massive Zunahme von Anschlägen im Irak – Ebolaverbreitung durch IS?

IS richtet 85 Stammesmitglieder unter ihnen Frauen & Kinder im Irak hin

IS richtet 85 Stammesmitglieder im Irak hin

Bagdad 1. November 2014 (IRNA/IRIB)

Die Terrorgruppe IS hat in einem weiteren Verbrechen im Irak 85 Stammesmitglieder hingerichtet.

Ziel ist es, die Menschen einzuschüchtern. Reuters zufolge aus Bagdad gab der Stammesführer Scheich Naim Al-Kaud bekannt, IS-Terroristen hätten 85 Mitglieder des Stammes Albu-Nimr, die Widerstand gegen sie geleistet hatten, hingerichtet. Al-Kaud sagte zu Reuters: Der IS ermordete am Freitag 50 Mitglieder des Stammes. Dieser Stamm leistet seit Wochen in der Provinz Al-Anbar im Westen Bagdads Widerstand, er ist umstellt vom IS und ihm gehen Munition, Treibstoff und Nahrung aus.

Weitere 50 Personen von bewaffneten Rebellen des „Islamischen Staates“ im Irak hingerichtet

STIMME RUSSLANDS Die bewaffneten Rebellen des „Islamischen Staates“ haben mindestens 50 Personen, darunter Frauen und Kinder, hingerichtet.

Laut Informationen von Augenzeugen haben die bewaffneten Schläger 40 Männer, sechs Frauen und vier Kinder hingerichtet, wobei sie ein Opfer nach dem anderen töteten.

Darüber hinaus hat die Gruppierung weitere 17 Personen entführt.

Tödliche Explosion in Bagdad

ArchivbildArchivbild

Baqdad 2. November 2014 (Al Alam/IRIB)

In Bagdad haben Explosionen Dutzende Tote und Verletzte hinterlassen.

Laut Al-Alam haben Terroranschläge in der irakischen Hauptstadt 25 Tote und 84 Verletzte hinterlassen. Beim ersten Anschlag explodierte eine Autobombe in der Nähe eines Kontrollpostens der Armee in Al-Dora; da kamen 20 Menschen ums Leben, 57 wurden verwundet. Die Explosion einer weiteren Autobombe auf der Palästina-Straße im Osten Bagdads tötete weitere fünf Menschen und verletzte 27. Unter den Opfern befinden sich auch Kinder und Frauen.

4138 Iraker im Oktober getötet und verletzt

4138 Iraker im Oktober getötet und verletzt

Bagdad 2. November 2014 (Mehrnews/IRIB)

Die Vereinten Nationen haben in einem Bericht die Opferzahlen von Terroranschlägen im Oktober im Irak bekannt gegeben.

Laut Mehrnews unter Berufung auf CNN Arabisch gab die UNO bekannt, dass im Oktober im Irak Terroranschläge 2173 Menschen das Leben gekostet haben. In der gleichen Zeit wurden 2010 Iraker verletzt. Im vergangenen Monat und nach wiederholten Niederlagen gegenüber der irakischen Armee verüben die Terroristen vermehrt Anschläge im Irak.

IS erobert Gas-Gesellschaft in Homs

IS erobert Gas-Gesellschaft in Homs

Damaskus 1. November 2014 (Press TV/IRIB)

Die Terrorgruppe IS hat eine wichtige Gas-Gesellschaft im Vorort von Homs eingenommen.

Die sogenannten Menschenrechtsbeobachter in Syrien teilten am Samstag mit, dass die Gas-Gesellschaft Hayyan im östlichen Vorort von Homs nach blutigen Kämpfen am Freitag vom IS eingenommen wurde. Die Gesellschaft zählt zu den wichtigen Lieferanten für einige Regionen u.a. auch Damaskus. IS-Terroristen konnten nach heftigen Kämpfen mit der syrischen Armee einen Großteil des Gasfeldes Schaer im Osten von Homs unter Kontrolle bekommen. Im Juli hatten IS-Kämpfer 350 syrische Soldaten nach heftigen Kämpfen getötet und das Gasfeld eingenommen. Im gleichen Monat eroberte die Armee die Region zurück.

Ebola als ein Kampfmittel von IS

Ebola als ein Kampfmittel von IS

Madrid 1. November 2014 (Mehrnews/IRIB)

Die spanische Regierung ist besorgt darüber, dass die IS-Terroristen das Todes-Virus Ebola als eine chemische Waffe gegen den Westen einsetzen könnten.

Dem Nachrichtensender Russia Today zufolge teilte die spanische Regierung mit, dass in IS-Online-Chats von der Militarisierung von Ebola die Rede sei. Dazu äußerte sich der spanische Staatssekretär für Sicherheitsfragen, Francisco Martínez im Parlament und erklärte, dass diese Art der Tätigkeit im Cyber-Raum beweisen würde, wie das Internet als „eine Erweiterung des Schlachtfeldes“ für die IS-Extremisten diene. Das tödliche Ebolavirus, das sich von Zentral- nach Westafrika ausgebreitet hat, ist in den letzten Monaten zu einem der größten globalen Besorgnisse geworden. Auch einige Fälle von Ebola-Infizierten wurden in Amerika und Europa gemeldet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zahl der Ebola-Toten bis zum 14. Oktober auf mindestens 4.555 gestiegen.

Michel Aoun: Unterstützung der arabischen Anrainerstaaten am Persischen Golf hat den Terrorismus gedeihen lassen

Michel AounMichel Aoun

Beirut 2. November 2014 (ettelaat/IRIB)

Der Vorsitzende der Freien Patriotischen Bewegung im Libanon hat die finanzielle Unterstützung arabischer Länder am Persischen Golf, die Fahrlässigkeit der staatlichen Verantwortlichen und die politische Deckung der Terroristen in der Region für den Zuwachs der Terroristen verantwortlich gemacht.
Präsidentschaftskandidat Michel Aoun sagte: Die wachsende Zahl terroristischer Gruppen hat ihren Grund in der Fahrlässigkeit der Staaten, die über deren Zahl und Aufschwung Kenntnisse besaßen. Einer weiteren Meldung zufolge haben unbekannte Personen einen Kontrollposten der libanesischen Armee in Tripoli angegriffen. Andererseits teilte ein hochrangiger israelischer General mit, israelische Soldaten würden für einen künftigen Krieg gegen den Libanon unter Hochdruck ausgebildet, ein solcher Krieg sei unumgänglich.

Weltweite Demonstrationen gegen IS

Flagge der Gruppierung „Islamischer Staat“ (IS - ehemals ISIS).Flagge der Gruppierung „Islamischer Staat“ (IS – ehemals ISIS)

Ankara/Berlin/Rom 2. November 2014 (IRIB)

Tausende Demonstranten haben in verschiedenen Ländern die Verbrechen der IS-Terroristen verurteilt und die Menschen in Kobane unterstützt.

Laut IRIB unter Berufung auf Al-Djazeera demonstrierten in Türkei die Bürger für die Menschen in Kobane in Syrien und für die Kurden in dieser Stadt und betonten, die Region müsse gerettet werden. Auch in der deutschen Hauptstadt Berlin wurde für Kobane demonstriert. Internationale Bemühungen für Kobane sollten beschleunigt werden, so die Forderung der Demonstranten. Diese Kundgebung war Teil des weltweiten Solidaritätstages mit Kobane. In Italien haben Tausende u.a. in Rom den Widerstand und Kampf der Menschen in Kobane gegen IS-Terroristen unterstützt. Die Demonstranten warfen westlichen Staaten und der Türkei die Verantwortung für die katastrophale Lage dort vor. Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires war ebenfalls Schauplatz von Kundgebungen für die Menschen im syrischen Kobane. Die Kurden in Frankreich haben zeitgleich mit dem Treffen zwischen den Präsidenten der Türkei und Frankreich aus Protest gegen die Verbrechen des IS und die Politik der Türkei demonstriert.

Solidarität mit Kobane: Tausende demonstrieren deutschlandweit

STIMME RUSSLANDS In mehreren deutschen Städten haben insgesamt rund 25.000 Menschen internationale Unterstützung für die bedrohten Kurden im nord-syrischen Kobane gefordert, berichtet der Deutschlandfunk.

Allein in Stuttgart waren es 10.000 Teilnehmer. Kundgebungen gab es auch in Düsseldorf, Köln, Hamburg, Berlin und Frankfurt. Zu den Veranstaltungen hatten mehrere Kurden-Organisationen aufgerufen. Auch in der Türkei, in Frankreich und anderen Staaten fanden Demonstrationen statt. In Kobane selbst gab es wieder schwere Gefechte. Dabei konnten die kurdischen Kämpfer nach eigenen Angaben einen erneuten Angriff der IS-Terroristen abwehren. Sie haben inzwischen Unterstützung von 150 Peschmerga aus dem Irak. Kampfjets der USA griffen erneut Stellungen der Dschihadisten an.

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