Sanktionen treiben den CIA-Putsch in der Ukraine auf neue Spitze

USA boykottiert drei russische Banken

Der Druck aus dem Westen auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin wächst.  Der Druck aus dem Westen auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin wächst.

Washington 30. Juli 2014 (Irna/afp/IRIB)

Das US-Schatzministerium kündigte am gestrigen Dienstag Sanktionen gegen drei wichtige russische Banken an.

Laut  vorliegenden Bericht sollen diese Sanktionen dazu dienen, Moskau im Zusammenhang mit den Entwicklungen in der Ukraine unter Druck zu setzen.

Diese Sanktionen umfassen das Verbot für jegliche mittel- und langfristige Finanzierungsgeschäfte zwischen US-Bürgern und den Banken VTB, Moskauer Bank und Russische Landwirtschaftsbank. Alle drei Banken werden von der  russischen Regierung beaufsichtigt.

Die neuen US-Sanktionen  gegen diese drei russischen Banken wurden bekanntgegeben, nachdem kurz zuvor die EU  sich am gleichen Tag  auf neue Sanktionen gegen Moskau geeignigt hatte. Die europäischen Sanktionen richten sich gegen den Finanz-, Verteidigungs- und Energiebereich Russlands.

Ukraine-Krise: Kämpfe im Ostteil gehen unvermindert weiter
Ukraine-Krise: Kämpfe im Ostteil gehen unvermindert weiter

Kiew/ Den Haag 29. Juli 2014 (AFP/IRIB)

Ungeachtet der Appelle zu einer Beendigung der Kampfhandlungen gehen die Kämpfe in der Ost-Ukraine weiter.

Aufständische und Regierungstruppen werfen sich gegenseitig vor, schwere Waffen auch gegen Zivilisten einzusetzen. In den belagerten Städten Lugansk und Horiwka sollen mindestens 19 Menschen durch Artilleriebeschuss ums Leben gekommen sein. Die Armee versucht seit Tagen die Aufständischen aus der Region um die Absturzstelle von Flug MH17 zu vertreiben. Die ukrainischen Einsatzkräfte haben mehrere Ortschaften des Gebietes Donezk, darunter auch die Stadt Tores, eingenommen, hatte Andrej Lyssenkow, Sprecher des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, am Montag mitgeteilt. Die Truppen seien an die 40-Kilometer-Zone um den Absturzort herangerückt. Zuvor hatte Präsident Poroschenko einer Waffenruhe im Umkreis von 40 Kilometern um die Absturzstelle zugesagt. Der niederländische Premierminister Mark Rutte forderte die Regierung in Kiew auf, die Sonderoperation in der Nähe der Absturzstelle der malaysischen Boeing in der Ostukraine auszusetzen, teilte dies Regierungssprecher Jean Fransman mit. Ermittler aus den Niederlanden und Australien sind auch heute den dritten Tag in Folge mit dem Versuch gescheitert, zur Absturzstelle vorzudringen. – In Brüssel beraten derzeit die Botschafter der 28-EU-Mitgliedsstaaten über Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Unter anderem geht es um Finanz- und Waffengeschäfte sowie den Handel mit Schlüsseltechnologien im Energiebereich. Ziel der Strafmaßnahmen ist es, Moskau zu einem Ende seiner Unterstützung der Aufständischen in der Ostukraine zu bewegen.

Kämpfe in Ukraine: Mehr als 20 Zivilisten binnen 24 Stunden tot

STIMME RUSSLANDS Bei einem Artilleriebeschuss der Stadt Gorlowka im ostukrainischen Gebiet Donezk durch ukrainische Regierungstruppen sind in den vergangenen 24 Stunden 17 Menschen, darunter drei Kinder, umgekommen; weitere 43 Zivilisten wurden verletzt, teilt der Stadtrat von Gorlowka mit.

Im Zusammenhang mit diesen tragischen Ereignissen wurde in der Stadt ab 28. Juli eine dreitägige Trauer angekündigt.Bei einem Beschuss durch ukrainische Armee am Montag kamen fünf ältere Menschen in einem Heim in Lugansk ums Leben, weitere acht Menschen wurden verletzt. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Homepage des Lugansker Stadtrates hervor.Insgesamt kamen bei Kampfhandlungen in Lugansk seit Anfang Juli mehr als 90 Zivilisten ums Leben, Hunderte Zivilisten wurden verletzt, meldet der Stadtrat.

CNN: Kiew setzt ballistische Raketen in Ostukraine ein – „Zerstörerischste Waffe“

CNN: Kiew setzt ballistische Raketen in Ostukraine ein – „Zerstörerischste Waffe“29. Juli 2014 – © Foto: ru.wikipedia.org

STIMME RUSSLANDS Die Kiewer Armee setzt im Osten der Ukraine ballistische Raketen geringer Reichweite ein, berichtete CNN am Dienstag unter Berufung auf drei Quellen in der US-Aufklärung.

„In den letzten zwei Tagen schossen die Militärs mehrere Raketen mit 454-kg-Sprengkörpern und einer Reichweite von rund 90 Kilometer ab. Das ist die bislang zerstörerischste Waffe, die im Ukraine-Konflikt zum Einsatz kam.“Die CNN-Gesprächspartner wissen nicht, wo die Raketen eingeschlagen sind und welchen Schaden sie angerichtet haben. „Die USA werden Satellitenbilder, die diese Raketenstarts belegen, kaum zeigen, weil sie (die ukrainischen Militärs) gute Jungs sind“, wurde ein Geheimdienstler von CNN zitiert.

Ein anderer Gesprächspartner bezeichnete den Einsatz solcher Raketen als eine „Eskalation des Konflikts“ und sagte zugleich, die Ukraine habe das Recht auf Selbstverteidigung. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

233.000 Bürger der Ukraine haben in Russland den Flüchtlingsstatus erhalten29. Juli 2014 – © Foto: RIA Novosti/ Mikhail Voskresenskiy233.000 Bürger der Ukraine haben in Russland den Flüchtlingsstatus erhalten

STIMME RUSSLANDS Flüchtlinge aus der Ukraine werden in 66 Regionen Russlands aufgenommen. Dieser Status ist bereits 233.000 Personen offiziell zuerkannt worden. Das teilte der Kinderbeauftragte der Russischen Föderation, Pawel Astachow, mit.

Seinen Worten zufolge sind darunter „34.503 Kinder und 751 schwangere Frauen, von denen 90 ihre Kleinen bereits in Russland entbunden haben“.Der Zustrom der Flüchtlinge aus dem Südosten der Ukraine in die Russische Föderation ist vor dem Hintergrund der fortdauernden Kampfhandlungen zwischen den Anhängern der Unabhängigkeit des Donezbeckens und den Kiewer Kräften der Staatsgewalt seit Juni stark angewachsen. Im angrenzenden Gebiet Rostow kommen täglich zwischen 500 und 2.000 Personen an.

Donezbecken am Rande einer ökologischen Katastrophe

Donezbecken am Rande einer ökologischen Katastrophe29. Juli 2014 – © Foto: RIA Novosti/Vladimir Fedorenko

STIMME RUSSLANDS Der chemische Kokereibetrieb von Awdejewka, der sich in der Zone der Kampfhandlungen im Gebiet Donezk in der Ukraine, in der Region Donezbecken, befindet, hat keinen Strom. Die letzte von insgesamt vier Stromleitungen, die den Betrieb mit Elektroenergie versorgten, wurde am 28. Juli beschädigt, teilt der Pressedienst der Unternehmensgruppe „Metinvest“, der der Betrieb gehört, mit.

Bei vollständiger Stilllegung des Betriebes kann es zu einer Einführung von ungereinigten Abwässern kommen, deren Schadstoffkonzentration die maximal zulässigen Grenzwerte hundertfach übersteigt, was zu einer ökologischen Katastrophe in der Region führen würde.Mitarbeiter des Betriebes versuchen, Reservegeneratoren zu starten, um die Notstromversorgung sicherzustellen.

Moskau kritisiert Blockade russischer Boeing-Erklärung im WeltsicherheitsratMoskau kritisiert Blockade russischer Boeing-Erklärung im Weltsicherheitsrat

29. Juli 2014 – © Foto: REUTERS/Maxim Zmeyev

STIMME RUSSLANDS Russland hat die Blockade des Entwurfs seiner Erklärung zum Absturz des malaysischen Passagierjets über der Ostukraine im UN-Sicherheitsrat heftig kritisiert. „Das ist ein Versuch einiger Länder, Kiew reinzuwaschen und die Ermittlungen zu erschweren“, erklärte das russische Außenamt am Dienstag.

„Die russische UN-Delegation hatte die Partner am 28. Juli auf offenkundige Verstöße Kiews gegen Forderungen des Sicherheitsrates aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, im Weltsicherheitsrat eine entsprechende Presseerklärung abzustimmen. Leider wurde unsere Initiative von Vertretern der USA, Großbritanniens und Litauens frech blockiert. Es liegt klar auf der Hand, dass damit ein weiterer Versuch unternommen wurde, die Kiewer Behörden reinzuwaschen, die einer unabhängigen unparteiischen internationalen Klärung der Absturzursachen im Wege stehen“, betonte das russische Außenamt. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Donezk will Kontakte zur OSZE bei Boeing-Ermittlungen abbrechen29. Juli 2014 – © Collage: STIMME RUSSLANDS

Donezk will Kontakte zur OSZE bei Boeing-Ermittlungen abbrechen

STIMME RUSSLANDS Die Behörden der selbsternannten Republik Donezk im Osten der Ukraine erwägen die Einstellung der Arbeiten mit der OSZE bei der Klärung der Ursachen für den Absturz einer malaysischen Passagiermaschine im Raum von Donezk. „Wir wollen Länder der Shanghaier Kooperationsorganisation (SOZ) in die Ermittlungen einbinden“, erklärte die Donezker Regierungssprecherin Klawdija Kulbazkaja am Dienstag.

„Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) war von Anfang an keine neutrale Seite und agierte im Interesse der Ukraine. In der zurückliegenden Woche haben sich OSZE-Vertreter unter diversen Vorwänden geweigert, ihre Mission am Absturzort zu erfüllen. Sie versuchten, die Aktivität der Truppen der Volksrepublik Donezk nach Kräften einzudämmen, und halfen der ukrainischen Armee somit, einen Gegenangriff vorzubereiten“, zitierte Kulbazkaja einen ranghohen Vertreter des Kabinetts.

„Mit Hilfe von OSZE-Vertretern haben die ukrainischen Truppen unter dem Vorwand, sich Zugang zum Absturzort zu verschaffen, eine kleine Gruppierung der Donezker Armee eingekesselt, die nach Vereinbarung mit der OSZE den Absturzort abgesichert hatte. Jetzt wird diese Gruppierung von den ukrainischen Sicherheitskräften methodisch vernichtet. Das ist ein Verstoß gegen alle Vereinbarungen. Wir wurden in eine Falle gelockt… Dabei spielten die internationalen Vermittler die Rolle eines lebendigen Schildes für die ukrainische Armee. Diese konnte sich wieder umgruppieren und eine Attacke starten. Das hat es schon mal gegeben, als (Präsident Pjotr) Poroschenko eine Waffenruhe erklärt hatte“, hieß es Donezk. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Erfahren Sie auch wie mit den Daten der Flugschreiber verfahren wird, oder was ihnen der Mainstream sonst noch so alles zum Absturz von MH-17 verschweigt.OSZE beginnt mit Beobachtung russisch-ukrainischer Grenze

30. Juli 2014 – © Foto: RIA Novosti/Natalia Seliwjorstowa

OSZE beginnt mit Beobachtung russisch-ukrainischer Grenze

STIMME RUSSLANDS Eine Gruppe OSZE-Beobachter beginnt mit der Beobachtung an Grenzkontrollstellen Gukowo und Donezk im russischen Gebiet Rostow, teilte der Leiter der Mission Paul Picard bei einer Beratung mit der Gebietsverwaltung mit.Zuvor sagte der Vizegouverneur des Gebiets Rostow Wadim Artjomow zu den OSZE-Beobachtern, dass russische Gebiete seit Anfang der Kriegshandlungen im Donbass bereits 16 Mal beschossen worden waren.

Eine Million Barrel im Irakisch-Kurdistan gefördertes Öl an den Küsten von Texas

Ein Arbeiter im Irak.Ein Arbeiter im Irak. – Texas 29. Juli 2014 (Reuters/Press TV/IRIB)

Während die irakische Zentralregierung  den Ölexport aus  Irakisch Kurdistan ablehnt, hat gemäß Angaben von Reuters  ein mit kurdischem Rohöl beladener Tanker die Küste des US-Bundesstaates Texas erreicht.

Press TV vom heutigen Montag zufolge hat dieses Schiff mit dem kurdischen Öl, dessen Verkäufer und Käufer bislang nicht bekannt geworden sind, im US-Hafen Galveston angelegt. Bezugnehmend auf die Angaben der Handelsmarine berichtete die internationale Agentur Reuters, das riesengroße Schiff (United Kalavrvta) mit geschmuggeltem Öl im Werte von 100 Millionen Dollar habe im Juni 2014 die türkische Hafenstadt Ceyhan verlassen.Die Region Irakisch Kurdistan hat seit Mitte Juli 2014 ihre Kontrolle auf die Ölfelder von Kirkuk im Norden des Irak ausgeweitet. Darüber hinaus verkaufen die ISIS-Terroristen, die seit 10. Juni einige Teile im Irak unter ihre Kontrolle gebracht haben, das  Rohöl dieses Landes den kurdischen Unternehmern für 25 Dollar pro Barrel.

Russische Rüstungshilfen für Irak

Bagdad 30. Juli 2014 (Al Alam/Irna Sumaria News/IRIB)

Russische Rüstungshilfen für Irak

Saadun ad-Dulaimi, der Leiter des irakischen Verteidigungsministeriums, hat am Dienstag im Gespräch mit  BBC  Rüstungshilfen aus Russland für Bagdad  angekündigt.

Al-Dulaima sagte, nachdem die USA die Durchführung der Rüstungsverträge mit Bagdad verzögert hat, habe sich Russland bereit erklärt, der irakischen Armee  die von Moskau versprochenen Munitionsmengen und Waffen sämtlich zur Verfügung zu stellen.  Auch gab das Satelittennetz Al Iraqiya bekannt, dass der Leiter des irakischen Verteidigungsministers bei seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die jetzige Situation im Irak, insbesondere aus militärischer Hinsicht, gesprochen hat.Russland hatte zuvor auf Antrag des Iraks, welcher  im vergangenen Monat mit dem Angriff der Terrorgruppe Daesch (ISIS) auf seine Provinzen Ninawa und Saladin konfrontiert war, der Armee dieses Landes russische Suchoi Su-25 -Kampflugzeuge zur Verfügung gestellt.

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