Nato-Waffenlieferung an kiewer NATO-Junta / Staats-Trojaner auf Russland & CO abgerichtet

Granatenangriff auf Passagierbus in Donezk fordert 2 Tote / insgesamt 8 Tote Zivilisten durch Belagerungsfeuer

Granate trifft Passagierbus in Donezk: zwei Tote

STIMME RUSSLANDS Eine Granate hat in Donezk einen Bus getroffen, mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere wurden verletzt.

Zuvor hatten ukrainische Militärs einen Bezirk im Westen der Stadt aus Grad-Mehrfachraketenwerfern beschossen. Mehrere Häuser und ein Umspannwerk wurden beschädigt, eine Möbelwerkstatt fing Feuer. 83 Abspannstationen und sieben Heizräume blieben ohne Strom. Zurzeit werden die Folgen beseitigt.

Auseinandersetzungen in der Ostukraine hinterlassen 11 Tote und 10 Verletzte

Das Leiden der Zivilbevölkerung in der Ostukraine dauert an.(Bild: Reuters)Das Leiden der Zivilbevölkerung in der Ostukraine dauert an.(Bild: Reuters)

Donezk 25. November 2014 (IRNA/IRIB)

Bei einem Schusswechsel am Montag in der Ostukraine sind 11 Personen getötet und 10 weitere verletzt worden.

Der Fernsehsender Rossija 24 berichtete am Montag unter Berufung auf  Separatisten-Quellen, in den vergangenen 24 Stunden seien  verschiedene Regionen in Donezk, im Osten der Ukraine, von ukrainischen Streitkräften unter Artilleriebeschuss genommen worden.

In verschiedenen Regionen von Donezk sei der Waffenstillstand von den ukrainischen Streitkräften in 19 Fällen verletzt worden, wobei 8 Bewohner des Gebietes  getötet und 9 weitere Personen verletzt wurden.

Laut russischen Quellen soll ein englischer Reporter, der für den russischen Fernsehkanal Zvezda arbeitet, in der Nähe von Donezk, bei einem Mörserangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert worden sein.Währenddessen sagte der Sprecher des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, Andrei Lyssenko, am Montag, dass die Stellungen der Regierungskräfte, wie die strategischen Stellungen in der Nähe von Donezk, 56 Mal angegriffen wurden.Außerdem sollen bei Auseinandersetzungen mit den Milizen, 3 Soldaten getötet worden sein.

Britischer Journalist im Donbass verletzt

Britischer Journalist im Donbass verletzt

STIMME RUSSLANDS Der britische Journalist Graham Phillips ist jetzt im Raum des ukrainischen Dorfes Peski in der Region Donbass verletzt worden, teilte der russische TV-Sender Swesda, für den Philips tätig war, am Montag mit.

Philips war dabei, eine Reportage über die seit einigen Tagen andauenden Kämpfen in diesem Raum zu drehen, hieß es.

„Der Reporter war zusammen mit Volkswehr-Milizen unterwegs, als diese unter Beschuss gerieten“, heißt es in einer Mitteilung des Senders. „Der Journalist hatte eine Weste mit der Inschrift „PRESS“ an, was ihn allerdings nicht vor der Verletzung zu schützen vermochte.“

Während seiner Arbeit für den TV-Sender RT war Phillips in diesem Jahr bereits zweimal von ukrainischen Sicherheitsbehörden festgenommen worden. Im wurde vorgeworfen, für die Milizen zu spionieren. Nach der zweiten Festnahme im Juli wurde der Journalist des Landes verwiesen. Ihm wurde die Einreise in die Ukraine für drei Jahre verboten.

Donezk appelliert an Uno: Friedenskontingent „mit Vertretern Russlands“ tut Not

Donezk appelliert an Uno: Friedenskontingent „mit Vertretern Russlands“ tut Not

STIMME RUSSLANDS Die selbsterklärte Volksrepublik Donezk fordert die Einberufung einer Dringlichkeitssitzung des Uno-Sicherheitsrates, der die Entsendung eines Friedenskontingents in die Ostukraine behandeln soll.

„Wir wenden uns an die internationale Völkergemeinschaft und die Russische Föderation mit der Bitte, die humanitäre Katastrophe und den sozialen Völkermord zu stoppen, zu denen das Handeln der ukrainischen Regierung geführt hat“, heißt es in einer Erklärung, die am Dienstag auf der Webseite des Pressezentrums der Regierung und des Volksrates der Volksrepublik Donezk veröffentlicht wurde.

„Wir fordern, eine Dringlichkeitssitzung des Uno-Sicherheitsrates einzuberufen und die Intervention eines Friedenskontingents mit Vertretern der Russischen Föderation zu behandeln, um die Umsetzung der zuvor erzielten Vereinbarungen zu kontrollieren und die humanitäre und soziale Situation zu regeln.“

Bargeld-Mangel in Bankautomaten von Donezk

Bargeld-Mangel in Bankautomaten von Donezk

STIMME RUSSLANDS Die Einwohner des ostukrainsichen Donezk haben Schwierigkeiten mit Bargeldabhebung über Bankautomaten. Die meisten Anlagen sind außer Betrieb, in anderen mangelt es an Bargeld, was große Schlangen verursacht.

Zuvor unterzeichnete der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko eine Anordnung, laut der die Nationalbank bis 1. Dezember die Kontenführung in dem ganzen von der Volkswehr kontrollierten Gebiet eingestellt werden soll.

Demnächst werden auch die Läden keine Kartenzahlungen mehr akzeptieren.

„Volksrepublik Donezk“ will Kiew das gesamte Gebiet abverlangen

"Volksrepublik Donezk" will Kiew das gesamte Gebiet abverlangen

STIMME RUSSLANDS Die eigenmächtig proklamierte „Volksrepublik Donezk“ (VRD) wird bei Verhandlungen mit Kiew darauf bestehen, dass das gesamte Territorium des Gebiets Donezk unter ihre Kontrolle übergeben wird. Das sagte der Vizevorsitzende des Volksrates der VRD, Denis Puschilin.

Seiner Meinung nach soll diese Frage „am Verhandlungstisch, ohne Waffen“ entschieden werden.

Zuvor hatte der VRD-Chef, Alexander Sachartschenko, wiederholt erklärt, dass das gesamte Territorium des ukrainischen Gebiets Donezk in den Bestand der „Republik“ eingeschlossen werden soll.

US-Verteidigungsminister Hagel ist zurückgetreten

US-Verteidigungsminister Hagel ist zurückgetreten

Washington 24. November 2014 (IRNA/IRIB)

Wie ein führender Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am heutigen Montag mitteilte, ist  US-Verteidigungsminister Chuck Hagel zurückgetreten.

Reuters aus Washington zufolge hat Präsident Obama den Rücktritt Hagels akzeptiert. Er wird jedoch bis zur Wahl eines Nachfolgers in seinem Amt bleiben.

Vertragswidrig: USA verlängern Truppeneinsatz in Osteuropa

Nach Angaben des Kommandeurs der US-Armee in Europa, Generalleutnant Frederick Hodges, sollen die in Polen und den baltischen Staaten stationierten US-Soldaten auch noch 2015 vor Ort bleiben. Als Grund für den Beschluss nannte Hodges die „russische Aggression“. Eine ständige Stationierung widerspricht aber dem Russland-NATO-Abkommen von 1997.

Quelle: RT

25. November 2014 – RT deutsch

Hodges begründet die verlängerte Anwesenheit des US-Militärs in Polen und dem Baltikum mit dem Verhalten Russlands. Russland versuche „seine Nachbarn mit Militärübungen und häufigeren Verletzungen des Luftraums einzuschüchtern“. Und weiter: „US-Streitkräfte werden in Litauen, Estland, Lettland und Polen bleiben, solange es erforderlich ist, die russische Aggression zu zügeln“, so der US-Generalleutnant.

Ursprünglich sollten die US-Soldaten nur bis Ende dieses Jahres in Osteuropa stationiert bleiben. Die NATO verlängert diesen Einsatz nun zunächst um weitere 12 Monate.

Das 1997 unterzeichnete Russland-NATO-Abkommen verbietet eine dauerhaften Präsenz von NATO-Truppen in den baltischen Staaten. Allerdings hat die NATO ein rechtliches Konstrukt entwickelt, dass es ihr ermöglicht, dieses Abkommen zu unterlaufen.  Sie will, mit der Begründung Russland stelle eine Bedrohung für die baltischen Nachbarländer dar, temporäre Missionen, die laut dem Russland-NATO-Abkommen möglich sind, im Jahresrhythmus verlängern, was in Folge auf eine langfristige Stationierung hinauslaufen wird.

Die US-Staatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, Victoria Nuland, erklärte in diesem Kontext bei ihrem Besuch in Lettland, dass „wenn die NATO neue Mitglieder in die Allianz aufnimmt, es gleichzeitig bedeutet , dass wir bereit sind, die Verteidigung dieser Länder sicher zu stellen und dies bedeutet wiederum, dass wir bereit sind unser Leben für die Sicherheit dieser Länder zu geben.“

Moskau bewertet den NATO Truppeneinsatz in der Nähe der russischen Grenze als provokativ und gefährlich. Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, dass die NATO-Erweiterung für die Stabilität Europas einen großen Fehler darstelle.

Dagegen sagte der neue US-Botschafter in Russland, John Tefft, in einem Interview in der russischen Tageszeitung Kommersant: „Ich bin nicht der Ansicht, dass die NATO eine Bedrohung für Russland darstellt. Ich weiß, dass so manche in Russland dies anders sehen, aber seinem Wesen nach ist die NATO eine Verteidigungsallianz“

Das Mantra vom russischen Aggressor scheint auf jeden Fall sehr hilfreich um höhere Rüstungsausgaben in den NATO-Mitgliedsländern durchzusetzen. NATO-Militärs und Rüstungsindustrie freuen sich.

Stoltenberg plädiert erneut für höhere Verteidigungsausgaben in Nato-Mitgliedsländern

Stoltenberg plädiert erneut für höhere Verteidigungsausgaben in Nato-Mitgliedsländern

STIMME RUSSLANDS „Zu einer friedlicheren Zeit wäre es richtig, die Verteidigungsausgaben zu kürzen, doch wir leben nicht in einer friedlichen Zeit. Jetzt kommt es darauf an, die Kürzungen zu stoppen und die Beiträge zu unserer Verteidigung zu vergrößern“, sagte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einer Sitzung der Parlamentarischen Versammlung der Nato in Den Haag.

„Alle (Nato-)Verbündeten sollen ihren Beitrag leisten“, stellte Stoltenberg fest. Er erinnerte daran, dass die Nato-Mitgliedsländer bei dem Gipfel in Wales beschlossen hatten, die Verteidigungsausgaben innerhalb von zehn Jahren auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen. Seinen Worten zufolge kamen die USA, Großbritannien, Griechenland und Estland dieser Aufforderung bereits nach.

Litauen liefert Waffen an Kiew

Lettland wird keine Waffen an Ukraine liefern - Premierministerin

STIMME RUSSLANDS Lettland wird dem Beispiel Litauens nicht folgen und keine Waffen an die Ukraine liefern, sagte Premierministerin Laimdota Straujuma.

Zuvor hatte Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė Russland angesichts der Ukraine-Krise als einen „terroristischen Staat“ bezeichnet und zur Unterstützung, darunter auch zur militärischen Unterstützung, der jetzigen ukrainischen Machthaber aufgerufen.

Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko erklärte, er habe sich mit Grybauskaitė über die Lieferung von “Rüstungselementen” für ukrainischen Streitkräfte geeinigt.

Im russischen Außenamt hob man hervor, dass derartige Erklärungen die Suche nach Lösungen der ukrainischen Krise nur erschweren.

USA: Jetzt doch Lieferung von Waffensystemen für die Ukraine

Nach Angaben des Pentagons stellt die US-Regierung der ukrainischen Armee jetzt doch Feuerleitsysteme für Granatwerfer zur Verfügung. Gleichzeitig macht sich der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit sehr gewagten historischen Vergleichen einen Namen.

Pentagon

25. November 2014 – RT deutsch – Bild: David B. Gleason

Bisher sollen bereits drei von insgesamt 20 Feuerleitsystemen die Ukraine erreicht haben. Auch Kanada hat sich gegenüber der ukrainischen Armee spendabel gezeigt. Am vergangenen Samstag teilte ein Beamter des ukrainischen Verteidigungsministeriums jedoch mit, dass Kiew das Angebot Kanadas über die Lieferung von F-18 Kampfflugzeugen dankend ablehne, da allein die reinen Betriebskosten in der momentanen wirtschaftlichen Situation nicht tragbar seien und auch die Umschulung der Piloten nicht zeitnah erfolgen könne.

Währenddessen argumentierte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei einer Rede in Kiew, dass die derzeitige humanitäre Situation in der Ostukraine mit der „vom Sowjetregime 1932/33 provozierten Hungersnot“ zu vergleichen wäre. Der Hungersnot  fielen bis 1933 nach Angaben der  Ukrainischen Akademie der Wissenschaften 3,5 Millionen Menschen zum Opfer.

Doch Poroschenkos Vergleich hinkt heftig. Die momentane Lage im Donbass, die man durchaus als humanitäre Katastrophe bezeichnen kann, geht zu einem sehr großen Teil auf das Konto Kiews. Der Einsatz von Streumunition durch die der ukrainische Armee, die Streichungen sämtlicher Sozialleistungen sowie die angeordnete Schließung aller staatlichen Behörden inklusive Schulen und Krankenhäusern verschärften massiv die aktuelle humanitäre Lage im Dobass. Doch die Verantwortung dafür trägt vor allem die ukrainische Regierung und nicht Russland.

Internetvirus gegen Russland entwickelt

Internetvirus gegen Russland und Saudi-Arabien entwickelt

STIMME RUSSLANDS Die Zeitung „Financial Times“ berichtet vom neuen Computervirus Regin, das gegen russische und saudi-arabische Netzbetreiber spionieren soll. Man vermutet, dass es von westlichen Geheimdiensten entwickelt wurde, heißt es in der Meldung.

Wer entwickelte den Hightech Staatstrojaner „Regin“?

Eine hochentwickelte Schadsoftware namens Regin wird seit Jahren eingesetzt, um Regierungen und andere prominente Ziele auszuspionieren. Die Malware wurde besonders gegen Russland eingesetzt. Experten gehen angesichts der Komplexität des Programmes davon aus, dass der Trojaner von einem Staat entwickelt und eingesetzt wurde.

Hightech „staatsgefördertes“ Spionage-werkzeug / Staatstrojaner greift jahrelang Regierungen und Infrastruktur an

25. November 2014 – RT deutsch –  Bild: Symantec

„Regin ist eine hochkomplexe Bedrohung, die zur systematischen Datenerfassung und Geheimdienstkampagnen eingesetzt wird. Die Entwicklung und der Einsatz dieser Malware muss eine hohe Investition von Zeit und Ressourcen bedeutet haben,“ schreibt die Technologie- und Sicherheitsfirma Symantec in einer Presseerklärung.

Der Trojaner zeigt einen „selten gesehenen Grad an technischer Expertise,“ so Symantec weiter . Die Komplexität des Virus erlaubt dem Eindringling ein System der Massenüberwachung zu erstellen. Zu den Zielen gehören private Unternehmen, Regierungsinstitutionen und Forschungszentren. Angriffe auf Firmen der Telecom wurden angeblich ausgeführt um Zugang zu Telefonaten zu bekommen, die über deren Infrastruktur geführt wurden.

Betroffene Branchen. Quelle: Symantec

Die Firma glaubt, dass der Trojaner von einem Staat entwickelt wurde, da es Monate oder gar Jahre dauert eine solche Software zu entwickeln und die Spur zu verwischen. Nach einer Analyse seiner weiteren Möglichkeiten kam die Sicherheitsfirma zu dem Ergebnis, dass Regin eines der weltweit wichtigsten Internet-Spionagewerkzeuge darstellt.

Fast ein Drittel der bestätigten Infektionen wurden in Russland entdeckt, knapp ein Viertel in Saudi Arabien. Mexico, Irland, Indien, Afghanistan, Iran, Belgien, Österreich und Pakistan stehen ebenfalls auf der Liste.

Die Sicherheitsfirma erklärt, dass der Virus zwischen 2008 und 2011 eingesetzt wurde, bevor er plötzlich zurückgezogen wurde bis eine neue Version von  im Jahr 2013 wieder auftauchte.

Funktionsweise der Malware

Regin nutzt einen modularen Ansatz, der ihm erlaubt genau die Eigenschaften zu laden, die genau zum Ziel passen und dadurch massgeschneidertes Spionieren ermöglicht. „Sein Design macht es perfekt geeignet für andauernde, langfristige Überwachungsmaßnahmen von Zielen,“ so Symantec weiter.

Der fünf-stufiger Ladevorgang mit speziellen und versteckten Verschlüsselungen an jeder Stufe, ähnelt denen von Duqu/Stuxnet Bedrohungen.

„Die Ausführung der ersten Stufe setzt einen Dominoeffekt von Entschlüsselungen in Gang, der dann das Laden der nächsten Stufen auslöst. Jede einzelne Stufe birgt eine kleine Information über das komplette Paket. Nur wenn man alle fünf Stufen hat, kann man die Bedrohung analysieren und verstehen,“ so die Presseerklärung.

Außerdem ist Regin mit einer großen Zahl von Tarnungen ausgestattet, so dass es selbst nach dem Auffinden des Trojaners „sehr schwierig ist einzuschätzen, was er macht.“
Viele Bestandteile des Virus sind nachwievor unbekannt, während die Bedrohung von zusätzlichen Funktionen und Versionen weiter existiert.

Russland verbietet Parteien-Finanzierung aus dem Ausland

Russland verbietet Parteien-Finanzierung aus dem Ausland

STIMME RUSSLANDS Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz unterschrieben, das die Finanzierung der Parteien aus dem Ausland verbietet. Für Verstöße sind Geldstrafen vorgesehen.

Die neue Rechtslage verbietet jegliche Finanzierung durch ausländische Staaten, juristische und natürliche Personen sowie Staatenlose, internationale Organisationen und gesellschaftliche Bewegungen, ausländische Agenten im Sinne des NGO-Gesetzes, aber auch durch russische Unternehmen und Organisationen, die zu mehr als 30 Prozent in ausländischem Besitz sind.

Auf Verstöße stehen Strafen von 100.000 bis 200.000 Rubel (ca. 1.800 bis 3.600 Euro). Die Geldstrafen für Wählerbestechung werden auf 20.000 bis 25.000 Rubel (360 bis 450 Euro) verzehnfacht. Illegale Finanzierung des Wahlkampfes ahndet das neue Gesetz mit Geldstrafen von bis zu 30.000 Rubel (540 Euro) für Privatpersonen und von maximal 300.000 Rubel (5.400 Euro) für juristische Personen. Die großen russischen Parteien, die im föderalen und in regionalen Parlamenten vertreten sind, werden größtenteils aus der Staatskasse finanziert.

Russischer Finanzminister: Russland verliert bis zu 40 Mrd. Dollar durch die Sanktionen

Russischer Finanzminister: Russland verliert bis zu 40 Mrd. Dollar durch die Sanktionen

Moskau 24. November 2014 (IRNA/IRIB)

Die Wirtschaft Russlands verliert laut dem russischen Finanzminister Anton Siluanow 40 Milliarden Dollar im Jahr durch die westliche Sanktionen gegen Moskau.

Außerdem wird Russland jährlich um bis zu 100 Milliarden Dollar durch den Ölpreis-Verfall geschädigt, fügte der russische Finanzminister am heutigen Montag auf einem Forum der Finanzakademie der russischen Regierung in Moskau hinzu.Damit habe der dramatisch gesunkene Erdölpreis einen viel größeren Einfluss auf die russische Wirtschaft als die von den westlichen Ländern gegen Russland verhängten Sanktionen.

Aufgrund der bewaffneten Konflikte zwischen den pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Regierung in der Ostukraine hat der Westen vor sechs Monaten  Sanktionen gegen Russland verhängt.

Russland ist der zweitgrößte Exporteur von Ölprodukten weltweit und exportiert täglich 10 Millionen Barell Öl ins Ausland. 60 Prozent der russischen Einnahmen kommen aus dem Verkauf von Öl, Gas und Steinkohle.

Russland wird Prozess gegen Frankreich führen

Russland wird Prozess gegen Frankreich führen

STIMME RUSSLANDS Russland werde in einer Situation um den Hubschrauberträger vom Typ„Mistral“, dessen Übergabe durch Frankreich aufgeschoben worden ist, streng im Rahmen des Vertrages vorgehen und ein Gericht bemühen, falls das Schiff nicht geliefert wird.

Das erklärte der stellvertretende Verteidigungsminister der Russischen Föderation, Juri Borissow.

Zuvor hatte Frankreichs Präsident Francois Hollande erklärt, dass Paris im Augenblick den ersten der zwei von der russischen Seite bestellten Hubschrauberträger nicht an Moskau übergeben kann. Seinen Worten zufolge hängt dies mit der Situation im Osten der Ukraine zusammen.

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