Odessa: aufgebrachte Menschenmenge stürmt Polizeistation und befreit Mitbürger

Rund 1.000 Menschen versammeln sich vor Polizeibehörde in Odessa

STIMME RUSSLANDS In Odessa haben sich rund 1.000 Menschen vor der Polizeibehörde zu einer Kundgebung versammelt, wo die Menschen gehalten werden, die nach den Zusammenstößen am Freitag festgenommen wurden.

Die Menschen fordern, die Föderalisierungsanhänger, die von den dortigen Ordnungshütern nach den tragischen Ereignissen am Haus der Gewerkschaften verhaftet worden sind, auf freien Fuß zu setzen.

Dutzende Menschen wurden bei einem Brand im Gewerkschaftshaus in Odessa beim lebendigen Leibe verbrannt. Der Brand wurde von Kämpfern des rechtsextremistischen Rechten Sektors gestiftet.

Nach Zusammenstößen in Odessa: Polizei lässt viele Festgenommene frei

STIMME RUSSLANDS In Odessa sind rund 30 von den 100 Föderalisierungsanhängern auf freien Fuß gesetzt worden, die bei Zusammenstößen am Freitag festgenommen worden waren. Dies geschah, nachdem ihre Mitstreiter versucht hatten, die Polizeibehörde zu stürmen.

Die Teilnehmer an der Protestaktion brachen das Tor auf und drangen in den Innenhof der Polizeiverwaltung der Stadt ein.

Die Demonstranten riefen in Sprechchören „Freiheit!“, „Wir werden nie verzeihen!“ und forderten, diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, die die Schuld für 46 Tote und mehr als 200 Verletzte tragen.

 

Odessa: Totenmesse für die Brandopfer findet im Gewerkschaftshaus statt

STIMME RUSSLANDS In Odessa ist eine Totenmesse für die Menschen zelebriert worden, die während des Brandes im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommen waren. Daran haben mehrere hundert Personen teilgenommen.

 

Die Einwohner von Odessa brachten zum Ort der Tragödie auf dem Platz Kulikowo Pole viele Blumen. Es gab kaum Polizisten, deswegen konnten alle Interessenten das ausgebrannte fünfstöckige Haus ungehindert betreten.

Zu den Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern der Föderalisierung war es am Freitag gekommen. Die Radikalen zertrümmerten das Lager des Antimaidans und steckten das HGewerkschaftshaus in Brand.

Mehr als 40 Menschen kamen ums Leben, es gab über 200 Verletzte. In der Ukraine wurde eine dreitägige Trauer ausgerufen.

 

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