Rassismus: seit März 20.000 Russen an Einreise in die Ukraine gehindert

Ukraine: 20.000 Russen durften seit März nicht über die Grenze

STIMME RUSSLANDS Die ukrainischen Grenzer haben seit Anfang März 2014 mehr als 20.000 Bürgern Russlands die Einreise verweigert, wie der Leiter des Pressedienstes der ukrainischen Grenzschutzbehörde, Sergej Astachow, am Freitag in Kiew bei einer Pressekonferenz sagte.

Die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN meldet unter Berufung auf Astachow weiter, dass die Einreise von mindestens 200 radikal gesinnten Personen ebenfalls nicht zugelassen wurde.

Am 22. Februar war es in der Ukraine zu einem Machtwechsel gekommen. Wie die Grenzschutzbehörde am 17. April bekanntgab, besteht für die männlichen Bürger Russlands im Alter zwischen 16 und 60 Jahren ein Einreiseverbot. Später wurde berichtet, dass eine ganze Reihe von Personen von diesen Einschränkungen ausgenommen sind. Einige Zeit danach hatten die ukrainischen Behörden beschlossen, die Kontrollstellen an der Grenze zur Krim wegen der angespannten Situation im Osten der Ukraine zeitweilig zu schließen.

Das ukrainische Außenministerium erläuterte Anfang Mai, dass die Ukraine die Einreiseregeln für die Bürger Russlands nicht geändert habe. Es sei nur die Zollkontrolle beim Überqueren der Grenze für Bürger Russlands verschärft worden, hieß es. RIA Novosti STIMME RUSSLANDS

 

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