Libyen laut UN-Bericht zum Hauptumschlagplatz des illegalen Waffenhandel mutiert

Ein desertierter libyscher Soldat erklärt Aufständischen den Gebrauch einer SAM-7-Rakete. Ein desertierter libyscher Soldat erklärt Aufständischen den Gebrauch einer SAM-7-Rakete.

13. März 2014New York (dradio.de/Irib)

Seit dem Sturz von Machthaber Gaddafi ist Libyen zu einer der Hauptquellen für illegale Waffenlieferungen geworden.
Das geht aus einem Experten-Bericht an den UNO-Sicherheitsrat hervor. Darin heißt es, Waffen aus Libyen seien in zahlreichen Konfliktgebieten zu finden und trügen maßgeblich zur Destabilisierung bei. Dokumentiert wurde etwa die Lieferung von schultergestützten Luftabwehrraketen an terroristische Organisationen in Mali und Tunesien sowie an Gruppen im Tschad und im Libanon. Versuche Libyens und anderer Länder, die Waffen sicherzustellen, hätten bislang nicht zum Erfolg geführt.
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