Libyen im Widerstand gegen die terroristische NATO-Besatzung!

(Die Meldungen ohne Autoren- oder Quellenangabe verfasste Kay Hanisch)

Mehrere Botschaften in Libyen geschlossen

Mehrere  Botschaften in Libyen geschlossen

19. April 2014 – Tripolis (Pars News/Irib)

Mehrere  Botschaften unter anderem die der arabischen Länder haben  diplomatischen Kreisen zufolge ihre Dienste in Tripolis  wegen der mangelnden Sicherheit eingestellt.
 Ausländische Diplomaten in Libyen verließen  wegen des Anstiegs der Gewalt und der mangelnden  Sicherheit die Hauptstadt  Tripolis, hieß es dazu weiter.  Angriff  Bewaffneten auf die portugiesische Botschaft  am  Freitag und Verletzung eines Sicherheitspolizisten sowie Entführung des jordanischen Botschafters waren offenbar Grund für diese Entscheidung. Bewaffnete entführten einen Mitarbeiter der tunesischen Botschaft in Libyen. Bislang liegt kein Bericht über sein Schicksal vor.

Rebellen besetzen Großbritanniens und Kanadas Konsulate in Libyen

Tripolis29. Nov. 2013 – Tripolis – Foto: Flickr.com/Bryn Pinzgauer/cc-by

STIMME RUSSLANDS Die Botschaften von Großbritannien und Kanada in Tripolis haben ihre Arbeit aus Sicherheitsgründen eingestellt.

Das Gebäude in der libyschen Hauptstadt, in dem sich die Konsulatsabteilungen zweier Länder befinden, wird Medien zufolge zurzeit von illegitimen bewaffneten Gruppierungen kontrolliert.

Am Donnerstag forderte die einflussreiche Bewegung „Einsatzzentrale libyscher Revolutionäre“ den Rücktritt der Regierung mit Ali Seidan an der Spitze und die Bildung eines Krisenübergangskabinetts.

Neun Tote bei Gefecht zwischen Armee und Miliz in Bengasi

Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi. 25. Nov. 2013 – Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi – Bengasi (dpa/IRIB)

Bei einem mehrstündigen Gefecht zwischen Soldaten und Milizen sind in Libyen neun Menschen getötet worden.

Das berichteten lokale Medien unter Berufung auf das Innenministerium. Die Zahl der Verletzten wurde mit 49 angegeben. Die Sicherheitskräfte forderten die Bewohner der östlichen Hafenstadt Bengasi am Montagmorgen auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Lana meldete, mehrere «Revolutionäre» aus Bengasi hätten zu den Waffen gegriffen, um die Armee zu unterstützen. Bis zum Mittag hatte sich die Lage wieder beruhigt. In Tripolis hieß es, die Kämpfe zwischen Angehörigen einer Spezialeinheit der Armee und Kämpfern der Miliz Ansar al-Scharia hätten in der Nacht begonnen, nachdem sich die Miliz geweigert habe, ihre Stützpunkte den regulären Truppen zu übergeben. Die Miliz war während des Aufstandes gegen Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi als Revolutionsbrigade 2011 gegründet worden. Die Entwaffnung der Milizen ist bislang die größte Hürde für die Übergangsregierung von Ministerpräsident Ali Seidan.

Vier Verletzte bei Explosion in Tripoli

Vier Verletzte bei Explosion in Tripoli 24. Nov. 2013 – Tripoli (IRIB)

Im Norden von Tripoli sind bei einer Explosion vier Menschen verletzt worden.

Laut der Homepage von Al-Naschreh haben Bewaffnete am Samstag eine Bombe in ein Kaffeehaus in Tripoli geworfen, dabei wurden vier Menschen verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.

Der libanesische Innenminister Marwan Shabel teilte mit, dass der Geheimdienst sich auf Abwehr von Terroranschlägen vorbereitet hat; die Sicherheitsmaßnahmen in Tripoli und Beirut werden verschärft. Diese Städte waren in den vergangenen Monaten Schauplatz von blutigen Terroranschlägen und Gefechten, bei denen Hunderte Menschen  getötet bzw. verletzt wurden.

Libyens Vize-Geheimdienstchef von Unbekannten entführt

Mustafa Nuh 18. Nov. 2013 – Mustafa Nuh – Tripolis (Irna)

Der Vizechef des libyschen Geheimdiensts ist am Sonntag von unbekannten Bewaffneten entführt worden.

Mustafa Nuh wurde Sicherheitskreisen zufolge nach der Rückkehr von einem Türkei-Besuch am Flughafen von Tripolis in ein Auto gezerrt und verschleppt, berichtete Reuters. Er war ohne seine Leibwächter unterwegs. Zu der Entführung bekannte sich zunächst niemand.

Im Oktober hatten Milizionäre den libyschen Regierungschef Ali Seidan entführt und stundenlang festgehalten, bevor sie ihn wieder freiließen.

Analyse: Große Teile des Landes wurden nie von den „Rebellen“ erobert

27.9.2013 – Bild: Joachim Guilliard

Wie der Friedensforscher Joachim Guilliard in einer ausführlichen Analyse zur derzeitigen Situation Libyens in der Tageszeitung „junge welt“ schreibt, befinden sich noch immer zahlreiche Ortschaften des Landes mehr oder weniger unter Kontrolle von Ghaddafi-Anhängern, darunter die Städte Sirte, Bani Walid, Sawija, Kufra, Sabha, Ghadamis und Teile der Hauptstadt Tripolis. Diese Orte, die während des NATO-gesteuerten Bürger- und Invasionskrieges entweder die Ghaddafi-Regierung unterstützt hatten oder neutral geblieben waren, hatten ebenso wie „Rebellen“-Städte nach dem staatlichen Zusammenbruch eigene Milizen zum Schutz aufgebaut, doch die libyschen NATO-Söldner hatten nach ihrem Sieg keine große Lust auf neue Kämpfe und so einigte man sich mit den „grünen“ Gemeinden über Stammesbeziehungen auf ein Stillhalteabkommen.

Prozeß gegen Ghaddafi-Sohn eröffnet und sofort wieder vertagt

24.9.2013 – Bild: hinter-der-fichte.blogspot.com

Am 19. September wurden zwei Prozesse gegen Saif al-Islam, den Sohn von Libyens früherem Staatschef Muammar al-Ghaddafi eröffnet: einmal in der Hauptstadt Tripolis (an dem Saif nicht teilnahm) und einmal in der Kleinstadt Zintan, wo er sich in der Hand der lokalen Miliz befindet. Sofort nach Eröffnung des Prozesses in Zintan wurde dieser zum x-ten Mal sofort wieder vertagt und die Zintan-Milizen wollen damit Saif al-Islam (der bei einer Auslieferung an Tripolis nach eigener Aussage um sein Leben fürchtet) schützen: einerseits weigern sie sich, ihn an das Regime auszuliefern, andererseits ziehen sie eine Verurteilung extrem in die Länge – und westliche Kommentatoren behaupten immer wieder, daß die Zintaner den prominenten Häftling als Fauspfand für Verhandlungen nutzen wollen, was aber vermutlich zu kurz greift.

Grüner Widerstand tötet Söldner in Sirte

24.9.2013. In der libyschen Stadt Sirte wurden zwei einheimische NATO-Söldner von Untergrundkämpfern des Grünen Widerstandes getötet, ein dritter Söldner im Dienste der Marionettenregierung wurde verletzt. Sirte ist die Geburtsstadt des 2011 gestürzten und ermordeten Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, der das Land 42 Jahre geführt hatte und kapitulierte erst zwei Monate nach dem Fall der Hauptstadt vor den von der NATO bezahlten Mordmilizen, mußte dafür aber schwere Zerstörungen durch NATO-Bomben in Kauf nehmen (man spricht vom „Guernica Libyens“).

Marionettenregierung Zeidan erhöht Löhne um 20%

24.9.2013. Weniger aus sozial verantwortlicher Politik heraus, sondern als Folge von wilden Streiks und Besetzungsaktionen von Ölraffinerien hat die von der NATO 2011 installierte Marionettenregierung die Löhne in Libyen um 20% angehoben. Der seit 2012 amtierende, deutschfreundliche Premier Ali Zeidan wollte damit den Streiks die Spitze nehmen und droht nun mit dem Einsatz der Streitkräfte gegen die friedlichen Demonstranten, sollten die Arbeiter nicht wieder ans Werk gehen.

Entführte Tochter von Ghaddafis Geheimdienstchef konnte befreit werden

19.9.2013. Nachdem die 20-jährige Anoud al-Senussi ihren Vater Abdullah in der Haft besucht hatte, wurde sie vom NATO-freundlichen Marionettenregime selbst für ein halbes Jahr lang ohne Gerichtsverhandlung eingesperrt und als sie vor ein paar Wochen endlich freikam, wurde sie durch staatlich bezahlte Söldner von marodierenden Milizen, sogenannte „Revolutionäre“ gekidnappt. Frei kam sie nur wegen der Proteste zahlreicher Bürger und weil ihr Magraha-Stamm, dem die Senussis angehören, die aus der Sahara kommende Wasserversorgung für die Hauptstadt Tripolis sperrte.

Widerstandskämpfer kappen Unterseekabel

16.9.2013 – Bild: viefag.wordpress.com

Unbekannte haben ein Unterseekabel, welches für die Kommunikation der ostlibyschen Städte Derna, Tobruk und Sousse verantwortlich ist, gekappt. Von den Tätern gibt es keine Spur, Behörden vermuten allerdings Untergrundkämpfer des Grünen Widerstandes dahinter.

Grüner Widerstand verübt Anschlag auf Regierungsgebäude

13.9.2013 Untergrundkämpfer des Grünen Widerstandes gegen die NATO-Besatzung Libyens haben am 11. September 2013 einen Autobombenanschlag vor einem Regierungsgebäude in Benghasi durchgeführt und dieses schwer beschädigt. Es gibt zahlreiche Widerstandsgruppen in Libyen, die sich dezentral organisieren, nach dem die letzten größeren Einheiten der libyschen Regierungsarmee 2011 drei Monate nach der Besetzung von Tripolis durch die NATO-Söldner mit Luftunterstützung von Frankreich, USA und Großbritannien u.a. zerschlagen worden waren. 

Militärstaatsanwalt bei Widerstandsaktion getötet

2.9.2013. Bei einem Autobombenanschlag, der höchstwahrscheinlich von Untergrundkämpfern des Grünen Widerstandes (Anhänger der 2011 durch die NATO gestürzten basisdemokratischen Jamahiriya-Regierung Ghaddafis) ausgeführt wurde, kam ein Militärstaatsanwalt des neuen Regimes ums Leben. Der Staatsanwalt war für mehrere Schauprozesse gegen ehemalige Amtsträger der Jamahirya verantwortlich.

Libyens gewählte Führung kann sich kaum durchsetzen

http://derhonigmannsagt.files.wordpress.com/2011/03/libyen-tripolis-flucht.jpg2. September 2013, 11:57 – http://derstandard.at/

Gruppe bewaffneter Männer behindert Flugverkehr – Produktionsausfälle in der Ölindustrie

Tripolis – Die libysche Regierung schafft es nicht, die Anarchie in staatlichen Einrichtungen zu bekämpfen. Am Montag verhinderte eine Gruppe bewaffneter Männer am internationalen Flughafen Tripolis den Start und die Landung mehrere Flugzeuge. Die libysche Nachrichtenagentur Al-Tadhamun meldete, zwei Maschinen der Fluggesellschaft Al-Buraq hätten nicht abheben können. Eine Al-Afriqiyah-Maschine habe auf dem früheren Militärflughafen Mitiga landen müssen. Unter den Bewaffneten seien auch Angehörige der Brigade gewesen, die den Auftrag hat, den Flughafen zu bewachen. Fabrikbesetzungen

Auch die staatliche libysche Öl-Gesellschaft hat seit Wochen Produktionsausfälle wegen Fabrikbesetzungen und Protesten bewaffneter Bürger. „Die Öl-Arbeiter sind total gegen diese dummen Aktionen, die zu der Schließung mehrerer Öl-Felder geführt haben“, sagte ein Angehöriger der Öl-Arbeiter-Gewerkschaft der Zeitung „Libya Herald“. Die Besetzer verfolgten ihre persönlichen Interessen und ignorierten die Interessen der Gesamtbevölkerung, die auf die Einnahmen aus dem Öl-Geschäft angewiesen sei. (APA, 2.9.2013)

„Mistratten“ besetzen Tripolis

16.8.2013. Die aus der Islamistenhochburg Misrata stammende Miliz „Libyscher Schild“ – die stärkste und von der Bevölkerung wegen ihrer Grausamkeit gefürchtetste libysche Bürgerkriegsmiliz – ist auf Bitten der von der NATO installierten „Regierung“ in die Hauptstadt Tripolis einmarschiert, da die schwachen offiziellen Sicherheitskräfte des Marionettenregimes den Attacken des Grünen Widerstandes (Ghaddafi-Anhänger), der gegen die Besatzung kämpft, nicht mehr Herr werden. Dieser Akt der Verzweiflung durch Regierung von „Premier“ Ali Zeidan könnte laut Beobachtern schwerwiegende Folgen haben und nicht nur die Bevölkerung zu Protesten gegen die verhaßten, sogenannten „Revolutionäre“ anstacheln, sondern auch konkurrierende Milizen (wie z.B. aus der Stadt Zintan) dazu bringen, ebenfalls Kämpfer nach Tripolis zu verlegen – eine weitere Eskalation im Bürgerkrieg droht.

Grüner Widerstand geht verstärkt gegen Soldaten und Propagandisten des NATO-Regimes vor
16.8.2013. Wie die Tageszeitung „junge welt“ berichtet, gehen Untergrundkämpfer des Grünen Widerstandes verstärkt gegen Soldaten und „Journalisten“ des von der NATO 2011 in Libyen installierten Regimes vor. So wurden in der grünen Hochburg Sirte zwei Soldaten aus dem Hinterhalt erschossen und am Montag auf Chadija Al-Amani, die Leiterin des Büros von Libya Al-Ahrar TV, ein Anschlag verübt, den sie aber unverletzt überlebte (kürzlich war ein bekannter Fernsehmoderator und Propagandist liquidiert worden).

Grüner Widerstand erbeutet Waffen von NATO-Söldnern

3.8.2013. Der Grüne Widerstand hat in Rishvana ein Camp von einheimischen NATO-Söldnern angegriffen und Waffen erbeutet, während die Söldner geflohen sind. In der ostlibyschen Stadt Benghasi gab es einen Bombenanschlag auf das Justizministerium und in Tripolis wurde der „Verräter“ und politische Aktivist Abdulsalam al-Mesmari erschossen, der als einer der ersten Kollaborateure 2011 eine Bombardierung Libyens durch die NATO forderte, der aber auch als ein großer Gegner Katars und der Muslimbrüder galt.

Grüner Widerstand geht gegen Milizen vor

2.8.2013. Sowohl in Derna, als auch in der Stadt Misrata – einer Hochburg der Islamisten und Kollaborateure – wurden mehrere einheimische NATO-Söldner erschossen, die in diversen bewaffneten Vereinigungen Dienst taten. Dabei handelt es sich offenbar um Aktionen des Grünen Widerstandes, denn besonders die Kämpfer aus Misrata sind bei den Anhängern der Jamahiriya äußerst verhaßt, da sie für ihre Grausamkeit bekannt und für die Ermordung des libyschen Staatsoberhauptes Muammar al-Ghaddafi verantwortlich sind und bei den Islamisten der Al Qaida deswegen wiederum gut angesehen sind.

Demonstranten befreien Ghaddafi-Funktionäre

30.7.2013. Bei einer Gefängnisrevolte in Benghasi sind über 1.000 Menschen aus der berüchtigten Haftanstalt entkommen, darunter zahlreiche (z.T. hochrangige) Regierungsvertreter der libyschen Jamahiriya (volksdemokratisches System unter Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi 1969-2011). Tausende von Demonstranten kamen den Häftlingen zu Hilfe und öffneten die Tore, das Wachpersonal wagte nicht zu schießen.

Bevölkerung gegen „Isolationsgesetz“

30.7.2013. Offenbar ist das Maß für die Einwohner von Benghasi voll, nachdem die radikalen islamistischen Milizen und die gemäßigteren Muslimbrüder die Verabschiedung des „Isolationsgesetzes“, welches alle Bürger, die in der Ghaddafi-Ära 1969-2011 im Staatsdienst waren, von politischen Ämtern ausschließt, vom Kongreß mittels Besetzung und Belagerung von Ministerien erzwungen hatte. Denn die Einwohner der zweitgrößten Stadt Libyens stürmten nicht nur Parteizentralen der islamischen Parteien, sondern zerstörten auch ein Zelt auf dem zentralen Platz Benghasis, in dem die Muslimbrüder für die Duchsetzung des Isolationsgesetzes warben.

Proteste gegen Parteien generell und islamistische im Besonderen

30.7.2013. Es ist, als hätte der 2011 ermordete Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi doch nicht umsonst gelebt, denn immer mehr Libyer sympathisieren wieder mit dem von ihm entwickelten System der Volkskongresse, in dem es keine Parteien gibt. Bei Massendemonstrationen in Tripolis und Benghasi – ausgelöst durch die Ermordung eines bekannten politischen Aktivisten und Bürgerrechtlers – wurden sowohl die Büros der Muslimbrüder und ihrer Partei JCP gestürmt, als auch solche, welche der säkulären Allianz der Nationalen Kräfte (ihre Mitglieder sind hauptsächlich Wendehälse der Ghaddafi-Zeit) gehören, angegriffen.

Grüner Widerstand greift westliche Botschaften an

25.7.2013. Libyer im Widerstand haben dieser Tage ein Gebäude in Tripolis, welches mehrere westliche Botschaften beherbergt, mit einer Granate beschossen, welche aber am Gebäude abgeprallt ist und ein parkendes Auto zerstörte. Die diletantisch ausgeführte Aktion geht offenbar auf das Konto von Anhängern des 2011 ermordeten Staatschefs Muammar al-Ghaddafi, die sich in kleinen, lokalen Gruppen dezentral organisieren (sogenannter Grüner Widerstand), damit ihre Strukturen schlechter vom Regime zerschlagen werden können, denn die Anhänger des volksdemokratischen Jamahiriya-Systems von Ghaddafi werden von der neuen „Regierung“ und ihren Milizen verfolgt und und über 200.000 (bei rund 5 Mio. Einwohner) von ihnen sind bereits nach Ägypten geflohen

Gefechte mit Zintan-Milizen

27.6.2013. In der libyschen Hauptstadt Tripolis hat es im Viertel Abu Salim, daß als Hochburg der Jamahirya-Anhänger gilt, Gefechte zwischen Regimesöldnern und Angehörigen der Zintan-Milizen gegeben, welche fünf festgenommene Kameraden befreien wollten. Die Milizen aus der Kleinstadt Zintan (rund 40.000 Einwohner) spielen ein undurchsichtiges Spiel in Libyen – einerseits sind ihre Mitglieder in der Regierung vertreten, andererseits bestehen sie auf ihrer Eigenständigkeit und weigern sich Saif al-Islam, den Sohn des 2011 gestürzten Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, an Tripolis auszuliefern.

Grüne und islamistische Widerstandsgruppen entdecken die Autobombe

27.6.2013. Sowohl der Grüne Widerstand der Ghaddafi-Anhänger, als auch ihre Erzfeinde, die radikalen Islamisten, bedienen sich immer häufiger der Benutzung von Autobomben, um gegen das von der NATO installierte Regime zu kämpfen. In Benghasi tötete eine Autobombe des Grünen Widerstandes einen Oberstleutnant des NATO-freundlichen Regimes und eine weitere zerstörte in Sabha einen Stützpunkt der „Polizei“, während weitere Bomben in einem Einkaufsviertel und vor einem Hotel hochgingen –was unweigerlich auf die Handschrift der Islamisten hindeutet.

Bewaffneter Widerstand treibt Armee-Einheiten und Regierungsmilizen aus Benghasi

19.6.2013. Eine bislang unbekannte bewaffnete Gruppe (die von einigen Beobachtern dem „Grünen Widerstand“ der Ghadafi-Anhänger zugerechnet wird, der die Regierungstruppen bereits an der Südflanke in Schach hält) hat in Benghasi mehrere Angriffe auf Kontrollpunkte der Armee und der regierungstreuen Miliz „Saiqa“ sowie auf das Hauptquartier der Polizei gestartet und Waffen erbeutet. Unter den Regierungskämpfern gab es sechs Tote (über Verluste der Aufständigen ist nichts bekannt), wobei die meisten der Armeesoldaten des von der NATO installierten Regimes nach kurzem Feuergefecht flüchteten.

Generalstabschef nach Kämpfen in Benghazi zurückgetreten

12.6.2013. Yussef al-Mangush, Generalstabschef des von der NATO eingesetzten Marionetten-Regimes in Libyen, ist von seinem Posten zurückgetreten, nach dem es bei Gefechten in Benghasi 31 Tote gegeben hatte. Bewaffnete „Demonstranten“ forderten die Auflösung der aus ehemaligen NATO-Söldnern formierten Miliz „Libyscher Schild“, welche im Sold des Verteidigungsministeriums steht, doch diese wehrte sich mit Waffengewalt gegen das Ansinnen der „Protestler“ – erst das Aufkreuzen von Spezialeinheiten der schwachen libyschen Nationalarmee sorgte für Ruhe in diesem Konflikt, der bis dahin schon 31 Menschen das Leben gekostet hatte.

Westliche Staaten ziehen Botschaftspersonal ab

15.5.2013. Nachdem die NATO-Staaten mit ihrem Bombenkrieg Libyen, das einstmals höchstentwickeltste Land Afrikas in einen gescheiterten Staat verwandelt haben, bejammern sie nun die chaotischen Zustände in diesem „Land“ und ziehen große Teile ihres Botschaftspersonals aus Angst vor Terroranschlägen ab – so wie letzte Woche die USA, Großbritannien und Deutschland. Immer wieder gibt es Terroranschläge auf westliche Einrichtungen oder Stützpunktes des neuen Regimes, während weite Teile des Landes von marodierenden Milizen beherrscht werden.

Bürger greifen Militärposten des Regimes an

13.5.2013. In der nahe an der tunesischen Grenze liegenden Stadt Nalut ist es zu lauten Explosionen gekommen, als zivile Bürger einen Posten von NATO-Söldnern der De-facto-Regierung angegriffen haben. Seit dem Sturz Ghaddafis herrschen in Libyen Chaos und Anarchie – die aktuelle „Regierung“ wird nur von rund 10% der Bevölkerung unterstützt.

Ex-NATO-Söldner fordern Rücktritt von Premier und blockieren Ministerien

8.5.2013. Nachdem schwer bewaffnete Banden von ehemaligen NATO-Söldnern, welche 2011 die letzte legitime libysche Regierung gestürzt haben, letzte Woche durch Blockade von diversen Ministerien ein Gesetz erzwungen haben, daß Verwaltungs- und Botschaftsmitarbeiter aus der Ghaddafi-Ära vom Dienst suspendiert, fordern die Milizen nun den Rücktritt des als gemäßigt und deutschfreundlich geltenden Premierministers Ali Zeidan. Das neue Gesetz betrifft übrigens auch den als Übergangspräsidenten amtierenden Parlamentschef Mohammed al-Margarief, der in den 70iger Jahren als Botschafter Libyens in Indien tätig war – mittlerweile formieren sich aber auch verstärkt Demonstrationen gegen die ehemaligen Bürgerkriegsmilizen.

Anschlag auf französische Botschaft

26.4.2013. Anfang dieser Woche ereignete sich ein Bombenanschlag auf die französische Botschaft in Tripolis, der große Teile des Gebäudes zerstörte und zwei französische Wachmänner verletzte, wobei noch unklar ist, wer hinter dem Anschlag steckt. Sicherheitskreise vermuten entweder islamische Terroristen oder Mitglieder des Grünen Widerstandes (Anhänger von Ghaddafis Räte-Republik) hinter dem Attentat – letztere haben mit Frankreich noch eine Rechnung offen, da es der treibende Keil im NATO-Krieg gegen Libyen war, der zur völligen Zerstörung des Landes geführt hatte.

Grüner Widerstand greift Polizeistation an

16.4.2013. Der Grüne Widerstand (Anhänger von Ghaddafis Räte-Republik) hat in der südlibyschen Garnisonsstadt Sabha eine Polizeistation angegriffen, einen Polizisten getötet und zwei weitere verletzt. Seit Anfang des Jahres hat eine Reorganisation der Grünen Widerstandskräfte stattgefunden, doch Informationen gelangen nur sehr spärlich nach Europa.

Statement von Aisha Ghaddafi aufgetaucht

27.3.2013. Ein schon am 28. Januar 2013 verfasstes Statement der Rechtsanwältin Dr. Aisha Ghaddafi, Tochter des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, ist bei Facebook aufgetaucht. In dem kurzen Statement äußert sich Aisha zu der Inhaftierung ihres Bruders Saif al-Islam in der libyschen Kleinstadt Zintan, lobt die karitative Arbeit ihres Bruders und dessen Stiftung, bittet die Stämme von Zintan nicht mit dem Regime in Tripolis zu kooperieren, welches sie mit dem französischen Vichy-Regime im Zweiten Weltkrieg vergleicht und warnt die Zintaner, bei einer Zusammenarbeit mit diesen NATO-Schergen wären sie nicht besser als die äthiopischen Kollaborateure, die im Krieg mit den italienischen faschistischen Besatzern zusammengearbeitet haben.

Ägypten: Ghaddafi-Anhänger demonstrieren vor libyscher Botschaft – Aufruf von Dr. Moussa Ibrahim

27.3.2013. Ungefähr 100 Demonstranten haben mit grünen Fahnen, Kopftüchern und Ghaddafi-Transparenten vor der libyschen Botschaft in Kairo demonstriert, was eine Reaktion auf den Aufruf von Dr. Moussa Ibrahim (untergetauchter Sprecher der letzten souveränen libyschen Regierung) gewesen sein könnte, Massendemonstrationen gegen die NATO-Besetzung Libyens durchzuführen. In Libyen selbst soll es mehrere größere Demonstrationen gegeben haben – allerdings sind durch die Mediensperre des Westens keine unabhängigen und zuverlässigen Informationen zu erhalten.

Marionetten-Präsident entgeht Anschlag

8.3.2013. Der als Übergangspräsident von Gnaden der NATO fungierende libysche Parlamentschef Mohammed al-Magarief überlebte ein Attentat, bei dem sein Wagen unter starken Beschuß geriet, nachdem zuvor marodierende Ex-Kämpfer, welche 2011 im Dienst der NATO-gesteuerten „Rebellion“ standen, das Parlament gestürmt hatten. Es wird vermutet, daß der Grüne Widerstand (Anhänger der Räte-Demokratie unter Muammar al-Ghaddafi) hinter dem Attentat steckt, da dessen Aktivitäten in letzter Zeit wieder zugenommen haben.

„Revolutionsfeiern“ fielen eher mickrig aus

25.2.2013. Die Feiern zum zweiten Jahrestag des libyschen NATO-Überfalls fielen mehr als bescheiden aus, weshalb die westlichen Medien auch keine Fotos von den Feierlichkeiten zeigten, um sich nicht zu blamieren, da den Libyern nach der Installierung eines völlig unfähigen, korrupten und brutalen islamistischen Milizenregimes alles andere als zum Feiern zu Mute ist. Immer mehr Libyer zeigen stattdessen – ob aus Überzeugung, Protest oder bloßer Provokation – trotz Verbotes die grüne Flagge der libyschen Volksjamahiriya, wie sie vor dem NATO-Überfall bestand.

Sicherheitslage angespannt – Regime feiert unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen

16.2.2013. Das von der NATO ins Amt gehievte Marionettenregime in Libyen möchte zur eigenen Legitimation wieder Festivitäten abhalten und an seine Machtübernahme erinnern. Allerdings scheinen die libyschen NATO-Kollaborateure die Ankündigungen von Anhängern der gestürzten libyschen Regierung ernst zu nehmen, denn Tripolis ließ nicht nur die Grenzen zu Ägypten und Tunesien schließen und zahlreiche Inlandsflüge verbieten – nein, auch Schutztruppen aus Italien, USA und der Golf-Diktatur Katar sind nach Libyen eingeflogen wurden, wie libysche Blogs berichten.

Grüne Eingreiftruppe soll Libyen zurückerobern

16.2.2013. Saadi al-Ghaddafi, Sohn des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers hat eine modern bewaffnete Truppe – u.a. aus den Resten der von der NATO zerschlagenen libyschen Armee – zusammengestellt und diese wird während der kommenden „Feiern“ des Marionettenregimes, welches den Beginn der NATO-Offensive gegen Libyen bejubelt, vom Niger aus nach Libyen einrücken und das Land zurückerobern – soweit die Propaganda der Ghaddafi-Anhänger. Nachprüfen kann man diese Aussagen nicht, da der Westen über Libyen eine Mediensperre verhängt hat, allerdings kursiert ein aktuelles Video im Internet, welches zahlreiche schwer bewaffnete, moderne Pick-Up-Trucks mit Kämpfern zeigt, die durch die Wüste rasen und grüne Wimpel (grün = Farbe von Ghaddafis Revolution 1969) flattern in den Fahrzeugen.

Neues vom Grünen Widerstand

6.2.2013. Der Grüne Widerstand in Libyen ist immer noch nicht tot: Bei Youtube fand sich ein aktuelles Video, in dem ein (ehemaliger?) Offizier vermummt eine politische Botschaft verliest. Hinter ihm stehen sieben, ebenfalls vermummte Personen mit Kalaschnikows vor einer großen grünen Fahne – der Flagge des alten „Ghaddafi-Libyens“

Misrata-Fanatiker fürchten sich vor grünen „Rache-Engeln“

29.1.2013. Nachdem bekannt wurde, daß auch in der Hauptstadt Tripolis immer häufiger die grünen Fahnen von Ghaddafis Libyen zu sehen sind, geht nun auch die Angst um bei den ehemaligen Rebellenmilizen der Hafenstadt Misrata, die für besonders grausame Kriegsverbrechen und Folterungen während des Libyen-Krieges 2011 und darüber hinaus traurige Berühmtheit erlangten. In Misrata mehren sich die Attentate auf Vertreter dieses Milizen-Regimes und etliche wurden bereits exekutiert, darunter erst in den letzten Tagen der Muslimbruder Sheikh Mohamed Ben Othman, ein führendes Mitglied des „Misrata Council“, der aus einem fahrenden Auto heraus erschossen wurde.

Wieder Unruhen in Ghaddafi-Hochburgen

28.1.2013. Die neue libysche Regierung, die übrigens erstaunlicherweise das militärischen Eingreifen Frankreichs in Mali ablehnt und für einen Dialog eintritt, steht offenbar weiterhin massiven Sicherheitsproblemen gegenüber. Westliche Konsulate haben Reisewarnungen für die Städte Benghasi, Tripolis, Bani Walid und Sabha herausgegeben, in denen es immer noch zu Kämpfen, Schußwechseln und Explosionen von Granaten kommt – die beiden letztgenannten Orte gelten als Hochburgen der Anhänger des 2011 von NATO-Söldnern ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi.

Grüne Fahnen in Tripolis – Italien zieht Diplomaten ab

16.1.2013. Wie ein kürzlich aufgenommenes Video zeigt, hat ein Straßenzug in der libyschen Hauptstadt Tripolis mehrere Grüne Flaggen gehißt – die Flagge des besiegten Libyens von Muammar al-Ghaddafi, welches immer noch mit kleineren Aktionen gegen die imperialistische Besatzung kämpft. Gleichzeitig haben die Italiener, nach dem Schüsse auf das Fahrzug ihres Konsuls abgegeben wurden, ihr gesamtes diplomatisches Personal zurück aus dem Raum Benghasi abgezogen.

Italienischer Konsul überlebt Attentat

15.1.2013. Aus einem überholendem Auto wurde das Fahrzeug des italienischen Konsuls Guido De Sanctis in Benghasi mit Gewehren beschossen – der Diplomat blieb dank des gepanzerten Wagens unverletzt, die Täter entkamen. Hinter der Tat wird der Grüne Widerstand vermutet, da sich Italien, trotz eines Freundschafts- und Nichtangriffspaktes im Jahre 2011 beim NATO-Angriff auf Libyen, der zur Zerstörung der staatlichen Strukturen führte und 90.000 Menschen das Leben kostete, beteiligte.

Grüner Widerstand angeblich auf Vormarsch – Angriff auf Residenz des Premiers

12.1.2013. In Tripolis fand ein bewaffneter Angriff unbekannter Personen auf die Residenz von Premierminister Seidan statt, danach zogen sich die Bewaffneten zum Innenministerium zurück und randalierten dort. Der Grüne Widerstand hat eine Karte auf einer seiner Unterstützer-Homepages veröffentlicht, aus der hervorgeht, daß es Kämpfe im ganzen Land gibt, etliche kleinere Städte unter grüner Kontrolle seien und die NATO-Kollaborateure angeblich nur in Tripolis und Benghasi noch die Oberhand hätten.

Ehemaliger Übergangspräsident flüchtet nach Tunesien

12.1.2013. Der ehemalige selbsternannte „Übergangspräsident“ und NATO-Kollaborateur Mustafa Abdel Jalil, der vom derzeitigen Regime, welches er selbst mit gezeugt hat, wegen Mordes an seinem weltlich orientierten „Rebellenführer“-Kollegen General Abdelfatah Younes im Sommer 2011 angeklagt ist, hat sich mit einem Flugzeug ins benachbarte Tunesien abgesetzt, wo er vom tunesischen Staatschef Monef Marzouki am Flughafen empfangen wurde. Fast gleichzeitig traf der tunesische Premierminister in Libyen ein, um Tripolis um Kredite für seinen bankrotten Staat anzupumpen – als Gegenleistung verlangte das libysche Marionettenregime der NATO, daß Tunesien alle Flüchtlinge ausweist, die als Unterstützer der Jamahiriya gelten.

Chaos in Libyen: Aufruf zur „neuen Revolution“

10.1.2013. Eine Gruppe von „Facebook-Aktivisten“, welche bereits 2011 beim NATO-Überfall auf Libyen die Rolle von nützlichen Idioten gespielt hatten, hat nun zu einer „neuen Revolution“ gegen das derzeitige pro-westliche Regime und alle „legalen und illegalen Milizen“ und gegen die Muslimbrüder aufgerufen. Die politische Lage in Libyen ist derzeit weiterhin unbefriedigend: weder wurde der Verfassungsrat in der dafür vorgesehenen Zeit gewählt, was zum Protest-Auszug von mehreren liberalen Abgeordneten der Allianz der Nationalen Kräfte unter Mahmud Jibril aus dem Parlament geführt hat und dem kommissarischen Staatschef und Parlamentspräsidenten Mohammed al-Magarief, der vor wenigen Tagen knapp ein Attentat des Grünen Widerstandes überlebte, wird vorgeworfen, die Tagesordnungen bei den Parlamentssitzungen zu manipulieren.

Grüner Widerstand scheitert mit Attentat auf „Übergangspräsidenten“

9.1.2013. Wie die österreichische Tageszeitung „der Standard“ berichtet, wurde der libysche Parlamentspräsident Mohammed Megarief, der auch als kommissarisches Staatsoberhaupt fungiert, in seinem Hotel in der südlibyschen Stadt Sabha drei Stunden lang von Heckenschützen beschossen, konnte aber entkommen. Die Stadt Sabha gilt als Hochburg der Anhänger des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi und seine Anhänger (der sogenannte „Grüne Widerstand“) setzen bei Attentaten auf NATO-Kollaborateure weniger auf Bombenanschläge wie die Islamisten, sondern auf Angriffe mit Schußwaffen.

Ein Land wird ruiniert: Wo ist Libyens gestohlenes Vermögen?

26.12.2012. Als der Westen 2011 seinen militärischen Überfall auf das neutrale Libyen begann, wurden auch zahlreiche libysche Staatsgelder im Wert von ca. 150 Mrd. US-Dollar eingefroren, welche der libysche Staat auf westlichen Banken deponiert hatte. Die aus Propaganda-Gründen von westlichen Mainstream-Medien als „Vermögen des Ghaddafi-Clans“, bezeichneten Gelder sind nun mittlerweile spurlos verschwunden – es gibt Gerüchte, daß westliche Bankiers versuchten, diese Gelder in Offshore-Zentren zu waschen, sagte der Russe Anatoly Egorin, der ein Buch über den Sturz von Muammar al-Ghaddafi geschrieben hat („Der Sturz Muammar Gaddafis. Ein libysches Tagebuch. 2011-2012“).

Grüner Widerstand kämpft weiter gegen NATO-Regime

21.12.2012. Wie die TAZ meldet, sind allein in Benghasi 41 Polizisten, Soldaten und Regimeanhänger der NATO-Besatzung gezielt getötet wurden. Die Angreifer blieben unerkannt, jedoch gehen Sicherheitsexperten davon aus, daß es sich hierbei um Anhänger der Jamahiriya („Grüner Widerstand“) handelt, da gezielte Tötungen von Kollaborateuren mit Gewehren eher zu deren Vorgehensweise zählen, während die radikalen Islamisten von Al-Qaida & Co. eher Bombenanschläge mit zivilen Toten und damit mit hoher politischer Einschüchterungsrate durchführen.

Neues aus Libyen

21.12.2012. In der Stadt Zawiya ist die Erdölraffinerie wegen eines Streiks geschlossen und in Benghasi werden Cafés von islamischen Fundamentalisten angegriffen, wenn sich Paare ohne Kinder dort treffen, da die Islamisten glauben, daß es sich dabei um unverheiratete Personen handelt und so etwas Ehebruch und Techtelmechtel Vorschub leistet. In den USA demonstrierten Indianer mit Plakaten von Muammar al-Ghaddafi – der 2011 u.a. von Washington ermordete libysche Revolutionsführer hatte sich in der UNO mehrmals für die Rechte der US-amerikanischen Ureinwohner eingesetzt.

Haftbefehl gegen früheren libyschen Außenminister

21.12.2012. Wie bekannt wurde, wird der ehemalige libysche Außenminister Moussa Koussa, der inmitten des NATO-Angriffs auf Libyen 2011 von seinem Posten zurücktrat und
sich gegen die Regierung Muammar al-Ghaddafis wandte, mittlerweile per Haftbefehl gesucht. Auch das Regime in Katar, wo sich Koussa zuletzt aufhielt, ließ verlauten, daß es ihm die Unterstützung entziehe – nach dem Haftbefehl gegen Ex-Justizminister und „Übergangspräsident“ Mustafa Abdel Jalil ist er der zweite hochrangige Kollaborateur, der aus dem Verkehr gezogen wird – offensichtlich sollen alle Mitwisser der Konspiration gegen Libyen ausgeschaltet werden!

Kämpfe mit dem Grünen Widerstand nehmen wieder zu – neue Allianz gebildet

18.12.2012. Das aktuelle Regime in Libyen hat die Landesgrenzen zu Tschad, Niger, Sudan und Algerien aus „Sicherheitsgründen“ geschlossen, da es Angst hat, schwarzafrikanische Kämpfer zur Unterstützung des Grünen Widerstandes könnten weiter aus diesen Staaten nach Libyen einsickern. Es werden in libyschen Medien verstärkt Kämpfe aus der Gegend um Bani Walid gemeldet und unter dem Druck der Söldnerbanden aus Misrata haben sich die Stämme von Bani Walid und Tawergha mit einigen „Wüstenstämmen“ zu einer Allianz zusammengefunden.

Chef-Kollaborateur Jalil wird angeklagt

15.12.2012. Der ehemalige Justizminister von Muammar al-Ghaddafi, Mustafa Abdel Jalil, der zum Anführer der NATO-Kollaborateure während der Bombenangriffe 2011 aufstieg, wurde nun von seinem eigenen, durch ihn an die Macht gebrachten Regime wegen Machtmißbrauchs im Zusammenhang mit der Ermordung an einem „Rebellenführer“ und wegen „Unterhöhlung der nationalen Einheit“ angeklagt und hat offenbar nun politisch ausgedient. Jalil wurde gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt, darf aber das Land nicht verlassen.

Baghdadi-Prozeß vertagt

15.12.2012. Der letzte legitime Premierminister Libyens, Baghdadi al-Mahmudi, dessen Regierung 2011 gestürzt wurde und der nun vom neuen Regime der angeblichen „Verschwendung von 19 Mio. Euro“ angeklagt wird, kann in dieser Justiz-Farce auf einen Aufschub hoffen. Nachdem seine Verteidiger die Einsetzung einer Expertenkommission gefordert hatten, um den Weg der Gelder nachzuvollziehen, wurde der „Prozeß“ auf den 14. Januar vertagt.

Ex-Premier Baghdadi angeklagt

12.12.2012. Das derzeitige NATO-freundliche Marionettenregime in Libyen hat den letzten legitimen libyschen Premierminister Baghdadi al-Mahmudi mit zwei weiteren Männern wegen „Mordes“ und der „Verschwendung“ öffentlicher Mittel im Wert von 19 Mio. Euro angeklagt, welche laut Anklage zur Bekämpfung der NATO-Terroristen des sogenannten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) verwendet wurden. Die jetzigen Machthaber haben sich ihre zahlreichen Verbrechen (u.a. räumten sie nach dem Sieg über die letzte Regierung die Zentralbank aus, von Folter und Mord ganz zu schweigen) per Gesetz amnestieren lassen – alles was im Namen der „Revolution“ 2011 (so nennen diese Blutsäufer ihren Terror gegen die Zivilbevölkerung) passiert ist, wurde für straffrei erklärt.

Grüne T-Shirts sind verboten!

1.12.2012. Schönes „demokratisches“ Libyen: in der Nähe des von westlichen Journalisten gern genutzten Rixos-Hotels in Tripolis wurde einem jungen Mann von fanatisierten Anhängern des derzeitigen Regimes das T-Shirt vom Körper gerissen mit der Begründung, es sei grün und dies galt als die Farbe der 2011 gestürzten Rätedemokratie. In diesem politischen System (nach seinem Begründer Muammar al-Ghaddafi in der West-Presse als „Ghaddafi-Regime“ betitelt) gab es zumindest keine Vorschriften, was die Farben der Kleidung anging.

Ghaddafis Ehefrau will doch nicht zurückkehren

30.11.2012. Derzeit hat sich eine Falschmeldung verbreitet, nach der Safiya, die Witwe des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers und De-facto-Staatschefs Muammar al-Ghaddafi, angeblich nach Libyen zurückkehren will. Sie werde niemals zurückkehren, so lange die Flagge des Verrates und der Schande (gemeint ist die von den NATO-„Rebellen“ verwendete Flagge des alten Königshauses) in Libyen wehe, ließ Safiya aus ihrem algerischen Exil ausrichten und dementierte die Nachricht ihrer geplanten Rückkehr.

Prozeß gegen Ex-Premier verschoben

14.11.2012. Der „Prozeß“ gegen den letzten legitimen Regierungschef des libyschen Staates, Bagdadi al-Mahmudi, der am Montag in Tripolis beginnen sollte, wurde gleich nach der Eröffnung unterbrochen und auf Dezember vertragt – angeblich, um der Verteidigung mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben. In Wirklichkeit dürften es die Ankläger bei einem halbwegs fairen Prozeß schwer haben, al-Mahmudi zu verurteilen – allerdings rechnen Libyen-Kenner mit einem politisch motivierten Schnellurteil im Auftrag des von der NATO installierten Regimes in Tripolis.

Misrata-Milizen wollen nun gegen Zintan in den Krieg ziehen

13.11.2012. Nach ihrem brutalen Überfall auf die Stadt Bani Walid, planen die islamistischen Banden aus der Großstadt Misrata einen Angriff gegen Zintan (40.000 Einwohner) – eine Stadt, die über eigene starke Milizen verfügt, welche politisch eine schwer einzuordnende Haltung einnehmen, sich der „Ghaddafi-Hochburg“ Bani Walid gegenüber neutral verhielten und einige Sektoren der Hauptstadt Tripolis kontrollieren. Ausgerüstet mit rund 700 Kampfpanzern aus Beständen der zerschlagenen libyschen Armee und 481 nagelneuen gepanzerten Fahrzeugen, welche die Golf-Diktatur Katar kürzlich lieferte, sind die Extremisten aus Misrata den Verteidigern von Zintan, die nur über rund 100 alte Kampfpanzer verfügen, haushoch überlegen und haben zur Unterstützung des Angriffs bereits einige Berber-Stämme rund um Zintan „gekauft“.

„Prozeß“ gegen Ex-Premier Bagdadi al-Mahmudi beginnt

13.11.2012. Gestern begann in Tripolis der „Gerichtsprozeß“ gegen den letzten Premierminister des souveränen Staates Libyen, Bagdadi al-Mahmudi, der seit seiner Verhaftung in Tripolis gefangengehalten wird. Das von der NATO nach dem Krieg installierte Marionettenregime wirft al-Mahmudi u.a. vor, daß er sich nicht auf die Seite der Kollaborateure geschlagen hat und bis zum Fall von Tripolis im August 2011 die gewählte Regierung, welche sich der NATO-Besetzung widersetzte, angeführt hat.

Hochrangiger Kollaborateur getötet

9.11.2012. Abdelbaset Abu Naama, ein früheres hochrangiges Mitglied des inzwischen aufgelösten, von der NATO installierten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) wurde in seiner Heimatstadt Tarhouna entführt, gefoltert und getötet, wobei noch unklar ist, ob es sich dabei um eine Anti-Verräter-Aktion des Grünen Widerstandes handelt, der in Tarhouna relativ stark sein soll oder ob es sich um eine Abrechnung von NATO-Kollaborateuren untereinander handelt. Ein inzwischen aufgetauchtes Video aus der südlichen Garnisonsstadt Sabha zeigt Demonstrationen gegen die „Regierung“ in Tripolis – auch sind keine NTC-Flaggen mehr zu sehen, die „Regierung“ hat in dieser Stadt nicht mehr viel zu bestellen.

Libysches Parlament beschließt Demonstrationsrecht

9.11.2012. Das libysche Parlament hat ein Demonstrationsgesetz beschlossen, um den „wilden“ Protestaufmärschen in dem von der NATO kolonisierten Staat einen rechtlichen Rahmen zu geben, wonach eine Demonstration 48 Stunden vor Beginn angemeldet werden muß, mindestens drei Verantwortliche benannt werden müssen und Demonstrationen nur in Ausnahmefällen verboten werden dürfen. Ob allerdings auch die Anhänger der 2011 zerstörten libyschen Rätedemokratie unter Muammar al-Ghaddafi demonstrieren dürfen, ist nicht klar – ihnen verweigert das aktuelle Regime bisher alle politischen Rechte.

Misraten-Banden planen Angriff auf westlibysche Städte

8.11.2012. Die marodierenden islamistischen Milizen aus der drittgrößten libyschen Stadt Misrata planen nach Informationen aus Libyen einen Angriff auf die westlichen Grenzstädte – darunter u.a. Ragdaline und Ras Jedir – worauf ein kürzlich aufgetaucher Angriffsplan hinweist, der auch eine direkte Order für Vergewaltigungen, welche gefilmt und veröffentlicht werden sollen (die öffentliche Schande macht im konsevativen Libyen den Opfern ein weiteres Leben unmöglich). Über den Städten Awbari, Murzuq und Ghat wurde dieser Tage eine US-Drohne gesichtet, was als Vorbote eines Angriffs gelten kann – zumal diese Städte von Pro-Jamahiriya-Stämmen bewohnt werden.

Gewalt durch Milizen und Grünen Widerstand

6.11.2012. Der Grüne Widerstand – die Anhänger von Ghaddafis 2011 gestürzter Rätedemokratie – hat einen Bombenanschlag auf das Polizeigebäude im Hadaik-Viertel in Benghasi durchgeführt und drei Polizisten des Pro-NATO-Regimes verletzt und das Gebäude beschädigt. Von rivalisierenden regimetreuen Milizen, die sich gegenseitig mit Raketen beschossen, ging in der Hauptstadt Tripolis Gewalt aus, die zu fünf Verletzten führte, wobei das Gebäude des Sicherheitskomitees mit einer Rakete getroffen wurde.

Neue Regierung mit geringem Rückhalt im Volk

2.11.2012. Der libysche Marionettenpremier Ali Seidan von der neoliberalen Nationalen Allianz Demokratischer Kräfte hat seine neue Regierung nun endlich vom Parlament bestätigt bekommen, aber nur mit äußerst magerem Ergebnis, denn von 200 Abgeordneten waren nur 132 anwesend und davon enthielten sich 18 der Stimme, weswegen nur 105 Parlamentarier für die Regierung stimmten. Die Abstimmung mußte bereits um einen Tag verschoben werden, da etwa 100 wütende Demonstranten versucht hatten, das Parlament zu stürmen, um die Bildung der „Regierung“ zu verhindern.

Bani Walid weiter unter Kontrolle des Grünen Widerstandes!

1.11.2012. Wie die österreichische Tageszeitung „der Standard“ berichtet, ist die Stadt Bani Walid weiterhin in der Hand ihrer Verteidiger und den Milizen des von der NATO installierten Regimes in Libyen ist es nicht gelungen, die „Hauptstadt“ des Warfalla-Stammes einzunehmen. Allerdings sollen von den rund 80.000 Einwohnern angeblich 10.000 nach Tripolis und rund 30.000 in die benachbarte Stadt Tarhuna, in deren Nähe sich übrigens der einzige (winzige) Wasserfall Libyens befindet, geflüchtet sein.

Bani Walid ist noch nicht gefallen – schwere Kriegsverbrechen durch Giftgas-Einsatz des NATO-Regimes

30.10.2012. Die libysche Stadt Bani Walid, in die sich zahlreiche Gegner des Pro-NATO-Regimes zurückgezogen hatten und die nun vom Regime erobert werden sollte, ist weiter hart umkämpft und noch mindestens 50% der Stadt werden von ihren Verteidigern kontrolliert. Die Kämpfe haben an Heftigkeit aber zugenommen, Augenzeugen berichten von Massakern durch die Angreifer, anhaltendem Artellerie- und Raketenbeschuß und dem Einsatz von Weißem Phosphor, einer besonders widerwärtigen Giftgaswaffe, welche die Menschen von „innen her verbrennen“ läßt.

„Revolutionsfeiern“ fielen wegen Mangel an Beteiligung aus

29.10.2012. Die Feierlichkeiten zur sogenannten „Revolution“ (gemeint ist der Sturz der Rätedemokratie von Muammar al-Ghaddafi und dessen Ermordung) mußte das fragile, von der NATO eingesetzte und von brutalen unkontrollierbaren Milizen abhängige Regime absagen, da sich kaum Leute fanden, welche dieses Ereignis noch feiern wollten, zumal es Proteste gegen die Regierung gab, wegen der Angriffe auf die Stadt Bani Walid, nachdem der Parlamentschef und „Übergangspräsident“ Mohammed al-Margarief mit dem Versuch einer friedlichen Beilegung des Konfliktes um die Wüstenstadt gescheitert war. Bereits im Frühjahr hatten die Feiern zum 1-jährigen Jubiläum des Beginn des „Aufstandes“ (besser: des NATO-Angriffs) nur wenige tausend Menschen mobilisiert, während am 1. Juli 2011 die Regierung Ghaddafis rund eine Million Menschen in Tripolis versammeln konnte, um gegen die NATO-Angriffe zu demonstrieren (und das bei insgesamt 6 Mio. Einwohner und Benzinknappheit!!!).

Gefangene Ex-Regierungsmitglieder wurden an unbekannten Ort verlegt

29.10.2012. Der frühere libysche Regierungschef Baghdadi al-Mahmudi und der ehemalige Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi, welche sich seit einiger Zeit in den Kerkern des derzeitigen libyschen Regimes befinden, wurden aus der Mittiga-Basis mit unbekanntem Ziel per Hubschrauber verlegt. Offenbar befürchtet man die Befreiung der beiden durch Kämpfer des Grünen Widerstandes.

War die Eroberung von Bani Walid wieder nur ein Fake?

29.10.2012. Erstaunliches meldet das pro-libysche Nachrichtenportal „Libya SOS“: Die Eroberung der Stadt Bani Walid durch islamistische Milizen aus Misrata soll nur eine für die Propaganda inszenierte Show gewesen sein, nachdem die Milizen die Stadt nicht einnehmen konnten und sie – wie auch Mainstream-Quellen berichten – mehrere hundert Tote zu beklagen hatten. Nach Angaben von „Libya SOS“ sollen Jamahiriya-loyale gefangene Soldaten aus den Kerkern von Misrata in die Wüste gekarrt, in Uniformen der 32. Brigade (Khamis-Brigade) gesteckt und beim „Kämpfen“ gefilmt worden sein – Ziel des Ganzen war es, zu zeigen, daß noch „böse“ Ghaddafi-Anhänger die Stadt kontrollieren, um Verstärkung für den Angriff auf die Stadt zu mobilisieren.

Der Grüne Widerstand lebt!

26.10.2012. Auch ein Jahr nach der brutalen Ermordung des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi ist der Widerstand seiner Anhänger gegen das von der NATO etablierte Terror-Regime gesetzloser und weitgehend autonomer Milizen noch nicht zusammengebrochen. So erreichte uns die Meldung, daß neun Fahrzeuge islamistischer Milizen aus Misrata, welche am Angriff auf die Stadt Bani Walid teilgenommen hatten, beim Überqueren des Großen Flusses in Richtung Sirte vom Grünen Widerstand aufgebracht wurden, während es in Tobruk und anderen Städten Solidaritätsdemonstrationen für die in Bani Walid herrschenden Anhänger Ghaddafis gibt – und selbst in Tripolis revoltierten Häftlinge des Zara-Gefängnisses gegen die Bombardierung der Stadt und legten Feuer, worauf das Regime mit der Erschießung aller Häftlinge drohte.

Gefechte um Bani Walid dauern an

26.10.2012. Während die Mainstream-Medien bereits vom Sieg des Regimes über die abtrünnige Stadt Bani Walid trompeten, halten die Kämpfe unvermindert an und die Verteidiger der Stadt, die nur über leichte Waffen verfügen, kontrollieren noch 20% des Territoriums. Mit vorgefertigten Listen von echten oder vermeintlichen Anhängern der 2011 gestürzten libyschen Rätedemokratie (Jamahiriya) gehen die islamistischen Milizen aus Misrata von Haus zu Haus und töten oder verschleppen politisch Andersdenkende, was neben dem fortwährenden Raketen- und Artelleriebeschuß der Stadt dazu geführt hat, daß bereits die Hälfte der ca. 80.000 Einwohner aus Bani Walid fliehen mußte – den Menschenrechtsheuchlern in den westlichen Staaten ist das aber keinen Kommentar wert.

Weitere Solidaritätsaktionen für Bani Walid

24.10.2012. Immer mehr Libyer protestieren gegen die Angriffe auf die friedliche Stadt Bani Walid, welche als Hochburg der Regimegegner und Anhänger der 2011 gestürzten Rätedemokratie gilt – so wurde u.a. in Benghasi und Tripolis demonstriert. Der Warchafalla-Stamm hat seine Solidarität mit den Warfalla, dem größten libyschen Stamm, dessen „Hauptstadt“ Bani Walid ist, erklärt und eine Straße blockiert, um zu verhindern, daß das Regime weitere Mörder-Milizen nach Bani Walid schicken kann, sowie einen Militärstützpunkt der NATO-Söldner unter seine Kontrolle gebracht.

Zahlreiche Tote in Libyen: „Rebellen“-Regime läßt Demonstration niederzuschießen

24.10.2012. Aus Protest gegen die blutigen Angriffe (teilweise unter Verwendung von Giftgas) gegen die Stadt Bani Walid, haben in der libyschen Hauptstadt Tripolis mehrere hundert Demonstranten versucht, das Parlament zu stürmen. Obwohl die Demonstranten unbewaffnet waren, ließ das Regime schwer bewaffnete Milizen auffahren, die 32 Demonstranten ermordeten und 65 verletzten.

Moussa Ibrahim meldet sich wieder!

24.10.2012. Zum ersten Mal seit langem hat sich der Regierungssprecher der 2011 gestürzten Rätedemokratie unter Muammar al-Ghaddafi, Dr. Moussa Ibrahim, wieder in einer Audiobotschaft gemeldet und seine angebliche Verhaftung durch die Schergen des Pro-NATO-Regimes dementiert (wir berichteten). In der Botschaft erklärte Ibrahim, daß er sich nicht in Libyen befinde, kritisierte die fortwährenden Lügen des derzeitigen Regimes über die frühere Volksregierung und rief die Libyer und Welt auf, nicht wegzusehen, wenn jetzt in Bani Walid Kinder, Frauen, Alte und Zivilisten durch die Milizen der vorrangig aus der Stadt Misrata stammenden NATO-Söldner massakriert werden.

Demonstranten brennen US-Sender nieder

24.10.2012. Aufgebrachte Demonstranten haben den US-amerikanischen arabischsprachigen TV-Sender „Libyen Alhurra TV“ („Freies Libyen TV“) in Benghasi gestürmt und heruntergebrannt, da der Sender die Bevölkerung gegen die Anhänger Ghaddafis aufhetzte und die brutalen Angriffe auf die Stadt Bani Walid, die schon zahlreiche Todesopfer unter der Zivilbevölkerung gefordert haben, befürwortete. In Benghasi gab es auch spontane Solidaritätsdemonstrationen mit dem angegriffenen Bani Walid, was insofern verwunderlich ist, da Bani Walid als Hochburg der Anhänger Muammar al-Ghaddafis gilt, während in Benghasi seine schärfsten Gegner zu finden sind.

Neues aus „Entenhausen“: Ghaddafi-Sohn Khamis zum 7. Mal getötet und Regierungsprecher Moussa Ibrahim zum dritten Mal verhaftet!

24.10.2012. Eine Zeitungsente jagt die nächste, wenn der Mainsream über Libyen berichtet, denn viele etablierte Medien verbreiteten die Nachricht, daß Khamis al-Ghaddafi, der Eliteoffizier und jüngste Sohn des früheren libyschen Revolutionsführers bei Gefechten in Bani Walid getötet wurde – inzwischen ist er nach den Berichten der Mainstream-Medien, die seinen Tod meldeten, bereits zum 7. Mal gestorben – und sie berichteten ebenso über die Verhaftung von Dr. Moussa Ibrahim, dem Sprecher der 2011 gestürzten libyschen Volksregierung. Moussa Ibrahim entlarvte das Ganze gleich als Propaganda, in dem er sich per Audio-Botschaft über Facebook meldete und der libysche „Rebellen-Ex-Premier“ Mustafa Abu Shagur erlärte, daß die Meldungen, die er und andere Vertreter des aktuellen libyschen Regimes via Twitter über Ibrahims Verhaftung und Khamis´angeblichen Tod verbreitet hatten, nicht der Wahrheit entsprächen.

Neue Beweise für Giftgas-Einsatz gegen Bani Walid

22.10.2012. Immer neue Beweise und Zeugenaussagen für eine begrenzte Verwendung chemischer Kampfstoffe beim Angriff der NATO-Islamisten-Brigaden in Libyen gegen die Stadt Bani Walid, welche von Anhängern der Jamahiriya kontrolliert wird, tauchen auf. So wurden z.B. am 8. Oktober demnach in der Stadt 26 Personen mit einschlägigen Sympotomen wie Halluzinationen, Schaum aus dem Mund, Schläfrigkeit und Bewusstlosigkeit in das Krankenhaus von Bani Walid eingeliefert.

Libysches Kasperle-Theater: Mal wieder ein neuer „Premier“!

19.10.2012. Das libysche Parlament hat nun mit Ali Sidan (auch Seidan) einen Sympathisanten der liberalen Allianz der Nationalen Kräfte mit 93 von 200 Stimmen zum neuen „Premierminister“ von NATOs Gnaden gewählt – sein Gegenkandidat, Mohammed al-Hrai, derzeit Minister für Kommunalangelegenheiten, erhielt 85 Stimmen. Der neue Premier war in den 70iger Jahren Diplomat für die Jamahiriya, schloß sich aber in den 80iger Jahren der Nationalen Front für die Rettung Libyens (NFSL) an, einer Terrorgruppe die damals aus dem Tschad heraus versuchte, die libysche Regierung gewaltsam zu stürzen und aus der auch der derzeitige „Übergangspräsident“ Mohammed al-Magarief entstammt.

Weiterer Ghaddafi-Mörder von seinem Schicksal ereilt

19.10.2012. Die islamistischen NATO-Söldner aus der libyschen Hafenstadt Misrata, die sich vor rund einem Jahr an der Ermordung und Folterung des libyschen Staatsoberhauptes Muammar al-Ghaddafi beteiligt haben, scheinen kein langes Leben zu haben und ihrer gerechten Strafe nicht zu entgehen. Bei einem Angriff auf die Stadt Bani Walid wurde
Kommandant Almzrati, Chef der “Legión Saraya al Fahat” des “Batallions Tiger” durch eine MP-Kugel ins Hirn schwer verletzt, wird aber derzeit noch im Krankenhaus behandelt.

120 politische Gefangene aus Gefängnis befreit

19.10.2012. Unter Mitwirkung einiger Gefängniswärter konnte der Grüne Widerstand diese Woche rund 120 größtenteils politische Häftlinge aus dem Al-Jadaida-Gefängnis in Tripolis befreien, darunter frühere Soldaten, Beamte und Anhänger der Jamahiriya. Die westlichen Mainstream-Medien versuchten die Meldung als „Ausbruch gewöhnlicher Krimineller“ darzustellen und behaupten auch, einige der Ausbrecher seien bereits wieder eingefangen.

Vermutlich Giftgaseinsatz gegen abtrünnige Stadt!

12.10.2012. Nach telefonischen Berichten von politischen Aktivisten setzt das neue, von der NATO installierte Regime und seine Söldner-Milizen Giftgas gegen die Stadt Bani Waid ein, die noch von Anhängern der Jamahiriya kontrolliert wird. Während es u.a. in der Hauptstadt Tripolis Proteste gegen den Militäreinsatz gegen Bani Walid gibt und auch die einflußreichen Milizen aus Zintan sich weigern, gegen Bani Walid vorzugehen, haben die Söldnertruppen des Regimes zahlreiche Zivilisten in der Stadt durch Granatwerferbeschuss ermordet.

Demonstrationen für das bedrängte Bani Walid in mehreren Städten

10.10.2012. In mehreren libyschen Städten, darunter in der Hauptstadt Tripolis, protestierten Demonstrantenn gegen den Angriff von regimetreuen Milizen auf die Stadt Bani Walid, die bisher als eine der wenigen libyschen Städte als friedlich galt, da sie noch immer von den Anhängern des gestürzten Jamahiriya-Systems kontrolliert wird. Auch in Syrte, der durch NATO und Bürgerkrieg schwer zerstörten Heimatstadt des 2011 brutal von den heutigen Machthabern ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi fanden große Solidaritätskundgebungen für Bani Walid statt.

Parlament läßt Premier bei Regierungsbildung durchfallen

10.10.2012. Das libysche Parlament hat mit 125 gegen 44 Stimmen den neuen „Premierminister“ Mustafa Abu Shagur und dessen Liste für eine Regierungsmannschaft eine deutliche Absage erteilt und somit seinen Rücktritt ausgelöst. Sowohl die beiden großen politischen Blöcke – die liberale Allianz der Nationalen Kräfte des politischen Chef-Opportunisten Mahmud Jibril, als auch der politische Arm der konservativen Muslimbruderschaft – und die große Anzahl der unabhängigen Abgeordneten lehnten die Ministervorschläge Abu Shagurs, der einen US-Paß besitzt und als „Kompromißkandidat“ gehandelt wurde ab, weil sie entweder ihre regionalen Interessen nicht berücksichtig sahen oder weil der Premier angeblich persönliche Freunde und Ghaddafi-Anhänger zu Ministern machen wollte.

NATO-Söldner bombardieren Bani Walid

10.10.2012. Die von der NATO angeheuerten islamistischen Schlächter-Banden aus der Hafenstadt Misrata haben einen Belagerungsring um die Stadt Bani Walid (die einzige größere noch halbweges intakte Stadt in Libyen) gezogen, blockieren alle Zufahrtswege und wollen die Stadt, welche angeblich von Ghaddafi-Anhängern kontrolliert wird, auf diese Weise aushungen. Mittlerweile haben ca. 1.000 Kämpfer aus Misrata einen Angriff auf die Stadt gestartet und beschießen sie mit Granaten, wobei bereits drei Zivilisten umgekommen sind; 16 NATO-Söldner wurden verhaftet, beim Versuch in die Stadt einzudringen.

Mörder von Ghaddafi-Sohn im Krankenhaus

8.10.2012. Einer der vier Ex-„Rebellen“, welche für die vor knapp einem Jahr erfolgte Ermordung von Mutassim al-Ghaddafi, Sohn des früheren Staatsoberhauptes, verantwortlich gemacht werden, wurde in Misrata in ein Krankenhaus eingeliefert, gab die pro-libysche Website „Libya SOS“ bekannt. Der Grüne Widerstand fahndet intensiv nach den vier Verbrechern, einer wurde bereits erwischt.

Voll aufs Maul: Angriff von Söldnern in Bani Walid abgewehrt

5.10.2012. Die libysche Stadt Bani Walid und ihre aus anderen Landesteilen angereisten Unterstützer haben einen Angriff der mit der NATO und dem derzeitigen libyschen Regime in Tripolis verbündeten islamistischen Horden aus der Hafenstadt Misrata verhindert und zurückgeschlagen. Die Warfalla, der größte Stamm Libyens, deren inoffizielle „Hauptstadt“ Bani Walid ist, haben daraufhin den für ihre Brutalität bekannten Misrata-Milizen offen den Krieg erklärt.

Verstärkung für Bani Walid

5.10.2012. Die von Anhängern der Jamahiriya (basisdemokratisches System unter Ghaddafi) kontrollierte libysche Stadt Bani Walid bereitet sich auf den Angriff der islamistischen NATO-Söldner aus Misrata vor und hat bereits rund um die Stadt Checkpoints zur Verteidigung errichtet. Die im Süden das Landes, ebenfalls von Pro-Jamahiriya- und neutralen Kräften kontrollierte Garnisonsstadt Sabha hat bereits Verstärkung nach Bani Walid geschickt und in Tripolis fand ein Treffen mit Vertretern des Alforjan-Stammes statt, welcher ebenfalls Bani Walid unterstützen wird.

Truppen aus Misrata planen Angriff auf Bani Walid

4.10.2012. Radikalislamische Banden, welche Misrata, die drittgrößte Stadt Libyens (über 300.000 Einwohner) schon seit über einem Jahr terrorisieren und auch für die Ermordung des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi verantwortlich sind, haben Verbände mit 42 Panzern, schwerer Artillerie und Grad-Raketenwerfen in Marsch gesetzt, um die 100.000-Einwohner-Stadt Bani Walid zu erobern, welche de facto von „Ghaddafi-Anhängern“ regiert wird und als „Hauptstadt“ der Warfalla, des größten libyschen Stammes, gilt. Wasser- und Stromversorgung, sowie Internetverbindungen nach Bani Walid haben die Islamisten bereits gekappt, nur der Flughafen und einige Stammesgebiete der Almnash haben noch Strom.

Gerücht über den Tod des früheren „Rebellen“-Chefs und Übergangspräsidenten Jalil sorgt für spontane Freudenfeste

4.10.2012. Zu Beginn der Woche sorgte das Gerücht, der 2011-12 als „Übergangspräsident“ agierende Chef der NATO-Kollaborateure, Mustafa Abdel Jalil, sei verstorben, für spontane Jubelfeiern und Freudenfeste in mehreren libyschen Städten. Wie sich aber später herausstellte, hat der frühere Henker (als Justizminister für die Todesurteile zuständig) unter Muammar al-Ghaddafi nur einen Leistenbruch erlitten und soll in Deutschland operiert werden.

Al-Qaida-Angriff bei Botschafterermordung unwahrscheinlich

1.10.2012. Die Wahrscheinlichkeit, daß es sich bei der Ermordung des US-Botschafters in Libyen, Chris Stevens, um einen Anschlag der radikal-islamischen Terrororganisation Al Qaida handelt, wird von Tag zu Tag geringer, seit nun auch bekannt ist, daß Stevens einer der Geldgeber für Al Qaida in Libyen war. Denn noch vor einem Jahr hatte Stevens die US-Vertretung bei den „Rebellen“ des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) gespielt und die Finanzierung von dessen Kämpfern mit frischen US-Dollars organisiert – Rückgrat der NTC-Kampfverbände bildeten die militärisch erfahrenen Al-Qaida-Kämpfer.

Wieder einer der Ghaddafi-Mörder gestorben

28.9.2012. Der 22-jährige Omran Shabaan, der im Oktober 2011 den flüchtenden Staatschef Muammar al-Ghaddafi aufspürte und an dessen Ermordung de facto beteiligt war und der im Juli diesen Jahres vom Grünen Widerstand entführt und verhört, dann aber zur medizinischen Behandlung freigelassen wurde, verstarb unter ungeklärten Umständen in einem französischen Krankenhaus. Auch der NTC-Heeres-Offizier Faraj Ahmed aus Garyan, der an der Verhaftung des früheren libyschen Sicherheitschefs Abdullah Senussi beteiligt war, starb bei einer Exekution des Grünen Widerstandes.

Libyscher Übergangspräsident in Bani Walid zu Vermittlungsgesprächen

28.9.2012. Der libysche Parlamentschef und Übergangspräsident Mohammed al-Margarief von der Splitterpartei Nationale Front besuchte die de facto autonome Stadt Bani Walid, die als „Hauptstadt“ des mächtigen Warfalla-Stammes und als Hochburg von Ghaddafi-Anhängern gilt, um die Kommune wieder zur Rückkehr in den Staatsverband zu bewegen. In einem Interview, das al-Margarief dieser Tage dem US-Sender NBC gab, widersprach der Übergangspräsident der westlichen Propaganda, daß die Ermordung des US-Botschafters in Benghasi das Ergebnis einer spontanen Rebellion wegen eines anti-islamischen Filmes sei, sondern erklärte, die Ermordung war ein sorgfältig geplanter Anschlag.

Grüner Widerstand vertreibt Regime-Söldner aus Brak

26.9.2012. Nachdem Söldner des herrschenden neoliberalen Regimes versuchten in der Stadt Brak, nördlich von Sabha gelegen, Anhänger des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi festzunehmen, entwickelten sich schnell Gefechte mit den Einheimischen und den Pro-Ghaddafi-Aktivisten, welche die Söldner aus der Stadt warfen und mindestens 17 von ihnen töteten. In einem Fernsehinterview bejammerten die geschlagenen Kämpfer der Regierungsmilizen, daß die Einwohner von Brak wesentlich besser bewaffnet seien, als sie selbst.

Sabha wehrt sich und schlägt „Strafexpedition“ zurück

26.9.2012. Nachdem zahlreiche Libyer u.a. eben auch in Sabha am 1. September die Revolution von Muammar al-Ghaddafi feierten, was vom neuen Regime verboten wurde, schickte dieses nun eine „Strafexpedition“ in die südliche Garnisonsstadt Sabha, um an Hand von sogenannten „Schwarzen Listen“ Verhaftungen von echten oder vermeintlichen Aktivisten der Jamahiriya (polit. basisdemokratisches System unter Ghaddafi). Die bewaffnete Bevölkerung der Stadt Sabha hat die Schergen des Pro-NATO-Regimes innerhalb kürzester Zeit vertrieben – zumal sie wütend ist, daß mit Abdullah Senussi, dem Schwager und Geheimdienstchef Ghaddafis, einer der ihren verhaftet wurde.

Bürger stürmen Hauptquartier von Salfisten-Miliz

24.9.2012. Mag auch der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi tot sein, seine Ideolgie von der „Selbstorganisation der Massen“ scheint lebendiger denn je, denn am Freitag haben zahlreiche Bürger im ostlibyschen Benghasi – bewaffnet mit Fleischermessern und Äxten – das Hauptquartier einer radikal-salafistischen Miliz gestürmt und diese aus der Stadt getrieben. Auch der Stützpunkt einer zweiten, dem NATO-Regime nahe stehenden Miliz wurde ebenfalls gestürmt, da die Bevölkerung nun offenbar genug von der brutalen Selbstherrlichkeit und Willkür der bewaffneten Banden hat.

Russischer Oppositionsführer zum libyschen Botschaftermord

21.9.2012. Gennadi Sjuganow, Oppositionsführer und Vorsitzender der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) hat erklärt, der US-Botschafter wäre in Libyen „wie der letzte Straßenköter“ erschossen wurden und er hätte „damit verdient, was er gesät habe“. US-Botschafter Chris Stevens hatte 2011 die Zerstörung des libyschen Staates durch die Ausrüstung und internationale Anerkennung bewaffneter terroristischer Banden, welche sich formal unter dem Deckmantel eines „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) zusammengeschlossen hatten, massiv unterstützt und war in zahlreiche Kriegsverbrechen verwickelt.

Libysche Flugawehr will US-Drohen abschießen!

21.9.2012. Entweder handelt es sich um Maulheldentum der Vertreter des libyschen Marionettenregimes oder dem Grünen Widerstand ist die angekündigte Unterwanderung der Sicherheitskräfte doch besser geglückt als gedacht, denn Vertreter des libyschen Militärs haben erklärt, US-Drohnen über Libyen nicht zu dulden, sondern abzuschießen. Der Flughafen von Benghasi wurde bereits durch das Regime gesperrt, damit der Luftabwehr keine zivilen Flugzeuge in die Quere kommen – derzeit sollen übrigens bereits 20 US-Drohnen zur Aufklärung über Libyen aktiv sein.

Anschlag auf tunesisches Konsulat war Rache für Auslieferung des „Ghaddafi-Premiers“

21.9.2012. Wie die Libyen-Expertin Angelika Gutsche, welche das Land häufig bereist, mitteilt, war der Sprengstoffanschlag vom 3. Juli 2012 auf das tunesische Konsulat in Tripolis eine Racheaktion für die Auslieferung von Baghdadi al-Mahmudi, dem letzten Premierminister des freien Libyens unter Ghaddafi, welchen die tunesische Regierung (übrigens über den Kopf des eigenen Staatsoberhauptes hinweg) an das von der NATO in Libyen installierte Folter-Regime ausgeliefert hatte. Frau Gutsche bestätigte die Einschätzung unserer Gruppe Frieden für Libyen!, daß in den etablierten Medien nur geschönte Berichte über den Wüstenstaat veröffentlicht werden (Stichwort „demokratische Wahlen“) und der Widerstand der Bevölkerung gegen die NATO-Kolonialisierung breiter ist, als lange angenommen.

Libyscher US-Botschafter vom Pöbel vor Ermordung vergewaltigt

20.9.2012. Alles deutet immer mehr auf eine Racheaktion für die Ermordung des früheren libyschen Staatschefs Muammar al-Ghaddafis hin: der Botschafter der USA, Chris Stevens, welcher letzte Woche von einem libyschen Mob gelyncht worden war und im letzten Jahr für die US-Hilfe für die Terror-Rebellen verantwortlich war, wurde nach neuesten Erkenntnissen auch noch vor seinem Tod vergewaltigt. Allerdings sind anale Vergewaltigungen kein Mittel des Grünen Widerstandes, sondern ein typisches Kampf- und Foltermittel radikaler Salafisten und Al-Qaida-Mitglieder, so daß die Mörder eher in dieser Ecke gesucht werden müssen.

Ist der Grüne Widerstand wieder auf dem Vormarsch?

17.9.2012. Es mehren sich vor allem im englischsprachigen Raum die Hinweise, daß die Anhänger von Ghaddafis Jamahiriya-System wieder im Kommen sind und sich still und leise in den Staatsapparaten festsetzen. Die 100.000-Einwohner-Stadt Bani Walid, welche sich Anfang des Jahres selbst von bewaffneten Banden der brutalen „Rebellen“ befreite, agiert mittlerweile wie ein Staat im Staat und soll das Zentrum dieser schleichenden Rebellion sein.

Russische Experten: USA selbst an Ermordung ihres Botschafters in Libyen schuld

17.9.2012. Evgeny Satanowski, der Präsident des Institutes für den Mittleren Osten in Moskau sagte, die amerikanische Führung soll nicht „ein Wort der Sympathie“ von den russischen Gegenübern erwarten und ergänzte, die Ermordung des libyschen US-Botschafters sei „eine Tragödie“ für dessen Familie „aber sein Blut ist an den Händen von Hillary Clinton und Barack Obama persönlich“, da sie 2011 mit ihrem Krieg die libysche Staatsordnung zerstört und das Virus der Gewalt in dem Land gesät haben. Alexej Puschkow, der Vorsitzende der Aussenpolitischen Kommission der Duma fragte über Twitter, ob denn die USA ernsthaft nach ihrem terroristischen Überfall auf Libyen Demokratie erwartet hätten und ergänzte: „Eine noch größere Überraschung erwartet sie in Syrien.“

Stellvertretender Inneminister beschuldigt Grünen Widerstand der Botschaftsattacke

17.9.2012. Die Ermordung des libyschen US-Botschafters Chris Stevens wird vom Regime in Tripolis offenbar gleich genutzt, um politische Gegner anzuschwärzen: der stellvertretende „Innenminister“ Wanis al-Sharif behauptet laut „Berliner Morgenpost“, Kämpfer des Grünen Widerstandes (allgemein als Ghaddafi-Anhänger bezeichnet) hätten die Proteste vor der Botschaft ausgenutzt und den Botschafter und seine Schergen ermordet. Obwohl es dafür keine Beweise gibt und auch keine grünen Fahnen bei dem Angriff gesehen wurden, hätte der Grüne Widerstand durchaus ein Motiv für eine Exekution von Stevens: dieser war 2011 der offizielle Verbindungsmann des Obama-Regimes mit den NATO-Söldnern des sogenannten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC), welcher grausame Massaker an der Zivilbevölkerung begangen hat, die legitime libysche Regierung stürzte und aus dem die derzeitige Diktatur in Libyen hervorgegangen ist.

Libyscher US-Botschafter vom Volk gelyncht!

14.9.2012. Sein Tod erinnerte an die Ermordung Muammar al-Ghaddafis und möglicherweise ist diese Symbolik nicht unbeabsichtigt, denn es mehren sich die Hinweise, daß der Angriff auf die US-amerikanische Botschaft in Benghasi, bei dem der US-Botschafter Chris Stevens und drei weitere Botschaftsangestellte ermordet wurden, exakt für den 11. September, den Jahrestag des Twin-Tower-Dramas geplant war. Das Internet wimmelt von Fotos, wie die halbnackte Leiche des Botschafters, der beim Überfall auf Libyen 2011 ein großer Förderer der „Rebellen“ war, durch die zornige Menge gereicht wird und geschleift wird – doch die NATO-Presse bemüht sich, sofort Al-Qaida, die von westlichen Geheimdiensten geformte islamistische Terrorgruppe, für den Angriff vernatwortlich zu machen, um eine Racheaktion des libyschen Volkes für die 2011 erlittenen Qualen auszuschließen (da die NATO-Bombardements ja offiziell eine „Befreiung“ waren).

Wieder ein „US-Amerikaner“ zum Marionetten-Premier gewählt

14.9.2012. Das libysche Parlament hat einen neuen „Premierminister“ von Washingtons Gnaden bestimmt: der als „Kompromißkandidat“ gehandelte Mustafa Abu Schagur, der den Islamisten nahe stehen soll, setzte sich gegen Mahmud Jibril – den Altmeister des politischen Opportunismus in Libyen (erst pro-Ghaddafi, dann pro NATO und jetzt pro Islamismus) durch. Schagur wurde zwar in Libyen geboren, lebt aber bereits seit den 80iger Jahren in den USA und kennt die realen Verhältnisse in dem arabischen Land kaum.

Botschaft gestürmt und US-Botschafter in Libyen ermordet

13.9.2012. Das kommt davon, wenn der Westen Islamisten in Libyen hochpäppelt: Wütende Demonstranten stürmten wegen eines islamfeindliches Videos aus den USA die US-amerikanischen Botschaften in Benghasi und Kairo, ermordeten in Libyen den US-Botschafter und drei weitere US-Diplomaten und schleiften die halbnackten Leichen durch die Straße. Die US-Regierung kann nun in aller Ruhe in sich gehen und sich die Frage stellen: Wäre dies auch passiert, wenn man Libyen im letzten Jahr nicht zerstört und Staatschef Ghaddafi nicht gestürzt und getötet hätte – wohl kaum!

Bevölkerung von Bani Walid und Zliten feiern Ghaddafis Revolution

7.9.2012. In den östlich von Tripolis gelegenen Städten Bani Walid und Zlitan haben Einwohner die 1.-September-Revolution des 2011 ermordeten Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi gefeiert, wie entsprechende Videos im Internet belegen. Das derzeitige von der NATO installierte Regime hat derartige Feiern unter Strafe gestellt – der Rückhalt der „Grünen Revolution“ Ghaddafis ist aber noch immer groß in der Bevölkerung.

Libyscher Geheimdienstchef mit Bombe getötet

4.9.2012. Einer der führenden Köpfe (ein Name wurde nicht genannt) des neuen libyschen Geheimdienstes wurde in Benghasi durch eine Autobombe in seinem Fahrzeug getötet. Sowohl die Anhänger des gestürzten volksdemokratischen Jamahiriya-Systems („Grüner Widerstand“), als auch radikale Islamisten kämpfen gegen das Regime, welches die NATO den Libyern aufgezwungen hat.

Grüner Fahnenappell in Al-Kufra

31.8.2012. Ein aktuelles Youtube-Video aus der libyschen Oasenstadt Al-Kufra zeigt eine kleine Gruppe Soldaten, welche auf einem Platz, umringt von zahlreichen neugierigen Zivilisten einen kleinen Fahnenappell abhält und feierlich eine grüne Flagge einholt. Die Flagge wird von den Anwesenden in die Kamera gehalten und bejubelt – ein Beweis dafür, daß der Rückhalt, den das politische System der Volkskongresse von Ex-Staatschef Muammar al-Ghaddafi mehr Rückhalt im Volk genossen hat, als uns die Westpresse glauben machen möchte.

Rücktritt vom Rücktritt: Libyscher Innenminister nimmt sein Amt wieder auf

31.8.2012. Fawzi Abdelali, Innenminister der völlig machtlosen, von der NATO eingesetzten „Übergangsregierung“ hat sein Amt wieder aufgenommen, nach dem er Tage zuvor seinen Rücktritt erklärt hatte, weil das neugewählte „Parlament“ Kritik daran geäußert hatte, daß die Sicherheitskräfte nicht einschritten, als bewaffnete islamistische Chaoten (sogenannte „Salafisten“) Moscheens zerstört, Gräber geplündert und Schreine abgerissen hatten, da diese von Gruppen genutzt wurden, die einen gemäßigten Islam praktizieren (sogenannte „Sufis“). Als Begründung für die Zurückhaltung der Sicherheitskräfte gab Abdelali an, daß die einst von der NATO unterstützten Salafisten besser bewaffnet seien und man ihre zahlenmäßige Stärke nicht ignorieren könne – sie hatte 2011 den libyschen Staatschef Muammar al-Ghaddafi und tausende andere Libyer bestialisch ermordet.

Libyen: Zintan-Brigaden weigern sich, gegen Bani Walid vorzurücken

31.8.2012. Nach uns vorliegenden Informationen mobilisieren bewaffnete Gruppen sogenannter „revolutionärer“ Milizen aus Misrata und Az-Zawiyah Kämpfer für einen Angriff auf die Stadt Bani Walid, in der als letzter größerer Stadt Libyens eine gewisse Sicherheit und Normalität herrscht und die von Kräften regiert wird, die dem 2011 gestürzten Jamahiriya-System Ghaddafis wohlwollend oder neutral gegenüberstehen. Allerdings haben sich die bekannten Brigaden aus der Stadt Zintan bisher geweigert, an dem Aufmarsch teilzunehmen und setzen stattdessen auf gute Nachbarschaft zum nahegelegenen Bani Walid.

Libysche Salafisten ermorden 16 Demonstranten

31.8.2012. Nachdem radikal-islamische Chaoten („Salafisten“) in der Stadt Sliten östlich von Tripolis begonnen hatten, Moscheen und Gräber abzureißen, da die Totenverehrung „unislamisch“ sei, machten die Anwohner ihrem Unmut Luft und protestierten gegen die steinzeitislamischen Bilderstürmer. Die Salafisten töteten 16 der (möglicherweise auch bewaffneten) Protestier auf der Stelle und setzten ihr schändliches Treiben fort – während die zahlenmäßig unterlegenen „Sicherheitskräfte“ des neuen, von der NATO in Tripolis installierten Regimes nur Maulaffenfeil hielten.

Ghaddafi-Anhänger hätten angeblich die Sciherheitskräfte unterwandert

28.8.2012. Nach Angaben der Behörden des von der NATO ins Amt gehievten Regimes haben die Anhänger des volksdemokratischen Jamahiriya-Systems, welches vom 2011 ermordeten Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi begründet wurde, angeblich die Sicherheitskräfte unterwandert. Nun kann dies eine Ausrede des herrschenden Regimes sein, um die unzulängliche Sicherheitslage im Land zu erklären, aber andererseits wurden zahlreiche Polizisten und Militärs von der alten Regierung übernommen und der sich auf Ghaddafi berufende sogenannte Grüne Widerstand hatte bereits 2011 die Unterwanderung der Sicherheitskräfte des neuen Regimes als Ziel ausgegeben.

Gefechte in Tarhuna mit Grünem Widerstand

25.8.2012. Die Truppen des von der NATO eingesetzten fundamentalistischen Regimes in Libyen haben sich Gefechte mit dem Grünen Widerstand, den Anhängern des gestürzten volksdemokratischen „Jamahiriya“-Systems von Muammar al-Ghaddafi, in der Kleinstadt Tarhuna geliefert. Aktivisten aus Tarhuna werden Bombenanschläge auf Schaltzentralen des Regimes in Tripolis zur Last gelegt, eine ehemalige „Rebellen“-Miliz aus Tarhuna unterstützte die grünen Aktivisten, so daß die Regierung jetzt 100 Panzer und 30 Raketenwerfer dieser Miliz beschlagnahmte.

Dr. Yusuf Shakir ist wieder on Air

24.8.2012. Der bekannte TV-Moderator Dr. Yusuf Shakir, welcher nach dem Sturz des volksdemokratischen Jamahiriya-Systems in den Untergrund gegangen war, hat sich wieder mit einigen neuen Videobotschaften zu Wort gemeldet, welche auf Youtube einzusehen sind. Shakir ist eines der letzten prominenten Gesichter des libyschen Staates, welche das Land noch nicht verlassen haben, verhaftet oder getötet wurden und er möchte mit seinen Botschaften dem Grünen Widerstand Mut machen, weiter für die Befreiung Libyens zu kämpfen.

Al-Qaida-Partei fiel bei den „Wahlen“ komplett durch

24.8.2012. Die Partei Al Watan (zu deutsch: Das Vaterland) des radikalislamischen Al-Qaida-Mitgliedes, ehemaligen Afghanistan-Kämpfers und derzeitigen einflußreichen Militärgouverneur von Tripolis, Abdelhakim Bel Hadsch, hat, obwohl sie zuvor in den westlichen Medien als bedeutender politischer Mitspieler gehandelt worden war, bei den libyschen „Parlamentswahlen“ kein einziges Mandat erringen können. Die Libyer haben offensichtlich nicht vergessen, daß die vom US-Geheimdienst gesteuerte Terrororganisation Al-Qaida für die Zerstörung ihres Landes maßgeblich verantwortlich war und ist.

Grüner Widerstand verübt Anschläge auf Schaltzentralen des Regimes

21.8.2012. Der Grüne Widerstand hat Sprengstoffanschläge auf das Verteidigungsministerium und die Verwaltung des Innenministeriums mittels Autobomben durchgeführt, wie diverse deutsche Tageszeitungen berichten. Selbst ein Vertreter des Obersten Sicherheitskomitees des von der NATO ins Amt gebombten Regimes mußte einräumen, daß es sich um ein weitverzweigtes Widerstandsnetzwerk handele.

Libyen: Ehemaliger „Rebellen“-Minister Tarhouni scheiterte mit seiner Partei

21.8.2012. Der in den 80iger Jahren noch als Kopf einer marxistischen Oppositionsgruppe fungierende Ali Tarhouni, der in die USA auswanderte, dort als Wirtschaftsprofessor tätig war und 2011 als „Finanz- und Erdölminister“ der NATO-Rebellen den imperialistischen Überfall auf Libyen massiv unterstützte, ist mit der seiner Zentrumspartei, die nur zwei von 200 Sitzen im neuen libyschen Parlament erhielt, gescheitert. Tarhouni gilt als Kritiker Katars und hatte sich mit seiner Partei nicht der Allianz der Nationalen Kräfte von Ex-„Rebellenpremier“ Mahmud Jibril angeschlossen.

Totale Pressezensur in Libyen

20.8.2012. Wie die Online-Zeitung NEOPresse berichtet, hat das herrschende Pro-NATO-Regime eine knallharte Pressezensur durchgesetzt, weshalb auch kaum noch kritische Nachrichten aus dem überfallenen Land am Mittelmeer kommen. Selbst westlichen Journalisten ist es nicht mehr erlaubt, so ohne weiteres Fotos zu machen – so wurde eine IPS-Korrespondentin, welche ein Scharmützel zwischen Anhängern von Ghaddafis Volksmassenstaat („Jamahiriya“) und den Söldnern des NATO-Regimes beobachtet hatte, von Letzteren mit einem AK-47 Sturmgewehr bedroht.

Ghaddafi-Anhänger sorgen weiter für Unruhe

20.8.2012. Die rigide Repressionspolitik desherrschenden Regimes hat die Anhänger des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi zunächst erst einmal zum Abtauchen gezwungen, zumal es in Libyen größtenteils offene Wüste und somit wenige Möglichkeiten zur Führung eines Guerilla-Krieges gibt. Allerdings haben die Ghaddafi-Anhänger („Grüner Widerstand“) in letzter Zeit Sabotageakte, Sprengstoffanschläge, Exekutionen von Verrätern und Gefangenenbefreiungen durchgeführt und in Tripolis haben viele „Grüne“ ihre Waffen wegen der andauernden Razzien einfach vergraben, wie die Online-Zeitung NEOPresse berichtet.

Ghaddafi-Anhänger jagen NATO-Kollaborateure

20.8.2012. Aktivisten des Grünen Widerstandes haben in der Region um Benghasi 14 Verräter, welche 2011 mit wichtigen Informationen zu den NATO-Rebellen übergelaufen waren, liquidiert. Grün war die Farbe der Flagge Libyens unter Muammar al-Ghaddafi, daher die Bezeichnung „Grüner Widerstand“, die mit der ehemaligen Friedens- und Umweltpartei in Deutschland nichts zu tun hat.

Grüner Widerstand: Gefangene befreit und Söldner-General getötet

14.8.2012. Acht politische Gefangene, welche ohne Gerichtsprozeß im Al-Fornaj-Gefängnis in Tripolis inhaftiert waren, konnten dieser Tage vom Grünen Widerstand befreit werden, während Gefangene im Ain-Zara-Gefängnis der Hauptstadt den Wärtern die Maschinenpistolen entwendeten und das Gefängnis anzündeten. Der Angehörige der Söldnerarmee des derzeitigen libyschen Regimes, General Mohammed Hadiya al-Feitouri, wurde am Freitag durch den Grünen Widerstand nach dem Verlassen einer Moschee in Benghasi erschossen, ebenso wie der NATO-Terrorist Walid Souissi in Jadida.

Mitglied einer ehemaligen Terroristengruppe zum Parlamentschef gewählt

13.8.2012. Das libysche „Parlament“ hat mit dem, in den Mainstream-Medien als „Pro-Islamisten“ bezeichneten, Mohamed al-Megarief ein Mitglied der Nationalen Front zur Befreiung Libyens (NFSL) zum Parlamentschef (und damit defacto zum Staatsoberhaupt) gewählt, wobei al-Megarief 113 Stimmen und sein Gegner, der als unabhängig und liberal geltende Ali Sidan 85 Stimmen erhielt. Die NFSL, welche im heutigen libyschen Parlament nur drei Sitze hat, wurde in den 80iger Jahren von der CIA im Tschad aufgebaut und finanziert, um von da aus mittels Terror- und Sabotageakten die libysche Regierung zu stürzen und mußte nach der Machtübernahme durch Idriss Déby 1990 den Tschad verlassen.

„Nationaler Übergangsrat“ löst sich auf

10.8.2012. Der von der NATO ins Amt gebombte „Nationale Übergangsrat“ NTC, unter dessen Terrorherrschaft und der seiner untereinander konkurrierenden Milizen die Libyer seit dem Sturz des langjährigen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi zu leiden haben, hat sich aufgelöst und die „Macht“ offiziell an das vor wenigen Wochen in einer manipulierten Wahl bestellte Parlament abgegeben. Welche Art von hinterwäldlerischer „Demokratie“ die Libyer zu erwarten haben, machte das Verhalten von NTC-Chef Mustafa Abdel Jalil, der offen für die Einführung der Scharia und der Vielweiberei wirbt, deutlich, als er eine Moderatorin, welche unverschleiert war, mitten im Festakt von der Bühne jagte.

Libyens „Übergangspräsident“ bestätigt Aktivitäten von Ghaddafi-Anhängern

9.8.2012. Der scheidende, von der NATO eingesetzte „Übergangspräsident“ Mustafa Abdel Jalil sagte in seiner Rede, daß es nach wie vor noch Anhänger des gestürzten und gelynchten Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi gäbe und diese noch militärisch aktiv seien. Jalil steht dem sogenannten „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) vor, welcher mittels einer westlichen Militärintervention an die Macht gebracht wurde, mit dem Auftrag die Bodenschätze Libyens zu privatisieren.

Anschlag auf Gebäude des Militärgeheimdienstes

6.8.2012. Angehörige des Grünen Widerstandes haben mit einer Autobombe einen Bombenanschlag auf das Gebäude des gefürchteten Militärgeheimdienstes des neuen, von der NATO eingesetzten Regimes in Benghasi durchgeführt, wobei das Gebäude stark beschädigt wurde. Kurz zuvor hatte es Demonstrationen in Benghasi gegeben, bei denen die Flagge Katars, welches das NTC-Regime unterstützt, verbrannt wurde.

Saadi al-Ghaddafi fühlt sich nicht sicher im Niger

6.8.2012. Saadi al-Ghaddafi, ein Sohn des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, möchte nach eigenen Angaben den Niger verlassen, da er sich dort nicht mehr sicher fühle und mit Anschlägen oder einer Entführung durch das in Libyen „herrschende“ NTC-Regime. Niger hat Saadi ein Aufenthaltsrecht zugebilligt, nachdem er 2011 in den Sahelstaat geflohen war und wolle ihn nicht nach Libyen ausliefern, solange dort die Todesstrafe existiert und keine fairen Gerichtsprozesse zu erwarten sind.

Saif al-Islam will lieber in Den Haag als in Tripolis vor Gericht stehen

3.8.2012. Saif al-Islam Ghaddafi, Sohn des 2011 bestialisch ermordeten libyschen Staatschefs Muammar al-Ghaddafi, will nach Angaben der deutschen Mainsream-Presse angeblich lieber vor dem sogenannten „Internationalen Strafgerichtshof“ (IStGh) in Den Haag vor Gericht gestellt werden, als durch das NTC-Regime in Tipolis. Sowohl beim de facto der NATO unterstellten IStGH, als auch bei einem Gericht des NATO/NTC-Regimes in Tripolis hat Saif al-Islam keinen fairen Prozeß zu erwarten – nur dürfte er in Den Haag wenigstens keine körperliche Folter und Todesstrafe zu erwarten haben.

NTC-kritische Stämme bilden Allianz

26.7.2012. Mittlerweile haben sich Stämme, welche der 2011 gestürzten, legitimen Regierung nahestehen wie die Warfalla, die Gaddafa sowie Teile der Tarhuna und der Maschaschia, nach einer Konferenz in Bani Walid und in Sabha zusammengeschlossen, um ihre Rechte effektiver verteidigen zu können. Ganze Teile Libyens entziehen sich immer mehr der Kontrolle des NATO/NTC-Regimes – so z.B. haben Städte wie Sabha oder Bani Walid ihrere eigene, von Tripolis unabhängige Administration aufgebaut.

Grüner Widerstand: 30 NATO-Terroristen neutralisiert

23.7.2012. Nach zweittägigen Gefechten in Tripolis zwischen Kämpfern des Grünen Widerstandes und Söldnern des NATO/NTC-Regimes wurden 23 pro-westliche Söldner ausgeschaltet, die nun keine Gefahr für die Zivilbevölkerung mehr darstellen. Bereits drei vorher konnten Scharfschützen des Grünen Widerstandes sieben weitere NATO-Terroristen neutralisieren, darunter einen Al-Qaida-nahen Kommandanten im Stadtteil Abu Salim.

Mauretanien lehnt Senussis Auslieferung an Libyen ab

23.7.2012. Die mauretanische Regierung hat die Auslieferung des früheren libyschen Geheimdienstchefs Abdullah al-Senussi an die NATO-Söldner des sogenannten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) in Libyen abgelehnt, ebenso wie das Kopfgeld-Angebot für den Inhaftierten mit Verweis auf die gängige Folterpraxis des in der westlichen Medien-Lyrik als „Demokratie“ besungenen Terror-Regimes. Auch von Algerien verlangt das neue Regime in Libyen die Auslieferung von Ghaddafis Ehefrau, seiner Tochter Aisha und ihrer zwei Brüder Mohammed und Hanibal.

Libyen-„Wahl“: NATO-Verräter wurden abgestraft

23.7.2012. Bei genauerem Hinsehen wurden die Verräter, welche mit der NATO zusammen im letzten Jahr die Zerstörung Libyens organisierten, eigentlich gar nicht Sieger der Wahl, denn Mahmoud Jibrils heterogene Allianz besteht aus über 60 Parteien und bekam nur 39 von 200 Sitzen. Die Nationale Front für die Rettung Libyens (NFSL), welche eine bedeutende Exil-Organisation der Opposition ist, die seit den 80iger Jahren vom Westen gegen Ghaddafi unterstützt wurde und der sowohl der „Premierminister“ Abdurrahim al-Kib und auch der „Militärchef“ und CIA-Mitarbeiter Khalifa al-Hiftar angehören, bekam insgesamt nur 3 Sitze, was etwas über den wirklichen Rückhalt dieser Gruppierung in der Bevölkerung aussagt.

Wie die „Rebellen“ in Bani Walid wüteten

23.7.2012. Der Journalist Alfred Hackensberger, der für die Mainstream-Presse schreibt, stellte bei einem Besuch der libyschen Stadt Bani Walid (ca. 100.000 Einwohner), die von einem Rat von Stammesältesten regiert wird, fest: „In Bani Walid sind keine Waffen und Militärfahrzeuge auf den Straßen zu sehen… es existieren keine Checkpoints, an denen Milizionäre nach Lust und Laune Autos und Papiere kontrollieren“ und man habe „in Bani Walid das seltsame Gefühl, dass dort so etwas wie Ordnung und Sicherheit herrscht.“ Als aber die von der NATO gesponserten Söldner (in der West-Presse als „Rebellen“ verniedlicht) die Stadt im Oktober eroberten, hätten sie „Geschäfte ausgeräumt, 4.000 Autos gestohlen, 300 Häuser geplündert und angefackelt, wobei man vorher Fußböden aufriss und Gärten umgrub, in denen man Geld- und Schmuckverstecke vermutete“, von den zahlreichen Morden und Menschenrechtsverletzungen ganz zu schweigen.

Analyse in zwei Sätzen: Was das libysche Wahlergebis wirklich verrät!

20.7.2012. Während die Westpresse trompete, die „Liberalen“ hätten die „Wahl“in Libyen, zu der wesentliche Oppositionskräfte nicht zugelassen waren, gewonnen, zeigt sich bei genauerem Hinsehen, daß die besagte Allianz der Nationalen Kräfte (39 von 200 Sitzen) keine „liberale“ Partei ist, sondern ein Wahlbündnis aus über 60 verschiedenen Parteien unterschiedlichster Ideologie, die nur die Ablehnung der Islamisten eint. Frontmann der Parteienallianz ist der neoliberale Wendehals Mahmud Jibril, der deswegen als Leitfigur von den Libyern akzeptiert wurde, weil er ein Warfalla ist (also ein Angehöriger des größten Stammes in Libyen) und dessen Allianz nicht wegen ihrer Programmatik, sondern der Clanzugehörigkeit ihres Anführers so gut abschnitt.

Das libysche Volk „wählt“ einen Schlächter!

20.7.2012. Mit dem Sieg des Wahlbündnisses Allianz der Nationalen Kräfte hat auch dessen Frontmann Mahmud Jibril einen Sieg davon getragen – allerdings ist dieser Mann mit verantwortlich für den Genozid an den dunkelhäutigen Minderheiten, der sich heute immer noch in Libyen abspielt. So sagte Jibril, angesprochen auf die Verteibungen und das Schlachthaus, daß die islamistischen „Rebellen“ aus Misrata in der Pro-Ghaddafi-Stadt Tawergha anrichteten, dies sei Angelegenheit der Misratis und niemand habe das Recht sich einzumischen – und ließ zu, daß sein eigenes Volk abgeschlachtet wurde.

Beteiligter am Ghaddafi-Mord festgenommen

20.7.2012. Die von moderaten Stammesältesten geführte Stadt Bani Walid hat einen der Täter, welche bei der Ermordung des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi aktiv dabeigewesen sind, festnehmen lassen. Ein Foto zeigt den Betroffenen u.a. wie er Ghaddafi am Tage seiner Ermordung am Kragen packt und ihn mit dem Gesicht zur Wand stellt.

Parteien in Libyen zur Wahl

16.7.2012. Zahlreiche Parteien haben sich nach dem Umsturz in Libyen gebildet, einige sollen kurz genannt werden: die Allianz der Nationalen Kräfte, ein Bündnis von über 40 kleineren, eher säkulären Parteien unter dem früheren neoliberalen Marionettenpremier des NTC, Mahmud Jibril; die islamisch-konservative Partei für Demokratie und Entwicklung (PRD), welche den Muslimbrüdern nahe steht, die radikal-islamische Partei Vaterland (al-Wattan) des Militärgouverneurs von Tripolis und früheren CIA- und Al-Qaida-Mitarbeiters Abdelhakim Bel Hadsch, die Nationale Zentrumspartei (NCP) des ehemaligen Marxisten und NTC-„Finanzministers“ Ali Tarhouni, die auch Jibrils Allianz angehört und von sich sagt, sie verkörpere die politische Mitte Libyens. Ferner gibt es noch die Nationale Front Partei, welche dem „Premierminister“ Abdurrahim al-Kib nahe steht und sich aus der vom CIA in den 80iger Jahren finanzierten Exil-Terrorgruppe Nationale Front für die Befreiung von Libyen (NFSL) entwickelt hat; die Union für die Heimat, die von Abdulrahman al-Suwayhili angeführt wird, der bereits in den 1970er Jahren in Opposition gegen Gaddafi geriet; es existiert auch noch eine winzige, aber langlebige Kommunistische Partei Libyens; während sich die Anhänger Muammar al-Ghaddafis in der Libyschen Nationalen Volksbewegung (LPNM) unter Generalmajor Khuwaildi al-Hamidi sammeln – die Bewegung wurde aber nicht zur „Wahl“ zugelassen, zumal sie diese Farce offensichtlich sowieso boykottiert hätte.

Steht die libysche Muslimbruderschaft Saif al-Islam Ghaddafi nahe?

16.7.2012. Wie Jean Shaoul in seinem durchaus kritischen Artikel „Marionettenregime in Libyen nutzt Wahlen als demokratischen Deckmantel“ schreibt, hätte die libysche Muslimbruderschaft, welche zur Wahl mit der Partei für Recht und Entwicklung antrat, „enge Verbindungen“ zum Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, Saif al-Islam, gepflegt und sich mit diesem „verbündet“. Über das genaue Datum dieser Allianz wurde nichts bekannt – die Muslimbrüder gelten als islamisch-konservativ, sind aber keine Radikalislamisten.

Grüne Flaggen in Tripolis während der „Wahl“-Farce

13.7.2012. Mit dem Hissen von grünen Flaggen während der „Wahl“ wollten die vom Wählen ausgeschlossenen Anhänger der Jamahiriya gegen die groteske Inszenierung der Wahl-Komödie protestieren. Die Ghaddafi-Flaggen flatterten u.a. im Stadtteil Abu Salim und auf dem Gelände der Salahideen-Universität.

Liberale „Wahlsieger“ gefährden die Einheit des Staates

13.7.2012. Mit dem Wahlsieg der neoliberalen Allianz der Nationalen Kräfte ist auch die Einheit des libyschen Staates weiterhin bedroht, denn die Allianz spricht sich in ihrem Programm für eine weitere Dezentralisierung Libyens aus. Bereits unter Revolutionsführer Ghaddafi hatte die Dezentralisierung des heterogenen und fragilen Staates begonnen und den lokalen Stämmen und Provinzen mehr Entscheidungsfreiheit gelassen.

In Libyen fand angeblich eine „Wahl“ statt

10.7.2012. Soviel zum Demokratieverständnis der westlichen Elite: während die Hälfte der Bevölkerung gar nicht zum Urnengang gehen konnte, weil sie sich nicht als Wähler registrieren lassen konnte, in etlichen Landesteilen die kommunalen Verwaltungen die Wahl boykottierten und sich nicht daran beteiligten und die Anhänger der Jamahiriya, die stärkste politische Kraft im Land, gar nicht zur Wahl zugelassen wurden, lobten sowohl der US-amerikanische Despot Barack Obama, als auch zahlreiche Funktionäre der EU und die westlichen Massenmedien die angeblich „erste freie Wahl“ Libyens. Zugelassen waren übrigens nur radikale Islamisten, westlich orientierte Neoliberale und separatistisch orientierte Gruppierungen.

Neoliberale liegen bei „Wahl“ vorn

10.7.2012. Angeblich liegt laut Hochrechnungen die Allianz der Nationalen Kräfte, ein Bündnis von über 40 kleineren Parteien unter Führung des „Turbo-Reformers“ Mahmud Jibril, der lieber heute als morgen alle Bodenschätze an ausländische „Investoren“ verschleudern möchte, vor den islamistischen Muslimbrüdern. Als weitere bedeutende Kräfte konnten sich die Partei Vaterland des ehemaligen Al-Qaida-Fanatikers Abdelhakim Bel Hadsch und die Nationale Front, ein Bündnis von „Revolutionären“ (was immer die West-Presse darunter versteht) etablieren.

Libysche Bevölkerung protestiert gegen Wahlfarce

10.7.2012. Die libysche Bevölkerung ist offenbar – entgegen der Propaganda-Meldungen in den westlichen Massenmedien – nicht bereit, die „Wahl“-Farce zu akzeptieren, mit der die NATO im Nachhinein ihrem brutalen Überfall auf Libyen einen scheindemokratischen Anstrich verpassen will. Von 1.554 Wahllokalen wurden über 100 durch Sabotage-Akte lahmgelegt und konnten nicht öffnen, in den Wüstenstädten Jalu und Odschla konnte nicht gewählt werden, weil Demonstranten die Landebahn für das Flugzeug mit den Wahlzetteln blockierten und während Ghaddafi-Anhänger einen Hubschrauber mit Wahlunterlagen abschossen, verbrannten in Benghasi Anhänger der Separatisten ihre Wahlzettel – „Demokratie“ auf libysch!

Ghaddafi-Anwältin: Fairer Prozeß in Libyen unmöglich!

10.7.2012. Die vom sogenannten Internationalen Strafgerichtshof (IStGh) gestellte Pflichtverteidigerin Melinda Taylor, welche den Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, Saif al-Islam, vertritt, hat nach ihrer Rückkehr aus Libyen erklärt, daß ein „fairer Prozeß in Libyen unmöglich“ sei und daß das Recht von Ghaddafi jr. auf einen solchen Prozeß „unwiderruflich verletzt“ wurde. „Die jüngsten Ereignisse haben gezeigt, dass es für Herrn Gaddafi unmöglich sein wird, von einem libyschen Gericht unabhängig und objektiv behandelt zu werden,“ sagte Taylor, die selbst in Libyen einige Wochen inhaftiert wurde, weil sie ihrem Mandanten einen Brief eines früheren Familienfreundes zugesteckt hatte.

Wahlsieg der Islamisten befürchtet – Demo gegen „Föderalismus“

9.7.2012. InternationaleExperten befürchten einen Wahlsieg der radikalen Islamisten bei der „Wahl“ zur Verfassungsgebenden Versammlung und erklären dies damit, daß viele Libyer unter dem Jamahiriya-System Ghaddafis, welche fortschrittliche Frauenrechte verordnet hatte, aus „Protest“ dagegen in die Religiosität flüchteten, was nun den Boden bietet, auf dem die Saat von Moslembrüdern und Salafisten aufgeht. Derweil gab es in Benghasi übrigens eine Demonstration von mehreren Tausend Libyern, welche sich für einen Einheitsstaat und gegen eine „Föderation“ der drei Landesteile Tripolitanien, Cyrenaika und Fezzan aussprachen.

Am Wochenende wird in Libyen „gewählt“

6.7.2012. Am 7. Juli läßt das von der NATO eingesetzte NTC-Regime eine „Verfassungsgebende Versammlung“ wählen, wobei das Ergebnis schon von vornherein feststeht, da die Anhänger Muammar al-Ghaddafis, die Umfragen zu Folge bis zu 70% der Stimmen hätten bekommen können, gar nicht zur Wahl antreten dürfen, sondern nur von den NATO-Kollaborateuren handverlesene Kandidaten und Gruppierungen. Als besonders „stark“ werden von den Mainstream-Medien die neoliberale Allianz der Nationalen Kräfte des früheren NATO-Marionettenpremiers Mahmoud Jibril, die Partei Al-Wattan (Vaterland) des radikalen Islamisten Abdelhakim Bel Hadsch und die konservativ-islamischen Muslimbrüder eingestuft – keine rosigen Aussichten für ein „demokratisches“ Libyen.

Grüner Widerstand fordert Freilassung von Ex-Premier und brennt zwei Banken ab

4.7.2012. Der Grüne Widerstand hat im Rahmen der vom oppositionellen libyschen Nachrichtenportal „Mathaba“ lancierten Kampagne Burn the Banker`s Money! Free the People`s Secretary!zur Befreiung des vom NTC-Regime verschleppten früheren Premierministers Bagdadi al-Mahmudi die libysche Nationalbank am Grünen Platz in Tripolis und eine weitere Bank überfallen und niedergebrannt – ebenso wie das eingelagerte Geld, dessen die „Grünen“ habhaft werden konnten. Inzwischen wurden auch die vier in Zintan inhaftierten Mitarbeiter des sogenannten „Internationalen Strafgerichtshofes“ (IStGh) wieder freigelassen und durften ausreisen – ermittelt gegen sie wird aber weiter.

Libyen: Wahlkampf mit Einschüchterungen

4.7.2012. Kurz vor den als Alibi für die internationale Gemeinschaft veranstalteten „Wahlen“, an welcher nur Kandidaten und Parteien teilnehmen dürfen, welche die NATO-Bombardements Libyens 2011 gut finden, mehren sich Klagen über Repressalien gegen Kandidaten und der Stadtrat von Al-Kufra hat bereits eine Verschiebung der Wahl beschlossen. Zahlreiche Kandidaten und eine ungenannt bleibende „säkulare Partei in Tripolis“ beklagten Todesdrohungen, während Unbekannte das Wahlkampfbüro der Muslimbrüder im Bezirk Al-Marj heruntergebrannt hätten – „demokratischer“ Wahlkampf á la NATO eben.

Grüner Widerstand „bedankt“ sich bei Tunesien für die Auslieferung von Ex-Premier al-Bagdadi an NTC

3.7.2012. Mit einem Sprengstoffanschlag auf das tunesische Konsulat in Tripolis hat sich der Grüne Widerstand für die Auslieferung des letzten libyschen Premierministern Mahmudi al-Bagdadi an das brutale, von der NATO eingesetzteNTC-Regime, revanigiert. Auch in Tunesien protestierten Hunderte gegen die Auslieferung von al-Bagdadi, dem in Libyen unter dem neuen Regime, Folter und Tod drohen.

Libyen: Bewaffnete Separatisten stürmen Wahlkommission

3.7.2012. Bewaffnete Anhänger derjenigen Kräfte, welche die Ostregion Cyrenaika abspalten wollen, haben die Wahlkommission von Benghasi überfallen und im Gebäude Schäden angerichtet. In Kufra gab es wieder heftige Kämpfe zwischen den Stammeskriegern der Toubou und dem Stamm Swai, die insgesamt fast 50 Tote forderten.

Untersuchungsrichter in Libyen ermordet – war selbst in Mordfall Younes verwickelt

29.6.2012. DerRichter Jumaa al-Jaswi wurde vor einigen Tagen aus einem fahrenden Auto heraus ershossen – Al-Jawsi war einer von 18 Verdächtigen in dem Mordfall an dem „Rebellen“-Führer Abdelfattah Younes. Dieser wurde von al-Jaswi nach Bengasi bestellt, wo er von Islamisten auf brutale Weise ermordet wurde, da Younes offenbar ein Gegner des libyschen Ausverkaufs in der Frage der Rohstoffe gewesen ist.

Benghasi: Islamisten terrorisieren Bevölkerung

29.6.2012. Bewaffnete Salafisten-Banden – früher von Ghaddafi klein gehalten – versuchen aus Libyen einen mittelalterlichen Gottesstaat zu machen und zwingen die Zivilbevölkerung ihre abstrusen Vorschriften zu befolgen. So zerstörten sie bereits zwei Schönheitssalons und erließen ein striktes Fahrverbot für Frauen.

Grüner Widerstand verfügt offenbar über russische Raketenwerfer

29.6.2012. Wie ein Youtube-Video, welches mit dem 21.6.2012 datiert ist, verfügt der Grüne Widerstand in Libyen offenbar über mobile Raktenwerfer aus sowjetischer Bauart. Auf dem Video sieht man einen Konvoi von bewaffneten Männern mit zivilen Fahrzeugen und auch einigen russischen Militär-LKW (vom Typ ZIL oder Ural?), auf welchen Raketenwerfer montiert waren.

US-Experte: Kleine Gruppe von Leuten streicht in Libyen die Ölgewinne ein

29.6.2012. Nach Angaben von Daniel Serwer, Professor für Konfliktmanagement an der Johns Hopkins University in Washington, ist Libyen ein reiches Land, daß über viele Ressourcen verfügt, aber die Menschen lebten in ärmlichen Verhältnissen „wie im Jemen. Der Profit von Gas und Öl geht gänzlich an eine kleine Gruppe von Leuten“, sagte Serwer beim Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“.

Libyen: Saif al-Islam wurde am 25. Juni 40 Jahre alt

27.6.2012. Saif al-Islam Ghaddafi, der zweitälteste Sohn des 2011 ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi ist am 25. Juni diesen Jahres 40 Jahre alt geworden. Für eine ganze Generation junger Libyer galt Saif als Hoffnungsträger und Reformer des von Stammesproporz geprägten politischen Systems – die brutale und völkerrechtswidrige NATO-Intervention machte diese Hoffnungen zunichte – und Saif gilt derzeit als verschollen, da er manchen Quellen zufolge von NATO-Söldnern in Zintan gefangen gehalten werden soll, anderen Quellen zufolge aber aus der Haft geflohen oder tot sein soll.

Libyen: Ex-Premier wegen Blutergüssen im Krankenhaus – War es Folter?

27.6.2012. Baghdadi al-Mahmudi, letzter rechtmäßiger libyscher Premierminister, wurde nur einen Tag nach seiner Ankunft in Libyen mit Folterspuren und einer Hämorrhagie (ein Blutsturz oder innere Blutung) ins Krankenhaus eingeliefert. Für die Folter verantwortlich soll der radikale Al-Qaida-Anhänger Abdelhakim Bel Hadsch, Militärgouverneur von Tripolis, sein, der al-Mahmudi im Beisein des von der NATO ins Amt gehievten Marionetten-„Premier“ Abdurrahim al-Kib zur Begrüßung ins Gesicht spuckte und ihm Folter angedroht hat.

Grüner Widerstand erobert Al-Kufra zurück

27.6.2012. Das Battallion “Rijale Darf Hali”des Grünen Widerstandes in Libyen hat die Oasenstadt Al.Kufra wieder aus den Händen der Söldner des von der NATO eingesetzten NTC-Regimes zurückerobert. Ein flüchtender Großkonvoi der Söldner wurde vom Widerstand aus einem Hinterhalt heraus angegriffen und zu großen Teilen vernichtet, nur wenigen Fahrzeugen gelang die Flucht in die Wüste.

Neue Belege für Giftgaseinsatz in Libyen!

26.6.2012. Seit Tagen häufen sich Berichte über den Einsatz von Guftgasgranaten durch die „Rebellen“ von Zintan und Misrata, welche diese gegen Zivilisten und bewaffnete Ghaddafi-Anhänger einsetzen. So sollen etwa 500 Personen ermordet, 1537 verletzt sowie 614 Männer und junge Frauen in Mizdah inmitten der Sahara auf Geheiss Katars, welches die fanatischen Milizen unterstüzt, eingekerkert sein.

Tunesischer Präsident kritisiert Auslieferung al-Mahmudis an NTC

26.6.2012. Der liberale tunesische Staatschef Moncef Marzouki hat sich von der Deportation und Auslieferung des letzten gewählten libyschen Premierministers Bagdadi al-Mahmudi, der nach der NATO-Invasion in Libyen in das westliche Nachbarland geflüchtet war, klar distanziert und seine „eigene“ Regierung, die von der islamistischen Partei Ennahda geführt wird, gerügt, da sie ihn völlig übergangen habe. Von nun an mache er die Ennahda-Regierung für alles verantwortlich, was mit al-Mahmudi geschehe, hieß es aus dem Präsidentenamt, denn das NTC-Regime in Tripolis ist für die grausame Mißhandlung seiner Gegner bekannt.

Tunesische Regierung läßt libyschen Ex-Premier nach Tripolis verschleppen

26.6.2012. Obwohl es einen Gerichtsbeschluß gab, ihn nicht auszuliefern, ließ die von der islamistischen Partei Enahda geführte tunesische Regierung den im August geflüchteten libyschen Ex-Premier Bagdadi al-Mahmudi nach Libyen in die Hände des NTC-Regimes, das für das brutale Foltern seiner Gegner bekannt und verantwortlich ist, ausliefern. Sowohl über 15 tunesische und internationale Menschenrechtsorganisationen wie auch der tunesische Staatspräsident, der Liberale Moncef Marzouki, hatten sich gegen sie Auslieferung ausgesprochen.

Deutschland und Frankreich buhlen in Libyen um Aufträge

25.6.2012. In Libyen tritt eine deutsch-französische Konkurrenz um die besten Aufträge offen zu Tage und man mißtraut sich offenbar gegenseitig wie in alten Kolonialtagen. Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) hat eine Kurzanalyse veröffentlicht, die sich mit den französischen Interessen in Libyen beschäftigt und u.a. die Tatsache untersucht, in wie fern es Paris gelingt, durch seine Beteiligung am Sturz Ghaddafis sich vorteilhafte Geschäftspositionen zu sichern – bisher blieb die Dividende fürs Bombenwerfen aber aus.

Grüne Revolution Deutschland: Ghaddafi-Anhänger demonstrieren in Hamburg

22.6.2012. Hunderte von Menschen haben am 16. Juni in Hamburg gegen die brutale, kriegerische imperialistische Politik des Westens gegenüber unabhängigen Staaten demonstriert und trugen u.a. grüne Ghaddafi-Plakate mit der Aufschrift „Für ein freies, sozialistisches Libyen“ und Porträts des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Das ganze wurde natürlich von den Mainsream-Medien totgeschwiegen, mehr Infos gibt es unter „Grüne Revolution Deutschland“ auf Facebook.

NTC-Regime hat offenbar das ganze Staatsvermögen verprasst

22.6.2012. Nach einem Bericht des „Standard“ (österr. Tageszeitung) ist das libysche Pro-NATO-Regime in Tripolis nicht in der Lage die vom Gericht geforderte Kompensationszahlung von 8.000 libyschen Dinar ( ca. 5.000 Euro) für jeden Monat Haft aller politischen Gefangenen unter der früheren Regierung Muammar al-Ghaddafis zu bezahlen, da dies angeblich das Budget des Regimes sprengen würde, denn alleine in dem Gefängnis Abu-Salim seien angeblich „Tausende“ inhaftiert gewesen. Verschwiegen wird aber, daß nach UNO-Angaben Libyen eine der geringsten Gefangenen-Quoten der Welt hatte (im Gegensatz zu den USA mit den höchsten) und Staatschef Ghaddafi zahlreiche milliardenschwere Fonds aus dem Erdölgeschäft angelegt hatte – wo ist das Geld also hin…?

Gefechte zwischen Ghaddafi-Unterstützern und Zintan-Brigaden beendet

22.6.2012. Die seit Tagen anhaltenden Kämpfe zwischen dem, loyal zur Jamahiriya stehenden Mashashia-Stamm und den hochgerüsteten Milizen aus der Stadt Zintan haben nach Vermittlungsbemühungen hochrangiger Stammesvertreter mit ca. 230 Toten geendet. Die Bevölkerung von Ragdaline hat einen Konvoi mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu den Mashashia entsandt und zuletzt drohte sogar das NTC-Regime in Tripolis Truppen zugunsten der unterlegenen Mashashia zu entsenden, die allerdings gegen die Zintaner auch keine Chancen gehabt hätten.

Grüne Gerüchteküche: Angeblich Brega erobert

22.6.2012. Gerüchte aus dem Lager des Grünen Widerstandes sprechen von einer Rückeroberung der Stadt Brega durch die Anhänger der Jamahiriya, was aber zu bezweifeln ist. Ein aktuelles Video zeigt allerdings mit „grünen“ Parolen vollgeschmierte Wände und eine grüne Fahne in den Straßenzügen.

Grüner Widerstand schlägt mit Hilfe der Stämme zurück

19.6.2012. In den westlibyschen Ortschaften Al-Chakika und Mizda ist es zu Gefechten zwischen den hochgerüsteten Zintan-Brigaden und Stammeskämpfern gekommen, nachdem die Zintaner einige Unterstützer der Jamahiriya verhaften wollten. Mehrere kulturelle Bauten, Schulen und 40 zerstörte Privathäuser sind das Ergebnis des Konfliktes; der „Nationale Übergangsrat“ (NTC) hat Westlibyen zur „Kampfzone“ erklärt.

Aisha Ghaddafi sucht neues Aufnahmeland

18.6.2012. Die im algerischen Exil lebende Tochter des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, Aisha, sucht laut einem Bericht des Magazines „Jeune Afrique“ ein neues Aufnahmeland, da die Asylregeln in Algerien ihr die politische Meinungsäuerung verbieten. Das Magazin bringt aber als mögliche Asylländer Irak, Jordanien, Marokko und Südafrika – von denen nur letzteres glaubwürdig ist, die anderen Staaten haben den Krieg Libyen direkt oder indirekt unterstützt und wären für Aisha Ghaddafi sicherlich „schwer erträglich“.

Libyscher NTC-Minister mit marxistischer Vergangenheit

18.6.2012. Ali Tarhouni, der Anfang des Jahres in Libyen ein politische Zentrumspartei gründete und im letzten Jahr als Wirtschafts- und Erdölminister des von westlichen Staaten ins Leben gerufenen „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) fungierte, flüchtete 1973 aus Libyen und war 1980 Mitbegründer der marxistischen Oppositionsgruppe Nationale Demokratische Front. Seit er die Wahl zum Übergangspremier gegen Abdurrahim al-Kib verlor, zog sich Tarhouni schrittweise aus dem NTC zurück und übte verhaltene Kritik an den Zuständen in Libyen – allerdings ist davon auszugehen, daß er sich vom Saulus zum Paulus gewandelt hat, denn schließlich ist er seit Jahrzehnten in den USA als Wirtschaftsprofessor tätig gewesen.

Berüchtigtes Gesetz Nr. 37 wurde gestrichen

18.6.2012. Das Oberste Gericht Libyens hat das berüchtigte „Gesetz Nr.37“, welche alle Grundrechte außer Kraft setzt und jede positive Äußerung über den ermordeten libyschen Staatschef Muammar al-Ghaddafi, seine Ideen, seine Kinder u.a. mit langjährigen Haftstrafen belegt, aufgehoben, da es „verfassungswidrig“ sei – allerdings hat Libyen derzeit überhaupt gar keine Verfassung. Auch ist damit zu rechnen, daß das von der NATO eingesetzte Regime das Gesetz nach kosmetischen Änderungen wieder in Kraft setzen wird – Demokraten sollten sich also nicht zu früh freuen.

Wo ist Libyens Ex-Geheimdienstchef?

18.6.2012. Das letzte, was man von Abdallah Senussi hörte, war, daß er in im letzten Jahr angeblich in Mauretanien festgesetzt worden wäre, seit dem kein Wörtchen mehr. Es gibt mittlerweile Gerüchte, er sei in Malta, nach Mali geflohen oder bereits seit August 2011 tot – ermordet von den Schergen des Terrorregimes des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) – aber nichts handfestes.

Gefechte zwischen Zintan-Brigaden und Ghaddafi-Anhängern

18.6.2012. Letzte Woche hat es in der Nähe von Tripolis Gefechte zwischen den undurchsichtigen Zintan-Brigaden und Kämpfern des El-Mashasha-Stammes gegeben, den die Nachrichtenagentur Reuters als „nicht der Revolution beigetreten“ bezeichnet, was auf gut deutsch heißt, daß er loyal zum System der Jamahiriya („Volksmassenstaat“; von Muammar al-Ghaddafi erfunden) steht. Auf Seiten des Stammes wurden sechs Männer verwundet, Zintan hatte einen Toten zu beklagen.

Zintan-Brigade beschlagnahmt NTC-Fahrzeuge

15.6.2012. Angehörige der Zintan-Brigade 14 haben aufgrund von ausbleibenden Zahlungen des NTC (Nationaler Übergangsrat) mindestens 33 Regierungsfahrzeuge (darunter aus dem Außenministerium und von der Polizei) beschlagnahmt. Auch andernorts scheint dem NTC die Kontrolle zu engleiten, wie die zunehmenden Kämpfe in Libyen beweisen, weshalb bereits vor dem Auseinanderbrechen des Rates gewarnt wird.

Zintan-Brigaden nennen Bedingungen für Freilassung von Saifs Anwältin

14.6.2012. Die Zintan-Brigaden, welche Melinda Taylor, die Pflichtverteidigerin des Internationalen Strafgerichtshofes für Saif al-Islam Ghaddafi und ihr Team gefangen halten, haben nun endlich bekannt gegeben, was sie für ihre Freilassung forden. Die Anwältin solle den Milizen die Adresse von einem engen Vertrauten Saif al-Islams verraten, der ihr einen Brief an Saif mitgegeben habe.

Geschacher um den Flughafen von Tripolis

12.6.2012. Letzte Woche hatte ein Gruppe von Kämpfern aus der Ghaddafi-Hochburg Tarhouna den Flughafen von Tripolis besetzt und übergab diesen kurz darauf wieder – aber nicht an die „Regierung“ des Nationalen Übergangsrates, sondern an die Milizen aus Zintan, welche den Flughafen bis zum Frühjahr kontrolliert hatten. Seitdem halten sich die Gerüchte, daß Saif al-Islam Ghaddafi, der „Kronprinz“ des gestürzten basisdemokratischen Jamahiriya-Systems, der in Zintan von den einheimischen Kämpfern gefangengehalten wurde, verschwunden ist…

Ghaddafis Geburtstag mit Feuerwerk gefeiert

12.6.2012. Wie Videos im Internet zeigen, wurde der Geburtstag des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi in der libyschen Hauptstadt Tripolis von mutigen Bürgern mit Feuerwerk gefeiert. Ghaddafi, der dieser Tage 70 Jahre alt geworden wäre, stand von 1969-2011 an der Spitze des Staates, den er von einem der ärmsten Länder der Welt zum wohlhabendsten Afrikas machte, wurde aber im Zuge eines NATO-Überfalls auf sein Land 2011 von den jetzigen Machthabern ermordet.

Toubou-Milizen greifen Regime-Stützpunkt an

12.6.2012. Stammeskämpfer der Toubou, die von ihren Verwandten aus dem Tschad unterstützt werden und gelegentlich mit der grünen Fahne von Ghaddafis Libyen in den Kampf ziehen, haben in al-Kufra ein Büro einer regimetreuen Miliz angegriffen, wobei zwei Milizionäre und 15 Toubou getötet wurden. Die Kämpfe wurden z.T. mit Panzern geführt und hatten angeblich nach einem Überfall auf einen Kontrollposten begonnen.

Vier Funktionäre des Internationalen Strafgerichtshofes in Libyen festgesetzt

12.6.2012. Vier Funktionäre des vom Westen bezahlten und gesteuerten „Internationalen Strafgerichtshofes“ (IStGh), darunter die Pflichtverteidigerin von Saif al-Islam Ghaddafi, Melinda Taylor, sind in Libyen vom Regime des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) festgesetzt worden, weil sie die „nationale Sicherheit gefährdet“ hätten. Bei einem Besuch der vier des in Haft befindlichen Saif al-Islam Ghaddafi sind angeblich Dokumente ausgetauscht worden, in denen Ghaddafi jr. schreibt, daß es keine rechtmäßige Regierung in Libyen gäbe und das er schlecht behandelt werde, sowie ein von Saif al-Islam blanko unterzeichnetes Papier.

Gerüchte über Flucht Saif al-Islams erhärten sich

12.6.2012. Die Gerüchte über eine Flucht bzw. heimliche Freilassung Saif al-Islam Ghaddafis mehren sich und nun berichtet sogar das israelische Nachrichtenportal DEBKA File, welches dem Militärgeheimdienst nahe stehen soll, über eine Flucht nach Niger oder nach Zypern. Letzteres ist aber unwahrscheinlich, da er in Zypern wohl sofort an den Imperialen Strafgerichtshof nach Den Haag ausgeliefert werden würde.

„Wahlen“ in Libyen verschoben

12.6.2012. Aus offiziell „technischen und logistischen Gründen“ hat das von der NATO installierte NTC-Regime in Libyen, die geplante Wahl-Farce vom 19. Juni auf den 7. Juli verschoben. Der Hauptgrund dürfte wohl darin bestehen, daß nur ein sehr geringer Teil der Libyer sich für die „Wahlen“, zu denen nur handverlesene Kandidaten des Regimes antreten dürfen, registrieren ließ und mit einem allgemeinen Boykott der Alibi-Wahl durch die Bevölkerung gerechnet wird.

NATO-Regimewechsel in Libyen war das AUS für libyschen Fahrzeugbau

9.6.2012. Bereits 1999 wurde der „Saroukh el-Jamahiriya“ (zu deutsch: „Rakete der Jamahiriya“ oder „Rakete der Volksmassen“, auch im Westen als „Libysche Rakete“ bezeichnet) vorgestellt – ein Fünftürer mit futuristischem sportwagenartigem Design, an welchem Ghaddafi persönlich mitgearbeitet hatte, ausgestattet u.a. mit libyschen Produkten (Leder, Teppiche etc.) und in den Farben weiß, schwarz und selbstverständlich in grün erhältlich. Nachdem die von der NATO gesponserten Söldner Tripolis erobert hatten und die Macht an sich rissen, wurden alle von Muammar al-Ghaddafi ins Leben gerufenen Projekte eingestellt im Zuge einer ideologisch motivierten Bilderstürmerei – dies war das Ende für den kurzen libyschen Autobau.

Tripolis: Gefechte zwischen NTC-Milizen und Grünem Widerstand

8.6.2012. Wie eine Website der NTC-„Rebellen“ in Libyen vermeldete, hat es Gefechte mit dem Grünen Widerstand in dem Tripoliser Stadtviertel Bab Al-Azizia, einer Hochburg der Ghaddafi-Anhänger, in der auch das Hauptquartier des ermordeten Revolutionsführers stand, gegeben. Das Ergebnis waren sieben Tote und 34 verwundete NTC-Kämpfer, über Verluste des Widerstandes gibt es keine Angaben.

Prozeß gegen libyschen Ex-Premier Dorda beginnt

8.6.2012. Der Schauprozeß gegen den früheren libyschen Premierminister und UNO-Botschafter Dr. Abuzaid Dorda, hat in Libyen begonnen – man legt ihm zur Last, während des Bürgerkrieges 2011 Geheimdienstler angehalten zu haben, Terroristen zu töten. Dr. Dorda kam mit zwei Krücken zum Prozeß – er war nämlich während eins „Verhörs“ durch die NTC-Milizen „aus dem Fenster gefallen“ – und unterschrieb aus Angst vor weiteren derartigen „Verhören“ sein Geständnis, während er jetzt wieder auf unschuldig plädiert.

Libyen: Saif al-Islam angeblich entkommen

8.6.2012. Einem Gerücht zu Folge soll Saif al-Islam Ghaddafi, Sohn des ermordeten Revolutionsführers, aus seiner Haft in Zintan entflohen oder entlassen worden sein und in den Niger geflüchtet sein. Das NTC-Regime aus Tripolis hat diese Meldung bereits dementiert, das Gerücht hält sich aber hartnäckig.

Fünf hochrangige Al-Qaida-Kämpfer vom Grünen Widerstand verhaftet

6.6.2012. In Sirte und Adschabija wurden fünf hochrangige Al-Qaida-Kämpfer im Dienste des NTC und mit Verbindungen zur CIA vom Grünen Widerstand verhaftet und eingesperrt zwecks weiterer Verhöre. Im Süden melden die Kräfte der Tubu, daß sie bereit sind, sich zu verteidigen, sollten der NTC wieder Söldner in ihren Landesteil schicken.

Ghaddafi-freundliche Miliz nahm Flughafen von Tripolis ein

6.6.2012. Der internationale Flughafen von Tripolis wurde vorrübergehend von einer Miliz aus Tarhouna, dem Siedlungsgebiet der Warfalla eingenommen, um ihren Anführer Abu Ajila Habachi, der vor einigen Tagen in einem NTC-Verließ verschwunden war, freizupressen. Die Kämpfer aus Tarhouna verfügten über bewaffnete Pick-ups und Kampfpanzer und hinderten alle Flugzeuge am Start.

Neues aus Zintan

6.6.2012. Die Zintan-Brigaden, es sind 60 Milizen an der Zahl von insgesamt 10.000 Mann, welche ihr Hauptquartier in der gleichnamigen 40.000-Einwohner-Stadt haben, halten noch immer Saif al-Islam-Ghaddafi, der in dem gestürzten Jamahiriya als Reformer und Hoffnungsträger galt, als Geisel fest. Er wird von zwei Leuten bewacht, welche keiner Befehlsgewalt „von oben“ untesrtehen und selbständig handeln – alle zwei bis drei Tage wird in ein anderes Verstsck gewählt, um eine Befreiung durch den Grünen Widerstand zu verhindern, so der Journalist Alfred Hackensberger, welcher Libyen im April bereist hatte. .

Europäische Techniker als „Ghaddafi“-Söldner verurteilt

6.6.2012. Das von der NATO in Libyen installierte Unrechtsregime des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) hat 24 Europäer – in der Mehrheit Russen, Ukrainer oder Weißrussen – zu langen Haftstrafen verurteilt (10 Jahre Haft mit Zwangsarbeit, einer bekam lebenslänglich) mit der Begründung, sie seien „Söldner“ der letzten libyschen Regierung gewesen und hätten „Raketen gegen NATO-Flugzeuge in Stellung gebracht“ – was eigentlich ein Grund für einen Orden wäre und nicht für ein Urteil. Die Botschafter der drei osteuropäischen Staaten kündigten Berufung gegen die Urteile an, zumal die Verurteilten vorrangig als Techniker (Libyen hatte ein Wartungsabkommen mit der Ukraine) und als Arbeiter in der Erdölindustrie gearbeitet haben

Erste Streiks der Ölarbeiter

5.6.2012. In Libyen streiken seit einigen Wochen mehrere Dutzend Ölarbeiter in der Region Benghasi für höhere Löhne und gegen Korruption. Seit der Eroberung Libyens durch die Truppen der NATO und ihrer einheimischen Söldner liegt das Land wirtschaftlich brach.

Krieg zwischen libyschem Übergangsrat und Ostregion Barka steht bevor

4.6.2012. Nach libyschen Angaben steht eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) und der „Armee“ der selbsternannten autonomen Region Barka unmittelbar bevor. Ein erstes Sicherheitsbattalion hat sich platziert am Checkpoint des Wadi Ahmarmeanig, dem Ausbruchsort der kürzlichen militärischen Auseinandersetzung zwischen Barka und den Milizen der Hafenstadt Misrata.

Zintan-Brigaden wollen mehr Geld für die Auslieferung Saif al-Islams

4.6.2012. Die Zintan-Milizen haben die Auslieferung des von ihnen inhaftierten Saif al-Islam Ghaddafi, Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers, nach Tripolis abgesagt, da ihnen das NTC-Regime bisher die dafür versprochenen 1,7 Mio. libysche Dinar noch nicht bezahlt habe. Das Regime bot – entgegen seinen Versprechungen – nun nur noch knapp die Hälfte des „Gehaltes“ für die Zintaner an.

Wahlen“ wieder in Frage gestellt

4.6.2012. Es mehren sich die Gerüchte, daß NTC-Chef Mustafa Abdel Jalil die für Juni geplanten Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wieder abgesagt hat. Gründe nannte Jalil keine, ebenso kein neues Datum für die Wahlen.

Drei politische Organisationen verlangen Nicht-Anerkennung der Wahl in Libyen

1.6.2012. Die neutralistische Bürgerbewegung Neue Richtung, das Solidaritätsbündnis Frieden für Libyen! und die Partei der Arbeitswilligen und Sozial Schwachen (PASS) haben in einem gemeinsamen Schreiben die Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, die Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung in Libyen nicht anzuerkennen, da die größte politische Kraft, die Anhänger der Jamahiriya, von den Wahlen ausgeschlossen worden sind, was eine faire und freie Wahl von vornherein unmöglich macht. Desweiteren kritisierten die drei Organisationen das Klima der Unfreiheit, die Folterungen und Gewalt durch die NTC-Milizen und die leichte Manipulationsmöglichkeit der „Wahlen“ durch das Fehlen eines zuverlässigen Wählerregisters und verlangten von der Bundesregierung, Druck auf das Regime in Tripolis auszuüben, damit eine weitere Demokratisierung erreicht wird.

Brief von Leonor aus Libyen

1.6.2012. Die bekannte Bloggerin und Aktvistin Leonor Massanet hat einen Brief aus Libyen geschrieben, in dem es u.a. heißt: „Libyen ist derzeit ein Land völlig ohne Gesetz, in dem eine Reise mit der großen Gefahr verbunden ist, ausgeraubt oder getötet zu werden.“ Während in der Ghaddafi-Ära die Leute selbst nachts die Haustür offenließen und Sicherheit und Gastfreundschaft groß waren, hat der Krieg diesen Zustand und das ganze soziale Gefüge zerstört – das ist die „Freiheit“, die der Westen in andere Länder exportiert.

Libyen: Bani Walid ist die einzige intakte Stadt

1.6.2012. Selbst Abgesandte des vom NTC kontrollierten Innen- und Justizministerium haben bestätigt, daß das größtenteils von Ghaddafi-Sympathisanten regierte Bani Walid die einzige größere Stadt in Libyen ist, die halbwegs intakt ist. Polizei, Verkehr, Infrastruktur, Schulen, Universität u.a. – alles funktioniert innerhalb normaler Parameter.

Grüner Widerstand will „Verräter von Tripolis“ getötet haben

30.5.2012. Am 2.Mai 2012 wurde Albarrani Shkal, Militärgouverneur von Tripolis unter Ghaddafi nach Angaben des Grünen Widerstandes von diesem in Libyen getötet, wobei aber auch nicht ausgeschlossen werden kann, daß sein islamistischer „Rebellen“-Nachfolger Abdelhakim Bel Hadsch hinter dem Mord steckt, denn er lag in ziemlichem Streit mit Shkal.
Dieser wurde bereits im Mai 2011 von der NATO „umgedreht“ und verblieb aber auf seinem Posten und sorgte dafür, daß die Hauptstadt-Verteidigung nicht funktionierte, als die NATO-Invasion der Operation „Sirene“ Ende August 2011 gestartet wurde und die Hauptstadt in wenigen Tagen fiel, was mit Shkals Elitetruppen, wenn er sie denn eingesetzt hätte, nicht passiert wäre.


Widerstand im Zeichen des Adlers

28.5.2012. Die im Februar 2012 gegründete Libysche Nationale Volksbewegung (LPNM), welche die Anhänger der libyschen Jamahiriya vereinigen soll, hat als Symbol den Kopf eines weißen Adlers auf grünem Grund gewählt. Obwohl die Flagge Libyens kein Wappentier enthält, war der Adler immer auf bestimmten Symbolen des libyschen Ghaddafi-Staates zu sehen, so auf Ghaddafis Uniform-Mütze.

Raketenangriff auf Ajdabiya

28.5.2012. In der Stadt Ajdabiya, die ein regionales Verwaltungszentrum in der Ostregion ist und schon vor dem Krieg dafür bekannt war, von Müllhalden umgegeben zu sein, ist es laut Grünem Widerstand zu einem Raketenangriff auf das NTC-Hauptquartier gekommen. Dies konnte zwar nicht unabhängig bestätigt werden, allerdings gibt es von der anschließenden Siegesfeier ein Video im Internet.

Massenmord in Ghadames, führendes Regime-Mitglied tritt zurück

28.5.2012. In der libyschen Grenzstadt Ghadames hat es ethnische Säuberungen und Massaker von NTC-Schergen an Tuareg gegeben – alle Tuareg der Stadt wurden entweder getötet oder vertrieben, ihre Häuser mit Baggern eingerissen. Aus Protest gegen diese Verbrechen ist Moussa Koni, Mitglied des regierenden „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) von seinem Amt zurückgetreten.

Infos aus Libyen offenbar zensiert

25.5.2012. Wer in den letzten Wochen versuchte, dem libyschen Militär aus dem Weg zu gehen, machte sich erst recht verdächtig und mußte mit Verhaftung rechnen. Jedenfalls sind zur Zeit auch keine Meldungen mehr aus Libyen durchgesickert, man erfährt rein gar nichts, was in diesem Land vor sich geht und etliche Aktivisten sehen die NATO hinter der „Nachrichtensperre“.

Tunesien plant Auslieferung von libyschem Ex-Premier an NTC

25.5.2012. Die tunesische Regierung plant die Auslieferung des letzten libyschen Premierministers Baghdadi al-Mahmudi an das NTC-Regime in Libyen, obwohl Menschenrechtler und die Anwälte al-Mahmudis warnen, daß dieser dort von Folter bedroht wäre und sein Leben möglicherweise gefährdet ist. Der Politiker, der nach dem Fall von Tripolis nach Tunesien geflohen war, soll in den nächsten Wochen ausgeliefert werden, was wohl auch auf Druck aus Libyen und den westlichen Staaten auf die tunesische Regierung zurückzuführen ist.

Ghaddafi-Anhänger gründen „Partei“

23.5.2012. Die Anhänger der Jamahiriya, wie Libyen unter Ghaddafi hieß, haben bereits im Februar diesen Jahres eine politische Partei, die Libysche Nationale Volksbewegung (LPNM), gegründet, die aber eher eine Art Schattenregieung als eine echte Partei ist, da es Ghaddafi-Anhängern verboten ist, sich politisch zu engagieren. Als Vorsitzender der LPNM wurde General Khuwaildi al-Hamidi, ein früheres Mitglied des Revolutionären Kommandorates, der 1969 König Idris I. gestürzt hatte, gewählt, während der inhaftierte Saif al-Islam Ghaddafi in Abwesenheit zu seinem Stellvertreter ernannt wurde.

Mordanschlag vereitelt: Berber wollten Ex-Premier Baghdadi in der Haft töten

23.5.2012. Das tunesische Regime hat den inhaftierten libyschen Ex-Premier Baghdadi al-Mahmudi unter strengste Bewachung gestellt, nachdem ein Plan der Amazigh (also Angehörigen der libyschen Berber-Minderheit) bekannt wurde, Baghdadi in der Haft zu töten, wie ein tunesischer Sicherheitsbeamter erklärte. Nach dessen Angaben hätten die Ältesten der Amazigh ein Kopfgeld von 2 Mio. libyschen Dinar für die Tötung des Ex-Premiers ausgesetzt.

Mitglied des Wahlausschusses schmeist wegen geplanten Wahlbetruges hin

23.5.2012. Majiri Sagir, Vizepräsident des Ausschusses zur Organisation der Wahlen des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) ist aus Protest gegen die vielen Unregelmäßigkeiten und Rechtsverstöße bei der Organisation der „Wahlen“ zurückgetreten. Nachdem Umfragen ergaben, daß freie Wahlen haushoch von den Anhängern der Jamahiriya gewonnen würden, hat man per Gesetz dafür gesorgt, daß diese gar nicht zur Wahl antreten dürfen.

Sabha: Studenten hissen grüne Flagge auf Uni-Gebäude

23.5.2012. In der südlibyschen Garnisonsstadt Sabha haben libysche Studenten die Flagge des NTC-Regimes von den Hochschulgebäuden entfernt und wieder die grüne Flagge der Jamahiriya gehißt – auch Ghaddafi-Plakate wurden geklebt. Im Internet kursiert auch wieder ein neues Video, daß lange Schlangen bewaffneter Pick-ups mit „grünen“ Kämpfern zeigt – die Anhänger der Jamahiriya gruppieren sich in der Wüste neu.

Ghadames: Grüner Widerstand greift Flughafen an

21.5.2012. In der westlibyschen, touristisch sehenswerten Grenzstadt Ghadames haben Kräfte des Grünen Widerstandes den Flughafen und ein Krankenhaus angegriffen. Ghadames war in den letzten Monaten immer wieder zeitweise unter die Kontrolle der grünen Anti-NATO-Guerilla geraten.

Folterknechte in Misrata verstümmeln Häftlinge vor Freilassung

18.5.2012. Die Bloggerin Leonore Massanet dokumentiert einen Fall, wo ehemaliger Soldat von Ghadafis Armee aus den Folterkellern der Mörderbanden von Misrata für 120.000 Dinar freigekauft worden ist, aber seine Peiniger schitten ihm dennoch kurz vor der Freilassung den rechten Fuß und die linke Hand ab. Derweil meldet der Grüne Widerstand, dem der Wahlantritt verwehrt wird, die Liquidierung des NTC-Regime-Kandidaten Khalded Abu Saleh.

Das libysche Volk boykottiert die geplante „Wahlfarce“

18.5.2012. Die Bevölkerung von Libyen hat offensichtlich den geplanten Betrug – bei dem das Wahlergebnis schon im Vorfeld feststeht – erkannt und boykottiert zu großen Teilen die Wählerregistrierung. Nach Angaben der „Deutschen Welle“ haben sich für die 200 Sitze der „Verfassungsgebenden Versammlung“ rund 1.400 Personen als Kandidaten und 71 Parteien – darunter größtenteils islamistische – registrieren lassen.

Human Rights Watch verlangt Änderung der Folter-Amnestie in Libyen

15.5.2012. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch verlangt vom NTC-Regime in Libyen, die seit einer Woche in Kraft getretene Amnestie für Verbrechen, welche von den „Rebellen“ während der „libyschen Revolution“ (gemeint ist der NATO-Angriff) begangen wurden sind, zu ändern bzw. abzuschaffen. Inzwischen sind auch laut „Standard“ vom 11.5.2012 westliche Geheimdienste aufgewacht und haben festgestellt, daß der Sturz Ghaddafis zur Destabilisierung einer ganzen Region geführt hat – wünsche, wohl geruht zu haben – soviel Blitzmerkerei verdient eigentlich eine Urkunde.

UNO kritisiert Geheimgefängnisse in Libyen

15.5.2012. Ian Martin, Leiter der UNO-Mision in Libyen (UNSMIL) erklärte vor dem Weltsicherheitsrat, das größte Problem in Libyen seien die Geheimefängnisse, welche von den dubiosen Milizen betrieben werden und in denen gefoltert wird. Auch in den von der Regierung betriebenen Gefängnissen wird gefoltert und es befinden sich immer noch mindestens 4.000 Mann in Haft, so Martin.

Grüner Widerstand liefert sich Gefechte mit Misrata-Schlächtern

15.5.2012. Die „Rebellen“ aus Misrata, welche für die grausamsten Kriegsverbrechen verantwortlich sind, ziehen wieder in Richtung der benachbarten Kleinstadt Tarhouna, welche sie bereits fast völlig zerstört haben und haben 50 „Grad“-Raketenwerfen gegen die Stadt in Stellung gebracht. Jugendliche aus Tarhouna, die mit dem Grünen Widerstand sympathisieren, lieferten sich mit RPG´s und leichten Waffen Gefechte mit der Misrata-Vorhut, zwei der „Rebellen“ starben.

Libysche Stadt läßt Kriegsgefangene aus Bani Walid frei

15.5.2012. Die libysche Stadt Zlitan, östlich von Tripolis gelegen, hat angekündigt, alle Gefangenen, welche aus der Ghaddafi-Hochburg Bani Walid stammen, freizulassen. Die Stadt Bani Walid inszenierte gleich eine Freudenfeier nach dieser Bekanntgabe.

Libyen: Bombenanschlag auf Stadtgericht – NTC-Chef Jalil im Krankenhaus

14.5.2012. In der Nähe des Tagungsortes des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) erschütterte eine Bombenexplosion das Stadtgericht von Benghasi und riß ein 10 Meter großes Loch in die Wand – verletzt wurde niemand. NTC-Chef Mustafa Abdel Jalil wurde mit Herzbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert, da er zusammengeklappt war, nach dem er sich mit seinen Schergen vom NTC zuvor gestritten hatten – die Libyer ließ das Wohlergehen des mutmaßlichen Kriegsverbrechers kalt.

Salafisten terrorisieren Benghasi

14.5.2012. Mittlerweile scheinen es auch die libyschen „Liberalen“ im Ausland, welche den Krieg gegen Ghaddafi unterstützten, zu kapieren, was in Libyen wirklich für ein Machtwechsel vor sich gegangen ist: nämlich nicht die Beseitigung eines Terror-Regimes, sondern die Etablierung eines solchen! Wie selbst die taz berichtete, leiden in Benghasi die Menschen unter dem Regime der radikalen Islamisten – so werden unverschleierte Frauen in der Öffentlichkeit von ihnen belästigt, wurde ein Soldatenfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg von ihnen geschändet und ein Rock-Konzert von Jugendlichen verboten.

Deutsche Bürgerbewegung spendet für Libyen

14.5.2012. Die neutralistische Bürgerbewegung Neue Richtung hat 50,- Euro an den Verein Freundschaft mit Valjevo e.V. überwiesen, da dieser mit dem Geld Babynahrung für hungernde libysche Kinder kaufen wird bzw. dies bereits getan hat. Die Neue Richtung hatte zuvor ihre Unterstützung für einige glaubwürdige Hilfsprojekte wie „Libyen aktiv helfen!“ erklärt.

Tripolis: 150 Gefangene befreit – prominenter Folterkecht der NATO getötet

14.5.2012. Der Grüne Widerstand konnte bis zu 150 seiner Unterstützer aus dem Jadida-Gefängnis in der libyschen Hauptstadt Tripolis befreien, wobei bei der Kommando-Aktion u.a. ein „Rebellen“-Kommandant mit dem Kämpfernamen “Naeja Mohamed Salem” geötet wurde. Er war bekannt geworden, als er den früheren (Ghaddafi-treuen) Geheimdienstchef Bouzid Dorda folterte und dabei per Video aufnahm.

Grüner Widerstand: NTC-Stützpunkt in Sirte attackiert

14.5.2012. Nach Angaben des Grünen Widerstandes wurde das Hauptquartier des von der NATO eingesetzten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) in Sirte mit Bomben angriffen, worüber es im Internet ein Video gibt. Sirte war die Geburtsstadt Muammar al-Ghaddafis und leistete auch bis zwei Monate nach dem Fall von Tripolis noch Widerstand gegen die NATO-Besatzung und ihre einheimischen NTC-Söldner.

Wahlfarce: Nur rund 5% der libyschen Wähler wurden registriert

14.5.2012. Für die geplanten „Wahlen“ zur Verfassungsgebenden Versammlung in Libyen, zu denen die Anhänger des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, welche die stärkste politische Kraft in Libyen darstellen, nicht zugelassen werden, hat sich bisher nur ein geringer Teil der Wahlberechtigten, nämlich 330.000 Personen, registrieren lassen. Dies entspricht bei rund 6,335 Mio. Einwohnern einer Quote von ungefähr 5%, was zeigt, daß die meisten Bürgerinnen und Bürger kein Interesse daran haben, bei der Schmierenkomödie, mit der sich das Regime international legitimieren will, mitzuspielen, da das Ergebnis ohnehin vorher feststeht.

Radikalislamisten und Separatisten zur Wahl zugelassen

11.5.2012. Tolle „Demokratie“: Während die Anhänger der libyschen Volksjamahiriya, welche die überwiegende Mehrheit der Libyer ausmacht, nicht zur Wahl antreten dürfen und weiterhin verfolgt werden, wurde das neue Parteiengesetz abermals – wohl auf Druck der westlichen Kolonialmächte – abgeändert, so daß nun salafistische Steinzeitislamisten und separatistische Bewegungen, die ihren Landesteil abspalten wollen, zur Wahl antreten dürfen. Den Jamahiriya-Anhängern droht man laut FAZ mit einem Gummi-Paragraphen, der die „Verherrlichung“ von Muammar al-Ghaddafi, dessen Ideen und seinen Kindern unter Strafe stellt, ebenso wie der Verbreitung abweichender Meinungen zum neuen Regime.

NTC und „Regierung“ werfen sich gegenseitige Blockade vor

11.5.2012. Bereits Ende April gab es einen Streit zwischen dem „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) unter der Leitung des „Wendehalses“ und ehemaligen Ghaddafi-Justizministers Mustafa Abdel Jalil und der „Übergangsregierung“ unter dem libyschstämmigen US-Bürger Abdurrahim al-Kib, wobei sich die beiden von der NATO eingesetzten „Institutionen“ als unfähig erwiesen, die Sicherheits- und Versorgungslage in Libyen zu verbessern und sich gegenseitig vorwarfen einander zu behindern. Getreu dem Motto „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“ – beschloss der NTC, die Regierung aber dennoch im Amt zu belassen – für die Libyer kein Glücksfall.

UNO-Bericht bestätigt die Aktivitäten des Grünen Widerstandes

30.4.2012. Trotz der Versuche des völlig überforderten UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon, die Situation in Libyen beschönigend darzustellen, enthält der Bericht Bans Informationen über die Aktivitäten eines militärischen Widerstandes von Kräften, die loyal zur libyschen Volksjamahiriya stehen. Als Zentren dieses Widerstandes werden größere Städte wie Tripolis, Bani Walid und Kufra genannt.

NTC-Regime verstößt weiterhin gegen Genfer Konventionen

30.4.2012. Nach dem 2. Zusatzprotokoll der Genfer Konventionen sind die Behörden nach der Beendigung eines bewaffneten Konfliktes verpflichtet, eine weitgehende Amnestie für alle Gefangenen zu erlassen, wobei ausländische Kämpfer, die keine Kriegsverbrechen begangen haben, freizulassen sind, während die einheimischen Kämpfer sich strafrechtlich verantworten müssen. Derzeit sitzen fast acht Monate nach Ende des Libyen-Krieges noch immer 15.000 Menschen in improvisierten Lagern und das neue Regime ist nicht willens oder in der Lage, die Einhaltung des internationalen Rechts zu gewähren.

Lage in Al Kufra spitzt sich zu

27.4.2012. Das NTC-Regime hat 80 bewaffnete Pick up´s mit Besatzung zur Verstärkung seiner Truppen in die umkämpfte südlibysche Stadt Al Kufra entsendet, um die dort rebellierenden Toubou in die Knie zu zwingen. Den Kämpfern des Toubou-Volkes stehen insgesamt 170 Pick up´s zur Verteidigung zur Verfügung.


Zintan-Rebellen übergeben Flughafen von Tripolis an Übergangsregierung

27.4.2012. Die libyschen Ex-„Rebellen“ aus der Region Zintan haben den seit Monaten von ihnen kontrollierten Flughafen an die selbsternannte „Übergangsregierung“ – ein Gremium von Ausländern, die irgendwann einmal in Libyen geboren wurden – übergeben. So soll der Weltgemeinschaft etwas Normalität in dem von Chaos, Bürgerkrieg und Anarchie zerrissenen Land vorgegaukelt werden.

Neues Wahlgesetz in Libyen: Religiöse und Stammes-Parteien verboten

27.4.2012. Der „Nationale Übergangsrat“ (NTC) in Libyen hat – offenbar auf Geheiß seiner westlichen Unterstützer – eine Ergänzung zum neuen Wahlgesetz verabschiedet, in der ultra-religiösen Parteien und solchen, die sich nur an eine Region oder bestimmte Stämme richten, von der Wahl ausgeschlossen werden. Damit will das neue Regime separatistischen Tendenzen weiter entgegentreten und die derzeitige arabische Mode, radikal-islamische Parteien zu wählen, unterbinden – positiv ist auch die Regelung, daß libysche Parteien nicht aus dem Ausland unterstützt werden dürfen.

Interdependenz-Team bringt Ghaddafi-Homepage wieder online

27.4.2012. Die Homepage des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, welcher von einheimischen NATO-Söldnern in Libyen brutal ermordet wurde, ist wieder im Internet zu finden, nach dem sie gelöscht wurde, da der Westen die Verbreitung von Ghaddafis basisdemokratisch-sozialistischen Ideen als „gefährlich“ ansieht und man Ghaddafi nicht als politischen Visionär, sondern als „bösartigen Diktator“ (so die West-Propaganda) in Erinnerung behalten soll. Das Team der Website AfricaIndependence.com hat aber Teile der in zahlreichen Sprachen (auch deutsch) abrufbaren Website gesichert und stellt nun die Artikel und Reden Ghaddafis schrittweise wieder online – darunter auch seine Diskussion mit US-Studenten.

35 libysche Offiziere laufen zum Widerstand über

25.4.2012. Kürzlich haben sich 35 Offiziere der ehemaligen libyschen Regierungsarmee dem Bataillon „Aboubakar Younes“ des Grünen Widerstandes angeschlossen. In mehreren Straßen in Tripolis kam es zu schweren Gefechten zwischen dem Regime und dem Widerstand.

Regime erkennt die Unmöglichkeit, Wahlen abzuhalten

25.4.2012. Berichten zufolge soll das libysche NTC-Regime erkannt haben, daß es nicht möglich ist, unter den derzeitigen Bedingungen wie geplant in Libyen im Juni Wahlen abzuhalten. In Al Kufra kam es zu schweren Gefechten, bei denen die NTC-Kämpfer zahlreiche Häuser plünderten, die Bewohner ermordeten und dann anzündeten, was ebenfalls zu heftigen Reaktionen der bewaffneten Angehörigen des dunkelhäutigen Toubou-Volkes kam.

Bericht über die Haftbedingungen von Saif al-Islam Ghaddafi

25.4.2012. Nur kurzzeitig war auf der Internetseite des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGh) ein Bericht vom Besuch eines IStGh-Vertreters beim in Zintan inhaftierten Saif al-Islam, bei dem bemerkenswert war dabei u.a., daß Saif, sobald die Vertreter der libyschen Regimes und dessen Staatsanwaltschaft den Raum verlassen hatten, er sich ganz anderes über seine Haftbedingungen äußerte, als zuvor. So habe man ihm einen Zahn ausgeschlagen, er werde in Isolationshaft gehalten und habe seit 20 Tagen nicht an die frische Luft gedurft.

Grüner Widerstand hat neuen TV-Kanal

25.4.2012. Der Grüne Widerstand in Libyen hat einen neuen TV-Kanal: auf Satellit Hot Bird auf Challenger (11179) –27500. Letzte Woche wurden übrigens 12 Zivilisten aus der Stadt Tawergha, die von NATO-Söldnern dem Erdboden gleich gemacht wurde, nach langer Folter hingerichtet.

„Neues“ Foto von inhaftiertem Saif al-Islam aufgetaucht

20.4.2012. Auf einem bisher unbekannten Foto, welches den inhaftierten Saif al-Islam Ghaddafi in seiner Zelle in Zintan zeigt, ist sogar ein offizielles Porträt seines Vaters, des ermordeten libyschen Revolutionsführer Saif al-Islam Ghaddafi zu sehen, was vielen wieder Hoffnung auf eine „menschliche“ Behandlung des Inhaftierten durch die Zintan-Brigaden gibt. Bei genauerem Hinsehen erkennt man allerdings, daß die bandagierten Finger Saif al-Islams, der an Wundbrand litt, noch nicht amputiert sind – das Foto ist also älteren Datums und vielleicht hat man ja das Ghaddafi-Porträt nur aufgestellt, um die „Fairneß“ der Haftbedingungen vorzutäuschen.

Ohne US-Unterstützung hätte Ghaddafi den Krieg gegen die NATO gewonnen

19.4.2012. Ein 37-seitiger Bericht der NATO über ihren Angriff auf Libyen analysiert die Mängel und stellt u.a. fest, daß ohne das Eingreifen der US-Streitkräfte die Luftwaffen der europäischen NATO-Staaten und Kanandas nicht in der Lage gewesen wären, die libysche Armee in die Knie zu zwingen, da ihnen bereits nach ein paar Wochen die Bomben und Raketen ausgingen. „Die NATO-Verbündeten hätten außerdem Probleme beim Austausch wichtiger „Ziel-Informationen“ gehabt und über zu wenige spezialisierte Analysten und Planer verfügt“, wie die österreichische Tageszeitung „der Standard“ berichtet.


Ragdaline wird vom Grünen Widerstand weiterhin gehalten
19.4.2012. Der Grüne Widerstand konnte die von ihm gehaltene Ortschaft Ragdaline gegen eine Offensive des NATO/NTC-Regimes verteidigen und und mehrere dutzend einheimische NATO-Söldner gefangen nehmen. Im Internet wird dies durch ein Video untermauert, daß gefange NTC-Kämpfer beim Verhör zeigt – übrigens ohne Folter, die ja bei Verhören durch NTC-Kämpfer üblich ist.

Libyen: Widersprüchliche Meldungen über das Verhalten der Zintan-Brigaden
19.4.2012.
Einerseits wird dieser Tage gemeldet, daß die Berber-Brigaden aus Zintan bereit sind, mit dem Grünen Widerstand zu kooperieren – aber nur in dem von ihnen beherrschten Gebieten – und z.B. Gefangene auszutauschen (andere Quellen sprechen gar von „Unterstützung“ für die Grünen). Gleichzeitig kommt die Meldung aus den selben Quellen, der inhaftierte Saif al-Islam Ghaddafi hat angekündigt, sich vor Gericht selbst zu verteidigen ohne einen Anwalt – was ja wiederum bedeutet, daß die Zintan-Brigaden ihn an das herrschende NTC-Regime ausliefern werden und nicht an seine Unterstützer vom Grünen Widerstand.

Geld der Afrikanischen Zentralbank in Sirte verschwunden
19.4.2012. Das von der libyschen Volksjamahiriya angehäufte und angesparte Volksvermögen versickert zusehends in den Taschen krimineller Elemente und der sogenannte „Nationale Übergangsrat“ NTC – an seiner Spitze selbst korrupt – hat keine Ahnung, wohin die Gelder verschwunden sind. Dieser Tage wurde festgestellt, daß über 100 Mrd., welche der Afrikanischen Zentralbank gehörten und in Sirte eingelagert waren, sich in Luft aufeglöst haben – da wird sich der Westen und der Weltwährungsfonds (IWF) aber freuen – sind die Afrikaner nun noch stärker von ihren Krediten abhängig als bisher.

Öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland verniedlichen Al Qaida
19.4.2012. Als während des Libyen-Krieges 2011 über 600 radikalislamische Kämpfer der Terrorgruppe Al-Qaida bzw. ihres Ablegers „Libyan Islamic Fighting Group“ (LIFG) aus den Gefängnissen Ostlibyens entkamen, berichteten ARD, MDR und Co. lediglich, es handele sich dabei um „politische Gefangene“, was eher nach inhaftierten Bürgerrechtlern als nach gefährlichen Mördern klingt. Bis heute wird das führende LIFG-Mitglied Abdelhakim Bel Hadsch in unserer Presse als „geläuterter Islamist“, der zum Demokraten geworden sei, dargstellt, wofür es aber keinen Anhaltspunkte gibt, daß dies den Tatsachen entspricht.

Osteuropäischen Helfern als „Ghaddafi-Söldner“ der Prozeß gemacht

16.4.2012. Mehreren Bürgern aus Rußland, der Ukraine und Weißrußland, welche nach Libyen gereist waren, um dem von der NATO überfallenen Land zur Seite zu stehen, werden derzeit vom NTC-Regime in einem „Prozeß“ angeklagt, als „Söldner für Ghaddafi“ gekämpft zu haben. Der Vorfall erinnert an die Affäre mit den bulgarischen Krankenschwestern (welche in Libyen Dienst taten) vor ein paar Jahren: Angehörige der Benghasi-Clique, welche in Opposition zu Ghaddafi standen, ließen diese Krankenschwestern in Benghasi zum Tode verurteilen, um Ghaddafis Annäherung an den Westen zu sabotieren und das Regime in internationale Schwierigkeiten zu bringen (siehe ARTE-Doku: „Muammar al-Ghaddafi – Das libysche Paradox“).

Bombe auf UN-Konvoi geworfen

13.4.2012. In Ostlibyen ist ein Konvoi von vier UN-Fahrzeugen, darunter auch der Wagen des UN-Chefs UNSMIL-Mission in Libyen, Ian Martin, von Unbekannten mit einer Bombe beworfen wurden, verletzt wurde niemand. Seit die UNO im letzten Jahr unter dem korrupten Generalsekretär Ban Kii Moon den Bombenterror der NATO gegen Libyen befürwortete, ist das Ansehen der Völkergemeinschaft in Libyen auf dem absoluten Tiefpunkt.

Jetzt soll es wieder Ghaddafi gewesen sein

13.4.2012. Nach einem Bericht der taz vom 11.4.2012 behauptet das Blatt, die Unruhen zwischen Toubou und anderen Stämmen im Süden Libyens würden von den nach Algerien geflohenen Mitgliedern der Ghaddafi-Familie finanziert. Es ist schon auffällig, wie sehr die fanatischen und blinden Untertützer der „libyschen Revolution“ 2011 nun alle Unfähigkeit des neuen Regimes dem toten Ghaddafi in die Schuhe schieben wollen – endlich ein Sündenbock, der sich nicht mehr wehren kann.

Grüner Widerstand schießt Mirage-Jet ab

13.4.2012. Nach eigenen Angaben will der Grüne Widerstand in Libyen einen französischen Mirage-Kampjet nicht genannter Nationalität abgeschossen haben (sowohl Frankreich als auch Katar verfügen über Mirage-Jets in ihrer Luftwaffe). Er stürzte nahe dem Palast Gusher Ben in Alhamronet ab.

Kämpfe in zahlreichen libyschen Städten, grüne Fahnen über Sirte

13.4.2012. In zahlreichen Städten Libyens soll es wieder Kämpfe zwischen dem Grünen Widerstand und dem NATO/NTC-Regime geben, darunter Sirte, wo der Widerstand grüne Fahnen aufgezogen hat. In Abu Aisha gelang es dem Widerstand, ein Munitionslager der NTC-Söldner zu sprengen.

Wegen ausstehender Soldzahlungen: „Rebellen“ greifen NTC-Hauptquartier an
13.4.2012.
Weil mehrere Millionen US-Dollar bei der Bezahlung der einheimischen libyschen NATO-Söldner veruntreut oder zu unrecht an ehemalige „NATO-Revolutionäre“ ausgezahlt wurden, stoppte das neue Regime von Tripolis die Auszahlung des Soldes an diese Kämpfer. Aus Wut darüber griffen die NTC-Kämpfer das Hauptquartier ihrer Regierung in Tripolis an und verwüsteten und plünderten das Büro ihres „Premierministers“ Abdurrahim al-Kib, der aber sowieso nicht anwesend war und sich größtenteils im Ausland aufhält, da ihm Libyen zu unsicher ist.

Zwei weitere Städte unter grüner Kontrolle
11.4.2012. Die Orte El Jamile und Ragdaline sind offenbar zum größten Teil unter Kontrolle des Grünen Widerstandes, allerdings sollen sich noch in den Vororten Söldner des NTC-Regimes herumtreiben, wo sie 280 zivile Ghaddafi-Loyalisten ermordet haben. Ein Schiff, welches die „Rebellen“-Milizen aus Misrata mit Waffen und Söldnern nach Zuwarah geschickt hatten, um den Aufstand in beiden Städten zu unterdrücken, wurde vom Grünen Widerstand angegriffen – es gab eine Explosion an Bord.

Libyen: Kämpfe in anderen Städten
11.4.2012. In Tobruk wurde die Fahne Katars, welches auf Seiten der NATO in den Krieg eingeriffen und die Schlächter Jalils unterstützt hatte, verbrannt und in Tarhouna und Zuwarah finden ebenfalls Kämpfe statt. Die Jugend von Zuwarah hat sich dem Regime widersetzt und verweigert den Jalil-Schergen den Eintritt zur Stadt.

NTC-Konvoi in Libyen überfallen
11.4.2012. DieGrünen Batallione “Thaer” und “Mazarie Elmokatila” aus Sirte überfielen einen Konvoi von NATO/NTC-Söldnern aus Misrata, welche auf dem Heimweg aus Sabha waren und erbeuteten fünf schwer bewaffnete Fahrzeuge. In Tripolis hingegen hat es eine große Explosion auf dem Grünen Platz gegeben, bei Kämpfen wurden sieben NATO-Rebellen getötet – näheres ist nicht bekannt.

Libyen: Ghaddafi Junior soll gefoltert worden sein
11.4.2012. Das NTC-Regime weigert sich weiterhin, den Sohn Muammar al-Ghaddafis, Saif al-Islam, an den Internationalen Strafgerichtshof auszuliefern und will ihm in Libyen den Prozeß machen – wo nicht einmal mehr juristische Strukturen existieren – und weiß auch schon, daß der „Prozeß“ vor den „Wahlen“ im Juni zu Ende sein wird. Der Verteidiger von Ghaddafi jr., erklärte indessen, in seiner Haft sei dieser „körperlich attackiert worden und leide an unbehandelten Zahnschmerzen“, werde in Isolation gehalten und dürfe seine Famile nicht sehen (als ob diese wieder nach Libyen einreisen dürfte…?!) und sein falsch informiert wurden, über die Straftaten, die man ihm zur Last legte.

Hanebüchene RTL-Haßpropaganda über Ghaddafi von Arabisten als blanker Unsinn entlarvt
9.4.2012. Mehrere studierte Arabisten, Kenner Libyens und des arabischen Raumes haben heftige Kritik an der Boulevard-Berichterstattung von Antionia Rados bei der RTL-Reportage „Doppelleben des Diktators“, in der der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi als „Vergewaltiger“ und „Jungfrauenschänder“ dargestellt wurde, geäußert. Solch eine Berichterstattung sei nur etwas für unwissende westliche TV-Konsumenten, denn jeder der sich mit der Materie auskenne, wisse, daß in einer Kultur wie Libyen Blutrache Gang und Gäbe ist, was dazu führen würde, daß nach einer Vergewaltigung sofort die Väter, Brüder, Cousins etc. den Vergewaltiger töten würde, wenn eine Verwandte geschändet würde – Ghaddafi wäre schon längst tot und die betroffenen Clans seiner „Opfer“ hätten sich längst gegen ihn erhoben, was in den 42 Jahren seiner Herrschaft aber nicht passiert ist.

Kämpfe in mehreren libyschen Städten
9.4.2012. Aus mehreren libyschen Städten werden Kämpfe gemeldet, ebenso soll die NATO wieder Luftangriffe fliegen. Gefechte zwischen dem NTC-Regime, dem Grünen Widerstand und Stammesmilizen gibt es u.a. in Garhyan, Zuwra, Tripolis, Sirte, Zlitan, Benghazi, Jamil, Ghat, Sabha und Tiji.

Kleinere Aktionen des Grünen Widerstandes in Libyen
9.4.2012. Der Grüne Widerstand ist weiterhin in Libyen aktiv – so gelang es ihm u.a. den bekannten Brigadier Mansour Dou in Misrata zu befreien und aus der Stadt zu schmuggeln und die Zekhan-Militärbasis des NATO/NTC-Regimes mit Raketen anzugreifen und Schaden dabei anzurichten. Außerdem gelang es, ein Waffendepot der „Rebellen“-Brigade „Mätyrer des 17. Februar“ zu zerstören, während die NATO Luftangriffe auf Widerständler in Zuwara und Bin Jawad flog.

Internationaler Strafgerichtshof fordert Überstellung von Saif al-Islam
9.4.2012.
Der von den NATO-Staaten kontrollierte Internationale Strafgerichtshof (IStGH) fordert erneut vom libyschen NTC-Regime die Überstellung von Saif al-Islam Ghaddafi, Sohn des im Oktober 2011 barbarisch ermordeten libyschen Revolutionsführers, um ihm den Prozeß zu machen, was das neue Regime aber ablehnt, da sonst seine eigenen Kriegsverbrechen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt würden und es deswegen Saif im Lande selbst aburteilen möchte – wo er aber keinen fairen Prozeß (bei IStGH auch nicht, Anm.) zu erwarten hätte. Allerdings hat man seit Wochen nichts mehr von Saif al-Islam, der in Zintan inhaftiert war gehört, es gab sogar Mutmaßungen über seine Ermordung.

In Libyen sollen „Söldner aus dem Tschad“ kämpfen – wer sind die?
3.4.2012. In mehreren Berichten wird immer wieder behauptet, auf Seiten des rebellierenden Nomadenvolkes der Toubou, welches Teile Südlibyens erobert hat, würden „bewaffnete Söldnerbanden aus dem Tschad“ kämpfen. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um Toubou, welche im Tschad leben (wo der größte Teil des Toubou-Volkes lebt) und die ihren durch die ethnischen Säuberungen des NTC-Regimes bedrohten Stammesbrüdern und –schwestern zu Hilfe kommen.

Toubou-Kämpfer bringen weitere Städte unter Kontrolle – NATO bombt weiter
3.4.2012. Die Stammeskämpfer der Toubou haben im Süden Libyens die Städte Umm, Elaraneb und Katroun unter ihre Kontrolle gebracht, während die Führer der Toubou in einem internationalen Appell die ethnischen Säuberungen des NTC-Regimes, welche Auslöser für den Toubou-Aufstand waren, scharf kritisierten. Während die NATO die umkämpften Städte Sabha und Tijar bombardierte, sprengten NTC-Truppen das Kraftwerk, welches Energie für Sabha und die umliegenden Städte liefert, in die Luft.
Stadtgebiet von Tobruk unter Kontrolle des Grünen Widerstandes
3.4.2012. Das Stadtgebiet der ostlibyschen Stadt Tobruk ist zur Zeit unter der Kontrolle des Grünen Widerstandes und der Libyschen Befreiungsarmee. In Sabha, wo Kämpfe zwischen Stammeskriegern toben, gelang es dem Widerstand, eine Gruppe von bewaffneten NTC-Söldnern auszuschalten, die ursprünglich aus Benghasi stammte.
Vergewaltigungen in Libyen: Lage für Frauen und Mädchen in Libyen ist eine Katastrophe
3.4.2012. Fernab der Berichtertattung in den deutschen Mainstream-Medien spielt sich das Leiden des libyschen Volkes ab. Zahlreiche Zeugenaussagen aus Libyen erreichen uns, in denen über anhaltende Vergewaltigung von Frauen und Mädchen durch die Söldner des von der NATO eingesetzten NTC-Regimes, aber auch durch „unabhängige“ Milizen geklagt wird – die selbsternannten Menschenrechtler von GRÜNEN bis SPD schweigen genauso wie die rechten Kräfte in Europa, um das Propagandabild von einer „demokratischen Revolution“ nicht zu zerstören und machen sich so zu Komplizen dieser Verbrechen.


RTL und seine absurde Schmutzkampagne gegen Ghaddafi
3.4.2012. Dem Privatsender RTL, für seichte Unterhaltung in Deutschland bestens bekannt, ist offenbar keine groteske Greuel-Propaganda zu absurd, um die Verbrechen der NATO zu verschleiern und zu rechtfertigen. Am 2.4.2012 plante der Sender einen Fernsehbericht mit dem Titel „Doppelleben des Diktators – Antonia Rados auf den Spuren des Vergewaltigers Muammar al-Gaddafi“ – obwohl die „Vergewaltigungs- und Viagralüge“ bereits vor Monaten als pure Erfindung und Kriegspropaganda entlarvt wurde und obwohl kein arabischer Herrscher soviel für die Frauen und ihre Befreiung getan hat wie Ghaddafi und seine Kriegsgegner vom NTC ihrerseits sich selbst in ihren eigen Videos der Vergewaltigung und Verstümmelung von Frauen bezichtigen und damit protzen!

Libyen: Region um Sabha in der Hand des Grünen Widerstandes
2.4.2012. Nach libyschen Quellen ist die ganze Region um die südlibysche Garnisonsstadt Sabha in der Hand des Grünen Widerstandes und die Stadt Katroune soll von Toubou-Kämpfern erobert worden sein. Kampfjets der NATO bombardieren derweil Wohngebiete der Kleinstadt Murzuk, die in die Hände der Ghaddafi-Anhänger gefallen ist.

Libyen: Regime schickt 3.000 Soldaten nach Sabha
2.4.2012. Das NTC-Regime soll angeblich 3.000 Soldaten nach Sabha in Marsch gesetzt haben, um die Stadt, die von Milizen des Toubou-Stammes erobert wurde, wieder unter Kontrolle zu bekommen, wobei unklar ist, woher das marode Regime soviele Soldaten nehmen will. Der Grüne Widerstand hat die Toubou gewarnt, mit dem NTC in Verhandlungen zu treten, es handele sich hierbei um eine Falle.

Dubiose Milizen aus Zintan…
30.3.2012. Die Ereignisse um die Milizen aus der Berbergegend um Zintan (sogenannte Zintan-Brigaden) sind verwirrend: Saif al-Islam Ghaddafi, seit November 2011 ihr Gefangener ist verschwunden, es hieß, er sei nicht mehr in Zintan und wurde möglicherweise freigelassen, aber seine Anhänger fürchten, daß er ermordet wurde, da jedes Lebenszeichen von ihm fehlt. Dann flieht der libysche Verteidigungsminister angeblich ins Ausland, während die NATO einen Konvoi Zintan-Kämpfer bombardiert – warum?

Grüner Widerstand erobert Murzuk
30.3.2012. Der Grüne Widerstand hat die libysche 7.000-Einwohner-Stadt Murzuk erobert und die Kämpfer des neuen Regimes vertrieben. Allerdings sollen sie sich in der Nähe in Al-Jufrah (nicht Al-Kufrah) sammeln und auf Verstärkung warten.

Grüner Widerstand unterzeichnet Abkommen mit Rebellen in Mali
30.3.2012. Wie mehrere Quellen berichten, hat der Grüne Widerstand ein Abkommen mit den Tuareg-Rebellen in Mali unterzeichnet, mit dem Ziel die „ausländische Vorherrschaft und Ungerechtigkeit“ in der Sahara zu beenden. Einzelheiten über den Inhalt wurden nicht bekannt, allerdings gibt es Fotos von dem Treffen.

Grüne Attentate gescheitert
30.3.2012. Grüne Heckenschützen haben versucht, den „Übergangspräsidenten“ Mustafa Abdel Jalil in Sirte und den italienischen Botschafter zu erschießen, aber beide verfehlt. Der Adjudant des Botschafters bekam allerdings eine Kugel in den Kopf und wurde sofort nach Malta in ein Krankenhaus ausgeflogen.

Planen die libyschen Toubou einen eigenen Staat auszurufen?
30.3.2012. Libyschen Quellen zufolge planen die Toubou im Süden des Landes einen eigenen Staat nach dem Vorbild des Südsudan auszurufen, da sie den Völkermord durch NTC-Milizen nicht länger akzeptieren wollen, wobei die NATO mit der Bombardierung eines Toubou-Dorfes bei Al-Kufra zusätzliches Öl ins Feuer gegossen hat. Toubou-Führer Issa Abdel Majid Mansur sagte der Nachrichtenagentur AFP, er werde auch die „Toubou-Front zur Rettung Libyens“ (TFSL) reaktivieren, welche im libyschen Bürgerkrieg allerdings gegen die Ghaddafi-Regierung gekämpft hat.

Sabha weitgehend unter Kontrolle von Toubou-Milizen
30.3.2012. Die südlibysche Garnisonsstadt Sabha, Zentrum des Fezzan, ist nahezu vollständig unter Kontrolle von dunkelhäutigen Milizen des Toubou-Volkes. Während die Mainstream-Medien behaupten, es handele sich um Stammestreitigkeiten wegen eines „gestohlenen Autos“ (!), geben wesentlich glaubwürdigere Quellen an, daß die Toubou wegen der weiterhin bestehenden Unterdrückung ihres Volkes durch arabisch-stämmige Nordlibyer des NTC zu den Waffen gegriffen haben.

Libyscher Übgergangsrat fällt auseinander
30.3.2012. Der sogenannte „Nationale Übergangsrat“ (NTC), welcher von der NATO als Regierung Libyens installiert wurde, fällt offenbar zusehends auseinander. Diese Woche traten sowohl der Innenminister, als auch der Verteidigungsminister, letzterer ein Angehöriger der Zintan-Brigaden, zurück und sollen ins Ausland geflohen sein.

Mahmoud Jibril äußert sich zur Ermordung Ghaddafis
28.3.2012. Mahmoud Jibril, der während des Krieges gegen die libysche Regierung unter Muammar al-Ghaddafi „Premierminister“ des Nationalen Übergangsrates (NTC) der „Rebellion“ war, aber nach der Ermordung Ghaddafis sich sehr bald wieder ins westliche Ausland absetzte, nachdem er erkannt hatte, daß das „neue Libyen“ keine Überlebenschance hatte, äußerte in einem Interview: „Zuviel Kräfte haben versucht, Ghaddafi zum Schweigen zu bringen…“. Mit anderen Worten: Ghaddafi hatte keine Chance, sein Tod war von den westlichen Hintermännern des Krieges bereits beschlossene Sache, so oder so.

Schwere Kämpfe um den Flughafen Tripolis
28.3.2012. Der Flughafen in der libyschen Hauptstadt Tripolis ist schwer umkämpft zwischen den Truppen des NTC-Regimes und den Brigaden der „Rebellen“-Milizen aus der Berber-Region um Zintan, welche bisher eine etwas undurchsichtige Rolle gespielt hatten. Seit dem Fall von Tripolis war der internationale Flughafen unter Kontrolle von Zintan-Kämpfern, die bisher jedes Ultimatum, die Gebäude zu räumen, ergebnislos verstreichen ließen.

Libyscher Militär-Airbus beim Anflug auf Sabha abgeschossen
28.3.2012.Nachdem Verbände von Tuareg- und Toubou-Kämpfern in der südlibyschen Stadt Sabha den Flughafen sowie lokale Radio- und den Fernsehsender in ihre Gewalt bekommen hatten, schickte das Regime sofort Verstärkung. Dazu gehörten offenbar die 100 Mann in jenem Airbus, welcher beim Anflug auf Sabha durch eine SA-7-Rakete abgeschossen wurde.

Libyen: Sabha nicht mehr unter Kontrolle des NTC-Regimes!
28.3.2012. Die südlibysche Garnisonsstadt Sabha ist gefallen und die Truppen des von der NATO eingesetzten NTC-Regimes sind vor Stammeskämpfern der Toubou und mit dem Grünen Widerstand kooperierenden Tuareg-Kämpfern geflüchtet. Zwar hat der NTC Verstärkung aus der Stadt az-Zwahija geschickt, doch auch für den Widerstand sind 50 Pick-up´s mit Verstärkung aus der Stadt Murzuk unterwegs.

Libysche Tuareg liebäugeln mit einem eigenen Staat im Süden
27.3.2012. Im Süden Libyens haben Tuareg-Kämpfer die undurchsichtigen Zintan-Brigaden angegriffen und konnten sie entwaffnen. Ein Tuareg-Sprecher erklärte, daß sein Volk die militärischen und personellen Möglichkeiten dazu hat, um einen eigenen Staat im Süden Libyens zu gründen – dann machts doch, verdammt!

Grüner Widerstand veröffentlicht Namen von Söldnern im Internet
27.3.2012. Der Grüne Widerstand hat die Namen von 47 NTC-Kämpfern bei Facebook veröffentlicht, die an dem Angriff auf den Konvoi von Khamis Gaddafiin der Region Foum Malga nach einem NATO-Luftbombardement teilgenommen haben. Die Widerständler bestehen auf der „Todesstrafe“ und rufen zur Jagd auf die Killer auf.

Al_Qaida-Brigaden von mutigen Sirte-Einwohnern angegriffen
27.3.2012. NTC-Kämpfer sind mit 80 Fahrzeugen, auf denen das Al-Qaida-Logo prangte, durch die schwer zerstörte Stadt Sirte gezogen. Diese Provokation erregte die Einwohner der Küstenstadt so sehr, daß sie die NTC-Söldner angriffen.

Pornos, Alkohol und Drogen überschwemmen Tripolis
27.3.2012. Die Bevölkerung von Tripolis empört sich immer mehr über den Import von Alkohol, Drogen und Pornos und anderen „westlich-demokratischen“ Erzeugnissen, welche Kaufleute auch an Minderjährige verkaufen. Mit dem Sturz der Regierung Ghaddafis ging ein massiver Verfall der Sitten und Moral einher, gleichzeitig mit diesen westlich-kulturellen Abfallprodukten nahm aber auch der islamische Fundamentalismus zu.

Grüne Flaggen in Bani Walid
27.3.2012. Die Stadt Bani Walid hat die grüne Flagge der Jamahiriya gehißt und gilt als Al-Qaida-frei. Auch das Dorf Chouiref hißte grüne Fahnen über seinen Häusern.

Tripolis: Sitz des NTC-Generalausschusses gestürmt
27.3.2012. Der Sitz des Generalausschusses des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) in der libyschen Hauptstadt Tripolis wurde von bewaffneten „Rebellen“ gestürmt, worauf die versammelten Führungskader des „Rebellen-Regimes“ die Flucht ergriffen. Grund für den Angriff waren ausstehende Zahlungen an die NTC-Söldner.

Brodelnde Gerüchteküche in Libyen
23.3.2012. Keine Fakten, bisher nur „Gerede“ – also bitte diese Informationen auch so behandeln: Saif al-Islam soll sich nicht mehr in Zintan, dem Ort seines Arrestes befinden (wo dann?) und die Berber-Rebellen aus Zintan sind völlig aus den offiziellen Kommunikationskanälen des NTC-Regimes verschwunden. Der Staatschef von Mauretanien, Mohammed Ould Abdel Aziz, soll über die „Verhaftung“ von Ghaddafis Schwager und Ex-Geheimdienstchef Abdullah Senussi gesagt haben: „Senussi ist freiwillig gekommen und wird auch freiwillig wieder gehen.“

Libyen: Fette Beute für den Grünen Widerstand
23.3.2012. Die Meldungen aus Libyen sind zur Zeit recht diffus, es gibt wenig Konkretes. Außer das hier: der Grüne Widerstand hat neun bewaffnete Pick-up-Trucks in seine Gewalt bekommen, zahlreiche Handfeuerwaffen und Maschinenpistolen und 23 weitere Fahrzeuge erbeutet, wobei 24 „Rebellen“ starben.

Libysches Massengrab: 40 Leichen von NATO-Opfern entdeckt
21.3.2012. In der westlibyschen Stadt Gharyan wurde auf dem Gelände des Spring-Valley-Golf-Club ein Massengrab mit 40 Leichen gefunden, von denen vermutet wird, daß es sich um die Opfer eines NATO-Einsatzes von chemischen Waffen, wie er gegen Ende des Krieges mehrfach erfolgt ist, handelt. Die Toten wurden jetzt nach Gharyan gebracht, wo man ihre DNA feststellen will.

Schwere Kämpfe in Libyen ausgebrochen
21.3.2012. An mehreren Orten sollen in Libyen derzeit schwere Kämpfe toben. In Tripolis haben laut US-Nachrichtenagentur Reuters die Anhänger Ghaddafis wieder die Oberhand über den Stadtteil Abu Salim und einen Stützpunkt der „NATO-Rebellen“ angegriffen, im südlibyschen Al-Kufra hat sich eine „Stammesmiliz“ gegen die Truppen der Seperatisten aus Benghasi gegründet.

Die drei Wahrheiten über die Verhaftung von Ghaddafis Schwager Abdullah Senussi
21.32012. Während die Mainstream-Medien verkünden, Libyens ehemaliger Geheimdienstchef Abdullah Senussi wäre in Mauretanien verhaftet wurden, als er versuchte, mit einem gefälschten Paß aus Marokko einzureisen, erklärt der Grüne Widerstand, Senussi befinde sich witerhin auf freiem Fuß und die westliche Berichterstattung sei gelogen. Das pro-libysche Nachrichtenportal Mathaba bringt eine dritte Version: Senussi wurde verhaftet, die Behörden betrachten ihn aber als Staatsbürger Malis und werden ihn nicht ausliefern, er wurde an einen geheimen Ort gebracht und besitzt im übrigen einen gültigen mauretanischen Paß.

Benghasi: Seperatisten-Demo blutig niedergeschlagen
21.3.2012. In Benghasi haben Truppen des „Innenministeriums“ des libyschen „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) eine Demonstration von Befürwortern der Abspaltung der Cyrenaika gewaltsam niedergeschlagen. Dabei wurden fünf Demonstranten getötet und auch Journalisten des Senders Al-Arabia, die den Vorfall filmten, angegriffen.

Grüner Widerstand verhaftet ausländische Soldaten in Libyen
21.3.2012. Der Grüne Widerstand hat drei ausländische Soldaten verhaftet, bei deren Festnahme auch zwei Widerstandskämpfer ums Leben kamen. Der Widerstand warnt in der Stadt Sabha vor drei Fahrzeugen mit Abhörtechnik, welche die Kommunikation überwachen, um Widerstandskämpfer aufzuspüren.

Grüner Widerstand: Waffenlager in Sirte gesprengt
17.3.2012. In der von der NATO schwer zerbombten und danach geplünderten Stadt Sirte haben Kämpfer des Grünen Widerstandes, genauer gesagt des Bataillions „Thaer Sirte“, ein Waffenlager der Rebellenbrigade „17. Februar“ erobert und zahlreiche Waffen erobert. Anschließend wurde das Lager mit Unterstützung der städtischen Jugend in die Luft gesprengt.

Facebook zensiert pro-libysches Portal
17.3.2012. Offenbar aus politischen Gründen zensiert Facebook die Einträge des pro-libyschen Internetportals „Mathaba“, welches gegen die NATO-Besatzung auftritt und unterdrückt die Nachrichten-Up-dates der Seite und hat dafür gesorgt, daß Mathaba über die facebookinterne Suchfunktion nicht gefunden wird. Dieses Verhalten ist nicht neu: Schon im letzten Jahr hatten deutsche Gründungsmitglieder der Initiative Frieden für Libyen! eine Facebookseite mit dem Titel „Stop Nato Agression against Libya“ gegründet, aus der dann nach und nach die Artikel und die Kommentare verschwanden, bis die Seite zur leeren Hülle ohne Inhalte wurde.

Kämpfer des Grünen Widerstandes sammeln sich in Bani Walid
17.3.2012. Wie ein Video im Internet belegt, sammeln sich auch in der libyschen Stadt Bani Walid Kämpfer des Grünen Widerstandes. In Bani Walid hatte sich Anfang des Jahres die lokale Bevölkerung erhoben und die Vertreter des NTC-Regimes verjagt, seitdem regieren in der Stadt – recht erfolgreich – örtliche Stammesführer, welche mit dem Grünen Widerstand mal mehr, mal weniger offen, sympathisieren.

Libyscher Ex-Premier im Hungerstreik nähert sich dem Tode
16.3.2012. Baghdadi al-Mahmoudi, letzter legitimer libyscher Premierminister, der nach dem Fall von Tripolis im August 2011 nach Tunesien geflüchtet war und dort wegen seiner drohenden Auslieferung an das libysche NTC-Regime in Hungerstreik getreten war, ist nach Aussage seines Anwaltes äußerst geschwächt. Zwar nehme Mahmoudi noch seine Diabetes-Medikamente, doch der 70-jährige werde von Tag zu Tag schwächer – und die ach so „demokratische internationale Gemeinschaft“ und selbsternannten „Menschenrechtler“ kümmern sich überhaupt nicht darum.

Libyen: Fünf NTC-Söldner in Aisha Ghaddafis Haus getötet
16.3.2012. Ein Scharfschütze des Grünen Widerstandes hat im Haus von Aisha Ghaddafi fünf NTC-Söldner getötet. Ob die fünf „Rebellen“ in dem in Ben Ashur liegenden Gebäude Plünderer waren oder als Wachmannschaft zurückgelassen wurden waren, konnte nicht ermittelt werden.

UNO verlängert Mandat in Libyen um 12 Monate
16.3.2012. Die UNO hat ihre UNSMIL (United Nations Support Mission in Libya) genannte Mission um ein Jahr verlängert – nicht wie bisher immer jeweils nur um drei Monate. Dies ist ein Anzeichen dafür, daß die UNO beim „Aufbau des Staates“, den sie sich auf die Fahnen geschrieben hat, nicht vorankommt und mit einer Verkomplizierung der Lage rechnet.

Libyen: Grüner Widerstand sammelt sich
15.3.2012. Während Tripolis im Müll und Dreck versinkt, weil die von der NATO eingesetzte Regierung keine Müllabfuhr organisiert und selbst alle afrikanischen Gastarbeiter, welche früher für die „Drecksarbeiten“ zuständig waren, vertrieben hat, sieht man immer öfters grüne Fahnen und Grafittis und es mehren sich Berichte über sich häufende Aktivitäten des Grünen Widerstandes. Videos zeigen, wie Soldaten unter der grünen Flagge Ghaddafis in der Oasenstadt Al-Kufra aufmarschieren oder wie sich „grüne“ Kämpfer mit Waffen und zivilen Fahrzeugen für einen angeblichen Marsch auf Misrata sammeln – was unwahrscheinlich ist, da die Stadt extrem militärisch hochgerüstet ist und es mehr als ein paar hundert Kämpfer braucht, um dort einen Umsturz durchzuführen.

Libyen: NTC-Regime lehnt nur formell eine Abspaltung der Cyrenaika ab und unterstützt diese insgeheim
15.3.2012. Wie der frühere libysche Fernsehmoderator Dr. Hamza Touhami in einer Erklärung des Grünen Widerstandes mitteilte, ist das – was übrigens sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ vor 9 Monaten schon wußten oder ahnten – eingetreten: die Abspaltung der östlichen, erdölreichen Region Cyrenaika wird von dem von der NATO eingesetzten Marionettenregime betrieben, auch wenn es formal gegen diese Abspaltung protestiert, so wird diese insgeheim vom „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) gefördert. Das libysche Volk scheint diese „Autonomie“ nicht gutzuheißen und findet sich zu merkwürdigen Allianzen zusammen: In Tripolis wurden auf einer Demonstration für die Einheit des Landes wurden „Rebellen“-Fahnen geschwungen – und auch einige grüne Fahnen der Ghaddafi-Anhänger.

Libyen: Hugo-Chavez-Stadion in Benghasi wird umbenannt
12.3.2012. Das Fußballstadion in Benghasi bekommt einen neuen Namen: statt nach Hugo Chavez wird es nun nach dem französischen Kriegsverbrecher Nicolas Sarkozy benannt. Während der venezuelanische Präsident Chavez im Verlauf des NATO-Krieges die legitime libysche Regierung der Jamahiriya unterstützte, war es der französische Machthaber Sarkozy, der mit seinen Bombern das jetzige Milizen-Regime an die Macht brachte und 2011 erst die Elfenbeinküste (mind. 3.000 Tote) und dann Libyen (mind. 60.000 Tote) in einen blutigen Bürgerkrieg stürzte.

Libyen: Neue Partei verspricht soziale Wohltaten für alle
12.3.2012. Die neugegründete Partei für Recht und Demokratie aus Benghasi gehört mittlerweile angeblich zu den beliebtesten Parteien im derzeitigen Libyen, denn in ihrem Programm verspricht sie quasi die komplette Erhaltung des Ghaddafi-Sozialstaates: kostenloses Wohnen, kostenloses Auto, kostenlosen Strom, kostenloses Telefon und Internet, dazu ein kostenloses Bildungs- und Gesundheitssystem. Im Gegenzug soll aber der komplette öffentliche Nahverkehr abgeschafft werden (macht keinen Sinn, wenn jeder ein Auto hat), Pässe und Führerscheine und eine kostenlose jährliche TÜV-Prüfung eingeführt werden, eine Arbeitszeitverkürzung auf fünf Stunden täglich, den Kauf von 55 neuen Flugzeugen und die Beauftragung amerikanischer, europäischer und koreanischer Firmen mit dem Bau von Wohnhäusern, die die Bewohner selbst entwerfen sollen.

Libyen ist Geschichte
12.3.2012. Der bekannte Blogger InomineX bringt es mit wenigen Worten so auf den Punkt: „Das freie und unabhängige Libyen, mit einer funktionierenden Basisdemokratie, einer unabhängigen, volks-freundlichen Zentralbank, einem der besten und gerechtesten Sozialsysteme weltweit, dem höchsten Lebensstandart aller afrikanischen Staaten, ein Land ohne Verschuldung, einem funktionierenden, gewinnbringendem Staatshaushalt und noch viel mehr Goodies ist Geschichte. Zurückgebombt in die Steinzeit und re-kolonialisiert von den denkbar schlimmsten und bösartigsten, ja abgrundtief schlechen, internationalen Verbrecher- und Terrorbanden.“

Ehefrau von Dr. Hamza Touhami wieder befreit!
9.3.2012. Die vom libyschen NTC-Regime entführte Ehefrau des früheren Fernsehmoderators Dr. Hamza Touhami, der jetzt für den Grünen Widerstand aktiv ist, wurde von Stammeskämpfern der Warfalla wieder aus ihrer Geiselhaft befreit. In Bani Waid, der „Hauptstadt“ der Warfalla, Libyens größtem Stamm, wurden sechs Heckenschützen mit Präzisionsgewehren und Schalldämpferpistolen verhaftet und werden derzeit verhört.

Libyen: Östliche Region Cyrenaika will sich abspalten!
9.3.2012. Seit Monaten warnen Experten davor, nun ist es passiert: vor einigen Tagen haben 3.000 Menschen, darunter Stammesführer und Milizenchefs auf einer großen Regionalkonferenz in Benghasi beschlossen, die östliche Region Cyrenaika für „teilautonom“ zu erklären. Zwar erkennt man den „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) als „Symbol für die nationale Einheit“ an und billigt diesem zu, für Außenpolitik, Armee und Erdöl zuständig zu sein, Experten sehen in der „Teilautonomie“ dennoch den ersten Schritt zur Unabhängigkeit, bei dem sich der erdölreiche und relativ ruhig Osten vom zerbombten Restlibyen, daß im Norden von Islamisten regiert und im Süden vom Grünen Widerstand aufgemischt wird, trennt.

Cyrenaika: alter Monarchist ist Anführer der Seperatisten
9.3.2012. Einer der Anführer der Abspaltung der Region Cyrenaika ist Ahmed Zubair al-Senussi, ein Verwandter des früheren König Idris I. (1951-69), der Libyen im finstersten Mittelalter hielt und von Muammar al-Ghaddafi gestürzt wurde. Ahmed Zubair al-Senussi, der jetzt auch gleichzeitig Mitglied des „Nationalen Übergangsrates“ NTC ist, versuchte 1970 einen Gegenputsch und wurde inhaftiert und erst 2001 von Ghaddafi begnadigt (man beachte die lange Lebensdauer in einem libyschen Gefängnis!).

Libysche Separatisten: Jalil sieht „ausländische Verschwörung“ und will nationale Einheit notfalls mit Gewalt herstellen
9.3.2012. Die Meldungen sind sehr verwirrend: Während sich die östliche Erdöl-Region Cyrenaika für „teilautonom“ erklärte, verurteilte „Übergangsdiktator“ Mustafa Abdel Jalil diese Aktion, warnte vor der Zerstörung Libyens und einer „Verschwörung, die von einigen unserer arabischen Bruderstaaten“ finanziert werde und drohte, die territoriale Einheit notfalls mit Gewalt wiederherzustellen. Kritische Beobachter halten die Reaktion Jalils allerdings für Heuchelei und die Abspaltung für einen Plan, der seit Monaten feststeht, zumal Jalil als treuer US-Vasall selbst aus der Ostregion stammt und auch in die Washingtoner Pläne zur Zerschlagung Libyens in kleinere Stadt- und Regionalstaaten involviert sein dürfte.

Jugenddemonstration in Tobruk bedauert Ghaddafis Ermordung
9.3.2012. Wie ein Video von einer Demonstration überwiegend junger Leute in der ostlibyschen Stadt Tobruk zeigt, bedauern zahlreiche Demonstrationsteilnehmer die Ermordung des Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi. Bemerkenswert ist dabei, daß die Demonstranten unter der Flagge der alten Monarchie (=aktuelle Flagger der „Rebellen“) marschieren und sich gegen die jüngste Autonomie-Erklärung der östlichen Region Cyrenaika wandten.

Libyen: Angeblich 324 Häftlinge aus KZ in Misrata befreit – und prominente TV-Moderatorin
9.3.2012. Laut den Verlautbarungen der in der libyschen Hafenstadt Misrata herrschenden Milizen, wurden von „Unbekannten“ aus örtlichen Inhaftierungslagern 324 „Ghaddafi-Loyalisten“ und verbündete Kämpfer aus dem Tschad befreit. Der Grüne Widerstand hat inzwischen in Tripolis die frühere TV-Moderatorin und Ghaddafi-Loyalistin Hala Misrati aus der Haft der „Rebellen“ befreit, wo sie geschlagen, gefoltert und mehrfach vergewaltigt wurde.

Libyen: Neues vom Widerstand
7.3.2012. In Benghasi zerstörte eine mächtige Explosion das Battailons-Hauptquartier der „Märtyrer des 17. Februar“, wobei die Bevölkerung die Zerstörung zum Anlaß nahm, sich auf den Straßen zu versammeln und gegen weitere Widerstandsnester des Regimes vorzugehen. Frauen des Grünen Widerstandes zündeten im Diplomatenviertel nahe dem Sou Jomo in Tripolis eine Bombe, in Sirte wurden bei Kämpfen 10 Rebellen getötet und drei Fahrezeuge zerstört und in Ben Jawad ein Massengrab mit 157 getöteten Libyern gefunden – ganz offensichtlich ermordet durch die „Rebellen“ während des Krieges im letzten Jahr, aber der Medien-Mainstream versucht das Massaker Ghaddafi in die Schuhe zu schieben, obwohl der Fundort in Rebellenhand war.

Ali Tarhouni und Moslembrüder gründen neue Parteien
7.3.2012. Es wird präziser: der in den USA lebende ehemalige „Wirtschaftsminister“ der libyschen „Rebellen“, Ali Tarhouni, hat eine neue liberale Partei namens Nationale Zentrumsbewegung gegründet, die sich gegen jede Art von Extremismus wendet und u.a. für Frauenrechte einsetzt. Auch die konservativen, von den USA unterstützten Muslimbrüder haben eine Partei mit dem Namen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung gegründet, die bereits in 18 Städten aktiv ist.

Libyen: Ehefrau von Dr. Touhami „verhaftet“
7.3.2012. Das NTC-Regime hat die Ehefrau des früheren libyschen TV-Sprechers Dr. Hamza Touhami, der nun im Grünen Wiederstand aktiv ist, als Geisel genommen. Dr. Touhami versicherte aber, daß er selbst durch Folter an seiner geliebten Frau nicht den Widerstand aufgeben werde und daß seine Familie bereit sei, einen Blutzoll im Kampf für die Befreiung Libyens zu zahlen.

Jalil bleibt weiterhin Diktator von Libyen
7.3.2012. Mustafa Abdel Jalil, als Justizminister unter Ghaddafi für die Todesurteile zuständig, und jetzt Chef des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) wurde vorgestern in seiner Funktion im Amt und damit als „Übergangspräsident“ Libyens bestätigt. Dabei wurde er laut Mainstream-Medien „gewählt“ – so nennt der Mainstream das, wenn einer per Akklamation durch ca. zwei Dutzend Menschen auf den Schild gehoben wird.

Libyen: Cyrenaika will sich offenbar abspalten
7.3.2012. Die erdölreiche Region Cyrenaika im Osten Libyens mit dem Zentrum Benghasi will sich offenbar von Restlibyen aspalten und nur noch als selbstbestimmendes Bundesland in einem föderativen Libyen bleiben, wie Russia Today berichtet. Damit reagieren die Protagonisten des Bürgerkrieges 2011 und ihre westlichen Schutzherren auf den anhaltenden Widerstand der Jamahiriya-Kräfte in den anderen beiden Landesteilen Fezzan und Tripolitanien.

In Tripolis türmen sich die Müllberge
7.3.2012. Das Regime des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC), welches vorgibt, Libyen zu regieren, ist nicht einmal in der Lage, in der Hauptstadt eine Müllabfuhr zu organisieren und so ersticken Tripolis und andere Städte im Müll. Daran haben die Rebellen selbst schuld – denn mit ihren Progromen gegen Schwarzafrikaner, die bisher die ganzen niederen Arbeiten verrichteten, wurden eben auch die Arbeitskräfte vertrieben und viele der sogenannten „Rebellen“ sind sich offenbar zu fein ihren eigenen Dreck wegzuräumen.

NTC-Kräfte in südlibyscher Stadt eingeschlossen
5.3.2012. Die Kämpfer des neuen Regimes, welche die die südlibysche Stadt Al-Kufra von den Kräften des Grünen Widerstandes säubern wollen, sind in der Stadt selbst von diesen am Flughafen eingeschlossen worden. Sie können nun ihre Verletzten nicht ausfliegen und keinen Nachschub in die Stadt bringen.

Libyen: Erste Parteien werden gegründet
5.3.2012. In Libyen werden nun immer mehr Parteien gegründet, so z.B. eine neue Zentrumspartei von Ali Tarhouni, einem Wirtshaftsprofessor aus den USA, der während des Krieges „Erdöl- und Wirtschaftsminister“ der „Rebellen“ war, als Mann Washingtons gilt und sich bereits seit Herbst 2011 vom belasteten „Nationalen Übergangsrat“ NTC absetzte und diesen kritisierte. Neben dem neoliberalen Tarhouni gründete auch der Milizenführer Abdullah Nakir eine Partei und auch von der Gründung einer dritten „Reformpartei“ wurde berichtet – über die ideologische Ausrichtung der Parteien war aber nichts zu erfahren.

Witz des Tages: Libysches Regime sagt „medizinische Unterstützung“ für syrische Rebellen zu
2.3.2012. Der libysche „Präsident“ Mustafa Abdel Jalil, dessen brutales Regime (von zahlreichen Ländern nicht anerkannt) noch nicht einmal eine Müllabfuhr in der Hauptstadt Tripolis organisieren kann, geschweige denn eine medizinische Versorgung im eigenen Land, hat nun medienwirksam erklärt, es wolle dem syrischen Volk – damit meint er wohl die Aufständischen, deren „Syrischen Nationalrat“ Libyen als einziges Land der Welt als „Regierung“ Syriens anerkennt – medizinische Hilfe wegen des Bürgerkrieges zukommen lassen. Den Syriern wäre wohl eher geholfen, wenn Jalil die 700 islamistischen libyschen „Revolutionskämpfer“, welche die syrische Bevölkerung auf Seiten der Aufständischen seit Wochen terrorisieren, wieder abziehen würde.

Grüner Widerstand in Al-Kufra hält sich, Regime besitzt neue Überwachungstechnik
2.3.2012. Die aufständischen Toubou und der Grüne Widerstand in der Oasenstadt Al-Kufra (Südlibyen) halten sich wacker gegen die bewaffneten Banden des NTC-Regimes, unterstützt werden sie von den im Tschad siedelnden Toubou. In Tripolis hat das Terror-Regime der NTC-Milizen fünf mobile Funknetz-Überwachungswagen, die mit Greifkommandos ausgerüstet sind und alle Handy-Gespräche abhören können, in Dienst gestellt – vermutlich mit französischer Hilfe.

Neues Regime in Libyen droht mit Kontaktabbruch zu Nachbarländern

2.3.2012. Das libysche NTC-Regime, welches von der NATO ins Amt gebombt wurde, hat allen Nachbarländern (betrifft wohl hauptsächlich Algerien, Tunesien und Niger) mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gedroht, sollten diese nicht alle ins Ausland geflohenen Anhänger Muammar al-Ghaddafis an Tripolis ausliefern. Der „Präsident“ des korrupten Regimes, Mustafa Abdel Jalil garantiere eine „gerechte Behandlung“ der Ausgelieferten – was seine Milizen darunter verstehen, zeigen die immer neuen Foltervideos, die jede Woche im Internet kursieren.

Grüner Widerstand jetzt mit Frauenbatallion
2.3.2012. Mehrere mit Tarnuniformen bekleidete, vermummte Frauen sind vor die Kamera getreten und haben erklärt: »Die Frauen von der Brigade Alzafa al Akhdar (die Wächter der Revolution) vom Grünen Widerstand sind bereit und vorbereitet um zur Ehre vom Martyrer Ghadafi – welcher noch in unseren Herzen lebt – zu kämpfen.“ Die Frauen trugen Patronengurte um den Körper geschlungen und Sonnenbrillen und wie dem Video im Internet zu entnehmen war, war dies nicht die einzige Frauenbrigade des Widerstandes

Libysche „Rebellen“ zerstören christlichen Friedhof
2.3.2012. Anhänger des neuen Regimes in Tripolis haben einen christlichen Friedhof in Libyen geschändet, Grabsteine mit voller Wucht umgetreten und ein großes steinernes Kreuz mit Vorschlaghämmern bearbeitet, wie ein Youtube-Video zeigt. Unter der Vorgängerregierung Muammar al-Ghaddafis waren solche Auswüchse undenkbar gewesen, Libyen galt als eines der sichersten und relativ seriösen Reiseländer.

Statement und Kampfansage von Aisha al-Gaddafi

von John Schacher

Aisha Gaddafi, Tochter des gestürzten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi hat nach ihrer Flucht nach Algerien am 3. September über Genet Tadesse ein Statement für die Öffentlichkeit abgegeben:

“Auch wenn mein Vater und meine Brüder den Märtyrertod sterben sollten, werde ich meinen Kampf gegen islamistische Terroristen in Libyen fortsetzen.
Bald werde ich in den Medien auftreten, um den Kampf gegen Terroristen und al-Quaida in Libyen und anderen Ländern der Welt ausrufen.
Lasst den Westen und seine Söldnertruppen wissen: Aisha Gaddafi wird sich ihrer teuflischen Verschwörung niemals ergeben.
Ich trage das Blut eines heldenhaften Vaters in meinen Adern und werde niemals aufgeben oder mich ergeben. Die NATO und westliche Mörder töteten meinen Ehemann und mein Kind. Doch sie sollen bald erleben, dass Aisha Gaddafi eine Soldatin ist.
Auch um den Preis meines eigenen Lebens werde ich meine Heimat aus den Klauen von islamistischen Terroristen und der al-Quaida befreien.”

Libyen: Armee rückt in Al-Kufra ein, Verstärkung für den Widerstand ist unterwegs

29.2.2012. Die Armee des neuen prowestlichen Regimes in Tripolis ist in die umkämpfte Oasenstadt Al-Kufra im Süden Libyens eingerückt, es gab 100 Tote. Inzwischen sind weitere dutzend bewaffnete Pick-up-Trucks mit Freiwilligen aus dem Tschad unterwegs, um die Bewohner Al-Kufras bei der Verteidigung ihrer Stadt gegen die NATO-Söldner zu unterstützen.

Kämpfe in Sabha

29.2.2012. In der südlibyschen Stadt Sabha ist es zu Kämpfen zwischen Stammesmitgliedern der Warfalla (größter libyscher Stamm, eher pro-Ghaddafi) und den Suleiman gekommen. Das neue Regime hat bereits Panzer, schwere Waffen und Krankenwagen in die Region entsandt, in Sabha selbst waren auch schwere Waffen zu sehen – weitere Infos nicht verfügbar.

Waffenstarrendes Misrata

29.2.2012. Nach Angaben des britischen Anthropologen Brian McQuinn, der im Auftrag der Universität Oxford in der libyschen Stadt Misrata (Misurata) forscht, haben die Milizen und nicht der Übergangsrat NTC die Macht im Land. In Misrata gebe es allein 240 verschiedene Milizen, manche mit einem Dutzend, andere mit über 1.000 Kämpfern, welche zusammen ca. 30.000 Menschen unter Waffen vereinen (bei 300.000 Einwohnern) – ein einheitliches Kommando fehlt aber völlig.

Frankreich und Libyen vereinbaren militärische Zusammenarbeit

29.2.2012. Das vom Westen ausgehaltene libysche Marionettenregime (NTC) und Frankreich haben einen Vertrag über militärische Zusammenarbeit unterzeichnet. Es handele sich um ein langfristig angelegtes Projekt, daß die Sicherheit der libyschen Grenzen und der Hoheitsgewässer im Blick habe, so Frankreichs Verteidigungsminister Gerard Longuet und meint damit wohl, daß Frankreich Kriegsschiffe nach Libyen entsenden wird.


Libyen: Khamis al-Ghaddafi erst festgenommen, dann doch wieder nicht!

29.2.2012. Kaum tauchten erste Berichte auf, daß General Khamis al-Ghaddafi, Sohn des ermordeten Revolutionsführers und Märtyrers, noch am Leben sei, schon brodelt die Gerüchteküche. Eine Zeitung aus Tripolis vermeldete die angebliche Gefangennahme Ghaddafi jr.´s und seines Arztes durch die Zintan-Brigade, kurz darauf wurde diese Meldung wieder dementiert.

Khamis al-Ghaddafi soll noch am Leben sein

29.2.2012. General Khamis al-Ghaddafi, der jüngste Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, soll nach einem Bericht der „Tripolipost“, einer dem „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) nahestehenden Zeitung, noch am Leben sein. Khamis, dessen Tod im Verlauf des Krieges mindestens siebenmal gemeldet wurde, soll ein Bein verloren haben und werde deshalb ständig von einem Arzt begleitet.

Die Berber werden im „neuen Libyen“ wieder unterdrückt

27.2.2012. Die Minderheit der Berber (Amazigh) in Libyen, welche ca. 10% der Bevölkerung ausmachen und wesentliche Vorkämpfer bei der „Revolution“ 2011 in Libyen gewesen, fühlen sich genauso wenig gebührend beachtet, wie unter Ghaddafi. Dieser hatte aus Gründen des Nation-Buildings die Kultur und Sprache der Minderheit unterdrückt, das heutige Regime ließ die Berber zwar einen hohen Blutzoll für den Umsturz zahlen, ignoriert aber ebenso die Rechte dieses Volkes und Berbervertreter kritisieren, im neuen Verfassungsentwurf finde sich keine Erwähnung ihres Minderheitenstatus.

Neue libysche Führung regiert nach dem Schema der Roten Khmer

27.2.2012. Der libysche „Nationale Übergangsrat“, ein von der NATO installiertes Gremium, welches vergeblich versucht, das Land unter Kontrolle zu bringen, besteht immer noch zum großen Teil aus unbekannten Personen – angeblich werden die Namen der Regierungsmitglieder aus Sicherheitsgründen geheimgehalten. Darin und in der Brutalität bestehen Parallelen zum Regime der kommunistischen Roten Khmer in Kambodscha, deren Regierung sich ebenfalls nur „Angkar“ („Die Führung“) nannte – und lange Zeit ein namen- und gesichtsloses Gemium blieb.

Westliche Indoktrinierung: Naumann-Stiftung bereits in Libyen aktiv

27.2.2012. Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung hat bereits ihre Zelte in Libyen aufgeschlagen, um die dortige Bevölkerung mit ihrem menschenverachtenden neoliberalen Gedankengut zu verseuchen. Es wurde bereits erklärt, man suche im Bereich der Großstädte nach „liberalen“ Partnerparteien.

Misrata wird immer mehr zum Zentrum islamistischen Terrors

27.2.2012. Die libysche Hafenstadt Misrata ist ein Zentrum von fanatisch-islamistischem Terror der „Rebellen“-Milizen gegen die libysche Zivilbevölkerung geworden: zehntausende Menschen wurden vertrieben, ihre Häuser abgebrannt, zuvor geplündert und gegen benachbarte Gemeinden wie das kleinere Tawergha wurden Kollektivstrafen verhängt – die Kleinstadt mit einst 30.000 Einwohnern ist völlig menschenleer und ausgeraubt. Die NATO-„Rebellen“ haben selbst in Misrata Häuser von geflüchteten Zivilisten unter ihren Schergen verteilt und die Flüchtlinge, die nun wieder zurückkehren, stehen vor dem Nichts.

NATO-Checkpoint in Tripolis geprengt

27.2.2012. In den Morgenstunden des 23. Februars wurde in Tripolis ein NATO-Checkpoint nahe der Ingenieurs-Fakultät durch ferngezündete Bomben zerstört. In den letzten Wochen haben die Aktionen des Grünen Widerstandes wider zugenommen.

Neues aus Libyens Kerkern II: dunkelhäutige Gefangene in Affenkäfigen im Zoo eingesperrt

27.2.2012. Ein sadistische Szene, wie man sie sich vielleicht auch bei den Nazis hätte vorstellen können: Im Affengehege des Zoos von Misrata sind ca. 20 dunkelhäutige Libyer mit sichtbaren Folterspuren zu sehen, denen man die Hände auf den Rücken gefesselt und grüne Stoffetzen (soll die alte libysche Flagge darstellen) in die Münder gestopft hat. Vor dem Käfig johlt der entmenschte Pöbel aus Misrata und ruft „Iß Deine Flagge…!“ – soviel zu den Szenen eines abartigen Videos, welches man im Netz findet (u.a. Julius-Hensel-Blog) aber hier nicht verlinkt wird.

Informationsfetzen aus Libyen trudeln ein

24.2.2012. Nur ganz kurze Infos: Zivilisten haben in der schwer zerstörten Stadt Sirte an diversen Wohnblocks grüne Fahnen aufgehangen (Video im Internet), in Tripolis gab es nahe der Küste sieben schwere Explosionen, die große Rauchwolken hinterließen und in der westlibyschen Berber-Stadt Nalut konnte der Grüne Widerstand 11 Menschen aus einem NTC-Kerker befreien, wobei vier „Rebellen“ getötet und leichte Waffen erbeutet wurden. In Janzour werden Kämpfe des Grünen Widerstandes mit NTC-Söldnern gemeldet, wobei das neue Regime auch Hubschrauber entsandt hat.

Libyen: Al-Kufra zeigt die Grüne Flagge

24.2.2012. Die Oasenstadt Al-Kufra ist nun endgültig in der Hand des Grünen Widerstandes und in der Stadt wurden die grünen Flaggen wieder hochgezogen – ein Video zeigt Soldaten der Grünen Armee beim Training in der Stadt. Allerdings hat das NTC-Regime angeblich bereits 70 Fahrzeuge mit Verstärkung ausgesandt, um dem grünen Spuk ein Ende zu bereiten, wobei sich etliche Freiwillige mit Fahrezeugen aus dem Tschad auf den Weg gemacht haben, um eben genau jenen zu unterstützen.

Bani Walid ist eine der wenigen friedlichen Städte Libyens

24.2.2012. Wie selbst die österreichischen Einheitsmedien (siehe Bericht „Die Presse“ vom 22.2.) zugeben müssen, ist Bani Walid eine der wenigen Städte in Libyen, in der es keine keine Waffen auf den Straßen zu sehen oder Checkpoints an jeder weder Ecke, wo „Rebellen“ jeden Passanten nach Lust und Laune kontrollieren. Vor ein paar Wochen wurden die NTC-Söldner von bewaffneten Stammeskämpfern der Warfallah aus der Stadt vertrieben und die Stämme konnten nun die Situation in der Stadt in Griff bekommen.

Grüner Widerstand soll „Rebellen“-Milizen unterwandert haben

24.2.2012. Nach einem Interview, welches der Übergangs“präsident“ Libyens, Mustafa Abdel Jalil am 21.2.2012 gab, haben Ghaddafi-Anhänger „die Revolutionskräfte unterwandert und zum Teil eigene Milizen aufgebaut“. Obwohl dies zum Teil stimmen dürfte, klingt es so, als wolle Jalil mit dieser Aussage künftige Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Milizen rechtfertigen.

Libyen: Wahlfarce in Misrata

24.2.2012. Obwohl unsere korrumpierten Mainstream-Medien sich bemühen, ein rosiges (Propaganda-) Bild von den „ersten freien Wahlen“ (taz) zum Stadtrat von Misrata zu zeichnen, sieht die Wahrheit anders aus. Anhänger der Jamahiriya und Kritiker der „Rebellen“ waren nicht zur Wahl zugelassen, sie sind stattdessen in Misrata weiterhin Verteibung und Folter ausgesetzt, von 219 Kandidaten waren nur drei Frauen und alle Kandidaten mußten für ihren Antritt hohe finanzielle Bürgschaften hinterlegen – super „Demokratie“!

Der Geist von Khamis Ghaddafi

24.2.2012. Bei ihrem letzten Angriff auf die südlibysche Oasenstadt Al-Kufra haben sich die Truppen des neuen Regimes eine blutige Nase geholt, 100 „Rebellen“ starben. Offenbar müssen die Überlebenden ganz schön traumatisiert sein, denn bei ihrer Einlieferung in die Spitäler von Benghasi stammelten sie etwas von „General Khamis Ghaddfi ist in Kufra….“ – also der jüngste Sohn Muammar al-Ghaddafis, der als Kommandeur einer Eliteeinhalt und als wagemutiger Kämpfer galt, aber seit Monaten als tot gilt.

Vertreibungen in Sirte

21.2.2012. Wie die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ berichtet, wurden zahlreichen Familien in der Umgebung von Ghaddafis Geburtsstadt Sirte die Häuser von bewaffneten „Rebellen“-Banden weggenommen – ohne richterlichen Beschluß und ohne Möglichkeit, sich zu wehren. Libysche Journalisten beschwerten sich bei der österreichischen Korrespondentin, daß im Westen keiner über andauernde Gesetzlosigkeit in Libyen schreibt und stattdessen die „Revolution“ verklärt wird.

Grüner Widerstand stellt Aktionsprogramm vor

21.2.2012. Wie eine grobe Übersetzung des Entwurfs für ein Gründungsdokument der Libyschen Nationalen Volksbewegung (LPNM) ergab, handelt es sich hierbei um eine kurzes Aktionsprogramm, welches vernünftige Vorschläge zur Widerherstellung der libyschen Staatlichkeit und Heilung der Kriegsfolgen macht. Interessant ist dabei, daß man sich offenbar auf eine Demokratie mit Parteien und Verfassung verständigen will und die direktdemokratische Staatsform der bisherigen Jamahiriya gar nicht erwähnt – dies deckt sich mit Kompromissen zu denen sowohl Muammar al-Ghaddafi, aber besonders sein Sohn Saif al-Islam, der in dem Schriftstück erwähnt wird, in der letzten Phase ihrer Herrschaft bereit waren.

Libyen: Regime läßt Wohnblocks in Al-Kufra beschießen – Unterstützung aus dem Tschad für die „Grünen“

21.2.2012. Die mit dem Grünen Widerstand sympathisierenden Mitglieder des Stammes der Toubu, welche die südlibysche Oasenstadt Al-Kufra unter Kontrolle gebracht haben, werden seit Tagen von den Truppen des NTC-Regimes beschossen, wobei zivile Wohnviertel getroffen und zerstört wurden, ohne daß irgendein westliches Medium darüber berichtet hätte. Ein NTC-Söldner bestätigte in einem Video-Interview, daß weitere Toubu aus dem Tschad, wo der Großteil des Wüstenstammes lebt, zur Unterstützung ihrer angegriffenen Brüder in die Stadt gekommen seien.

Libyen: Hala Misrati lebt!

21.2.2012. Entgegen zunächst verbreiteter Meldungen ist die frühere Fernsehmoderatorin Hala Misrati, welche als glühende Anhängerin Muammar al-Ghaddafis gilt, noch am Leben, wie sowohl Vertreter des NTC-Regimes, als auch ihre Familie bestätigten und ein Video zeigten, wo eine eingeschüchterte, ängstlich wirkende Hala Misrati in stockenden Sätzen die glorreiche „Revolution“ der NATO-Schlächter preist. Frau Misrati ist bereits seit mehr als sechs Monaten in der Hand der „Rebellen“ und wurde mehrfach geschlagen und vergewaltigt – wie man auf einem Video, welches vom Dezember 2011 stammt, erkennen konnte.

Bani Walid seit 18 Tagen belagert

21.2.2012. Seit mehr als 18 Tagen ist die libysche 80.000-Einwohner-Stadt Bani Walid von Truppen des NTC-Regimes belagert, nachdem NATO-kritische Kräfte die NTC-Söldner aus der Stadt gejagt hatten. Die Lage in Bani Walid bleibt ungewiss und angespannt und die Stadt selbst gilt als „Hauptstadt“ der Warfalla, des mit über 1 Mio. Mitgliedern größten Stammes in Libyen.

Sittenverfall in Libyen nimmt zu

21.2.2012. Während zu Zeiten der Volksjamahiriya, wie Ghaddafis Volksrepublik offiziell hieß, Alkohol (außer für Ausländer) und Prostitution verboten waren, berichten selbst die NATO-Medien heute darüber, daß Prostituierte in Tripolis ihrem Tagwerk nachgehen. Ein Amateurvideo von „Revolutionsfeierlichkeiten“ (gemeint ist der Kriegsausbruch) zeigt Jugendliche, die sich geistlos besaufen – der Westen kann stolz darauf sein, seine abartige, gemeinschaftszersetzende und degenerierte Kultur in dieses einst so souveräne Land implantiert zu haben – die Libyer werden dadurch (bis auf wenige skrupellose Ausnahmen) alle in der Gosse landen.

Libysche „Rebellen“ feiern Jahrestag des Kriegsbeginns – doch das Volk will nicht mitfeiern

21.2.2012. Bei den Feierlichkeiten am 17. Februar, der vor einem Jahr den Tag des Kriegsbeginns gegen die libysche Regierung darstellte, waren nur wenige libysche Bürger zu sehen und entsprechend verschämt präsentierten die NATO-Propaganda-Organe BILD, ARD, RTL, ZDF, SPIEGEL und wie diese austauschbaren belanglosen Titel alle heißen, keine Fotos von irgendwelchen Aufmärschen. Auf einem Kreisverkehr in Tripolis stand lediglich ein Dutzend Demonstranten mit der „Rebellen“-Flagge und Pappschildern, auf dem Grünen Platz in Tripolis, wo im Juli 2011 noch 1,2 Mio. Menschen FÜR Ghaddafi demonstriert hatten, lungerten lustlos 100-300 Leute herum, denen man dafür Geld versprochen hatte.

Neue libysche Volksbewegung gegründet?

18.2.2012. Auf dem Blog der unabhängigen britischen Korrespondentin Lizzie Phelan findet sich ein Entwurf einer Gründungserklärung einer Libyschen Nationalen Volksbewegung (LPNM), welche von zahlreichen führenden Persönlichkeiten aus den politischen, sozialen und militärischen Kreisen der gestürzten libyschen Regierung unterzeichnet wurde. Allerdings hat es immer wieder die Versuche zur Gründung einer „Grünen Sammelbewegung“ gegeben – zuletzt mit der Kongreßpartei für ein zukünftiges Libyen – eine legale politische Betätigung scheint unter dem derzeitigen Regime aber ausgeschlossen, da „Ghaddafi-Anhängern“ grundsätzlich die politische Betätigung verboten ist.

Neues aus Libyens Verließen : Ex-Premier Durda noch am Leben

18.2.2012. Dr. Abu Zaid Umar Durda, von 1990-1994 Generalsekretär des Allgemeinen Volkskomitees (entspricht dem Posten eines Regierungschefs), der in der Haft von den libyschen Milizen schwer gefoltert wurde, ist noch am Leben und wurde in ein anderes Gefängnis verlegt. Frieden für Libyen! hatte bei der deutschen Bundesregierung auf die lebensbedrohliche Situation, in der sich Durda befindet, hingewiesen.

Mordanschlag auf Ghaddafi-Sohn Saadi geplant!!!

18.2.2012. Laut AlgeriaISP plant das NATO-NTC-Regime einen Mordanschlag auf den in Niger lebenden Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, wie ein Agent in den Reihen des neuen libyschen Regimes berichtete. Da sich die „sozialistische“ Regierung von Niger weigert, Saadi al-Ghaddafi an das Terrorregime der „Rebellen“-Milizen in Tripolis auszuliefern, soll nun laut Plan ein Mordkommando gebildet werden, um in Saadis Wohnsitz in Niger einzudringen und ihn zu töten.

Kämpfe in libyscher Oasenstadt al-Kufra gehen weiter

18.2.2012. Die mehrtägigen Kämpfe in der libyschen Stadt al-Kufra gehen unvermindert weiter und es wurde bekannt, daß sich die Stämme Zwai (vom NTC-Regime unterstützt) und Toubu (vom Grünen Widerstand unterstützt) bekämpfen – wobei die Toubou die Stadt besetzt halten und die Zwai mit schweren Waffen die Wohnviertel al-Kufras beschießen, was dem westlichen Staatenbund aber keinen kritischen Kommentar oder gar ein Eingreifen wert erscheint. Das NTC-Regime hat Waffen per Flugzeug an die Zwai gesandt, während die Toubu Verstärkung von den Stämmen Barka, Redkou und aus den Regionen Oum El Marzak Araneb und Katroune war (angeblich ca. 250 Pick-up´s).

Libyen: NTC-Regime hat Angst vor eigenen Milizen

18.2.2012. Obwohl der „Nationale Übergangsrat“ (NTC) nach der Kritik von Menschenrechtsorganisationen an den katastrophalen Zuständen in den libyschen Konzentrationslagern Besserung und die Bestrafung der Folterknechte versprochen hat, stellte sich keine Änderung ein, was entweder auf Unwilligkeit oder Machtlosigkeit des von der NATO ins Amt gehievten Regimes schließen läßt. Ein von Amnesty International befragter Staatsanwalt in Tripolis erklärte, er könne keine Ermittlungen gegen die NTC-Milizen aufnehmen, weil er sonst seine Sicherheit gefährde und sich niemand um seinen Schutz kümmere.

„Demokratie“-Farce in Libyen: Sitzverteilung im Parlament festgelegt

18.2.2012. Im Zuge der westlich inspirierten „Demokratisierung“ Libyens ( = Austausch eines national orientieren Regimes durch eine neoliberale Diktatur) wurde jetzt die Sitzverteilung im künftigen Parlament festgelegt, wobei sich die „Rebellen“-Regionen mehr Sitze genehmigen, als ihnen zusteht. So erhalten zwar Tripolis und sein Umland die meisten Sitze (102), der „rebellische“ Osten des Landes um Benghasi bekommt 60 Sitze, während die Gebiete in denen die meisten Anhänger der Vorgängerregierung leben, unterrepräsentiert sind – der Süden bekommt 29, die Gebiete in der Mitte Libyens, um die Geburtsstadt Ghaddafis – Sirte – bekommen nur 9 Sitze.

Grüner Widerstand befreit hochrangigen General

18.2.2012. Der Grüne Widerstand konnte am 14. Februar in einer Kommandoaktion um 6.00 Uhr morgens in Zawia den dort festgehaltenen Generalmajor Omar Tenouche befreien. Tausende Libyer, die unter Ghaddafi staatliche Jobs hatten, sind in Folterlagern und improvisierten Gefängnissen inhaftiert, ohne daß sich die westlichen Regime darum kümmern würden.

Neues aus Libyen

18.2.2012. In Benghasi zerstörte der NTC-Mob ein Denkmal zu Ehren des ägyptischen Staatspräsidenten Gamal Abel Nasser (1954-1970), den Ghaddafi als sein Vorbild bezeichnet hatte, da dieser ebenfalls ein Vorkämpfer der arabischen Einheit war. In Misrata wurde ein Propaganda-Radiosender der „Rebellen“ von Unbekannten mit RPGs und Gewehren beschossen und die Übertragungstechnik beschädigt.

Amnesty International: Gaddafi-Anhänger werden in Libyen zu Tode gefoltert

17.2.2012. Nach dem Sturz des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi sind nach Angeben der pro-westlichen Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ in den Gefängnissen des neuen Regimes mindestens 12 Menschen, die Anhänger Ghaddafis waren, zu Tode gefoltert worden, darunter ein früherer libyscher Botschafter. Geht man davon aus, daß Amnesty den militärischen Überfall auf Libyen 2011 und die Unterstützung der „Rebellen“ befürwortet hatte, so weiß man, warum diese Zahl so niedrig ausfällt – in Wirklichkeit wird es Hunderte ungenannter Foltertoter geben.

UNO: Libysche „Regierungs“-Delegation tritt gegen Homosexuellen-Rechte auf

17.2.2012. Libyens Delegierter im UN-Menschenrechtsrat kritisierte äußerst heftig das Eintreten der UN für die Rechte von Homosexuellen und erklärte, dass die Beratung über schwul-lesbische Themen „die Religion beeinträchtigen und das Überleben der Menschheit“ infrage stellen würde“ und erklärte, daß in seinem Land gleichgeschlechtliche Handlungen mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Während die gestürzte Regierung Muammar al-Ghaddafis versuchte dem Westen zu gefallen und zögerlich zahlreiche Vebesserungen in der Menschenrechtsfrage anstrebte, scheint sich das heutige, unter dem Schutz der NATO eingesetzte Regime weniger um sein Image in der Welt zu stören und foltert mit großem Behagen politische Gefangene.

Libyen: Gefechte in Al-Kufrah mit dem Widerstand

14.2.2012. Aus Al-Kufrah im Süden Libyens werden heftige Kämpfe zwischen dem Grünen Widerstand und den Söldnern des NTC-Regime gemeldet, wobei letzteren die Munition auszugehen droht. Vorangegangen war den Kämpfen der Lynchmord an einem Ladenbesitzer, den die NTC-Schergen verübt haben.

Ghaddafi-Sohn gibt Telefoninterview

14.2.2012. Der nach Niger geflohene Saadi al-Ghaddafi, Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers, hat am Freitag dem TV-Sender Al-Arabiya ein Telefoninterview gegeben und vor einem kommenden Aufstand gewarnt, da Libyer, auch solche, die den Umsturz zunächst unterstützt hatten, immer unzufriedener werden. Er stehe täglich in Verbindung mit Menschen in Libyen, auch zu Mitgliedern der Stämme und Milizen sowie der Armee und selbst des „Nationalen Übergangsrates“ NTC, so der frühere Präsident des libyschen Fußballverbandes.

Streit um Ghaddafi-Sohn Saadi zwischen Libyen und Niger

14.2.2012. Das NTC-Regime von Tipolis fordert die Auslieferung von Saadi al-Ghaddafi der im September 2011 nach Niger geflohen war, wo ihm Asyl gewährt wurde. Der bettelarme Sahelstaat verweigert aber die Auslieferung, da Saadi in Libyen die Exekution drohen würde, hat aber als Zeichen des guten Willens die Kommunikationstechnik Saadis beschlagnahmt, weil dieser dem Sender Al-Arabiya ein Telefoninterview am Freitag gab – dem libyschen Diktator Jalil reichte diese Geste nicht und er ließ daraufhin den nigrischen Botschafter Mohammed Ibrahim ausweisen.

NTC-Regime bereitet „Prozeß“ gegen Saif al-Islam Ghaddafi vor

14.2.2012. Nach Aussagen des selbsternannten „Übergangspräsidenten“ Mustafa Abdel Jalil bereitet das Regime einen Prozeß gegen Saif al-Islam, Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi vor, welcher in spätestens zwei Monaten, wenn das neue Gefängnis in Tripolis fertiggestellt wurde, beginnen soll. Die Kommandanten der Berber-Milizen aus der Kleinstadt Zintan, die Saif al-Islam derzeit gefangen halten, weigern sich bisher ihn an das neue Regime in Tripolis auszuliefern, da man ihm eine grausame Ermordung, wie bei seinem Vater durch „Rebellen“-Milizen aus Misrata, ersparen wolle.

Pro-Ghaddafi-Autokonvoi fährt durch Surman

14.2.2012. In der westlich von Tripolis gelegenen Stadt Surman fand am Wochenende ein Autokorso von Anhängern der Jamahiriya statt, wie ein Video im Internet zeigt. Grüne Fahnen wurden geschwungen, manche hatten Ghaddafi-Fotos an ihren Fahrzeugen und junge Kerle, die auf dem Dächern von PKWs saßen, reckten beide Fäuste zum Himmel und immitierten damit eine typische Ghaddafi-Pose, die der Revolutionsführer immer zeigte, wenn er mit dem Auto unterwegs war – die Bevölkerung von Surman schien sich jedenfalls zu freuen.

Libyen: Misrata-Milizen wüten in Flüchtingslager

10.2.2012. Wie die unabhängige Korrespondentin Lizzie Phelan berichtet, sind die als brutale Schlächter verschrieenen islamistischen Milizen aus der Hafenstadt Misrata in ein Flüchtlingscamp im Stadtteil Janzour eingedrungen und beginnen Zivilisten zu massakrieren auf der Suche nach angeblichen „Ghaddafi-Anhängern“, wobei es schon 12 Tote und 30 Verletzte gegeben hat. Die Opfer stammen größtenteils aus der Kleinstadt Tawergha (10.000-20.000 Einwoher), die sich bis zum Schluß gegen die NATO-Söldner aus Misrata gewehrt hat, wofür die Stadt von den Misrata-Kämpfern nahezu dem Erdboden gleich gemacht und völlig entvölkert wurde.

Grüner Widerstand befreit über 1.000 Gefangene in Misrata

10.2.2012. Unbestätigten Meldungen zufolge hat der Grüne Widerstand in Libyen in der Stadt Misrata 1.139 Kriegsgefangene und politische Häftlinge aus den Folterkellern der gefürchteten Nord-Misrata-Milizen befreit. Dazu setzen die Widerstandskämpfer gegen die NATO-Okkupation Libyens verstärkt Schalldämpfer ein, um die Söldner besser zu überraschen.

Ghaddafi-Slogans werden in Syrien gerufen

10.2.2012. Bei einem begeisterten Empfang, den tausende Syrer dem russischen Außenminister Sergej Lawrow beim Staatsbesuch in Damskus bereiteten, da sein Land eine Resolution der agressiven NATO-Staaten gegen Syrien verhindert hatte, riefen die versammelten Unterstützer des Präsidenten Bashar al-Assad „Gott, Syrien, Bashar, das ist alles“.
Dieser Schlachtruf ist der trotzigen Parole der Verteidiger Libyens und Muammar al-Ghaddafis gegen die NATO-Aggression entlehnt – dort rief man „Allah, Muammar, Libya o bas!“ – also „Gott, Muammar (Ghaddafi), Libyen und sonst nichts!“

Libyen: Attacke gegen die Botschaft der katarischen „Besatzungsmacht“

10.2.2012. Wütende Bürger haben die Botschaft des Emirates Katar in Tripolis angegriffen und
dabei die Wände mit Grafitis beschmiert, die Einfahrt zur Tiefgarage und mehrere Fahrzeuge zerstört und offenbar Molotowcocktails o.ä. geworfen – jedenfalls zeigt die Fassade des Gebäudes auf einem Video im Internet auch Brandspuren. Die Luftwaffe des katarischen Diktators al-Thani hatte bei der Bombardierung libyscher Städte 2011 mitgewirkt und der Zwergstaat unterhält nun mehrere hundert Soldaten in Libyen, um die „Sicherheitskräfte“ des an die Macht gebombten „Rebellen“-Rates militärisch und ideologisch zu schulen.

Demokratisches Libyen“: Zintan-Brigade hebt Kinderbordell der „Rebellen“ aus

8.2.2012. Die in Tripolis kämpfenden Angehörigen der Berber-Minderheit aus der Kleinstadt Zintan entwickeln sich immer mehr zu einer dritten Kraft im libyschen Krieg – nach den NATO-Terroristen des „Nationalen Übergangsrates“ NTC und dem Grünen Widerstand und sorgen für Schlagzeilen. Letzte Woche konnten sie nach Gefechten mit „Rebellen“ aus Misrata in der libyschen Hauptstadt ein Bordell der Söldnerbanden ausheben und 200 größtenteils minderjährige Mädchen befreien, die nach deren Aussage vor rund zwei Monaten entführt und beinahe täglich vergewaltigt wurden.

Libyen: NATO-Rebellen foltern Ex-Botschafter zu Tode

8.2.2012. Ach wie schön lebt sich´s im „demokratischen“ Libyen nach Ghaddafi: eine Bande der Miliz „Al Shohada Ashura” aus Misrata, welche ihre Zelte in Tripolis aufgeschlagen hatte, bat den früheren Botschafter Libyens in Frankreich, Dr. Omar Brebesh, zum Verhör – tags darauf tauchte seine Leiche mit Folterspuren (Hämatome, Schnittverletzungen, ausgerissene Fußnägel, gebrochene Rippen) in einem Krankenhaus in der von Berbern bewohnten Kleinstadt Zintan (vor dem Krieg 50.000 Einwohner) auf. Mehrere Beobachter gehen davon aus, daß die Folterspuren typisch für die us-freundlichen Islamisten aus Misrata sind, die schon den libyschen Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi zu Tode gequält haben und das die Leiche absichtlich nach Zintan gebracht wurde, um die dort regierende Stammesmiliz, die sich dem NTC-Regime nicht unterordnet und Saif al-Islam Ghaddafi nicht ausliefert, unter medialen Druck zu setzen.

Libyen: Dr. Shakir tourt durchs befreite Bani Walid

8.2.2012. Dr. Yussuf Shakir, einer der bekanntesten TV-Moderatoren aus der Ghaddafi-Ära und das bekannteste Gesicht des TV-Senders des Grünen Widerstandes GinaTV, besuchte die Stadt Bani Walid, die vor zwei Wochen die Fremdherrschaft der NTC-Truppen beendet hatte. Dabei ist auf einem Video zu sehen, wie Shakir – aus dem Schiebedach eines PKW herausschaut, wie dies einst immer Ghaddafi tat und sich zujubeln läßt.

Aisha Ghaddafi darf beim Prozeß gegen ihren Bruder nicht aktiv werden

8.2.2012. Die Juristin Aisha Ghaddafi, Tochter des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi darf bei dem Prozeß gegen ihren Bruder Saif al-Islam, den der sogenannte Internationale Strafgerichtshof wegen angeblicher „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verurteilen möchte, nicht als „Amicus Curia“ teilnehmen. Als „Amicus Curia“ werden externe Sachverständige bezeichnet.

Ghaddafi-Familie, Moussa Ibrahim und Abdallah Senussi in Sicherheit

7.2.2012. Dr. Hamza Touhami bestätigte, daß der geflohene Teil der Ghaddafi-Familie in Algerien wohlauf sei und von der algerischen Regierung respektvoll behandelt wird: Ehefrau Safiya, die Söhne Mohammed und Hannibal nebst Frauen und Tochter Aisha, von deren angeblicher Ausweisung wegen politischer Äußerungen man auch nichts mehr gehört habe. Auch der Schwager Muammar al-Ghaddafis, der libysche Ex-Geheimdienstchef Abdallah Senussi, sowie der frühere Regierungssprecher Dr. Moussa Ibrahim und seine Familie seien in Sicherheit und wohlauf.

Mahmud Jibril: Übergangsrat ist illegal im Amt

7.2.2012. Der erste „Premierminister“ des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) in Libyen, der US-Libyer Mahmud Jibril erklärte in einem TV-Interview, der NTC sei „illegal im Amt“. Dies haben Kritiker des Libyen-Feldzuges schon immer gesagt und auch Jibril hat diese Aussage schon einmal im Herbst getätigt – allerdings ist er eine durch und durch dubiose Figur, weswegen diese Aussage bestimmt taktische Hintergründe.

Neues Regime in Libyen plant die Errichtung einer Diktatur – und der Westen schaut zu

5.2.2011. Während auf sogenannten, mindestens dreimal jährlich stattfindenden Volkskongressen im Libyen Muammar al-Ghaddafis alle Bürgerinnen und Bürger über 18 Jahre teilnehmen und sich politisch äußern und betätigen konnten, sollen nach dem Wahlgesetz, welches der von der NATO ins Amt gehievte „Nationale Übergangsrat“ ausgeheckt hat, bei der Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung nur Personen antreten dürfen, die nicht direkt oder indirekt (z.B. Unterstützung des Ziele des „Grünen Buches“) mit basisdemokratischen System Ghaddafis zu tun hatten. Dies dürften aber in den über 40 Jahren der Volksjamahiriya, wie das Ghaddafi-System hieß, aber die Mehrheit der Libyer sein und wie selbst der SPIEGEL am 26. Januar 2012 berichtete, diffamiert das Regime nahezu alle Kritiker pauschal als „Ghaddafi-Anhänger“ – womit die Opposition halt von der Wahl ausgeschlossen werden kann.

Libyen: Propagandasender des NATO-Jalil-Regimes gehackt

5.2.2012. Der Propagandasender des von der NATO eingesetzten Diktators Mustafa Abdel Jalil, der unter Ghaddafi als Justizminister für das Unterzeichnen der Todesurteile verantwortlich war, wurde vom Grünen Widerstand gehackt. Mehrere Stunden zeigten die TV-Bildschirme nur einen komplett hellgrünen Bildschirm, wie ein Video im Internet beweist.

Kranker gehts nimmer: das neue Regime in Libyen will die Farbe „grün“ verbieten!

5.2.2012. So sieht nach dem Willen der NATO-Nazis von Washington,Paris und London also eine Demokratie aus! An der Al-Fatah-Universität ist das Tragen von grünen Kleidungsstücken oder Kleidung mit grünen Applikationen verboten worden, da die Landesfahne Libyens unter der Regierung Muammar al-Ghaddafis grün war – gehts noch bescheuerter?

Französische Kriegsschiffe in Libyen eingetroffen

4.2.2012. Das unabhängige Nachrichtenportal my-metropolis.eu veröffentlichte ein Video, das französische Kriegsschiffe zeigt, die im Hafen von Tripolis eingelaufen sind. Angeblich wollen die französischen Soldaten die libyschen NATO-Söldner vom „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) lediglich ausbilden – nach den zahlreichen westlichen Lügen über den Libyen-Krieg der NATO ist allerdings eher anzunehmen, daß sie sich für längere Zeit in Libyen einnisten werden.

Libyen: Keine Frauenquote bei Verfassungsgebender Versammlung mehr

3.2.2012. Entgegen früherer Beteuerungen des Nationalen Übergangsrates NTC hat das Wahlgesetz für die Verfassungsgebende Versammlung, welche im Juni gewählt wird, keine Frauenquote mehr. Internationale Beobachter bezeichnen die Wahlen bereits schon jetzt als weder frei noch fair, da alle echten und vermeintlichen Anhänger der basisdemokratischen Volksjamahiriya Ghaddafis sich nicht zur Wahl stellen dürfen.

Neues Terrorinstrument in Libyen: NTC gründet Geheimdienst

3.2.2012. Der sogenannte „Nationale Übergangsrat“ (NTC) gab bekannt, einen eigenen Geheimdienst gründen zu wollen und als Chef ist der im Ausland lebende „Oppositionelle“ Salim al-Hasi von der Nationalen Front zur Rettung Libyens (NFSL) vorgesehen. Die NFSL ist eine seit den 80iger Jahren hauptsächlich von Großbritannien und anderen westlichen Staaten untertsützte Terrorgruppe, welche in der Vergangenheit bereits Anschläge auf Zivilisten durchgeführte hat –

Grüner Widerstand hat wieder eigenen TV-Sender

3.2.2012. Auf der Frequenz 10815 auf Nilesat kann man jetzt „Gina TV“, den neuen Fernsehsender des Grünen Widerstandes empfangen, wo auch Dr. Yusuf Shakir, einer der bekanntesten TV-Moderatoren aus der Ghaddafi-Ära regelmäßig auf Sendung ist. Dr. Shakir warnte bereits in einer der ersten Sendungen, daß eine vom NTC-Regime gesponserte Gruppe die Facebook- und Twitter-Aktivitäten des Grünen Widerstandes unterwandern möchte und einen Keil zwischen die Oppositionellen treiben will.

Schwere Gefechte in Tripolis zwischen Misrata-Banden und der Zintan-Brigade

3.2.2012. In Tripolis hat es schwere Gefechte zwischen den Schlächterbanden aus Misrata und den gemäßigten Kämpfern aus der Kleinstadt Zintan gegeben. Gekämpft wird um die Kontrolle der Militärakademie und verwendet werden sowohl leichte, als auch schwere Waffen.

Libyen: NATO-Söldner stürmen Schule

3.2.2012. Schwer bewaffnete Kämpfer des NTC-Regimes haben im Stadtteil al-Andaluz von Tripolis eine Schule gestürmt und nach jugendlichen Unterstützern des Grünen Widerstandes durchkämmt. Dabei soll es auch laut Augenzeugenberichten zu sexuellen Übergriffen auf Studentinnen gekommen sein.

Nach Veruntreuung von 60 Mrd.: Bürger strürmen NTC-Büro in Benghasi

3.2.2012. Nach eigenen Angaben sind dem von der NATO eingesetzten „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) 60 Mrd. US-Dollar „verlorengegangen“ – worauf aufgebrachte Einwohner die NTC-Büros in Benghasi stürmten und die Flaggen der „Rebellen“ verbrannten. Im ganzen Land nimmt der Haß auf die vom Westen unterstützen Schlächterbanden zu.

NTC-Banden trauen sich nur tagsüber in die Nähe von Bani Walid

3.2.2012. Wie der österreichische Standard am 31. Januar berichtet, zieht das NTC-Regime Kämpfer bei Bani Walid zusammen, allerdings hat der „Rebellen“-Rat Probleme, genügend Kämpfer für einen Angriff auf die Stadt zu mobilisieren – zudem ziehen sie sich nachts wieder aus der Gegend um Bani Walid zurück, da ihnen sonst Angriffe des Grünen Widerstandes drohen. Letzte Woche hatten Bürger, welche grüne Fahnen und Ghaddafi-Plakate trugen, die Schergen des Jalil-Regimes vertrieben, da sich diese durch Gewalt, Plünderungen und Vergewaltigungen bei den Einwohnern der Stadt unbeliebt gemacht hatten.

Ghaddafis späte Rache

3.2.2012. Der auf brutalste Weise von einheimischen NATO-Söldnern aus Misrata ermordete libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi hatte vor seinem Tod noch über eine Million Kalaschnikows an das libysche Volk verteilen lassen, damit es sich gegen die NATO-Aggression und ihrer einheimischen Kollaborateuere wehren kann. Dies tut es und so hatten aufgebrachte Bürgerinnen und Bürger die Kämpfer des NATO-Kollaborationsrates NTC aus Bani Walid vertrieben, stürmten das Hauptquartier des NTC in Benghasi und zwangen den Vize-Präsidenten Hafez al-Ghoga wegen schmutziger Geschäfte zum Rücktritt – die Antwort von NTC-Boss Mustafa Abdel Jalil: er drohte mit Bürgerkrieg, sollte man versuchen, sein Regime zu stürzen.

Libyen: Tuareg-Stämme sichern Bani Walid Unterstützung zu

31.1.2012. Die Wüstenstämme der Tuareg haben der Stadt Bani Walid, welche letzte Woche die Sicherheitskräfte des NTC-Regimes vertrieben hatte, Unterstützung und Solidarität zu gesichert und ihre weitere Teilnahme am Grünen Widerstand bekräftigt. Eine Strafexpedition des von der NATO eingesetzen NTC-Regimes scheiterte bisher daran, daß dieses nicht genügend Kämpfer zusammenbekam für einen Angriff auf die Stadt.
Libysche Befreiungsfront befreit politische Häftlinge

31.1.2012. Unmittelbar nach dem die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ aus Protest gegen die Folterpraxis der „Rebellen“ in Libyen ihre Arbeit in dem Saheelstaat beendet hatte, ist es der aus den Resten der libyschen Armee und den Freiwilligenverbänden gegründeten Libyschen Befreiungsfront (LLF) gelungen, in Misrata 532 Gefangene aus einem Gefängnis am Haupthafen zu befreien. An der Ostfront zwischen Dernaa und Benghasi meldet der Grüne Widerstand, zu dem die LLF und andere Gruppen gehören, einen Geländegewinn von 11% innerhalb einer Woche!

Schlimme Zustände in Libyen: Obdachlose hausen in Ghaddafis zerbombter Residenz

31.1.2012. Das hätte es zu Zeiten der libyschen Volksjamahiriya (salopp: Ghaddafi-Ära) nicht gegeben: Bettler und Obachlose waren ein Fremdwort, denn betteln war verboten, die medizinische Versorgung kostenfrei und per Dekret machte der ermordete libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi die Libyer bereits in den 80iger Jahren zu den Eigentümern ihrer Wohnungen. Heute hausen Kriegsflüchtlinge, vom NTC-Regime Vertriebene und von der NATO Ausgebombte in den Trümmern von Bab Al-Aziziya, dem riesigen zerstörten Militärkomplex mitten im Herzen von Tripolis, auf dem auch Ghaddafis ehemalige Residenz stand, wie Videos im Internet zeigen.

Ghaddafis grüne Fahne wird nun auch in Tunesien gehisst

29.1.2012. Ein Internetvideo aus Ben Gardane in Tunesien zeigt, daß auch in diesem Ort die grüne Fahne von Muammar al-Ghaddafis Libyen gehisst wurde. Ist dies eine Solidaritätserklärung mit dem libyschen Widerstand oder wird die Fahne zu einem neuen Symbol arabischen Aufbegehrens im Allgemeinen?

Aktionen des Grünen Widerstandes in Libyen nehmen wieder zu

29.1.2012. Motiviert durch die Verteibung von NTC-Kräften aus der Stadt Bani Walid haben im ganzen Land wieder die Aktionen des Grünen Widerstandes, der Anhänger der basisdemokratischen „Volksrepublik“ Muammar al-Ghaddafis, zugenommen. So weht auch über der Stadt Laejilate bereits die grüne Fahne, während aus Tripolis über Schußwechsel und über kleiner Gefechte in Benghasi, welche drei Todesopfer unter den NATO-Söldner gefordert haben, berichtet wird.

Libyen: Grüner Widerstand etabliert lokale Gegenregierung in Bani Walid

29.1.2012. Stammesangehörige, welche unter der grünen Flagge der Jamahiriya letzte Woche die Milizen des von der NATO an die Macht gebombten Nationalen Übergangsrates (NTC) vertrieben hatten, haben nun eine eigene Gegenregierung gebildet und die Gremien des NTC- Regimes in Bani Walid für aufgelöst erklärt. Hieß es zunächst noch – auch in der NATO-freundlichen Presse – „Ghaddafi-Anhänger“ hätten Bani Walid erobert, suchte man nun nach Verhandlungen zwischen NTC und Bani Walid nach pragmatischen Sprachregelungen für die Vorfälle in der Stadt, welche ein militärisches Eingreifen der NTC-„Regierung“ aus Tripolis nicht nötig machen.

Ärzte ohne Grenzen: libysches NTC-Regime foltert!

29.1.2012. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen stellt ihre Tätigkeiten in Libyen als Protest gegen die weitverbreitete Folterpraxis gegen politische Gefangene ein, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Organisation hatte wiederholt dagegen beim „regierenden“ Nationalen Übergangsrat (NTC) Protest eingelegt, daß man ihnen gefangene Ghaddafi-Anhänger in ihr Zentrum brachte, um sie wieder „fit für die nächsten Verhöre“ zu machen.

War der Angriff auf Libyen nur die Vorbereitung auf einen Krieg gegen Ägypten?

29.1.2012. In einem Interview äußert der bekannte Geistliche Scheich Imran Hossein seine Befürchtung, die Eroberung Libyens diene vor allem auch dazu, Ägypten von zwei Seiten in die Zange zu nehmen und dann von Libyen bzw. von Israel und Jordanien aus anzugreifen. Das bedeutende Ägypten ist durch den Wahlsieg der Muslimbrüder und der radikalislamischen Salafisten teilweise dem westlichen Zugriff entzogen.

UN-Delegation in Libyen mit Steinen und Schuhen beworfen

26.1.2012. Eine Delegation der Vereinten Nationen (UN) wurde in Bani Walid von wütenden Einwohnern aus der Stadt geworfen, Kinder und Jugendliche bewarfen die Fahrzeuge mit Steinen und Schuhen und empörte Bürgerinnen und Bürger riefen: “Ya Kleb kteltou wledna” (ihr Hundemeute habt unsere Kinder ermordet). Die UN haben sich ohne Nachforschungen anzustellen, im Libyenkonflikt auf die Seite der NATO geschlagen und so in Afrika massiv an Ansehen verspielt, wo sie nun nach den Kriegen in Libyen und der Elfenbeinküste 2011 als verlängerter Arm der Westmächte gelten.

Libysche Befreiungskämpfer finden Überwachungsanlagen in Bani Walid

26.1.2012. Nach der Übernahme der 80.000-Einwohner-Stadt Bani Walid durch den Grünen Widerstand haben dessen Unterstützer Kommunikations- und Überwachungsanlagen der NTC-Söldner in der Stadt gefunden. Einiges von dem High-Tech-Equipment stammt offenbar aus NATO-Beständen und ist dem NTC zur Verfügung gestellt wurden, um die Bevölkerung auszuspionieren.

Erfolg von Bani Walid als Vorwand für westliche Militärintervention?

26.1.2012. Nachdem die Aktivitäten des libyschen Widerstandes monatelang verschwiegen oder geleugnet wurden, überschlagen sich die NATO-freundlichen Medien nun geradezu mit einer Berichterstattung über die „grüne“ Stadt Bani Walid, was Beobachter zu der Vermutung veranlaßt, die Übernahme Bani Walids durch die Anhänger der Jamahiryia könnte als Begründung für eine westliche Militärintervention mit Bodentruppen herhalten. Derweil wurden vom Grünen Widerstand in Misrata 14 bewaffnete Pick-ups und vier Raketenwerfer-Trucks zerstört.

NTC-Regime in Libyen setzt Luftwaffe gegen Zivilisten ein

26.1.2012. Nach Angaben des von der NATO ins Amt gebombten NTC-Regime, schickte die libysche Luftwaffe laut dem Standard vom 24.1.2012 Kampfflugzeuge gegen die Stadt Bani Walid, die unter der Kontrolle von Pro-Ghaddafi-Demonstranten ist. Im Jahre 2011 war die – erfundene – Behauptung, der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi würde Kampffluzeuge gegen Zivilisten einsetzen, der Grund für ein Embargo, eine Flugverbotszone und letztlich für den Krieg gegen Libyen, während das derzeitige Regime in Libyen unter dem Beifall der „internationalen Gemeinschaft“ (= ein dutzend westliche Staaten, die sich dafür halten) ungestraft Zivilisten abschlachten darf.

Französisches Buch entlarvt Sarkozys perfide Abhängigkeit von seinem ideologischen Hexenmeister Benard-Henri Levy

26.1.2012. Der frühere sozialistische Außenminister Roland Dumas und der bekannte Anwalt Jacques Verges haben ein Buch mit dem Titel „Sarkozy unter BHL“ (gemeint ist Bernard-Henri Levy, der jüdische „Philosoph“ und Einflüsterer des französischen Präsidenten) herausgebracht, in dem u.a. zur Sprache kommt, daß der Überfall auf Libyen lange geplant war und das Frankreich genau um die Bombardierung der zivilen Ziele in Libyen wußte. Levy gilt als „Vater des Libyen-Krieges“, der von Beginn an Lügen über die Situation in Libyen verbreitet hatte und Kontakt zwischen Paris und dem NTC-Rat hergestellt hatte.

Libyen: Gefechte in Tripolis, Sabha und Sirte

26.1.2012. Nach der Einnahme von Bani Walid wurden nun Kämpfe aus der Hauptstadt Tripolis, der südlichen Garnisonsstadt Sabha und der Ghaddafi-Hochburg Sirte gemeldet, darunter ein dreistündiges Gefecht aus Tripolis in der Nähe des Grünen Platzes. In Misrata wurden fünf Pick-Up-Trucks der „Rebellen“ zerstört.

Westliche Truppen errichten Checkpoints in Libyen

26.1.2012. Dr. Yusuf Shakir, beliebter Fernsehmoderator aus der Zeit des unabhängigen Libyens (1969-2011) berichtet, daß französische und US-Truppen Checkpoints in Brega und Ras Lanuf errichtete hätten, so daß weder der Grüne Widerstand, noch die „Rebellen“ raus oder hinein könnten. Aus Tripolis werden Schußwechsel aus dem Stadtteil Abu Slim gemeldet, in der Kleinstadt Tarhouna, deren Bevölkerung besonders extrem unter den „Rebellen“ leiden mußte, wurden die Stadttore geschlossen, um die NTC-Kämpfer auszusperren.

Video aufgetaucht: Leichenschändung am ehemaligen Militärchef Libyens

26.1.2012. Im Internet ist ein Video aufgetaucht, daß zeigt, wie libysche „Rebellen“ das Leichenfeld der sogenannten „300 Aufrechten“, also der letzten Getreuen Muammar al-Ghaddafis, die am 20.10.2011 bei ihrer Flucht aus Sirte mit Hilfe von NATO-Drohnen getötet wurden, nach Brauchbarem durchwühlen. Dabei finden sie auch den Leichnam des früheren Armeechefs (1969-2011!) und Mitputschisten Ghaddafis, General Abu Bakr Jaber Younis, stehlen seine Armbanduhr, seinen Kampfhelm und lackieren das Gesicht des alten Kämpfers blau.

Protest: Mehrere libysche Botschafter treten zurück

26.1.2012. Die Botschafter Libyens in den Ländern USA, Jordanien, Italien, Ägypten und der Ukraine sind zeitgleich zurückgetreten. Beobachter vermuten, daß die Rücktritte aus Protest gegen die geplante dauerhafte Stationierung von 12.000 US-Soldaten und die Besetzung von Brega und Ras Lanuf französischen Truppen erfolgt sind.

Terror gegen Zivilbevölkerung in Bani Walid – Ghaddafi-Reden im Radio

26.1.2012. Seit dem die libysche Stadt Bani Walid von den Anhängern des im Oktober 2011 ermordeten Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi kontrolliert wird, hat das neue Regime des Diktators Mustafa Abdel Jalil die Stadt sofort vom Stromnetz nehmen lassen – was angesichts eines kalten Winters in Libyen einer Terrorisierung der Zivilbevölkerung gleichkommt. Inzwischen sendet „Radio Bani Walid“ alte Ghaddafi-Reden im Dauerbetrieb, darunter die vom 31.7.2011.

Grüner Widerstand erobert Bani Walid – NTC-Regime droht mit Völkermord

26.1.2012. Die libysche 80.000-Einwohner-Stadt Bani Walid, rund 150 km südlich von Tripolis wurde durch bewaffnete Anhänger der Jamahirya befreit, die „Rebellen“ wurden vertrieben und grüne Flaggen in der Stadt gehißt. Das NTC-Regime hat aber 1.500 Mann zur Rückeroberung der Stadt in Marsch gesetzt und der „Innenminister“ Fausi Abdel Aal drohte, es „werde keine Gnade für Ghaddafi-Sympathisanten“ geben – eine Aussage, die als sie so ähnlich 2011 von Ghaddafi bezüglich der Aufständischen gemacht wurde – als Aufruf zum „Genozid“ angesehen wurde.

Doch nicht verhaftet: Moussa Ibrahim gelingt Flucht aus Libyen

24.1.2012. Der legitime libysche Regierungssprecher Dr. Moussa Ibrahim, welcher nach Behauptungen der NATO-freundlichen Medien angeblich verhaftet worden sein soll, ist offenbar aus Libyen geflohen. Als Antwort auf die Verhaftungsstory veröffentlichte der libysche Widerstand ein Video vom 20.1.2012, daß Moussa Ibrahim beim Besteigen eines kleinen Flugzeuges zeigt – so bleibt zu hoffen, daß ihm die Flucht geglückt ist.

Libyscher „Vizepräsident“ al-Ghoga tritt zurück

24.1.2012. Der stellvertetende Präsident des Nationalen Übergangsrates (NTC), Hafez al-Ghoga gab seinen Rücktritt bekannt, nachdem er letzte Woche von Studenten verprügelt wurde, nachdem er diese mit seiner Pistole bedroht hatte und nun verstärkt in die Kritik geraten war. Gegner werfen al-Ghoga eine „zu große Nähe zu Ghaddafi“ vor, da der Rechtsanwalt Chef der libyschen Anwaltskammer war – in Wahrheit war al-Ghoga einer der Oppositionellen der ersten Stunde, welche nicht erst Wochen später aus den USA eingeflogen wurden.

Erste Islamisten-Partei in Libyen gegründet

24.1.2012. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich in Benghasi die erste islamistische Partei Libyens, die Partei für Reform und Entwicklung gegründet. Am Wochenende hatten 3.000 Islamisten in Benghasi die Einführung der Scharia und die Ausrufung eines islamischen Staates gefordert, während sich eine Gruppe weltlich orientierter Libyer, die ein Sit-In für einen laizistischen Staat veranstaltete, eher bescheiden ausnahm.

Libyen: Bücherverbrennung wie bei den Nazis

24.1.2012. In der libyschen Hauptstadt Tripolis haben radikale Islamisten auf dem Algerien-Platz Ausgaben des „Grünen Buches“ des ermordeten Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi öffentlich verbrannt. In diesem Buch bechreibt Ghaddafi seine relativ liberale Auslegung des Islam und vermischt sie mit basisdemokratischen und sozialistischen Elementen, weswegen er unter radikalen Islamisten als „Ketzer“ galt.

Wegen geplantem Wahlbetrug: tausende gehen in Libyen auf die Straße und stürmen NTC-Hauptquartier

24.1.2012. In Benghasi haben mehrere tausend Menschen – nicht nur Symphatisanten der Jamahiriya, sondern durchaus auch mehr oder weniger demokratische gesinnte „Rebellen“ – gegen das neue Wahlgesetz zur Verfassungsgebenden Versammlung protestiert, welches Ghaddafi-Sympathisanten komplett von den Wahlen ausschließt. 200 der Demonstranten haben mit Granaten die Türen des Hauptquartiers des Nationalen Übergangsrates (NTC) aufgesprengt, das Gebäude gestürmt, geplündert und verwüstet und mit NTC-Chef Mustafa Abdel Jalil ein ernsters Wörtchen gesprochen, ihn aber unverletzt ziehen lassen.

Libyen: Vize-Chef der „Rebellen“ von aufgebrachten Studenten verprügelt

23.1.2012. Hafez al-Ghoga, stellvertretender Vorsitzdener des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) wurde in der Garyounis Universität (Faculty of Science) in Benghazi bei einer studentischen Zeremonie verprügelt. Studenten riefen ihm zu „NATO-Söldner“ und „Emporkömmling“ zu, worauf er mit seiner Pistole herumgefuchtelt habe – was die Reaktion der Studenten provoziert habe.

Volksverdummung: „Unabhängiger“ libyscher Politanalyst war NTC-Mitglied

23.1.2012. Die österreichische Tageszeitung „der Standard“ brachte am 19. Januar 2012 ein Interview mit dem als „unabhängigen libyschen Polit-Analysten Guma el-Gamaty“, der die derzeitige Entwicklung in Libyen in den rosigsten Farben schilderte und Probleme nach der Devise „das wird schon“ beiseite wischte. Unterhalb des Artikels eine kleine Zeile, in der vermerkt war, daß der „unabhängige“ Analyst 2011 Mitglied des Nationalen Übergangsrates (NTC) in Libyen gewesen ist, welcher heute die Regierung stellt – wie soll so eine Person unabhängig Auskunft über die Situation im Bürgerkriegsland Libyen geben können?


Schüsse auf Studentenproteste in Tripolis

22.1.2012. Studenten haben in Tripolis gegen den von der NATO den Libyern aufgezwungenen „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) demonstriert. Wie zu erwarten, reagierte das prowestliche NTC-Regime mit äußerster Brutalität und ließ die Studenten von seinen Söldnern verprügeln und das Feuer eröffenen – über Opferzahlen liegen noch keine Berichte vor.

Libyen: Ghaddafi-Graffitis überall

20.1.2012. In libyschen Ortschaften nimmt an Gebäudemauern u.ä. die Anzahl der Pro-Ghaddafi-Graffits zu – selbst am Grünen Platz – für die NATO-„Rebellen“ ein Symbol „ihres“ Sieges über die legitime libysche Regierung. Zahlreiche Jugendliche zeigen sich mit Pro-Ghaddafi-Bodypaintings oder lassen in Sprechchören die Jamahiriya hochleben – unklar ist, wie politisch dies alles ist, oder ob es mehr eine Protest-Popkultur gegen das brutale und unfähige, von der NATO eingesetzte Jalil-Regime ist.

Gefechte in Tripolis und zahlreichen anderen Orten Libyens

17.1.2012. Aus verschiedenen Orten Libyens (u.a. Derna, Zuara, Elasbea, Turf, Enojado und Dzharef) werden heftigen Gefechte zwischen Milizen des Übergangsrates (NTC) und dem Grünen Widerstand gemeldet. In Tripolis sprengte der Widerstand zwei Waffen- und Munitionslager des NTC, die NATO griff mit Apache-Kampfhubschraubern an, während die „Grünen“ mit Granaten das Hotel Pearl beschossen – ein Stammsitz des NTC – was zu drei toten und 50 verletzten NTC-Söldnern geführt hat.

Libyen: Ehemalige NTC-Sprecherin gibt zu, daß sich die Frauensituation im Land sehr zu wünschen übrig läßt

17.1.2012. Iman Bugaighis, Sprecherin des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) während der NATO-Bombardements auf Libyen, erklärte, daß im NTC überhaupt nur 4% Frauen wären und in den Lokalräten der „Rebellen“-Gebiete keine einzige Frau vertreten sei, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung ca. 50% beträgt. Auch erklärt Frau Bugaighis in einem Artikel, den die TAZ veröffentlicht hat, daß die Situation der Frauen in Libyen unter Ghaddafi besser als in den anderen arabischen Nachbarländern gewesen ist.

Immer mehr frühere „Rebellen“-Kämpfer in Libyen laufen zum Grünen Widerstand über

17.1.2012. Es kommt immer häufiger vor, daß sich Kämpfer, welche offiziell für den Nationalen Übergangsrat (NTC) in die Schlacht gezogen waren, sich vom neuen Regime enttäuscht abwenden und sich dem Grünen Widerstand gegen die Besatzung anschließen.
Im algerischen TV erklärte ein Kämpfer in der libyschen Stadt Assabia, daß seine Truppe auf Seiten der pro-Ghaddafi-Kräfte stehe und zum Beweis lieferte sich seine Gruppe Gefechte mit NTC-Söldnern aus Gharyan – und zwar so heftig, daß selbst die US-Nachrichtenagentur Reuters berichten mußte.

LLF erobert eine weitere Stadt in Libyen

15.1.2012. Die Libysche Befreiungsfront (LLF) hat die Stadt Mizdah erobert und ein Waffenlager und 14 Kampf-Pick-Up-Trucks in Beschlag genommen, doch die NTC-Milizen haben bereits Verstärkung zur Rückeroberung in die Gegend geschickt. Während sich die LLF weitgehend mit leichten Waffen zur Wehr setzt, verfügen die ehemaligen „Rebellen“ jetzt über die Reste des gewaltigen Waffenarsenals der Jamahiriya – so sollen allein die Rebellen aus der Region Misrata 800 Kampfpanzer gehortet haben.

Zahl der Anhänger des ermordeten Ghaddafi in Libyen wächst

15.1.2012. Wie die rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ berichtet, erhöht sich derzeit die Zahl der Anhänger des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi in Libyen explosionsartig und Pro-Ghaddafi-Sprechchöre junger Menschen seien allgegenwärtig, wozu die Unzufriedenheit mit dem neuen Regime, die anhaltenden Plünderungen und Übergriffe auf die Zivilbevölkerung durch die „Rebellen“-Milizen und aber auch die Art von Ghaddafis Tod (er verteidigte sich bis zur letzten Patrone, wurde dann zu Tode gefoltert) beigetragen haben. Diese Meldung kommt aus berufenem Munde, denn die Junge Freiheit unterstützte während des Bürgerkrieges die „Rebellen“ und hatte einen Korrespondenten vor Ort, der mit den Rebellenverbänden umherzog.

Grüner Widerstand in Libyen setzt Reparaturteam für Wasserversorgung in Marsch

12.1.2012. Das vom 2011 ermordeten Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi errichtete „Great-Man-Made-River-Projekt“, der große künstliche Fluß zur Wasserversorgung wurde von der NATO zerbombt und mit Uranmantelgeschossen verseucht. Die Führer des Grünen Widerstandes haben jetzt eine Kolonne in Marsch gesetzt, welche die Wasseranlagen reparieren soll, nachdem das NTC-Regime nach Monaten dazu nicht in der Lage war und fast im ganzen Land Wassermangel herrscht.

Libyen: Kämpfe in Sirte

12.1.2012. Während Sabha komplett befreit ist (200 „Rebellen“ getötet, mehrere hundert verhaftet), halten in Sirte die Kämpfe mit den Milizen aus Misrata, welche auch schwere Waffen und Panzer in der Stadt einsetzen, an. Ein Grund für die Kämpfe wurde nicht genannt, es wird vermutete, daß es um die Erweiterung des Machtbereiches von Misrata geht.

Gerüchteküche um geplante libysche Exilregierung brodelt

12.1.2012. Wenn man den Gerüchten glaubt, soll die Familie Ghaddafi prominent in der neuen Exil-Regierung vertreten sein: so ist Saif al-Islam Ghaddafi als Premier vorgesehen, Saadi al-Ghaddafi als dessen Stellvertreter und ihre Schwester Aisha als Außenministerin. Nur: Saif ist im Gefängnis in Zintan, Saadi im Hausarrest in Niger und Aisha im Exil in Algerien – somit wären zwei die beiden letzten zwar schon im Exil, aber ohne ein Aufnahmeland für die neue Regierung stehen die Chancen schlecht, daß dieses Projekt so funktioniert.

Fernsehsender der Opposition in Libyen nach einigen Tagen abgeschaltet

12.1.2012. Der über einen ägyptischen Satelliten ausgestrahlte TV-Sender des Grünen Widerstandes, Al-Jamahiriya-TV, ist nach wenigen Tagen auf Sendung auf Druck des NTC-Regimes in Tripolis wieder vom Netz genommen worden. Nun wird fieberhaft ein neues Land gesucht, welches sich dem Druck aus Tripolis und Washington nicht sofort beugt – im Gespräch soll auch Venezuela sein.

Libyscher Widerstand plant Exilregierung

12.1.2012. Dr. Hamza Touhami, vor dem Bürgerkrieg ein bekannter TV-Moderator in Libyen, kündigte an, daß der Grüne Widerstand eine Exilrgierung aufbauen möchte und rief die jungen Leute in Libyen und anderen arabischen Ländern auf, sich dem Kampf anzuschließen. Welches Land allerdings den Mut hat, diese Exilregierung aufzunehmen ist eine große unbeantwortete Frage.

„Menschenrechtler“ machen sich angeblich Sorgen um Saif al-Islam Ghaddafi

12.1.2012. Sogenannte „Menschenrechtsorganisationen“, die bei den NATO-Massakern in Libyen diskret zur Seite geschaut haben, machen sich nun angeblich „Sorgen“ um den von abtrünnigen „Rebellen“ inhaftierten Saif al-Islam Ghaddafi. Obwohl es ihm in seinem Zintaner Gefängnis noch besser gehen dürfte als in den Folterkellern des neuen Regimes von Tripolis, fordert der Westen – in dem er seine „Menschenrechtsorganisationen“ wehklagen läßt – nun die Auslieferung Saifs – in Wirklichkeit will man verhindern, daß dieser einen Deal mit den Berbern von Zintan schließt.

Geplante libysche Wahlen werden ein Farce – nur Islamisten, Monarchisten und „Liberale“ dürfen antreten – Ideologie des Grünen Buches soll ausgemerzt werden!

8.1.2012. Der Entwurf für das Wahlgesetz zur Verfassungsgebenden Versammlung Libyens sieht vor, daß alle Personen nicht kandidieren dürfen, welche früher für den libyschen Staat gearbeitet haben, bei den grünen Revolutionskomitees aktiv waren, sich zur Ideologie des Grünen Buches von Muammar al-Ghaddafi bekennen – ja selbst Intellektuelle, welche das Grüne Buch nur „kommentiert“ haben, dürfen nicht kandidieren, womit die Mehrheit der Libyer von einer Kandidatur ausgeschlossen bleibt. Es hat den Anschein, als solle die Ideologie der „Dritten Universaltheorie“ Ghaddafis – niedergeschrieben im Grünen Buch – vom Boden getilgt werden, da sie ein Gegenmodell und eine Alternative zu radikalkapitalistischen Kosumgesellschaft und zum Steinzeit-Islamismus darstellt.

Ghaddafis Wiederauferstehung – im TV!

8.1.2012. Das ägyptische Nilesat-Satellitennetzwerk hat dem ehemals offiziellen libyschen Channel Al-Jamahirija-TV erlaubt, vorige Woche wieder auf Sendung zu gehen – finanziert von libyschen Geschäftsleuten. Während das Programm mit alten Reden des Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi startete, droht der NTC mit der Schließung der ägyptischen Botschaft und mit der Ausweisung tausender Ägypter aus Libyen, sollte das Programm nicht eingestellt werden.

Bestätigung: Sabha in der Hand des Grünen Widerstandes

8.1.2012. Hochrangige Kader des NTC-Regimes in Libyen bestätigten, daß sie fast den kompletten Süden nicht mehr kontrollieren und daß die wichtigste Stadt im Süden – Sabha – in der Hand von „Ghaddafi-Kämpfern“ sei. Diese haben vor ein paar Tagen an der Küste vier Pick-up-Trucks der NTC-Söldner durch Beschuß mit schweren Waffen vernichtet, 12 Kämpfer getötet und drei gefangengenommen.

Libyen: Hoher „Rebellen“-Funktionär kritisiert Libyenpolitik des Westens und lehnt Mitarbeit in neuer Regierung ab

8.1.2012. Der aus den USA eingeflogene Exil-Libyer und Wirtschaftswissenschaftler Ali Tarhouni, der während des NATO-Angriffs „Finanzminister“ und für wenige Tage anschließend „Premier“ der NATO-Rebellen war, hat überraschende Aussagen gemacht – so z.B. daß der Rebellenrat NTC zwar vom Westen mit „Geld, Waffen und PR“ unterstützt wurde, aber keine politische Legitimität habe, denn „90% aller Libyer“ seien „ohne Stimme“, daß es wichtig sei, nun bald eine verfassungsgemäße Ordnung zu haben, daß der ökonomische Reichtum Libyens in Gefahr sei und daß der NTC „elend versagt“ habe, die Milizen zu entwaffnen und eine Nationalarmee aufzubauen. Tarhouni, der im Herbst 2011 mit der Aussage aufgefallen war, die von Ghaddafi abgeschlossen Erdölverträge vorläufig nicht anzutasten, kritisierte nun die Fremdbestimmung Libyens durch andere Länder (wobei er wohl hauptsächlich das islamistische Regime von Katar meinte und weniger die NATO) und weigerte sich, der neuen Marionettenregierung wieder beizutreten, da er lieber „frei reden“ wolle.


Libyscher „Präsident“ Jalil droht, Wahlen wegen Sicherheitslage abzusagen

7.1.2012. Der von der NATO eingesetzte libysche „Übergangspräsident“ Mustafa Abdel Jalil hat angekündigt, wenn die früheren „Rebellen“-Milizen ihre Waffen nicht abgegeben, sei auch keine Sicherheit gegeben und dann könne man auch keine Wahlen abhalten. Allerdings werden die Milizen gerade wegen der Unsicherheit die Waffen nicht abgeben, was wiederum Jalil und seinem Rat zu Gute käme, denn dann braucht er mit Verweis auf die Sicherheitslage keine Wahlen abzuhalten, welche Umfragen zufolge haushoch mit 70-80% von den Anhängern Ghaddafis gewonnen werden würden.

Ghaddafi-Witwe sammelt Geld für Libyen

7.1.2012. Safaya Ghaddafi, die Witwe des Märtyrers Muammar al-Ghaddafi sammelt von ihrem algerischen Exil aus Spendengelder für Bürgerkriegsopfer in Libyen, da viele an Hunger und Krankheit leiden und ihr Haus verloren haben. Der von der NATO entfesselte Krieg hat das Land nach Expertenmeinung in seiner Entwicklung um 30 Jahre zurückgeworfen.

Libyen führt eine Frauenquote von 10% in der Politik ein

6.1.2012. Das NTC-Regime in Libyen hat eine 10%ige Frauenquote in der Politik einführen lassen, was als Skandal gilt, da mindestens 50% der Bevölkerung Frauen sind. Frauenorganisationen und demokratische Gruppen übten scharfe Kritik am reaktionären NTC-Regime.

Viele Libyer glauben, daß Ghaddafi noch lebt

6.1.2012. Unseren Informationen zufolge wissen wir aus libyschen Quellen, daß viele Libyer immer noch der Meinung sind, daß der im Oktober gelynchte Revolutionsfürer Muammar al-Ghaddafi noch am Leben sei und daß das grausame Video, welches seine Ermordung zeigt, ein Film nach Drehbuch, sprich ein Fake ist. Immer wieder gibt es Berichte von Leuten, die behaupten, sie hätten Ghaddafi gesehen – das Ganze nimmt offenbar nostalgische bis religiöse Züge an, was verständlich ist, da es den Libyern unter dem neuen Regime westenlich schlechter geht, als unter Ghaddafi.

Parteienverbot in Libyen aufgehoben

6.1.2012. Der von der NATO ins Amt gebombte sogenannte „Nationale Übergangsrat“ (NTC) hat das Verbot von politischen Parteien in Libyen aufgehoben, was aber nicht viel bedeutet, da nur pro-westliche und islamistische Parteien zu Wahlen antreten dürfen. Unter dem im Oktober 2011 ermordeten Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi war Libyen eine „Volksdemokratie“ ohne Parteien, wo sich die Bürgerinnen und Bürger Libyens auf sogenannten Volkskongressen basisdemokratisch organisierten, was Parteien in gewisser Hinsicht erübrigte.

Libyscher Widerstand greift Gefängnis in Tripolis an

04.1.2012. Die libyschen Widerstandskämpfer gegen das von der NATO dem Land aufgezwungene NTC-Regime (vereinfacht als „Grüner Widerstand“ – nach der grünen Staatsflagge der gestürzten Regierung – bezeichnet) haben das „Al-Jadida“-Gefängnis in Tripolis mit Waffen angegriffen. In den Haupstadtvierteln Abu Slim und El Hadaba wurden ebenfalls heftige Zusammenstöße von Widerstandskämpfern mit NTC-Söldnern gemeldet.

Vom Westen totgeschwiegen: Jalils Garde schießt Proteste in Benghasi zusammen

03.1.2012. Auf Demonstranten, welche in Benghasi gegen die Einschränkung sozialer Dienste protestierten, hat die Garde von Mustafa Abdel Jalil, selbsternannter „Übergangspräsident“ von Libyen, das Feuer eröffnet. Anschließend behauptete Jalil dreist, es wären Pro-Ghaddafi-Kämpfer gewesen, welche geschossen hätten.

Grüner Widerstand schlägt Angriffe auf Bani Walid und Tobruk zurück

03.1.2012. Angriffe der NTC-Truppen des von der NATO eingesetzten „Nationalen Übergangsrates“ auf die Städte Bani Walid und Tobruk wurden vom Grünen Widerstand zurückgeworfen. Auch in Sabha, Tahouna und Zlitan wurden grüne Flaggen der Jamahiriya geshisst.

Sabha: Hauptquartier der NTC-Banden von libyschem Widerstand zerstört

03.1.2012. Der Grüne Widerstand konnte einen Erfolg vermelden: das Hauptquartier der NATO-Söldner (NTC) in Sabha, der wichtigsten Stadt der Region Fezzan, konnte gestürmt und zerstört werden. Im Anschluß fand eine Art Kundgebung der Grünen statt, wo die meisten mit ihrem PKW aufkreuzten und den ganzen Platz zuparkten und grüne Fahnen schwenkten (Video im Internet).

Libyscher Marionettenpremier al-Keeb denkt über Rücktritt nach

02.1.2012. Der von den USA ins Amt gehievte „Premierminister“ Abdul Rahim al-Keeb (al-Kib) soll nach den Meldungen verschiedener Quellen über seinen Rücktritt nachdenken und auch öffentlich damit gedroht haben – als Folge auf die Demonstrationen in Benghasi u.a..
Al-Keeb hatte sich auch geweigert (!), ein Memorandum der bestellten Demonstranten zu unterzeichnen, welches Ghaddafi-Anhänger von Macht künftig ausschließt und fordert, diese ins Ausland zu vertreiben und Saif al-Islam Ghaddafi hinzurichten – was die Versuche, al-Keebs, das Land zu konsolidieren zunichte machen würde.

Grüner Widerstand befreit Gefangene in Zlitan

02.1.2012. Dem Grünen Widerstand ist es gelungen in der Stadt Zlitan, zwischen Tripolis und Misrata gelegen, mehrere gefangene Widerstandskämpfer (eine genaue Zahl wurde nicht genannt) aus einem NTC-Gefängnis zu befreien. Auch wurde in der Stadt die grüne Fahne der Jamahiriya gehisst.

Libyen: Demonstranten fordern, daß NTC-Chef Jalil das Land verlässt

02.1.2012. Demonstranten in Benghasi erklärten sich solidarisch mit den Demonstranten in Tripolis. Sie forderten außerdem, daß Mustafa Abdel Jalil, der „Präsident“ des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) ins westliche Exil gehen solle und das keine Ämter mehr an hochrangige Wendehälse aus der Ghaddafi-Ära vergeben werden.

Libyen: Neues von Saif al-Islam

02.1.2012. Widersprüchliche Meldungen über Saif al-Islam Ghaddafi, einer der Führer des Grünen Widerstandes: während westliche Quellen davon berichten, daß die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ den Ghaddafi-Sproß in seinem Arrest in Zintan besuchte und berichtete, daß er in Isolationshaft gehalten und verhört werde – und das es nächsten Monat einen Prozeß gegen ihn geben könnte, ist der Tenor libyscher Quellen ein ganz anderer. Dort wird behauptet, Saif al-Islam stehe unter dem Schutz der Milizen aus Zintan und habe nun sogar eine Zintanerin geheiratet – womit er zum Clan gehört und nicht ausgeliefert werden wird.

Aisha Ghaddafi engagiert israelischen Anwalt

02.1.2012. Der israelische Anwalt Nick Kaufman schrieb im Auftrag seiner Mandantin Aisha Ghaddafi, Tochter des ermordeten libyschen Revolutionsführers, einen Brief an den Internationalen Strafgerichtshof, in dem er forderte, die Umstände der Ermordung Muammar al-Ghaddafis und dessen Sohn Mutassim durch NATO-Söldner am 20.10.2011 zu untersuchen. Seine Mandantin sei „schweren seelischen Belastungen“ durch die Bilder zum Tod von Muammar al-Ghaddafi ausgesetzt gewesen und er und sein Sohn Mutassim seien „auf entsetzlichste Weise ermordet“ worden, die Leichen seien anschließend unter Missachtung islamischen Rechts auf „groteske Weise missbraucht“ worden, so Kaufman.

Benghasi soll „Wirtschaftshauptstadt“ Libyens werden

02.1.2012. Wieder eine neue Schnapsidee des sogenannten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC): nun soll Benghasi die „Wirschaftshauptstadt des neuen Libyens werden und es sollen sämtliche Ministerien, die mit Wirtschaft zu tun, in die östliche Küstenstadt verlegt weren. Dies teilte ein anonymes Mitglied des NTC mit und ist wohl auch ein Zeichen dafür, daß das neue Regime die Hauptstadt Tripolis nur ansatzweise kontrolliert.

Libyscher Marionettenpremier al-Keeb denkt über Rücktritt nach

02.1.2012. Der von den USA ins Amt gehievte „Premierminister“ Abdul Rahim al-Keeb (al-Kib) soll nach den Meldungen verschiedener Quellen über seinen Rücktritt nachdenken und auch öffentlich damit gedroht haben – als Folge auf die Demonstrationen in Benghasi u.a..
Al-Keeb hatte sich auch geweigert (!), ein Memorandum der bestellten Demonstranten zu unterzeichnen, welches Ghaddafi-Anhänger von Macht künftig ausschließt und fordert, diese ins Ausland zu vertreiben und Saif al-Islam Ghaddafi hinzurichten – was die Versuche, al-Keebs, das Land zu konsolidieren zunichte machen würde.

Grüner Widerstand befreit Gefangene in Zlitan

02.1.2012. Dem Grünen Widerstand ist es gelungen in der Stadt Zlitan, zwischen Tripolis und Misrata gelegen, mehrere gefangene Widerstandskämpfer (eine genaue Zahl wurde nicht genannt) aus einem NTC-Gefängnis zu befreien. Auch wurde in der Stadt die grüne Fahne der Jamahiriya gehisst.

Demonstranten fordern, daß NTC-Chef Jalil das Land verlässt

02.1.2012. Demonstranten in Benghasi erklärten sich solidarisch mit den Demonstranten in Tripolis. Sie forderten außerdem, daß Mustafa Abdel Jalil, der „Präsident“ des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) ins westliche Exil gehen solle und das keine Ämter mehr an hochrangige Wendehälse aus der Ghaddafi-Ära vergeben werden.

Grüner Widerstand: Erfolgreiche Gefangenenbefreiung in Benghasi

30.12.2011. Eine Widerstandsgruppe führte mit Militärfahrzeugen und Maschinengewehren einen Präzisionsangriff auf das Hawari-Gefängnis in Benghasi durch, bei dem alle Insassen, welche nahezu komplett als Anhänger der Jamahiriya galten, entkommen konnten. Es wurde weder einer der Angreifer, noch jemand vom Wachpersonal getötet und anhand der Planung und Geschwindigkeit, mit der der Angriff erfolgte, geht man davon aus, daß es sich um Personen mit langjähriger Militärerfahrung handelt.

NTC-Kämpfer plündern archäologisches Museum

30.12.2011. Kämpfer des von der NATO eingesetzten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) haben das archäologische Museum in Bani Walid überfallen und geplündert und historische Artefakte aus Kupfer und Stein, aber auch seltenste Münzen mitgenommen. Was sie nicht mitnehmen konnten, zerstörten sie.

Ex-NATO-Söldner wollen an Regierung zu 40% beteiligt werden

29.12.2011. Die ehemaligen Kämpfer der „revolutionären“ Milizen, welche im libyschen Bürgerkrieg die Bodentruppen für die NATO gespielt haben, wollen nun die Früchte ihres Kampfes ernten und zu mindestens 40% an der Regierung beteiligt werden. Fraj Al-Soueihli, Vertreter des nach eigenen Angaben größten Zusammenschlusses von Milizen, der »Union der Libyschen Revolutionäre«, untermauerte diese Forderung mit der Behauptung, sein Dachverband vertrete 70% der Milizen und bis zur Erfüllung der Forderung nach Regierungsbeteiligung werden keine Waffen abgegeben – doch der weitgehend aus libyschen Exilanten aus den USA zusammengesetzte „Übergangsrat“ möchte allein den Reichtum Libyens verschachern – ohne den Kampfpöbel der NATO.

Übergangsrat läßt auf Demonstranten schießen!

28.12.2011. Der von der NATO eingesetzt „Nationale Übergangsrat“ (NTC) hat in der Stadt Benghasi mit Gewehren auf eine Demonstration feuern lassen. Die Demonstranten hatten den Abzug der fremden Kämpfer (u.a. aus der Feudaldiktatur Katar) aus ihrer Stadt gefordert und verlangt, daß der NTC-Chef Mustafa Abdel Jalil das Land verläßt und ins Exil geht.

„Occupy Bengasi“ in Libyen gegründet!

27.12.2011. In der NTC-Hochburg Benghasi wurde von unzufriedenen Bürgern als Ableger der weltweiten kapitalismuskritischen Basisbewegung die regionale Filiale „Occupy Bengasi“ gegründet, welche bereits größere Demonstrationen in der einstigen „Rebellen“-Hochburg organisiert und Zelte vor dem Gericht aufgeschlagen hat. Die Bewegung will wissen, wo die Millionen aus dem Ölexport abgeblieben sind, wieviel die Minister verdienen und warum ihre Hotelrechnungen so hoch sind, während die Mehrheit der Libyer freiwillig arbeitet, um den Staat über Wasser zu halten.

Manipulation: „TAZ“ stellt libyschen Al-Qaida-Kommandanten Bel Hadsch als gemäßigten Muslim dar

27.12.2011. In ihrem Artikel „Land der Freiwilligen“ vom 27.12.2011 stellt die ehemals linksalternative, heute neoliberale Tageszeitung „taz“ den radikalen Islamisten Abdulhakim Bel Hadsch als Anhänger der gemäßigt islamisch-konservativen Muslimbrüder dar – tatsächlich war er aber einer der führenden Mitglieder der „Libyan Islamic Fighting Group“ – einer radikalislamischen Kampfgruppe, die sich als libyscher Arm der radikalen Terrororganisation Al Qaida betrachtet. In Anbetracht der Lügen und Halbwahrheiten, welche die „taz“ während des gesamten Libyenkrieges verbreitet hat, fällt es schwer, in diesem Fall an eine Verwechslung oder ein Versehen zu glauben – hier soll wohl ein zweifelhafter Alliierter des Westens in den Medien weiß gewaschen werden.

Repression in Libyen wird stärker

27.12.2011. Während an den Checkpoints in der Hauptstadt laut „taz“ Listen mit Namen und Autokennzeichen von Ghaddafi-Anhängern ausliegen (bestimmt nicht, um denen zum Geburtstag zu gratulieren), werden die Medien an die Kandarre genommen. So hat der „Ministerpräsident“ von NATOs Gnaden, Abdurrahim al.Keib, vor einigen Tagen mit dem Gesetz Nr.7 sämtliche Medien dem „Kulturministerium“ unterstellt, was zu Demonstrationen zahlreícher Bürger und zu Widerständen in den neugegründeten Medien führte.

Angeblich bis 300 rivalisierende Milizen in Libyen

26.12.2011. Die NATO hat mit ihrer Zerstörung des Staates Libyen offenbar ganze Arbeit geleistet: nach unterschiedlichen Schätzungen stehen sich laut britischen „Guardian“ im NATO-Libyen zwischen 100 bis 300 rivalisierende Milizen gegenüber. Über 125.000 der 6,5 Mio. Libyer sind bewaffnet, jeden Tag gibt es gewalttätige Kämpfe – die angebliche „Demokratisierung“ existiert nur in der westlichen Propaganda, aber nicht in der Realität.

Libyscher Vizeaußenminister Kaaim im Foltergefängnis des NTC-Regimes

26.12.2011. Der frühere stellvertretende Außenminister Khaled Kaaim befindet sich entgegen der Behauptungen des „Nationalen Übergangsrates“ NTC noch immer in dessen Kerkern und wurde nicht freigelassen. Es gibt glaubhafte Zeugenaussagen, daß Kaaim täglich gefoltert und gedemütigt wird – so wie es die NATO-Schergen des NTC üblicherweise mit ihren Gefangen tun – die deutsche Presse bleibt zu 99% Komplize dieser Folterungen, denn sie schweigt!

Grüner Widerstand in Libyen: Drei Treibstofflaster des Regimes gestoppt

26.12.2011. Der Grüne Widerstand hat in Brega drei Tankwagen mit Treibstoff beim Verlassen der Stadt zerstört und war in kurze Gefechte mit einheimischen NATO-Söldnern verwickelt. Mit der Zerstörung der Treibstoff- und Öllieferungen wollen die libyschen Befreiungskämpfer der NATO zeigen, daß es das libysche Öl nicht zum Nulltarif gibt.

Libyen: „Rebellen“-Rat unfähig, einfachste Versorgung zu organisieren

26.12.2011. Der von der NATO eingesetzte „Nationale Übergangsrat“ (NTC) ist unfähig, die Grundversorgung der Bürger Libyens aufrecht zu erhalten und in den Städten Benghasi, Tripolis, Misrata, Derna und Tobruk fanden große Proteste gegen sein korruptes Regime statt. Es mangelt an Elekrtrizität, Trinkwasser und Geld, die zerstörten Schulen werden nicht wieder aufgebaut, was auf ein Bildungsdesaster mit Langzeitfolgen hinausläuft.

Moussa Ibrahim meldet sich wieder zu Wort

26.12.2011. Der Regierunssprecher der gestürzten libyschen Regierung, Dr. Moussa Ibrahim hat sich wieder gemeldet und erklärt: „Der Widerstand wächst weiter stark, die Menschen verstehen nun endlich den Betrug und die Teufeleien der NATO und ihrer Söldner!“ Derweil gibt es seit mehreren Tagen Angriffe der NTC-Horden auf Bani Walid, während wiederum Kämpfer aus dieser Stadt in Tripolis kämpfen und in Gefechte mit der “Souq al Juma’a-Brigade” verwickelt waren.

Weitere Gefechte in Tripolis

21.12.2011. Der Grüne Widerstand beschoß in der libyschen Hauptstadt Tripolis die Kaserne der Truppen des islamistischen Al-Qaida/CIA-Mannes und hauptstädtischen Militärkommandanten Abdelhakim Bel Hadsch mit Mörsergranaten und hat wohl mehrere Treffer erzeilt. Die Stammesmilizen aus der Stadt Zintan, welche zunehmend eine neutrale Haltung zwischen NTC-Regime und Grünem Widerstand einnehmen, verteidigten in zwei Gefechten ihre Herrschaft über den Flughafen von Tripolis gegen Brigaden des Möchtegern-Armeechefs der „Rebellen“, Khalifa al-Hiftar.

Schlächter-Banden aus Tarhuna vertrieben

21.12.2011. Der Grüne Widerstand Libyens konnte gemeinsam mit bewaffneten Zivilisten (darunter viele Frauen), die „Nord-Misrata-Milizen“, welche einen Ruf als besonders grausame Schlächter in Libyen genießen (u.a. für die Ermordung Ghaddafis verantwortlich) aus der Kleinstadt Tarhuna vertreiben. Die Milizen versuchten noch einen Gegenangriff, mußten sich aber nochmals zurückziehen in Richtung Misarata.

Der für die NATO-Invasion verantwortliche Überläufer soll getötet worden sein

21.12.2011. General Mohamed Barrani Ichkal, ein Cousin Muammar al-Ghaddafis, der für die Verteidigung der Hauptstadt Tripolis zuständig war und im Rahmen der NATO-Operation „Meermaid Dawn“ am 21. Auguste die NATO-Truppen in die Stadt ließ und sich mit den „Rebellen“ verbündete, ist offenbar tot. Lange konnte er seinen Verrat nicht genießen, Kämpfer der Libyschen Befreiungsfront (LLF), welche die legale, gestürzte Regierung vertreten, entführten ihn am Wochenende aus seinem Haus und sollen ihn getötet haben.

Zintan: Große Kämpfer aus einer kleinen Stadt

21.12.2011. Die Stadt Zintan in Libyen zählt nur etwa 50.000 Einwohner, jedoch schreiben ihre „Rebellen“-Milizen seit einiger Zeit Geschichte im Land. Nicht nur das sie Muammar al-Ghaddafis Sohn Saif al-Islam schnappten und nun mehr oder weniger beschützen, sie kontrollieren zum Ärger des Rebellenrates NTC und der USA auch den Flughafen von Tripolis, wo sie Al-Qaida/CIA-Mann Abdelhakim Bel Hadsch kurzzeitig wegen abgelaufener Papiere feststzten und nun verhinderten sie einen Banküberfall von Saddam al-Hiftar (Sohn des neuen „Armeechefs“ und langjähriger CIA-Mitarbeiter Khalifa al-Hiftar) und schossen diesem ins Bein – während andere Kämpfer aus Zintan Gelder in der Bank einzahlten, die sie vom Grünen Widerstand erhielten und die für Hilfsmaßnahmen für Vertriebene gedacht sind.

Saif al-Islam Ghaddafi von Gericht in Zintan freigesprochen

20.12.2011. Ein ordentliches Gericht in der Stadt Zintan hat Saif al-Islam Ghadafi, den Sohn des ermordeten libyschen Herrschers, von allem ihm vorgeworfenen Verbrechen freigesprochen – aus Mangel an Beweisen! Kurz darauf wurde Saif mit einer Zintaner Eskorte in der Stadt gesehen, wo ihm Passanten, die ihn erkannten, applaudierten – dennoch schwebt er in Lebensgefahr, da sein Wundbrand nicht gestoppt werden konnte und er deshalb in eine Spezialklinik müßte.

Sam Nujoma: Ghaddafi-Mord von NATO organisiert

19.12.2011. Der jahrzehntelange Anführer der Südwestafrikanischen Volksorganisation (SWAPO) und frühere Staatspräsident Namibias (1990-2005), Sam Nujoma, hat sich zur Ermordung des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi geäußert. „Ich denke die Ermordung war von den NATO-Ländern organisiert“, sagte Nujoma, der den Überfall auf Libyen als Auftakt für neokoloniale Angriffe auf den ganzen Kontinent sieht.

Medienpropaganda: Ghaddafi-Milliarden werden zu libyschen Staatsgeldern

19.12.2011. Der UN-Sicherheitsrat hat die Sanktionen gegen Libyen aufgehoben und eingefrorene Staatsgelder wieder freigegeben. Noch im Frühjahr wurden diese Gelder in desn Massenmedien zur Stimmungsmache als „vom Ghaddafi-Clan geraubte Milliarden“ bezichnet, nun werden sie plötzlich wahrheitsgemäß als das benannt, was sie sind – Staatsgelder.

Geplante Parteigründung: Es wird still um Abdelsalam Jallud

19.12.2011. Abdelsalam Jallud (Dschallud) war 20 Jahre die „Nummer Zwei“ des Ghaddafi-Regimes und diente diesem in verschiedenen Funktionen, u.a.von 1970-77 als Premierminister, bis sich beide in den 90iger Jahren zerstritten und Jallud unter Hausarrest gestellt wurde. Nachdem Fall von Tripolis im August 2011 konnte Jallud fliehen und verkündete nach seiner Flucht nach Italien, er würde jetzt die „Rebellen“ unterstützen und plane eine eigene „nationalistische, liberale Partei, an deren Spitze junge Leute stehen“ zu gründen – danach hörte die Weltöffentlichkeit nichts mehr von ihm…

Dubioser CIA-Mann angeschossen

19.12.2011. Der langjährige CIA-Mitarbeiter und derzeitige „Rebellen“-Armeechef Khalifa al-Hiftar bzw. sein Konvoi wurden vom Grünen Widerstand in Tripolis angegriffen und al-Hiftar von Kugeln verletzt, so daß dieser ins Krankenhaus mußte. Oppositionelle Kreise in Libyen berichten u.a., daß er u.a. einen „Putsch“ gegen den Übergangsrat geplant hätte und mit seinen Leuten die Zentralank von Libyen besetzen wollte.

Grüner Widerstand: Stadtteile Gharyans erobert und in Misrata Waffen beschlagnahmt

15.12.2011. Nach drei Tagen schwerer Kämpfe konnte die Libysche Befreiungsfront (LLF) mehrere Bezirke der Stadt Gharyan südlich von Tripolis erobern – die Gefechte zur Befreiung der restlichen Stadt dauern noch an. In einem Bauernhaus in Misrata, welches den berüchtigten Schlächter-Banden dieser Stadt als Waffenlager diente, konnte die LLF zahlreiche Kalaschnikows und schultergestützte RPGs erbeuten, zwei Mitglieder der NTC-Banden wurden dabei getötet.

Westen sicherte Ghaddafi kurz vor seiner Ermordung freies Geleit zu

15.12.2011. Wie wenig glaubwürdig die Versprechen westlicher Führer sind, zeigt immer wieder bei den Wahrheiten, die nach und nach über den Libyen-Krieg zu Tage treten. Saif al-Islam Ghaddafi hatte in einem Interview kürzlich erklärt, daß sein Vater Muammar al-Ghaddafi noch kurz vor seiner Ermordung mit us-amerikanischen Führern telefoniert hatte, welche im zusagten, seine Flucht ins Ausland zu ermöglichen und auch die Grenzübergänge nicht zu bombardieren – kurz darauf wurde Ghaddafis unter weißer Flagge fahrender Konvoi von NATO-Kampfjets zerschossen.

Libyen-Update des Grünen Widerstandes

15.12.2011. Der Kampf geht weiter: Gefechte mit kleinkalibrigen Waffen zwischen NTC-Banden und der Libyschen Befreiungsfront (LLF) in Sabha, Angriff mehrerer Ziele mit Raketen in Benghasi, Misrata und Tripolis durch LLF. Die Raffinerie in Zawihja steht seit vier Tagen still, der internationale Flughafen in Tripolis bleibt umgekämpft und geschlossen; Katars Regime hetzt über seinen Propagandasender Al-Dschasira gegen die abtrünnigen „Rebellen“ aus Zintan, welche Saif al-Islam Ghaddafi nicht ausliefern wollen, da der NTC ihn töten lassen würde.

Umfrage: Ghaddafi-Anhänger würden Wahlen in Libyen haushoch gewinnen

15.12.2011. Einer Meinungsumfrage zufolge würden die Anhänger der Jamahiriya, des politischen Systems der Volkskongresse von Muammar al-Ghaddafi, ungefähr 80% der Wählerstimmen bekommen, während ca. 11% für die pro-westlichen Kräfte des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) und 9% für die radikalen Islamisten stimmen würde. Wieviele Bürger und in welchen Landesteilen befragt wurden, konnte aber nicht geklärt werden.

Libyen: „Ratten“ im Kreuzfeuer

Khamis-Brigade drängt „Rebellen“ nach Tunesien ab

14.12.2011. Die in Libyen oftmals als „Ratten“ bezeichneten Kämpfer des neuen von der NATO installierten Regimes sind in ein Feuergefecht mit der 32. Brigade (sogenannte Khamis-Brigade) des Grünen Widerstandes am Grenzübergang Ras Gidar (Ras Jedir) geraten. Daraufhin flüchteten sie über die Grenze nach Tunesien, wo sie von der tunesischen Armee beschossen wurden. HIHI

„Grüne Marine“ beschießt den Hafen von Benghasi

14.12.2011. Angeblich verfügt der „Grüne Widerstand“ Libyens jetzt sogar über eigene U-Boote: nach Angaben von LibyaSOS wurde der Hafen Benghasis durch das Schiff „Sirte“ und das U-Boot „Gamal Longhe“ beschossen und in eine Feuerhölle verwandelt, während in der Stadt ein zweistündiges Feuergefecht zwischen grünen Kämpfern und solchen des neuen Regimes stattfand. Ob es sich bei dem U-Boot um ein geflohenes Boot aus Ghaddafis Marine oder um einen abenteuerlichen Eigenbau handelt, wurde nicht bekannt – fest steht nur, daß der Hafen von See her heftig beschossen wurde. HAHA

Anschlag auf libyschen „Armeechef“ al-Hiftar gescheitert

14.12.2011. Der neue „Armeechef“ und langjährige CIA-Mitarbeiter Khalifa al-Hiftar ist in Tripolis knapp mit dem Leben davon gekommen, als „Rebellen“-Milizen aus Zintan und Kräfte des Grünen Widerstandes seinen Fahrzeugkonvoi angriffen. Nach Angaben des Grünen Widerstandes soll al-Hiftar durch die Schüsse schwer verletzt worden sein.

Libyen: Wo stehen die Kämpfer aus Zintan?

12.12.2011. Die „Rebellen“ aus Zintan geben ein Rätsel auf: erst verhaften sie Saif al-Islam Ghaddafi, liefern ihn aber nicht an den NTC aus, dann holen sie die „Rebellen“-Flagge ein und hissen ihre Stammesfahne. Nun haben sie 26 Kämpfer des Grünen Widerstandes freigelassen und liefern sich in Tripolis mit den Kräften des Al-Qaida-Mitgliedes und Hauptstadt-Militärgouverneurs, Abdel Hakim Bel Hadsch schwere Gefechte um den derzeit noch von Zintan-Kämpfern kontrollierten Flughafen.

Libyen: Gewalt gegen Oppositionelle in Benghasi

9.12.2011. Das neue libysche Regime läßt in seiner Hochburg Benghasi auf Demonstranten schießen, wie Augenzeugen berichteten. Mehrfach wurden Libyer, die nach „verschwundenen“ Familienmitgliedern forschten, in den Behörden selbst zusammengeschlagen worden sein und habe Knochenbrüche davongetragen.

Libyen: Ghaddafis letzter Konvoi fuhr unter weißer Flagge

9.12.2011. Wie die Website „LibyaSOS“ berichtet, fuhr der Auto-Konvoi, mit dem der Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi am Tag seiner Ermordung aus Sirte flüchtete, unter weißer Flagge, als er von der NATO bombardiert wurde. Ghaddafi wartete deshalb extra bis 8.00 Uhr morgens, statt im Zwielicht loszupreschen, damit die Fahnen gut gesehen werden konnten – was offenbar bei der NATO keine Eindrücke hinterließ.

Grüne Opposition in Libyen gründet eigene Partei

7.12.2011. Die Befürworter eines souveränen und freien Libyens und die Anhänger des Jamahiriya-Systems Ghaddafis haben eine eigene Partei gegründet, die sinnigerweise Kongress-Partei für das zukünftige Libyen heißt und symbolisch den inhaftierten Saif al-Islam Ghaddafi zum Generalsekretär gewählt. Die Bezeichnung „Kongress-Partei“ dürfte eine Anspielung auf die mittlerweile in Libyen verbotenen Volkskongresse sein.

Neuer Brief von Aisha al-Ghaddafi an das libysche Volk

7.12.2011. Aisha, die einzige Tochter des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi hat sich aus dem algerischen Exil in einem weiteren Brief an das libysche Volk gewandt und dieses zum Widerstand gegen die NATO-Besatzer aufgefordert. „Protestiert gegen diese schmierige Theater-Komödie, welche sich jetzt als die neue Regierung darstellt, die auf den Rücksitzen der NATO-Flugzeuge kam und sich selbst über alle libyschen Häupter setzte“, heißt es in dem Brief unter anderem.

Kopf des neuen Regimes in Libyen gibt zu, massive Lügen über Ghaddafi verbreitet zu haben

5.12.2011.  Mustafa Abdel Jalil, Vorsitzender des Nationalen Übergangsrates NTC, eines von westlichen Geheimdiensten zusammengezimmerten Gremiums aus Islamisten und Neoliberalen, erklärte, er habe bewußt Falschmeldungen und Lügen über den früheren Herrscher Muammar al-Ghaddafi und dessen Gefolgsleute in Umlauf gebracht, um die Ghaddafi-Anhänger zu verunsichern. So wurde behauptet, Ghaddafi lasse Zivilisten mit der Luftwaffe bombardieren oder riefe seine Truppen zu „Massenvergewaltigungen von Oppositionellen“ auf.

Grüner Widerstand: NATO-Konvoi zerstört und Besatzer-Stützpunkt angegriffen

2.12.2011. Der Grüne Widerstand meldet, daß es seinen Scharfschützen in Tripolis gelungen sei, drei Kommandeure der NTC-Söldner auszuschalten und einen NATO-Konvoi auf dem Weg nach Brega anzugreifen, wobei alle Militärfahrzeuge und ein LKW zerstört worden. Bei einem Angriff auf den NATO-Stützpunkt „Broad Shields“ seien 28 feindliche Kämpfer eliminiert wurden.

Libyen: Bani Walid von NATO-Söldnern eingekesselt

2.12.2011. Die libysche Stadt Bani Walid ist komplett befreit und die grüne Flagge wurde wieder gehißt, obwohl die NATO-Marionetten vom „Rebellenrat“ NTC zuvor einen Libyer us-amerikanischer Abstammung als Bürgermeister eingesetzt hatten. Allerdings haben NTC/NATO-Kämpfer die Stadt Bani Walid mittlerweile umstellt und es ist mit schweren Kämpfen zu rechnen.

Libysche Stämme wollen Moussa Ibrahim als neuen Führer des Widerstandes

2.12.2011. In einem Schreiben von führenden Vertretern der freien libyschen Stämme wird der frühere Regierungssprecher Dr. Moussa Ibrahim gebeten, die politische und diplomatische Führung des libyschen Widerstandes gegen die NATO-Aggression zu übernehmen, nach dem der Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi ermordet und sein Sohn Saif al-Islam verhaftet wurde. Moussa Ibrahim, der erst zu Beginn des Krieges Regierungssprecher wurde und gegenüber den Medien als das „freundliche Gesicht“ der libyschen Regierung galt, ist der letzte prominente und noch lebende Vertreter des libyschen Widerstandes gegen den NATO-Angriff.

Libyen: Zintan stellt Ultimatum an NTC-Boss Jalil

2.12.2011. Die Stammesmitglieder aus Zintan, jener Stadt, in der Saif al-Islam Ghadddafi unter Hausarrest steht, haben ein Ultimatum an Mustafa Abdel Jalil, den Vorsitzenden des von der NATO eingesetzten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) gesandt und diesen aufgefordert, seine Milizen aufzulösen. Auch solle er seine Pläne begraben, Saif al-Islam mit Hilfe von NATO-Söldnern und „Spezialisten“, welche kürzlich in Tripolis eingetroffen sind, zu entführen oder zu ermorden, denn dies könne leicht eine Revolution auslösen.

Ghaddafi-Tochter ruft zum Widerstand gegen NATO-Regime auf

2.12.2011. «Vergesst nicht den Befehl eures Vaters, der euch zum Kampf aufgerufen hat, selbst wenn Ihr seine Stimme nicht mehr hört», erklärte Aisha Ghaddafi, die nach Algerien geflohene Tochter des libyschen Märtyrers Muammar al-Ghaddafi, welcher seit 42 Jahren eine Art „Vater der Nation“ für Libyen war, im syrischen Sender Al-Rai. «Mein Vater hat uns nicht verlassen, er ist immer unter uns», sagte Aisha Ghaddafi und meinte damit den Geist der Auflehnung Ghaddafis gegen jegliche Form des Kolonialismus und des bewaffneten Kampfes gegen die NATO-Besetzung Libyens.

Saif al-Islam an der Hand operiert

1.12.2011. Dem Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, Saif al-Islam, geht es offenbar nach einer Operation durch einen ukrainischen Chirurgen wieder etwas besser. Infolge einer Verletzung durch einen NATO-Angriff hatte Saif zwei Finger verloren und litt ab Wundbrand.

Grüner Widerstand unter neuer Führung, Lebenszeichen von Musa Ibrahim

29.11.2011. Nach der Festsetzung von Saif al-Islam-Ghaddafi wird der Grüne Widerstand und die Libysche Befreiungsfront (LLF) von Gamal Longuet geleitet. Nachdem es nun wieder ein Lebenszeichen des Regierungssprechers Musa Ibrahim gibt, der untergetaucht ist und dem es gut geht, wurde von der LLF mitgeteilt, daß sie mittlerweile alle maßgeblichen Organisationen in Libyen mit ihren Kämpfern infiltriert habe.

Anschlag auf libyschen Marionetten-Premier mißglückt!

29.11.2011. Bereits am Samstag wurde auf den NTC-Premierminister Abdel Rahim al-Kib und eine Gruppe seiner Parteileute in den Aussenbezirken von Tripolis ein Attentat verübt. Al-Kib selbst blieb unverletzt, zwei Männer seiner Begleitung starben, vier weitere wurden verwundet, als sie das Gebäude des staatlichen Rundfunks betreten wollten.

Libyen: Die Stämme versammeln sich in Zawiya

29.11.2011. Sämtliche libysche Stammesführer – unabhängig von ihren politischen Ansichten – haben sich am Wochenende in der Stadt Zawiya versammelt und das weitere Vorgehen besprochen. Dabei wurden folgende Eckpunkte beschlossen: der „Nationale Übergangsrat“ (NTC) hat Libyen verraten und ist mit der NATO gemeinsam für die Zerstörung des Landes verantwortlich, Katar muß seine Truppen aus Libyen sofort abziehen, alles gestohlene Eigentum muß zurückgegeben werden, die Diebe sollen hart bestraft werden und Saif al-Islam Ghaddafi wird nicht ausgeliefert und über seine Zukunft später entschieden.

Teile der libyschen „Übergangsregierung“ offenbar ins Ausland geflüchtet

28.11.2011. Die NATO-freundliche Presse berichtete letzte Woche, daß bei der Berufung der libyschen „Übergangsregierung“, wie das von der NATO eingesetzte Gremium genannt wird, etliche „Minister“ nicht anwesend waren. Nun sickert langsam durch, daß Teile des neuen Regimes bereits in die Türkei und nach Malta geflohen sind, da sie in Libyen nicht nur von der Libyschen Befreiungsfront (LLF) der Ghaddafi-Anhänger, sondern auch von den mit der „Übergangsregierung“ bis jetzt verbündeten radikalen Islamisten bedroht werden, welche die Hauptstadt kontrollieren, aber bei der Regierungsbildung völlig übergangen wurden.

Libyen: Kämpfe in Bani Walid

28.11.2011. Letzte Woche sind wieder Kämpfe in der libyschen Stadt Bani Walid ausgebrochen, welche als eine Hochburg des Grünen Widerstandes gilt, bei denen sieben „Rebellen“-Söldner getötet wurden, wie das „Schweiz Magazin“ berichtet. Videoaufnahmen aus der Stadt zeigen große Rauchwolken, die zum Himmel aufstiegen.

Libysche „Rebellen“ hatten es weniger auf auf Ghaddafi abgesehen

28.11.2011. Der US-Kriegsgegner und Journalist Franklin Lamb, der seit Wochen Libyen bereist, berichtet in einem Artikel, in dem er Gespräche mit ehemaligen „Rebellen“-Kämpfern aus Zentrallibyen führt, daß diese „gar nicht so sehr gegen Muammar al-Gaddafi persönlich waren, sondern vielmehr gegen viele aus dem Umfeld “des Führers”, die Vorteile von ihren Positionen, Verbindungen und der Immunität nahmen und reihenweise Verbrechen gegen die Öffentlichkeit begangen haben“. Auch gäbe es genügend einfache „Rebellen“, welche Tod den Ghaddafis bedauern würden.

Wieder eine Falschmeldung: libyscher Ex-Geheimdienstchef Senussi doch nicht verhaftet

24.11.2011. Der libysche Widerstand vermutete es schon seit Tagen und nun erklärte es auch der Übergangsrat NTC: der frühere Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi, ist doch nicht verhaftet worden. Es wurde behauptet, er wäre im Hause seiner Schwester verhaftet worden – ein wahrhaft dämliches Versteck – für einen Geheimdienstexperten.

Sensation: Ghaddafi-Sohn Khamis soll noch am Leben sein

24.11.2011. Nach Angaben eines hochrangigen Verteters aus dem „Verteidigungsministerium“ des NTC-Regimes soll der jüngste Sohn Muammar aläGhaddafis, Khamis, welcher eine Armee-Eliteeinheit leitete, noch am Leben sein und erhole sich von seinen schweren Verletzungen in der Stadt Tarhuna, wo man ein Kommando hingeschickt habe, um ihn zu verhaften. Trifft dies zu, wäre es das zwölfte (!) Mal, daß die Mainstream-Medien fälschlicherweise seinen Tod gemeldet hätten.

Libyen: Neues Regime veruntreut Gelder, Chaos in der Hauptstadt

24.11.2011. Der von der NATO eingesetzte „Nationale Übergangsrat“ (NTC) und seine „Regierung“ haben bereits mehrere freigegebene Milliarden US-Dollar der eingefrorenen libyschen Staatsgelder – in der Feindpresse oft als „Gaddafi-Gelder“ bezeichnet – veruntreut bzw. in dunklen Kanälen versickern lassen. Dafür werden die Kämpfer ihrer Milizen nicht mehr bezahlt, welche deshalb in der Hauptstadt Checkpoints einrichten, an denen sie wie die Warlords von Mogadischu (Somalia) Wegzoll verlangen oder Fahrzeuge gleich ganz rauben, währenddessen das neue Regime noch nicht einmal eine Müllabfuhr organisieren kann und Stadt im Dreck versinkt und Leichen in den Straßen verwesen.

Libysche Befreiungsfront meldet verdächtig hohe Zahl von Abschüssen bei NATO-Flugzeugen

24.11.2011. Verschiedene libysche Quellen haben gemeldet, daß die Libysche Befreiungsfront (LLF) 13 katarische Apache-Hubschrauber, 11 französische Mirage und 5 Rafale Jets und 8 israelische Kampfjets und ihre Besatzungen sowie einen Transporthubschrauber auf dem Flug von Bani Walid nach Tarhuna abgeschossen haben will. Die LLF verfügt über zahlreiche Boden-Luft-Raketen, die von der Schulter abgefeuert werden können und über Wärmesuchköpfe verfügen und somit Hubschrauber sehr leicht abschießen können, aber ob es damit möglich ist, eine so große Zahl von in größeren Höhen operierenden Kampfjets zu erlegen, dürfte fraglich sein.

Urteil gegen Saif al-Islam steht bereits fest

22.11.2011. Keine rechtsstaatlichen Prozesse im „NATO-Libyen“ zu erwarten: der Kommandeur jener Kämpfer aus Zintan, welche Saif al-Islam, den Führer des libyschen Widerstandes „verhaftet“ haben, erklärte zynisch im Al-Dschasira-TV, Saif bekomme zwar „einen fairen Prozeß, doch am Ende steht die Exekution“. Hier muß der Westen, der immer so von „Menschenrechten“ schwafelt, intervenieren und dafür sorgen, daß der Gefangene einen fairen Prozeß erhält.

Libyscher Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi verhaftet

22.11.2011. Es geht Schlag auf Schlag: der frühere libysche Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi wurde im Hause seiner Schwester im Süden Libyens kampflos durch bewaffnete Banden des neuen Regimes verhaftet, womit sein Leben akut bedroht ist. Nun ist der letzte in Freiheit verbleibende, international bekannte Kopf des Vorkriegs-Libyen des ehemalige Regierungssprecher Dr. Musa Ibrahim, der erst zu Beginn des NATO-Überfalls in die Regierung aufrückte, aber während des Krieges als „freundliches Gesicht“ der Ghaddafi-Regierung galt.

Was genau ist die „Libysche Befreiungsfront“ (LLF)?

22.11.2011. Die Libysche Befreiungsfront (LLF) ist ein Zusammenschluß aus den Resten der regulären libyschen Armee von Muammar al-Ghaddafis Libyen, aus Stammeskriegern, welche sich gegen die NATO-Invasion wehren und aus Freiwilligen, welche sich bewaffnet haben, um ihre Familien und ihr Hab und Gut vor den plündernden und mordenden NTC-Banden zu verteidigen. Sie kämpfen gemeinsam gegen die Kolonialisierung Libyens durch den Westen und seine „einheimischen“ (eher eingeflogenen) Marionetten, wozu letztlich auch die Islamisten gehören, da sie der westlichen Invasion beim Kampf gegen die Jamahiriya massiv zur Hand gegangen sind.

Saif al-Islam Ghaddafi in Libyen verhaftet und in Lebensgefahr!

22.11.2011. Der Führer des libyschen Widerstandes, Saif al-Islam Ghaddafi, ist nur vier Wochen, nach dem er die Nachfolge seines von der NATO-NTC-Meute bestialisch ermordeten Vaters angetreten hatte, von abtrünnigen NTC-Kämpfern verhaftet worden und in deren Heimatstadt Zintan gebracht worden, nachdem er von zwei Mitkämpfern verraten worden war. Bisher soll man ihn „gut“ behandelt haben, doch der „Gerichtsprozeß“, den er zu erwarten hat, wird in der archaischen Diktatur, welche das neue „NATO-Libyen“ darstellt, in jedem Fall mit der Todesstrafe enden – schließlich haben der Westen und seine NTC-Banden kein Interesse darn, daß die Verbrechen des Krieges (und damit auch ihre eigenen) ans Tageslicht kommen.

Kleinere Aktionen des libyschen Widerstandes

22.11.2011. In Tripolis konnten Kämpfer des Grünen Widerstandes das Hauptquartier des Al-Qaida-Anhängers und Militärkomandanten von Tripolis, Abdelhakim Bel Hadsch, mit Mörsern zerstören und etliche Waffen erbeuten. In Misrata konnten „grüne“ Scharfschützen zwei Rebellen töten, es wurden außerden zwei Explosionen gemeldet, woraufhin die islamischen Schlächterbrigaden in Misrata die Zahl ihrer Checkpoints erhöhten.

Libysche „Rebellen“ führten Massenvergewaltigungen an Studentinnen durch

21.11.2011. Der von der NATO an die Macht gebombte „Rebellen“-Abschaum ist für hunderte Vergewaltigungen in Libyen verantwortlich (nicht die Regierungstruppen), wie drei Studentinnen aus Zawiha in einem Interview mit Isabel Pisano berichteten, wurden sie von „Rebellen“ aus dem Hörsaal der Universität geschleift und zum von den Kämpfern kontrollierten Hotel Al-Jawhara gebracht. Dort wurden sie von mehreren dutzend verschiedenen NATO-Söldnern drei Tage lang vergewaltigt, bis sie vom libyschen Militär befreit wurden.

Militärberater: Ghaddafis Unentschlossenheit ist mit schuld am Fall von Tripolis

21.11.2011. Wie der russische Ex-Major und Militärberater Muammar al-Ghaddafis, Ilja Korenew, in einem Interview auf der Website argumenti.ru mitteilte, trug die Unentschlossenheit Ghaddafis, der auch während des Bombardements noch mit Sarkozy und Berlusconi telefonierte, jene libyschen Offiziere, von denen man wußte, daß sie von der NATO gekauft waren, zu verhaften, dazu bei, daß die Hauptstadt fast kampflos in die Hände des Feindes gefallen war. Ghaddafi wollte noch warten um das ganze Netz der Verräter aufzudecken, was dazu führte, daß der gekaufte Kommandeur der Hauptstadt-Truppen im entscheidenden Moment kampflos seinen Posten verließ und die 6.500 Soldaten in Tripolis, die sonst die Invasion hätten zurückschlagen können, nicht eingriffen.

Libyscher Widerstand soll Erdöl-Anlagen in die Luft sprenge

21.11.2011. Der russische Ex-Major Ilja Korenew, der Muammar al-Ghaddafi im Auftrag Rußlands beim Abwehrkampf gegen den NATO-Überfall beraten und unterstützt hatte, erklärte, es müsse jetzt Ziel des libyschen Grünen Widerstandes sein, die Erdölanlagen in die Luft zu sprengen, bevor die zu erwartenden „Privaten Sicherheitsdienste“ Blackwater und Co. ins Land kommen und die Anlagen sichern werden. Der NATO müsse vor Augen geführt werden, das jedes Barrel Öl, daß stehlen wollen, einen hohen Preis habe.

Ghaddafi-Sohn Mutassim wurde mit zwei Genickschüssen ermordet

21.11.2011. Wie einst Ernst Thälmann im KZ Buchenwald durch die Nazis, so wurde Mutassim Billah al-Ghaddafi feige durch zwei Genickschüsse von hinten durch die NATO-„Rebellen“ ermordet. Videos zeigen ihn noch nach seiner Festnahme am 20.10.2011 wie er rauchend auf dem Fußboden sitzt und Wasser aus einer Plastikflasche trinkt – der Beweis, daß er erst nach seiner Festnahme exekutiert wurde.

Auch Mainstream-Medien geben jetzt „Rebellen“-KZs in Libyen zu

21.11.2011. Das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL und die „Washington Post“ haben mittlerweile zugegeben, daß bis zu 7.000 Personen von den Schergen des „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) in Libyen inhaftiert worden sind und das in den Lagern auch gefoltert werde. Auch bestätigt der SPIEGEL – warum nur erst jetzt? – daß es bereits im März Videos gab, auf denen libysche Regierungssoldaten reihenweise von unbekannten Kämpfern hingerichtet worden.

Grüner Widerstand in Libyen mit eigenem Radiosender!

17.11.2011. Nach Meldungen der algerischen ISP hat der libysche Widerstand in Tripolis einen lokalen Radiosender in Gang gesetzt. Man kann diesen Sender übers Internet hören bei der Internet Adresse http://aljamahiriya.radiostream321.com/ und bald wird man das Signal von einem Kanal vom Satelliten Nilesat herunterladen können, die Facebookseite heißt https://www.facebook.com/Tripoli.local.channel.

Libysche Befreiungsfront“ bereitet sich auf Wahlen und Krieg vor

17.11.2011. Wie die „taz“ berichtet, hat sich eine Libysche Befreiungsfront (LLF) gegründet, welche sich sowohl auf die Teilnahme an Wahlen, als auch auf einen Guerilla-Krieg gegen das NTC-Regime vorbereitet. Ob die LLF jene Gruppierung ist, die unter dem Kommando von Saif al-Islam Ghaddafi gegen die Rekolonisierung Libyens kämpft, ging nicht aus dem Artikel hervor.

Libyscher Ex-Premier soll nun doch nicht ausgeliefert werden

15.11.2011. Aufgrund von internationalem Druck (u.a. von Amnesty International) soll der letzte libysche Premierminister Bagdadi al-Mahmudi, der im August gestürzt wurde, nicht von Tunesien nach Libyen ausgeliefert werden, da ihm dort Folter drohe. Foued Mebazaa, tunesischer Interimspräsident, weigerte sich, das Auslieferungsbegehren zu unterzeichnen, welches Tripolis gesandt hatte.

Libyen: „Chef-Rebell“ von Misrata zurückgetreten

15.11.2011. Der Chef des lokalen „Rebellen“-Rates der Stadt Misrata ist zurückgetreten, nachdem maskierte Demonstranten sein Büro gestürmt haben und er in ein seperates Zimmer gestoßen wurde. Dies ist NTC-nahen Websiten zu entnehmen, während über die Identität der Demonstranten nichts bekannt wurde.

Libyscher Widerstand plündert Waffenlager des NATO-Regimes

15.11.2011. In Yafren gelang es Kämpfern des Grünen Widerstandes eine Kaserne zu stürmen und Waffen kleineren und mittleren Kalibers sowie Munition zu entwenden. Das von der NATO installierte NTC-Regime bestätigte diesen Vorfall, wie auch, daß vier ihrer Kämpfer dabei umkamen.

Libysches Regime hat Kontrolle über die Stadt Az Zawiya verloren

15.11.2011. Am Wochenende fanden heftige Angriffe des Grünen Widerstandes gegen Truppen des von der NATO eingesetzten „Übergangsrates“ (NTC) statt und die NTC-Kräfte konnten aus der Stadt vertrieben werden. Die NATO hat ihre Bombardements mehreren Berichten zufolge wieder aufgenommen, was auf ein allgemeines Erstarken des patriotischen Widerstandes schließen läßt.

Berühmter Libyen-Blog wird geschlossen

14.11.2011. In den unübersichtlichen Wochen des NATO-Krieges gegen das wehrlose Libyen war Leonors Blog leonorenlibia.blogspot.com eine wichtige Informationsquelle für alle, die Informationen aus erster Hand abseits der NATO-Propaganda suchten. Die Schließung ihres Blogs erklärt Leonor nun damit, daß sie einerseits nicht mehr in der Lage ist, alles zeitlich zu bewältigen und das die NATO ihr Kommunikationsnetz zerstört hat, sämtliche ihrer Informanten sind geflohen und müssen sich versteckt halten, werden mit dem Tod bedroht und auch die Stämme Libyens wollen nach dem schrecklichen Ende Ghaddafis, daß die ganze Nation geschockt hat, einen Neuanfang wagen, wenn sie auch immer noch wie glähmt sind.

Skandal: Geheimdienstmitarbeiter sind beim libyschen Üergangsrat aktiv!

14.11.2011. Durch einen Einbruch gewöhnlicher irischer Kleinkrimineller kam ans Licht, daß der irische Staatsürger Mahdi al-Harati, seines Zeichens „Arabisch-Lehrer“ auf der Inselrepublik und seit diesem Jahr Stellvertreter des islamistischen Militärchefs von Tripolis, Abdelhakim Bel Hadsch, über 200.000 US-Dollar in bar in seinem Haus aufbewahrt hatte und es in einer Heißpresse versteckt hatte. Der Polizei erklärte er nach dem Einbruch treudoof, er habe das Geld vom US-Geheimdienst, um zu Beginn der „Revolte“ in Libyen Loyalitäten zu erkaufen und Geschäfte für die „Rebellen“ abwickeln zu können.

Libyen: Westliche Journalisten als Informanten der NATO

14.11.2011. Wie Charles Bouchard, Kommandeur der NATO-Mission „Vereinte Beschützer“, welche für die Vernichtung Libyens verantwortlich ist, kürzlich in einem Interview mit Radio Canada (31.10.2011) enthüllte, waren auch westliche Journalisten, welche in Libyen unterwegs waren, als Informanten über Truppenbewegungen oder Verteidigungsmaßnahmen der libyschen Regierung aktiv. Nur wenige ausländische Journalisten berichteten während des Krieges objektiv aus dem Land, die meisten tießen polemisch und primitiv in das Horn der NATO-Propaganda.

Bestätigt: Heftige Gefechte in Zawiya zwischen NTC-Regime und „Befreiungsarmee“

12.11.2011. Was der Grüne Widerstand vermeldet, wurde von den „Neuen Züricher Zeitung“ und anderen Medien aus Schweiz und Österreich bestätigt: Heftige Gefechte in der Region Zawiya zwischen dem NATO-NTC-Regime und der Libyschen Befreiungsarmee
Saif al-Islam Ghaddafis. In einem Video sprechen NTC-Kämpfer von „10.000 Soldaten“ der „Grünen“, die „am Tag verschwinden und in der Nacht auftauchen“.

„Ghaddafi-Soldaten“ befreien politische Gefangene

12.11.2011. In Sabha, Benghasi und Zawiya haben Kämpfer des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi (sogenannter „Grüner Widerstand“) Baracken und Kasernen gestürmt und hunderte politische Gefangene des neuen Regimes befreit, darunter allein in Zawiya angeblich über 300 Personen. In der Hauptstadt Tripolis sind heftige Kämpfe ausgebrochen, in einigen Teilen der Stadt wurde wieder die grüne Flagge der gestürzten Regierung gehißt.

Libyen: Grüner Widerstand tötet acht französiche Söldner

12.11.2011. Der Grüne Widerstand vermeldet die „Eliminierung“ von acht französischen Söldnern in der Region Adschabija. Auch hat sich eine neugegründete Widerstandsgruppe namens „Geisterbataillon“ zu Wort gemeldet.

Reuters-Ente: Die Behauptungen, Saif al-Islam Ghaddafi wolle sich stellen sind ein Fake

8.11.2011. Seit Wochen plappern westliche Nachrichtenagenturen, der Anführer des libyschen Widerstandes, Saif al-Islam Ghaddafi wolle sich dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGh) stellen – obwohl nichts dergleichen passiert. Abgesehen davon, daß Saif keinen fairen Prozeß in Den Haag zu erwarten hätte, sickerte nun durch, was wirklich geschehen ist: Saifs Anwälte haben den IStGh wissen lassen, daß ihr Mandant im Falle einer Verhaftung durch sogenannte „Rebellen“ vom Gerichtshof erwartet, daß dieser „sein Leben schützt“.

Libyen: „Rebellen“-Banden demonstrieren gegen eigene Führung

8.11.2011. Die in unterschiedliche Banden zersplitterten libyschen Rebellen haben sowohl in Benghasi, als auch in Tripolis gegen die von der NATO eingesetzte „Übergangsregierung“ demonstriert. Als Grund wurde mangelnde Bezahlung und Verpflegung angegeben, allerdings sind auch politische Rivalitäten nicht auszuschließen.

Saif al-Islam: Libysche Regierungsarmee wird umbenannt

8.11.2011. Saif al-Islam Ghaddafi, Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers, der nun den Guerilla-Krieg gegen die NATO und ihr Marionettenregime weiterführt, ließ erklären, daß die immer noch kämpfenden Reste der eigentlichen Regierungsarmee einen neuen Namen bekommen sollen. Um sich vom „Rebellen“-Regime, welches sich nun als Regierung aufspielt, abzuheben, heißen die Streitkräfte von jetzt an offiziell „Neue Befreiungsarmee Libyens“.

Libyen: „Rebellen“-Regime begeht Racheakte an den Einwohnern der Stadt Tawergha

7.11.2011. Nach Angaben des österreichischen „Standard“ begehen „Rebellen“-Milizen aus Misrata Vergeltungsakte an den Einwohnern der libyschen Kleinstadt Tawergha (30.000 Einwohner), welche während des Krieges als Hochburg der Ghaddafi-Anhänger galt. So wurden Zivilisten an der Rückkehr in ihre Häuser gehindert, mehrere gefoltert und sogar ermordet, während Planungen im neuen Regime laufen, die komplette Bevölkerung der Stadt in eine andere Gegend zu deportieren.

Grüne Flagge weht in Bani Walid

4.11.2011. Mehreren Quellen zufolge wurden die Kämpfer der „NATO-Rebellen“ aus der Ghaddafi-Hochburg Bani Walid wieder vertrieben und sind in die umliegenden Wüste geflüchtet, wo es immer noch zu Gefechten kommt. In der Stadt selbst sei die grüne Flagge der „Volksjamahiriya“, dem basisdemokratischen bisherigen Regierungsystem, gehisst worden.

Haß der libyschen Bevölkerung auf Rebellen nimmt zu – 300 Kämpfer getötet

4.11.2011. Wegen der brutalen Ermordung des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, der größeren Rückhalt im Volk hatte, als allgemein angenommen, steigt der Haß der Bevölkerung auf die islamistischen „Rebellen“ aus der Stadt Misrata, welche für den Mord verantwortlich sind. So wurden inzwischen aus Rache laut Angaben des Grünen Widerstandes 300 Misrata-Kämpfer getötet und ein Feldlager und ein Hospital der Misrata-Kämpfer zerstört, worauf einige kleinere Rebellenkommandos aus dieser Stadt erklärten, sie bedauern den Tod Ghaddafis.

Moussa Ibrahim meldet sich wieder zu Wort

4.11.2011. Der Sprecher der letzten gewählten und von den NATO-Rebellen gestürzten Regierung, Dr. Moussa Ibrahim, hat sich wieder zu Wort gemeldet und straft damit alle Lügen, die über seine angebliche Verhaftung bei der Einnahme von Sirte durch NATO-Söldner berichtet haben. Ibrahim kündigte an, daß mehrere Stämme, darunter die Warfalla, die Tuareg, die Rafla, die Alqmazfah, die Sabesmon und der Stamm des ermordeten Staatsoberhauptes Muammar al-Ghaddafi ein gemeinsames Dokument unterzeichnet hätten, in dem sie sich zur Befreiung Libyens vom NATO-Regime verpflichten.

Ghaddafis Henker Jalil: Früher Todesurteile für Oppositionelle, heute Rebellenchef!

4.11.2011. Der von der NATO und „ihren“ Massenmedien als Chef der libyschen „Rebellen“ dargestellte Mustafa Abdel Jalil, der in Wirklichkeit keinerlei Kontrolle über die sich mittlerweile gegenseitig bekämpfenden Milizen hat, hat sich vom Saulus zum Paulus gewandelt. Den westlichen Medienkonsumenten wurde Jalil immer als bedächtiger Justitzminister, der mit der Menschenrechtspolitik Ghaddafis nicht einverstanden war, präsentiert, doch nun ist ein Dokument (Nr. 2311.01.08 vom 26. Juni 2008) aufgetaucht, bei dem seine Unterschrift als Justizminister unter 32 Todesurteilen gegen Oppositonelle zu sehen ist.

Libyen: Leben von Ex-Premier Baghdadi ernsthaft gefährdet

4.11.2011. Der trotz eines entsprechenden Gerichtsbeschlusses doch nicht freigelassene, nach Tunesien geflüchtete letzte gewählte Regierungschef Libyens, Mahmudi al-Baghdadi soll laut eines Auslieferungsbegehrens an das NATO-Islamisten-Regime in Tripolis nach Libyen ausgeliefert werden, obwohl ihm dort Tod und Folter drohen. Baghdadi ist einer der wenigen Spitzenpolitiker der gewählten, von der NATO gestürzten Regierung Libyens und hat viele Insider-Kenntnisse über Ghaddafis geheime Abkommen mit dem Westen – seine Aussage dürfte im Westen Ängste wecken.

Ghaddafi verhinderte Zerstörung der Ölquellen und der zivilen Infrastruktur

1.11.2011. In seiner jüngste Rede erklärte Saif al-Islam Ghaddafi, sein Vater habe vor dem Fall der Hauptstadt verhindert, daß die Regierungsstreitkräfte den Flughafen von Tripolis zerstören (damit die NATO nicht landen kann) und sich dagen ausgesprochen, die Ölquellen anzuzünden. Saif al-Islam, der nach der Ermordung seines Vaters zum Führer des Grünen Widerstandes ernannt wurde, drohte mit einem Freiheitskampf für Libyen „und wenn es 50 Jahre dauern sollte“.

Französicher Ex-Botschafter kritisiert Ghaddafi-Mord

1.11.2011. Der ehemalige französische Botschafter in Tripolis, Christian Graeff, hat den Tod des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi als „politischen Mord“ bezeichnet und erklärt, die UN-Resolution 1973 wäre weit überschritten worden. Er rechnet mit schweren internationalen Verwicklungen und sagte: „Ich werde es nicht mehr erleben, weil ich ein Greis bin, aber ich bin sicher dass es Stoff für die Justiz gibt.“

Propaganda-Schwachsinn über angebliches „Ghaddafi-Vermögen“

1.11.2011. Wieder hat das neue islamistisch-neoliberale Regime in Libyen Gelder entdeckt (diesmal 200 Mrd. US-Dollar), die angeblich der frühere Langzeit-Herrscher Muammar al-Ghaddafi „bei Seite geschafft“ haben soll, obwohl seit Jahrzehnten bekannt ist, daß dieser eher einen spartanischen Lebensstil pflegte (durch US-Botschaftsdepechen via Wikileaks und SPIEGEL bestätigt). Die Gelder, die eingefroren worden oder jetzt noch „gefunden“ werden, sind libysche Staatsgelder, die Ghaddafi rund um den Globus investiert und angelegt hat, um seinem Volk das Überleben zu ermöglichen, wenn das Erdöl alle ist, wie er selbst einmal in einem Interview erklärte.

Neue Partei kritisiert die in Libyen wieder eingeführte Vielweiberei

1.11.2011. Nachdem das NATO-Regime unter dem Wendehals Mustafa Abdul Jalil die Scharia (islamisches Recht) zur allgemeinen Rechtsform in Libyen erklärt hatte und verkündete, die libyschen Männer dürften ab jetzt bis zu vier Frauen gleichzeitig heiraten, wurde dies, wie auch die Abschaffung von anderen fortschrittlichen Errungenschaften aus der Ghaddafi-Ära, von der neuen Mitte-rechts-Partei Nationale Solidarität verurteilt. Gründungsmtglied Abdelrahman al-Shatr erklärte, „mit der Ausserkraftsetzung des Heirats-Gesetzes verlieren die Frauen das Recht auf das Heim der Familie bei einer Trennung“ und dies sei „Desaster für die libyschen Frauen“.

Libyen: Die Soldaten der einstigen Regierungsarmee erhalten weiter ihren Sold – woher?

1.11.2011. Wie der Grüne Widerstand vermeldet, werden die Soldaten der legitimen libyschen Regierungsarmee weiterhin besoldet, obwohl die NATO-Marionetten des „Nationalen Übergangsrates“ NTC und ihre Milizen nun an den Geldtöpfen sitzen und sich als Regierung aufspielen. Unklar ist zwar, woher das Geld für die Besoldung, genauso wie für etliche andere weiterhin gezahlte Sozialleistungen kommt – allerdings hatten Funktionäre der gestürzten libyschen Regierung nach dem Fall von Tripolis mehrere Milliarden Gold und Bargeld mittels eines Fahrezeugkonvois in den benachbarten Niger geschafft.

Tuareg und andere Stämme halten am bisherigen politischen System fest und erkennen libyschen Übergangsrat nicht an

1.11.2011. Die Tuareg und angeblich „alle“ anderen schwarzen Stämme Libyens haben erklärt, daß sie die von der NATO ins Amt gehievte Übergangsregierung NTC nicht anerkennen werden und auch keine Beziehungen – sowohl geschäftlicher, als auch bildungstechnischer und kultureller Natur – zu ihr aufbauen werden. Vielmehr erklären sie, daß sie eine eigene Regierung basierend auf dem Jamahiriya-System Ghaddafis haben, weiterhin die grüne Flagge hissen werden und alle nicht genehmigten Flüge über ihr Territorium abschießen wollen.

Ghaddafi-Konvoi angeblich von sieben NATO-Kampfhubschraubern angegriffen
31.10.2011. Der Grüne Widerstand in Libyen meldet, daß der Konvoi des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi am 20.10.2011 von sieben „Apache“-Kampfhubschraubern angegriffen worden sei. Bisher war in der offiziellen NATO-Sichtweise von „einem franösischen Kampfjet und einer US-Drohne“ die Rede gewesen.

Wurde Ghaddafi getötet, weil er zuviel wußte?

31.10.2011. Die Rätsel um die Ermordung des libyschen Revolutionsführers gehen weiter: wie Conn Hallinan, Kolumnist der us-amerikanischen Politikseite „Foreign Policy in Focus“ gegenüber „Russia Today“ berichtet, habe Muammar al-Ghaddafi jede Menge Geheimnisse mit in Grab genommen, von denen es den westlichen Staaten nicht gefallen hätte, wenn sie vor dem Internationalen Strafgerichtshof bei einem Prozeß gegen Ghaddafi zur Sprache gekommen wären. So hätte der Libyer, der seit über 40 Jahren in die schmutzigen Geschäfte und Ränkespiele der internationalen Machtpolitik verwickelt ist, mehrere für den Westen verhängnisvolle Dinge zur Sprache bringen und vielleicht auch beweisen können: den Versuch der NATO 1980 sein Flugzeug abzuschießen (sog. Ustica-Zwischenfall), die Bombardierung Libyens 1986 durch britische und amerikanische Bomber (100 Tote), der Anschlag von Lockerbie, der mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht von Libyen begangen wurde, die CIA-Foltergefängnisse in Libyen und vieles mehr….

Deutscher Erzbischof kritisiert Zurschaustellung des toten Ghaddafi

30.10.2011. Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der deutschen Bischofskonfernz kritisiert die weltweite Verbreitung der Fotos und Videos von dem ermordeten libyschen Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi als „moralisch inakzeptabel“. Den sogenannten „Rebellen“ sei es wohl weniger um den „Beweis“ dessen Todes gegangen, als um „sensationelles Zurschaustellen“ einer Trophäe.

Letzter Wille Ghaddafis wird bekannt

30.10.2011. Kurz vor seinem Tod hat der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi laut der Zeitschrift Seven Days News mehreren Mitarbeitern eine Art Testament bzw. „Letzter Wille“ übergeben, in dem zum Beispiel steht, daß er nach islamischen Brauch beerdigt und auf dem Friedhof von Sirte neben seiner Familie beigesetzt werden möchte und das es nötig ist, weiter zu kämpfen, bis Libyen wieder frei ist. Ghaddafi, der sein nahes Ende wohl geahnt haben muß, verabschiedete sich in diesem Brief auch von seinen „Familienagehörigen und den treuen Menschen in Libyen und in der ganzen Welt, die ihn unterstützt haben, selbst wenn sie es nur mit dem Herzen gemacht haben“.

Die Bankrotterklärung des libyschen Marionetten-Premiers

28.10.2011. Der von der NATO ins Amt gehievte und in Libyen selbst in „Rebellen“-Kreisen abgelehnte US-Bürger libyscher Herkunft, Mahmud Dschibril erklärte kürzlich dem US-Magazin TIME: „Der politische Kampf erfordert Finanzen, Organisation, Waffen und Ideologie. Ich fürchte, ich habe davon gar nichts,“.

Libyen: Massengräber von ermordeten Regierungsanhängern gefunden

28.10.2011. Was kritische Blogs schon seit Wochen vermelden, bringen nun plötzlich auch die Massenmedien: über 7.000 Gefangene in Lagern, schwere Menschenrechtsverletzungen durch das NTC-Regime, sytematische Hinrichtungen etc…. Erst diese Woche fand man ein Massengrab mit ca. 900 ermordeten Anhängern der „Ghaddafi-Regierung“.

Neue Befreiungsfront in Libyen gegründet

28.10.2011. Eine bisher unbekannte „Libysche Befreiungsfront“, welche sich dem Grünen Widerstand hinzurechnet, hat sich zu dem Anschlag auf zwei Treibstofftanks in vor dreit rund Tagen Sirte bekannt, der ca. 100 Menschen tötete, berichtete die algerische Nachrichtenagentur ISP. Unter den Getöteten waren vorrangig Kämpfer des neuen islamistischen Regimes.

Saif al-Islam will weiterkämpfen

28.10.2011. Der Sohn des ermordeten libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, Seif al-Islam, will weiterkämpfen und dementierte Gerüchte, der wolen sich dem Internatioonalen Strafgerichtshof stellen, mit den Worten: „Es ist nicht vorbei! Es ha gerade erst angefangen – und wenn die NATO weiterbombt!“

Ghaddafi-Familie will NATO verklagen

27.10.2011. Die Familie Muammar al-Ghaddafis will die NATO vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag für die Beihilfe zur Ermordung des libyschen Revolutionsführers verklagen, teilte der französische Anwalt der Familie mit. Die NATO hatte Ghaddafis Konvoi mit einem Kampfflugzeug und einer Drohe, nach anderen Angaben mit sieben Apache-Kampfhubschraubern beschossen, Ghaddafi war in seinem gepanzerten grünem (!) Toyata eine hervorragende Zielscheibe.

Neue Erkenntnisse über Ghaddafis Tod

27.10.2011. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi wurde in seinem Fahrzeugkonvoi, der Sirte verlassen wollte, von der NATO bombardiert und dabei verletzt, viele seiner Begleiter starben. Er flüchtete in ein Entwässerungsrohr aus Beton und verteidigte sich mit Handfeuerwaffen gegen die herannahenden Rebellen, bis die Munition alle war und er gefangen genommen, mißhandelt und letzlich, laut Gerichtsmediziner durch einen Kopfschuß und Schuß in den Unterleib getötet wurde.

NATO-„Rebellen“ töten Stammesführer in Libyen

24.10.2011. Am 20.10.2011 wurde Sheik Ali Ahwal, der Stammesälteste des großen Warfalla-Stammes (über 1 Mio. Angehörige) durch Söldner der NATO in Bani Walid mit 12 Schüssen ins Herz getötet. Der 80-jährige war unbewaffnet und hatte sich für eine friedliche Lösung des libyschen Bürgerkrieges eingesetzt, stand aber Ghaddafi näher als den „Rebellen“.

Ghaddafi-Sohn Saif führt Kampf gegen NATO weiter

24.10.2011. Nach der Ermordung des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi und dessen Sohn Mutassim durch die NATO und ihre marodieren einheimischen Söldnertruppen, hat Ghaddafis zweitältester Sohn Saif al-Islam die Führung des Grünen Widerstandes übernommen und erklärte in einer Radiobotschaft, er werde bis „zum Ende gehen“ und Rache für die Ermordung seines Vaters üben und Libyen befreien. Laut dem TV-Sender Al Libya ernannte er als erste „Amtshandlung“ Abdullah Sanussi zum Verteidigungsminister des libyschen Widerstandes und der befreiten Gebiete.

Ghaddafi-Sohn Saif und Regierungssprecher Ibrahim offenbar in Freiheit

24.10.2011. Ghaddafis zweitältester Sohn und „Kronprinz“ Saif al-Islam sowie der libysche Regierungssprecher Dr. Moussa Ibrahim sind entgegen den Behauptungen der „Rebellen“ offenbar nicht verhaftet worden, sondern in Freiheit. Die NATO-Söldner haben bis jetzt noch keine Bilder der angeblich Verhafteten gezeigt, während sich Moussa Ibrahim auf einer pro-libyschen Website meldete, wandte sich Saif al-Islam über eine Radioansprache an das Volk und rief zum Widerstand auf.

Libysche Rebellen zweifeln selbst am Tod Ghaddafis

20.10.2011. Der Sprecher des sogenannten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC), einem von der NATO unterstützten Gremium aus Islamisten, Neoliberalen und Warlords, Abdurahman Bousin, bezweifelt die Echtheit der „Ermordung“ Ghaddafis und daß dieser sich überhaupt in Sirte aufgehalten haben soll (der Standard, 20.10.2011). In der Tat wurde der gestürzte libysche Revolutionsführer immer wieder in der Wüste vermutet, an der Süd- oder Westgrenze des Landes.

NATO-Rebellen führen ethnische Säuberungen durch

20.10.2011. Waren dunkelhäutige Minderheiten aus dem Süden Libyens und schwarzafrikanische Gastarbeiter und der Regierung Muammar al-Ghaddafis weitgehend akzeptiert, so fröhnt das neue Regime einen eindeutigen Rassismus gegen diese Minderheiten und läßt sie brutal verfolgen als „Ghaddafi-Söldner“. NTC-Brigadekommandant Seif al-Lafi gegenüber AFP nach der angeblichen Eroberung Bani Walids: „Wir sind dabei, die Stadt zu säubern; wir werden sicherlich welche in den Häusern finden“.

Tausende afrikanische Freiwillige wollen gegen NATO-Invasion in Libyen kämpfen

20.10.2011. Wie der Marionetten-„Premier“ des Nationalen Übergangsrates (NTC) laut „Neuer Züricher Zeitung“ vom 20.10.2011. erklärte, sind 68 Fahrzeuge mit jeweils 8 Kämpfern aus dem afrikanischen Sahelstaat Mali, wo es erst letzte Woche zu einer großen Pro-Ghaddafi-Demonstration kam, nach Libyen eingerückt, um gegen sein von der NATO installiertes Regime zu kämpfen. Weiter berichtete Jibril, Ghaddafi-Anhänger hätten in der sudanesischen Region Darfur und beim Stamm der El Raschaida ca. 15.000 Kämpfer mobilisiert (Tagesanzeiger.ch, 18.8.2011).

Ghaddafi-Sohn Mutassim doch nicht verhaftet?

20.10.2011. Seine angebliche Verhaftung entpuppte sich bereits schon vor einer Woche als Reuters-Ente, nun wurde sie mit der angeblichen Einnahme von Sirte durch die NATO-Rebellen wieder vermeldet und aus berufenem Munde dementiert. Kein Geringerer als der stellvertretende „Verteidigungsminister“ des Übergangsrates (NTC) erklärte, Mutassim al-Ghaddafi sein vermutlich in der Gegend von Sirte gewesen, wurde aber nicht gefaßt.
Widersprüchliche Angaben über angeblichen Ermordung Ghaddafis

20.10.2011. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi soll laut Pro-NATO-Medien von NATO-Söldnern des sogenannten Übergangsrates (NTC) gefangen und ermordet wurden sein, während Medien, welche dem Grünen Widerstand nahe stehen, den Tod Ghaddafis dementieren. Selbst die NATO und ihre als „Rebellen“ bezeichnten Kämpfer sind sich offenbar nicht einig, was sie der Welt erzählen wollen, denn in einigen Berichten, wurde Ghaddafi aus einer Betonröhre gezogen und gestellt (erinnert an die Verhaftung Saddam Husseins im Irak), andere Rebellenkommandeure sagen, Ghaddafi sei im Kampf gestorben und habe sich geweigert, sich zu ergeben, wieder andere behaupten, die NATO hätte seinen flüchtenden Fahrzeugkonvoi, der je nach Angaben fünf, 40 oder 100 Fahrzeuge umfaßt haben soll, bombardiert und ihn verletzt, noch andere Rebellenquellen sagen, Ghaddafi sei schwerverletzt verhaftet wurden und dann an seinen Verletzungenerlegen – suchen Sie sich´s aus.

NATO beschießt friedliche Demonstranten per Hubschrauber

17.10.2011. Als am Freitag und am Wochenende zahlreiche Libyer dem Aufuf Muammar al-Ghaddafis zu friedlichen „grünen“ Demonstrationen in Tripolis gefolgt sind, wurden diese von den NATO-Schergen des Rebellenrates NTC und auch von der NATO u.a. aus Hubschraubern zusammengeschossen. Infolge dieser Massaker haben sich dann etliche Demonstranten bewaffnet und die „Rebellen“-Milizen, welche offiziell in Tripolis das Sagen haben, angegriffen, wobei sie u.a. mindestens ein NTC-Munitionsdepot in die Luft sprengten.

Libyen: Massengrab waren doch nur Kamelknochen

17.10.2011. Wie nun selbst die NATO-Sender CNN und France24 zugeben mußten, war das in der Nähe des Abu Salim-Gefängnisses gefundene Massengrab von angeblichen „Opfern der Ghaddafi-Diktaur“ doch nur ein Kamelfriedhof. Während diese Meldung als winzige Kurznachricht gebracht wurde, war seinerzeit die Nachricht von den Massengräbern als Mega-Schlagzeile abgedruckt worden.

Libysche Rebellen plündern eroberte Gebiete brutal aus

17.10.2011. Die Bezeichnung „Ratten“ haben die sogenannten Rebellen in Libyen wohl nicht umsonst bekommen, wie ein langer Treck von erbeuteten Gütern aus der Stadt Sirte zeigte. Die Nachrichtenagentur APTN berichtete, wie Lastwagen mit Traktoren, Industriegeneratoren, schweren Maschinen und Teilen aus dem Fughafen von Sirte abtransportiert wurden.

Zwei NATO-Hubschrauber in Libyen abgeschossen!

17.10.2011. Zwei Militärhubschrauber der NATO vom Typ Chinook CH-47G sind Libyen von Kämpfern der gestürzten legitimen Regierung abgeschossen worden, ein Absturz wurde gefilmt. In beiden Hubschraubern befanden sich NATO-Söldner, in einem 13 britische SAS-Kämpfer, welche beim Absturz umkamen.

Rebellen haben Kontrolle über Stadtviertel von Tripolis verloren

17.10.2011. Die von der NATO unterstützten „Rebellen“ haben zumindest zeitweise die Kontrolle über mehrere Stadtviertel in Tripolis verloren, während das Viertel Abu Salim fest in der Hand des Grünen Widerstandes ist. Im Zuge der Kämpfe wurde sogar der islamistische Al-Qaida-Freund Abdulhakim Bel Hadsch, Militärkommandant der „Rebellen“ von Tripolis, nach Katar ausgeflogen.

NATO plant Besetzung Libyens und verkauft dies als „Friedenssicherung“

17.10.2011. Wie das „Neue Deutschland“ am 15.10.2011 unter Berufung auf einen britischen Sicherheitsexperten berichtete, plant die NATO unter Betonung der Stammeskonflikte, welche dem Land drohen könnten, eine „Befriedung“ des Landes durch Truppen und stellt dies obendrein als „humanitär“ dar, weil man ja nur verhindern wolle, daß sich die Stämme gegenseitig an die Gurgel springen. Nach einem ähnlichen Konzept funktionierte auch die Zerschlagung und Besetzung Jugoslawiens.

Libyen: Rebellen halten 7.000 Personen in Lagern gefangen

17.10.2011. Nach Angaben der UNO befinden sich in Libyen derzeit ca. 7.000 Menschen – hauptsächlich aus politischen Gründen – in Gefangenenlagern, die von den „Rebellen“ betrieben werden. Insgesamt betreiben die NATO-„Rebellen“ 67 Gefängnisse in Libyen – zehnmal mehr, als es unter Ghaddafi gab.

Libyen: Heftige Kämpfe und Frontverschiebungen, eine komplette Provinz unter Ghaddafi-Kontrolle

15.10.2011. Die „Rebellen“ konnten dieser Tage die Stadt Zawiyah und einen Vorort von Misrata, die unter Kontrolle des Grünen Widerstandes gestanden hatten, zurückerobern. Die Stadt Tarhuna ist dafür komplett in der Hand des Widerstandes und auch die äußerst dünn besiedelte Provinz Jufrah gilt als vollständig von den „Rebellen“-Horden befreit.

Amnesty International: libysche „Rebellen“ foltern und vergewaltigen

15.10.2011. Amnesty rückt mit der Wahrheit ´raus: bei mehreren Besuchen von Gefangenenlagern der sogenannten „Rebellen“ entdeckten Amnesty International-Ermittler Folterwerkzeuge und hörten, wie Personen ausgepeitscht wurden. Ein 17-jähriger Zeuge aus dem Tschad berichtet, er sei so lange geschlagen worden, bis er ein Geständnis unterschrieb, Menschen getötet und vergewaltigt zu haben, 50 Frauen gaben an, von den „Rebellen“ vergewaltigt worden zu sein und 2.500 Personen wurden nach der Einnahme von Tripolis ohne Angabe von Gründen „verhaftet“, manchen davon sei in die Beine geschossen worden, um Fluchtversuche zu verhindern.

Libysche „Rebellen“ wollen vorerst keine neuen Erdölverträge

15.10.2011. Kurswechsel bei den libyschen „Rebellen“: hatte man vor wenigen Wochen noch verkündet, allein 35% der libyschen Erdölförderung in französische Hände geben zu wollen und auch die anderen Staaten, welche die „Rebellion“ mit Waffengewalt unterstützt haben, ähnlich auszuzahlen, verkündete der „Finanz- und Erdölminister“ Ali Tarhuni nun, der libysche Übergangsrat werde die alten, unter Ghaddafi geschlossenen, Erdölverträge vorerst nicht antasten – dies soll eine gewählte Regierung übernehmen. An Wahlen ist aber im Bürgerkrieg nicht zu denken und alle Welt rätselt nun über den Sinneswandel des neuen Regimes, welches von internen Machtkämpfen zwischen Islamisten, national-bürgerlichen und radikal-neoliberalen Kräften erschüttert wird.

Ghaddafi-Truppen zerstören Öl-Komplex des italienischen ENI-Konzerns

15.10.2011. Rache ist süß: Nachdem Italien, das eigentlich einen Freundschaftsvertrag mit Libyen geschlossen hatte, auf Seiten der Gegner in den Krieg gegen das nordafrikanische Land einstieg, haben jetzt die Reste der libyschen Regierungsarmee den größten Erdölkomplex (namens „Elephant“), dessen Ausbeutung dem italienischen Staatskonzern ENI obliegt, zerstört. Der libysche Widerstand gegen die westliche Besatzung hatte bereits vor Wochen angekündigt, die Erdölförderung unter dem neuen Regime zu sabotieren.

„Rebellen“ erobern Krankenhaus von Sirte – schreckliche Zustände

14.10.2011. Wie das Rote Kreuz berichtet, herrschen im Krankenhaus von Sirte, welches von der NATO angegriffen wird, katastrophale Zustände. So tut nur noch ein einziger Arzt seit der Eroberung des völlig überfüllten Krankenhauses durch die „Rebellen“-Banden Dienst, Patienten sterben auf den Fluren, regierungstreue Verletzte wurden von den „Rebellen“ in ihren Betten aus dem Haus herausgeschoben, um Platz für die eigenen Verwundeten zu schaffen und krepieren unter freiem Himmel.

Libysche „Rebellen“ vertreiben Andersdenkende aus den Städten

13.10.2011. In verschiedenen Städten Libyens wurden Einwohner, welche die NATO-Terroristen des sogenannten „Nationalen Übergangsrates“ (NTC) nicht unterstützen, von den NTC-Kämpfern vertrieben. So darf z.B. nach Misrata nur, wer eine förmliche Bescheinung eines vertrauenswürigen NTC-Anhängers vorweisen kann, dass der für den Rückkehrer bürgt, kein Anhänger von Ghaddafi zu sein.

Libyen: Schüler boykottieren Unterricht in „Rebellen-Schulen“

13.10.2011. Wie die New York Times am 5.10.2011 berichtete, kontrollieren die NATO-Rebellen (NTC) zwar die Schulen in der Hauptstadt Tripolis, allerdings würden die Klassenräume leerstehen, da die Schüler nicht geneigt seien, in die von den NTC-Kräften kontrollierten Schulen zu gehen. Selbst in rebellentreuen Stadtteilen wie Tajoura, wo etliche Kinder zwar zur Schule kommen, gibt es Widerstand und die Schüler hätten sich geweigert, die NTC-Hymne zu singen und „Rebellen“-Flaggen von den Schulen heruntergerissen.

Ghaddafi-Sohn: Wir werden Flugverbotszone für NATO umsetzen!

13.10.2011. Wie Mutassim Billah Ghaddafi kürzlich in einem Brief erklärte, sind die Verteidiger Libyens nun zu einem Guerilla-Krieg übergegangen, in dem man u.a. Erdöllieferungen sabotieren werde und mittels Boden-Luft-Raketen Flugzeuge, welche Waffen und Söldner für den „Nationalen Übergangsrat“ (NTC) liefern, abschießen wird. Auf diese Weise wird dann auch „so gut es geht“ die UN-Resolution 1973 umgesetzt, welche ja eine Flugverbotszone über Libyen vorsieht.

NATO will sich in Libyen festsetzen

13.10.2011. Wie der US-Verteidigungsminister Leon Panetta erklärte, gäbe es vier Bedingungen, die erfüllt sein müßten, bevor die NATO ihren Terror in Libyen einstellt:
Ghaddafis Truppen dürften „die Zivilbevölkerung (zu deutsch: die „Rebellen“) nicht mehr bedrohen“, Ghaddafi selbst dürfe keine Kommandofähigkeit mehr über seine Truppen besitzen, Sirte müßte erobert sein und der weitgehend aus islamischen Terroristen und westlich-radikalen Neoliberalen zusammengewürfelte Rebellenrat NTC müsse in der Lage sein, die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Da diese Faktoren aber entgegen Panettas Aussagen keinesfalls in den nächsten Monaten eintreten dürften und man Ghaddafi, selbst wenn er im Exil wäre, noch „Kommandofähigkeit“ unterstellen könne, dann kommt man zu dem Schluß, daß sich die NATO in Libyen mindestens für die nächsten zehn Jahre einnisten will.

Libyen: „Rebellen“ brandschatzen Ortschaft bei Sirte

6.10.2011. Die NATO leistet ganze Arbeit bei der „Demokratisierung“ Libyens: ihre Fußtruppen, die „Rebellen“ des sogenannten Nationalen Übergangsrates (NTC) haben die in der Nähe von Sirte gelegene kleine Ortschaft Abu Hadi erobert und sogleich damit begonnen, alles zu plündern, die Bevölkerung zu vertreiben und Häuser anzuzünden. Wie selbst die US-amerikanische NATO-freundliche Presseagentur AP zugeben mußte, haben die NTC-Kräfte aus Benghasi, denen man noch halbwegs politische Motive und eine gewisse Organisation unterstellen kann, keinen Einfluß auf das Verhalten der zahlreichen Splittergruppen, welche unter der Rebellenfahne operieren.

Tuareg-Power: Wüstenkrieger fügen NATO in Libyen schweren Verlust zu

6.10.2011. In wenigen Minuten zerstörten Wüstenkrieger der Tuareg der „Squad 55 Farik Hamsa Hamsa“ 35 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge unter Verwendung von französischen Anti-Panzer-Minen ADWAT. Unter den Opfern waren nicht nur Kämpfer der „Rebellen“-Banden, sondern auch Soldaten aus Katar.

In Sirte droht ein Völkermord!

6.10.2011. Die von NATO-Söldnern belagerte libysche Stadt Sirte, welche von Kommentatoren bereits wegen des NATO-Bombenterrors mit dem spanischen Guernica 1937 verglichen wird, ist seit Monaten ohne Strom, Nahrungsmittel und Wasser, während im überfüllten und beschossenen Krankenhaus die Medikamente ausgehen und bereits über 40 Menschen verhungert sind – zusätzlich zu den Opfern der Angriffe. In der Stadt halten sich Anhänger der gestürzten libyschen Regierung versteckt, was die NATO und ihre „Rebellen“-Banden zum Anlaß einer erbarmunslosen Blockade und eines grausamen Bombardements nehmen und selbst das Rote Kreuz daran hindern, in die Stadt vorzustoßen, um den Menschen zu helfen.

Libyen: Rebellen-Einheit läuft zu Ghaddafi über

5.10.2011. Eine große Einheit der NATO-Rebellen aus Zintan (westliche Berge) hat sich den bewaffneten Kräften der libyschen Stämme angeschlossen, welche gemeinsam mit den Resten der Regierungsarmee und den Freiwilligenverbänden das Land gegen die NATO verteidigen. Die Überläufer aus Zintan haben dem „Grünen Widerstand“ wichtige Informationen mitgebracht und sollen angeblich geschworen haben, daß sie die „ersten bei der Befreiung von Tripolis“ sein wollen.

Libyscher Regierungssprecher: Medien ignorieren Leid der Bevölkerung in Sirte

4.10.2011. Der libysche Regierungssprecher Musa Ibrahim erklärte öffentlich, er habe persönlich die Medien und internationalen Organisationen gebeten, in die belagerte und immer wieder von der NATO bombardierte Stadt Sirte zu kommen, um sich ein Bild von dem zumachen, was die NATO und ihre Fußtruppen des sogenannten „Nationalen Übergangsrates“ in den letzten Wochen angerichtet haben, doch es sei niemand gekommen. Es dränge sich der Eindruck auf, daß dies alles eine Verschwörung gegen Libyen und die Bevölkerung von Sirte sei.

Libyscher Regierungssprecher Ibrahim ist frei!

4.10.2011. Was zu Zeiten des Kalten Krieges um Westberlin die sogenannte „RIAS-Ente“ war, findet offenbar duch die „Reuters-Ente“ einen würdigen Nachfolger: Entgegen von anfänglichen Reuters-, Rebellen- und Al-Dschasira-Meldungen ist der libysche Regierungssprecher Dr. Musa Ibrahim nicht von „Rebellen“ verhaftet wurden, sondern befindet sich weiter in der umkämpften Stadt Sirte. Dem österreichischen Standard zufolge, bezeichnete Ibrahim in einem Telefonat mit dem syrischen Sender Arrai TV Gerüchte über seine Festnahme als „Lüge“ und bestätigte, weiter an der Front in Sirte aktiv zu sein.

Bürger von Tripolis gründen rebellenkritische zivilgesellschaftliche Gruppe

2.10.2011. Die große US-Presseagentur AP meldet, Bürger der libyschen Hauptstadt hätten eine „Gruppe zur Unterstützung von Tripolis“ gegründet, der schon über 100 Personen beigetreten seien. Aufgabe der Gruppe sei es, die Aktivitäten des „Rebellenrates“ (NTC) und dessen lokaler Hauptstadtvertretung zu überwachen und den Abzug aller NTC-Kämpfer, welche nicht aus Tripolis stammen, durchzusetzen.

Libyen: Rebellenangriff auf Ghat zurückgeschlagen

2.10.2011. Entgegen der Behauptungen der westlichen Presse, daß sich die Tuareg von Ghaddafi abwenden, haben sie gerade den Bodentruppen der NATO, dem sogenannten Nationalen Übergangsrat (NTC) mit seinen Banden, eine Niederlage erteilt. Diese wollten die kleine Wüstenstadt Ghat mit 50 Pick-Ups im Handstreich nehmen und wurden von den Tuareg vernichtend geschlagen.

NATO-Medien erfinden Massengräber

2.10.2011. Alles eine Ente: Während CBS-News in der Schlagzeile tönte, man habe in Tripolis in der Nähe des Abu-Salim-Gefängnisses ein „Massengrab“ gefunden, liest sich das im Artikel, den zahlreiche Westmedien übernahmen, schon ganz anders: man „nimmt“ von den Knochenfragmenten „an“, daß diese aus einem „möglichen Massengrab stammen könnten“. Inzwischen haben einheimische libyscher Ärzte, welche gemeinsam mit CNN vor Ort waren, belegt, daß diese Knochen von Tieren stammen – die „Räuberpistole“ reiht sich in eine ganze Reihe von erfundener Greuel-Propaganda der NATO ein, das Bündnis verliert immer weiter an Glaubwürdigkeit.

Tripolis: Rebellen verlieren in der Hauptstadt an Boden

2.10.2011. Die von der NATO protegierten „Rebellen“ verlieren in der Hauptstadt Tripolis offenbar zunehmend an Boden und kontrollieren bereits einige Stadtteile nicht mehr. Auch verlassen sie nachts ihre Checkpoints, da sie befürchten, Opfer der Scharfschützen des „Grünen Widerstandes“ zu werden.

unklare Lage in Sabha

1.10.2011. Während einige Quellen behaupten, die Garnisonsstadt Sabha im Süden Libyens sei von den Rebellen erobert und extrem geplündert worden (sogar ein Feuerwehrfahrzeug gestohlen), berichten andere, eher regierungsnahe Quellen, die Stadt sei nach wie vor in der Hand der Jamahiriya. Selbst westliche Medien geben aber in ihren Berichten zu, daß tagsüber zwar die Rebellen „herrschen“ (eher: plündern), nachts die Straße aber den „Grünen“ (Anhänger Ghaddafis) gehört.

Ghaddafi rechnet damit als Märtyrer zu sterben und kündigt „Überraschungen“ für NATO an

1.10.2011. In einer im Lokalradio der Regierungshochburg Bani Walid ausgestrahlten Sendung verkündete der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi, daß er und seine engsten Mitstreiter davon ausgehen, daß sie als Märtyrer für die Befreiung Libyens sterben werden. „Ich bin unter meinem Volk, und die kommenden Tage halten für diese Agentenclique eine unerwartete Überraschung bereit“ fügte er hinzu – mit Blick auf den von der NATO ins Amt gebombten Rebellenrat und dessen Behauptung, Ghaddafi sei in Niger oder Venezuela.

Ghaddafi-Sprecher Musa Ibrahim doch nicht verhaftet?!

1.10.2011. Eine Meldung mit Fragezeichen: Während zwei Kommandeure der „Rebellen“ berichten, der libysche Regierungssprecher Dr. Musa Ibrahim sei bei einem Rebellenvorstoß in Sirte verhaftet worden, als er versuchte, als verschleierte Frau verkleidet mit einer Gruppe Zivilisten die Stadt zu verlassen, berichtet eine regierungsnahe Website (resistencialibya.info), daß dies eine Lüge sei. Die „Rebellen“ hatten bereits vor wenigen Wochen Ibrahims angeblichen Tod gemeldet – damals war er angeblich in Bani Walid gestorben.

Libyen: Mahmud Jibril will nicht in die neue Regierung

1.10.2011. Offenbar haben die NATO-Staaten erkannt, daß ihr „Liebling“ der radikal-neoliberale US-Bürger libyscher Herkunft, der „Übergangspremier“ Mahmud Jibril, selbst in den Reihen der sogenanten Rebellen keinen Rückhalt genießt und nicht durchzusetzen ist. So erklärte der umstrittene Jibril am 28.9.2011, er werde kein Amt in der neuen Regierung übernehmen.

Unabhängige Journalisten können aus dem „neuen Libyen“ nicht mehr berichten

29.9.2011. Im „neuen“, oder besser, im NATO-Libyen können keine unabhängigen Journalisten mehr arbeiten, wie der kritische Blog „Hinter der Fichte“ berichtet. Nach dem Fall von Tripolis und der einsetzenden Gewaltwelle mußten viele von ihnen fliehen, nicht wenige wurden im „Journalisten-Hotel“ Rixos von „Kollegen“ der CNN und BBC regelrecht bedroht – und hüllen sich auch nach ihrer Rückkehr in die „freie“ Welt in ängstliches Schweigen.

Libyscher „NATO-Premier“ Jibril stößt in „Rebellen“-Kreisen auf Ablehnung

28.9.2011. Der vom westlichen Bündnis und Frankreich als „Premierminister“ ins Amt gehievte radikal-neoliberale Mahmoud Jibril stößt nach Berichten des österreichischen „Standard“ auch in den eigenen Reihen auf massive Ablehnung. Mohammed Benrasali, einer der führenden „Rebellen“-Funktionäre in Misrata, erklärte, Jibril sei „keine Person, die Libyen vereint“ und legte ihm den Rücktritt nahe – bei gleichzeitiger Forderung, der nächste Premier müsse „ein Libyer sein, ein Libyer, der keinen zweiten Reisepass besitzt“ und „ der für die letzten 42 Jahre in Libyen gelebt hat“ (Jibril lebt eigentlich seit Jahren in den USA).

NATO-Staat bietet Ghaddafi gemeinsame Regierung an – der lehnt ab

28.9.2011. Wie verfahren die politische und militärische Lage der NATO in Libyen ist, erkennt man daran, daß ein ungenannt bleibender „NATO-Staat“ versucht hat, den gestürzten libyschen Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi dazu zu bewegen, einer Art nationalen Einheitsregierung unter der Knute der NATO beizutreten. Ghaddafi hat dies aber abgelehnt und erklärt, „es gänge nicht darum, Libyen wie eine Geburtstagstorte aufzuteilen, sondern es von den Angreifern und ausländischen Besatzern zu befreien“, wie Ghaddafis Sprecher Musa Ibrahim in einem Interview mit der Zeitschrift „Seven Day“ mitteilte.

Grüner Widerstand verstärkt Aktionen in Libyen

27.9.2011. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete, haben Truppen des Grünen Widerstandes (Anhänger der Jamahiriya und Reste von Ghaddafis Armee) einen Entlastungsangriff auf die Grenzstadt Ghadames durchgeführt, was zeigt, daß sie durchaus zu Operationen außerhalb der drei eingekreisten Hochburgen Bani Walid, Sirte und Sabha in der Lage sind. Gleichzeitig gelang es den Widerständlern ein Waffendepot der Rebellen in Tripolis in die Luft zu jagen.

Wie die „Rebellen“ das libysche Volksvermögen breit scharren

26.9.2011. Der libysche Langzeitherrscher Muammar al-Ghaddafi wußte genau, daß die Öl- und Erdgasvorräte seines Landes irgendwann zu Ende gehen und legte deshalb die libyschen Staatsgelder rund um den Globus in Fonds u.a. an, welche bei Krisenbeginn vom Westen konfisziert wurden, um die Liquidität der der maroden Banken zu stärken. Nach und nach werden die Gelder jetzt zur Verschleuderung an die NATO-Rebellen freigegeben, darunter kürzlich 1,5 Mrd. US-Dollar, die der nur 31-köpfige Übergangsrat für „Gehälter“ ausgeben will – und das, obwohl es angeblich kaum eine Verwaltung in Libyen gab und die euphorischen „Rebellen“ ja laut Medien fast alles ehrenamtlich machen.

Bisher verschwiegen: Ghaddafi-Truppen halten noch weitere Ortschaften

26.9.2011. Wie der österreichische Standard berichtete, gab es vor einigen Tagen in Sultana, 25 km östlich von Sirte heftige Gefechte zwischen Regierungssoldaten und NATO-Rebellen, was darauf schließen läßt, daß noch andere Gebiete von Truppen der gestürzten Regierung kontrolliert werden. Bisher gaben die Westmedien nur die Kontrolle über Bani Walid, Sirte, Sabha und die Jufra-Oasen zu.

Ghaddafi geht es gut, er trägt seine Waffe und ist zum Kampf bereit

26.9.2011. Aisha Ghaddafi, Tochter des getürzten libyschen Machthabers Muammar al-Ghaddafi gab einem syrischen Fernsehsender ein vierminütiges Interview, dessen Inhalt war:
ihrem Vater gänge es gut, er sei bei seinen Truppen, sei zum Kampf entschlossen und trage seine Waffe. Aisha Ghaddafi, die durch die Bombenangriffe der NATO ihren Mann und ein Kind verloren hatte, rief die „Löwen von Tripolis“, die Regierungsanhänger, welche in der Hauptstadt gegen das Marionettenregime der NATO kämpfen, weiterhin zum Widerstand auf.

Betrug am libyschen Volk: „Rebellen“ wollen erst 2013 wählen

23.9.2011. Die Aufrichtigen unter den Anhängern der Rebellion, die geglaubt haben, es könnte mit dem Sturz Ghaddafis bald Wahlen nach westlichem Muster geben, wurden durch die Aussage des Anführers des Rebellenrates, Mustafa Abdel Jalil, bitter enttäuscht, als er ankündigte, daß es erst 2013 Wahlen geben werde und nicht, wie früher versprochen, in acht Monaten. Offenbar will das von der NATO installierte Regime erst seine Macht in den Institutionen und Medien festigen, da es fürchtet, die Wahlen gegen die Anhänger des von Ghaddafi ersonnenen Jamahiriya-Models (Rätedemokratie) zu verlieren.

Westibysche Stadt Tarhuna wieder in Regierungshand

23.9.2011. Das im Westen Libyens nahe Tripolis gelegene Tarhuna ist wieder in der Hand regierungsloyaler Truppen. Auch in Tripolis selbst gab es wieder Gefechte im Stadteil Abu Salim, wo auch wieder grüne Fahnen der Jamahirya gehißt wurden.

Kämpfe greifen auf den Osten Libyens über

23.9.2011. In dem als bisher relativ sicher geltenden Ostteil Libyens, der als Zentrum der NATO-Rebellion galt, haben sich offenbar mehrere schwere Gefechte ereignet. Seit dem zahlreiche Rebellenkämpfer zur Eroberung der Städte Sirte und Bani Walid abgezogen wurden, witterten die Regierungskräfte der Jamahiriya Morgenluft und griffen militärische Ziele der Rebellen im Raum Benghasi und Tobruk an.

Angriffe auf Sirte und Bani Walid zurückgeschlagen, Fallschirmjäger gestoppt

19.9.2011. Die libysche Armee und die Freiwilligenverbände haben Angriffe der „Rebellen“ auf die Städte Sirte und Bani Walid am Wochenende zurückgeschlagen, wobei selbst von der NATO abgesetzte Fallschirmspringer abgewehrt und größtenteils bereits in der Luft neutralisiert werden konnten. Auch Frauen hätten bei der Verteidigung von Sirte eine große Rolle gespielt und als Präzisionsschützen von den Dächern den angreifenden Mob gestoppt.

Libyscher Widerstand nimmt britischen RAF-Offizier gefangen

17.9.2011. Die gegen die NATO-Besatzung kämpfenden Überreste der Regierungsarmee und die Freiwilligenverbände haben einen britischen Luftwaffen-Offizier in Abbottabad gefangen genommen, der Ziele für NATO-Angriffe für die Einnahme des Flugplatzes in Ghadames markieren sollte. Ghadames liegt an der Grenze zu Algerien und wird demzufolge offenbar ebenfalls noch oder wieder von libyschen Regierungstruppen gehalten.

Verschweigen die Mainstream den Widerstand gegen die Rebellen in Tripolis?

17.9.2011. Die Frage ist mehr für Außenstehende gedacht, denn die Antwort lautet klar und deutlich: ja! Denn seit die NATO und ihre „Rebellen“ die Hauptstadt für eingenommen erklärt haben, vermeldeten sie offiziell 700 Tote Rebellen durch „Freudenfeuer“ – entweder sind diese Kämpfer einfach nur komplette Idioten, die nicht mit Waffen umgehen können oder es gibt beachtlichen Widerstand der Regierungskräfte.

Libysches Volksvermögen versickert in dunklen Rebellenkanälen

12.9.2011. Von den eingefrorenen und wieder vom Westen freigegebenen libyschen Staatsgeldern hat der Rebellen-Rat über 1,2 Mrd. Euro (!) benutzt, um nach eigener Aussage „Gehälter“ zu bezahlen. Dies ist eine extrem hohe Summe, wenn man zu Grunde legt, daß der Staat nur 6,5 Mio. Einwohner hat und laut westlichen Medien Verwaltungsstrukturen nur rudimentär entwickelt waren, was nur den Schluß zuläßt, daß das Geld von Mitgliedern des Übergangsrates in die eigene Tasche gesteckt wird, oder die „Rebellenkämpfer“ selbst damit bezahlt werden müssen, was die offzielle Version vom spontanen Bürgeraufstand in Frage stellt und die Position der Regierungsanhänger bestätigt, wonach die „Rebellen“ Söldner seien.

Rebellen wollen Ghaddafi hinrichten

6.9.2011. Die libyschen NATO-Söldner des „Nationalen Übergangsrates“ haben erklärt, den gestürzten Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi, sofern sie in fangen, nicht an den Internationalen Strafgerichtshof auszuliefern, sondern ihm im Land den Prozeß zu machen, wo er dann wohl wie Saddam Hussein enden wird, da die „Rebellen“ nicht eben für Demokratie und Menschenrechte bekannt sind. Auch dem Westen wäre das recht, denn sollte Ghaddafi in Den Haag auspacken, dann würden die engen Beziehungen seines Regimes mit westlichen Geheimdiensten bekannt werden und so manches Verbrechen westlicher Politiker, die heute keine Immunität mehr geniesen, würde bekannt.

Libysche Rebellen begehen Massenmorde an Wüstennomaden

5.9.2011. Sowohl Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International als auch die Tuareg, ein Volk von Wüstennomaden, beklagen regelrechte Massaker und gezielte Massenmorde der NATO-Rebellen gegen die Zivilbevölkerung. Die Tuareg werden von den NATO-Rebellen regelrecht gejagt, da sie der Sympathie mit dem früheren Machthaber Muammar al-Ghaddafi verdächtigt werden.

Widerstand gegen Besetzung Libyens formiert sich

5.9.2011. Nach der Vertreibung der letzten unabhängigen ausländischen Journalisten durch die „Rebellen“ und der Zerstörung des libyschen Fernsehens durch die NATO, kommen unabhängige Informationen über das Geschehen in Libyen nur noch spärlich an, aber es hat sich ganz offensichtlich eine sogenannte Bewegung der Grünen Komitees gegründet, welche die Revolution von 1969 verteidigen und gegen die NATO-Besatzung kämpfen. Deren anonym bleiben wollender Anführer sagte kürzlich: „Afghanistan (gemeint sind die Taliban) ist nun mit uns, Irak ist mit uns, Venezuela ist mit uns“ und erklärte, der Krieg sei noch lange nicht gewonnen für den Westen.

Pläne für ein neues brutales Regime in Libyen aufgetaucht

5.9.2011. Wie das für gewöhnlich gut unterrichtete Internetportal globalresearch.ca berichtet, ist in dem 70-seitigen Positionspapier des NATO-Rebellenrates eine Besatzung des Landes durch Truppen der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) vorgesehen, da die NATO keine Bodentruppen schicken will und die „Rebellen“ sich gegen die Anhänger der „Jamahiriya“ (so hieß die Räterepublik Ghaddafis) nicht allein durchsetzen können. Die Truppen der VAE sollen dann auch Massenverhaftungen unter den Oppositionellen des neuen Regimes vornehmen.

Libysche Regierung hat 20.000 Bewaffnete in Sirte zusammengezogen

4.9.2011. Die libysche Regierung hat in der von den NATO-Söldnern des „Nationalen Übergangsrates“ belagerten Stadt Sirte nach Aussage von Seif al-Islam Ghaddafi 20.000 Bewaffnete zu Verteidigung der Stadt, welche seit einer Woche von der NATO bombardiert wird, zusammengezogen. Dabei dürfte es sich aber größtenteils um militärisch schlecht geschulte Freiwillige und Stammeskämpfer handeln, die die letzte Bastion des freien Libyens verteidigen.

Libyen: NATO-Rebellen verzögern Wahlen

4.9.2011. Die „Rebellen“, welche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi nach 42 Jahren mit Hilfe von NATO-Elitetruppen gestürzt haben, wollen in 18 Monaten Wahlen abhalten, vor zwei Wochen sprachen sie noch von acht Monaten. Offenbar weiß das von der NATO installierte Marionettenregime, daß es die Wahlen weder heute, noch in acht oder 18 Monaten gewinnen kann.

Tripolis: Rebellen kappen Wasser und Strom um Bevölkerung zu terrorisieren

30.8.2011. Um den Widerstandswillen der Bevölkerung von Tripolis zu brechen, haben die libyschen „Rebellen“ die Trinkwasserversorguung gekappt, so daß die Millionenstadt nun gänzlich ohne Wasser ist. Auch Strom gibt es zur Zeit in Tripolis keinen, Beobachter vermuten die Rebellen dahinter.

Ghaddafi-Anhänger auf dem Vormarsch

29.8.2011. Zivilisten, welche loyal zur libyschen Regierung stehen, haben die von Rebellen eroberte Stadt Zuara eingekreist und sind in die Vororte der von Rebellen gehaltenen Stadt Misurata eingedrungen. Letzteres belegt ein Video im Internet, wo etliche, die grüne Fahne der Regierung schwingende, bewaffnete junge Leute mit Pick Ups durch eine Vorstadt fahren und dabei die Straßen- und Ortschilder gefilmt haben.

Ghaddafi-Regierung noch nicht am Ende

29.8.2011. Die Regierung des libyschen Revolutionsführers sei noch nicht gestürzt, erklärte Regierungssprecher Musa Ibrahim. Noch kontrolliere man große Teile der Hauptstadt Tripolis und 20 weitere Städte, darunter die Großstadt Sirte.

Al-Qaida-Kämpfer neuer Militärchef der libyschen Rebellen

29.8.2011. Der Islamist und Salafist Abdul Hakim Belhadj ist neuer Militärchef des Rebellenrates. Belhadj, welcher früher der zu Al-Qaida gehörenden Libyan Islamic Fighting Group (LIFG) angehörte, übernimmt damit den Posten des vor wenigen Wochen von einer islamistschen Rebellenfraktion ermordeten weltlich-national orientieren Militärchefs Abdelfattah Younes.

Libyscher Rebellenrat zerfällt weiter

29.8.2011. Trotz des militärischen Vordringens in die Hauptstadt Tripolis schwindet die politische Macht des sogenannten Nationalen Übergangsrates (NTC), den die NATO zusammengestellt hat. So haben die Rebellen in der westlichen Hochburg Misurata ihr Ausscheren aus dem NTC erklärt und angekündigt, einen eigenen Rat zu gründen.

Früherer Stellvertreter Ghaddafis angeblich zu den Rebellen übergelaufen

26.8.2011. Vor einigen Tagen soll angeblich der frühere Premierminister Abdel Salam Jallud, der über 20 Jahre lang die „Nummer 2“ nach Ghaddafi im libyschen Revolutionsrat und von 1972-77 Premierminister des Landes war, zu den Rebellen übergelaufen sein. Jallud, der sich schon vor Jahren aus der Politik (wegen dem pro-westlichen Kurswechsel Ghaddafis) zurückgezogen hatte, schlug in einem Interview mit dem SPIEGEL in seiner Zeit als Premier noch kämpferisch-antiimperialistischere Töne als Ghaddafi selbst an.

Musa Ibrahim: „Die Welt ist für den Krieg in Libyen mitverantwortlich.“

23.8.2011. Der beim Volk recht beliebte libysche Regierungssprecher Musa Ibrahim hat sich in einem dramatischen Appell an die Weltöffentlichkeit gewandt und berichtete vom Leiden seines Volkes unter dem Bombenterror der NATO, 1.300 Tote in Tripolis in den 23 Stunden Bombenterror vom Wochenende, Helfer, die verschüttete Menschen bergen wollten, wurden bombardiert und nun „appelliere er an das Herz der ganzen Welt“, diese Massaker zu stoppen. Die ganze Welt sei mitverantwortlich für den Krieg, niemand könne später sagen, er habe nichts gewußt.

War der Einmarsch der Rebellen nach Tripolis ein Trick Ghaddafis?

23.8.2011. Nach Aussagen von Seif al-Islam Ghaddafi, der entgegen den Behauptungen der Rebellen nicht verhaftet wurde, sondern frei ist, war es eine geplante Falle, die Rebellen in die Hauptstadt marschieren zu lassen, um sie hier besser bekämpfen zu können. Diese Taktik wandte 2006 auch der tschadische Präsident Idriss Déby, ein begnadeter Stratege und Verbündeter Ghaddafis, an, als er die Rebellen in einigen offenen Wüstenschlachten nicht bezwingen konnte – und hatte damit Erfolg.

Brega und al-Zintan doch nicht von Rebellen eingenommen

23.8.2011. Typisch westliche Falschmeldung: die Rebellen des Benghasi-Clans hätten letzte Woche die Ölstadt Brega und die Hafenstadt al-Zintan komplett erobert, allerdings diese Woche hat die NATO diese beiden Städt bombardiert. Warum sollten die NATO-Kampfflugzeuge allerdings ihre Verbündeten bombardieren – einziger logischer Grund: die Städte sind doch noch in libyscher Hand!

NATO beginnt Landeoperation zur Vorbereitung der Besatzung Libyens

22.8.2011. Mit ihrer „Operation Meerjungfrau“ hat die NATO hunderte Rebellenkämpfer aus der belagerten Stadt Misrata mit Schiffen in der Nacht nach Tripolis gebracht, damit diese dort für Verwirrung sorgen und den Menschen suggerieren, die Stadt sei in der Hand der Rebellion. Für die von westlichen Medien verbreiteten Behauptungen der Rebellen, sie hätten große Teile der Hauptstadt eingenommen, gab es bisher keine unabhängige Bestätigung.

Libyscher Oppositioneller gibt den Krieg gegen Ghaddafi verloren

18.8.2011. Was soll man glauben: Während die Mainstream-Medien einen Rebellensieg nach dem anderen vermelden, erklärte Dr. Rejeb Muftakhov Budabusa, angeblich ein „Kopf der Rebellen“ in einem Interview: „Beide, NATO und Rebellen haben den Krieg bereits verloren und was morgen ist, ist reine Vermutung.“ Weiter erklärte Budabusa in dem Gespräch mit einem französischen Medium, Ghaddafi sei derzeit der einzige Libyer, der Millionen Menschen mobilisieren könne.

Rebellen-Regierung bei den eigenen Leuten unpopulär

16.8.2011. Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, ist die Übergangsregierung der Rebellen unter dem US-Libyer Mahmud Dschibril wesentlich unpopulärer bei der Bevölkerung der „befreiten“ Gebiete, als der Übergangsrat unter Ghaddafis Ex-Justizminister Mustafa Abdul Jalil. Der „Regierung“ wird nicht nur mangelnde Transparenz vorgeworfen, da alle Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen werden, auch das Übergewicht der Auslandslibyer stört viele und die Gerüchte um eine CIA-Zugehörigkeit des zukünftigen libyschen Diktators Dschibril reißen nicht ab.

Libysche Rebellen glauben selbst nicht mehr an ihren Sieg

8.8.2011. Wie die britische Tageszeitung „London Times“ aus einem 70-seitigem Strategiepapier der libyschen NATO-Rebellen berichtet, glauben diese offenbar selbst nicht mehr daran, daß es ihnen gelingt, die Hauptstadt Tripolis zu erobern, sondern setzen auf einen Putsch aus dem inneren Machtzirkel Ghaddafis. Als diese Nachrichten, die die Kampfmoral der Rebellenkrieger sehr schwächen könnte, zu lesen waren, eierten die Rebellen herum und erklärten, die „London Times“ habe eine „ältere Fassung“ des Strategiepapiers erhalten.

Piraterie: NATO und Söldner entern libyschen Tanker

7.8.2011. NATO-Soldaten und Söldner des Benghasi-Clans betätigten sich jetzt auch als Piraten und brachten den libyschen Öltanker „Cartagena“ auf und entführten ihn nach Benghasi. Das Schiff, daß in Tripolis erwartet wurde, hatte 42.000 Tonnen Teibstoff an Bord, welchen die Regierungsarmee dringend für ihren Kampf gegen die Invasoren und die NATO dringend benötigt werden.

Chaos in Benghasi

2.8.2011. Die Ermordung des Militärführers der Rebellen, General Younes, durch rivalisierende Aufständische droht die Rebellenhochburg Benghasi vollständig in Chaos zu stürzen. Dort wurden 63 bewaffnete Ghaddafi-Sympathisanten durch die Rebellen festgenommen, weil diese zwei Gefängnisausbrüche von Regierungsanhängern organisiert hatten, Teile des Rebellenrates sollen aus Benghasi geflohen sein, während an einigen ihrer „Regierungsgebäude“ wieder die grüne Flagge Ghaddafis flattert und Teile des Stammes des getöteten Younes´ unter Federführung von dessen Sohn nun wieder mit der Regierung in Tripolis zusammenarbeiten wollen.

Neue Gerüchte um ermordeten Rebellenführer

2.8.2011. Die Gerüchte um die Ermordung des Militärchefs der der Rebellen, General Abdelfattah Younes, reißen nicht ab. Als sicher gilt mittlerweile, daß er von einer rivalisierenden Rebellenfraktion, welcher stärker islamistisch ausgerichtet ist, ermordet wurde – nun heißt es, aufgrund des militärischen Patts im Bürgerkrieg strebte Younes Verhandlungen mit dem Regime in Tripolis an und war damit sowohl den Hardlinern als auch den radikalsten Pro-NATO-Gruppen in der Rebellen-Allianz im Wege.

Libyscher Religionsgelehrter: Ghaddafis Truppen dürfen auch am Ramadan kämpfen, Rebellen nicht

30.7.2011. Der libysche Geistliche Scheich Mohammed Chouieref Al-Medeni erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, den Truppen der libyschen Regierung sei es auch erlaubt, im Fastenmonat Ramadan zu kämpfen, den Rebellen aber nicht, denn diese seien „Verbrecher“. »Sie haben gesagt, sie wollten Reformen, und wir sind dazu bereit – aber Europa und die USA erlauben diese nicht.« sagte Al-Medeni und spielte damit auf die kategorische Ablehnung aller Reform- und Friedensvorschläge der Regierung durch die NATO und ihre Unterstützer an.

Militärchef der libyschen Rebellen unter mysteriösen Umständen getötet

30.7.2011. General Abdel Fattah Younes, nebem dem CIA-Agenten und „Langzeit-Rebellen“ Chalifa al-Haftar einer der beiden Militärchefs der libyschen „NATO-Rebellen“ ist am Donnerstag mit zwei anderen Begleitern auf dem Weg von der Front nach Benghasi bei einem mysteriösen Attentat, in dessen Folge auch die Leichen zeitweilig verschwanden, getötet wurden. Zwar hatte Libyens Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi ein hohes Kopfgeld auf den Verräter Younes (er war lange Ghaddafis Innenminister und fiel erst nach Ausbruch des Aufstandes von ihm ab) ausgesetzt, allerdings gehen die meisten Beobachter davon aus, daß das Attentat eine Abrechnung innerhalb der „Rebellen“ war, was auch zeigt, wie zerstritten dieses Bündnis ist.

Haftbefehl gegen den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes Moreno-Ocampo ausgestellt

17.7.2011. Wie eine rebellennahe Website berichtet, hat die libysche Regierung Anfang Juli einen Haftbefehl gegen den Chefankläger des vom Westen abhängigen Internationalen Strafgerichtshofes, Luis Moreno-Ocampo ausstellen lassen. Moreno-Ocampo hatte zuvor ohne größere Recherchen und Nachforschungen anzustellen, eine Haftbefehl gegen den libyschen Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi, dessen Sohn Seif al-Islam und den Geheimdienstchef Abdullah Senussi erwirkt.

Ghaddafi-Sohn will in Libyen eine Demokratie wie in der Schweiz

5.7.2011. Seif al-Islam, Sohn des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Ghaddafi, hat in einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Monde“ erklärt, daß er durchaus für freie Wahlen und ein politisches System wie in der Schweiz (direkte Demokratie + Parlamentarismus) eintritt und hat in diesem Interview immer wieder positiven Bezug auf das Schweizer System genommen. Dies deutete darauf hin, daß die Ghaddafis auch im Falle ihres Abgangs für Libyen eine ihrer bedeutendesten Errungenschaften, die direkte Demokratie (derzeit ausgeübt durch die sogenannten „Volkskongresse“ und „Volkskomitees“) sichern möchten.

Ost-Libyen: Der Widerstand formiert sich

2.7.2011. In Rajma, das in der Nähe der ost-libyschen Aufstandshochburg Benghasi liegt, ist ein Waffenlager der NATO-Rebellen explodiert, wodurch große Waffenbestände der Rebellen und eine Waffenfabrik vernichtet wurden. Der Anschlag wurde offenbar von Anhängern der libyschen Regierung im Raum Benghasi ausgeführt, die sich allmählich zu formieren beginnen, nachdem ihre Demonstrationen vom sogenannten „Nationalen Übergangsrat“ der NATO-Rebellen blutig unterdrückt wurden.

Kopfschuß: Libysche Rebellen machen keine Gefangenen

24.6.2011. Wie die Engländerin Joanna Moriarty, welche als Mitglied einer fact-finding-Kommission in Libyen ist, berichtet, sei es unter den libyschen Rebellen nicht üblich Gefangene zu machen – im Gegenteil, die Rebellen zahlten sogar 2.500 Dinar für jeden getöteten Ghaddafi-Soldaten und weitere 1.000,- für das Verbrennen der Leichen. Dies erklärt wohl, warum den Rebellen das Geld ausgeht.

Erste bewaffnete Widerstandsaktionen in den von Rebellen besetzten Gebieten

14.6.2011. Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, gibt es erste bewaffnete, teils noch dilettantische Aktionen von libyschen Bürgern, die sich gegen das neue Regime des Benghasi-Clans (sogenannter „Nationaler Übergangsrat“) in Ostlibyen auflehnen und wegen der Repression (pro-Ghaddafi-Kundgebungen wurden mit brutaler Gewalt aufgelöst) zu den Waffen greifen. So wurden Anfang Juni in Tobruk in der Nacht von Unbekannten acht kleine Grad-Raketen abgefeuert (nur eine traf ein Haus, niemand wurde verletzt), während am Eingang zum Haus des „Luftwaffenchefs“ der Rebellen, General Sagar Adam, eine Bombe explodierte.

150 Rebellen in Libyen gefangen genommen

9.6.2011. Nahe der umkämpften ostlibyschen Stadt Adjabia sind über 150 Kämpfer des Benghasi-Clans in einen Hinterhalt der Regierungsarmee geraten und gefangen genommen worden. Dies berichteten unabhängige libysche Blogger.

Ghaddafi kündigt an, bis zum Tod weiterzukämpfen

9.6.2011. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi hat, nachdem die NATO und die Rebellen alle seine Angebote zur Verhandlungen und Waffenstillstand abgelehnt und ignoriert haben, angekündigt, in Tripolis bleiben und nicht kapitulieren zu wollen. Er sei bereit, einen Märtyrertod zu sterben, sagte Ghaddafi in einer Audiobotschaft im libyschen Staatsfernsehen und wolle 250.000 bis 500.000 Libyer unter Waffen aussenden, um das Land von den bewaffneten Banden des Benghasi-Clans zu befreien.

500 Rebellen laufen zur Regierung über

7.6.2011. Der Rat der Stämme hat ca. 500 gefangengenommene Rebellen in Libyen amnestiert, da diese freiwillig ihre Waffen niedergelegt haben. Sie hätten erst auf der Seite der Rebellion gekämpft, da sie ein anderes Libyen wollten, seien aber vom Rebellenrat wieder abgerückt, als sie merkten, daß dieser nur der Politik Frankreichs, der USA und Großbritanniens den Weg bereiten will und unterstützen jetzt wieder die libysche Regierung – so unabhängige libysche Blogger.

Pro-Ghaddafi-Demonstrationen in Benghasi

26.5.2011. Offenbar ist der Rückhalt für die libyschen Rebellen im Volk nicht so groß, wie uns in den Medien immer wieder glauben gemacht wird, denn bereits mehrfach haben im „befreiten“ Benghasi, Sitz des Rebellenrates, Pro-Ghaddafi-Demonstrationen stattgefunden, wie unten stehender Link zum entsprechenden Video zeigt. Mehrere hundert Menschen, ziehen, begleitet von LKWs mit Ghaddafi-Porträts und grünen Staatsflaggen durchs nächtliche Benghasi – warum nur schreibt unsere Presse darüber nichts…?
http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/05/19/bilder-vom-krieg-in-libyen/

Wütende Bürger zerstören westliche Botschaften

3.5.2011. Die Botschaften der USA, Großbritanniens und Italiens sind nach dem NATO-Anschlag auf Revolutionsführer Muammar al-Ghaddafi von protestierenden Bürgern beschädigt, zum Teil geplündert und im Falle der italienischen Botschaft angezündet wurden. Großbritannien warf Libyen vor, nicht für den Schutz der Botschaften gesorgt und kein Sicherheitspersonal dafür zur Verfügung gestellt zu haben – während die NATO Bomben auf Tripolis wirft.

Demokratie auf libysch: Rebellen schlagen kritische Demo nieder

1.5.2011. Im von Rebellen beherrschten Benghasi wurde die kritische Wochenzeitung „Quryna“ geschlossen und mehrfach mit Waffengewalt Demonstrationen, welche sich gegen die Rebellen richteten, niedergeschlagen. Dies berichteten sowohl die deutsche Tageszeitung „Junge Welt“, als auch der lateinamerikanische Fernsehsender „TeleSur“.

Nachkomme des letzten Königs will Monarchie in Libyen wieder einführen

29.4.2011. Der libysche Erbprinz Mohammed al-Senussi, dessen Großonkel Idris I.der letzte König des Landes war, befürwortet nach den Unruhen die Rückkehr zur Verfassung von 1951, welche mit der Machtübernahme Ghaddafis 1969 ausgesetzt worden war. Mehrere Monarchisten und Islambefürworter haben sich unter die Aufständischen gemischt und versuchen jetzt, sie Sinne des Westens in die Landespolitik einzugreifen.

Libyscher Rebellenchef und „Menschenrechtler“ findet Golf-Monarchien nicht so diktatorisch

28.4.2011. Abdul Hafiz Ghoga, Vizechef des „Nationalen Übergangsrates“ der libyschen Rebellen ließ in einem taz-Interview vom 21.4.2011 ein merkwürdiges Demokratieverständnis durchblicken und bedankte sich bei den Westmächten für die Bombardierung von Tripolis und anderen Städten, bei denen Zivilisten umgekommen sind. Auch kritisierte er die Diktaturen in Libyen und Syrien, wo es immerhin so etwas wie Parlamente gibt, während er für die reaktionären Golf-Monarchien Katar, Bahrein, Saudi-Arabien, die seine Rebellen unterstützen, andere Maßstäbe anlegte, obwohl es dort keine Wahlen (nicht einmal manipulierte) gibt und in Saudi-Arabien Frauen oft wie Tiere behandelt werden.

Libysche Rebellen kopieren in ihren eroberten Gebieten das Ghaddafi-System

11.4.2011. Die libyschen Rebellen haben in denen von ihnen eroberten Gebieten lokale Räte gebildet, die je einen Vertreter in den Nationalen Übergangsrat – das Führungsgremium der Rebellion – entsenden. Damit haben sie nichts neues erfunden, sondern nur das bereits bestehende System der „Volkskomitees“ wie sie in Ghaddafis „Grünem Buch“ beschrieben werden, übernommen – nur mit dem Unterschied, daß die Räte im „Ghaddafi-Libyen“ vom Volk gewählt werden, bei den Rebellen aber offenbar nicht.

Libyscher Rebellenrat will das der Krieg weitergeht

4.4.2011. Der „Nationale Übergangsrat“ der libyschen Rebellen aus dem Landesosten will offenbar ein schnelles Ende des Krieges verhindern und hintertreibt die Vermittlungsbemühungen. So reagierte er auf das Angebot von Machthaber Muammar al-Ghaddafi mit der derart unannehmbaren Gegenforderungen (z.B. Rückzug aller Militärs aus den Städten, damit diese von den Rebellen eingenommen werden können), daß die Regierungsseite diese ablehnen mußte!

Libysche Rebellen lynchen Ghaddafi-Anhänger

27.3.2011. Wie eine chinesische Nachrichtenagentur berichtete hätten Mitglieder der bewaffneten Rebellion im Osten Libyens zwei Polizisten erhängt und den geschäftsführenden Direktor eines Krankenhauses gefoltert. Während die westlichen Medien über die Opfer unter den Rebellenanhängern ausgiebig berichten, finden sich nirgends Meldungen über die Opfer auf Seiten des Regimes – fast so, als seien die bewaffneten Rebellen und islamischen Stammeskrieger Pazifisten.

Kay Hanisch

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