politische Verfolgung und Folter in Bahrain – dutzende Minderjährge betroffen

4.000 politische Gefangene in Bahrain

Nabeel Rajab Nabeel Rajab

Genf 17. September 2014 (IRIB/al-Alam)

In den Gefängnissen von Bahrain sitzen nach Angaben des Menschenrechtsaktivisten Nabeel Rajab 4.000 politische Gefangene ein.

Im Genfer UN-Menschenrechtsrat äußerte er seine Sorge über die Inhaftierung von vielen Menschenrechtsverteidigern, die wegen Meinungsäußerung oder Teilnahme an Kundgebungen und Demonstrationen in den Gefängnissen der Ale Khalifa sitzen. Er forderte von die  47 Mitglieder des UN-Menschenrechtsrates und vom UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte (UNHCHR) auf, sich für Freilassung von Desidenten sowie den Stopp der staatlichen Gewalt  einzusetzen.

Junger Häftling in Bahrain bittet die UNO um Hilfe

Junger Häftling in Bahrain bittet die UNO um Hilfe

Manama 18. September 2014 (IRIB)

Ein junger Häftling in Bahrain, Dschahad Saddiq, hat sich in einem Brief an die 27. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf als eines von Dutzenden im Gefängnis sitzenden Kindern in Bahrain vorgestellt und den Rat um dessen Engagement für seine eigene und die Freilassung aller Kinder gebeten.

In diesm Brief heißt es dazu weiter, er habe unter Folter ein Geständnis ablegen müssen, und in dieser Zeit hätten ihm die Geheimdienstler  nicht erlaubt, mit seiner Familie Kontakt aufzunehmen oder sich einen Rechtsanwalt zu nehmen.

Er beklagte, dass diese Verhaftung sein Leben völlig verändert hat. Zuvor habe er sich für Sport, Reisen und Fotografieren interessiert und  ein Studium angestrebt. Doch nun sitze er statt in einem Klassenzimmer im Gefängnis.

Saddiq wurde wegen Teilnahme an Anti-Regime-Protesten zu 10 Jahren Haft verurteilt.

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