Israel: offener Rassismus & Terror gegen Hamas / Waffenstillstand gebrochen

Gaza: Dutzende Tote und Verletzte bei erneuten israelischen Angriffen

Gaza: Dutzende Tote und Verletzte bei erneuten israelischen Angriffen

Gaza 20. August 2014 (IRIB)

Bei erneuten israelischen Luftangriffen auf Gaza sind heute Dutzende Palästinenser getötet und verletzt worden.

Einem Bericht des Nachrichtensenders Press TV zufolge sagte Augenzeugen, dass die israelischen Kampfflugzeuge am heutigen Mittwoch auf ein Geschäft  im Stadtviertel Zeitoun in Gaza gezielt hätten, wobei Dutzende Menschen verletzt wurden.

Diesem Bericht zufolge sind seit  Ablauf der Feuerpause  am gestrigen Abend mindestens 14 Palästinenser bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen.

Israelische Luft- und Artillerieangriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt

Israelische Luft- und Artillerieangriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt

Gaza 21. August 2014 (IRIB)

Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum heutigen Donnerstag ein Wohnhaus in Tel Al-Sultan im Westen von Rafah im südlichen Gazastreifen bombardiert, wodurch sieben Menschen getötet und mindestens 40 verletzt wurden.

Durch einen weiteren israelischen Luftangriff auf den nördlichen Gazastreifen fanden zwei Palästinenser den Märtyrertod.

Eine Sprecherin des zionistisch-israelischen Regimes gab bekannt, es seien 20 verschiedene Orte in dem Palästinensergebiet bombardiert worden.

Seit dem Beginn der neuen Runde der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen am Dienstag sind mindestens 30 Palästinenser, darunter acht Kinder getötet und über 150 verletzt worden.

Die Bewohner im Gazastreifen leiden weiterhin unter der Knappheit an Lebensmitteln, Medikamenten und ärztlicher Versorgung. Seit Beginn der israelischen Offensive vor ungefähr einem Monat in Gaza sind 2.000 Menschen getötet und 10.000 weitere verletzt worden. Viele der Verletzten befinden sich noch in einem kritischen Gesundheitszustand.

In den zwei vergangenen Tagen haben palästinensische Widerstandskämpfer insgesamt 180 Raketen auf israelische Stellungen und Militärstützpunkte abgefeuert.

Unterdessen rief der UNO-Sicherheitsrat die Israelis und die Palästinenser auf, Verhandlungen über eine neue und langanhaltende Waffenruhe aufzunehmen. Israel und die Palästinenser sollten eine Eskalation des Konflikts verhindern und stattdessen eine sofortige Feuerpause vereinbaren, sagte der Vorsitzende des Rats, der britische UNO-Botschafter Grant, am Mittwoch in New York.

Israel gibt die gezielte Tötung von Palästinensern zu

Die Hoffnungen auf eine dauerhafte Waffenruhe in Gaza-Konflikt sind erneut geplatzt.Die Hoffnungen auf eine dauerhafte Waffenruhe in Gaza-Konflikt sind erneut geplatzt.

Tel Aviv 21. August 2014 (dpa/IRIB)

Die israelische Armee  hat am Donnerstag die gezielte Tötung  von ranghohen Kommandanten der im Gazastreifen herrschenden Hamas bestätigt. „Ja, es war ein gezielter Angriff“, sagte ein Militärsprecher der Armee.

Die Hamas hatte bestätigt, Mohammed Abu Shammala, Raed al-Attar und Mohammed Barhoum seien bei einem Luftangriff im Süden des Gazastreifens ums Leben gekommen.

Nach Angaben des israelischen Rundfunks handelte es sich um die bisher ranghöchsten Hamas-Kämpfer, deren Tod seit Beginn des Gaza-Krieges vor mehr als sechs Wochen bestätigt wurde.

Israel hatte in der Vergangenheit immer wieder politische und militärische Führer der Palästinenser gezielt ermordet. Der spirituelle Führer der Hamas Ahmed Jassin, der an einen Rollstuhl gefesselt war, kam 2004 bei einem Luftangriff Israels ums Leben. Später ermordete Israel auch dessen Nachfolger Abdel Asis Rantisi und 2012 den Hamas-Militärchef Ahmed Jabari.

Am Mittwoch hatte die israelische Armee außerdem versucht, den Anführer der Kassam-Brigaden, Mohammed Deif, gezielt zu ermorden. Bei dem Angriff kamen dessen 27-jährige Frau und  sein sieben Monate alter Sohn ums Leben.

Israel gründet Hamas um Palästinenser zu spalten

Simon Elliot

Marialourdes Blog

Ein weiteres Geheimnis: Sie sind alle Juden (hier) und ebenso Mohammed Deif – Militärischer Führer der Hamas. Er arbeitet mutmaßlich für den israelischen Geheimdienst Mossad (hier).

Bekannt ist auch, dass die Hamas vom Mossad gegründet wurde, um das palästinensische Volk zu teilen und zu schwächen (hier / hier).

Israel: Heftige Proteste gegen muslimisch-jüdische Hochzeit

Israel: Heftige Proteste gegen muslimisch-jüdische Hochzeit

Tel Aviv 19. August 2014 (Reuters/IRIB)

Das Hochzeitsfest der Jüdin Maral Malka und des Muslims Mahmoud Mansour sorgte in Israel für reichlich Aufsehen. Es kam zu Protesten und Verhaftungen. Rechte Demonstranten bezeichneten die Braut als „Verräterin des jüdischen Staates“.

Mehr als 200 rechtsextreme israelische Demonstranten versammelten sich vor dem Hochzeitssaal in Rischon Lezion nahe Tel Aviv. Die Hochzeitsgäste mussten sich ihren Weg durch Polizei-Absperrungen bahnen, während die Demonstraten „Tod den Arabern“ skandierten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Der Bräutigam sagte dem israelischen Fernsehsender „Kanal 2 TV“, dass die Proteste ihre Freude nicht trüben wird. Auch die Mutter des Bräutigams, Fadwa Mansur, sagte dem israelischen Fernsehen, sie habe nichts gegen die Eheschließung. Der Vater der Braut, Yoram Malka, nannte die Hochzeit seiner Tochter im israelischen Fernsehen, „ein sehr trauriges Ereignis.“ Über seinen Schwiegersohn sagte er: „Mein Problem mit ihm ist, dass er ein Araber ist.“

Doch es hatten sich auch einige Dutzend linke Gegendemonstranten eingefunden, die den Spruch „Liebe besiegt alles“ hochhielten. Zudem befand sich unter den Gästen auch Israels Gesundheitsministerin Yael German. Sie sagte bei ihrer Ankunft, die Demonstration sei „ein Ausdruck von Demokratie“. Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hatte die Proteste gegen die interreligiöse Eheschließung als «empörend und beunruhigend» verurteilt. «Hetze, Gewalt und Rassismus haben in der israelischen Gesellschaft keinen Platz», schrieb er auf seiner Facebook-Seite.

Vier Demonstranten wurden festgenommen, als sie versuchten, gewaltsam die Polizeikette zu durchdringen. Ungefähr 20 Prozent der israelischen Bevölkerung ist arabischstämmig.

Aktivisten verhindern die Entladung des israelischen Schiffs Zim Piraeus in Oakland

Aktivisten verhindern die Entladung des israelischen Schiffs Zim Piraeus in Oakland

Oakland 20. August 2014 (jW/IRIB)

Mit einer viertägigen Blockade der Anlegestelle haben Aktivisten im Hafen von Oakland die Entladung des israelischen Containerschiffs »Zim Piraeus« verhindert.

Die Aktion richtete sich gegen die Bombenangriffe auf den Gazastreifen. In der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) verließ das Schiff Medienberichten zufolge Oakland, ohne die Fracht gelöscht zu haben, und nahm zunächst Kurs auf Los Angeles. Wenige Stunden später machte die »Zim Piraeus« jedoch offenbar kehrt und steuerte erneut Oakland an.

Internationale Menschenrechtsorganisationen fordern von Israel Einreise-Erlaubnis nach Gaza

London/New York 21. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Das Wiederaufnahme  israelischer Luftangriffe auf den Gazastreifen macht es Menschenrechtsgruppen unmöglich, die Lage der Menschen zu dokumentieren, so Amnesty International auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Seit dem Beginn des Krieges am 8.Juli 2014 verweigerten Israels Behörden jede Anfrage von AI, um den Gazastreifen betreten zu dürfen. Auch die ägyptischen Behörden erlaubten keine Einreise über den einzigen ägyptischen Grenzübergang.

Die Situation nach dem neuerlichen Beginn der israelischen Luftangriffe macht es immer dringender erforderlich, dass eine Beobachtergruppe einreisen darf. Wertvolle Zeit ist schon verloren gegangen und Menschenrechtsgruppen stehen bereit, um ihren Job zur Dokumentation von Kriegsverbrechen zu machen. So Anne Fitzgerald – AI Direktor für Nachforschungen und Krisenbewältigung.

“Die israelischen Behörden spielen ihr bekanntes, bürokratisches Sielchen mit uns, um den Zugang in den Küstenstreifen mit immer mehr sinnlosen Kriterien zu verweigern. Mittlerweile steigt die Zahl der Opfer dort immer weiter!“

AI und Human Rights Watch riefen in einer gemeinsamen Erklärung Israels Behörden auf, umgehend den Zutritt für alle Menschrechtsorganisationen in den Gazastreifen zu genehmigen!

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