NATO-Junta begeht Holocaust in der Ost-Ukraine

Ukraine: Hunger in Kramatorsk

29. Juni 2014 – Foto: RIA Novosti/Maxim Blinow

STIMME RUSSLANDS Ein Vertreter der Volkswehr namens Maxim hat in einem Interview für russische Journalisten erzählt, dass das Hauptproblem des ostukrainischen Kramatorsk nicht so sehr die Bombenanschläge, sondern Hunger geworden sei. Er präzisierte, dass die Menschen die Stadt nicht verlassen können.

„Die Menschen rechneten mit Renten und Gehalt und blieben deshalb in der Stadt. Jetzt haben sie nichts mehr. Es gibt Busse, die sie befördern können, aber alle haben Angst, ohne Geld wegzufahren“, sagte er.

Laut Angaben der Volkswehr gebe es nicht genug Humanitärgüter in der Stadt: Die ukrainische Armee hat alle dafür geeigneten Korridore abgesperrt. Laut einigen Berichten sehe die Lage in Slawjansk noch schlimmer aus.

Am 20. Mai hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow berichtet, dass die Behörden die Auszahlung von Renten und Gehältern in Kramatorsk und Slawjansk einstellen.

Ukraine: Bus mit Flüchtlingen im Gebiet Donezk beschossen

Ukraine: Bus mit Flüchtlingen im Gebiet Donezk beschossen

28. Juni 2014 – Fotoarchiv © Foto: RIA Novosti/Wladimir Gorowych

STIMME RUSSLANDS Unbekannte haben unweit von Artjomowsk im Gebiet Donezk einen Bus beschossen, der Flüchtlinge aus dem Norden der Region beförderte. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, meldet der Volkswehrstab der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“.

„Der Busfahrer war sofort tot. Eine Passagierin erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus“, hieß es.

Am Samstagmorgen hatte die Nationalgarde versucht, einen von der Volkswehr kontrollierten Checkpoint an der Grenze zwischen Russland und der „Volksrepublik Lugansk“ zu stürmen. Laut Meldungen des Pressedienstes der Republik konnte die Attacke abgewehrt werden.

Russlands Grenzsoldaten schützen 30 ukrainische Flüchtlinge vor Artillerie-Beschuss

Russlands Grenzsoldaten schützen 30 ukrainische Flüchtlinge vom Beschuss

28. Juni 2014 – Foto: RIA Novosti/Sergei Pivovarov

STIMME RUSSLANDS Die Mitarbeiter der russischen Grenzübergangsstelle „Gukowo“ im Gebiet Rostow haben 30 ukrainische Flüchtlinge vom Granatenbeschuss gedeckt, teilte ein Zoll-Vertreter mit.

Der Beschuss von der ukrainischen Seite begann am Samstagmorgen, als die Menschen ihre Papiere für die Einreise nach Russland einreichten. Man deckte sie vom Feuer und stellte ihnen einen Schutzraum zur Verfügung. Der Grenzkontrollposten wurde erheblich beschädigt.

Zuvor wurde mitgeteilt, dass von der ukrainischen Seite drei Granaten abgefeuert worden waren. Eine Granate traf den russischen Kontrollposten „Gukowo“, die zweite explodierte in der Nähe der Ortschaft Wassezkij und die dritte schlug unweit der Siedlung Schachta-24 ein.

Russland schickt 90 Tonnen humanitäre Hilfsgüter in die Ukraine

Russland schickt 90 Tonnen humanitäre Hilfsgüter in die Ukraine

29. Juni 2014 – Foto: RIA Novosti/Natalia Sileverstova

STIMME RUSSLANDS Ein Autokonvoi mit humanitären Hilfsgütern für ukrainische Bürger ist am Sonntagmorgen von Noginsk bei Moskau in Richtung Rostow am Don abgefahren, wie RIA Novosti von einem Sprecher des russischen Zivilschutzministeriums erfuhr.

Die Autokolonne aus zwölf Fahrzeugen ist unter anderem mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs beladen. Die mehr als 90 Tonnen schwere Last soll an die Grenze zur Ukraine gebracht und dann an die Bevölkerung des Nachbarlandes verteilt werden.

Nach dem Umsturz vom 22. Februar in Kiew haben mehrere Regionen im Südosten der Ukraine die neuen Machtbehörden nicht anerkannt. Die ukrainische Regierung führt seit Mitte April eine Sonderoperation unter Einsatz von Kampfjets, Panzern und Artillerie in der Ostukraine, um die Protestbewegung dort zu unterdrücken. Der Militäreinsatz hat viele Tote und Verletzte gefordert sowie schwere Zerstörungen verursacht. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

Ukraine nimmt russische Humanitärgüter nicht an

Ukraine nimmt russische Humanitärgüter nicht an

28. Juni 2014 – © Flickr.com/ LancerenoK/cc-by-sa 3.0

STIMME RUSSLANDS Kiew ist außerstande, die russischen Humanitärgüter für die östlichen Gebiete des Landes anzunehmen, heißt es in einer Note, die das ukrainische Außenministerium an Russland gerichtet hat.

Am Freitag hatte das ukrainische Außenamt eine russische Note erhalten, in der Absicht bekundet wurde, humanitäre Hilfe an die Gebiete Donezk und Lugansk und ggf. an andere Regionen zu entsenden, wo sich Flüchtlinge aufhalten.

In Moskau wurde die Hoffnung geäußert, dass die Hilfe die Lage der Bewohner dieser Regionen und der Flüchtlinge erleichtern und zur Verkleinerung der Zahl der Letzteren in Zukunft beitragen wird.

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