Israel finanziert IS-Ableger / Palästinenser bauen Befreiungsarmee auf

Israel stationiert 2000 Sicherheitskräfte in al-Quds(Jerusalem)

Israel stationiert 2000  Sicherheitskräfte in al-Quds(Jerusalem)

El-Quds 21. November 2014 (Tabnak/IRIB)

Aus Furcht vor Zusammenstößen mit den Palästinensern hat Israel heute , am  “ Freitag des Zorns“,  rund  2000 iSicherheitskräfte  in verschiedenen Stadtteilen von Ea-Quds stationiert.

Dem Fernsehsender al-Alam zufolge rief die palästinensische Widerstandsorganisation „Der Islamische Widerstand Palästinas“ für heute  zum   „Freitags des Zorns“ in allen Städten und Dörfern nach dem Freitagsgebet auf. Andererseits  forderte  die Armee des israelischen Regimes, zwei palästinensische Familien im Ostteil von al-Quds,auf,  ihre Wohnhäuser binnen 48 Stunden zu verlassen. Sie sollen dann zerstört werden. Israels Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu,  hatten vor einigen Tagen die Zerstörung des Wohnhauses  der Märtyrerfamilie Abdul Rahman al-Schalhudi in al-Quds angeordnet.

Human Rights Watch: Zerstörung Palästinenser Wohnhäuser ist Kriegsverbrechen

Das Haus eines Palästinensers - zerstört durch die israelische ArmeeDas Haus eines Palästinensers – zerstört durch die israelische Armee

New York 23. November 2014 (ettelaat/IRIB)

Die Human Rights Watch(HRW)  hat die Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser durch Israels als Kollektivbestrafung und Kriegsverbrechen bezeichnet und ein sofortiges Ende dieser Politik gefordert.
Das verursache, dass palästinensische Familien ihr Obdach verlieren, Menschen, die keinen Fehler gemacht werden, werde auf diese illegale Weise bestraft. Joe Stark, Vize für den Nahen Osten und Nordafrika bei der HRW, sagte: Die Zerstörung der Wohnhäuser als Bestrafung ist offensichtlich illegal. Israel muss Täter verfolgen und bestrafen, aber ihre Wohnhäuser aus Rache und Strafe zu zerstören, schadet der ganzen Familie. Netanjahu habe angeordnet, dass die Wohnhäuser von zwei Palästinensern, die in einer Synagoge  in al-Quds  Israelis angegriffen haben, zerstört werden.

Dutzende Verletzte bei Zusammenstößen in der Westbank

Dutzende Verletzte bei Zusammenstößen in der Westbank

Ramallah 22. November 2014 (Press TV/IRIB)

Israelische Soldaten und palästinensische Demonstranten haben sich gestern wegen der Versuche Tel Avivs, die al-Aqsa-Moschee unter ihre Kontrolle zu bringen, im Westjordanland heftige Auseinandersetzungen geliefert.

Berichten zufolge haben israelische Streitkräfte dabei mit Tränengas auf die palästinensischen Protestierenden geschossen und Dutzende verletzt. Die Palästinenser bewarfen die Soldaten daraufhin mit Steinen.

Bei einem ähnlichen Ereignis in der Nähe des Kontrollpostens Qalandia zwischen Ramallah und Al-Quds (Jerusalem) schossen israelische Streitkräfte mit scharfer Munition auf die Demonstranten. Bei weiteren Auseinandersetzungen in der Nähe der Ebrahimi-Moschee in al-Khalil wurden Demonstranten von Plastikgeschossen getroffen.

Die Palästinenser sind wegen der Angriffe und der ihnen von Tel Aviv auferlegten Einschränkungen in Wut und betrachten sie als einen Teil des israelischen Plans zur Verjudung der al-Aqsa-Moschee.

Das israelische Regime sperrte im Oktober die al-Aqsa-Moschee ab, doch nach umfangreichen Demonstrationen war sie gezwungen, der Öffentlichkeit wieder den Zutritt zu diesem heiligen Ort zu genehmigen.

Wiederholte Verletzung der Waffenruhe durch Israel in Gaza

Fischerboote im Hafen von Gaza (Foto: DW)Fischerboote im Hafen von Gaza (Foto: DW)

Gaza 22. November 2014 (Irib)

Zum wiederholten Mal haben die Militärs des israelischen Regimes das Waffenstillstandsabkommen mit den palästinensischen Widerstandsgruppen verletzt und im Gazastreifen auf Palästinenser geschossen.

Laut des palästinensischen Informationszentrums haben israelische Militärs am gestrigen Freitagabend auf Palästinenser im Osten von Jebalia im Norden des Gazastreifens geschossen, wobei ein 22 jähriger Palästinenser verletzt wurde. Kriegsboote dieses Regimes haben Ende letzter Woche mehrmals auf palästinensische Fischerboote an der Küste des Gazastreifens  geschossen.

Trotz des Waffenstillstandsabkommen des israelischen Regimes mit den palästinensischen Widerstandsgruppen, welches nach dem 50-tägigen Krieg in Gaza unter ägyptischer Kontrolle geschlossen wurde, verletzen die israelischen Militärs dieses Abkommen immer wieder und stören auch immer wieder durch Schüsse die Arbeit palästinensischer Bauern im Grenzgebiet im Osten und Norden des Gazastreifens.

Israel genehmigt den Bau von weiteren 78 Wohnungen in den Palästinensergebieten

Israel genehmigt den Bau von weiteren 78 Wohnungen in den Palästinensergebieten

Ramallah 21. November 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Israel sorgt für Zusätzliche Spannung, nachdem die israelische Stadtverwaltung von al-Quds (Jerusalem) am Mittwoch den Bau von 78 neuen Siedlungseinheiten im besetzten Ostteil der Stadt genehmigt hatte.

50 neue Wohnungen würden in der Siedlung Har Homa gebaut, 28 Wohnungen in der Siedlung Ramot, wie ein Rathaussprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die USA kritisierten israelische Genehmigungen für den Bau von 78 Wohneinheiten in Har Homa und Ramot. Die Bauprojekte liegen in Stadtteilen außerhalb der grünen Linie, die zwischen dem israelischen Kernland und den 1967 besetzten Gebieten verläuft. Die Palästinenser sehen in Ostteil von al-Quds die Hauptstadt eines künftigen eigenen Staates, Israel beansprucht hingegen die ganze Stadt als „ewige, unteilbare Hauptstadt“.

Befreiungsarmee von El-Kuds wird gegründet

Khaled Ghadumi Khaled Ghadumi

Lahore 23. November 2014 (IRIB)

Der Vertreter der islamisch-palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas hat bei der jährlichen Versammlung der Islamischen Jamma in Pakistan die Gründung der Befreiungsarmee von El-Kuds in naher Zukunft angekündigt.

Khaled Ghadumi sagte am Samstag, die islamische Umma werde niemals ihre erste Gebetsrichtung vergessen. Zur Abwehr der zionistischen Angriffe gegen die islamischen Heiligtümer werde bald diese Armee ins Leben gerufen. Ghadumi würdigte die Islamische Jamaa in Pakistan, wegen ihrer Unterstützung von der Sache Palästina; das Programm der Versammlung widme sich hauptsächlich der Palästina-Frage und den Entwicklungen in El-Kuds. Die Hamas und ihr militärischer Flügel, die Ezzedin-Ghassam-Brigaden, stehen zu ihrem Bund mit der islamischen Umma zur Befreiung Palästinas.

Schweizer Zeitung: Israel finanzierte IS-Verbündete

Schweizer Zeitung: Israel finanzierte IS-Verbündete

Zürich 21. November 2014 (tagesanzeige.ch/IRIB)

Abgesandte der Terrormiliz „Islamischer Staat“ hätten sich nach einem Bericht der Schweizer Tageszeitung „Tagesanzeige“ (Donnerstagausgabe) vergangene Woche mit den Führern von Jundallah getroffen, einer radikalen Terrortruppe in der Provinz Baluchistan an der pakistanischen Grenze zum Iran.

Wie das Blatt weiterschreibt, war Jundallah In der Vergangenheit wiederholt durch brutale Anschläge im Iran aufgefallen. Anfang November bekannte sich die Gruppe außerdem zu einem Selbstmordanschlag auf den pakistanischen Grenzposten Wagah, bei dem 65 Menschen getötet wurden, hieß es dazu weiter. Am Montag soll ein Sprecher von Jundallah dann erklärt haben, man habe dem IS Treue geschworen, „was immer die Pläne“ der Terrormiliz seien. Bemerkenswert daran ist nicht nur, dass der IS dank Jundallah offenbar in Pakistan Fuß gefasst hat. Ebenso bemerkenswert ist, dass Israels Geheimdienst Mossad die Terroristen jahrelang unterstützte. Nachdem sich Jundallah wegen Meinungsverschiedenheiten 2003 von al-Qaida getrennt hatte, finanzierte der Mossad ab 2004 die Gruppe. Die israelischen Agenten reisten allerdings mit US-Pässen und gaben sich als CIA-Mitarbeiter aus – um den Eindruck zu erwecken, Washington stehe hinter den Jundallah-Terroraktionen im Iran.

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