Jemen: Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen infolge von Massenprotesten

Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen in Jemen

Sanaa 17. September 2014 (IRIB News)

Bei neuen Kämpfen zwischen  Houthi-Kämpfern und Soldaten der jemenitischen Armee  sind heute(Mittwoch) mindestens 20 Menschen getötet worden.

Bei den Gefechten  in dem Dorf Kabil am Nordrand der Hauptstadt Sanaa seien auch Dutzende Menschen verletzt worden, meldeten Mediziner und Augenzeugen.

 Reuters vom Mittwoch aus Sanaa zufolge haben die schiitischen Kämpfer bei diesen Zusammenstößen die Region „Wadi Dhar“ besetzt. Es gab auch Zusammenstöße in der Provinz Al Jauf. Die Gefechte seien ausgebrochen, nachdem am Morgen vier Explosionen das Gebiet erschüttert hatten. Ob es sich um einen Anschlag handelte, konnte ein Sicherheitsbeamter nicht bestätigen.

Seit fünf Wochen demonstrieren Zehntausende Angehörige des schiitischen Volksstammes der Houthi in Sanaa. Sie fordern den Rücktritt der sunnitisch dominierten Regierung und die Rücknahme von Kürzungen der Öl-Subventionen im Land.

Abdollahian: Jementische Regierung trägt Verantwortung für Schutz des Lebens iranischer Diplomaten

Hossein Amir AbdollahianHossein Amir Abdollahian

Teheran 17. September 2014 (IRIB/Mehrnews)

Hossein Amir Abdollahian, der Vize-Außenminister Irans sagte, indem er bestätigte, dass Nur Ahmad Nikbakht, der in Jemen verschleppte iranische Diplomat, am Leben ist: „Die jemenitische Regierung ist in erster Linie für das Leben und die Rückkehr des iranischen Diplomaten in sein Land verantwortlich.

“Abdollahian hat am gestrigen Dienstag im Gespräch mit der Mehrnews in Reaktion auf die Nachricht, der entführte iranische Diplomat befände sich im Gefängnis der jemenitischen Sicherheitskräfte, gesagt: Was uns vonseiten der offiziellen Behörden und des jemenitischen Sicherheitsdienstes mitgeteilt wurde, stimmt nicht mit dieser Nachricht überein.“

Der iranische Vizeaußenminister fügte hinzu: „ Leider haben die zuständigen jemenitischen Stellen bislang noch nicht in dieser Angelegenheit reagiert, was für uns nicht akzeptabel ist.“ Er unterstrich: Die Sache wird weiterverfolgt, aber wir sind über das Wohlbefinden von Nikbakht informiert.

Nur Ahmad Nikbakht, ein Botschaftsangestellter Irans in Sanaa wurde im Juli 2013 auf dem Weg von seiner Wohnung zur Botschaft von Unbekannten verschleppt.

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit