Sabotageakte auf iranische Nuklearanlagen vereitelt

17. März 2014Teheran (Tehran Times/Irib)

In den vergangenen Monaten konnten mit Hilfe des Geheimdienstministeriums und anderer Sicherheitsorgane mehrere Sabotageangriffe auf iranische Nuklearanlagen verhindert werden. Das gab ein Verantwortlicher der Iranischen Atomenergie-Organisation am Samstag bekannt.

Als Beispiel nannte der stellvertretende Direktor dieser Organisation, Asghar Zarean, einen Sabotageversuch gegen den Schwerwasserreaktor in Arak (IR-40). Urheber dieser und anderer Sabotageaktionen gegen lebenswichtige Bereiche der iranischen Infrastruktur – Wasser, Elektrizität, Telekommunikation, Öl, Atom- und Verteidigungsanlagen – seien die arroganten Weltmächte. Zarean sprach über diese Vorfälle am Rande der Einweihungszeremonie von einigen Forschungseinrichtungen zur Verhinderung von Industriespionage, an der auch der Direktor der Iranischen Atomenergie-Organisation Ali Akbar Salehi teilnahm. Diese von iranischen Experten entwickelten Forschungseinrichtungen sollen die Sicherheit verschiedener Nuklearanlagen garantieren. Bei der Anlage IR-40 handelt es sich um einen in der Nähe der Stadt Arak im Bau befindlichen Schwerwasserreaktor, der noch in diesem Jahr seinen Betrieb aufnehmen soll.

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