Kiew verbietet Pressefreiheit & Gas-Transit in die EU / USA verstärkt Truppen in Osteuropa

Ostukraine: “Vermutlich hunderte von Toten” bei Beschuss von Uglegorsk

STIMME RUSSLANDS Die regulären bewaffneten Kräfte der Ukraine haben am Dienstag laut einer Meldung des Pressezentrums der selbsterklärten Donezker Volksrepublik die Stadt Uglegorsk im Gebiet Donezk massiv beschossen. Dabei soll es „vermutlich hunderte von Toten“ gegeben haben.

Wie das Pressezentrum mitteilte, hatte es am Dienstagmorgen vor der Einfahrt in die Stadt zwar einen Checkpoint der Volkswehr gegeben, in der Stadt selbst gab es aber keine Milizen. Die ukrainischen Truppen sollen die Stadt eingekesselt und den Zivileinwohnern dabei keinen humanitären Korridor geboten haben, damit sie die Stadt verlassen könnten. Der massive Artilleriebeschuss habe um 06.00 Uhr Ortszeit aus der Vorstadt von Debalzewo begonnen.

„Wie Einwohner von Debalzewo berichten, war die Artillerie den ganzen Tag lang im Einsatz. Der Checkpoint hat nichts davon abbekommen: Beschossen wurden zivile Stadtviertel. Die Infrastruktur der Stadt ist vernichtet. Es gab vermutlich dutzende oder sogar hunderte von Toten“, teilt das Pressezentrum der Donezker Volksrepublik mit. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Osten von Lugansk intensivem Beschuss ausgesetzt

Osten von Lugansk intensivem Beschuss ausgesetzt

STIMME RUSSLANDS Die Lage im vom ukrainischen Militär blockierten Lugansk bleibt äußerst schwer, die Stadt wird nach wie vor beschossen. Laut dem Stadtrat wurde der Ostteil des Regionalzentrums einem intensiven Beschuss ausgesetzt.

Nach Angaben von Augenzeugen kamen viele Zivilbürger bei den Angriffen ums Leben. Die genaue Zahl der Todesopfer wird geklärt.

Mehr als 70 Einwohner in den letzten drei Tagen im Gebiet Donezk umgekommen

Mehr als 70 Einwohner in den letzten drei Tagen im Gebiet Donezk umgekommen

STIMME RUSSLANDS Mehr als 70 Einwohner des Gebiets Donezk sind in den letzten drei Tagen der Kämpfe in der Ukraine umgekommen und weitere 116 wurden dabei verletzt, wird auf der Site der regionalen Behörden mitgeteilt.

Es wird darauf verwiesen, dass insgesamt seit Anfang März 1.623 Einwohner des Gebiets verletzt wurden, während 839 Personen umgekommen sind.

Laut Informationen der Uno wurden in der Ukraine seit Mitte April bis zum 26. Juli mehr als 2.000 Zivilisten getötet und mehr als 5.000 friedliche Einwohner verletzt.

In Moskau wird die Sonderoperation als Strafexpedition bezeichnet, wird Kiew aufgefordert, sie unverzüglich einzustellen. Donezk ist in letzter Zeit zu einer der „heißesten Stellen“ im Bereich der Durchführung der Sonderoperation geworden.

Leiter der „Volksrepublik Lugansk“ tritt zurück

Leiter der „Volksrepublik Lugansk“ tritt zurück

STIMME RUSSLANDS Der Leiter der „Volksrepublik Lugank“, Valeri Bolotow, ist zurückgetreten.

Wie eine Quelle im Stadtrat von Lugansk mitteilte, wird ihn der Verteidigungsminister der selbsternannten Republik, Igor Plotnizki, ablösen.

Am 7. August berichtete der Premierminister der „Volksrepubilk Donezk“, Alexander Borodai, von seinem Rücktritt, seinen Worten nach habe er den Posten an seinen Freund, den „angesehenen Befehlshaber“ Alexander Sachartschenko weitergegeben.

Uno: Bereits 2086 Tote im Ukraine-Konflikt

Uno: Bereits 2086 Tote im Ukraine-Konflikt

STIMME RUSSLANDS Die Zahl der Opfer des Ukraine-Konflikts ist laut Uno-Angaben auf 2086 gestiegen, meldet Reuters am Mittwoch unter Berufung auf die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Cecile Pouilly.

Laut diesen Angaben hat sich die Gesamtzahl der Opfer innerhalb von zwei Wochen nahezu verdoppelt (Stand vom 26. Juli: 1129 Tote).

In der Zeit von Mittel April bis 10. August wurden rund 5.000 Menschen beim Konflikt in der Ostukraine verletzt.

Dies geht mit einem scharf ausgeprägten Eskalationstrend einher, so die Sprecherin. Die angegebene Anzahl der Toten und der Verletzten sei „nach sehr konservativen Schätzungen“ angegeben worden.

Kiew hatte Mitte April eine Militäroperation in den südöstlichen Gebieten Donezk und Lugansk zur Niederschlagung der Protestbewegung gestartet, die als Reaktion auf den gewaltsamen Machtwechsel in Kiew entstand. Moskau bezeichnet den Militäreinsatz, der bereits zahlreiche Opfer auf beiden Seiten, darunter auch unter Zivilisten, gefordert hat, als Strafexpedition und fordert von Kiew deren sofortigen Stopp.

Nach UN-Angaben vom Ende Juli waren seit Mitte April in der Ukraine 1.129 zivile Einwohner getötet und 3.442 weitere verletzt worden. Im ukrainischen Osten seien mehr als 100.000 Menschen zu Binnenflüchtlingen geworden. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Rada nimmt Gesetz über Sanktionen gegen Russland in erster Lesung an

Rada nimmt  Gesetz über Sanktionen gegen Russland in erster Lesung an

STIMME RUSSLANDS Das Parlament der Ukraine hat am Donnerstag in erster Lesung ein Gesetz angenommen, das die Möglichkeit für die Einführung von mehr als 20 verschiedenen Sanktionen gegen Russland, inklusive der Einstellung des Transits von Energieressourcen, vorsieht. Dieser Beschluss wurde am Donnerstag von 244 Parlamentsabgeordneten beim einem erforderlichen Minimum von 226 Stimmen unterstützt.

Es wird vorgeschlagen, Aktiva zu blockieren, Handelsgeschäfte einzuschränken sowie Flüge und Transporte über das Territorium der Ukraine zum Teil bzw. vollständig einzustellen.

Das Paket von Sanktionen sieht auch die Aussetzung der Gültigkeit von Handelsabkommen und Kulturaustauschen, die Annullierung von offiziellen Besuchen und das Verbot der Tätigkeit von Parteien vor.

Kiew schaltet die russische Version von Euronews ab

Kiew schaltet die russische Version von Euronews ab

STIMME RUSSLANDS Der Nationalrat für Fragen des Fernsehens und des Rundfunks der Ukraine hat von den Internetdienstanbietern gefordert, die russischsprachige Version des Fernsehkanals Euronews abzuschalten.

Ende Juli fasste ein Gericht auf Grund einer Klage des Nationalrates den Beschluss über die Einstellung der Übertragung der russischen Kanäle „RTR-Planeta“, „NTV-Mir“. „Rossia-24“ und „TV Zentr-International“ auf dem Territorium der Ukraine. Wie im Gerichtsbeschluss präzisiert wurde, entspräche der Programminhalt der Fernsehkanäle nicht der ukrainischen und der europäischen Gesetzgebung und dürfe daher in der Ukraine nicht übertragen werden.

Kriegsgebiet: Kiew lässt alle Flüchtlinge aus Donbass filmen

Kriegsgebiet: Kiew lässt alle Flüchtlinge aus Donbass filmen

STIMME RUSSLANDS Die ukrainische Regierung lässt alle Armeeposten in den umkämpften östlichen Regionen Lugansk und Donezk mit Videokameras ausstatten, um Menschen, die aus dem Kriegsgebiet fliehen, zu filmen.

„Alle Kontrollposten um die Zone der Anti-Terror-Operation sollen demnächst mit Videokameras ausgestattet werden, um alle Fahrzeuge und deren Insassen, die die Zone der Anti-Terror-Operation verlassen, auf Video zu erfassen. Innenminister Arsen Awakow hat gestern einen entsprechenden Befehl unterschrieben“, teilte Awakows Berater Anton Geraschtschenko am Donnerstag auf Facebook mit.

Darüber hinaus seien die Kontrollposten beauftragt worden, die Autokennzeichen und die Namen der Fahrer „in spezielle Hefte zu schreiben“. Diese Angaben sollen dann in einer elektronischen Datenbank gespeichert werden. Zuvor hatte Oxana Schitnik, Sprecherin der nicht anerkannten „Lugansker Volksrepublik“, RIA Novosti mitgeteilt, dass ukrainische Scharfschützen im Grenzort Iswarino auf Fahrzeuge mit Flüchtlingen schießen, die Richtung Russland fahren.

Der Flüchtlingsstrom aus der Ost-Ukraine nimmt vor dem Hintergrund der andauernden Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern zu. In der vergangenen Woche teilte die Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) mit, dass sich bereits rund 730.000 Ukrainer nach Russland abgesetzt hätten. Nach russischen Angaben haben bereits knapp 80.000 Ukrainer Asyl in Russland beantragt. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Bataillon Kiew 1 umringt Parlament zur Abstimmung über Lustration

Hunderte Menschen protestieren vor Parlamentsgebäude in Kiew

STIMME RUSSLANDS Mehrere hundert Menschen protestieren in der Gruschewski-Straße neben der Obersten Rada in Kiew, sie fordern die Säuberung der Regierung.

Sie haben den Verkehr auf den anliegenden Straßen abgesperrt, skandieren „Lustration!“ und schlagen Trommeln. Das Parlamentsgebäude ist von Milizionären und Kämpfern des Bataillons „Kiew-1“ umringt.

Außer dem Gesetz über die Lustration könnte das ukrainische Parlament am Donnerstag in der zweiten Sitzung einen Gesetzentwurf behandeln, der 29 Sanktionsarten gegen Russland vorsieht, darunter die Einstellung des Transits von Energieressourcen.

USA entsenden Soldaten mit schwerer Ausrüstung in Länder des Baltikums

STIMME RUSSLANDS Die USA werden im Oktober 600 Soldaten mit schwerer Ausrüstung, darunter mit Panzern M-1 Abrams, Schützenpanzern und Schützenpanzerwagen, in die Länder des Baltikums und nach Polen entsenden, teilt die Zeitung „Stars and Stripes“ mit.

Der Pressesekretär des Verteidigungsministeriums Estlands, Peeter Kuimet, bestätigte am Donnerstag in der Zeitung „Postimees“ die Informationen, die in der amerikanischen Ausgabe veröffentlicht wurden, war jedoch außerstande zu sagen, wie viele Soldaten nach Estland kommen, wie viele Panzer und Schützenpanzer es sein werden und wo sie untergebracht und wie lange sie sich dort aufhalten.

Der Nato-Rat hatte im April eine Vergrößerung der Präsenz der Allianz in den Ländern des Baltikums durch Luftstreitkräfte, Kriegsmarine und Landstreitkräfte gebilligt.

Putin: Russlands Armee wird mit neuesten Waffen ausgerüstet

Putin: Russlands Armee wird mit neuesten Waffen ausgerüstet

STIMME RUSSLANDS Für die Entwicklung des rüstungsindustriellen Komplexes Russlands werden 552 Milliarden Dollar bewilligt, erklärte der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, am Donnerstag.

Seinen Worten zufolge handelt es sich um die Entwicklung solcher Offensiv- und Defensivsysteme, über die andere Länder einstweilen noch nicht verfügen. Der Präsident fügte hinzu, dass die Welt von vielen solchen Systemen nicht einmal wisse.

Diese ganze Arbeit sei „keine Militarisierung, sondern ein sehr ernst zu nehmender zusätzlicher Impuls für die Entwicklung der Verteidigungsindustrie“, schloss der Präsident.

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