Palmen im Schnee – Unwetter in USA fordert zwölf Menschenleben

Unwetter in USA fordert zwölf Menschenleben

30. Jan. 2014 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Die südlichen Regionen der USA sind durch Schneestürme und kaltes Wetter lahm gelegt worden. Das Unwetter erfasste die südlichen Bundesstaaten Georgia, Louisiana, Mississippi, South Carolina und Alabama, wo bis zu 25 Zentimeter Schnee fielen und die Lufttemperaturen mancherorts auf minus 30 Grad sanken.

Das Unwetter forderte mindestens zwölf Tote. Der Verkehr auf vielen Autobahnen, wo es in den letzten 24 Stunden zu ca. 1.500 Verkehrsunfällen kam, wurde lahmgelegt. Mehr als 1.700 Flüge wurden verschoben oder gestrichen. In einigen Städten bleiben Schulen, Büros und Verwaltungsgebäude geschlossen.

Bei der Behebung der Unwetterfolgen ist die Nationalgarde im Einsatz.

(Gestern) Wegen schlechten Wetters in sechs US-Bundesstaaten Notstand ausgerufen

STIMME RUSSLANDS Die Behörden von Alabama, Mississippi, Louisiana, Georgia, North und South Carolina haben wegen schwerer Schneefälle, eisiger Regengüsse und dichtem Nebel den Notstand ausgerufen.

Die schwierigste Situation entstand in Alabama und Georgia, wo am Vortag mehr als 5.000 Kinder gezwungen waren, die Nacht in Schulen zu verbringen, weil der Straßenverkehr gesperrt war. Dutzende Kinder, die vor dem Schneefall in ihre Heimatorte mit Schulbussen gefahren wurden, mussten in diesen Bussen übernachten.

Allein in Georgia kam es seit Dienstagabend zu fast 1.000 Verkehrsunfällen, bei denen eine Person ums Leben kam und mehr als 100 Menschen verletzt wurden. Bei Rettungsarbeiten sind neben zuständigen Diensten und Polizisten auch die Soldaten der Nationalgarde im Einsatz.

 

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