Provokation: USA verletzt Vertrag von Montreux – russischer Sanktionskonter

Drei Tote bei Artilleriebeschuss in Donezk

Drei Tote bei Artilleriebeschuss in Donezk

STIMME RUSSLANDS Drei Menschen sind beim Artilleriebeschuss in Donezk in der Nacht ums Leben gekommen, fünf wurden verletzt, meldet der Stadtrat.

Bei dem Angriff wurden zehn Häuser, einige Schuppen und eine Garage mit einem Auto zerstört, die Gasleitung wurde beschädigt.

Die Lage in Donezk bleibt angespannt, Einwohner berichten von schwerem Artilleriebeschuss, Explosionen und Gewehrsalven.

Volkswehr: Ukrainische Armee setzt Mehrfachraketenwerfer und Marschflugkörper ein

Archivfoto. Mehrfachraketenwerfer „Uragan“

6. August 2014 – © Foto: RIA Novosti/Andrei Aleksandrov – Archivfoto Mehrfachraketenwerfer „Uragan“

STIMME RUSSLANDS Die ukrainische Armee hat im Osten des Landes erstmals  schwere Waffen, darunter Mehrfachraketenwerfer „Uragan“ und Marschflugkörper, eingesetzt, wie ein RIA-Novosti-Korrespondet berichtet.

Zuvor war im Volkswehr-Stab unter Hinweis auf eigene Aufklärungsdaten mitgeteilt worden, dass die ukrainische Armee die „Uragan“-Anlagen im Raum von Donezk zusammenzieht.

Volkswehr-Milizen in der Stadt Gorlowka teilten RIA Novosti am Dienstag mit, einen Marschflugkörper gesehen zu haben, der in etwa 40 Meter Höhe parallel zur Erde flog. Gleich danach erschienen Meldungen, dass sie auf einem Feld einschlug. Niemand kam zum Schaden.

Am Dienstag erschienen auch die ersten Zeugnisse für den Einsatz von Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ durch Kiew.

Laut einer Meldung aus der Einheit des Feldkommandeurs mit dem Spitznamen Motorola wurden die „Uragan“-Anlagen im Raum der Stadt Sneschnoje eingesetzt. Zerstört wurden einige Einfamilienhäuser sowie eine Schule. Volkswehr-Milizen sind bereit, als Beweise Reste von „Uragan“-Geschossen vorzuweisen. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

1.500 Tote seit Beginn der Kämpfe im Gebiet Lugansk

1.500 Tote seit Beginn der Kämpfe im Gebiet Lugansk

STIMME RUSSLANDS Die Zahl der Toten seit Beginn der Kämpfe im Gebiet Lugansk liegt nach Angaben der örtlichen Behörden bei 1.500.

„Im Gebiet Lugansk sind rund 1.500 Menschen ums Leben gekommen“, wird die amtierende Bürgermeisterin Irina Werigina vom ukrainischen Fünften TV-Kanal zitiert.

Nach UN-Angaben sind von Mitte April und bis zum 26. Juli 1.129 zivile Einwohner in der Ukraine getötet und 3.442 verletzt worden.

Kiewer Gericht ordnet Festnahme von Russlands Verteidigungsminister Schoigu an

Kiewer Gericht ordnet Festnahme von Russlands Verteidigungsminister Schoigu an

STIMME RUSSLANDS Das Kreisgericht der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat einem Antrag der Ermittler stattgegeben und die Festnahme von Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu angeordnet. Das teilte ein Sprecher der Kiewer Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Die Anordnung tangiere auch den Geschäftsmann Konstantin Malofejew sowie drei Fraktionschefs in der russischen Staatsduma – Sergej Mironow (Gerechtes Russland), Wladimir Schirinowski (Liberaldemokratische Partei) und Gennadi Sjuganow (Kommunistische Partei). „Alle fünf sollen in U-Haft genommen werden“, sagte der Sprecher.

Am 22. Juli hatte das ukrainische Innenministerium Strafverfahren gegen Schoigu und Malofejew eingeleitet. Ihnen wird zur Last gelegt, illegale bewaffnete Formationen gebildet zu haben.

Am Montag setzte das Innenministerium Mironow, Schirinowski und Sjuganow auf seine Fahndungsliste. Die ukrainische Justiz wirft ihnen die „Finanzierung des Terrorismus“ vor. Der russische Botschafter in Kiew, Michail Surabow, wurde darüber informiert, dass die Verdächtigen zu einer Vernehmung nach Kiew vorgeladen werden.

Gerechtes Russland hält die Einleitung von Strafverfahren gegen russische Politiker für eine Rache der ukrainischen Machthaber für die Politik Russlands, die der Ukraine nicht zupasse kommt. Sjuganow erklärte, dass „zum ersten Mal Kriminelle ihm einen Prozess machen wollen“. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Russland bietet Transport seiner Hilfsgüter in Ostukraine in Begleitung des Roten Kreuzes an

Witali Tschurkin

STIMME RUSSLANDS Russland hat am Dienstag im UN-Sicherheitsrat angeboten, eine internationale Mission mit russischen Hilfsgütern unter der Schirmherrschaft und in Begleitung von Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in die Ostukraine zu entsenden.

„Wir schlagen vor, die Transporte mit russischen Hilfsgütern unter der Schirmherrschaft und in Begleitung von Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz nach Donezk und Lugansk sowie in andere ukrainische Ortschaften zu schicken, wo sich die meisten Inlandsflüchtlinge aus östlichen Regionen aufhalten“, sagte der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin in einer Sondersitzung des Sicherheitsrates. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

US-Raketenkreuzer „Vella Gulf“ trifft im Schwarzen Meer ein

US-Raketenkreuzer "Vella Gulf" trifft im Schwarzen Meer ein

STIMME RUSSLANDS Der US-Raketenkreuzer „Vella Gulf“ ist im Schwarzen Meer eingetroffen, heißt es in einer Pressemitteilung der US-Marine. Ziel des Besuchs ist, für Sicherheit und Stabilität in der Region zu sorgen.

Laut dem Vertrag von Montreux können Schiffe der Länder, die nicht zur Schwarzmeerregion gehören, dort bis zu 21 Tagen weilen. Zuvor hatte die US-Fregatte „USS Taylor“ diese Frist um elf Tage überschritten.

Poroschenko dankt Biden für konsequente Unterstützung der Ukraine durch USA

Poroschenko dankt Biden für konsequente Unterstützung der Ukraine durch USA

STIMME RUSSLANDS Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat sich in einem Telefongespräch bei US-Vizepräsident Joe Biden für die konsequente Unterstützung der Ukraine durch die Vereinigten Staaten bedankt, heißt es auf der Webseite des ukrainischen Staatschefs am Donnerstag.

Poroschenko und Biden besprachen das Zusammenwirken im politischen, wirtschaftlichen und militärischen Bereich, teilt der Pressedienst des ukrainischen Präsidenten mit. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Sekretär des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates tritt zurück

Sekretär des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates tritt zurück

STIMME RUSSLANDS Der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Andrej Parubi, hat nach eigenen Worten sein Rücktrittgesuch eingereicht, das der Staatschef angenommen hat.

„Ich habe ein Rücktrittsgesuch vom Amt des Sekretärs des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine eingerecicht. Ich halte es für unannehmbar, in der Kriegszeit Stellung zum Rücktritt zu nehmen. Ich befasse mich weiter mit Hilfe für die Front, in erster Linie für die Freiwlliigenbataillone“, teilte Parubi am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite mit.

Swjatoslaw Zegolko, Sprecher des ukrainischen Präsidenten, gab seinerseits an, dass der Präsident den Rücktritt Parubis angenommen hat. Poroschenko dankte Parubij und schätzte seine Arbeit in den „für die Ukraine schweren Zeiten“ hoch ein. Den Worten des Präsidenten zufolge, hatte noch niemand „unter derart extremen Bedingungen“ als Sekretär des RNSV wirken müssen.

„In jeder Funktion bleibt Parubi in der Mannschaft des Präsidenten. Poroschenko bedankte sich bei dem Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung für die geleistete Arbeit“, twitterte der Sprecher. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Snowden bekommt dreijährige Aufenthaltsgenehmigung in Russland

Snowden bekommt dreijährige Aufenthaltsgenehmigung in Russland

STIMME RUSSLANDS Der Whistleblower Edward Snowden hat eine dreijährige Aufenthaltsgenehmigung in Russland bekommen, teilte sein Anwalt Anatoli Kutscherena am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Moskau mit.

„Es handelt sich nicht um politisches Asyl“, betonte der Anwalt. „Zukünftig darf die Genehmigung um weitere drei Jahre verlängert werden.“

„Politisches Asyl setzt einen Erlass des Präsidenten Russlands voraus“, so Kutscherena. „Dies ist eine völlig andere Prozedur.“

In den nächsten drei Jahren darf Snowden frei durch Russland, aber auch ins Ausland reisen, fügte er hinzu.

Snowden „bewegt sich momentan relativ frei“, sagte Kutscherena. „Er besucht Kaufhäuser, Museen und Theater. Dennoch muss er auch seine Sicherheit im Auge behalten.“

Für Snowdens Sicherheit sorge momentan eine private Bodyguard-Firma.

„Natürlich hat er Heimweh, besonders in der Anfangszeit war es recht schwer für ihn“, so der Anwalt. „In Zukunft wird er selbständig die Entscheidung treffen, ob er die russische Staatsbürgerschaft beantragen oder eines Tages in die USA zurückkehren wird.“ RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Russland kontert westliche Sanktionen – Importe aus Südamerika

Putin sprach mit Partnern aus der Zollunion

STIMME RUSSLANDS Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit den Staatsoberhäuptern Weißrusslands, Alexander Lukaschenko, und Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, das Zusammenwirken auf dem Gebiet des Handels und der Wirtschaft im Lichte russischer Erwiderungsmaßnahmen auf die Sanktionen des Westens erörtert. Das teilte der Pressedienst des Kremls mit.

Russland verbot für die Dauer von einem Jahr den Import von Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Meeresprodukten, Molkereierzeugnissen, Gemüse und Obst aus den Ländern, die zuvor antirussische Sanktionen eingeführt hatten – den USA, der Europäischen Union, Kanada, Australien und Neuseeland.

Das Ministerium für Landwirtschaft hat bereits erklärt, dass Russland Instrumente finden würde, um eventuelle Gefahren einer Verletzung der Embargoregeln für die Einfuhr von Produkten aus einer Reihe von Ländern im Rahmen der Zollunion zu blockieren.

(Irib) Als Alternative will Russland mehr Waren aus Südamerika importieren. Gespräche seien für diesen Donnerstag mit den Botschaftern Ecuadors, Brasiliens, Chiles und Argentiniens geplant, meldete die Agentur Interfax.

Deutscher Aktienmarkt gibt wieder deutlich nach

Deutscher Aktienmarkt gibt wieder deutlich nach

STIMME RUSSLANDS Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch wieder deutlich ins Minus gerutscht, wie dpa meldet. Börsianer verwiesen auf den sich weiter verschärfenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.

Dieser sorgte zusammen mit erneuten Ängsten vor frühzeitig steigenden US-Zinsen und schwachen europäischen Konjunkturdaten dafür, dass die Stabilisierung vom Vortag ein Strohfeuer blieb.

Der Kurs des Euro fiel, wenn auch unwesentlich. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,33 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,74 Euro.

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