Jemens kolonialistische Regierung bricht Einheitspakt mit Schiiten – Krieg in der Hauptstadt

Jemen bittet Ägypten um Vermittlung bei der Wiederaufnahme der Finanzhilfe Saudi-Arabiens

Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi

Sanaa 19. Januar 2015 (Press TV/IRIB)

Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi hat um  die Vermittlung Ägyptens zur Wiederaufnahme der Finanzhilfe aus Saudi-Arabien  gebeten.

Laut der saudischen Zeitung „Ajel“ forderte  Mansour Hadi die Vermittlung des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi zur Überwindung der Wirtschaftskrise in Jemen.

Der jemenitische Außenminister Abdullah Mohamed al-Sayadi sendete am gestrigen Sonntag die Botschaft seines Präsidenten an al-Sisi.

Laut dieser Botschaft forderte Hadi zudem den ägyptischen Präsidenten zur sicherheitlichen sowie militärischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern auf, damit die Ansarullah-Bewegung (Houthis) die Bab- Al Mandab- Meeresstraße nicht unter ihre Kontrolle bringen können.

Wenn sich die Ansarullah-Bewegung aus der Hauptstadt Sanaa zurückziehen und der Friedensvertrag in Jemen vollständig erfüllt würde, dann werde  Saudi-Arabien  Jemen finanziell unter den Arm greifen, laut den Berichten aus Saudi-Arabien.

Die Konfliktparteien im Jemen unterzeichneten am 21 September 2014 einen Friedensvertrag. Der jemenitischen Zentralbank zufolge hat das Land für die Jahre 2015 ein Budgetdefizit von rund  2.5 Milliarden Dollar (557 Milliarden Rial).
Ägyptische Botschaft in Jemen geschlossen

Sanaa 20. Januar 2015 (IRIB)

Die ägyptische Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist geschlossen worden.

Wie die Nachrichtenseite Al-Mesriun unter Berufung auf den ägyptischen Botschafter in Jemen  Yusuf al-Sharqawi am Dienstag bekannt gab, wurden die Botschaft Ägyptens und alle angeschlossenen Militär-, Kultur- und Medien-Konsulatabteilungen in Sanaa geschlossen. Die ägyptische Botschaft in Sanaa sei aus Sicherheitsgründen geschlossen worden, fügte  al-Sharqawi hinzu.

Die Botschafter einiger arabischen Ländern bemühen sich darum, die Krise in Jemen zu lösen und die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu holen, so der ägyptische Botschafter. Zudem wurde die Schule für  ägyptische Staatsangehörige bis auf weiteres geschlossen,  hieß es weiter.

Die Ansarullah-Bewegung und Armeesoldaten haben  sich am Montag in der Nähe des Präsidentenpalastes in Sanaa schwere Gefechte geliefert.

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