israelische Elitesoldaten lehnen Beteiligung an zionistischen Einsätzen ab

Israelische Elitesoldaten erstürmen das Gebäude einer Palästinenserorganisation (Archivbild) Israelische Elitesoldaten erstürmen das Gebäude einer Palästinenserorganisation (Archivbild)

Al Quds/Gaza 13. September 2014 (IRIB/APA)

43 Elite-Aufklärer aus einer Geheimdiensteinheit prangern Israel als Besatzungsregime an.

Es ist eine harsche Abrechnung und ein mutiger Schritt. Sie lehnen es ab, sich weiter an Einsätzen zu beteiligen, die sich gegen die Palästinenser richten. Die Informationen der Einheit würden benutzt, um unschuldigen Zivilisten zu schaden, schrieben die Soldaten in einem Brief an Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon. Sie ermöglichten politische Verfolgung und spalteten die palästinensische Gesellschaft durch das Anwerben von Informanten. Der Brief wurde am Freitag auf der israelischen Nachrichtenseite Ynet veröffentlicht. Er wurde neben anderen von einem Major, zwei Hauptleuten und einem Leutnant unterzeichnet. Seit 47 Jahren besetzt Israel nun das Westjordanland und „das Militärregime verweigert den Palästinensern dort Grundrechte“, wie es in dem Brief heißt. Die dort geschaffene Realität, in der für jüdische Siedler und palästinensische Anwohner zwei unterschiedliche Rechtssysteme gelten, die einem Teil – den Siedlern – Rechte zubilligen, die sie dem anderen Teil – den Palästinensern – verweigern, sei „kein unausweichliches Ergebnis einer notwendigen Selbstverteidigung“. Diese Realität sehe so aus, weil die israelischen Regierungen sie sukzessive so gewählt hätten.
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