nicht darin… Ich könnte Kiew binnen zwei Wochen einnehmen“, soll Putin laut Barroso gesagt haben. Nach Einschätzung des scheidenden EU-Kommissionspräsidenten wollte der russische Staatschef mit dieser Aussage davor warnen, Russland mit neuen Sanktionen zu provozieren. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Ukrainische Armee greift Donezk und Gorlowka mit Artillerie an – Stab der VRD

Ukrainische Armee greift Donezk und Gorlowka mit Artillerie an – Stab der VRD

STIMME RUSSLANDS Die ukrainische Armee hat mehrere Städte im Gebiet Donezk, darunter die nördlichen Außenbezirke der Gebietshauptstadt, sowie Gorlowka und Makejewka (Gebiet Lugansk) mit Artillerie angegriffen, erfuhr RIA Novosti am Donnerstag im Stab der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD).

„Die ukrainischen Militärs haben Artillerie-Einzelschläge gegen Wohnviertel und Infrastruktur-Objekte in den nördlichen und nordwestlichen Außenbezirken von Donezk sowie gegen den Donezker internationalen Flughafen geführt. Zum Einsatz kamen Artilleriegeschütze und Mehrfachraketenwerfer“, hieß es im Stab. Im Gebiet Lugansk seien die Städte Gorlowka, Makejewka und Jenakijewo angegriffen worden. Bei mehreren Ortschaften habe es Gefechte gegeben.

Nach Angaben des VRD-Stabs wurden im Raum der Ortschaft Pobeda und in der Umgebung von Dmitrowka insgesamt 35 ukrainische Soldaten außer Gefecht gesetzt sowie fünf SPZ und zwölf mit Munition und Öl- und Schmierstoffen beladene Lastwagen zerstört.

Nach Einschätzung des Stabs hat die ukrainische Armee in der Nacht zum Donnerstag insgesamt 70 Mann an Toten und Verletzten verloren. 16 Panzer und 28 Kraftfahrzeuge der Armee seien zerstört worden.

Seit Beginn der Sonderoperation, die die Kiewer Behörden Mitte April gegen die Anhänger der staatlichen Eigenständigkeit im Südosten der Ukraine gestartet hatten, sind nach UN-Angaben mehr als 2.500 Zivilisten getötet und rund 6.000 verletzt worden. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

1.800 Tonnen Hilfsgüter für Ostukraine versandbereit – russischer Zivilschutz

1.800 Tonnen Hilfsgüter für Ostukraine versandbereit – russischer Zivilschutz

STIMME RUSSLANDS Fast 2.000 Tonnen Hilfsgüter sind für die Entsendung des zweiten Hilfskonvois in die Südost-Ukraine bereit, sagte der Vizezivilschutzminister Russlands, Wladimir Artamonow.

„Faktisch vorbereitet ist der Vorschlag zur Organisation des zweiten Hilfskonvois. Versandbereit per Eisenbahn und per Achse sind schon 1.800 Tonnen Hilfsgüter“, sagte er.

Seinen Worten nach wurden bereits Verhandlungen mit einem Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) geführt.

„Wir haben die Handlungen bei der gemeinsamen Kontrolle der Frachtübergabe abgestimmt, Vertreter des Grenzzolldienstes der Ukraine informiert und die Zustimmung zur Teilnahme an der Arbeit bei der Frachtabfertigung auf der Eisenbahnstation Kamenskoje erhalten“, fügte Artamonow hinzu.

Russland hatte in der vorigen Woche eine Note des ukrainischen Außenministeriums mit der Einwilligung in den Transport von russischen Hilfsgütern in die Ost-Ukraine erhalten.

Der Vizepremier der selbsterklärten Donezker Volksrepublik, Andrej Purgin, hatte früher RIA Novosti mitgeteilt, dass die Volkswehr bereit sei, die Sicherheit des zweiten russischen Hilfskonvois zu gewährleisten. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

UN: Bereits 260.000 Binnenflüchtlinge in Ukraine – 800.000 in Russland

UN: Bereits 260.000 Binnenflüchtlinge in Ukraine

STIMME RUSSLANDS Aufgrund der andauernden Kämpfe zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern hat sich die Zahl der Binnenvertriebenen in der Ukraine laut Angaben der Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) seit Anfang August auf 260.000 verdoppelt.

Wegen der andauernden Kämpfe in Donezk, Lugansk und im Süden des Gebietes Donezk befürchte die Organisation eine weitere Zunahme der Flüchtlingszahl, sagte der UNHCR-Chef in Europa, Vincent Cochetel, nach Angaben der Agentur Reuters. Cochetel hatte Anfang August berichtet, dass sich etwa 730.000 Ukrainer aufgrund der Gefechte in ihrer Heimat nach Russland abgesetzt hätten. Nach den jüngsten Angaben der russischen Migrationsbehörde sind mehr als 800.000 ukrainische Staatsbürger seit Beginn des Kiewer Militäreinsatzes im Osten des Landes nach Russland eingereist. Rund 130.000 von ihnen haben um Asyl ersucht. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Volksmilizen nehmen Sturm auf Flughafen von Donezk wieder auf

Volksmilizen nehmen Sturm auf Flughafen von Donezk wieder auf

STIMME RUSSLANDS Die Volksmilizen der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ im Osten der Ukraine haben den Sturm des Flughafens von Donezk wieder aufgenommen. Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent am Dienstag vor Ort.

Die Volkswehr beschießt das Flughafengelände aus Grad-Mehrfachraketenwerfern und Minenwerfern. Im Flughafen hatten sich viele ukrainische Sicherheitskräfte verschanzt.

Zuvor hatte der Verteidigungsminister der „Volksrepublik Donezk“, Wladimir Kononow, die Einnahme des Flughafens als eine der nächsten Aufgaben der Volkswehr bezeichnet. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Ostukraine: Milizen überstellen Kiew 300 Kriegsgefangene – 168 neue Tote oder Gefangene seit Montag

Ostukraine: Milizen überstellen Kiew 300 Kriegsgefangene

STIMME RUSSLANDS Die Volksmilizen im ostukrainischen Gebiet Donezk haben seit Montag nach eigenen Angaben 300 gefangene und 72 verletzte Soldaten an die ukrainischen Behörden überstellt.

„In den vergangenen 24 Stunden sind 300 Gefangene, 72 Verletzte und 35 Tote an Vertreter der Junta in Donezk und Umgebung übergeben worden“, teilte die von Kiew abtrünnige „Volksrepublik Donezk“ am Dienstag mit.

Nach Angaben der Milizen sind seit Montag 57 ukrainische Nationalgardisten bei den Kämpfen getötet und 111 weitere Soldaten der Regierungsarmee gefangen genommen worden. Zudem sei mindestens ein Zivilist umgekommen. Die Armee der VRD setze ihre Offensive fort und habe Pawlogradskoje, Nowoamwrosijewskoje und vier weitere Ortschaften südöstlich von Donezk von Kiew-treuen Streitkräften „befreit“, hieß es. „Es ist geplant, in den nächsten Tagen Mariupol zu befreien.“

In der vergangenen Woche hatten die ostukrainischen Milizen im Gebiet Donezk eine groß angelegte Offensive gegen die Regierungstruppen begonnen und im Raum von Ilowajsk nach unbestätigten Berichten Tausende Soldaten in einen Kessel getrieben. Aufgrund einer Vereinbarung mit den Milizen wurden mehrere ukrainische Soldaten aus dem Kessel herausgelassen.

Am Montag teilte der Chef des ukrainischen Zentrums für Gefangenentausch, Wladimir Ruban, mit, dass 680 Armeeangehörige im Raum Donezk in Gefangenschaft seien. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Vizepremier der VRD: Volkswehr plant keine Offensive gegen Kiew

Volkswehr plant keine Offensive gegen Kiew - Vizepremier der VRD

STIMME RUSSLANDS Der Vizepremier der nicht anerkannten „Volksrepublik Donezk“, Andrej Purgin, hat am Dienstag bestätigt, dass die Volksmilizen der „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk keine Offensive gegen Kiew planen.

„Wir haben bereits unsere offizielle Position dargelegt: Wir erheben keinen Anspruch auf das Territorium der Ukraine – zumindest heute nicht. Das gilt für die VRD und die VRL“, sagte Purgin am Dienstag in Moskau zu Journalisten.

Die Vertreter der „Volksrepubliken“ von Donezk und Lugansk hatten am Vortag bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk ihre Verhandlungsposition dargelegt. Die Kontaktgruppe, die nach einer einmonatigen Pause wieder zusammengekommen war, setzt sich aus Vertretern von Russland, Kiew, der OSZE und des Südostens der Ukraine zusammen.

Die Behörden in Kiew hatten Mitte April eine Militäroperation im Osten der Ukraine gestartet, um die dortigen Proteste gegen den Februar-Umsturz in Kiew zu unterdrücken. In Donezk und Lugansk war Anfang April die Gründung von „Volksrepubliken“ angekündigt worden. Anhand der Ergebnisse von Referenden am 11. Mai haben die beiden Regionen ihre staatliche Eigenständigkeit verkündet. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Putin schlägt Plan für Beendigung des Ukraine-Konflikts vor

Putin schlägt Plan für Beendigung des Ukraine-Konflikts vor

STIMME RUSSLANDS Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch einen Plan zur Beendigung des blutigen Konfliktes in der in Ostukraine vorgeschlagen. Das aus sieben Punkten bestehende Dokument sieht vor allem einen international kontrollierten Waffenstillstand vor.

Der Plan fordert sowohl das ukrainische Militär als auch die Volksmilizen im Südosten der Ukraine auf, „die aktiven Angriffshandlungen“ einzustellen. Die ukrainische Armee soll ihre Artillerie und ihre Raketenwerfer auf eine Distanz abziehen, die Angriffe auf Städte und Ortschaften unmöglich macht. Der dritte Punkt sieht eine umfassende und objektive internationale Kontrolle der Waffenruhe sowie eine internationale Überwachung der durch die Umsetzung der Punkte eins und zwei entstandenen Sicherheitszone vor.

Viertens sollen die Luftangriffe auf Zivilisten und Ortschaften im Kampfgebiet gestoppt werden. In Punkt fünf schlägt Putin einen Gefangenenaustausch ohne Vorbedingungen und nach der Formel „alle gegen alle“ vor. Die Punkte sechs und sieben sehen die Einrichtung von humanitären Korridoren für Flüchtlinge und den Transport von Hilfsgütern in die ostukrainischen Gebiete sowie die Entsendung von Wiederaufbau-Teams vor, um die zerstörten Infrastrukturen vor dem Winter wiederherzustellen.

Putin stellte seinen Plan am Mittwoch im Flughafen Ulan-Bator nach dem Abschluss seines Mongolei-Besuchs Medien vor. Der russische Staatschef bestätigte, dass er am Vormittag mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko telefoniert habe und dass ihre Meinungen über mögliche Auswege aus der Krise sehr nahe gewesen seien. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

IWF: Kiew würde 2015 zusätzlich 19 Milliarden Dollar für Militäroperation im Osten brauchen

IWF: Kiew würde 2015 zusätzlich 19 Milliarden Dollar für Militäroperation im Osten brauchen

STIMME RUSSLANDS Die ukrainischen Behörden würden zusätzlich rund 19 Milliarden US-Dollar brauchen, sollten die Kämpfe im Osten des Landes auch 2015 fortgesetzt werden. Zu diesem Schluss gelangten Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.

Eine nächste Tranche der bereits früher abgesprochenen Finanzhilfe des IWF in Höhe von rund 2,7 Milliarden Dollar werde Mitte Dezember 2014 an Kiew überwiesen. Insgesamt habe der Fonds 18 Milliarden Dollar für die Stabilisierung des ukrainischen Etats angesichts der politischen und ökonomischen Krise bewilligt, hieß es.

Als Bedingung für den Erhalt des Geldes soll Kiew sein Reformprogramm auf Forderung des IWF hin umgehend realisieren. RIA Novosti / STIMME RUSSLANS

Nach Telefonat mit Putin: Poroschenko kündigt ständige Waffenruhe in Ostukraine an

Nach Telefonat mit Putin: Poroschenko kündigt ständige Waffenruhe in Ostukraine an

STIMME RUSSLANDS Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat bei einem Telefongespräch mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin nach eigenen Angaben einen ständigen Waffenstillstand in der Ostukraine vereinbart. Dies teilte Poroschenkos Presseamt am Mittwoch mit.

Bei dem Gespräch mit Putin sei eine zeitlich unbegrenzte Feuereinstellung im Donezbecken vereinbart worden, so Poroschenkos Presseamt im Internet. Auch sei ein Einvernehmen über Schritte erreicht worden, die für die Herstellung des Friedens notwendig seien. Zuvor hatte der Kreml mitgeteilt, dass Putin und Poroschenko weitgehend einig über Wege aus der Krise seien.

Pressedienst von Poroschenko präzisiert Erklärung über Feuereinstellung

STIMME RUSSLANDS Der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten hat die nach einem Telefongespräch von Pjotr Poroschenko mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin veröffentlichte Mitteilung über die Feuereinstellung im Donezbecken Pjotr Poroschenko präzisiert und die Worte „Vereinbarung über eine ständige Feuereinstellung“ durch „die Vereinbarung über den Modus der Feuereinstellung“ ersetzt.

„Die Vereinbarung über den Modus der Feuereinstellung im Donezbecken war das Ergebnis des Gesprächs. Das Einvernehmen bezüglich der Schritte, die zur Herstellung des Friedens beitragen sollen, wurde erzielt“, heißt es in der präzisierten Mitteilung.

Andrej Purgin

STIMME RUSSLANDS Da der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko mit der selbsterklärten „Volksrepublik Donezk“ (VRD) keinen Waffenstillstand in Donbass vereinbart hat, sieht sich die Republik laut ihrem Vizepremier Andrej Purgin dazu berechtigt, die Waffenruhe abzulehnen.

Der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten hatte am Montag, nach einem Telefonat Poroschenkos mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin, mitgeteilt, dass während des Gesprächs „eine Dauerwaffenruhe in Donbass vereinbart wurde“.

„Das ist irgendeine Spielerei von Kiew. Für uns ist das eine totale Überraschung. Diese Entscheidung wurde ohne unsere Teilnahme getroffen“, zitierte ein Berater Purgins dessen Worte in einem Gespräch mit RIA Novosti.

Laut Purgin ist die genannte Entscheidung Kiews „unerfüllbar, solange sich die (Kiew-treuen) Militärkräfte auf dem Territorium der Republik aufhalten. Eine Voraussetzung für die Einstellung der Kampfhandlungen bleibt der Abzug der ukrainischen Truppen aus der VRD“, so Purgins Berater.

Purgin nimmt an Verhandlungen zwischen der VRD und den Kiewer Behörden teil, die unter Vermittlung der EU und Russlands in Minsk verlaufen. Die vorherige Verhandlungsrunde hatte am 1. September stattgefunden. Die nächsten Gespräche sind für Freitag, den 5. September, angesetzt.

Wie Purgins Berater RIA Novosti mitteilte, bereiten sich Vertreter der VRD auf die Fortsetzung der Verhandlungen vor. Eines der Gesprächsthemen soll eine Waffenruhe sein. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

In der Ostukraine dauern seit April Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

Kiew, aber auch die USA und EU-Länder, werfen Moskau vor, die Regimegegner in den Protestregionen Donezk und Lugansk zu unterstützen beziehungsweise nicht genug für eine Deeskalation zu tun. Moskau weist jede Verwicklung in den Ukraine-Konflikt zurück und fordert von Kiew ein Ende des Militäreinsatzes, der nach UN-Angaben seit Angang August mehr als 2.000 Zivilisten das Leben gekostet hat. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Jazenjuk: Wir haben die Absicht, eine Mauer gegen Russland zu errichten Weiter scharfe Töne aus Kiew: Der ukrainische Übergangspremier Arseni "Jaz" Jazenjuk will eine Mauer an der ukrainischen Ostgrenze bauen und der Krim den Strom abdrehen. (Foto: dpa)Weiter scharfe Töne aus Kiew: Der ukrainische Übergangspremier Arseni „Jaz“ Jazenjuk will eine Mauer an der ukrainischen Ostgrenze bauen und der Krim den Strom abdrehen. (Foto: dpa)

 |   03.09.14

Der ukrainische Übergangspremier Arseni „Jaz“ Jazenjuk will eine Mauer nach dem Berliner Vorbild gegen Russland errichten. Nur so werde eine echte Staatsgrenze entstehen, sagte Jazenjuk wenige Stunden nach der Ankündigung eines Waffenstillstands durch Präsident Poroschenko. Der Elektrozaun mit Minen und Stacheldraht soll eine Länge von 2000 Kilometern haben und rund 100 Millionen Euro kosten.

Wegen Energiekrise: Ukraine baut neue Atommeiler

Wegen Energiekrise: Ukraine baut neue Atommeiler

STIMME RUSSLANDS Die Ukraine hat beschlossen, neue Atomenergieblöcke zu bauen, um die Stromerzeugung in „gefahrenlosen Atomkraftwerken“ zu steigern, wie Premier Arseni Jazenjuk am Mittwoch in einer Kabinettssitzung sagte.

Die ukrainischen Atomkraftwerke decken rund 47 Prozent des Strombedarfs des Landes, die übrige Elektroenergie wird durch die Verbrennung von Gas und Kohle in Heizkraftwerken sowie in Wasserkraftwerken und nach „grünen“ Technologien erzeugt.

Der Mangel an Gas und die Stilllegung von Kohlegruben in der Region Donbass wegen der Kampfhandlungen in der Ostukraine haben ein Defizit von Energieträgern und folglich auch von Strom ausgelöst. In der Ukraine sind jetzt vier Atomkraftwerke mit Reaktoren aus der Sowjetzeit mit einer Gesamtkapazität von 13.835 Megawatt in Betrieb. Das größte Atomkraftwerk Europas Saporoschskaja hat sechs Energieblöcke. Das Atomkraftwerk Chmelnizkaja soll um zwei weitere Energieblöcke ausgebaut werden.

Laut Jazenjuk sollen bis Jahresende Verträge über den Bau neuer Energieblöcke geschlossen werden. „Es gibt gewisse technische Probleme, denn ein Teil der Energieblöcke ist russischen Energiereaktoren vom Typ WWR angepasst. Aber wir suchen derzeit nach einer Lösung. Wir wollen bis Jahresende ein Abkommen über den Bau bzw. Nachbau von Energieblöcken unterzeichnen“, sagte der ukrainische Premier.

Das ukrainische Ministerium für Energetik und Kohleindustrie hatte zuvor die regionalen Stromversorger über eine mögliche zeitweilige Stromabschaltung für die Bevölkerung benachrichtigt. Die Stromversorgung soll nach Vereinbarung mit der jeweiligen Gebietsverwaltung während der morgendlichen und abendlichen Spitzenzeiten eingestellt werden. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Slowakei eröffnet Gasleitung in die Ukraine

STIMME RUSSLANDS Die Ukraine kann künftig Gas aus der Slowakei beziehen, um weniger abhängig von Russland zu sein.

Die dafür benötigte Gasleitung ist am Dienstag nach zweiwöchiger Testphase offiziell eröffnet worden. An der feierlichen Eröffnung bei der Pumpstation Velke Kapusany nahmen die Regierungschefs und Energieminister der Slowakei und der Ukraine teil. Ende April hatten beide Länder vereinbart, eine Nebenleitung zu verwenden, die ursprünglich ein slowakisches Wärmekraftwerk in Vojany mit russischem Gas aus der Ukraine versorgen sollte. dpa-AFX

Russlands Ermittlungskomitee: Stenin kam bei einem Angriff der ukrainischer Regierungsarmee auf einen Flüchtlingskonvoi, welchen er begleitete, ums Leben!

Stenin kam bei einem Angriff ukrainischer Regierungsarmee ums Leben – Russlands Ermittlungskomitee

STIMME RUSSLANDS Der Fotokorrespondent der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya Andrej Stenin ist bei einem Angriff auf Flüchtlinge und Volkswehrleute seitens ukrainischer Militärs ums Leben, teilte der Sprecher des russischen Ermittlungskomitees Wladimir Markin am Mittwoch mit.

„Am Abend des 6. August war Stenin zusammen mit einer Flüchtlingskolonne auf der Fernstraße Sneschnoje-Dmitrowka unterwegs. Die Kolonne wurde von sechs Volkswehrleuten bewacht. Nordwestlich vom Dorf Dmitrowka eröffnete die ukrainische Regierungsarmee, vermutlich die 79. luftbewegliche Kampfbrigade, das Feuer gegen die Kolonne“, sagte Markin.

Der ukrainische Sicherheits- und Verteidigungsrat bestritt dies. Das Innenministerium in Kiew machte die Volksmilizen für den Angriff auf die Zivilisten-Kolonne verantwortlich. Die Führung der von Kiew abtrünnigen „Volksrepublik Donezk“ beschuldigte ihrerseits den Rechten Sektor, der seit April auf der Seite der Regierungsarmee gegen die Milizen in der Ostukraine kämpft. VRD-Sicherheitsminister Leonid Baranow mutmaßte, dass der russische Reporter von Schlägern der ultranationalistischen Bewegung gefangen genommen worden war. „Als klar wurde, dass kein Lösegeld gefordert werden kann, wurde er umgebracht.“

Kiew: Ermittlung zum Tod des russischen Reporters Stenin unmöglich

STIMME RUSSLANDS Nach dem Tod des russischen Bildreporters Andrej Stenin in der Ostukraine fordern Moskau und internationale Organisationen eine objektive Ermittlung. Die ukrainische Regierung und Milizen machen sich gegenseitig für die Erschießung des 33-Jährigen verantwortlich. Das Innenministerium in Kiew ist nach eigenen Angaben nicht in der Lage, eine Untersuchung durchzuführen.

Der Fotokorrespondent der Medienholding Rossiya Segodnya wurde seit dem 5. August vermisst. Am heutigen Mittwoch teilte Rossiya Segodnya-Chef Dmitri Kisseljow unter Verweis auf Ermittler mit, dass Stenin vor rund einem Monat im Raum von Donezk getötet worden sei. Das Auto, mit dem er im Redaktionsauftrag gefahren war, sei auf einer Autostraße beschossen und verbrannt worden.

Der russische Regierungschef Dmitri Medwedjew forderte, die Schuldigen zu finden und zu bestrafen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch, aber auch Journalistenverbände vieler Staaten forderten eine unparteiische und umfassende Ermittlung. Der Generalsekretär des Europarats, Thorbjørn Jagland, bezeichnete es als unvertretbar, dass Journalisten im Ukraine-Konflikt sterben.

Anton Geraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow, teilte unterdessen mit, dass die ukrainischen Behörden keine Möglichkeit hätten, Stenins Tod zu untersuchen, denn sie hätten keinen Zugang zu dem Gebiet, in dem der Reporter getötet wurde. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Kisseljow: Ukrainische Vermittler schlugen Austausch vor und deuteten an, dass Stenin am Leben sei

STIMME RUSSLANDS Ukrainische Vermittler schlugen der Nachrichtenagentur „Rossiya Segodnya“ vor, über den Austausch des Bildreporters Andrej Stenin, der im Osten der Ukraine verschollen war, zu verhandeln und gaben zu verstehen, dass er am Leben sei. Das teilte der Generaldirektor der Nachrichtenagentur Dmitri Kisseljow mit.

Am Mittwoch wurdejedoch bekannt, dass Stenin ums Leben gekommen war.

Kisseljow erinnerte daran, dass der Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Geraschtschenko, erklärte hatte, Stenin sei von ukrainischen Geheimdiensten verhaftet wordne und werde der „Vorschubleistung für den Terrorismus“ verdächtigt. Später hatte er sich von den eigenen Worten losgesagt, obwohl eine Aufzeichnung des Gesprächs vorlag.

Über 1.000 Nato-Soldaten nehmen an Übungen in Ukraine teil

Über 1.000 Nato-Soldaten nehmen an Übungen in Ukraine teil

STIMME RUSSLANDS Laut dem Vertreter des Europäischen Kommandos der US-Streitkräfte Gregory Hicks wird die Nato-Militärübung „Rapid Trident“ in der Ukraine doch stattfinden.

Über 1.000 Militärs aus verschiedenen Nato-Ländern nehmen an der Übung unweit der Grenze zu Polen teil.

USA entsenden 200 Soldaten in Ukraine zu Militärübung

STIMME RUSSLANDS Die US-Behörden entsenden etwa 200 Soldaten zur Teilnahme an einer Übung, die vom 13. bis 26. September in der Ukraine stattfinden soll.

Wie das Pentagon erklärte, soll dieser Schritt Washingtons Solidarität mit Kiew zeigen.

Außerdem schicken die USA Panzerwagen und etwa 600 Militärs nach Polen und ins Baltikum zu gemeinsamen Übungen im Oktober. Sie werden dort die leichtbewaffneten Landetruppen ersetzen.

Vier Nato-Militärschiffe treffen bis 7. September im Schwarzen Meer ein

Vier Nato-Militärschiffe treffen bis 7. September im Schwarzen Meer ein

STIMME RUSSLANDS Der US-Zerstörer „Ross“, die französische Korvette „Commandant Birot“, die kanadische Fregatte „Toronto“ und die spanische Fregatte „Almirante Juan de Borbón“ werden bis 7. September im Schwarzen Meer eintreffen, teilte eine militärische Quelle am Mittwoch mit.

Die „Ross“ und die „Birot“ überqueren die Schwarzmeerstraßen am Mittwoch, die spanische und die kanadische Fregatte am 6. September, hieß es.

Das französische Aufklärungsschiff „Dupuy de Lôme“, das zurzeit im Schwarzen Meer weilt, wird dessen Gewässer am 5. September verlassen.

STIMME RUSSLANDS Der Zerstörer „Ross“ der US-Marine ist im Schwarzen Meer eingetroffen. Laut dem Vertrag von Montreux dürfen Militärschiffe der Nicht-Schwarzmeerländer bis zu 21 Tagen im Schwarzen Meer weilen. Das Gesamtgewicht der Schiffe darf 30.000 Tonnen nicht überschreiten.

Zuvor wurde der Vertrag von der US-Fregatte „USS Taylor“ verletzt, die elf Tage länger in der See blieb als genehmigt. Die Nato-Gruppierung erreichte im Juli 2014 neun Einheiten, was den Rekord in den letzten Jahrzehnten schlug. Außerdem fand an der bulgarischen Küste die Übung „Brise 2014“ statt, an der Schiffe der Zweiten ständigen Nato-Minensuchgruppe (SNMCMG2) teilnahmen.

Obama: USA schicken Luftwaffeneinheiten nach Estland

Obama: USA schicken Luftwaffeneinheiten nach Estland

STIMME RUSSLANDS US-Präsident Barack Obama hat eine Verstärkung der militärischen US-Präsenz in den baltischen Ländern angekündigt. In Estland sollen zusätzliche Luftwaffeneinheiten stationiert werden.

„Ich kann heute erklären, dass diese Initiative (zur Verstärkung der militärischen Präsenz der USA im Baltikum) die Stationierung zusätzlicher Einheiten der Luftstreitkräfte und Flugzeuge für Übungszwecke mit einschließt. Unserer Meinung nach ist die Marinebasis in Estland dafür am besten geeignet“, sagte Obama am Mittwoch in einer Pressekonferenz in Tallinn.

Wie Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen früher geäußert hatte, plant die Allianz die Einrichtung neuer (Militär-) Basen in Osteuropa. Russland erklärte daraufhin, dass eine Verstärkung der militärischen Präsenz der Nato im Osten der euroatlantischen Stabilität schaden werde, und versprach, auf die Handlungen der Allianz zu reagieren, um die eigene Sicherheit zu schützen. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Mistral-Deal mit Russland: Frankreich liefert Hubschrauberträger vorerst nicht

Mistral-Deal mit Russland: Frankreich liefert Hubschrauberträger vorerst nicht

STIMME RUSSLANDS Frankreich will einen für Russland gebauten Hubschrauberträger der Mistral-Klasse vorerst nicht ausliefern. Die Bedingungen seien aktuell nicht gegeben, teilte der Élysée-Palast am Mittwoch in Paris mit.

Bisher hatte die Regierung argumentiert, Frankreich sei an die Verträge für die Lieferung gebunden. Das Geschäft ist wegen der europäischen Sanktionen gegen Russland seit Wochen umstritten, auch wenn der Milliarden-Vertrag aus dem Jahr 2011 nicht betroffen ist. Ein zweites Kriegsschiff dieser Art steht im kommenden Jahr zur Lieferung an. dpa

Kiew erwartet keine militärische Nato-Einmischung in Konflikt im Donbass, will aber Hilfe

Kiew erwartet keine militärische Nato-Einmischung in Konflikt im Donbass, will aber Hilfe

STIMME RUSSLANDS Kiew erwartet keine direkte militärische Einmischung der Nato in den Konflikt im Osten der Ukraine, rechnet jedoch mit militärtechnischer Hilfe der Allianz, sagte Igor Dolgow, der ukrainische Nato-Botschafter, in einem Interview für die online-Zeitung „Europäische Wahrheit“.

Am 4. und 5. September findet ein Gipfel der Nato-Mitglieder in Südwales statt. Daran nimmt auch der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko teil. Im Rahmen des Gipfels ist eine Sitzung der Kommission Ukraine-Nato auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs geplant.

„Eine direkte militärische Einbeziehung der Allianz in den Konflikt darf es in der gegebenen Etappe nicht geben. Das ist ausgeschlossen. Die Ukraine ist natürlich ein besonderer Partner. Aber sie ist nicht Nato-Mitglied. Darin liegt die Ursache der Einschränkungen der Allianz in ihren Handlungen“, sagte Dolgow.

Seinen Worten nach handelt es sich um den Erhalt militärtechnischer Hilfe für die Wiederherstellung der militärischen Infrastruktur in der Zone der Kampfhandlungen, die Schaffung von abhörsicheren Kommunikationsmitteln, eine Verbesserung der Logistik und der rückwärtigen Sicherstellung.

„Ein weiteres Moment, auf das unsere Partner gerne reagiert haben, ist das so genannte humanitäre Entminen. Wir stießen darauf, dass auf den von den Terroristen befreiten Territorien eine große Anzahl von nicht explodierten Geschossen verblieben ist. Einige Länder der Allianz sind bereit, uns bei der Ausbildung von Fachkräften und möglicherweise mit Spezialtechnik zu helfen“, so Dolgow.

Zugleich benötige die ukrainische Armee neueste Präzisionswaffen. Aber diese Frage befinde sich bereits außerhalb des Nato-Rahmens.

Die Führung der Allianz hatte mehr als einmal erklärt, dass die Nato als solche der Ukraine keine Waffen geben könne, da sie nicht über diese verfüge.

Dem Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zufolge können solche Vereinbarungen nur auf bilateraler Grundlage zwischen einzelnen Mitgliedsländern der Organisation und Kiew getroffen werden.

Ein ranghoher Vertreter der Allianz hatte am Mittwoch Journalisten mitgeteilt, dass Pjotr Poroschenko in der Sitzung der Kommission Ukraine-Nato die Frage der Waffenlieferungen aufwerfen könne.

Nach seinen Worten können das die Mitgliedsländer, aber nicht die Nato selbst als solche besprechen. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Deutschland liefert Schutzausrüstung für ukrainische Armee

Deutschland liefert Schutzausrüstung für ukrainische Armee

STIMME RUSSLANDS Die ukrainische Armee wird Schutzausrüstung aus Deutschland erhalten, berichtet Deutschlandfunk. Das bestätigte die Bundesregierung.

Dafür lägen mehrere Ausfuhranträge vor. Die Prüfung sei von den Ressorts mit positivem Ergebnis abgeschlossen worden. Außerdem sei die Bitte um die Lieferung von Lazaretten an die Bundesregierung herangetragen worden. Die in Oldenburg erscheinende „Nordwest-Zeitung“ hatte unter anderem berichtet, dass Schutzwesten geliefert werden sollen.

Lawrow: USA und EU an Erfüllung der Vereinbarungen zu Regelung in Ukraine nicht interessiert

Lawrow: USA und EU an Erfüllung der Vereinbarungen zu Regelung in Ukraine nicht interessiert

STIMME RUSSLANDS Die Ukraine, die USA und die EU sind an der Erfüllung der früher abgestimmten Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Osten der Ukraine nicht interessiert, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow zu Beginn eines Treffens mit dem Chef der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, Ilkka Kanerva.

„Wir haben aktiv die Herangehensweisen gefördert, die im Ergebnis in der Genfer Erklärung vom 17. April verankert wurden. Wir haben auch die Berliner Deklaration vereinbart. Das sind Dokumente, die die unverzügliche Feuereinstellung und die Aufnahme eines offenen Dialogs über eine Verfassungsreform unter Beteiligung aller Regionen voraussetzen. Niemand von denen, die diese Dokumente zusammen mit uns unterzeichnet haben, ich meine die Ukraine, die USA und die EU, ist, wie uns scheint, an der Erfüllung dessen interessiert, worüber wir übereingekommen sind. Das ist sehr traurig“, so Lawrow. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

IS-Kämpfer drohen mit einem Krieg in Tschetschenien

IS-Kämpfer drohen mit einem Krieg in Tschetschenien

STIMME RUSSLANDS Die Kämpfer der Gruppierung „Islamischer Staat“ haben im Internet ein Video veröffentlicht, auf dem sie drohen, einen Krieg im Kaukasus und vor allem in Tschetschenien zu entfesseln.

Auf dem Video stehen die Rebellen neben einem alten sowjetischen Jäger, der auf einem Militärflugplatz in der syrischen Provinz ar-Raqqa erbeutet wurde. Einer der Terroristen wendet sich an Russlands Präsident Wladimir Putin, indem er eine „Befreiung“ des Kaukasus und die Bildung eines „islamischen Kalifats“ ankündigt.

Darüber hinaus drohen die Rebellen dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mit Luftangriffen.

EU kann am Freitag weitere Sanktionen gegen Russland verhängen

EU kann am Freitag weitere Sanktionen gegen Russland verhängen

STIMME RUSSLANDS Die Europäische Union wird am Mittwoch weitere Sanktionen gegen Russland aufstellen. Die endgültige Entscheidung soll am Freitag getroffen werden. Dies teilte die EU-Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, mit.

Nach ihren Worten gelten die Sanktionen für Verteidigungsindustrie, Dual-Use-Güter und Finanzen. Außerdem sagte Mogherini, Russland sei zwar nicht mehr Europas strategischer Partner, habe aber immer noch eine strategische Bedeutung auf dem Kontinent.

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