Regierung in Kirgisien gestürzt

10.4.2010. Mehrere tausend Demonstranten haben in dem zentralasiatischen Staat Kirgisien wegen gestiegener Lebenserhaltungskosten den Regierungssitz gestürmt und Präsident Kurmanbek Bakijew vertrieben, der 2005 selbst durch Bürgerproteste (sogenannte „Tulpenrevolution“) an die Macht gekommen war, sich aber als ebenso autoritär wie sein Amtsvorgänger erwies. Inzwischen hat sich unter der Vorsitzenden der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei, der relativ unbelasteten Rosa Otunbajewa eine Übergangsregierung gebildet, welche die Preiserhöhungen zurücknahm und in sechs Monaten freie Wahlen abhalten will.

Kay Hanisch

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