neuer ukraininischer Präsident & US-Botschafter: 2000 Tote akzeptabel – mehr sind kein Problem

Foto: RIA NovostiFoto: RIA Novosti – Kiew 30. Mai 2014 (RIA Novosti/IRIB)

Der neue ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat mit US-Botschafter Geoffrey Pyatt den sogenannten Anti-Terror-Einsatz im Osten der Ukraine erörtert. Das erfuhr RIA Novosti am Donnerstag aus unterrichteter Quelle in Kiew.

Gleich nach seinem Besuch in der US-Botschaft, die noch am Wahltag, dem 25. Mai, stattfand, habe Poroschenko in einer Beratung mit leitenden Repräsentanten der Militär- und Sicherheitsinstitutionen ultimativ gefordert, die Gebiete Donezk und Lugansk noch vor seiner Amtseinführung zu „säubern“. Dabei sei auch die akzeptable Zahl der Toten bei diesem Einsatz genannt worden – 2000, sagte ein Gesprächsteilnehmer, der anonym bleiben wollte.

Pyatt habe Poroschenko zum Wahlsieg gratuliert und sich für aktivere Handlungen der Armee im Osten der Ukraine ausgesprochen. Für den Fall, dass die Zahl der Todesopfer dabei zu hoch sein sollte, habe der Amerikaner versichert, dass die USA den „negativen Effekt abfedern und die internationale Reaktion würden herunterspielen können“, hieß es.

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