Können Menschen fliegen? NATOürlich alles eine Frage der Sprengkraft.

Aus Flugverbot wird, NATerrOr!

Die Nato beim Völkermord in Libyen!

(Die Meldungen ohne Quellen- und Autorenangabe verfasste Kay Hanisch)

Niger liefert Gaddafi-Sohn Saadi an Libyen aus

Niger liefert Gaddafi-Sohn Saadi an Libyen aus

STIMME RUSSLANDS Niger hat den dritten Sohn des ehemaligen Diktators Muammar al-Gaddafi, Saadi, an Libyen ausgeliefert. Dies teilte am Donnerstag die libysche Regierung mit.

„Die libysche Regierung hat heute Saadi Gaddafi bekommen. Er ist in Tripolis eingetroffen“, heiß es in einer Regierungsmitteilung.

Saadi Gaddafi war Spieler bei den italienischen Fußball-Klubs Perugia und Udinese und Oberst der libyschen Armee; 2011 war er nach der Entmachtung und Ermordung seines Vaters nach Niger geflüchtet.

Warfalla-Anführer endlich frei

Muhammad Al-Bargouty10. Dez. 2013 – erschienen bei Mathaba – gefunden auf Julius-Hensel-Blog – Übersetzung John Schacher

Scheich Muhammad Al-Bargouty, der charismatische Führer des Stammes der Warfalla, wurde von seinen Entführern freigegeben, nachdem er seit 2011 in einem Geheimgefängnis in der Stadt Zawia gefangen gehalten worden war.

Der Scheich wurde nach 2 Jahren Gefangenschaft freigelassen, weil kein Prozess gegen ihn zustande kam und er kein Verbrechen begangen hatte. Sein einziges “Verbrechen” war loyal zu seinem Land und der legitimen Jamahiriya, dem demokratischen libyschen Regierungssystem geblieben zu sein, die vom massiven NATO-Luftkrieg gestürzt wurde, welcher fast das gesamte Jahr 2011 hindurch gedauert hatte.

Al-Bargouti bewies zusammen mit seinem Stamm die ehrenhaften Werte von Adel und Mut, hat nie Verrat an der Jamahiriya begangen und immer erklärt, dass die “17. Februar”-Verschwörung eine Fake-Revolution und in Wirklichkeit ein Staatsstreich durch die ehemaligen Kolonialmächte in Libyen war: Frankreich und Großbritannien, unterstützt von Italien und den USA.

bani walid flaggenfeuerDiese ehemaligen Kolonialmächte zerstörten die libysche Dschamahirija zusammen mit ihren phänomenalen Erfolgen im wirtschaftlichen, sozialen, spirituellen und materiellen Bereich sowie bei Demokratie und Menschenrechten. Dabei wurden nicht nur arabische Sklaven – vor allem aus Katar – verwendet, sondern auch Verräter aus anderen arabischen Ländern, viele rekrutiert in Frankreich.

Seine Freilassung wurde in Bani Walid, der Hauptstadt des Warfalla-Stammes, die loyal zu den Prinzipien, der Ethik sowie den moralischen Werten und Idealen der libyschen Jamahiriya bleibt, gebührend gefeiert.

Libyen führt die Scharia ein: Damit werden die Spannung im Land vermutlich weiter eskalieren. Erst vor einigen Tagen gab es einen Anschlag gegen die Moschee des Ottomanen-Führers Murad Agha in Tajura. (Foto: dpa)Libyen führt die Scharia ein: Damit werden die Spannung im Land vermutlich weiter eskalieren. Erst vor einigen Tagen gab es einen Anschlag gegen die Moschee des Ottomanen-Führers Murad Agha in Tajura. (Foto: dpa)

Kolonialpolitik – Islamisten profitieren von Nato-Bomben

Islamismus nach Nato-Bomben: Libyen führt die Scharia ein

Nachdem der Westen den Diktator Gaddafi vertrieben hat, wird Libyen zur islamistischen Republik. Die EU bildet die Soldaten aus. Die Politik der globalen Einmischung bringt giftige Früchte hervor.

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Zahl der Toten bei Explosion in Munitionsdepot in Libyen auf über 40 gestiegen

Ein Mitglied der libyschen Armee bewacht die Straßen in Bengasi 29. Nov. 2013 – Ein Mitglied der libyschen Armee bewacht die Straßen in Bengasi – Tripolis (Reuters/Farsnews)

In Libyen sind bei einer Explosion in einem Munitionslager am Donnerstag mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen.

Die Zahl der Opfer in dem Militärdepot nahe der südlibyschen Stadt Sabha könne weiter steigen, da das Feuer in dem Gebäude noch nicht gelöscht sei, hieß es in Sicherheitskreisen. Zu der Detonation sei es gekommen, nachdem mehr als 40 Anwohner und afrikanische Emigranten versucht hätten, Munition zu stehlen. Zuvor hatte AFP in einer vorläufigen Bilanz von zehn Toten und 15 Verletzten berichtet. Das Staatsfernsehen berichtete, eine „Gruppe von Zivilisten“ habe das Depot überfallen, um an das in der Munition verarbeitete Kupfer zu gelangen. Infolge der dadurch ausgelösten Explosionsserie habe es „Tote und Verletzte“ gegeben. Seit dem Sturz des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Oktober 2011 und der Plünderung seiner Waffenlager sind in dem nordafrikanischen Land zahlreiche Waffen im Umlauf.

Libyen verweist Milizen nach blutigen Protesten der Hauptstadt

Zahlreiche Tote und Verletzte bei Gewalt in Tripolis Zahlreiche Tote und Verletzte bei Gewalt in Tripolis
15. Nov. 2013 – Tripolis (orf.at/AFP/zeit.de)

Die libysche Regierung hat am Freitag als Reaktion auf die schwersten Zusammenstößen in Tripolis seit Monaten sämtliche bewaffneten Milizen der Hauptstadt verwiesen.

Ausnahmen würden nicht geduldet, sagte Ministerpräsident Ali Seidan. „Der Gebrauch von Waffen außerhalb des Militärs und der Polizei ist gefährlich“, sagte Zaidan vor Journalisten.
Zuvor war es am Freitag in Tripolis zu gewaltsamen Protesten gekommen wobei laut Behördenangaben mindestens 31 Menschen getötet und 285 weitere verletzt wurden.
Das Gesundheitsministerium korrigierte die Opferzahl nach oben, rechnete aber mit weiteren Toten, nachdem eine zunächst friedliche Demonstration hunderter Libyer gegen eine mächtige Miliz in blutige Gewalt umgeschlagen war.
Laut einem Ministeriumssprecher hatten Bewaffnete aus dem Hauptquartier der Misrata-Miliz auf die Demonstranten geschossen. Daraufhin stürmten Mitglieder anderer Milizen die Gebäude und steckten sie in Brand.
Imame und der Mufti von Tripolis hatten sich zuvor in den Freitagsgebeten hinter die Stadtregierung gestellt und zu den Demonstrationen gegen alle Milizen aufgerufen.
Viele hundert Menschen beteiligten sich. Sie zogen mit weißen Flaggen als Zeichen ihrer Friedfertigkeit sowie mit den Landesflaggen auf die Straße und sangen gemeinsam die Nationalhymne. Vom Meliana-Platz zogen die Demonstranten zum Hauptquartier der besonders berüchtigten Misrata-Miliz im südlichen Stadtteil Gharghur.
Milizen haben sich in Libyen nach dem Tod von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 stark ausgebreitet. Auch zwei Jahre nach dem Sturz von Gaddafi ist es der Regierung bislang nicht gelungen, die verschiedenen bewaffneten Gruppen aufzulösen oder in die staatlichen Sicherheitskräfte einzugliedern.
Oft handelt es sich bei den Mitgliedern um Rebellen, die im Bürgerkrieg gegen Gaddafi und seine Truppen gekämpft hatten.

Ostlibysche Separatisten besetzen Ölterminals

Ostlibysche Separatisten besetzen Ölterminals

11.Nov. – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Die selbstausgerufene Regierung des ostlibyschen Gebiets Kyrenaika hat die Gründung eines eigenen Ölunternehmens unter dem Namen Libyscher Öl- und Gaskonzern angekündigt, das Ölterminals in Tobruk, Brega und mehreren weiteren Häfen kontrollieren wird.

Der Premierminister von Kyrenaika erklärte, seine Regierung hoffe auf Verständnis der libyschen Zentralbehörden in Tripolis. Separatisten wollen auch eine Zentralbank von Ostlibyen gründen.

Die libyschen Zentralbehörden drohen Kyrenaika mit Gegenmaßnahmen, wenn Separatisten im Laufe von zehn Tagen die Tanker von National Oil Corporation nicht befreien werden. Dabei ist nicht bekannt, was für Maßnahmen ergriffen werden könnten.

Zehn Tote bei Auseinandersetzungen in Tripolis

Zehn Tote bei Auseinandersetzungen in Tripolis

8.Nov. – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Bei nächtlichen Auseinandersetzungen zwischen einer lokalen bewaffneten Gruppe und Kämpfern aus der Stadt Misurata sind in Tripolis mehr als zehn Menschen ums Leben gekommen, berichtete gegenüber der STIMME RUSSLANDS der Augenzeuge und Journalist Qasem Az-Zinati. Über 30 Zivilisten wurden verwundet.

Er erzählte, dass die Anwohner versucht hätten, die Polizei zu rufen, aber niemand sei gekommen. „Es entsteht das Gefühl, dass die Regierung nicht sieht, was in Tripolis vor sich geht. Aber das Schrecklichste besteht darin, dass, wie mich meine Quellen informiert haben, 220 Autos mit bewaffneten Menschen heute Misurata verlassen haben und unterwegs nach Tripolis sind. Hier kann ein echter Bürgerkrieg ausbrechen.“

UNO beklagt Folter in Libyen

4.10.2013 – Bild: noricus.org

Nachdem Libyen, daß unter der Herrschaft des 2011 durch westliche wie islamistische Staaten gestürzten führeren Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi eine der geringsten Gefangenenquoten der Welt aufwies, Besuch von Vertretern des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (UNHCHR) hatte, wird das von der NATO installierte Regime aufgefordert, die von Milizen betrieben Gefangenenlager „unter die Aufsicht des Staates“ (der seit Ghaddafis Sturz faktisch nicht existiert) zu stellen. Der UNO-Report wirft dem Regime und seinen unkontrollierbaren Milizen vor, rund 8.000 Personen ohne Prozeß inhaftiert zu haben, regelmäßig und systematisch zu foltern (rund 27 bekannte Todesfälle durch Foltereinsatz) und fordert faire Verfahren gegen die inhaftierten Opfer, von denen viele echte oder vermeintliche Ghaddafi-Anhänger sind.

Regierung verliert weiter an Autorität

5.9.2013. Wie das Nachrichtenmagazin „Stimme Rußlands“ berichtet, schreitet der staatliche Zerfall Libyens weiter voran, die von der NATO ins Amt gebombte „Regierung“ kontrolliert nur wenige Gebiete und die Diktatur von hunderten kleiner Milizen, die in ihrem Einflußbereich Herr über Leben und Tod spielen, hat sich ausgebreitet. Durch das sogenannte Isolationsgesetz, daß die Anhänger des gestürtzten Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi aus allen staatlichen Behörden verbannt, fehlt nun ein fähiger Verwaltungsapparat und selbst im nächsten Umfeld der Hauptstadt Tripolis, gibt es Milizen, die wie in der Kleinstadt Zintan ihr eigenes kleines Reich verwalten.

Tochter von Gaddafis Geheimdienstchef in Tripolis entführt

3. September 2013, 12:24 – http://derstandard.at/ – Photo: Reuters

http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/02060/Abdullah_al-Senuss_2060986c.jpgUnmittelbar nach Haftentlassung

Tripolis – Eine Tochter des ehemaligen libyschen Geheimdienstchefs, Abdullah al-Senussi, ist nach ihrer Freilassung aus der Haft entführt worden. Justizminister Salah al-Marghani teilte in der Nacht zum Dienstag mit, Al-Anud al-Senussi habe die Haftanstalt in der Hauptstadt Tripolis am Montagnachmittag in einem Konvoi verlassen, der wenige Meter von der Haftanstalt von einer Gruppe schwer bewaffneter Männer überfallen worden sei. Die Angreifer seien mit der Frau verschwunden. Bei dem Angriff sei niemand verletzt worden. Der Minister sagte, die Entführung sei ein „Verbrechen“, das den Zielen der Revolution von 2011 widerspreche.Grenzübertritt mit gefälschtem Pass

Al-Senussi steht wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an den von Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi angeordneten Gräueltaten während des Bürgerkrieges von 2011 vor Gericht. Seine Tochter war wegen Grenzübertritts mit einem gefälschten Pass zu zehn Monaten Haft verurteilt worden. Es war geplant gewesen, sie nach ihrer Haftentlassung zum Flughafen zu bringen, wo Angehörige auf sie warteten. Die Regierung von Ministerpräsident Ali Zeidan tut sich schwer mit der Durchsetzung von Recht und Ordnung, da sich einige Milizen, die während der Revolution entstanden waren, ihrer Entwaffnung widersetzen. (APA, 3.9.2013)

Prozeßbeginn gegen Saif al-Islam und das Gejammer der Berber

30.8.2013. Während das von der NATO in Libyen installierte, völlig unfähige Regime zum x-ten Mal den Prozeßbeginn gegen Saif al-Islam Ghaddafi, den Sohn des früheren Herrschers, ankündigt, melden sich nun die Berberstämme zu Wort und kritisieren, daß sie unter derzeitigen Regierung sprachlich, gesellschaftlich und schultechnisch sogar noch stärker diskriminiert werden als unter der Jamahirya-Regierung Muammar al-Ghaddafis. Die im Gebiet um Tripolis siedelnden Berber waren mit die ersten, die sich dem Aufstand gegen Ghaddafi angeschlossen haben – daß ihnen dies mehr Mitsprache im neuen Staat bringen würde, war eine grandiose Fehleinschätzung und viele bereuen schon, daß sie am Sturz der Jamahiriya mitgewirkt haben.

(Aljaksandr Lukaschenka | Bildquelle: weltalmanach.de)

Zu unsicher: Weißrußland evakuiert seine Bürger aus Libyen

28.8.2013. Nach dem Sturz der letzten legitimen Regierung unter Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi im Jahr 2011 ist das einst wohlhabende Erdölland zu einem gescheiterten Staat geworden, in dem Chaos, Bürgerkrieg und Gewalt herrschen – wofür die NATO die größte Verantwortung von allen Beteiligten hat. Das weißrussische Außenministerium will nun alle weißrussischen Bürger aus dem Land herausholen, da sie dort nicht mehr sicher sind und keine Rechtsstaatlichkeit existiert – 2012 wurden z.B. mehrere Russen, Ukrainer und Weißrussen, die in der Ölindustrie oder als Ärzte arbeiteten, zu langjähirgen Haftstrafen verurteilt, da man ihnen vorwarf, Ghaddafi unterstützt zu haben.

Vollbild anzeigenÜbergangsrat lehnt Entsendung von UN-Soldaten ab | ZEIT ONLINE

Skandal in Libyen: Intellektueller und Freiheitskämpfer Ahmed Ibrahim zum Tode verurteilt!

13.8.2013. Dr. Ahmed Ibrahim, ehemaliger Staatssekretär für Bildung, Philosoph, Panafrikanist und überzeugter Anhänger der Jamahiriya (basisdemokratisches Rätesystem unter Ghaddafi) ist von einem „Gericht“ des von der NATO in Libyen installierten Regimes zum Tode durch Erschießen verurteilt wurden! Ibrahim gehörte zu jenen Freiheitskämpfern, welche die Stadt Sirte gegen die NATO-Söldner verteidigten und ist ein Onkel von Moussa Ibrahim, der als Pressesprecher des libyschen Grünen Widerstandes fungiert.

NATO: Libyen steht vor dem Zerfall

11.7.2013. Zwei Jahre, nach dem die NATO die Libyer von ihrem Wohlstand, ihren Häusern, diversen Familienmitgliedern und ihrem Staatsoberhaupt Muammar al-Ghaddafi „befreit“ hat, in dem sie das Land großflächig bombardierte, kommt nun eine Delegation der Nord-Atlantischen Terror-Organisation zu der Erkenntnis, daß das Land kurz vor dem Zerfall stehe und die eingesetzte, aus Islamisten und Exil-Libyern bestehende, Marionettenregierung nicht in der Lage ist, mit ihren aus marodierenden Milizen zusammengewürfelten „Sicherheitskräften“ für Ordnung zu sorgen, wie der SPIEGEL berichtet. Es gibt sowohl radikal-islamische Gruppen, als auch nach dem Jamahiriya-Prinzip Ghaddafis organisierte Milizen, welche die Bevölkerung versuchen vor den Übergriffen der „Sicherheitskräfte“ zu schützen und welche im NATO-Jargon fälschlicherweise als „kriminelle Banden“ tituliert werden, die Widerstand gegen die Besatzung des Landes leisten.

Frankreich will im Süden intervenieren

24.6.2013. Nach den kürzlich im Niger erfolgten Anschlägen gegen einen Stützpunkt der nigrischen Armee und den französischen Atomkonzern Areva, behauptet Frankreich nun, die Täter wären aus dem Süden Libyens gekommen und faßt eventuell eine militärische Intervention in diesem Gebiet (Fezzan) ins Auge. Diese Argumentation dürfte aber nur vorgeschoben sein, da das Gebiet im Süden Libyens Hochburg des Grünen Widerstandes (= Anhänger des System der Jamahiriya) ist und es Frankreich wohl eher darum geht, die Pro-Ghaddafi-Störenfriede zu bekämpfen, statt die radikalen Islamisten, die bei anderer Gelegenheit (wie in Syrien) wieder von Paris unterstützt werden.

Prozeßfarce in Libyen: Ghaddafi-Sohn soll mit anderen en-bloc verurteilt werden

19.6.2013. Saif al-Islam, Sohn des 2011 gestürzten und ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, soll nun ab Anfang August in einem Schauprozeß in Tripolis verurteilt werden, wobei Beobachter einhellig NICHT mit einem fairen Verfahren rechnen. Saif al-Islam bekommt nach Aussage von Al-Seddik al-Sur, Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft, keinen eigenen Prozeß, in dem sein Fall individuell untersucht wird, sondern er wird zusammen mit dem früheren gewählten Regierungschef Bagdadi al-Mahmudi, dem ehemaligen Geheimdienstchef Abdullah Senussi und Mansur Daw, dem früheren Chef der Sicherheitsbrigaden u.a. vor Gericht gestellt.

Premier verzögert Isolationsgestz – NATO soll Regimetruppen ausbilden

17.6.2013. Ali Zeidan, der als deutschland-freundlich und „gemäßigt“ geltendende Premierminister des von der NATO eingesetzten libyschen Regimes, hat das von ehemaligen NATO-Söldnern durch Proteste und Blockaden erzwungene „Gesetz zur Isolation“, welches alle Personen aus staatlichen und politischen Ämtern entläßt, wenn sie in der 42-jährigen Ghaddafi-Ära ebenfalls einen staatlichen Posten innehatten, verzögert und verlangt, daß es zunächst nicht umgesetzt wird, da einfach zu viele Personen und unentbehrliche Fachkräfte davon betroffen wären (im übrigen auch er selbst, da er Diplomat unter Ghaddafi war). Derweil habe Zeidan „Experten“ aus dem NATO-Bündnis zur Ausbildung seiner Streitkräfte angefordert – mit deren Entsendung wären dann westliche Soldaten auch endlich offiziell in Libyen vertreten.

Übergangspräsident zurückgetreten

31.5.2013. Der als libyscher Übergangspräsident fungierende Parlamentschef Mohammed al-Margarief ist von seinen Posten aus Protest gegen das sogenannte Isolationsgesetz zurückgetreten, welches alle Personen, die in der 42-jährigen Ghaddafi-Ära offizielle Ämter innehatten (Margarief war bis 1980 Diplomat) von politischen und staatlichen Ämtern ausschließt. Marodierende Milizen von ehemaligen NATO-Söldnern hatten vor wenigen Wochen mit einer Besetzung mehrerer Ministerien dieses Gesetz erzwungen und damit den Islamisten der Moslembrüder quasi ein Monopol bei politischen Ämtern eingeräumt.

Isolationsgesetz wird Land ins Chaos stürzen

27.5.2013. Libysche und internationale Menschenrechtsorganisationen haben das auf Druck libyscher Bürgerkriegsmilizen eingeführte sogenannte „Isolationsgesetz“, das dafür sorgt, daß alle Menschen, die in der 42-jährigen Ära des 2011 ermordeten Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi einen staatlichen Posten innegehabt hatten, ihren Job nun verlieren und 10 Jahre lang nicht mehr im Staatsdienst arbeiten oder für ein politisches Amt antreten dürfen, als Weg ins Chaos bezeichnet, da das Gesetz keine Einzelfallprüfung vorsieht und daher völlig willkürlich ausgelegt werden kann. Höchstwahrscheinlich werden rund eine halbe Million Menschen, darunter Premierminister Ali Zeidan und Übergangspräsident Mohammed al-Margarief ihren Job verlieren.

Misrata-Milizen terrorisieren Volk und „Regierung“

15.5.2013. Nachdem schwer bewaffnete islamistische Milizen aus der Stadt Misrata tagelang mehrere Ministerien blockiert hatten, um ein Gesetz zu erzwingen, welches angebliche „Ghaddafi-Anhänger“ aus öffentlichen und politischen Ämtern entfernt, gingen nun zivile Bürger gegen die 2011 von der NATO aufgerüsteten bärtigen „Revolutionäre“, die im libyschen Volksmund einfach nur „Ratten“ heißen, auf die Straße und forderten das Eingreifen von Polizei und Militär gegen die selbstherrlichen Milizen, die als Reaktion darauf zahlreiche Protestler zusammenschlugen. Unter den Opfern ist auch der bekannte Menschenrechtler Fathi Terbil, dessen Festnahme im Februrar 2011 die Proteste gegen die Ghaddafi-Regierung ausgelöst hatte.

Solidaritätsbewegung mit Syrien in Bani Walid gegründet

13.5.2013. In der libyschen Stadt Bani Walid, welche als Hochburg des Grünen Widerstandes gilt, hat sich eine Solidaritätsbewegung zur Unterstützung Syriens und der gemeinsamen arabischen Sache gegründet, welche gegen die von der NATO inszenierten Fake-„Revolutionen“ Front macht. Ebenfalls in Bani Walid fand dieser Tage eine Demonstration zur Huldigung der Märtyrer statt, welche in den Foltergefängnissen von Misrata umgekommen sind.

Die Wendehälse sägen sich selbst ab!

10.5.2013. Nur vier Abgeordnete hatten den Mut gegen ein völlig irrsinniges Gesetz zu stimmen, daß alle Personen, die in der 42 Jahre währenden Ära Ghaddafi einen staatlichen Posten innehatten, für 10 Jahre von allen politischen Ämtern ausschließt, während 30 Abgeordnete die Abstimmung boykottierten und 164 dafür stimmten. Damit katapultierte das von konservativen Islamisten dominierte Parlament die als vergleichsweise „liberal“ geltenden Wendehälse, welche der Ghaddafi-Regierung im Krieg 2011 den Rücken gekehrt und sich den islamischen NATO-Söldnern angeschlossen hatten, aus ihren Ämtern, denn sowohl der Übergangspräsident Mohammed al-Margarief, der aktuelle Premier Ali Zeidan und der Chef-Kollaborateur und 2011 „Premier“ des NATO-gesteuerten „Nationalen Übergangsrates, Mahmud Jibril, hatten unter Ghaddafi offizielle Ämter innne.

Prozeß gegen Ghaddafi-Sohn Saif vertagt

8.5.2013. Der in der libyschen Kleinstadt Zintan (ca. 40.000 Einwohner) gegen Saif al-Islam, den Sohn des 2011 gestürzten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, angestrengte Prozeß ist wegen Mangel an Beweisen auf den 19. September vertagt worden. Ohnehin machten Zintan-Milizen, die im Nachkriegslibyen eine ziemlich undurchsichtige Rolle spielen, Saif den Prozeß zunächst „nur“ wegen eines Fluchtversuches und nicht wegen angeblicher „Kriegsverbrechen“, wie etliche ehemalige siegreiche libysche NATO-Söldner aus Zeiten des Bürgerkrieges 2011 forderten.

Politische Gefangene aus Zentralgefängnis in Sabha ausgebrochen

7.5.2013. In der südlibyschen Garnisonsstadt Sabha sind nahezu alle Häftlinge nach einer Meuterei aus dem Zentralgefängnis ausgebrochen. In Sabha hatte das von der NATO installierte Regime zahlreiche Anhänger der Ghaddafi-Ära und andere politische Häftlinge inhaftiert.

Milizionäre belagern Außenministerium

30.4.2013. Hunderte bewaffnete ehemalige NATO-Söldner, in der westlichen Presse oft als „Revolutionäre“ bezeichnet, haben mit bewaffneten Pick-Ups das libysche Außenministerium umstellt, fordern die Einstellung der eigenen Kämpfer und ein neues Gesetz, das es Unterstützern des früheren Staatsoberhauptes Muammar al-Ghaddafi verbietet, in den Ministerien zu arbeiten, obwohl es bereits das legendäre „Gesetz Nr. 37“ gibt, was ja Ghaddafi-Anhänger von allen politischen Ämtern ausschließt. Es sollen sich allerdings wohl einige Botschafter, die sich sofort nach Ausbruch des Krieges 2011 den „Rebellen“ angeschlossen haben, noch in Amt und Würden befinden.

Drogenkonsum stark angestiegen

15.4.2013. Der Drogenkonsum und der Rauschgiftschmuggel sind nach dem NATO-Krieg gegen Libyen stark angestiegen, wobei zahlreiche ehemalige junge NATO-Söldner mit posttraumatischen Störungen zu den Opfern gehörten. In einer absurden Tradition macht die von der NATO installierte Marionettenregierung die Anhänger der 2011 gestürzten halbsozialistischen Rätedemokratie unter Muammar al-Ghaddafi für den Drogenschmuggel verantwortlich, ohne Beweise für diese Aussage vorzulegen – wie übrigens die Ghaddafi-Anhänger vom Regime für fast alle Probleme und Widrigkeiten des Landes verantwortlich gemacht werden.

Ghaddafi-Familie erhält Asyl in Oman

2.4.2013. Safiya Farkash, die Witwe des 2011 von NATO-Söldnern ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, seine Tochter Aisha und die beiden Söhne Hannibal und Mohamed haben ihr Exil in Algerien verlassen und im Sultanat Oman politisches Asyl erhalten. Oman gilt als enger Verbündeter des Westens, übte sich aber bei den Aggressionen gegen Libyen und Syrien in Zurückhaltung.

Der Mörder betritt das Schlachthaus: Sarkozy zurück in Libyen

28.3.2013. Das es den Täter immer zurück an den Tatort zieht, konnte man bei dem Besuch des früheren französischen Machthabers Nicolas Sarkozy in Libyen beobachten, wo er sich von dem durch ihn und die NATO installierten Marionettenregime feiern ließ. Im Jahr 2011 hatte Sarkozy mit anderen NATO-Schurkenstaaten Libyen überfallen, sein Staatsoberhaupt Muammar al-Ghaddafi und rund 90.000 andere Libyer ermorden lassen und mehrere hundert Milliarden US-Dollar an libyschen Staatsgeldern gestohlen.

Ghaddafi-Familie aus Algerien verschwunden!

27.3.2013. Ohne jede Spur zu hinterlassen sind die Witwe des früheren libyschen Staatschefs Muammar al-Ghaddafi, Safiya Farkash, seine Tochter Aisha und seine Söhne Hannibal und Mohammed (letzterer aus erster Ehe) aus ihrem algerischen Exil verschwunden, was Beobachter entweder darauf zurückführen, daß sich die Kräfte des Grünen Widerstandes derzeit in Libyen reorganisieren oder daß ein Cousin Ghaddafis (der aber frühzeitig zu den NATO-Rebellen überlief) in Ägypten verhaftet und nach Tripolis ausgeliefert wurde. Das gemäßigte Sultanat Oman und das demokratisch-sozialistische Venezuela hatten den Ghaddafis Asyl angeboten, aber es ist nicht bekannt, ob sie dort angekommen sind – lediglich der israelische Anwalt von Aisha Ghaddafi, Nick Kaufman, bestätigte, daß er nach wie vor beauftragt bleibt, vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGh) eine Untersuchung der Ermordung Muammar al-Ghaddafis zu erwirken.

Politisch Andersdenkende sollen für 10 Jahre von Wahlen ausgeschlossen werden!

15.3.2013. Das von der NATO eingesetzte Kollaborationsregime in Libyen plant, Oppositionellen für mindestens weitere 10 Jahre zu verbieten, sich für politische Ämter wählen zu lassen, denn das Pseudo-Parlament berät gerade entgegen bisheriger Versprechen über ein Gesetz, daß es Anhängern des basisdemokratischen Jamahiriya-Systems, wie es bis 2011 in Libyen bestanden hatte, nicht erlauben soll, bei Wahlen zu kandidieren. Kritiker befürchten nun, daß den Oppositionellen als nächster Schritt auch das Wahlrecht entzogen werden wird, während es allerdings innerhalb des Regimes pragmatische Stimmen gibt, die argumentieren, daß gerade mittlere Funktionäre der gestürzten Jamahiriya-Regierung gebraucht werden für den Wiederaufbau der Institutionen.

IWF fordert Massenentlassungen!

12.3.2013. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat wegen des Rückganges des libyschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) – was nach der totalen Zerstörung der libyschen Infrastruktur durch den NATO-Bombenterror kein Wunder ist – die Rücknahme von Subvention der Verbraucherpreise, die Senkung der Löhne im öffentlichen Sektor und ein Ende der Vergünstigungen für die im öffentlichen Sektor Beschäftigten gefordert. Der IWF fordert weiterhin: „Eine große Anzahl der in diesem Sektor Arbeitenden – gegenwärtig sind das 1,5 Millionen oder 80 Prozent aller Beschäftigten – wird abgewickelt werden müssen,“ was konkret Massenentlassungen und hohe Arbeitslosenzahlen für Libyer bedeutet, welche somit die von der NATO herbeigebombte „Freiheit“ sicherlich noch besser zu schätzen wissen werden und deshalb zum Dank Al-Qaida beitreten werden.

NATO-Regime ermordet Stammesältesten von Bani Walid

11.3.2013. Das von der NATO ins Amt gebombte Regime in Libyen hat vor einigen Wochen den blinden, 89-jährigen Sheik Ali Al Fatma, Mitglied des Ältestenrates der Stadt, entführen, foltern und ermorden lassen – seine Leiche wurde aber erst dieser Tage in der Nähe einer geplünderten Fabrik gefunden. Vermißt wurde er seit Oktober 2012, als – vom Westen als „Revolutionäre“ bezeichnete – Terrormilizen des Regimes in die Stadt Bani Walid, die der letzten legitimen Regierung Libyens unter Muammar al-Ghaddafi nahestand, eindrangen und zahlreiche Personen verschleppten und umbrachten.

Lockerbie-Affäre soll wieder neu aufgerollt werden – im Sinne der NATO

6.3.2013. Ermittler aus Großbritannien und den USA sind nach Libyen gereist, um Ermittlungen aufzunehmen zu dem 1988 erfolgten Terroranschlag von Lockerbie/Großbritannien, bei dem ein US-Jumbo-Jet explodierte und zahlreiche Zivilisten den Tod fanden. Obwohl Libyen für diesen Anschlag seine Schuld stets bestritten hatte, es Hinweise auf eine Verwicklung des Iran gab und die beiden als Täter angeklagten libyschen Geheimdienstler aus Mangel an Beweisen freigesprochen bzw. wegen neuer Beweise für ihre Unschuld begnadigt wurden – versucht der Westen nun posthum – Tote können sich nicht wehren – dem 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi und dem angeblichen, ebenfalls verstorbenen „Attentäter“ Abdelbaset al-Megrahi die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Al-Qaida-Führer Bel Hadsch will Entschuldigung von Großbritannien für „Folter“

6.3.2013. Der Militärgouverneur von Tripolis, Abdelhakim Bel Hadsch, der als Anführer der „Libyan Islamic Fighting Group“ (LIFG) – des libyschen Ablegers der islamistischen Terrorgruppe Al-Qaida – 2004 von Großbritannien verhaftet und später an die libysche Ghaddafi-Regierung ausgeliefert wurde, die ihn angeblich „folterte“, verlangt nun eine Entschuldigung und eine symbolische Entschädigung von 1,- Pfund (kann die Folter ja nicht so schlimm gewesen sein) von London – als ob es nicht genug gewesen wäre, daß Großbritannien und die NATO ihn und seinesgleichen in Libyen an die Macht brachten. Derweil haben Verbündete von Bel Hadsch in Benghasi 23 koptisch-orthodoxe Christen aus Ägypten freigelassen, die sie unter dem Vorwand, sie würden versuchen, das Christentum in Libyen zu verbreiten vor rund einer Woche aus einer Kirche entführt und später mißhandelt hatten.

Venezuela: Todkranker Präsident kritisiert abermals Libyen-Überfall der NATO

4.3.2013. Der demokratisch-sozialistische Präsident Venezuelas, Hugo Chavez, der an einer schweren Atemwegserkrankung und an Krebs leidet, schickte ein politisches Lebenszeichen vom Krankenbett. Auf einem Gipfeltreffen afrikanischer und südamerikanischer Staatschefs verlas der venezuelanische Außenminister Elias Jaua ein Schreiben von Chavez, in dem dieser ein weiteres Mal den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO gegen Libyen 2011 und die Ermordung des libyschen Staatsoberhauptes Muammar al-Ghaddafi, eines Verbündeten von Chavez, der sich ebenfalls sehr für die Süd-Süd-Kooperation einsetzte, anprangerte.

Katar: Kampftruppeneinsatz in Libyen endlich offiziell zugegeben!

13.2.2013. Die Golf-Diktatur Katar hat endlich von Regierungsseite offiziell zugegeben, daß sie 2011 mehrere hundert Soldaten auf Seiten der NATO-Söldner in Libyen gegen die Ghaddafi-Regierung ließ. Das von ihnen an die Macht gebrachte Regime in Libyen ließ derzeit gerade alle Grenzübergänge für mehrere Tage schließen – es befürchtet am Jahrestag des Kriegsbeginns Proteste von Anhängern der gestürzten Regierung.

Internationaler Strafgerichtshof verlangt Auslieferung des ehemaligen libyschen Geheimdienstchefs

8.2.2013. Der vom Westen finanzierte und zu politischen Zwecken mißbrauchte „Internationale Strafgerichtshof“ (IStGh) in Den Haag hat geurteilt, daß das libysche Regime aus Islamisten und Neoliberalen den früheren Geheimdienstchef der libyschen Volksjamahiriya (der sozialistischen Räte-Demokratie Ghaddafis, Anm.), Abdullah as-Senussi, an den IStGh ausliefern müsse und das Land weiterhin verpflichtet bleibt, die Forderungen des Gerichtshofes zu erfüllen. Das Konglomerat zerstrittener Milizen und aus den USA eingeflogener Marionettenpolitiker in Tripolis schert sich allerdings nicht um internationale Rechtsgepflogenheiten und will as-Senussi nach einem kurzen Standgericht hinrichten lassen.

Verpatztes Attentat auf Ghaddafi: Italien muß Opfern Entschädigungen zahlen!

1.2.2013. Das Kassationsgericht in Rom, das höchste italienische Gericht, hat den hinterbliebenen der 81 Todesopfer des Ustica-Zwischenfalls von 1980 – damals schossen NATO-Kampfflugzeuge über dem Mittelmeer einen italienischen Passagierjet ab – endlich nach jahrelangem Ringen eine Entschädigung zugesprochen. Die NATO-Rakete galt eigentlich dem Flugzeug des libyschen Staatschefs Muammar al-Ghaddafi, welches aber rechtzeitig den Kurs änderte, woraufhin die NATO-Attentäter versehentlich den Passagierjet trafen und jahrelang erfolglos versuchten, den mißglückten Terrorakt zu vertuschen.

Anwälte kritisieren Prozeß gegen Ghaddafi-Sohn

23.1.2013. Die Anwälte von Saif al-Islam Ghaddafi, dem Sohn des 2011 ermordeten langjährigen libyschen Staatschefs Muammar al-Ghaddafi, kritisieren den „Prozeß“, den der libysche Staat gegen Saif anstrengt, als ein nicht faires Verfahren und fordern seine Auslieferung an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGh) in Den Haag. Allerdings hätte Saif auch in Den Haag keinen fairen Prozeß zu erwarten, wie die gerichtlichen Schmierenkomödien gegen den jugoslawischen Ex-Präsidenten Slobodan Milosevic oder den rechtmäßigen, von Frankreich gestürzten Staatschef der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, zeigen – das Urteil in Den Haag würde für Saif lediglich „lebenslänglich“ bedeuten, in Libyen rechnet man mit der Todesstrafe für den politischen Gegner des jetzigen Terror-Regimes in Tripolis.

Regime begann Schauprozeß gegen Ghaddafi-Sohn

21.1.2013. Das von der NATO eingesetzte Regime hat seinen Schauprozeß gegen den Sohn des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi begonnen und zu angeblichen Verstößen gegen „die nationale Sicherheit“ befragt. Der „Prozeß“, der hinter verschlossenen Türen in der Kleinstadt Zintan stattfindet (nur eine Regionalzeitung wurde zugelassen), wird von ausländischen Beobachtern als „Farce“ und Siegerjustiz“ bezeichnet.

Einwohner von Bani Walid bitten um Intervention

12.11.2012. Mehrmals wandten sich Einwohner der von regimenahen Milizen angegriffenen Stadt Bani Walid in Libyen an internationale Vertreter und forderten eine internationale Intervention um die Zivilbevölkerung vor diesen Milizen zu schützen, die Menschen aus ihren Häusern verschleppen, foltern, töten und plündern. Doch während im letzten Jahr die NATO sofort Kampfjets schickte, um angebliche „Massaker“ durch libysche Regierungstruppen zu verhindern, schaut der Westen heute beim Massenmord in Bani Walid, bei dem die Milizen des Pro-NATO-Regimes sogar chemische Waffen wie Weißen Phosphor oder Nervengas einsetzen, nur kritiklos zu.

Scharfschützen aus Katar beim Angriff auf Bani Walid dabei

12.11.2012. Beim Angriff auf Bani Walid, einer der letzten freien Städte in Libyen, haben sich Scharfschützen aus der Golf-Diktatur Katar den islamistischen Banden aus der libyschen Hafenstadt Misrata, welche formal mit dem Regime in Tripolis verbunden sind und den Großteil der früheren libyschen Panzerarmeen kontrollieren, angeschlossen. Berichten aus Bani Walid zufolge finanzierten Katar und die Türkei auch den Angriff auf die Stadt, in der sich zahlreiche Anhänger der 2011 von der NATO und Al Qaida gestürzten Rätedemokratie zurückgezogen hatten.

IStGh-Chefanklägerin: Ghaddafi-Mord nicht ungestraft lassen!

9.11.2012. Fatou Bensouda, Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGh) in Den Haag, hat die neue libysche Regierung unter dem Marionettenpremier Ali Zeidan aufgefordert, den Mord am früheren libyschen Staatschef Muammar al-Ghaddafi nicht ungestraft zu lassen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Bensouda kritisierte eine Amnestie, welche das Regime für Verbrechen erlassen hatte, die durch einheimische Pro-NATO-Söldner während der – von westlichen Medien als „Revolution“ bezeichneten – NATO-Intervention begangen worden waren.

Obama-Rede von Libyen-Aktivisten unterbrochen

8.11.2012. Nach seinem von Betrugsvorwürfen überschatteten „Wahlsieg“ hat der US-amerikanische Machthaber Barack Obama vor seinen Anhängern eine Rede gehalten, doch ein Aktivist „störte“ mit einem Foto-Plakat, auf dem ermordete libysche Kinder abgebildet waren, die Veranstaltung und wurde sofort von Sicherheitskräften des US-Regimes abgeführt. Obama ließ im letzten Jahr mit seinen NATO-Vasallenstaaten das befreundete (!) Libyen angreifen und mit seiner übermächtigen Luftwaffe in Grund und Boden bombardieren und alle staatlichen Strukturen zerschlagen.

Ghaddafi-Gedenkveranstaltung in London

5.11.2012. In der Conway Hall, im Londoner Red Lion Square, fand am 3. November ein MEMORIAL TO MUAMMAR GADDAFI – eine Muammar-al-Ghaddafi-Gedenkveranstaltung – statt anläßlich des einjährigen Todestages des libyschen Revolutionsführers (20.10.2011) und der Zerstörung der libyschen Rätedemokratie durch die Intervention der NATO, die ein zerstrittenes Konglomerat schießwütiger Stammesmilizen an die Macht putschte. Als Redner waren u.a. der Sozialist und Friedensaktivist Dave Roberts und der ehemalige afrikanische Diplomat Mohamed Hassan anwesend.

FDP-Politikerin: Westmächte haben UNO-Mandat in Libyen verletzt

5.11.2012. Die Verteidigungspolitikerin der FDP, Elke Hoff, äußerte in der Frankfurter Rundschau Verständnis für die ablehnende Haltung Rußlands und Chinas im Syrien-Konflikt zwecks einer UN-Resolution, denn schon im Libyen-Konflikt hätten die Westmächte die Resolution 1973 „weit überzogen“. Weder war in der Resolution von der Bombardierung von Städten die Rede, noch von einem Regimewechsel oder Waffenlieferung an die Rebellen – Fazit: Wozu also eine UN-Resolution, wenn sich der Westen nicht daran hält?

USA wollen Elite-Söldner in Libyen etablieren

1.11.2012. Das US-Regime möchte in Libyen 500 libysche Elite-Söldener „ausbilden“, die als Kernstück einer neuen libyschen Armee dienen sollen, wobei die USA diese Kämpfer selbst aussuchen und sie auf Kampfkraft, Denkweise und ihrer Haltung zu den Vereinigten Staaten untersuchen werden, bevor sie einer ideologischen Gehirnwäsche unterzogen werden. Das heißt, der Kern der neuen libyschen Armee wird im Zweifelsfall den USA loyaler gegenüber sein als der libyschen Regierung – ein ähnliches Konzept haben die USA bereits im Irak mit der sogenannten „Schmutzigen Brigade von Bagdad“, einer skrupellosen Mördertruppe, die selbst von der restlichen irakischen Armee gefürchtet wird, verwirklicht.

UNO: USA blockieren friedliche Lösung in Libyen

30.10.2012. Das Obama-Regime blockiert weiterhin im Weltsicherheitsrat die Vorschläge der russischen Regierung für eine friedliche Lösung für die umkämpfte libysche Stadt Bani Walid, während das Leiden der Zivilbevölkerung durch die Angriffe des pro-amerikanischen Regimes in Libyen weitergeht. Gleichzeitig blockiert die schizophrene US-Regierung auch russische Friedensinitiativen in Syrien, unterstützt syrische Terroristen und macht sich international noch lächerlicher als die Bush-Regierung, wenn sie von „Freiheit“ und „Menschenrechten“ schwafelt, welche sie durch gezielte Luftschläge gegen muslimische Städte verteidigen möchte.

Ghaddafi soll Goldschatz in der Wüste vergraben haben lassen

8.10.2012. Wie Libyens früherer Geheimdienstchef Abdullah Senussi – vermutlich unter Folter – in den Verhörräumen des neuen libyschen Regimes zugab, hat der 2011 ermordete langjährige Staatschef Muammar al-Ghaddafi einen großen Goldschatz in der Wüste vergraben lassen, um ihn vor den NATO-Söldnern in Sicherheit zu bringen. Nur wenige Offiziere und ein Sohn Ghaddafis wüßten den genauen Standord der Goldbarren, für deren Einlagerung extra ein Kellergewölbe gebaut worden ist, so Senussi.

UNO: Präsidenten Boliviens und Simbabwes greifen westliche Regime für den Überfall auf Libyen an

4.10.2012. Robert Mugabe, Staatspräsident von Simbabwe und früherer Freiheitskämpfer erklärte auf der Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN), die vom Westen immer wieder angeführte „Verantwortung zu Schützen“ („Responsibility to protect“, kurz R2P), welche von diesem – wie im Falle Libyens 2011 – herbeitzitiert werde, um andere Staaten militärisch zu überfallen und zu zerstören, untergrabe das in der UN-Charta verankerte Prinzip der Nicht-Einmischung in innere Angelegenheiten der Mitgliedstaaten, weil es keine internationalen Regeln zur Umsetzung dieses R2P-Konzeptes gebe. Auch der bolivianische Staatschef Evo Morales kritisierte den von der NATO erzwungenen Machtwechsel in Tripolis, der nur dazu gedient hat, „die Kontrolle über Libyens Öl und andere Bodenschätze zu übernehmen“ und warf den USA Staatsterrorismus vor.

Das libysche Mega-Kindersex-Ritual: NATO greift in die unterste Schublade der Greuel-Propaganda!

4.10.2012. Nachdem die Anhänger des früheren libyschen Staatschefs Muammar al-Ghaddafi derzeit in Libyen wieder sowohl militärisch als auch politisch stärker werden, möchten die NATO-Mächte unbedingt verhindern, daß ihr 2011 bestialisch ermordeter Gegenspieler jetzt noch zu einer Art Säulenheiligen des libyschen Volkes und international als Märtyrer gegen Neokolonialismus gefeiert wird und läßt mittels der NATO-treuen Medien in Europa und den USA gräßliche Lügen über den früheren Machthaber verbreiten, der (obwohl für seine asketische Lebensweise bekannt – und dies ist auch in westlichen Medien belegt) angeblich nicht nur Orgien mit Studentinnen und Schülerinnen durchgeführt habe, sondern auch „seine Minister zum Sex gezwungen“ haben soll, wie der deutsche „Focus“ halluzinierte. Gespannt warten wir schon auf die Fortsetzung der NATO-Schmuddel-Phantasien, wenn es heißen wird: „Tony Blair und Gerhard Schröder im Gegenzug für Erdölverträge in Ghaddafis Zelt vergewaltigt“ und „Belusconi und Condelezza Rice von Ghaddafi geschwängert“.

Libyscher „Präsident“ entschuldigt sich für Ghaddafis berechtigte Kritik am Weltsicherheitsrat

1.10.2012. Der libysche Übergangspräsident des von der NATO installierten Regimes, Mohammed al-Magarief, hat sich vor der UNO in einer weinerlichen Ergebenheitserklärung von der Kritik des früheren libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi an der undemokratischen Politik des Weltsicherheitsrates distanziert und sich dafür auch noch entschuldigt. Ghaddafi hatte 2009 in einer fulminanten Rede vor der UN-Vollversamlung die Instrumentalisierung der UNO durch die westlichen Staaten und den Mißbrauch des Veto-Rechts zur Durchsetzung nationaler Interessen sowie die Benachteiligung kleiner Staaten innerhalb der UN kritisiert.

CIA muß abziehen

26.9.2012. Aufgrund der anhaltenden Bürgerproteste gegen das von der NATO eingesetzte Regime und die mit ihm verbündeten, aber automom agierenden Milizen, welche gern in der westlichen Presse als Proteste gegen die Ermordung des US-Botschafters Chris Stevens umgedeutet werden, mußten die USA ihre gesamten Mitarbeiter aus Benghasi abziehen, darunter auch mehr als zwei Dutzende CIA-Mitarbeiter. Inzwischen wurde bekannt, daß bei der vor wenigen Tagen erfolgten Vertreibung einer zweiten, regierungstreuen Miliz aus Benghasi auch Kräfte des Grünen Widerstandes dabei waren.

Italienische NATO-Söldner feuerten 2011 in libysche Demonstrationen, um Proteste anzuheizen

24.9.2012. Wie der stets gutinformierte französische Journalist Thierry Meyssan berichtet, verhaftete die libysche Polizei unter Muammar al-Ghaddafi im letzten Jahr drei Mitglieder italienischer Spezialeinheiten, welche zugaben, am 15. Februar 2011 von Dächern auf Anti-Ghaddafi-Demonstranten geschossen zu haben, um den Volkszorn und die Proteste anzuheizen und den Sturz des libyschen Revolutionsführers in Gang zu bringen. Die toten Demonstranten wurden dann natürlich sofort den Sicherheitskräften Ghaddafis angelastet und dies propagandistisch durch die NATO-Medien ausgeschlachtet – genau die gleiche Strategie wurde 2011 auch in Syrien angewandt, wie der bekannte italienische Dokumentarfilmer Fulvio Grimaldi in seinem Film „Verdammter Frühling“ zeigt.

Die Ausplünderung Libyens geht weiter

21.9.2012. Großbritannien fischt derzeit mit seiner Fangflotte die libyschen Gewässer leer und der Staat kann nichts dagegen unternehmen, da die libysche Marine im Sommer 2011 gezielt von der NATO in den Häfen versenkt wurde, obwohl die Schiffe gar nicht ausgelaufen waren oder gegen die NATO eingesetzt wurden. Und während an deutschen Zapfsäulen die Benzinpreise steigen, zahlen die internationalen Erdölkonzerne dem kolonialisierten Libyen nur noch 20-25 US-Dollar pro Barrel Öl, während sie unter Ghaddafi noch den Weltmarktpreis von 80-100 US-Dollar zahlen mußten.

Niger: Ghaddafi-Sohn darf das Land verlassen

17.9.2012. Mit bemerkenswerter Zähigkeit hält die Regierung des „sozialistischen“ Präsidenten Nigers, Mahamadou Issoufou, dem Druck des von der NATO in Libyen eingesetzten Regimes, Saadi al-Ghaddafi, einen früheren hohen Sportfunktionär und Sohn des 2011 gestürzten und bestialisch ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, nach Tripolis auszuliefern, stand – und dies, obwohl Niger ein extrem armes und von der NATO-Macht Frankreich abhängiges Land ist. Das nigrische Außenministerium hat nun Saadi die Genehmigung zur Ausreise erteilt, wie Nick Kaufmann, der israelische Anwalt der Ghaddafi-Familie mitteilte – allerdings hat die NATO internationale Haftbefehle gegen Saadi erwirkt.

Frühere libysche Herrscherfamilie: Eine weiteres Top-Model bekennt ihre Liebe zu einem Ghaddafi-Sohn

17.9.2012. Nachdem das italienische Model Vanessa Hessler, die einige Jahre mit dem 2011 ermordeten Mutassim al-Ghaddafi in einer Beziehung lebte, sich zu dieser Liebe öffentlich bekannte und erklärte, die Familie Ghaddafi seien keine Unmenschen, sondern „ganz normale Leute“ verlor Hessler sofort den Job als „Alice“-Model für einen Telefonanbieter. Nun hat sich auch das israelische Model Orly Weinermann öffentlich zu ihrer Liebschaft mit Mutassims Bruder Saif al-Islam Ghaddafi, der im September in einem Schauprozeß vom neuen Regime in Libyen verurteilt werden soll, bekannt.

UNO-Generalsekretär fordert mehr Rechtsstaatlichkeit in Libyen und Freilassung politischer Gefangener

14.9.2012. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat das von der NATO installierte libysche Regime aufgefordert, endlich die ca. 7.000 inhaftierten Ghaddafi-Anhänger freizulassen oder ihnen den Prozeß zu machen – aber endlich diesen rechtlosen Schwebezustand zu beenden. Im letzten Jahr war Ban Ki Moon weniger engagiert – er hielt Maulaffenfeil als die NATO bei ihrem Überfall auf Libyen das Völkerrecht, das Kriegsrecht, als auch das UN-Mandat mit Füßen traten.

Gefangene berichten über Folter in den USA

13.9.2012. Mindestens fünf gefangene Libyer, welche der islamistischen Terrorgruppe Libyan Islamic Fighting Group (LIFG) angehörten, wurden bei Verhören in den USA nach einem Bericht von Human Rights Watch (HRW), der sich auf die Aussagen der Fünf stützt, „in stockdunklen, fensterlosen Zellen über Wochen oder Monate nackt, manchmal in Windeln, an Wände gekettet, über lange Zeiträume in schmerzhafte Stresshaltungen auf engstem Raum gezwungen, verprügelt und gegen die Wand geschleudert und fast fünf Monate lang eingesperrt worden sein, ohne sich waschen zu können“. Anschließend wurden die Islamisten an die libysche Regierung Muammar al-Ghaddafis ausgeliefert, welche in ihren Gefängnissen zwar auch foltern ließ, aber bei weitem nicht so schlimm.

Menschenrechtsorganisation sorgt sich um fairen Prozeß gegen Senussi

11.9.2012. Die US-amerikanische Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“, welche 2011 selbst noch Propaganda für den NATO-Überfall auf Libyen betrieben hatte, aber nach der Einstellung der Bombardements verschämt davon abrückte und mit Krokodilstränen in den Augen hin und wieder auf die Menschenrechtsverletzungen von NATO und NTC-Regime aufmerksam machte, hat sich besorgt darüber geäußert, ob der verhaftete ehemalige libysche Geheimdienstchef Abdullah Senussi wirklich einen fairen Prozeß in Libyen bekommt. „Premierminister“ Abdurrahim al-Kib sagte dies zwar zu – allerdings kontrolliert seine Regierung kaum die Hauptstadt Tripolis und die Versprechungen des neuen Regimes haben sich in der Vergangenheit ohnehin als nicht ernstzunehmend erwiesen.

Mauretanien liefert Abdullah Senussi für Kopfgeld an Libyen aus

7.9.2012. Entgegen früherer Beteuerungen hat Mauretanien den früheren libyschen Geheimdienstchef Abdullah Senussi für ein Kopfgeld von 200 Mio. US-Dollar an das von der NATO ins Amt gebombte Regime ausgeliefert, wo ihm nun Folter, die Todestrafe und ein unfairer Prozeß drohen. Per Hubschrauber wurde Senussi nach Libyen in ein berüchtigtes Gefängnis verschleppt, das libysche Regime hat Mauretanien auch weitere finanzielle „Hilfen“ in Aussicht gestellt für seine „Kooperation“.

Eben noch Terrorist, plötzlich Stadthalter von Nato-Gnaden.

7.9.2012. Nach einem neuen Bericht der österreichischen Presse Agentur (APA), vom 6.9.2012, sollen zahlreiche!, ehemalige libysche Guantanamo-Insassen mittlerweile wichtige Positionen innerhalb des von der Nato in Libyen installierten Regimes und seiner Strukturen übernommen haben! (Norman Knuth)

Internationaler Strafgerichtshof will offenbar die Exekution von Saif al-Islam Ghaddafi

27.8.2012. Der vom Westen finanzierte sogenannte „Internationale Strafgerichtshof“ (IStGh) hat zugestimmt, daß der Prozeß gegen Saif al-Islam Ghaddafi, den Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, in der von zwielichtigen Milizen kontrollierten libyschen Kleinstadt Zintan stattfindet, obwohl ihm dort nach einem „Prozeß“ die Hinrichtung droht. Es wäre für den IStGh ein Leichtes gewesen, Libyen mit Sanktionen und dem Einfrieren von Konten zur Auslieferung Saifs zu zwingen, aber der IStGh befürchtet offenbar, daß bei einem halbwegs transparenten Prozeß vor den Augen der Weltöffentlichkeit in Den Haag die Unschuld Saifs und die Verbrechen der NATO ans Licht kommen würden, weshalb der Gerichtshof einen Prozeß im Provinzkaff Zintan unter Ausschluß der internationalen Presse vorzieht.

Ghaddafi-Sohn soll in Zintan vor Gericht gestellt werden

24.8.2012. Der sogenannte Internationale Strafgerichtshof (IStGh) ist nun doch eingeknickt und läßt zu, daß Saif al-Islam Ghaddafi, dem Sohn des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers, in der libyschen Kleinstadt Zintan , die von einem Konglomerat undurchsichtiger Milizen, welche Saif „verhaftet“ hatten, beherrscht wird, der Prozeß gemacht wird – an dessen Ende höchstwahrscheinlich die Todesstrafe steht. Ein Prozeß in Den Haag hätte halbwegs internationalen Normen entsprechen müssen und wäre es ein fairer Prozeß gewesen, so wäre Saif wohl freigesprochen worden – diesen Gesichtsverlust hätte der als „Volksgerichtshof der NATO“ fungierende IStGh aber nicht verkraftet.

Vor einem Jahr eroberte die NATO Tripolis

24.8.2012. Am 21. August 2011 begann mit der Operation „Mermaid Dawn“ die NATO-Invasion der libyschen Hauptstadt Tripolis durch NATO-Spezialeinheiten – gekleidet wie einheimische „Rebellen“, Truppen aus Katar und den Kämpfern des „Nationalen Übergangsrates, wobei durch das NATO-Bombardement in den ersten 12 Stunden der Kämpfe bereits 1.300 Menschen ermordet wurden. Die Kämpfe hielten ungefähr eine Woche an, doch die NATO konnte die Stadt nur so schnell unter ihre Kontrolle bringen, weil sie sich geschickt der psychologischen Kriegsführung und ihrer überlegenen technischen Möglichkeiten bediente: per SMS wurde am 21.8.2011 allen Einwohnern mitgeteilt, die Stadt sei gefallen und in katarischen Filmstudios gedrehte Fake-Nachrichten gaukelten den Libyern vor, daß die „Rebellen“-Truppen schon auf dem zentralen Grünen Platz stünden, wodurch der libysche Widerstand schnell und demoralisiert zusammenbrach.

Neue Berichte über Ghaddafi-Tod heizen Spekulationen über Ermordung durch NATO an

20.8.2012. Es gibt weitere Berichte aus Libyen, die darauf hindeuten, daß Muammar al-Ghaddafi gezielt durch die NATO ermordet wurde bzw. seine Ermordung durch einheimische Söldner veranlaßt wurde, obwohl sich der libysche Revolutionsführer und die NATO darauf verständigt hatten, daß man Ghaddafi die Flucht ins Exil ermögliche. Aus diesem Grunde fuhr Ghaddafis Konvoi am 20. Oktober 2011 unter weißer Flagge gen Süden, als er von der NATO bombardiert wurde – und da Ghaddafi (bereits zum dritten Mal) als einer der wenigen Menschen in dem Konvoi die NATO-Bomben überlebte, mußten Söldner aus Misrata herangekarrt werden, die das schmutzige Handwerk beendeten.

Libyen – der Ausverkauf geht weiter!

14.8.2012. Die libysche „Bank für wirtschaftliche Entwicklung“ hat 49% ihrer Anteile an die Nationalbank von Katar für lächerliche 170 Mio. US-Dollar verkauft. Der Diktator von Katar, Hamad bin Khalifa al Thani, hatte während des völkerrechtswidrigen NATO-Überfalls auf Libyen 20011 die Aggressoren und „Rebellen“ mit Geld und Waffen unterstützt, was einen Bruch der UNO-Resolution 1973 bedeutete.

NATO bot Ghaddafi angeblich 10 Mrd. US-Dollar bei einem Rücktritt

14.8.2012. Wie überrascht und verzweifelt die NATO darüber war, daß sich der Libyen-Krieg in die Länge zog, merkt man daran, daß sie nach libyschen Berichten dem damaligen Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi 10 Mrd. US-Dollar und einen Zufluchtsort im Norden der Türkei im Falle eines Rücktritts anbot, was dieser brüsk ablehnte und erklärte, er werde Libyen bis zum letzten Blutstropfen verteidigen, was er im wahrsten Sinne des Wortes auch dann gemacht hat und was zeigt, daß er sich eben nicht kaufen ließ. Eine Haltung, die viele westliche Führer erboste, weshalb man dann auch beschloß, Ghaddafi zu töten, denn es war klar, so lange er lebte (selbst in der Wüste oder im Exil) würde er für Libyen kämpfen.

Afrika-Experte der Friedrich-Ebert-Stiftung würdigt die Arbeit Ghaddafis

13.8.2012. In einem langen Interview mit der österreichischen Tageszeitung „der Standard“ hat Ulrich Golaszinski, der für das Afrika-Referat der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin tätig ist, die Verdienste des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi um die Gründung der Afrikanischen Union gewürdigt. Ghaddafi hatte „gute Ideen“ und die „Vision, die Vereinigten Staaten von Afrika zu schaffen“, dieses Vorhaben sei aber von Senegals Gerontokraten Abdolaye Wade und Südafrikas damaligem Staatschef Thabo Mbeki durchkreuzt wurden, so Golaszinski.

Erste Fehlgeburten durch NATO-Einsatz von Uranmunition

9.8.2012. Mittlerweile gibt es mehrere Berichte über Fehl- oder Frühgeburten in Libyen, welche teilweise auf den Einsatz von Uranmunition zurückzuführen sind, die durch die NATO bei ihrem Eroberungsfeldzug und der Zerstörung des libyschen Staates im letzten Jahr verschossen wurde. So verlor z.B. eine schwangere Frau aus der Stadt Sirte im November 2011 ihre Zwillinge, weil sie zwischen September und Oktober letzten Jahres mit abgereichertem Uran verseuchte Luft eingeatmet hatte – die Frau wurde nun nachträglich in einer der besten gynäkologischen Kliniken Tunesiens untersucht (das libysche Gesundheitssystem liegt seit dem Krieg am Boden), wo man die Erklärung für den Kindstod fand.

Saif al-Islam will lieber in Den Haag als in Tripolis vor Gericht stehen

3.8.2012. Saif al-Islam Ghaddafi, Sohn des 2011 bestialisch ermordeten libyschen Staatschefs Muammar al-Ghaddafi, will nach Angaben der deutschen Mainsream-Presse angeblich lieber vor dem sogenannten „Internationalen Strafgerichtshof“ (IStGh) in Den Haag vor Gericht gestellt werden, als durch das NTC-Regime in Tipolis. Sowohl beim de facto der NATO unterstellten IStGH, als auch bei einem Gericht des NATO/NTC-Regimes in Tripolis hat Saif al-Islam keinen fairen Prozeß zu erwarten – nur dürfte er in Den Haag wenigstens keine körperliche Folter und Todesstrafe zu erwarten haben.

Ghaddafi verhinderte die Etablierung von AFRICOM auf dem schwarzen Kontinent

24.7.2012. Mit dem Sturz und der Ermordung des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi im Oktober 2011 ist auch für Afrika generell ein neues, kriegerisches Zeitalter angebrochen, da sich nun die Etablierung des US-amerikanischen Militärkommandos für Afrika, AFRICOM, vollzieht und dieses mit seinen kriegsfördernden Aktionen zur Destabilisierung und Schwächung der Nationalstaaten bereits begonnen hat (siehe Libyen, Mali, Somalia, Sudan etc.). Ghaddafi, ein großer Gegner AFRICOMs verhinderte die Einrichtung des Kommandos in Afrika, in dem er – besonders kleineren Staaten – Geld bot, damit sie das US-Werben um Stützpunkte abschlägig bescheiden.

Söldnerarmee der Vereinigten Arabischen Emirate kam in Libyen zum Einsatz

24.7.2012. Die Führung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat mittlerweile eine Armee von mehreren hundert Söldnern, welche direkt aus dem lateinamerikanischen Bürgerkriegsland Kolumbien abgeworben werden, aufbauen lassen, um den ständigen Forderungen der USA nach einer militärischen Beteiligung an den US-Kriegen zuvor zu kommen, ohne die Knochen eigener Soldaten riskieren zu müssen. Wie der bekannte Blog „Hinter der Fichte“ belegt, waren diese kolumbianischen Kämpfer im Libyen-Krieg im Einsatz und sogar bei der Ermordung Muammar al-Ghaddafis dabei.

US-Experte: „Revolution“ hat den libyschen Frauen keine Befreiung gebracht

16.7.2012. Wie der US-amerikanische Libyen-Forscher Jason Pack, der an der englischen Universität Cambridge forscht im Interview mit der österreichischen Tageszeitung „der Standard“ vom 9. Juli 2012 berichtet, hat der Sturz Muammar al-Ghaddafis den libyschen Frauen nicht etwa neue Rechte gebracht, sondern im Gegenteil die Gesellschaft viel konservativer gemacht. „Unter Gaddafis Regime waren Frauen Männern weitgehend gleichgestellt, sie arbeiteten in Ministerien, lenkten Autos, es war zwar üblich, den Hijab zu tragen, Vollverschleierung war aber sehr selten“, ergänzt Pack seine Ausführungen und führt damit die westliche Medienpropaganda, der NATO-Krieg hätte die Libyerinnen und Libyer „befreit“ ad absurdum.

Der Sturz Ghaddafis läutet ein neues Zeitalter für Afrika ein – eines der Ausbeutung und noch stärkerer Unterdrückung

13.7.2012. Der Westen kann seine hysterische Haßpropaganda gegen Ghaddafi verschärfen wie er will – es ist offenkundig, daß dessen Sturz eine noch schrecklichere Zeit für den schwarzen Kontinent einleiten wird, denn der libysche Revolutionsführer war ein massiver Gegner des US-amerikanischen Militärprojektes AFRICOM, welches das Ziel hat, die Kontrolle der USA auf die afrikanischen Rohstoffe zu erlangen und Ghaddafis pan-afrikanische Politik der letzten 20 Jahre ließ Libyen zu einer wichtigen Brücke zwischen den arabischen und afrikanischen Staaten werden. Um genau diese bedeutende Rolle Libyens zu eliminieren, unterstützte der Westen die rassistischen Islamisten im libyschen Bürgerkrieg, welche die schwarze Bevölkerungsminderheit unterdrücken und ermorden lassen, womit Libyen seine Rolle als politisch führende afrikanische Nation definitiv verloren hat.

Großbritannien plündert Libyens Fischgründe

10.7.2012. Jetzt ergibt die Bombardierung der libyschen Küstenwachboote und Kriegsschiffe, die in den Häfen lagen, durch die NATO 2011 auch einen Sinn: so konnten westliche, besonders britische Fischfangschiffe ungestört in libyschen Gewässern wildern. Nach weniger als nur einem Jahr, ist Berichten zufolge, der Fischbestand in den libyschen Küstengewässern durch aggressive Fischerei ausländischer Schiffe extrem zurückgegangen und braucht angeblich sogar 30 Jahre, um sich wieder zu erholen.

Von Wegen Diktatur: Ghaddafis Libyen hatte weniger Häftlinge als die Tschechische Republik

9.7.2012. Wie im ADAC-Lexikon „Alle Länder dieser Welt“ nachzulesen ist, hatte Libyen unter der Herrschaft Muammar al-Ghaddafis prozentual weniger Häftlinge als die Tschechische Republik, welche Mitglied der NATO und der EU ist. Wenn also stimmt, was die westlichen Massenmedien schreiben und Libyen unter Ghaddafi eine repressive Diktatur war, unter welchem unmenschlichen und blutrünstigen Regime müssen dann erst die armen Tschechen leiden?

AFRICOM nistet sich in Libyen ein

6.7.2012. Wie die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, nimmt das strategische Afrika-Kommando der USA, AFRICOM, seinen Sitz in Libyen ein, um die US-Interessen auf dem schwarzen Kontinent zu verteidigen. Ziel der US-amerikanischen Afrikapolitik ist es, die staatlichen Strukturen der einzelnen afrikanischen Staaten zu zerstören (siehe Libyen, Mali, Sudan, Nigeria) um ungehindert an die wertvollen Rohstoffe (Erdöl, Gold, Diamanten, Coltan, Kupfer, Uran etc.) zu gelangen, wobei dem Obama-Regime mit der Vernichtung Libyens der wichtigste Schritt schon gelungen ist, denn der brutal ermordete libysche Staatschef Muammar al-Ghaddafi war ein großer Gegner von AFRICOM und der wichtigste Finanzier der Afrikanischen Union, die nun vom Zerfall bedroht ist.

Idriss Déby: Afrikanische Union hatte nichts gegen Ghaddafis Abgang

26.6.2012. Wie der tschadische Präsident Idriss Déby, der Libyen in der Anfangsphase des NATO-Krieges noch mit Truppen zur Seite stand, in einem Interview mit der Zeitschrift Jeuneafrique vom Dezember 2011 erklärt, hatte „kein Staatsoberhaupt des Kontinents etwas gegen den Abschied Ghaddafis von der Macht“, lediglich die „brutale Art und Weise, in der sie ihn gedrängt“ haben, hat viele gestört. Ganz offensichtlich war der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi trotz seiner finanziellen Wohltaten bei den afrikanischen Eliten wesentlich weniger beliebt als bei den einfachen Menschen in Afrika.

Libyen-Krieg: Ghaddafi glaubte bis zum Schluß an eine Verhandlungslösung

25.6.2012. Wie sich nun immer klarer herausstellt, glaubte der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi, der auch während der NATO-Bombenangriffe in telefonischem Kontakt mit Sarkozy und Berlusconi stand, bis zum Schluß daran, daß der Konflikt durch eine Verhandlungslösung zu beenden sei und hatte seiner Armee daher untersagt, auf die Schiffe und Flugzeuge (nur ein Abschuß einer F-15) der NATO zu schießen. Diese Kompromißbereitschaft hat die NATO Ghaddafi mit dem Leben bezahlen lassen, in dem sie sein Satellitentelefon ortete und seinen – unter weißer Flagge fahrenden – Konvoi bombardieren ließ.

The Guardian: Ghaddafi war das größte Hindernis für die US-Pläne in Afrika

22.6.2012. Nach einem Bericht von Dan Glazebrook im britische „Guardian“ vom 14.6.2012 war das Libyen Muammar al-Ghaddafis das größte Hindernis für die Strategien des US-Regimes in Afrika, denn Libyen gehörte zu den größten Gegnern des US-AFRICOM-Kommandos und verhinderte dessen Etablierung auf dem schwarzen Kontinent. Stattdessen versuchte Libyen, die afrikanische Einheit voranzutreiben und stellte eine wichtige Brücke zwischen arabisch geprägten Staaten Nordafrikas und denen Schwarzafrikas her, während das jetzige, rassistische Regime Libyens durch die Progrome an Schwarzen diese Reputation verspielt, was den USA und dem Westen durchaus gelegen kommt.

Drohnen über Libyen

22.6.2012. Es gibt Berichte aus der östlich von Tripolis gelegenen Stadt Tajoura, wonach Drohnen über der Stadt gesichtet wurden – die Bevölkerung fürchtet sich nun vor weiteren Morden an Zivilisten durch das grausame Obama-Regime. In Benghasi wurde derweil die britische Botschaft aus Sicherheitsgründen geschlossen, nach dem es Angriffe von Islamisten gab.

Islamisten bekennen sich angeblich zu Anschlag auf US-Botschafter

14.6.2012. Eine Islamistengruppe mit Kontakten zu Al Qaida hat sich angeblich – laut US-Quellen – zu dem Anschlag auf den US-Botschafter vor wenigen Tagen bekannt und dies mit Rache für die Ermordung des Al-Qaida-Chefs Nr.2, Abu Jahija Al-Libi durch amerikanische Drohnen begründet. Andere Quellen sprachen den Anschlag dem Grünen Widerstand wegen der Zerstörung Libyens durch NATO zu.

Erschreckender US-Bericht: Westliche Söldner köpften Libyer

11.6.2012. Der ehemalige US-Kongreßabgeordnete von Columbia, Walter Fountroy, besuchte Libyen und recherchierte über die Zustände vor Ort und kehrte u.a. mit Berichten über Söldner aus Dänemark und Frankreich zurück, welche libysche Staatsangehörige während des NATO-Krieges gegen Libyen terrorisierten und köpften. Dies diente dazu, unter den Anhängern von Muammar al-Ghaddafi Furcht und Mißtrauen zu säen, so sein Bericht.

Angriff auf US-Konsulat in Libyen

9.6.2012. Unbekannte haben eine Panzerfaust auf das Gebäude des US-Konsulates in Benghasi abgefeuert, es wurden keine Personen verletzt. Obwohl sich niemand zu der Tat bekannte, wird davon ausgegangen, daß es sich bei den Tätern um versprengte Aktivisten des Grünen Widerstandes handelt.

Gefällt-mir-nicht-Funktion bei Youtube bei Bernard Henri Levys Propagandstreifen deaktiviert

1.6.2012. Der Trailer von „Der Eid von Tobruk“ – ein unerträglicher Propagandatreifen für den NATO-Krieg gegen Libyen vom jüdischen Selbstdarsteller und der grauen Eminenz des Sarkozy-Regimes, Bernard Henri Levy – wurde bei Youtube mit 24 Stimmen positiv und mit 685 Stimmen negativ bewertet. Danach stellte Youtube die Bewertungsfunktion einfach ab – um wohl nicht dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt zu werden.

Französischer Einkaufskonzern will sich in Libyen breit machen

1.6.2012. Monoprix heißt die Filiale einer französischen Supermarktkette und wurde bis zur „Jasmin-Revolution“ vom Clan der Ehefrau des tunesischen Autokraten Ben Ali betrieben, will sich nun in Libyen etablieren (wohl auch, weil sie in Tunesien als Nutznießer des Ben-Ali-Regimes von den Kunden geschnitten wird) und möchte arbeitslose libysche Akademiker als Arbeiter einstellen. Na, das ist ja ein toller Karriesprung, den die Studenten und Professoren der von der NATO in Libyen zerbombten Universitäten da machen werden – es lebe die westliche „Freiheit“ alle Schwächeren zu zerstören!

Kampfflugzeuge über Libyen

1.6.2012. Nach Informationen der algerischen Nachrichtenagentur Algeria ISP, wurden Kampfflugzeuge über dem Ostteil des Landes gesehen – wo sie herkamen oder hinwollten, dazu schwieg das NTC-Regime. Berichten zufolge sollen sie Waffendepots in Sirte und Mezda angegriffen haben.

Paris: Propagandist des Libyen-Krieges floppt grandios mit seinem Film über die „Rebellion“

30.5.2012. Der „Goebbels des NATO-Feldzuges gegen Libyen“, der selbsternannte französische „Philosoph“ und Einflüsterer des Ex-Diktators Nicolas Sarkozy, Bernard Henri Levy, ist mit seinem Film „Der Eid von Tobruk“, der den Beginn der NATO-inszenierten Revolte gegen den libyschen Staat propagandistisch verbrämt, grandios gescheitert, denn in den Saal A des bekannten Pariser Kinos MK2 verirrten sich bei 584 Sitzplätzen nur 20 (!) Zuschauer zur Filmpremiere – trotz gigantischen Werbebudgets. Zum Vergleich: Als im September 2011 im Fritz-Lang-Saal des Dresdner Kinos „Schauburg“ (100 Sitzplätze) der kriegskritische Film „Verdammter Frühling – Die Wahrheit über die NATO-Aggression gegen Libyen“ von Fulvio Grimaldi gezeigt wurde, war der Saal brechend voll, die Leute saßen auf den Gängen und auf dem Fußboden – so fällt der Kino-Zuschauer ein moralisches Urteil über die Politik des Westens.

Massenmord in Ghadames, führendes Regime-Mitglied tritt zurück

28.5.2012. In der libyschen Grenzstadt Ghadames hat es ethnische Säuberungen und Massaker von NTC-Schergen an Tuareg gegeben – alle Tuareg der Stadt wurden entweder getötet oder vertrieben, ihre Häuser mit Baggern eingerissen. Aus Protest gegen diese Verbrechen ist Moussa Koni, Mitglied des regierenden „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) von seinem Amt zurückgetreten.

Infos aus Libyen offenbar zensiert

25.5.2012. Wer in den letzten Wochen versuchte, dem libyschen Militär aus dem Weg zu gehen, machte sich erst recht verdächtig und mußte mit Verhaftung rechnen. Jedenfalls sind zur Zeit auch keine Meldungen mehr aus Libyen durchgesickert, man erfährt rein gar nichts, was in diesem Land vor sich geht und etliche Aktivisten sehen die NATO hinter der „Nachrichtensperre“.

UNO-Bericht zu Libyen: NATO-Waffen für Rebellen, aber kein Hinweis auf Ghaddafi-Söldner

21.5.2012. Der bereits am 17. Februar 2012 von den UN dem Weltsicherheitsratsrat vorgelgte Bericht über Ablauf und Folgen des Libyen-Krieges stellt ausdrücklich fest, daß während der gesamten Zeit des Krieges und schon ziemlich am Anfang des Konfliktes „Militärberater“ die Rebellion unterstützten und Waffen von den NATO-Staaten und ihren arabischen Verbündeten an die Aufständischen geliefert worden – und dies unter Bruch des UN-Waffenembargos. Zwar gäbe es Hinweise darauf, daß sich die Ghaddafi-Regierung Waffen und Söldner im Ausland organisieren wollte, aber keine stichfesten Beweise – obwohl das „Söldner-Argument“ ja einer der Hauptgründe für die Intervention war – und sich die Regierung des benachbarten Tschad einer Kooperation in den Ermittlungen widersetzte.

Sudan belieferte die libyschen NATO-Rebellen mit Waffen!

21.5.2012. Der UNO-Bericht zu Libyen zeigt auch auf, daß nicht nur die NATO und ihre Satellitenstaaten die libyschen „Rebellen“ unterstützten, sondern durchaus auch anti-westliche Regime, wie das des sudanesischen Präsidenten Omar al-Bashir, der selbst vom „Internationalen Strafgerichtshof“ (IStGh) gesucht wird. Diese Unterstützung, welche mindestens zwei Flugzeugladungen Kleinwaffen und Raketenwerfer umfaßte, geschah offensichtlich unter der Devise „der Feind meines Feindes ist mein Freund“, denn Ghaddafi war ein Verbündeter und Förderer der in Darfur gegen Bashirs Regime kämpfenden Guerilla-Truppe Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM).

Human Rights Watch: NATO soll Bombenopfer in Libyen entschädigen

18.5.2012. Die us-amerikanische Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ (HRW), welche sonst bei Verbrechen des US-Regimes gern auf einem Auge blind ist, hat nach der Untersuchung eines NATO-Bombenangriffs, bei dem es 72 tote Zivilisten gab, die NATO aufgefordert, die Verantwortlichen zu bestrafen und die Angehörigen der Opfer zu entschädigen. Ärgerlich ist aber, daß HRW die Sache so darstellt, als wären die 72 Toten die einzigen Zivilisten, die von NATO-Bomben in Libyen getötet wurden – in Wirklichkeit waren es Tausende – während das US-Regime und seine Satellitenregime genau wie im Vietnamkrieg das Bombardement von Zivilisten durchführen und dann öffentlich abstreiten.

Libyscher Ex-Premier in Wien vermutlich ermordet

15.5.2012. Der 2011 zurückgetretene libysche Erdölminister und Ex-Premier Shukri Ghanem, der in Wien in der Donau „ertrunken“ ist, wurde vermutlich ermordet, so der Journalist und Islamexperte Amer al-Bayati, der mit Ghanem bekannt war. Selbstmord sei auszuschließen, da Ghanem das Leben genossen habe und weitere Karrierepläne hegte – allerdings war er einer intimsten Kenner des libyschen Systems und als Erdölminister DER Geldbeschaffer schlechtin, sogar wichtiger al Ghaddafi selbst, schreibt al-Bayati, wobei er auch über die Korruptionsaffäre von Nicolas Sarkozy Bescheid gewußt haben könnte.

Es wird brenzlig für westliche Botschaften

14.5.2012. Nach einem Anschlag auf ihren Botschafter in Libyen – vermutlich durch Kräfte des Grünen Widerstande (?) – erwägen die USA den Abzug ihres Botschaftspersonals. Auch die Niederlande verkünden die Schließung ihrer Botschaft, nachdem diese angegriffen wurde und Großbritannien erlies eine generelle Reisewarnung und riet britischen Bürgern zur Ausreise aus Libyen.

Angriff auf Libyen war lange geplant – sogar mit Nuklearwaffen

11.5.2012. Nach Angaben des Journalisten, Analysten und Friedensforschers Prof. Michel Chossudovsky war ein US-Angriff auf Libyen schon vor über 20 Jahren geplant – u.a. mit dem Einsatz der bunkerbrechenden Atombombe B61 Modell 11, mit der das Pentagon das libysche Chemiewaffenarsenal ausschalten wollten. Ghaddafis Einstellung des Massenvernichtungswaffenprogramms brachte Libyen noch einmal ein paar Jahre Aufschub, ansonsten wäre wohl der Mittelmeerstaat unter ähnlichen Vorwänden wie 2003 der Irak bereits ab 1996 angriffen wurden.

Früherer libyscher Erdölminister trieb tot in der Donau

11.5.2012. Eine Meldung der Vollständigkeit halber: der frühere libysche Erdölminister und Ex-Premier Shukri Ghanem wurde in Österreich tot aus der Donau gefischt. Ghanem schloß sich im Juni 2011 durch westlichen Druck halbherzig der „Rebellion“ in Libyen an und floh danach nach Wien, wo er nun auf mystriöse Weise starb – laut Polizei angeblich „ohne Fremdeinwirkung“.

Ghaddafis letzter Gruß an Sarkozy

11.5.2012. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, daß der mit Unterstützung des französischen Machthabers Nicolas Sarkozy ermordete libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi nun offenbar noch posthum die politische Karriere des kleinwüchsigen Tyrannen beendet. Mitten im französischen Wahlkampf tauchte ein Dokument auf, daß beweist, daß der Libyer den Wahlkampf des Franzosen – defacto seines späteren Mörders – vor fünf Jahren mit mehreren Millionen US-Dollar sponserte, was die Stimmung weiter gegen den ohnehin als korrupt geltenden Sarkozy drehte.

NATO-Einsatz hätte nur vier Tage dauern dürfen

14.4.2012. Wie Ivo H. Daalder, Botschafter der USA bei der NATO, und James Stavridis, Oberkommandeur des NATO-Kommandos für Europa in einem gemeinsamen, von Lobpreisungen auf die siegreiche NATO strotzenden Pamphlet zugeben, waren die militärischen Vorbereitungen der NATO für den Angriff auf Libyen bereits vor dem 17. März 2011, dem Tag des UNO-Beschlusses zum Angriff, längst abgeschlossen. Am 19. März begann der Luftkrieg, am 23.3.2011 wurde die libysche Luftwaffe als zerstört gemeldet – womit der Einsatz hätte enden müssen, denn laut UNO-Resolution ging es nur um die Durchsetzung einer „Flugverbotszone zum Schutz von Zivilisten“.

NATO bombardiert Sabha

30.3.2012.Nach vorliegenden Informationen aus Libyen soll die NATO diese Woche die Stadt Sabha, die weitgehend unter Kontrolle von Toubou-Kämpfern ist, bombardiert haben. Der Grüne Widerstand hat an diverse „patriotische“ Milizen Waffen und Raketen ausgeben lassen – der Airbus, welcher bei der Landung in Sabha abgeschossen wurde, stammte aus Katar und sollte Verstärkung für die NTC-Regime-Kräfte bringen.

Amnesty International fordert NATO auf, wegen bei Luftangriffen getöteten Zivilisten in Libyen zu ermitteln

21.3.2012. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die NATO aufgefordert, Ermittlungen gegen sich selbst einzuleiten, da Dutzende – laut Amnesty, in Wahrheit wohl eher Hunderte – Zivilisten durch das NATO-Bombardement von nicht-militärischen Gebäuden, wie Schulen, Krankenhäuser und Wohnsiedlungen zu beklagen sind. Die Haltung Amnestys ist ein Schritt in die richtige Richtung oder zeugt wohl von schlechtem Gewissen, denn im Frühjahr 2011 hatte diese Organisation selbst mehr oder weniger offen für den Luftkrieg gegen Libyen geworben.

NATO macht wieder Jagd auf Ghaddafi-Kinder

2.3.2012. Die Nord-Atlantische Terror-Organisation (NATO) gibt keine Ruhe, bis alle im Grab sind: in der Gegend von Nalut (liegt im von Berbern besiedelten Dschebel Nafusa) haben Augenzeugen berichtet, wie Kampfflugzeuge des Militärpaktes einen Fahrzeugkonvoi bombardierten und dabei versuchten, den im Konvoi vermuteten Saif al-Islam, Sohn des früheren Staatschefs Muammar al-Ghaddafi zu töten. Mittlerweile sind alle Kinder Ghaddafis, auch Tochter Aisha, die lediglich Rechtsanwältin und Leiterin einer staatlichen Wohlfahrtsorganisation war, auf der Fahndungsliste von Interpol und die Hexenjagd in Libyen auf politisch Andersdenkende nimmt abartige, totalitäre Formen an.

Besatzung schreitet voran: 6.000 US-Soldaten in Tripolis eingetroffen

20.1.2012. In libyschen Hauptstadt Tripolis sind ca. 6.000 US-Soldaten eingetroffen, welche sicherstellen sollen, daß sich das fragile NTC-Regime an der Macht halten kann und gleichzeitig den Zugriff des Westens auf die Erdölfelder absichern. Die Flugzeuge mit den US-Truppen mußten aber auf einem abgelegenen Flugplatz (Mitiga) landen, da der Flughafen von Tripolis derzeit von der Zintan-Brigade, eine Berber-Miliz, die eine neutrale Haltung im Kampf zwischen „Nationalem Übergangsrat“ (NTC) und den Kräften der Jamahiriya („Grüner Widerstand“) einnimmt, gehalten wird und die offenbar etwas gegen die Landung hatte.

NATO vertreibt libysche Arbeiter von den Ölanlagen und setzt eigene Kräfte ein

20.1.2012. Die NATO hat das Gebiet um Brega und Ras Lanuf unter ihre Kontrolle gebracht und alle libyschen Angestellten aus den Ölanlagen entlassen bzw. vertrieben und durch eigene Experten bzw. Kräfte aus der Golf-Diktatur Katar ersetzt. Diese Maßnahme dient offensichtlich zum Schutz der Anlagen vor Anschlägen und Infiltration und dürfte letzten Endes den Grünen Widerstand gegen die Besatzung stärken.

Boden in Libyen durch NATO-Luftangriffe radioaktiv verseucht

20.1.2012. Die Böden Libyens sind durch die Verwendung von Uranmantelgeschossen durch die NATO bei ihren Luftangriffen radioaktiv kontaminiert und möglicherweise ist auch das Grundwasser betroffen. Damit kann das Ziel Muammar al-Ghaddafis, durch Bewässerung der Wüste mit Wasser aus dem Nubischen Aquifer eine landwirtschaftliche Selbstversorgung für Libyen zu erreichen, nicht mehr verwirklicht werden und die Libyer sollen – wie offenbar vom Westen gewollt, Nahrungsmittel für teueres Geld einführen.

Libysches Regime bittet 12.000 NATO-Soldaten an Land

15.1.2012. Berichten aus Libyen zufolge soll das von der NATO eingesetzte NTC-Regime, da es der Sicherheitslage nicht mehr Herr wird, um bis zu 12.000 NATO-Soldaten gebeten haben, welche in Libyen stationiert und eingesetzt werden können. Die Besetzung Libyens, wie sie von zahlreichen Kritikern der Intervention vorhergesagt wurde, hat also begonnen.

Libyen: NATO-Kräfte drängen Widerstand zurück

14.1.2012. Kräfte der NATO haben den Grünen Widerstand nahezu komplett aus der Region Brega/Ras Lanuf verdrängt, viele Zivilisten, einschließlich der Ölarbeiter aus den Raffinerien sind vor den Kämpfen geflohen und nun kämen stattdessen Ölarbeiter aus Katar zum Einsatz. Truppen aus Misrata haben einen Vorstoß auf Brega unternommen, wurden aber von der NATO zurückgedrängt.

NATO bombardiert wieder in Libyen – in Sabha und Zintan!

12.1.2012. Die NATO hat die südlibysche Stadt Sabha, die sich seit mehreren Tage vollständig in der Hand des Grünen Widerstands befindet, bombardiert – und ebenfalls auch die eigentlich unter „Rebellen“-Kontrolle stehende Kleinstadt Zintan, in der Saif al-Islam Ghaddafi (Sohn des Ex-Machthabers) gefangengehalten wird, wo zwei Armee- und ein Waffenlager getroffen wurden. Damit dürfte nun offiziell sein, daß die Berber von Zintan in das Lager des Grünen Widerstandes gewechselt sind.

Grüner Widerstand erwischt französische Soldaten in Libyen

12.1.2012. Kämpfer des Grünen Widerstandes haben bei einem Gefecht in Tripolis zwei französische Soldaten getötet und vier andere verwundet. Ein weiterer französischer Soldat wurde in Tripolis in seinem Appartment von einem Unterstützer der Jamahiriya-Kräfte getötet.

NATO wollte Saif al-Islam Ghaddafi ermorden

30.12.2011. „Algeria ISP“ informiert heute über einen Film von Haraka Elmokawama Libya vom Tag des Falles der Stadt Bani Walid, der die Flucht von Saif al-Islam Ghaddafi aus der Stadt beschreibt, und zeigt, wie der flüchtende Fahrzeug-Konvoi aus der Luft von der NATO angegriffen wird. Dabei überschlug sich das gepanzerte Fahrzeug Saif al-Islams mehrfach und fing Feuer, wärend Einschüsse darufhin deuten, daß gleichzeitig feindliche NATO-Bodenkräfte anwesend gewesen sein mußten.

Menschenrechtsorganisation kritisiert Straflosigkeit bei NATO-Verbrechen

23.12.2011. Die us-amerikanische Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), die selbst durch ihre kriegsbejahende Haltung beim Angriff auf Libyen große Schuld auf sich geladen hat, kritisierte die „Atmosphäre der Straflosigkeit“, in die die Taten der NATO beim Töten von Zivilisten in Libyen gehüllt sind. Laut einer Analyse der International Crisis Group kontrolliert der libysche „Übergangsrat“ nicht annähernd das Land.

Heimtückische Kriegsführung: NATO vergiftet Trinkwasser in Libyen

25.11.2011. Durch die NATO-Luftangriffe mit Uranmantelgeschossen auf das Great-Man-Made-River-Projekt (künstlicher unterirdischer Fluß, der Trinkwasser in die Städte bringt) wurden große Teile des libyschen Trinkwassers verseucht, viele Familien mußten bereits ins Krankenhaus, etliche Menschen sind gestorben. Es wird vermutet, daß das Projekt mit den Angriffen zum Erliegen gebracht werden sollte, da auch die Fabriken, welche die Rohrleitungssgmente herstellen bombardiert wurden und die libysche Trinkwasserversorgung komplett in die Hände mafioser französischer Wasserkonzerne (Veolia u.a.) gelegt werden soll.

NATO verbietet Volkskongresse

21.11.2011. Wie der kritische US-Berichterstatter Dr. Franklin Lamb berichtet, hat die NATO die Volkskongresse Libyens, in denen die Bürger mehrmals im Jahr zusammenkamen, um politische Entscheidungen zu debattieren, verboten und die meisten dafür vorgesehenen Kongreßhallen wurden bombardiert. Entgegen des Spottes vieler selbsternannter Libyen-„Experten“ hätten diese Volkskongresse, welche im Grünen Buch Ghaddafis beschrieben werden, recht gut funktioniert, wobei sich die Kongresse vor allem in den letzten Jahren mehr Einfluß erkämpft hatten, so Lamb.

NATO bombt weiter!

17.11.2011. Trotz der Tatsache, daß die NATO ihren Einsatz über Libyen für beendet erklärt hat, fliegt sie wie Bombenangriffe aus der Luft gegen verschiedene Städte, wie uns verschiedene Quellen aus Libyen mitteilten. Das zeigt, daß offensichtlich etliche Ortschaften wieder in Grüner Hand sind.

NATO plant Militärstützpunkt mit 20.000 Mann in Libyen

7.11.2011.Wie nun bekannt wurde, will die NATO ihre Militärpräsenz, welche mit der Machtübernahme Muammar al-Ghaddafis 1969 jäh beendet wurde, erneuern und einen Militärstützpunkt mit 20.000 Soldaten in Libyen einrichten. Damit das „Rebellen“-Regime nicht allzu großen Widerstand gegen diese Pläne entwickelt, reibt die NATO ihm immer wieder unter die Nase, daß der Militäreinsatz zum Sturz Ghaddafis 480 Mrd. US-Dollar gekostet hat und das man dieses Geld von den „Rebellen“ ansonsten einfordern möchte.

Wurde Ghaddafi getötet, weil er zuviel wußte?

31.10.2011. Die Rätsel um die Ermordung des libyschen Revolutionsführers gehen weiter: wie Conn Hallinan, Kolumnist der us-amerikanischen Politikseite „Foreign Policy in Focus“ gegenüber „Russia Today“ berichtet, habe Muammar al-Ghaddafi jede Menge Geheimnisse mit in Grab genommen, von denen es den westlichen Staaten nicht gefallen hätte, wenn sie vor dem Internationalen Strafgerichtshof bei einem Prozeß gegen Ghaddafi zur Sprache gekommen wären. So hätte der Libyer, der seit über 40 Jahren in die schmutzigen Geschäfte und Ränkespiele der internationalen Machtpolitik verwickelt ist, mehrere für den Westen verhängnisvolle Dinge zur Sprache bringen und vielleicht auch beweisen können: den Versuch der NATO 1980 sein Flugzeug abzuschießen (sog. Ustica-Zwischenfall), die Bombardierung Libyens 1986 durch britische und amerikanische Bomber (100 Tote), der Anschlag von Lockerbie, der mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht von Libyen begangen wurde, die CIA-Foltergefängnisse in Libyen und vieles mehr….

Neue Erkenntnisse über Ghaddafis Tod

27.10.2011. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi wurde in seinem Fahrzeugkonvoi, der Sirte verlassen wollte, von der NATO bombardiert und dabei verletzt, viele seiner Begleiter starben. Er flüchtete in ein Entwässerungsrohr aus Beton und verteidigte sich mit Handfeuerwaffen gegen die herannahenden Rebellen, bis die Munition alle war und er gefangen genommen, mißhandelt und letzlich, laut Gerichtsmediziner durch einen Kopfschuß und Schuß in den Unterleib getötet wurde.

NATO-Bomben töten 1.000 Kinder in Sirte

24.10.2011. Die Bomben der NATO haben bei den Angriffen der letzten Wochen auf die libysche Stadt Sirte ca. 2.000 Zivilisten getötet, darunter 1.000 Kinder. Die NATO behauptet immer noch, sie massakriere das libysche Volk, um „Zivilisten zu schützen“.

Hillary Clinton rief zur Ermordung Ghaddafis auf

24.10.2011. Die dem US-Regime als Außenministerin dienende Hillary Clinton hatte in der letzten Woche bei ihrem Besuch in Tripolis zur Ermordung des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi aufgrufen, ohne dafür belangt oder von den westlichen Medien kritisiert zu werden. Man stelle sich das scheinheilige Wutgeheul vor, wenn Ghaddafi zur Ermordung des US-Machthabers Barack Obama aufgerufen hätte.

Tausende afrikanische Freiwillige wollen gegen NATO-Invasion in Libyen kämpfen

20.10.2011. Wie der Marionetten-„Premier“ des Nationalen Übergangsrates (NTC) laut „Neuer Züricher Zeitung“ vom 20.10.2011. erklärte, sind 68 Fahrzeuge mit jeweils 8 Kämpfern aus dem afrikanischen Sahelstaat Mali, wo es erst letzte Woche zu einer großen Pro-Ghaddafi-Demonstration kam, nach Libyen eingerückt, um gegen sein von der NATO installiertes Regime zu kämpfen. Weiter berichtete Jibril, Ghaddafi-Anhänger hätten in der sudanesischen Region Darfur und beim Stamm der El Raschaida ca. 15.000 Kämpfer mobilisiert (Tagesanzeiger.ch, 18.8.2011).

NATO beschießt friedliche Demonstranten per Hubschrauber

17.10.2011. Als am Freitag und am Wochenende zahlreiche Libyer dem Aufuf Muammar al-Ghaddafis zu friedlichen „grünen“ Demonstrationen in Tripolis gefolgt sind, wurden diese von den NATO-Schergen des Rebellenrates NTC und auch von der NATO u.a. aus Hubschraubern zusammengeschossen. Infolge dieser Massaker haben sich dann etliche Demonstranten bewaffnet und die „Rebellen“-Milizen, welche offiziell in Tripolis das Sagen haben, angegriffen, wobei sie u.a. mindestens ein NTC-Munitionsdepot in die Luft sprengten.

Zwei NATO-Hubschrauber in Libyen abgeschossen!

17.10.2011. Zwei Militärhubschrauber der NATO vom Typ Chinook CH-47G sind Libyen von Kämpfern der gestürzten legitimen Regierung abgeschossen worden, ein Absturz wurde gefilmt. In beiden Hubschraubern befanden sich NATO-Söldner, in einem 13 britische SAS-Kämpfer, welche beim Absturz umkamen.

NATO schaltet Pro-Ghaddafi-Sender ab

15.10.2011. Der syrisch-irakische Privatsender Al-Rai-TV, welcher seit dem Fall von Tripolis zu einem Sprachrohr der Verteidiger Libyens geworden ist, ist nicht mehr zu empfangen, da das Satellitensignal des Senders von der NATO blockiert wird. Es wird vermutet, daß dies im Zusammenhang mit den angekündigten „grünen“ Massendemonstrationen am Wochenende zu tun hat und daß das „Rebellen“-Regime so geplante Massaker an Demonstranten vertuschen will.

NATO setzt immer stärker auf eigene Truppen statt auf „Rebellen“

13.10.2011. Da die von der NATO an die Macht gebombten, plündernden Banden des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) militärisch keine Fortschritte machen, setzt der westliche Militärpakt zunehmend eigene Special-Forces und private Söldner ein, um den Grünen Widerstand niederzukämpfen. Dennoch erleiden selbst diese Spezialkräfte hohe Verluste und zahlreiche Kämpfer sind bereits gefangen genommen worden.

Ghaddafi-Sohn: Wir werden Flugverbotszone für NATO umsetzen!

13.10.2011. Wie Mutassim Billah Ghaddafi kürzlich in einem Brief erklärte, sind die Verteidiger Libyens nun zu einem Guerilla-Krieg übergegangen, in dem man u.a. Erdöllieferungen sabotieren werde und mittels Boden-Luft-Raketen Flugzeuge, welche Waffen und Söldner für den „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) liefern, abschießen wird. Auf diese Weise wird dann auch „so gut es geht“ die UN-Resolution 1973 umgesetzt, welche ja eine Flugverbotszone über Libyen vorsieht.

In Sirte droht ein Völkermord!

6.10.2011. Die von NATO-Söldnern belagerte libysche Stadt Sirte, welche von Kommentatoren bereits wegen des NATO-Bombenterrors mit dem spanischen Guernica 1937 verglichen wird, ist seit Monaten ohne Strom, Nahrungsmittel und Wasser, während im überfüllten und beschossenen Krankenhaus die Medikamente ausgehen und bereits über 40 Menschen verhungert sind – zusätzlich zu den Opfern der Angriffe. In der Stadt halten sich Anhänger der gestürzten libyschen Regierung versteckt, was die NATO und ihre „Rebellen“-Banden zum Anlaß einer erbarmunslosen Blockade und eines grausamen Bombardements nehmen und selbst das Rote Kreuz daran hindern, in die Stadt vorzustoßen, um den Menschen zu helfen.

NATO tötet 150 Zivilisten bei Bombardement von Sirte

25.9.2011. Bei Bombenangriffen der NATO und Artilleriebeschuß von „Rebellen“ sind in der von Regierungstruppen gehaltenen libyschen Stadt Sirte mehr als 150 Menschen in ihren Häusern getötet worden, so der libysche Regierungssprecher Musa Ibrahim. Erst in der letzten Woche wurden bei den Angriffen allein in Sirte mindestens 300 Menschen getötet.

NATO-Bomben töten 2.000 Menschen innerhalb von zwei Wochen

19.9.2011. Der sich bisher durch hohe Glaubwürdigkeit auszeichnende libysche Regierungssprecher Musa Ibrahim hat erklärt, daß die NATO allein in der Stadt Sirte mit ihren Luftangriffen in den letzten 17 Tagen mehr als 2.000 Menschen ermordet hat. Sirte gehört zu den Städten, welche sich gegen die Machtübernahme der weitgehend durch die NATO gesteuerten “Rebellen“ wehren und die libysche Unabhängigkeit verteidigen.

Angriffe auf Sirte und Bani Walid zurückgeschlagen, Fallschirmjäger gestoppt

19.9.2011. Die libysche Armee und die Freiwilligenverbände haben Angriffe der „Rebellen“ auf die Städte Sirte und Bani Walid am Wochenende zurückgeschlagen, wobei selbst von der NATO abgesetzte Fallschirmspringer abgewehrt und größtenteils bereits in der Luft neutralisiert werden konnten. Auch Frauen hätten bei der Verteidigung von Sirte eine große Rolle gespielt und als Präzisionsschützen von den Dächern den angreifenden Mob gestoppt.

Ghaddafi-Truppen verhaften französische und britische Söldner

19.9.2011. Teile der Regierungsarmee welche die Stadt Bani Walid vor den Angriffen der „Rebellen“ verteidigen, haben mehrere ausländische Kämpfer verhaften können, darunter zwei Söldner aus Großbritannien, einer aus Katar und mehrere Franzosen. Es wird immer deutlicher, daß die heiklen Militäroperationen gegen die Regierungstruppen nicht von den „Rebellen“ selbst ausgeführt werden, da diese weder eine ordentliche Kampfausbildung noch über allzu große Motivation zu verfügen scheinen.

NATO bombardiert Radiostation in Sirte

19.9.2011. Bei Luftangriffen auf die Regierungstruppen gehaltene Stadt Sirte in Libyen hat die NATO gezielt die Radiostation der Stadt ins Visier genommen und angegriffen. Es ist seit mehreren Wochen Strategie des Militärbündnisses alle Medien auszuschalten, die kritisch über den Angriffskrieg des Westens berichten könnten – ein Verstoß gegen die Pressefreiheit und freie Berichterstattung.

USA: Ex-Kongreß-Abgeordneter berichtet von NATO-Massakern in Libyen

14.9.2011. Der Martin Luther King nahestehende ehemalige schwarze US-Kongreßabgeordnete Walter Fauntroy, welcher Libyen besucht hatte, berichtet von entsetzlichen Massakern der NATO-Soldaten, die dann den Rebellen oder den Regierungstruppen zugeschrieben wurden. Er habe „persönlich gesehen, wie französische und dänische Surmtruppen spät in der Nacht kleine Dörfer überrannt hätten und dabei sowohl Loyalisten als auch Rebellen geköpft und verstümmelt hätten, um drastisch zu zeigen, wer die Kontrolle hat.” so der frühere US-Politiker.

Europäische NATO-Soldaten erleiden große Verluste in Libyen

14.9.2011. Nach dem Abschuß eines NATO-Hubschraubers durch die Regierungstruppen und zahlreichen Kommandoaktionen wollen die NATO-Staaten offenbar ihre Special Forces wieder abziehen, denn es soll knapp 1.000 Tote gegeben. Die Zahl ist mit Vorsicht zu genießen, sie stammt vom libyschen Widerstand selbst, während Großbritannien seine Verluste nur mit 35 Soldaten angibt, was ebenfalls wieder mit Vorsicht zu genießen ist.

NATO-Lärmbomben sollen die Bevölkerung zermürben

13.9.2011. In Libyen hat die NATO jetzt begonnen, Lärmbomben gegen die widerständige Bevölkerung einzusetzen, um diese taub zu machen und sie zum Aufgeben zu zwingen. Die Widerstandskämpfer um den gestürzten Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi haben inzwischen den Royal-Air-Force-Piloten Justin Marrow gefangengenommen.

Rebellen setzen in Libyen Senfgas ein

13.9.2011. Wie das kuweitische Fernsehen berichtetet, haben die offziell als „Rebellen“ bezeichneten NATO-Söldner in Libyen jetzt Senfgas gegen die belagerte Stadt Bani Walid, die sich nicht ergeben will, eingesetzt. Der Einsatz dieser chemischen Massenvernichtungswaffe ist ein Kriegsverbrechen, daß die NATO ignoriert, während sie immer noch frech behauptet, ihr Einsatz diene dem Schutz von Zivilisten.

NATO bombardiert friedliches Protestcamp

8.9.2011. Wie Welt im Blick erst jetzt erfuhr, hat die NATO bei der Erstürmung der libyschen Hauptstadt Tripolis am 24. August ein friedliches Prostcamp von Zivilisten, welche vor der Residenz Ghaddafis campierten, bombardiert und dabei ein wahres Massaker angerichtet. Die Zivilisten, welche Anhänger Ghaddafis waren, hatten sich freiwillig dort hin begeben, in der Hoffnung die NATO bombardiere nicht, wenn Unbeteiligte getötet werden könnten, was sich als Irrtum herausstellte.

NATO-Bombardements nach Ghaddafi-Sturz verstärkt

7.9.2011. Die Bombenangriffe der NATO sind nach dem Sturz des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi nicht zurückgefahren wurden, sondern wurden von dem Bündnis sogar noch verstärkt. Dies kann nur bedeuten, daß es einen wachsenden Widerstand der libyschen Bevölkerung gegen die „Befreiung“ durch die NATO-Söldner gibt.

Libyen: Über 100 ausländische Invasoren vom Widerstand getötet

6.9.2011. Unter den „Rebellen“ und den NATO-Special-Forces hat es bei mehreren Aktionen des „Grünen Widerstandes“ in Tripolis und Az Zawiyah über 100 Tote gegeben. Diese Aktionen sollen angeblich von dem bereits mehrfach totgesagten Ghaddafi-Sohn Khamis geleitetet worden sein – darunter eine Attacke auf das Al-Fateh-Hotel, wo mehrere Regimegrößen der „Rebellen“ abgestiegen waren.

Skandal: NATO will weder Wahlen noch Frieden in Libyen!

1.9.2011. Entgegen ihrer fast schon lächerlich anmutenden Beteuerungen „Zivilisten schützen“ zu wollen, hat die NATO alle Vorschläge der libyschen Regierung abgelehnt, die Krise friedlich beizulegen und erst jüngst haben ihre Söldner im Übergangsrat eine Initiative von Saadi Ghaddafi für Verhandlungen ablehnt. Während des Krieges hatte der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi wiederholt Wahlen, einen Waffenstillstand und eine neue Verfassung angeboten, was vom Westen ebenso ignoriert wurde, wie die Friedensvermittlungen der Afrikanischen Union (AU) und Venezuelas.

US-Kongress-Abgeordneter will NATO für Krieg bestrafen

1.9.2011. Der demokratische US-Kongress-Abgeordnete Denis Kucinich will die NATO für ihre Verbrechen im Libyen-Krieg zur Verantwortung ziehen und das klingt so: »Wenn sich die Regime-Vertreter in Libyen wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten müssten, dann sollten sich die NATO-Kommandeure für die Ermordung von libyschen Zivillisten während ihrer Bombardements ebenfalls verantworten«. Kucinich kritisierte auch gleichzeitig, daß Millionen US-Bürger um eine Möglichkeit flehen, ihr tägliches Brot zu verdienen, während die Regierung das Geld lieber für Bombardements ausgebe.

NATO bombardiert libysche Wasserversorgung

1.9.2011. Wie jetzt bekannt wurde, ist nicht die abziehende libysche Armee für den Wassermangel in der Hauptstadt Tripolis verantwortlich, sondern die NATO. Diese zerbombte bereits am 22. Juli, die unterirdische Wasserversorgung des „Great-Man-Made-River-Projektes“, in dem Süßwasser aus der Wüste in mehreren hundert Metern Tiefe in die Städte gepumpt wird und versachte damit eine humanitäre Katastrophe mit dem Ziel, die Ghaddafi-treue Bevölkerung schneller zur Kapitulation zu zwingen.

Libyen-Invasion war seit einem Jahr geplant

30.8.2011. Der Überfall auf Libyen und die Invasion der NATO war nach von Wikileaks veröffentlichten US-Depechen seit einem knappen Jahr geplant und wenn der Aufstand gegen Ghaddafi in Benghasi jemals eine spontane Erhebung gewesen ist, so kam sie den NATO-Nazis äußerst gelegen. Als Grund für den Regierungssturz wurde der Erdöl-Durst des Westens und die kurz zuvor erfolgte Verstaatlichung eines kanadischen Ölunternehmens durch Ghaddafi genannt.

NATO macht Jagd auf kritische Reporter

29.8.2011. Die NATO-Rebellen versuchten in Tripolis letzte Woche den kritischen Journalisten Thierry Meyssan, welcher für das französische Netzwerk Voltaire berichtet, zu verhaften. Auch die unabhängige Journalistin Lizzie Phelan ist verschwunden, ihr Blog wurde abgeschaltet, ihr Facebook- und Twitteraccount gelöscht und der us-amerikanische Friedensaktivist Franklin Lamb wurde in Tripolis von Rebellen angeschossen.

NATO will Tripolis von westlichen Ausländern „säubern“

26.8.2011. Die NATO will offenbar keine lästigen Zeugen in der Hauptstadt bei ihrer Invasion, sonst könnte das Bild von den „siegreichen Rebellen“ angekratzt werden und versucht daher unabhängige westliche Journalisten und Beobachter zur Ausreise zu drängen, in dem ständig vor Übergriffen von „Unbekannten“ auf westliche Journalisten gewarnt wird. Diese These unterstützt zumindest der us-amerikanische Friedensaktivist Franklin Lamb, der sich in Tripolis aufhält und von Rebellen angeschossen wurde und auch das Verschwinden der Bloggerin Lizzie Phelan könnte ein Hinweis auf diese Strategie sein.

NATO-Spezialeinheiten kämpfen für die Rebellen in Tripolis

26.8.2011. Um die Schwäche der Rebellen auszugleichen, die ohne fremde Hilfe nie Tripolis erreicht hätten, hat die NATO nach unabhängigen Augenzeugenberichten Spezialeinheiten der britischen SAS und auch französische Elite-Kämpfer in der Hauptstadt Tripolis, um die Einnahme der Stadt voranzutreiben. Auch wurden mit NATO-Schiffen Kämpfer aus der Rebellenhochburg Misrata nach Tripolis geschafft, da die Gegenwehr der Libyer gegen die Okkupation anwächst.

Unabhängige Journalistin von NATO ausgeschaltet?

26.8.2011. Die unabhängige Journalistin und Friedensaktivistin Lizzie Phelan, welche in Tripolis aus dem von internationalen Journalisten bewohnten Rixos-Hotel kritisch über die Massaker der NATO (u.a. Einsatz von Kampfhubschraubern gegen Zivilisten in Tripolis) berichtete, ist spurlos verschwunden. Ihr Blog wurde abgeschaltet, ihr Facebook- und Twitter-Account sind gelöscht worden – nach der Bombardierung des libyschen Rundfunks schaltet die NATO offenbar auch jede andere unabhängige Informationsquelle aus.

Musa Ibrahim: „Die Welt ist für den Krieg in Libyen mitverantwortlich.“

23.8.2011. Der beim Volk recht beliebte libysche Regierungssprecher Musa Ibrahim hat sich in einem dramatischen Appell an die Weltöffentlichkeit gewandt und berichtete vom Leiden seines Volkes unter dem Bombenterror der NATO, 1.300 Tote in Tripolis in den 23 Stunden Bombenterror vom Wochenende, Helfer, die verschüttete Menschen bergen wollten, wurden bombardiert und nun „appelliere er an das Herz der ganzen Welt“, diese Massaker zu stoppen. Die ganze Welt sei mitverantwortlich für den Krieg, niemand könne später sagen, er habe nichts gewußt.

Ghaddafi zu Rücktritt bereit, wenn die NATO aufhört zu bomben

23.8.2011. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi ist bereit, sich komplett aus dem politischen und öffentlichen Leben zurückzuziehen, wenn die NATO dafür ihre Bombenangriffe einstellt. Dies sagte Stipe Mesic, der ehemalige sozialliberale Staatspräsident von Kroatien (2000-10), der ein gutes Verhältnis zu Ghaddafi hat und ein Kritiker des NATO-Angriffes auf Libyen ist, nach einem Telefonat mit dem libyschen Machthaber.

NATO beginnt Landeoperation zur Vorbereitung der Besatzung Libyens

22.8.2011. Mit ihrer „Operation Meerjungfrau“ hat die NATO hunderte Rebellenkämpfer aus der belagerten Stadt Misrata mit Schiffen in der Nacht nach Tripolis gebracht, damit diese dort für Verwirrung sorgen und den Menschen suggerieren, die Stadt sei in der Hand der Rebellion. Für die von westlichen Medien verbreiteten Behauptungen der Rebellen, sie hätten große Teile der Hauptstadt eingenommen, gab es bisher keine unabhängige Bestätigung.

Terror vom Feinsten: NATO bombardiert Helfer

16.8.2011. Nachdem die NATO letzte Woche zwei Bauernhöfe bei Zlitan bombardiert hatte (wir berichteten) und dabei 85 Zivilisten tötete, stellt sich nun heraus, daß es zwei Angriffe auf das gleiche Ziel gab – einen weiteren ein paar Stunden später, als Helfer vor Ort waren und Überlebende aus den Trümmern bergen wollten, jagte die NATO abermals eine Rakete in die Gebäude und tötete zahlreiche Helfer. Die Strategie der zeitlich versetzten Bombenangriffe, um später eintreffende Helfer und Sicherheitskräfte zu töten, wird eigentlich von islamischen Terroristen in Asien angewandt.

NATO ermordet 85 Zivilisten bei Luftangriff

10.8.2011. Bei einem Luftangriff auf zwei landwirtschaftlich genutzte Gebäudekomplexe nahe der Stadt Zlitan, die derzeit von den Rebellen des Benghasi-Clans angegriffen wird, hat die NATO 85 Zivilisten getötet, darunter 33 Kinder, 32 Frauen und 20 Männer. Die NATO stritt dies ab und behauptete nur militärische Ziele angegriffen zu haben, obwohl internationale Reporter vor Ort waren und die rauchenden Trümmer keine Spur von Waffensystemen u.ä. aufwiesen.

Amnesty International und Human Rights Watch: Berichterstattung über Libyen ist gelogen!

8.8.2011. Beobachter der beiden Menschenrechtsorganisationen Human Rights Watch und Amnesty International, die seit Monaten in Benghasi vor Ort sind und die Situation überprüfen, bezeichnen die offiziellen Kriegsgründe, die zu dem NATO-Überfall auf Libyen geführt haben, als ausgemachte Lüge. Weder habe es in Benghasi tausende Tote gegeben (es waren „nur“ 110), noch stimmte die von US-Außenministerin Hillary Clinton verbreitete Räuberpistole über systematische Massenvergewaltigungen durch libysches Militär, noch gab es afrikanische Söldner, die für Ghaddafi kämpften oder Bombardierungen aus der Luft auf Zivilisten.

NATO-Front im Libyen-Krieg bröckelt

7.8.2011. Nachdem Norwegen seine vier Kampfflugzeuge aus dem Bombenkrieg gegen Libyen abgezogen hat und erklärte, seit 1. August nicht mehr mit am Krieg aktiv mitzuwirken, rief nun auch Italien seinen Flugzeugträger „Garibaldi“ zurück in heimische Gewässer – wohl auch auf Druck der rechtspopulistisch-separatistischen Koalitionspartei Lega Nord. Auch Frankreich scheint allmählich die Lust am Krieg zu verlieren, und umwarb jüngst Spanien, Deutschland und Polen, sich stärker in den Krieg gegen Libyen einzubringen und erntete vom polnischen Premier Donald Tusk eine deftige Absage.

NATO bombardiert libysches Staatsfernsehen und Journalistenhotel

2.8.2011. Blutiger Terror im Namen der Pressefreiheit: Bei einem Luftangriff auf die Sendeanlagen des libyschen Staatsfernsehens durch die NATO wurden mindestens drei Zivilisten getötet und 15 Personen verletzt. Die Begründung der NATO für diesen Angriff auf den zivilen Fernsehsender (der trotzdem weitersendet) stand offenbar unter dem Motto „Dümmer gehts nimmer“: Ghaddafi benutze das Fernsehen, um die Zivilbevölkerung zu „terrorisieren“ – dabei wird der Musikantenstadl in Libyen gar nicht ausgestrahlt.

NATO bombardiert Krankenhaus und Lebensmittellager

27.7.2011. Die NATO hat „zum Schutz von Zivilisten“ (so die Rechtfertigung für den Krieg) in der Stadt Zlitan ein Krankenhaus bombardiert und zerstört und dabei mindestens sieben Personen, darunter drei Ärzte getötet. Ausländische Journalisten berichteten außerdem, daß mehrere Lebensmitteldepots durch die Luftangriffe in Brand geschossen wurden seinen.

Frankreich bricht UN-Waffenembargo gegen Libyen und nichts passiert

2.7.2011. Während die NATO-Staaten von Libyens Regierung penibel die Einhaltung der UN-Resolutionen fordern und dies mit Bomben goutieren, schert man sich in dem Militärbündnis nicht darum, daß das Bündnis-Mitglied Frankreich das Waffenembargo durchbricht und nach eigener Aussage per Fallschirm Maschinengewehre, Raketen und Panzerabwehrwaffen an die Rebellen des Benghasi-Clans liefert. Die Reaktion der NATO auf den Bruch des Waffenbargos durch Frankreich war gleich null – aber wehe, wenn Rußland Waffen an die libysche Regierung geliefert hätte!

Immer mehr Rechtfertigungsgründe der NATO für den Libyen-Krieg werden als Lügen entlarvt

26.6.2011. Die NATO-Kriegslügen für den Libyen-Feldzug zerplatzen wie Seifenblasen: die Aufständischen würden für Demokratie kämpfen (in Wirklichkeit Stammesinteressen, außerdem massakrierten sie Ghaddafi-Anhänger), die libysche Luftwaffe habe mit Kampfflugzeugen Demonstranten angegriffen (in Wirklichkeit von den Rebellen eroberte Munitionsbunker der Armee), die libyschen Streitkräfte setzten angeblich Streubomben ein (die vier von den Rebellen platzierten und gefundenen Blindgänger stammen aus NATO- und nicht aus libyschen Beständen) u.v.m.. Die jüngste und besonders häßliche Behauptung der US-Außenministerin Hillary Clinton, Revolutionsführer Ghaddafi würde seine Streitkräfte mit Viagara ausstatten, um „Massenvergewaltigungen von Zivilisten“ zu ermöglichen, haben selbst Mitarbeiter der UNO, welche diesen Krieg unterstützt, als Blödsinn zurückgewiesen (Welt im Blick berichtete).

Schert Italien aus der Kriegsfront aus?

24.6.2011. Nachdem Italien ohne Not vor wenigen Wochen seinen Freundschaftsvertrag mit Libyen gekündigt hatte, um sich auf die Seite der NATO-Angreifer zu stellen, setzt offenbar angesichts der zunehmenden zivilen Opfer ein Umdenken in Rom ein. So sprach sich Italiens Außenminister Franco Frattini für eine Waffenruhe als ersten Schritt zu einer politischen Lösung aus, was aber von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rassmussen brüsk abgelehnt wurde.


Frankreich setzt Umsturz-Experten in Libyen ein

23.6.2011. Wie ein anonym bleiben wollender Franzose im Interview mit der österreichischen Tageszeitung „der Standard“ vom 15.6.2011 berichtete, ist er als Experte für Regimewechsel in Libyen im Einsatz, um Unterstützer Ghaddafis für die Gegenseite abzuwerben – mal mit Geld, mal mit Schmeicheleien, Druck, Erpressung, Kontensperrung (so im Falle des Ex-Außenministers Moussa Koussa) oder Manipulationen. Der Franzose, Offizier und laut Standard Absolvent „einer prestigereichen Militärschule bei Paris“ ist natürlich (!) nicht als französischer Geheimagent, sondern als „Privatperson“ im Auftrag der Rebellen tätig – versteht sich von selbst!

Libysches Militär schießt NATO-Drohne ab

24.6.2011. Die libyschen Regierungstruppen vermeldeten dieser Woche den Abschuß einer unbemannten Aufklärungseinheit, einer sogenannten Drohne, welche die westlichen Staaten bei ihrem Überfall auf Libyen einsetzen, während die NATO zugab, eines dieser Flugobjekte sei verschwunden. Die libyschen Streitkräfte hatten nach eigenen Angaben bereits fünf Kampfhubschrauber der NATO abgeschossen.

NATO gefährdet medizinische Versorgung in Libyen und bombardiert Friedensaktivisten

17.6.2011. Die NATO hat bei einem Luftangriff die einzige Fabrik zur Herstellung von Flüssigsauerstoff, welche die Krankenhäuser beliefert, bei einem Bombardement zerstört, wodurch die medizinische Versorgung in den Krankenhäusern nun aufs Äußerste bedroht ist. Außerdem flog die NATO Angriffe auf Ghaddafis verlassene Residenz, wo noch kurz zuvor eine Friedensdemonstration stattgefunden hatte, u.a. mit ausländischen Anti-Kriegs-Aktivisten.

Streubombenlüge: Nicht Ghaddafi, sondern die NATO setzt Streubomben in Libyen ein!

17.6.2011. Wie die Menschenrechtsorganisation »Human Rights Investigations« (HRI) durch Studieren von Rüstungseinkäufen bei einschlägigen Herstellern ermitteln konnte, werden die gefundenen Streubombengeschosse vom spanischen Typ MAT-120 nicht vom libyschen Militär (weil es nach hoher Wahrscheinlichkeit diese Waffen nicht gekauft hat), sondern auf Schiffen der NATO verwendet, welche vor Libyens Küste patrouillieren. Der libysche Generalmajor Saleh Abdallah Ibrahim erklärte der „jungen Welt“, die Armee habe keine Streubomben in ihren Arsenalen und kein libyscher Soldat sein auch im Umgang mit diesen Waffen ausgebildet wurden.


Südafrikanischer Präsident kritisiert NATO-Angriffe auf Libyen

17.6.2011. Obwohl Südafrika der UNO-Resolution 1973, welche ein militärisches Eingreifen in Libyen vorsieht, im Weltsicherheitsrat zugestimmt hat, kritisierte nun Staatspräsident Jacob Zuma das Vorgehen der NATO scharf. »Wir sind fest davon überzeugt, daß die Resolution des UN-Sicherheitsrats mißbraucht wird für einen Regierungswechsel, politische Morde und eine Besatzung durch ausländische Streitkräfte«, sagte Zuma vor dem Parlament.

NATO will in Libyen jetzt stärker zivile Ziele bombardieren

14.6.2011. Nachdem NATO und der von ihr militärisch unterstützte Benghasi-Clan bereits drei Waffenstillstandsangebote des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi abgelehnt haben, hat dieser nun erklärt, er werden bis zu seinem Tode weiterkämpfen und ist offenbar nicht bereit, das Land den Imperialisten kampflos zu überlassen. Der NATO gehen derweil die militärischen Ziele aus und so wird im Hauptquartier überlegt, ob man nicht, wie im Jugoslawien-Krieg 1999 verstärkt die zivile Infrastruktur zerstören soll, wie Brücken, Straßen, Elektrizitäts- und Wasserwerke etc..

Polen lehnt Beteiligung am NATO-Krieg gegen Libyen ab

14.6.2011. Obwohl sonst immer an vorderster Front dabei, wenn die USA zum Krieg pfeifen, hat sich Polen diesmal auffällig zurückgehalten, als es darum ging, den militärischen Überfall auf Libyen zum Regimewechsel durchzuführen. Neben Deutschland wurde auch Polen auf dem letzten NATO-Treffen für diese Zurückhaltung durch Aggressor-Staaten Frankreich, USA und Großbritannien kritisiert.

Heftiges NATO-Bombardement als Vergeltung für Hubschrauber-Abschüsse

9.6.2011. Die libysche Armee hat zwei NATO-Kampfhubschrauber in al-Brega und Ijadiya abgeschossen und als diese per Schiff geborgen werden sollten, das Bergungsschiff versenkt. Dies ist wohl der Grund, warum die NATO diese Woche als Vergeltung dafür das bisher heftigste Bombardement von Tripolis seit Beginn des Krieges durchgeführt hat – und dabei auch gezielt das libysche Staatsfernsehen bombardiert hat, um die Libyer von Informationen abzuschneiden.

Internationaler Strafgerichtshof wird in NATO-Kriege und dessen Propaganda mit eingebunden

9.6.2011. Der im Volksmund auch als „Imperialer Strafgerichtshof“ bezeichnete Internationale Strafgerichtshof in Den Haag und sein Chefankläger werden immer mehr zur Propaganda-Waffe der NATO, um Lügen und Ammenmärchen unters Volk zu streuen, wie die letzte Behauptung von Luis Moreno-Ocampa, Libyens Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi habe containerweise Viagra bestellt, um seine Soldaten zu gezielten Vergewaltigungen anzustacheln. Abgesehen davon, daß Ghaddafi dies in den letzten 40 Jahren seiner Herrschaft, die mehrfach von Aufruhr bedroht war, bisher nicht getan hat (warum dann jetzt?), müßte das Schiff mit den Viagra-Containern als einziges durch die US-Blockade gelassen wurden sein und die US-Firma, welche Viagara herstellt, als einzige die Sanktionen umgehen dürfen – gehts noch schrulliger?

Libysche Regierungstruppen schießen drei NATO-Hubschrauber ab

7.6.2011. Der Kampfhubschrauber-Einsatz der NATO gegen Libyen hat gerade erst begonnen, schon gibt es die ersten Verluste durch Feindbeschuß. Am 5. Juni haben libysche Regierungstruppen einen NATO-Kampfhubschrauber, der mit seiner tödlichen Fracht nach al-Brega unterwegs war, abgeschossen und bereits in der letzten Woche zwei weitere Hubschrauber der Aggressoren vom Himmel geholt.

NATO: Drei weitere Monate Bombenterror gegen Libyen!

4.6.2011. Da der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi nicht ins Exil gehen und die libysche Regierung westlichen Konzernen nicht alle Bodenschätze komplett überlassen möchte, werden die Luftangriffe auf Libyen drei weitere Monate fortgesetzt. Dies beschlossen kürzlich die Botschafter der NATO, während sich das Bündnis in zynischer Propaganda erging und behauptete, es wolle mit der Bombardierung einer Millionenstadt „Zivilisten schützen“ – eine Verhöhnung für alle Getöteten, Verletzten und Ausgebombten.

NATO bombardiert christliche Kirche und tötet hunderte Zivilisten

4.6.2011. Bei den NATO-Luftangriffen auf Tripolis wurde eine koptische Kirche getroffen,
wie der Bischof der libyschen Hauptstadt, Giovanni Martinelli, dem vatikanischen Pressedienst Asianews bestätigte. Insgesamt haben die Luftangriffe des westlichen Bündnisses bereits 718 Zivilisten getötet und über 4.000 verletzt, knapp 500 davon schwer.

Ehemaliger französischer Außenminister will Sarkozy wegen Libyen-Überfall verklagen

31.5.2011. Der Rechtsanwalt und frühere französische Außenminister Roland Dumas (1981-95) will gemeinsam mit dem renommierten Anwalt Jacques Verges den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verklagen, da Sarkozy den Krieg begonnen hat. Die Luftangriffe der NATO haben mittlerweile über 20.000 zivile Tote gefordert, erklärten die Anwälte, welche in Tripolis Verwundete in den Krankenhäusern besucht hätten.

Ghaddafi macht einen vernünftigen Vorschlag – doch die NATO lehnt ab

31.5.2011. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi habe sich bereit erklärt den Friedensplan der Afrikanischen Union (AU), der eine Waffenruhe, politische Reformen und ein Ende der NATO-Bomben-Angriffen vorsehe, umzusetzen – vorausgesetzt, alle Seiten halten die Waffenruhe ein, denn bisher haben die Rebellen während der vom Regime ausgerufenen Waffenstillstände immer weiter geschossen. In einem Gespräch mit Südafrikas Präsident Jacob Zuma erklärte Ghaddafi, den Libyern müsse die Chance gegeben werden, untereinander über die Probleme ihres Landes zu sprechen – als Antwort darauf flog die NATO nach Zumas Abreise sofort wieder Luftangriffe auf das wehrlose Land.

Ausländische Ärzte in Libyen: USA verursachen Genozid am libyschen Volk

29.5.2011. Mediziner aus Rußland, der Ukraine und Weißrußland, welche seit mehreren Jahren in Libyen arbeiten, haben, wie Welt im Blick jetzt bekannt wurde, einen Offenen Brief bereits im April an den russischen Präsidenten Medwedjew und an Premierminister Putin gesandt und beide aufgefordert, sich stärker für die Beendigung des NATO-Bombardements Libyens einzusetzen. In dem Brief, der die Leiden der Zivilbevölkerung durch den Bombenterror sehr eindrücklich beschreibt, heißt es u.a.: „Als verantwortungsbewußte Zeugen und Beteiligte des Geschehens erklären wir, daß die USA und ihre Verbündeten auf diese Weise einen Genozid gegen das libysche Volk begehen – so wie es in Jugoslawien, Afghanistan und dem Irak der Fall war.“

Führende deutsche Friedensforschungsinstitute warnen vor Eskalation des Libyen-Kriegs

26.5.2011. Die fünf führenden deutschen Friedensforschungsinstitute warnen in einer gemeinsamen Aussendung davor, daß der NATO-Einsatz zu einer „unkalkulierbaren Eskalation“ des Bürgerkrieges in Libyen führen wird. Die derzeitigen Angriffe auf Tripolis würden nicht zum Schutz von Zivilisten führen, wie es die UNO-Resolution 1973, auf die sich die Angreifer berufen, vorschreibt, sondern genau das Gegenteil bewirken.

Libyscher Rebellenrat: der Westen darf sich die libyschen Rohstoffe sichern

24.5.2011. Während die NATO wieder mit Bomben libysche Zivilisten tötet, um eben solche angeblich zu schützen und die EU in Benghasi ein Verbindungsbüro zur Rebellion errichtet hat, läßt Mustafa Jalil, Chef des selbsternannten Übergangsrates, gegen den in Tripolis wegen Korruption ermittelt wird, durchblicken, wohin die Reise unter seiner Herrschaft gehen wird: „Unsere Freunde, die dieser Revolution Rückhalt geben, werden die besten Gelegenheiten für zukünftige Geschäfte in Libyen erhalten.“ Geht es noch offensichtlicher?

NATO bombt für Korruption

20.5.2011. Nachdem Anfang dieser Woche das libysche Antikorruptionsministerium nach einem NATO-Bombenangriff in Flammen stand, hat die Regierung dem Militärbündnis vorgeworfen, sich in Bezug auf die Angriffsziele von den Rebellen betrügen und täuschen zu lassen. So hätten etliche hochrangige Angehörige des Regimes Anklagen wegen Korruption fürchten müssen und sind deshalb zu den Rebellen übergelaufen, wo sie sich in führende Positionen gebracht haben – was zumindest die Attacke auf das Antikorruptionsministerium erklären würde.

Rasmussen: Libysche Bevölkerung muß bombardiert werden, so lange Ghaddafi an der Macht ist

14.5.2011. Der NATO-Generalsekretär hat einem möglichen Waffenstillstand in Libyen eine Absage erteilt, so lange der 1979 bereits zurückgetretene Staatschef Muammar al-Ghaddafi „noch an der Macht“ sei. Er halte es für schwer vorstellbar, daß die „empörenden und systematischen Angriffe auf das libysche Volk aufhören, solange Gaddafi an der Macht bleibt“, erklärte der Generalsekretär des Kriegsbündnisses, welches u.a. die libysche Hauptstadt Tripolis bombardiert und letzte Woche erst Patienten eines Krankenhauses durch Bombardement töteten mit einem selbstkritischen Unterton.

Tripolis: Bomben-Terror gegen zivile Ziele

12.5.2011. Es bedarf offensichtlich eines militärischen Eingreifens von außen, um libysche Zivilisten zu schützen – vor den Bomben der NATO und weniger vor Ghaddafi zerschlagener Armee! Denn bei ihrem jüngsten Bombenterror gegen Libyen haben die NATO-Krieger städtische Mobilfunkanlagen in Tripolis, die libysche Mutter- und Kinderschutzbehörde, den örtlichen Sitz der UNESCO und eine Spezialklinik für Verbrennungsopfer getroffen.

Ist die Idee einer anderen Verrechnungseinheit für Erdöl der Grund für den Sturz Ghaddafis?

12.5.2011. Wie im Internet immer häufiger diskutiert wird, kann der Gedanke des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, einen afrikaweiten „Gold-Dinar“ als neue Währung einzuführen und auch das Erdöl nicht mehr in US-Dollar, sondern in dieser Währung zu verrechnen, dazu geführt haben, daß die NATO und die weitgehend von Banken und Konzerninteressen gesteuerten Regierungen der westlichen Staaten den Krieg gegen Libyen losgetreten haben. Fest steht: Ghaddafi hat bereits 1986 und 2000 Konferenzen zu diesem Thema abgehalten und erst in den Monaten vor der Intervention die afrikanischen Staaten aufgefordert, eine auf Gold basierende Währung einzuführen.

Mysteriös: Wer zerstörte die Treibstoffdepots in Misrata?

12.5.2011. Es klang schon nach einer Räuberpistole der TAZ und anderer kriegsbefürwortender Institutionen: libysche Regierungssoldaten hätten nach der Zerstörung der Luftwaffe durch die NATO Agrarflugzeuge mit Bomben ausgestattet und die Treibstoffdepots in Misrata bombardiert, um die Rebellen von ihren Treibstoffvorräten abzuschneiden – und weil dies doch arg unglaubwürdig klang, wurde später behauptet, Ghaddafi-Truppen hätten einen Grad-Raketenwerfer statt der Flugzeuge benutzt. Das „Neue Deutschland“ wiederum schreibt, die Tanks wären von der NATO selbst bombardiert wurden, weil sie kurz vorher libyschen Regierungskräften in die Hand gefallen worden wären.

NATO bombardiert libysches Diplomatenviertel

12.5.2011. Wie der kubanische Botschafter in Libyen laut dem Nachrichtenportal america21.de mitteilte, befand sich das Gebäude, das vor einigen Tagen von der NATO in Tripolis bombardiert wurde, um Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi zu töten, in einem Stadtviertel, in dem zahlreiche Diplomaten untergebracht sind. Daß es der NATO egal ist, wieviele Libyer bei ihren Angriffen getötet werden, verwundert nicht; neu ist nur, daß sie bei ausländischen Diplomaten offenbar ebenso wenig Skrupel hat.

Bundestagsanfrage ergibt: Nicht Ghaddafis Privatkonten, sondern Konten des libyschen Staates wurden eingefroren

9.5.2011. Wie eine Kleine Anfrage der Linkspartei an die Bundesregierung ergab, sind die in Deutschland eingefrorenen Konten (57 Konten mit 6,1 Mrd. Euro Einlagen) des „libyschen Machthabers“ Muammar al-Ghaddafi gar keine Privatkonten des Langzeitherrschers, wie in den Medien immer wieder behauptet wurde, sondern reguläre Konten des libyschen Staates. Während Ghaddafi eigentlich dafür bekannt ist, persönlich einen relativ spartanischen Lebensstil zu pflegen, wurde in unserer Presse immer wieder so getan, als handele es sich bei den Geldern auf den Konten nicht um libysches Staatsgeld, sondern um geraubte Milliarden á la Mubarak und Ben Ali.

Italienische Opposition gegen Kriegsbeteiligung

5.5.2011. Während der rechtspopulistisch-separatistische Koalitionspartner Lega Nord gegen die Kriegsbeteiligung Italiens herummosert und sogar mit dem Sturz der Regierung drohte, sollte der Einsatz nicht zeitlich begrenzt und ein paar damit verbundene populistische Forderungen der Lega („Keine neue Steuer zur Finanzierung des Krieges“ u.a.) umgesetzt werden, haben sich nun auch die parlamentarischen Oppositionsparteien in Stellung gebracht.
Die linksliberale Demokratische Partei ruft das Parlament auf, den Schutz der libyschen Zivilisten in Einklang mit der UNO-Resolution zu bringen, während die liberale Anti-Korruptions-Partei Italien der Werte (IDV) von Ex-Staatsanwalt Antonio di Pietro Italien dazu verpflichten möchte, ganz auf die Luftangriffe zu verzichten.

Amnesty International: Saudi-Arabien ist diktatorischer als Libyen

5.5.2011. Wie die bekannte Menschenrechtsorganisation Amnesty International in ihren Länderberichten schreibt, war die Menschrechtssituation in Libyen vor Ausbruch des Bürgerkrieges im Februar 2011 nicht schlechter als in vielen anderen arabischen Staaten und sogar wesentlich besser als in Saudi-Arabien und anderen westlichen Verbündeten im Nahen Osten. Da stellt sich die Frage, warum Saudi-Arabien dann nicht von der NATO bombardiert wird?

US-Kriegsverbrecher fordert gezielte Tötung Ghaddafis

3.5.2011. Der im Vietnam-Krieg zu zweifelhaftem Ruhm gekommene Kampfpilot und „republikanische“ US-Senator John Mc Cain forderte, Ghaddafis Kommandozentrale auszuschalten „und wenn er dabei getötet oder verletzt wird, ist das gut.“ Schade, daß Mc Cain nicht auf diese Idee kam, als George W. Bush noch an der Macht war – ein solches Vorgehen gegen das Weiße Haus hätte in der Tat hunderttausende Zivilisten retten können!

Wer Italien zum Freund hat, braucht keinen Feind mehr!

3.5.2011. Italien beteiligt sich an den Luftangriffen auf Libyen – und das, obwohl das Land durch einen Freundschaftsvertrag mit Libyen verbunden ist, der besagt, daß beide Staaten keinen Angriff aufeinander starten werden. Italien bestätigt damit seine historische Rolle als zweifelhafter Verbündeter – so hatte das offiziell mit Deutschland und Österreich-Ungarn verbündete Land wenige Tage vor Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 die Fronten gewechselt und sich den Entente-Mächten angeschlossen.

Mißglückter NATO-Anschlag auf Ghaddafi macht das westliche Bündnis zum Kindermörder!

3.5.2011. Bei einem Bombardement der Residenz von Libyens Revolutionsführer Ghaddafi ist nicht nur dessen Sohn Saif al-Arab getötet wurden, sondern auch drei kleine Enkel des libyschen Machthabers, von denen keiner älter als 12 Jahre war. Während die NATO uns damit einen Einblick gibt, wie sie Zivilisten in Libyen schützt (ihr selbsternannter Auftrag), zeigen uns die Rebellen in Benghasi ihr Verständnis von Menschlichkeit: sie feiern die Tötung der Angehörigen des Revolutionsführers mit lauten Hupkonzerten.

Ghaddafi bittet um Waffenstillstand – die NATO antwortet mit Bomben

2.5.2011. Kurz nachdem der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi seine Bereitschaft für Verhandlungen signalisiert hatte und die NATO um einen Waffenstillstand bat, erfolgte die Antwort des Westens, in dem die NATO eine Residenz Ghaddafis bombardieren ließ, wobei dessen jüngster Sohn Seif al-Arab und drei seiner Enkel ums Leben kamen, während sich Ghaddafi und seine Ehefrau retten konnten. Obwohl die Residenz in einem Wohnviertel stand, erklärte die NATO, sie hätte ein „militärisches Ziel“ bombardiert und Ghaddafi sei nicht das Ziel des Angriffs gewesen.

Lukaschenko kritisiert Frankreich als „feige“

2.5.2011. Ausgerechnet von Alexander Lukaschenko, dem als „letzten Diktator Europas“ verschrieenen Präsidenten Weißrußlands muß sich Frankreich sagen lassen, daß es kein demokratischer Staat sei, „wenn es die Bürger in Libyen feige bombardieren“ lasse. Tatsächlich ist festzustellen, daß viele, sogenannte Diktaturen (Weißrußland, Syrien, Kuba etc.) sich seit Jahrzehnten aus Kriegen herausgehalten haben, während viele der sogenannten Demokratien Kriege begonnen haben.


Evo Morales: NATO wird in Libyen scheitern

2.5.2011. Der linke bolivianische Präsident Evo Morales prognostizierte ein Scheitern der NATO im Libyen-Konflikt und begründete dies damit, daß das libysche Volk seine Souveränität verteidige, was es vereine. Bolivien hatte sich – wie zahlreiche andere Staaten Lateinamerikas und Afrikas – gegen die Militärintervention des Westens in Libyen gewandt.

Ex-Oberstleutnant: Libyen-Feldzug war lange geplant

1.5.2011. Es gibt weitere neue Beweise dafür, daß der Libyen-Krieg kein Feldzug zur Rettung von „Zivilisten“ ist, sondern ein lange geplantes und genau vorbereitetes Unternehmen der NATO-Staaten, wie der inzwischen für die Friedensbewegung aktive ehemalige Bundeswehr-Oberstleutnant Jürgen Rose berichtet. Rose verweist auf das unter dem Codewort Mistral vom 21.-25. März 2011 erfolgte NATO-Manöver im Mittelmeer, welches sich gegen einen imaginären feindlichen Staat, „SOUTHLAND“ genannt, richtet, welcher wiederum „verantwortlich für einen Angriff auf Frankreichs nationale Interessen“ sei.

Italien: Widerstand gegen Kriegsbeteiligung

1.5.2011. Unter Druck von Frankreich, Großbritannien und den USA hat der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi der italienischen Beteiligung am NATO-Bombardement Libyens zugestimmt und dafür Kritik von seinem wichtigsten Regierungspartner, der separatistisch-rechtspopulistischen Lega Nord geerntet. Deren Parteichef Umberto Bossi warf Berlusconi vor, „Italien zu einer französischen Kolonie“ zu machen und mit einer Ausweitung des Krieges weitere Flüchtlingsströme nach Europa zu provozieren, während auch Teile des katholischen Zentrum-Lagers den Kriegseinsatz kritisierten.

Deutschland: Friedensbewegung steht gegen Libyen-Angriff auf

28.4.2011. Zum ersten Mal seit Jahren hatte die deutsche Friedensbewegung bei ihren traditionellen Ostermärschen in zahlreichen Städten wieder Zulauf und so waren allein in Berlin 4.000 Menschen gegen Krieg und Rüstungsexporte auf der Straße. Besonders gegen den NATO-Angriff auf Libyen richteten sich die Proteste und so waren Plakate mit Sprüchen wie „Zivilisten in Libyen vor der NATO schützen“, „Stoppt die kriminelle Aggression gegen Libyen“ und „Vernichtet die NATO, nicht Muammar Gaddafi“ zu lesen.

NATO versuchte durch Bombardement Ghaddafi zu ermorden

28.4.2011. Selbst über Ostern, während im Westen Tausende für den Frieden demonstrierten, kannte die NATO keine Zurückhaltung und bombardierte die libysche Hauptstadt Tripolis – darunter einen Parkplatz und eine Residenz des Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, der in dieser noch eine Woche zuvor Delegierte der Afrikanischen Union (AU) empfangen hatte, um einen Waffenstillstand mit den Rebellen einzuleiten. Die libysche Regierung bezeichnete den Bombenangriff als Versuch, Ghaddafi zu ermorden.

Libyscher Rebellenchef und „Menschenrechtler“ findet Golf-Monarchien nicht so diktatorisch

28.4.2011. Abdul Hafiz Ghoga, Vizechef des „Nationalen Übergangsrates“ der libyschen Rebellen ließ in einem taz-Interview vom 21.4.2011 ein merkwürdiges Demokratieverständnis durchblicken und bedankte sich bei den Westmächten für die Bombardierung von Tripolis und anderen Städten, bei denen Zivilisten umgekommen sind. Auch kritisierte er die Diktaturen in Libyen und Syrien, wo es immerhin so etwas wie Parlamente gibt, während er für die reaktionären Golf-Monarchien Katar, Bahrein, Saudi-Arabien, die seine Rebellen unterstützen, andere Maßstäbe anlegte, obwohl es dort keine Wahlen (nicht einmal manipulierte) gibt und in Saudi-Arabien Frauen oft wie Tiere behandelt werden.

Deutscher Ex-NATO-General für Verhandlungen mit Ghaddafi

27.4.2011. Der ehemalige Nato-General und Oberbefehlshaber der KFOR-Truppen auf dem Balkan, Klaus Reinhardt, hat sich für Verhandlungen über einen schnellen Waffenstillstand mit der libyschen Regierung ausgesprochen und gesagt, „man dürfe nicht immer nur auf die Rebellen hören“. Reinhardt kritisierte die westliche Haltung, Ghaddafi aus dem Amt zu entfernen, obwohl dieser doch für die Einleitung des Waffenstillstandes dringend gebracht werde.

USA verzichten in Libyen auf Superflugzeug – obwohl dies das Bombardement verhindert hätte

27.4.2011. Der NATO-Einsatz in Libyen erweist immer mehr als abgekartetes Spiel, bei dem es darum ging, um jeden Preis Krieg zu führen. Wie der Schweizer „Tagesanzeiger“ berichtet, verzichteten die USA ausdrücklich darauf, ihre neuen, pro Stück 412 Mio. Dollar teueren, Tarnkappen-Kampfjets F22 einzusetzen, die für das libysche Radar „unsichtbar“ sind und somit zur Durchsetzung der Flugverbotszone die libysche Luftabwehr nicht hätten ausschalten müssen.

Ghaddafi-Sturz seit Jahren von den USA geplant

25.4.2011. Das Szenario, welches sich derzeit in Libyen abspielt, ist offenbar kein spontaner Aufstand, sondern eine wohlgeplante Inszenierung, wie Alfred Ross, Vorsitzender der New Yorker Denkfabrik »Institute for Democracy Studies« erklärte und u.a. auf die schnelle Bewaffnung der Rebellen anspielte, während die Aufständischen in Tunesien und Ägypten nicht oder kaum die Möglichkeit hatten, sich zu bewaffnen. Auch der US-Vier-Sterne-General Wesley Clark hat öffentlich bestätigt (siehe YouTube), daß bereits unter dem Bush-Regime Pläne ausgearbeitet wurden, wie in fünf Jahren sieben Staaten (Irak, Libyen, Syrien, Libanon, Somalia, Sudan, Iran) „übernommen“ werden können.

Ghaddafi will Wahlen abhalten lassen

25.4.2011. Die libysche Regierung erklärte über Außenminister Abdelati Laabidi al-Obeidi, daß sie bereit sei, von der internationalen Gemeinschaft überwachte Wahlen in sechs Monaten abzuhalten, bei denen auch die Verfassung und der Verbleib Ghaddafis an der Staatsspitze zur Disposition stehen könnten, wenn dies gewünscht wäre. Die Voraussetzung dafür sei eine Einstellung des NATO-Bombardements und ein Waffenstillstand mit den Rebellen, so der Außenminister – doch es sieht immer mehr danach aus, daß der Westen eine friedliche Lösung gar nicht will, sondern auf die Besatzung Libyens hinarbeitet.

NATO-Krieger verstoßen gegen eigene UN-Resolution

23.4.2011. Der britische Premier David Cameron schrieb kürzlich in einem Beitrag für internationale Zeitungen bezüglich des Libyen-Bombardements: „Solange Gaddafi an der Macht ist, müssen die Nato und ihre Koalitionspartner ihre Operationen weiterführen, so dass Zivilisten geschützt bleiben und der Druck auf das Regime steigt.“ Damit zeigt sich, was von Anfang an das Ziel des Krieges war, nämlich der von der UN-Resolution 1973 nicht gedeckte Regimewechsel und nicht wie behauptet, der Schutz von „Zivilisten“, die angeblich von Ghaddafis Truppen bedroht werden.

Spanischer Ex-Premier kritisiert Luftangriffe auf Libyen

18.4.2011. Der frühere spanische Premierminister José Maria Aznar von der konservativen Volkspartei (PP) hat die NATO-Bombenangriffe auf Libyen kritisiert und den libyschen Machthaber Ghaddafi als „Freund“ bezeichnet. „Gaddafi ist ein extravaganter Freund, aber er ist ein Freund,“ so Aznar, der bisher als ausgesprochen US-treu galt.

Ghaddafi zu Reformen bereit

11.4.2011. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi ist nach Angaben seines Sprechers Moussa Ibrahim offenbar zu Reformen bereit, will aber nicht, wie von den Rebellen gefordert, „zurücktreten“, was ohnehin absurd ist, da Ghaddafi ja bereits 1979 vom Amt des Staatsoberhauptes zurückgetreten ist. Laut Ibrahim wäre die Regierung offen für Verhandlungen über eine Verfassung, Wahlen und ein Referendum, während der Sprecher gleichzeitig klarstelle, daß man nicht gegen Zivilisten kämpfe – „Wir kämpfen gegen bewaffnete Milizen und wer bewaffnet ist, ist kein Zivilist“

Positionen des Rebellerates werden immer extremer

7.4.2011. Die politischen Positionen des „Nationalrates“ der Rebellen werden immer extremer – so kritisierte der Militärchef des Rates, General Abdulfattah Junis, die NATO würde zu spät und zu zaghaft Bomben auf Libyen abwerfen und forderte Waffenlieferungen an die Rebellen sowie eine Ausnahme für die Flugverbotszone – damit die Rebllen andere Städte angreifen können, während die Regierungstruppen schön ausgiebig von den Rebellen unter Feuer genommen werden können.

Ghaddafi zu politischen Reformen bereit – nur die Rebellen verschleppen den Prozeß

7.4.2011. Das Ghaddafi-Regime ist offenbar zu Reformen bereit, wie Regierungssprecher Moussa Ibrahim diese Woche erklärte. Man könne über alles verhandeln – Verfassung, Wahlen, Referendum, so Ibrahim – verlangte aber einen Volksentscheid über einen Abtritt Ghaddafis, was den Rebellen, die ja angeblich für Demokratie kämpfen doch entgegen kommen müßte – doch die lehnten ab.

Libyen: Rebellengeneral steht seit Jahrzehnten auf der Gehaltsliste der CIA!

4.4.2011. Der aus den USA nach Libyen zurückgekehrte General Khalifa Belkasim Hifter, welcher künftig die Rebellen kommandieren soll, ist kein Unbekannter, sondern ein langjähriger Söldner der CIA. Bereits in den 80iger Jahren kämpfte Hifter mit der Nationalen Front für die Rettung Libyens, finanziert mit CIA-Geldern vom Tschad aus gegen Ghaddafi, wurde aber nach der Machtübernahme durch Idriss Déby aus dem Tschad ausgewiesen.

Tausende Spanier demonstrieren gegen Libyen-Krieg

3.4.2011. Mehrere tausend Spanier demonstrierten letzte Woche gegen das NATO-Bombardement Libyens um einen Regimewechsel zu erzwingen. Zu dem Protest hatten verschiedene linke Parteien und Gruppen aufgerufen, darunter die Antikapitalistische Linke, die Alternative Linke, die im Parlament vertretene Vereinigte Linke (IU) sowie ein halbes Dutzend diverser kommunistischer Parteien.

Pro-NATO-Partei verurteilt NATO-Angriff auf Libyen

27.3.2011. Das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), jene Parlamentspartei, die am stärksten versucht, das offiziell neutrale Österreich in die NATO zu integrieren, hat ein Ende des Bombenterrors gegen Libyen gefordert, weil diese Handlungen in keinster Weise mehr von der UN-Resolution gedeckt sind und nur großes Leid über die Zivilbevölkerung bringen. Desweiteren forderte das rechtsliberale BZÖ, daß „die kriegstreibenden Staaten Frankreich, USA und Großbritannien sich der libyschen Kriegsflüchtlinge annehmen, das entspreche dem Verursacherprinzip.

Chavez: Sarkozy ist ein Warlord

27.3.2011. Venezuelas Präsident Hugo Chavez verurteilte den Angriffskrieg auf Libyen und bezeichnete die Angreifer Frankreich, USA und Großbritannien als „Warlords“. Die überwiegende Mehrheit der lateinamerikanischen Staaten lehnt den Überfall auf Libyen ab, darunter Kuba, Venezuela, Brasilien, Ecuador, Bolivien, Paraguay, Argentinien und Uruguay.

Mehrere Tausend serbische Hacker wollen Ghaddafi unterstützen

27.3.2011. Mehrere Tausend serbische Hacker führen laut Libyscher Jugendbewegung einen „Cyber-Krieg“ gegen die Aggressoren und so haben mehr als 50.000 Internet-User aus Serbien Pro-Gaddafi-Bewegungen in Facebook, Twitter, Myspace, dem YouTube-Portal und anderen sozialen Netzwerken organisiert. Serbien war 1999 ebenfalls Opfer eines NATO-Überfalls und Bombardements geworden.

Ghaddafi plant friedlichen „Grünen Marsch“ auf Benghasi

22.3.2011. Nachdem seine militärischen Bemühungen die Rebellenhochburg Benghasi wieder zurückzuerobern durch das NATO-Bombardement gescheitert sind, will Libyens Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi einen „Grünen Marsch“ aus tausenden unbewaffneten Anhängern auf die Beine stellen, die Benghasi friedlich besetzen sollen.
Wäre er auf diese Idee gekommen, bevor er das Militär eingesetzt hat, wäre den Libyern viel Leid erspart geblieben.

Bulgarien kritisiert NATO-Bombardement Libyens

22.3.2011. Der bulgarische Premierminister Bojko Borissow kritisierte den Militäreinsatz der NATO-Staaten USA, Frankreich, Großbritannien und ein paar anderer „Williger“ als „Abenteuer“, in das er „nie bulgarische Piloten schicken“ würde und bemängelte die hohe Zahl ziviler Opfer. Das NATO-Mitglied Bulgarien nimmt an dem Angriff nicht teil.

Kay Hanisch

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