Kiew bombardiert Donezk & beginnt Bau von gigantischen Verteidungsanlagen – SS hilft / Sanktionsverschärfungen

Russlands Staatsbanken durch EU-Sanktionen betroffen

Russlands Staatsbanken durch EU-Sanktionen betroffen

STIMME RUSSLANDS Die Europäische Union hat Sanktionen gegen fünf Staatsbanken der Russischen Föderation verhängt, heißt es im offiziellen Dokument der EU. Die Einschränkungen betreffen die Sberbank, die VTB, die Gazprombank, die VEB und die Rosselchosbank.

Die europäischen Banken und Investitionsunternehmen dürfen von nun den russischen Banken aus der schwarzen Liste keine Kredite gewähren sowie ihnen keine Finanzdienstleistungen unterschiedlicher Art erweisen.

Vom Verbot betroffen sind auch die Geschäfte mit neuen Emissionen von Obligationen und anderen Wertpapieren mit einer Laufzeit von mehr als 30 Tagen.

EU weitet Sanktionen gegen Russlands Verteidigungsbranche aus

STIMME RUSSLANDS Die EU hat die Sanktionen gegen die russische Verteidigungsbranche ausgeweitet und es europäischen Unternehmen verboten, neun russischen Unternehmen Doppelzweckwaren zu liefern. Dies geht aus einem Dokument hervor, das im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurde.

Unter anderem landeten der Konzern Kalaschnikow, Waffenkonzern Tula, Almas-Antei und der Verein Basalt auf der schwarzen Liste.

Noch 24 Personen in EU-Sanktionsliste

STIMME RUSSLANDS Die EU hat weitere 24 Personen aus Russland und der Ukraine in die Sanktionsliste eingetragen, heißt es im auf der Webseite der Union veröffentlichten Dokument.

Darunter sind der Leiter von „Rostech“ Sergej Tschemesow, der Vizevorsitzende der Staatsduma Wladimir Schirinowski, die Abgeordneten Swetlana Schurowa, Wladimir Lewitschew, Igor Lebedew, Iwan Melnikow und Alexander Babakow sowie der Premier der „Volksrepublik Donezk“ Alexander Sachartschenko. Die Sanktionsliste wurde auf 119 Menschen ausgeweitet.

Skiffengold aus Krim-Museen bleibt vorerst in Niederlanden

Skiffengold aus Krim-Museen bleibt vorerst in Niederlanden

STIMME RUSSLANDS 565 Exponate aus den Skiffengold-Sammlungen der Krim-Museen in den Niederlanden, bis ein juristischer Beschluss darüber getroffen ist, wohin sie zurückzuliefern sind, teilt das russische Kulturministerium mit.

Nach Kiew kehrten 19 Gegenstände aus den ukrainischen Skiffengold-Sammlungen zurück.

„Es handelt sich um die Gegenstände, welche den Kiewer Museen gehören. Also gibt es keinen Anlass für Panik. Das ist logisch, gesetzmäßig und entspricht dem Vertrag, der zwischen den Museen abgeschlossen wurde“, sagte die stellvertretende Direktorin des Krim-Museums Chersones Tawritscheski, Larissa Sedikowa.

Auf der Ausstellung im Allard Pierson Museum in Amsterdam wurden archäologische Funde aus fünf Museen präsentiert. Eines der Museen ist in Kiew, die vier anderen befinden sich auf der Krim.

EU-Sanktionen: Russlands Gegenmaßnahmen können Einfuhr von Autos betreffen

Andrej Beloussow

STIMME RUSSLANDS Das zweite russische Paket von Gegenmaßnahmen angesichts der westlichen Sanktionen ist fertig, allerdings rechnet Russland damit, dass der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinnen wird und sie nicht nötig sein werden, sagte der Präsidentenberater Andrej Beloussow am Donnerstag bei dem Wirtschaftsforum in Samara.

Seinen Worten zufolge, kann Russland mit dem zweiten Sanktionspaket die Einfuhr von Kraftfahrzeugen und einigen Waren der Konsumgüterindustrie, darunter der Konfektion aus der EU einschränken.

„Wir haben eine ganze Reihe von nicht landwirtschaftlichen Produkten, bei denen unsere europäischen Partner mehr von Russland abhängen, als umgekehrt. Das Verzeichnis solcher Waren ist bereits fertig“, führte Beloussow aus.

Obama: USA schließen sich EU-Sanktionen gegen Russland an

Obama: USA schließen sich EU-Sanktionen gegen Russland an

STIMME RUSSLANDS Die USA haben beschlossen, sich den neuen EU-Sanktionen gegen Russland anzuschließen, und ihr Sanktionspaket ebenfalls in Kraft zu setzen. Das sagte US-Präsident Barack Obama am Donnerstag in Washington.

„Wir verkünden, dass wir unsere abgestimmten Maßnahmen gegen Russland wegen dessen gesetzwidriger Handlungen in der Ukraine intensivieren… Wir werden Sanktionen gegen den Finanz-, den Energie- und den Verteidigungssektor Russlands verschärfen. Diese Maßnahmen werden Russland noch mehr politisch isolieren und den ökonomischen Preis höher machen, den Russland wird zahlen müssen. Das betrifft insbesondere die Bereiche, die für (Russlands Präsident Wladimir) Putin und seine Umgebung wichtig sind. Meine Administration wird Details unserer Sanktionen morgen bekannt geben“, sagte Obama. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Militärische Kooperation zwischen Armenien, den USA und Deutschland

Seyran OhanyanSeyran Ohanyan

Jerewan 11. September 2014 (IRIB)

Das armenische Verteidigungsministerium hat vom Wunsch dieses Landes nach einem Ausbau der militärischen Kooperation mit den USA und Deutschland berichtet.

Laut Ria Novosti bekundete der armenische Verteidigungsminister Seyran Ohanyan bei seinem Treffen mit dem US-Botschafter in Armenien, John Affron, das Interesse seines Landes an einer Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Jerewan und Washington in allen Bereichen, insbesondere im militärischen Bereich.

Unter anderem ging es in dem Gespräch zwischen Ohanyan und Affron um die Kooperation zwischen Armenien und den USA im Rahmen der NATO-Streitkräfte, insbesondere im Rahmen des neuen von der NATO auf der Newport-Konferenz in Wales verabschiedeten Aktionsplans.

Der armenische Vizeverteidigungsminister Dawid Tonojan hat am Mittwoch eine Delegation des deutschen Verteidigungsministeriums, die für eine Analyse der zukünftigen militärischen Kooperationen Jerewan besucht, getroffen. Dabei haben beide Seiten einen Plan zum Ausbau der militärischen Kooperation vorgelegt.

Donezk wird erneut bombardiert

Donezk wird erneut bombardiert

STIMME RUSSLANDS Einwohner von Donezk, einer Stadt im Osten der Ukraine, berichten von Artilleriesalven, die in der Stadt am Tage zu hören sind.

„Der Vormittag ist in Donezk unruhig verlaufen. Einwohner melden, dass in den Stadtbezirken Leninski, Kirowski und Kuibyschewski von Zeit zu Zeit Schüsse aus großkaliberigen Waffen fallen und Serien von Salven schwerer Geschütze zu vernehmen sind“, heißt es in einer Meldung auf dem Stadtportal.

Indessen teilt das Verteidigungsministerium der Ukraine mit, dass die Kräfte der Staatsgewalt 27.500 neue Panzerwesten und 7.100 Kevlarhelme sowie 16.000 Sätze Winterbekleidung erhalten hätten. Darüber hinaus hätten die Instandsetzungseinheiten der Streitkräfte der Ukraine mehr als 12.000 Einheiten von militärischen technischen Mitteln wiederhergestellt.

NBC: Deutscher Fernsehkanal entdeckt Nazis unter ukrainischen Soldaten

NBC: Deutscher Fernsehkanal entdeckt Nazis unter ukrainischen Soldaten

STIMME RUSSLANDS Deutsche Fernsehzuschauer, die sich Sendungen des Fernsehkanals ZDF ansahen, sind in den Abendstunden des Montags mit der dunklen Vergangenheit ihres Landes konfrontiert worden, meldet der amerikanische Fernsehkanal NBC. In einer ZDF-Reportage über die zerbrechliche Waffenruhe im Osten der Ukraine wurden ukrainische Soldaten mit Nazisymbolik an den Helmen gezeigt.

Der Korrespondent des Fernsehkanals, Bernhard Lichte, zeigte Bilder, auf denen man einen Soldaten mit den auf seinem Helm abgebildeten Runen „Sieg“ der unrühmlich bekannten paramilitärischen Formationen der NSDAP sehen konnte. Am Helm eines anderen Soldaten wurde ein Hakenkreuz gesichtet. „Bataillone der Freiwilligen aus praktisch allen Teilen des politischen Spektrums verstärken die Regierungstruppen“, erklärte der ZDF-Korrespondent in seiner Reportage.

Dieses Video wurde in der Ukraine von einem Team des privaten norwegischen Fernsehkanals TV2 aufgenommen. „Wir drehten eine Reportage über das ukrainische Bataillon ‚Asow’ in der Stadt Ursuf und stießen dort auf diese Soldaten“, teilte TV2-Korrespondent Eusten Bogen den NBC News mit. Bevor diese Bilder aufgenommen worden waren, fragte Bogen einen Vertreter des Bataillons, ob faschistische Ansichten unter den Kämpfern verbreitet sind. „Er antwortete: Absolut nicht, wir sind lediglich ukrainische Nationalisten“, führt der NBC die Worte des TV2-Korrespondenten an.

„Donezker Volksrepublik“: Jeder zehnte Volkswehr-Kämpfer ist Ausländer

„Donezker Volksrepublik“: Jeder zehnte Volkswehr-Kämpfer ist Ausländer

STIMME RUSSLANDS Rund 1.500 ausländische Freiwillige kämpfen auf der Seite der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ (DVR) im Osten der Ukraine, teilte DVR-Parlamentschef Boris Litwinow am Mittwoch mit.

„Nach meinen Angaben machen sie (die Ausländer) etwa zehn bis 15 Prozent aus“, sagte Litwinow in Donezk. Es handle sich um 1.500 Menschen. Die meisten von ihnen stammten aus Russland. Doch gebe es auch Freiwillige aus Frankreich, Deutschland und Israel. Auf beiden Seiten kämpfen nach Litwinows Angaben Angehörige der französischen Fremdenlegion (Légion étrangère).

Bereits Ende August hatte DVR-Premierminister Alexander Sachartschenko bestätigt, dass viele Freiwillige aus Russland auf der Seite der Milizen gegen die ukrainische Armee und Kiew-treuen Formationen kämpften. „In unseren Reihen hat es etwa 3.000 bis 4.000 Russen gegeben. Viele sind bereits heimgefahren.“ Davor hatte auch die Führung in Kiew eingestanden, dass ausländische Soldaten auf der Seite der Regierungstruppen an den Kämpfen teilnehmen.

In der Ost-Ukraine dauerten seit April Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Der Militäreinsatz hat laut UN-Angaben bereits 3.000 Zivilisten das Leben gekostet.

Am Freitag haben sich die ukrainische Regierung und die Führungen der von Kiew abtrünnigen Donezker und Lugansker „Volksrepubliken“ bei ihren Friedensgesprächen in Minsk auf einen Waffenstillstand, Gefangenenaustausch und weitere Schritte zu einer friedlichen Konfliktlösung geeinigt. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Waffenruhe in der Ukraine: Kiew beginnt mit Bau von gigantischen Verteidungsanlagen

Ukrainische Soldaten mit Mauer aus Sandsäcken bei Slavianoserbsk: Bau zweier riesiger Verteidigungslinien und einer Mauer geplantUkrainische Soldaten mit Mauer aus Sandsäcken bei Slavianoserbsk: Bau zweier riesiger Verteidigungslinien und einer Mauer geplant

Kiew 11. September 2014 (spiegel.de/dradio.de/IRIB)

Die Ukraine will sich während der Waffenruhe im Osten mit Befestigungsanlagen auf neue mögliche Angriffe der russischen Separatisten rüsten.

An der Grenze zu Russland hat die Regierung in Kiew mit dem Bau von Verteidigungsanlagen begonnen. Präsident Petro Poroschenko plane, dort zwei Verteidigungslinien errichten zu lassen, teilte die Pressestelle der „Anti-Terror-Operation“ in Kiew mit.

8000 Stellungen für Militärtechnik, 4000 Unterstände für Soldaten, 1500 Kilometer Gräben – die Pläne der Regierung in Kiew gegen potenzielle künftige Übergriffe aus dem Nachbarland sind gigantisch. Zudem will Kiew entlang der russischen Grenze eine 2300 Kilometer lange Mauer hochziehen lassen. Auf einer Länge von 60 Kilometer will sich die Ukraine gegen Eindringlinge mit „unsprengbare Sperren“ gegen einen möglichen Vormarsch der Gegner wappnen.

Unterdessen wollen Vertreter der 28 EU-Mitgliedsstaaten heute in Brüssel versuchen, sich auf eine gemeinsame Linie gegen Rußland zu einigen. Ein erstes Treffen war gestern Abend ergebnislos zu Ende gegangen. Die Bundesregierung wirbt dafür, die am Montag beschlossenen Strafmaßnahmen in Kraft zu setzen. Sie sehen unter anderem Einschränkungen für russische Staatsbanken und Ölunternehmen vor. Einige Mitgliedsstaaten plädieren dafür, die Sanktionen ausgesetzt zu lassen. Grund ist der Waffenstillstand im Osten der Ukraine, der weitgehend eingehalten wird. Die Bundesregierung betont dagegen, zunächst müssten alle Punkte der Vereinbarung zwischen Moskau und Kiew erfüllt sein.

Humanitärkonvoi an der Grenze zu Ukraine stecken geblieben

Humanitärkonvoi an der Grenze zu Ukraine stecken geblieben

STIMME RUSSLANDS Der zweite russische Konvoi mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Südostens der Ukraine befindet sich zurzeit in Donezk, im südrussischen Gebiet Rostow.

In den Lastwagen sind Nahrungsgüter, Ausrüstungen für Wasserreinigung und mobile Kraftwerke.

Wie im russischen Katastrophenschutzministerium mitgeteilt wurde, sei die Verzögerung darauf zurückzuführen, dass die ukrainische Seite den zuvor vereinbarten Plan nicht einhalte.

Der erste Transport aus 280 Lkws hat in die Ukraine am 23. August 2.000 Tonnen humanitäre Hilfsgüter gebracht.

Gas für Polen wird gestohlen

Gas für Polen wird gestohlen

STIMME RUSSLANDS Das polnische Öl- und Gasunternehmen PGNiG behauptet, dass russische Gaslieferungen nach Polen über die Ukraine und Weißrussland um 45 Prozent zurückgegangen sind.

Der russische Staatskonzern Gazprom erklärte seinerseits, dass er die Gaslieferungen an Polen nicht reduziert habe und nicht verpflichtet sei, die Bestellungen der Abnehmer über die vertraglichen Mengen hinaus zu erfüllen.

US-Hubschrauber verirren sich in Polen

US-Hubschrauber verirren sich in Polen

STIMME RUSSLANDS Sechs Militär-Helikopter landen in einem Rapsfeld. Die amerikanischen Piloten steigen aus und fragen: Wo sind wir hier? Verängstigte Anwohner sagen: In Polen. Weitere Nachrichten im „Welt“-Nachtblog.

Sechs US-Hubschrauber haben sich in Polen verirrt. Die Piloten landeten die UH60 Black Hawk Helikopter in einem Rapsfeld bei Gruta, 220 Kilometer nördlich von Warschau. Die Soldaten fragten dann Anwohner, wo sie genau wären. Einige Polen waren besorgt: „Gott sei Dank waren es Amerikaner“, sagte Dorfvorsteherin Halina Kowalkowska laut Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Hubschrauber waren Teil der Nato-Manöver in Polen, der Ukraine und der baltischen Staaten und auf dem Weg von Litauen nach Deutschland. Kowalkowska: „Es herrschte dichter Nebel, man konnte fast nichts sehen, also mussten die Jungs landen.“ Die Welt

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit