IS verhökert uralte Kunstschätze – zig Tote bei US geführten Luftangriffen auf Freiwillige & Zivilisten

Iraks Ministerpräsident Al-Abadi entlässt 150 Militäroffiziere nach erneutem IS-Vormarsch

Iraks Mnisterpräsident Al-Abadi entlässt 150 Militäroffiziere

Bagdad 16. Oktober 2014 (IRIB/Press TV)

Der irakische Premierminister hat 150 hochrangige Offiziere entlassen. Das berichtete  gestern der Sender Press TV.
Dabei handelte es sich überwiegend um Offiziere, die für die Provinzen Ninive, ?ala? ad-Din und Kirkuk zuständig waren. Unter anderem wurden der Sprecher der irakischen Armee, General Qassim Atta, der Sprecher des Verteidigungsministeriums Mohammad al-Askari und der Leiter des irakischen Geheimdienstes aus ihren Ämtern entlassen.Al-Abadi hatte schon vorher die Schließung des Büros von General Qassim Atta angekündigt. Der Oberbefehlshaber der irakischen Armee, Babaker Zebari, bestätigte die Nachricht über die Änderungen im Sicherheits- und Verteidigungssystem.Der irakischen Rechtsstaat-Koalition zufolge gab Al-Abadi heute die Namen der Kandidaten für das Verteidigungs- und Innenministerium an. Dem Leiter der Rechtsstaat-Koalition Abbas Al-Bayati zufolge werden die Kandidaten für diese Ämter bald gewählt. Er gab jedoch keine Namen an.

Russland liefert Irak weitere modernste Waffen

Russland liefert Irak modernste Waffen

Moskau 17. Oktober 2014 (RIA Novosti/IRIB)

Russland hat im Rahmen eines Rüstungsabkommens Irak modernste Waffen, darunter Mehrfachraketenwerfern, geliefert.

Laut der russischen Zeitung Nesawissimaja Gaseta“ (Freitag-Ausgabe) wurden irakische Soldaten drei Monate lang ausgebildet, um den russischen Mehrfachraketenwerfer TOS-1A „Solnzepjok“ bedienen zu können. Russland und der Irak hatten 2012 ein Abkommen zur militärtechnischen Kooperation im Wert von 4, 3 Milliarden Dollar abgeschlossen. Am 30. Juli wurde der Vertrag zur Lieferung von Mehrfachraketenwerfern, Artilleriewaffen und Minenwerfern sowie Munition unterzeichnet. Der Gesamtwert der Waffenlieferungen liegt bei einer Milliarde US-Dollar. Bagdad hat bereits fünf TOS-1A-Raketenwerfer erhalten. Am 1. Oktober wurden sie im Bagdader Vorort Abu Ghraib während einer Militärparade zum 93. Jahrestag der irakischen Artillerie präsentiert. Wie der irakische Artillerie-Chef Saad al-Aljak der Nachrichtenagentur Al-Mada Press mitteilte, handelt es sich bei „Solnzepjok“ um eine Waffe mit gewaltiger Schlagkraft. Russland beliefert den Irak ebenfalls mit Kampfhubschraubern des Typs Mi-35M und Mi-28NE. Insgesamt soll Bagdad 43 Hubschrauber bekommen – 28 Mi-35-M-Maschinen und 15 Mi-28NE-Hubschrauber. Bis dato wurden zwölf Mi-35M-Hubscrhauber und sechs Mi-28NE-Hubschrauber nach Bagdad geschickt. Wie es aus dem irakischen Verteidigungsministerium heißt, wurden in den vergangenen Monaten neben Hubschraubern, Minenwerfern und Artilleriesystemen auch Flugabwehrraketensysteme geliefert, darunter die Luftabwehrraketensysteme „Panzir-S1“, die mobilen Fla-Raketenkomplexe „Igla-S“ und die Abschussanlagen „Dschigit“. Mit den russischen Waffen will der Irak wichtige Objekte vor den Angriffen der IS-Kämpfer schützen, die auf Militärstützpunkten viele Waffen und Militärtechnik erobert haben. Der Irak ist bereits das dritte Land mit russischen Mehrfachraketenwerfern TOS-1A. Zuvor wurden Kasachstan und Aserbaidschan mit diesen Waffen beliefert.

USA verkaufen Irak Waffen im Wert von 600 Millionen Dollar

USA verkaufen Irak Waffen im Wert von 600 Millionen Dollar

Washington 21. Oktober 2014 (Fars News/IRIB)

Das US-Außenministerium hat dem Verkauf von Waffen im Wert von 600 Millionen Dollar an den Irak zugestimmt.

Wie Fars News berichtete, hat das US-Außenministerium dem Verkauf von militärischem Gerät wie M1A1 Abrams-Panzer, Munition, Ausrüstungen und Ersatzteilen im Werte von 600 Millionen Dollar an den Irak zugestimmt. Ria Novosti hatte dies unter Bezug auf den Bericht der DSCA – Agentur für Verteidigungssicherheit und Zusammenarbeit gemeldet. In dieser Meldung heißt es auch, dass dieses Vorhaben entgültig sei und es im Rahmen der US-Außenpolitik und nationalen Sicherheit der USA in Form der Unterstützung der strategischen Partner, sowie für die direkte Unterstützung der irakischen Regierung und der Sicherheit der irakischen Bürger erfolge. Irak hatte die USA um tausende verschiedene Waffenmodelle gebeten.

Bald 200 australische Spezialkräfte nach Irak

Julie BishopJulie Bishop

Bagdad 20. Oktober 2014 (IRIB/Reuters)

Die australische Außenministerin, Julie Bishop, hat am Ende ihrer zweitägigen Reise in den Irak bekanntgegeben, dass australische Sondereinsatztruppen nach Irak  entsendet werden.

Die Regierungen in Canberra und Bagdad einigten sich mit Verzögerung auf die Rechtsgrundlage, wie Australiens Außenministerin Julie Bishop am Sonntag in der irakischen Hauptstadt bekanntgab. „Ich habe ein Abkommen für den rechtlichen Rahmen zum Einsatz unserer Truppen abgeschlossen“, sagte Bishop. Dazu gehörte der von Premierminister Tony Abbott geforderte Schutz vor Strafverfolgung für die australischen Truppen

Demnach sollen die Truppen bald vor Ort eintreffen, um lokale Sicherheitskräfte im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) zu beraten und zu unterstützen.

US geführte Luftangriffe auf Bagdad & Lager freiwilliger Kämpfer fordert dutzende Tote

Irak: Luftangriff gegen freiwillige KämpferBagdad 20. Oktober 2014 (IRIB)

Nach Angaben einer irakischen Sicherheitsbehörde haben heute Kampfjets der von den USA geführten Anti-IS-Koalition einen Stützpunkt von freiwilligen irakischen Kämpfern bombardiert, wobei Duzende ums Leben kamen.

Heute ist ein Stützpunkt von freiwilligen Kämpfern, die mit der irakischen Armee beim Kampf gegen IS zusammenarbeiten, bombardiert worden, es handelt sich um einen Stützpunkt in der Nähe der Stadt Mahmudiya im Süden Bagdads. Dies hat für Empörung im Irak gesorgt, die Einwohner von Mahmudiya wollen eine Demonstration veranstalten, um gegen diese Luftanschläge zu protestieren. Auch gestern bombardierten Kampfjets der so genannten Anti-IS-Koalition einen Ort im Zentrum Bagdads, was Todesopfer hinterließ.

Syrien: 10 Zivilisten bei Luftangriff der Anti-IS-Koalition getötet

Syrien: 10 Zivilisten bei Luftangriff der Anti-IS-Koalition getötet

Beirut 18. Oktober 2014 (IRNA/IRIB)

Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hat heute (Samstag) bekannt gegeben, dass durch die letzten Luftangriffe der us-geführten Anti-IS-Koalition in Syrien 10 Zivilisten ums Leben gekommen sind.

Wie Reuters aus Beirut meldete, wurden am Freitag 7 Zivilisten bei einem Luftangriff auf ein Gas-Kraftwerk in der Nähe von „al-Khescham“ in der Provinz Deir ez-Zor getötet und 3 weitere Zivilisten kamen bei einem Luftangriff am Donnerstag in der Provinz al-Hasaka im Nordosten des Landes ums Leben.

Die us-geführte Anti-IS-Koalition fliegt seit August Luftangriffe auf die IS-Terroristen im Irak und hat ihre Luftangriffe im September auch auf Syrien ausgeweitet.

UN-Angaben zufolge wurden seit Beginn des Krieges in Syrien vor 3 Jahren rund 200 000 Menschen getötet.

IS erobert Hälfte der kurdischen Stadt Kobane & belagert selbige mit Artillerie

Dichter Rauch steigt nach einem Luftangriff gegen den IS in Kobane auf. - Foto: AFPDichter Rauch steigt nach einem Luftangriff gegen den IS in Kobane auf. – Foto: AFP

Kobane 14. Oktober 2014 (Press TV/IRIB)

Laut Berichten am Montag (13.Oktober 2014) sind die IS-Terroristen nach heftigen Gefechten mit kurdischen Kämpfern ins Stadtzentrum Kobanes vorgedrungen.

Der jüngste IS-Vormarsch ereignet sich, obwohl die US-geführte Koalition seit mehr als drei Wochen Luftangriffe gegen IS-Stellungen fliegt. Die US-Luftwaffe und saudische Kampfflugzeuge haben bei ihren letzten Luftangriffen mehrmals Ziele im Südwesten und Nordosten der syrisch-türkischen Grenzstadt Kobane bombardiert. Öcalan Iso, stellvertretender Chef des Verteidigungsrates Kobanes, berichtete, dass das Stadtzentrum schwer mit Mörsengranaten beschossen wird.

IS-Terroristen greifen seit Mitte September Kobane und die benachbarten Ortschaften an und eroberten bislang Dutzende kurdische Dörfer in der Umgebung. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, ein Massaker an den Zivilisten in Kobane zu verhindern.

Deutsche Waffen im Besitz der IS-Terroristen

Auf einem IS-Video sind deutsche Handgranaten eines älteren Fabrikats zu sehen. - Foto: dpa/SreenshotAuf einem IS-Video sind deutsche Handgranaten eines älteren Fabrikats zu sehen. – Foto: dpa/Sreenshot

Berlin/London/Washington 23. Oktober 2014 (apa/IRIB)

Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) haben deutsche Handgranaten älterer Bauart präsentiert.

Auf einem im Internet hochgeladenen Video packen Extremisten Granaten aus, deren Behälter die Aufschrift „DM41“ tragen – die Typbezeichnung eines älteren deutschen Fabrikats. Unklar ist, aus welchen Beständen die Waffen stammen und wie sie den Weg nach Syrien gefunden haben.

Die USA hatten zu Wochenbeginn Waffen aus kurdischen Beständen für die Verteidiger der nordsyrischen Stadt Kobane abgeworfen. Nach Angaben der in London ansässige Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte landete mindestens ein Waffenabwurf in den Händen des IS. Ein deutscher Bundeswehrsprecher sagte am späten Dienstagabend der Nachrichtenagentur dpa, Granaten des im Video gezeigten Typs seien nicht kürzlich an die kurdischen Peschmerga-Einheiten im Nordirak geliefert worden. Vielmehr hätten die Kurden dort das Nachfolgemodell „DM51“ erhalten. Die Bundeswehr hatte die Kurden im Irak im Kampf gegen den IS mit Waffen ausgestattet. Das US-Verteidigungsministerium hält es für möglich, dass von den 28 abgeworfenen Bündeln mindestens eines versehentlich an den IS gelangte. Pentagonsprecher John Kirby sagte, bestätigen könne er Berichte, nach denen der IS die Waffen in Besitz genommen hat, aber nicht. „Die kurze Antwort ist: Wir wissen es nicht.“

Britische Polizei : wöchentlich schließen sich fünf Briten der IS an

Britische Polizei : wöchentlich schließen sich fünf Briten der IS an

London 22. Oktober 2014 (IRIB)

Die Britische Polizei gab am gestrigen Dienstag bekannt, es würden sich wöchentlich mindestens fünf Staatsangehörige dieses Landes von England aus  auf den Weg nach  Irak oder Syrien machen, um sich der IS anzuschließen.

Der britische Polizeichef Bernard Hogan-Howe sagte gestern: „Wir wissen, dass über 500 Engländer zur Teilnahme am Krieg nach Syrien und Irak gereist sind. Einige von ihnen sind zurückgekehrt und viele von ihnen werden in den kommenden Monaten oder auch kommenden Jahren zurückkehren.“

Er sagte, die Rückkehr von Leuten mit eventuellen Kriegserfahrungen auf die Straßen von England stelle eine Gefahr für die Gesellschaft dieses Landes dar.

Rund 150 schwedische Bürger kämpfen für den „Islamischen Staat“

Rund 150 schwedische Bürger kämpfen für den "Islamischen Staat"

Stockholm 22. Oktober 2014 (IRIB)

Rund 150 schwedische Bürger haben sich nach Angaben des schwedischen Geheimdienstes der Terrororganisation „Islamischer Staat“ angeschlossen.

Einem Bericht der Associated Press (AP) aus Stockholm zufolge sagte der Offizier des schwedischen Geheimdienstes SAPO, Anders Kassman, am Mittwoch, dass in 90 Fällen die Mitgliedschaft schwedischer Staatsangehöriger bei der IS-Terrorgruppe in Syrien und Irak bestätigt worden sei. 23 von ihnen wurden bei Kämpfen für diese Terrorgruppe oder ähnlichen Organisationen getötet. Kassman schätzt die Zahl der schwedischen Kämpfer auf 150 und sagte, dass diese Zahl weiterhin enorm zunehme. Im August berichtete SAPO noch über etwa 80 bestätigte Fälle. Schätzungen zufolge haben sich insgesamt 2.000 europäische Staatsangehörige den Terrororganisationen im Irak und Syrien angeschlossen.

Syrische Luftwaffe zerstört zwei Kampfjets des IS

Syrische Luftwaffe zerstört zwei Kampfjets des IS

Damaskus 23. Oktober 2014 (Stimme Russlands/IRIB)

Die syrische Luftwaffe hat zwei von drei Jagdflugzeugen vernichtet, die die Terrorgruppe „Islamischer Staat“  (IS) von einem Militärstützpunkt erbeutet hatte.

Ein syrisches Flugzeug habe die beiden Flugzeuge bombardiert als diese auf dem Stützpunkt Dscharrah im Osten der Provinz Aleppo landeten, teilte Syriens Informationsminister Omran al-Zoubi am Mittwoch laut AP mit.

Die Terroristen hatten am 24. September den Stützpunkt Dscharrah unter ihre Kontrolle gebracht. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, hatten die IS-Terroristen dabei drei Kampfjets der Typen MiG-21 und MiG-23 erbeutet.

IS verkauft Kunstwerke an Sammler im Westen

Dieses archäologische Artefakt wurde im März 2014 von syrischen Behörden in der Stadt Palmyra sichergestellt. Terroristen wollten das Artefakt aus dem Land schmuggeln. (Foto: dpa)Dieses archäologische Artefakt wurde im März 2014 von syrischen Behörden in der Stadt Palmyra sichergestellt. Terroristen wollten das Artefakt aus dem Land schmuggeln. (Foto: dpa)

16. Oktober 2014 – Deutsche Wirtschaftsnachrichten/IRIB

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) plündert die Kulturgüter des Nahen Ostens und verkauft sie an Sammler aus dem Westen. Betroffen sind vor allem der Irak und Syrien. Die EU hat ein Handelsverbot für syrische Kunstschätze verhängt. Doch die Schweiz zieht noch nicht mit.

Der Islamische Staat (IS) nutzt alle Möglichkeiten, um sich zu bereichern. Die Organisation ist nicht nur im illegalen Energieträger-Handel aktiv, sondern verkauft auch Kunstschätze aus Syrien und dem Irak. Diese werden im Zuge der Eroberungen erbeutet und über dunkle Kanäle an private Sammler aus dem Westen verkauft.

„Allein in der Region al-Nabuk wurden Antiquitäten im Wert von 36 Millionen US-Dollar geplündert. Die dortigen Kunstschätze sind bis zu 8.000 Jahre alt“, zitiert der Guardian einen irakischen Geheimdienst-Mitarbeiter.

Im Jahr 2010 nahm das FBI einen Antiquitäten-Schmuggler aus Kalifornien fest. In seinem Haus fanden die Behörden Keilschrifttafeln, die zuvor aus dem Irak geschmuggelt wurden.

Gestohlene Artefakte finden ihren Weg auch nach Europa. Die EU hat mittlerweile ein Handelsverbot für syrische Kulturgüter erlassen. Doch die Schweiz zögert noch. Das Gründungsmitglied des Internationalen Verbands der Antikenhändler (IAADA), David Cahn, fordert klare Maßnahmen. Er selbst führt ein Auktionshaus in Basel.

„Wir brauchen unbedingt Bilder der Objekte; aus den syrischen Museen beispielsweise“, zitiert ihn das SRF. Diese seien wichtig für die Identifikation der illegalen Objekte. Ein striktes Handelsverbot hält Cahn für die falsche Herangehensweise.

Die Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) meldet in ihrem Jahresbericht 2013, dass der Schmuggel von Kulturgütern und Antiquitäten hauptsächlich der Finanzierung von Terror-Gruppen dient.

EU verbietet den Export von Petroleum nach Syrien

EU verbietet den Export von Petroleum nach Syrien

Brüssel 21. Oktober 2014 (Fars/AFP/IRIB)

Die EU hat am Montag in einer Erklärung den Export von Petroleum nach Syrien verboten.

Laut Figaro gab die EU in einer Stellungnahme bekannt: Aufgrund des Einsatzes von Petroleum bei den Angriffen gegen Zivilisten in Syrien haben die EU-Mitgliedsstaaten beschlossen, ein Exportverbot für Petroleum nach Syrien zu verhängen.

Weiterhin steht in dieser Stellungnahme: Neben Petroleum gilt dieses Verbot auch für einige andere Nebenprodukte von Petroleum.

Diese Aktion geschehe im Rahmen der Verschärfung der Sanktionen gegen die Regierung von Baschar Assad, den syrischen Präsidenten, hieß es in diesem Bericht.

Demonstration gegen USA und IS in Afghanistan

Demonstration gegen USA und IS in Afghanistan

Kabul 12. Oktober 2014 (IRIB)

In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben am Sonntag Demonstrationen gegen die USA und die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS)  stattgefunden.

Laut AFP demonstrierten Hunderte Menschen in Kabul und verurteilten die US-Angriffe und die IS-Massaker gegen Zivilisten im Irak und Syrien. Sie verlangten die Einstellung dieser blutigen Angriffe. Die Demonstranten verbrannten die schwarze Flagge der IS-Terrorgruppe  und äußerten dabei ihren Hass und ihre Wut gegen gewaltige Überfälle der USA und dieser IS-Terrorgruppe. Demonstrationsteilnehmer  nannten die Angriffe der USA und ihrer Verbündeten auf Infrastrukturen der IS in Syrien und Irak eine Schau, die die Öffentlichkeit täuschen sollen. Sie warfen außerdem dem Westen, insbesondere den USA, sowie gewißen arabischen Ländern unterstützen diese IS-Terrorruppe vor,  die wehrlosen Menschen im Irak und Syrien massakrieren. Afghanische Demonstranten brachten außerdem ihre Unterstützung von der Bevölkerung in der syrischen Stadt Kobane zum Ausdruck.

Afghanistan: 7 Zivilisten bei Nato-Luftangriff getötet

Afghanistan: 7 Zivilisten bei Nato-Luftangriff getötet

Kabul 14. Oktober 2014 (IRIB)

Bei einem Nato-Luftangriff in der afghanischen Provinz Paktia sind am heutigen Dienstag sieben afghanische Zivilisten getötet worden.

Laut diesem Bericht wurden diese sieben Zivilisten, darunter ein Kind, in der Umgebung von Gardez in der Provinz Paktia getötet. Augenzeugen zufolge waren diese Afghanen mit dem Sammeln von Brennholz beschäftigt, als sie angegriffen wurden. Die Nato behauptete, dass dieser Angriff den Talibangegolten hätte. Afghanische Regierungsbehörden haben bislang nicht auf diesen Vorfall reagiert.

Russischer Parlamentarier: USA haben mit Terroristen-Unterstützung Sicherheit des Nahen Ostens gefährdet

Dem Vorsitzenden des Duma-Ausschusses für Internationale Angelegenheiten in Russland, Alexej PuschkowDem Vorsitzenden des Duma-Ausschusses für Internationale Angelegenheiten in Russland, Alexej Puschkow

Moskau 14. Oktober 2014 (IRNA/IRIB)

Dem Vorsitzenden des Duma-Ausschusses für Internationale Angelegenheiten, Alexej Puschkow, zufolge, haben die USA mit der Unterstützung der Terroristen in Syrien, die Sicherheit des Nahen Ostens in Gefahr gebracht.

In einer Sendung des politischen Magazins „Postskriptum“ beim russischen Sender TVCI sagte Puschkow am Dienstag, dass die Terrorgruppen in Syrien in den letzten vier Jahren durch die Unterstützung der USA gestärkt wurden. Die Terroristen seien durch die Türkei, einen Verbündeten der USA, nach Syrien gelangt, so Puschkow. US-Vizepräsident Joseph Biden hatte eingestanden, dass die Türkei, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate den Extremisten hunderte Millionen Dollar und tausende Tonnen Waffen geliefert haben, fuhr er fort und fügte hinzu: „Mit der direkten Unterstützung der USA ist Syrien zu einem Ressort der Terroristen geworden und mit der Machtzunahme des IS, gerät diese Terrorgruppe außer Kontrolle.“ Puschkow sagte weiter: „Der IS-Führer al-Bagdadi wurde vor einigen Jahren unter fragwürdigen Gründen aus dem amerikanischen Gefängniss im Irak befreit. Er baute die Terrorgruppe Islamischer Staat -IS- auf und viele al-Kaida-Mitglieder schlossen sich ihr an.Derzeit ist es so, dass diejenigen, welche die IS schufen, nun deren Stellungen bombardieren.“

Türkei: Oppositioneller CHP-Chef erhebt schwere Vorwürfe gegen die Regierung

In einer Rede vor seiner Parlamentsfraktion warf der CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu der Regierung vor, wissentlich die ISIS zu unterstützen. Dies lasse sich anhand zweifelsfreier Indizien auch nachweisen. (Foto: cihan)In einer Rede vor seiner Parlamentsfraktion warf der CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu der Regierung vor, wissentlich die ISIS zu unterstützen. Dies lasse sich anhand zweifelsfreier Indizien auch nachweisen. (Foto: cihan)

Ankara 17. Oktober 2014 (DTJ-Online/IRIB)

Der Vorsitzende der oppositionellen Republikanischen Volkspartei(CHP) , Kemal Kılıçdaroğlu, hat die AKP-Regierung (Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung) beschuldigt, der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) logistische, militärische und medizinische Hilfe gegeben zu haben.
Die Regierung, so Kılıçdaroğlu, habe ausländische Extremisten in der Türkei trainiert, damit diese andere Muslime in Syrien töten könnten. In seiner Ansprache im Rahmen der wöchentlichen Fraktionssitzung sagte Kılıçdaroğlu, die Waffen in den Händen der IS-Kämpfer seien von der türkischen Regierung geschickt worden. „Die türkische Regierung hat zum Erstarken der IS-Terrorgruppe beigetragen“, so Kılıçdaroğlu. „Aber das wird wie ein Bumerang auf unser Land zurückkommen. Ihr habt gesehen: Eine Reihe von Menschen starben in Reyhanlı. Herr Davutoğlu behauptet weiter, man habe nur Hilfsgüter nach Syrien geschickt. Er stellte dann die Frage, wer Verräter ist? Sind diejenigen, die sagen, die Regierung hat IS Waffen gegeben, Verräter, oder diejenigen, die Durchsuchungen von LKWs, die nach Syrien fahren, verhindern? Der türkische Regierungschef Davutoğlu hatte denjenigen, die seiner Regierung Unterstützung der IS-Terrorgruppe unterstellen, als Verräter bezeichnet.

Freitag-Imam: US-geführte Allianz soll lediglich die Regierungen in Syrien und im Irak schwächen

Freitag-Imam: US-geführte Allianz soll lediglich  die Regierungen in Syrien und im Irak schwächen

Teheran 10. Oktober 2014 (IRIB)

Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran hat die Aktivitäten der US-geführten Allianz  kritisiert.

In seiner Ansprache zum Teheraner Freitaggebet warf  Hodschatulla wal Muslimen „ Kazem Seddiqi“ der Anti-IS-Allianz vor, nicht nur gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“(IS), sondern gleichzeitig auch gegen die Regierungen in Syrien und im Irak  vorzugehen.

Mit ihrer Anti-Terror-Aktion wollten die USA die Weltöffentlichkeit täuschen, so Seddiqi weiter. Er kritisierte, dass die US-geführte Allianz letztlich   nicht die Bekämpfung der  IS-Terroristen im Sinn habe, sondern ihr es  in erster Linie darum geht, die Armeen von Irak und Syrien  zu schwächen. Und die Errichtung einer Pufferzone im Norden Syriens sei auch dahingehend zu verstehen, so der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran.

Ferner unterstrich Seddiqi, dass die Verbrechen, die die IS-Terroristen in Syrien und im Irak begehen, mit dem Islam und der islamischen Lehre nichts zutun haben, und lediglich dazu dienen, dem Islam weltweit zu schaden.

Hudschatul-islam wal Muslim nannte das, was die IS-Terroristen im Namen des Islams tun, einen lang ausgearbeiteten amerikanischen Plan, wogegen die Muslime aufstehen müssten.

Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran gratulierte vorab das „Ghadir-Fest“ und sagte, an diesem Tag wurden der Islam  und die Welayat(die Herrschaft) des ersten Imams der Schiiten, Imam Ali( as) verfestigt.

UNO: Zahl der syrischen Flüchtlinge in der Türkei ist auf 1,6 Million gestiegen

UNO: Zahl der syrischen Flüchtlinge in der Türkei ist auf 1,600 Million gestiegen

Damaskus 20. Oktober 2014 (Irna/IRIB)

Die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen meldete am gestrigen Sonntag, dass die Zahl der syrischen Flüchtlinge in der Türkei auf 1 Million und 600 Tausend Menschen gestiegen ist.

Laut Irna unter Berufung auf Euronews sagte Valerie Amosn, Stellvertreterin des UN-Generalsekretärs bei einem Besuch in einem syrischen Flüchtlingslager in der türkischen Grenzstadt Suruc: „In den ersten vier Jahren der syrischen Krise, sind 900 Tausend Menschen als Flüchtlinge registriert worden.“ Sie fügte hinzu: „Tatsache ist, dass die Zahl der syrischen Flüchtlinge in der Türkei auf 1 Million und 600 Tausend Menschen gestiegen ist.“ Diesem Bericht zufolge hat sich die syrische Grenzstadt Kobane zu einer Geisterstadt verwandelt und nach Einschätzungen der UNO leben nur noch 700 Menschen in dieser Stadt. Die meisten Menschen in Kobane leben in den Flüchtlingslagern in der Türkei.

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