Israel annektiert erneut riesige Ackerflächen & will Bürger bewaffnen

Palästinensischer Minister: Israel hat 10.000 Kinder festgenommen

Palästinensischer Minister: Israel hat 10.000 Kinder festgenommen

Ramallah 19. November 2014 (trt/IRIB)

Israel hat  laut den palästinensischen Quellen 10.000  palästinensische Kinder in den vergangenen 14 Jahren festgenommen.

Der  palästinensische Minister für Gefangenenfragen, Issa Karake veröffentlichte am Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention  eine Erklärung, in der er Israel vorwirft,  minderjährige Palästinenser festzunehmen  und durch Erniedrigung und Folter gegen die UN-Kinderrechtskonvention zu verstoßen. Laut Karake finden auch keine gerechten Gerichtsprozesse statt.

Seit dem vergangenen Juni seien circa drei Tausend Palästinenser festgenommen worden.

95 Prozent der inhaftierten palästinensischen Kinder würden gefoltert. Haftanstalten seien immer noch 300 palästinensische Kinder.

Israel gab keine Stellungnahme  zum Thema ab.

Israels Inlandgeheimdienstschef: Abbas hetzt nicht zur Gewalt

Israels Inlandgeheimdienstschef: Abbas hetzt nicht zur Gewalt

Ramallah/al-Quds 19. November 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Israels Geheimdienstchef hat Vorwürfen widersprochen, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hetze im Nahost-Konflikt zu Gewalt auf.

„Abu Masen (Abbas) ist nicht an Terror interessiert und hetzt nicht zur Gewalt auf, auch nicht unter der Hand, obwohl ein Teil der Öffentlichkeit seine Äußerungen so auslegt“, sagte Joram Cohen, Chef des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, am Dienstag.

Der Palästinenserpräsident habe sogar betont, ein neuer Palästinenseraufstand gegen Israel sei nicht der richtige Weg, sagte Cohen nach Angaben der Nachrichtenseite „ynet“ vor dem parlamentarischen Ausschuss für Außen- und Sicherheitspolitik.

Cohen widersprach dabei offen dem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, der Abbas auch nach dem jüngsten Anschlag auf eine Synagoge in al-Quds (Jerusalem) vorgeworfen hatte, er hetze zu Gewalt gegen Israel auf.

Israel treibt die Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser voran

Bullldozer zerstört eine palästinensische Siedlung in Ostjerusalem (Foto: AP)Bullldozer zerstört eine palästinensische Siedlung in Ostjerusalem (Foto: AP)

Tel Aviv 19. November 2014 (AP/dpa/IRIB)

Das israelische Militär hat angekündigt, den als Strafmaßnahme deklarierten Abriss palästinensischer Wohnhäuser ausweiten zu wollen. Die Ankündigung geht auf eine kürzliche Anordnung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zurück.

Schon in den vergangenen Wochen wurden die Eigentümer mehrerer Wohnhäuser im Westjordanland, die für Angriffe gegen Israelis verantwortlich gemacht werden, vom bevorstehenden Abriss der Gebäude informiert. Die betroffenen Familien können dagegen binnen 48 Stunden Einspruch einlegen. Geschieht dies nicht oder werden die Anträge abgelehnt – was in der Regel der Fall ist -, werden die Häuser zerstört.

Nach Angaben der israelischen Polizei wurden auch mehrere Häuser im Ostteil von Al-Quds (Ostjerusalem) für einen Abriss oder eine Versiegelung bestimmt. Sie warte nur noch auf die endgültige Zustimmung der Regierung.
Die Maßnahme ist umstritten und war 2005 weitgehend ausgesetzt worden, nachdem Sicherheitsbehörden ihre Wirksamkeit infrage gestellt hatten. Doch gerade in letzter Zeit findet dieses Vorgehen in weiten Teilen der jüdischen Bevölkerung zunehmende Unterstützung.

Israel erlaubt mehr jüdischen Bürgern Waffen zur „Selbstverteidigung“

Ein israelisches Mädchen in der jüdischen Siedlung Itamar bei Nablus hält sich am Bein seines Vaters fest, der ein Sturmgewehr zur Selbstverteidigung trägt. Foto: dpaEin israelisches Mädchen in der jüdischen Siedlung Itamar bei Nablus hält sich am Bein seines Vaters fest, der ein Sturmgewehr zur Selbstverteidigung trägt. Foto: dpa

Tel Aviv 19. November 2014 (dpa/IRIB)

Nach dem gestrigen Anschlag auf eine Synagoge in Al-Quds (Jerusalem) soll die Ausgabe von Waffenscheinen an jüdische Bürger erleichtert werden, kündigte Regierungschef Benjamin Netanjahu an.
Das Tragen von Waffen „zur Selbstverteidigung“ solle mehr Israelis erlaubt werden, vor allem solchen, die in irgendeiner Weise im Sicherheitsbereich tätig sind, sagte auch Polizeiminister Jizchak Aharonovich dem Armeesender IDF Radio.
In einer Twitter-Nachricht schrieb Ministerpräsident Netanjahu: „Wir befinden uns in einem Kampf um Jerusalem, unserer ewigen Hauptstadt … In diesem Kampf müssen wir zusammenhalten; dies ist das Gebot des Tages.“

Israel beschlagnahmt große Teile palästinensischer Anbauflächen

Dschenin 19. November 2014 (IRIB)

Israel hat große Teile palästinensicher landwirtschaftlicher Anbauflächen südwestlich der Stadt Dschenin in Westjordanland beschlagnahmt.

Israelische Behörden hätten zuvor schriftlich die palästinensischen Dorfbewohner im Gebiet Ja’bad  südwestlich von Dschenin über diese Entscheidung informiert, berichtete der Satellitensender Rusiya al-Yaum am Mittwoch.

Seit Inkrafttreten eines israelischen Militärbefehls im Jahre 2009 hat das israelische Regime bereits zig Hektar Ackerfläche und Gärten von Palästinensern beschlagnahmt. Die Besitzer dürfen nichts mehr auf diesen Feldern anbauen.

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