Japans Ministerpräsident erhält die Erlaubnis zum Gelddrucken

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat die Oberhauswahl gewonnen. Nun verfügt er über eine Mehrheit in beiden Häusern. Damit steht Abes umfassenden Reformen nichts mehr im Weg. Das Ziel ist das Ende der Deflation – koste es, was es wolle.

Obama dürfte Abes Sieg im Oberhaus nicht gefallen. Nun kann Abe den Währungskrieg mit seiner Politik weiter anheizen, das sehen die USA nicht gern.Obama dürfte Abes Sieg im Oberhaus nicht gefallen. Nun kann Abe den Währungskrieg mit seiner Politik weiter anheizen, das sehen die USA nicht gern.

Am Wochenende fand in Japan die Wahl des Oberhauses statt und zum ersten Mal seit sechs Jahren gelang es einem amtierenden Ministerpräsidenten, sich zusätzlich zur Mehrheit im Repräsentantenhaus auch die Mehrheit im Oberhaus zu sichern. Nach der gewonnen Wahl erhielt die Regierungskoalition um Shinzo Abe 135 der insgesamt 242 Sitze. Damit kann Abe seine Pläne und Reformen umsetzen, ohne von der Opposition gestoppt zu werden.

Glaubt man Abe steht Japan vor einem großen Wandel. Mit den so genannten Abenomics soll die jahrzehntelange Deflation im Land endlich beendet werden. Und das Abe es ernst meint, hat er bereits in den ersten Monaten seiner Regierungszeit bewiesen.

22.07.13, 08:52 Zum Weiterlesen:

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