Rothschild-Clan übernahm Charlie Hedbo unmittelbar vor Anschlägen / IS will 200 Millionen $ von Japan

Antimuslimische Vorfälle in Frankreich verdoppelt

Polizei vor der Großen Moschee in Paris: Mehr Vorfälle nach Anschlägen Polizei vor der Großen Moschee in Paris: Mehr Vorfälle nach Anschlägen

Paris 20. Januar 2015 (spiegel.de/IRIB)

Seit den Terroranschlägen in Paris gibt es in Frankreich deutlich mehr antimuslimische Vorfälle.

Verglichen mit dem gesamten Monat Januar des Vorjahres hat sich die Zahl bereits jetzt mehr als verdoppelt.

Eine Beobachtungsstelle der islamischen Dachorganisation in Frankreich (CFCM) zählte 28 Aktionen gegen muslimische Einrichtungen sowie 88 weitere Drohungen, die seit dem Attentat auf „Charlie Hebdo“ am 7. Januar etwa in Briefen formuliert waren.

Der Chef der Beobachtungsstelle gegen Islamphobie, Abdallah Zekri, nannte diese Entwicklung unerträglich. Er forderte die Politik zu konkreten Aktionen auf. Reden, die beruhigen sollten, reichten nicht mehr.

Millionenprotest in Tschetschenien gegen CharlieHebdo-Karikaturen

Zirka eine Million Menschen haben in der tschetschenischen Hauptstadt Grozny gegen die Veröffentlichung der neusten Charlie Hebdo Ausgabe mit dem Propheten Mohammed auf dem Titelblatt demonstriert. Der Präsident des Landes, Ramzan Kadyrow sagte im Rahmen der Veranstaltung, dass der Islam die Menschen lehre “in Frieden und Harmonie mit allen Nationen zu leben, mit Menschen verschiedener Glaubensbekenntnisse”.

“Liebe dem Propheten Mohammed“: Massen protestieren gegen Charlie Hebdo Kartoons in Tschetschenien

19. Januar 2015 RT deutsch – Bild-Quelle: Ruptly

„Love to Prophet Mohammed“ – „Liebe dem Propheten Mohammed“ war das Leitthema der Demonstration. Organisiert und aufgerufen zu der Veranstaltung hatten regionale Geistliche. Die Teilnehmer setzten sich aus Bewohner Tschetscheniens sowie anderen russischen Teilrepubliken des Kaukasus zusammen, darunter auch zahlreiche orthodoxe Priester.

Zu Beginn der Demonstration wurden in einem symbolischen Akt tausende Luftballons in die Luft gelassen. Auf den Transparenten standen in meist englischer Sprache Slogans wie: „Wir lieben den Propheten Mohammed“, „Nein zu Mohammed Cartoons“, „Islam ist eine Religion des Friedens und der Schöpfung“ sowie „Gewalt ist nicht der Weg“

“Liebe [Grüße] dem Propheten Mohammed“: Massen protestieren gegen Charlie Hebdo Kartoons in TschetschenienZentraler Versammlungspunkt für die Teilnehmer der Demonstration war das „Herz von Tschetschenien“, eine der größten Moscheen Russlands. Der Präsident Tschetscheniens, Ramzan Kadyrow, sagte den Demonstranten, dass der Islam eine Religion des Friedens sei und das russische Muslime sich nicht dazu benutzen lassen werden, die Situation im Land zu destabilisieren. Der Islam lehre die Menschen “in Frieden und Harmonie mit allen Nationen unseres Landes zu leben, mit Menschen verschiedener Glaubensbekenntnisse,” so Kadyrow abschließend.

Die Massendemo endete mit einem gemeinsamen Gebet der Teilnehmer.

Medienbericht: Rothschild-Familie übernahm Charlie Hebdo im Dezember

Familie Rothschild und das Satiremagazin Charlie Hebdo // CC-BY WIlhelm von Pax19. Januar 2015 – Neopresse/Wilhelm von Pax – Bild: Familie Rothschild und das Satiremagazin Charlie Hebdo // CC-BY WIlhelm von Pax

Laut Berichten des niederländischen Wirtschaftsmagazins “Quote” hat die Bankiersfamilie Rothschild das französische Satiremagazin Charlie Hebdo übernommen. Die Redaktion des Religionskritischen Magazins war am 7.01.2015 von mehreren Islamistischen Attentätern angegriffen worden. Dabei starben 13 Menschen, darunter der Chefredakteur des Magazins. Laut “Quote” hätte es innerhalb der von Verschwörungstheorien umwobenen Familie Diskussionen über die Übernahme der Verlegschaft gegeben, letztendlich hätte man sich aber für eine Übernahme entschieden.

“Von meinem Onkel Baron Edouard de Rothschild gab einige erhebliche Einwände gegen die Übernahme Einige Verwandte wollte den Kauf blockieren , Weil das uns in den Medien zu einer politischen Kraft machen würde. Wir wollen das auf jeden Fall vermeiden. Wir haben nichts mit Politik zu tun. Letztlich wurden die Kritiker in der Familie überstimmt. “

Im Interview ging es um den Kauf der französischen Tageszeitung “Liberation”, die nun auch die Satirezeitschrift Charlie Hebdo mitverlegt. Dabei sei eine Millionensumme aufgewendet worden. Das Magazin startete am Mittwoch mit einer Millionenauflage und erreichte weltweite Bekanntheit. Philippe de Rothschild hat laut “Quote” seit Dezember eine Mehrheitsbeteiligung an der Zeitung, in der nun auch die Charlie Hebdo Redaktion untergebracht ist. Das Interview wurde am 18.12.2014 veröffentlicht.

Rothschild ist der Name einer jüdischen Familie, deren Stammreihe sich in Deutschland ab 1500 urkundlich belegen lässt. Ihre Mitglieder sind seit dem 18. Jahrhundert vor allem als Bankiers bekannt geworden. Sie zählten im 19. Jahrhundert zu den einflussreichsten und wichtigsten Finanziers europäischer Staaten. Das Stammhaus des Bankgeschäfts war M. A. Rothschild & Söhne in Frankfurt; die Familie ist weiterhin über verschiedene Nachfolgeinstitute im Bankgeschäft tätig, hauptsächlich im Investmentbanking und der Vermögensverwaltung. Heute spielt die Bankiersfamilie eine weitaus geringere Rollte. Die Banken und Institute, die noch in Familienbesitz sind, sind kaum mehr zusammenhängend und bilden nur wenig Marktanteil aus. Trotzdem gehört die Familie zu einer der reichsten der Welt.

Quellen:
Quote: “DE ROTHSCHILD’S DRUKKEN CHARLIE HEBDO: ’WIJ TWIJFELDEN OF WE KRANT MOETEN UITGEVEN”, 9.01.2015, http://www.quotenet.nl/Nieuws/De-Rothschild-s-drukken-Charlie-Hebdo-Wij-twijfelden-of-we-krant-moeten-uitgeven-142940, zuletzt eingesehen am 19.01.2015.
Quote: “Mensen blijven altijd jaloers” (ausführliches Interview), 12.12.2014, https://blendle.com/i/quote/mensen-blijven-altijd-jaloers/bnl-quote-20141218-22146_mensen_blijven_altijd_jaloers, zuletzt eingesehen am 19.01.2015.

IS fordert 200 Millionen Dollar für japanische Geiseln

Neues Terror-Video: IS verbreitet ihre Todesdrohung auf Youtube. (20. Januar 2015) Bild: Screenshot YoutubeNeues Terror-Video: IS verbreitet ihre Todesdrohung auf Youtube. (20. Januar 2015) Bild: Screenshot Youtube

Tokio 20. Januar 2015 (IRNA/IRIB)

Die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates, IS, haben mit der Ermordung zweier Geiseln aus Japan gedroht.

Laut AFP drohte die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) in einem Video, das am Dienstag veröffentlicht wurde, damit, zwei japanische Geiseln zu töten, wenn für sie nicht innerhalb von 72 Stunden ein Lösegeld von 200 Millionen Dollar gezahlt werde.

Das ist das ersten Mal, dass der IS über die japanischen Geiseln gesprochen hat. Ein Verantwortlicher des japanischen Außenministeriums für den Kampf gegen den Terror teilte mit, dass man informiert wurde und den Fall überprüfen werde. Die japanischen Verantwortlichen versuchen nun die Echtheit des vom IS veröffentlichten Videos festzustellen, das eine „Botschaft für die Regierung und das japanische Volk ist“, hieß es.

Zuvor hat der IS (angeblich schon) mehrere westliche Geiseln in Syrien und im Irak enthauptet.

US-Senator McCain fordert Entsendung internationaler Bodentruppen zur IS-Bekämpfung

US-Senator McCain Bild: US-Senator McCain – Al-Quds 20. Januar 2015 Jerusalem (IRIB/AFP)

US-Senator John McCain  hat am Montag die Erfolglosigkeit der Luftangriffe des US-geführten Bündnis gegen die Terrormiliz IS eingestanden und die Entsendung internationaler Bodentruppen zum Kampf gegen IS in Syrien und im Irak gefordert.

McCain, der Vorsitzende des Streitkräfteausschusses des US-Senats, der sich an der Spitze einer Delegation auf einer NahostTour befindet, sagte vor Reportern in al-Quds (Jerusalem): „Wir bombardieren seit Monaten (die syrische Grenzstadt) Kobane. Uns ist jedoch noch nicht gelungen, die IS-Kämpfer aus dieser Stadt zu vertreiben. Seit dem Beginn der Luftangriffe hat sich der IS vergrößert und auch die unter seiner Kontrolle stehenden Gebiete erweitert. Tatsache ist, dass wir Bodenstreitkräfte brauchen. Wir brauchen Informationen und Sondereinheiten.“

Die Terrorgruppe IS startete Mitte September einen Angriff auf Kobane. Sie stand sogar kurz vor der völligen Eroberung der Stadt. Aufgrund des Widerstandes der kurdischen Kämpfer mussten sich die IS-Terroristen jedoch aus weiten Teilen dieser Stadt zurückziehen.

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