Kein Benzin für das Flugzeug mit Laridschani

12. März 2014 – Teheran/Kapstadt (Reuters, fars news/Irib)

Am Dienstag teilte die Nachrichtenagentur Reuters mit, dass das Flugzeug mit dem iranischen Parlamentsvorsitzenden Ali Laridschani in Kapstadt nicht auftanken durfte und erklärte, dass diese Maßnahme der Dutch Shell zur Folge hatte dass einige Treffen, die  Laridschani für seine Reise nach Südafrika eingeplant hatte, nicht zustande kamen.

Vor dieser Maßnahme der Dutch Shell hatte der iranische Parlamentsabgeordnete ein Treffen mit dem südafrikanischen Präsidenten Jakob Zuma.  Der Verband  der südafrikanischen Erdölindustrie, welcher aus mehreren Brennstoffunternehmen darunter der Shell besteht, hatte bekannt gegeben, dass er seine Richtlinien befolgt und wegen den Sanktionen die Brennstofflieferung an das Flugzeug des iranischen Parlamentsvorsitzenden verweigert habe.
Zugleich hat die südafrikanische Regierung eine Erklärung herausgegeben, in der sie diesen Schritt des Erölunternehmens Dutch Shell kritisiert.  Die Nichtlieferung von Brennstoff an das  Flugzeug mit dem iranischen Parlamentsvorsitzenden an Bord wurde in dieser Erklärung als beschämend bezeichnet.
In dieser Erklärung hieß es weiter, dass die EU und andere Staaten diesem Unternehmen versichert hätten dass es Brennstoff liefern darf. Aber dieses Unternehmen habe die Brennstofflieferung verweigert.
Die Dutch Shell hat noch nicht zu diesem Vorfall Stellung genommen.

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