Saudi Arabien unterstütz Al-Kaida im Jemen

Anschlag auf Pipeline stoppt Ölexport aus dem Jemen

Anschlag auf Pipeline stoppt Ölexport aus dem Jemen

Marib 26. November 2014 (IRNA/IRIB)

Aufständische haben die wichtigste jemenitische Ölpipeline in der Provinz Marib in Brand gesetzt und damit den Ölexport aus diesem Land zum Erliegen gebracht.

Laut Reuters gab heute das jemenitische Verteidigungsministerium auf seiner Webseite bekannt, dass die Ölpipeline in der Region Habab in der Provinz Marib am Mittwoch angegriffen wurde. Dadurch wurde der Öltransport zum Verladeterminal am Roten Meer blockiert. Bislang habe niemand die Verantwortung für diesen Anschlag übernommen.

Die Marib-Pipeline ist die wichtigste Erdölexportroute Jemens. Bisher wurden täglich rund 70.000 Barrel Öl durch diese Pipeline zum Verladeterminal „Ras Isa“ am Roten Meer exportiert. Vor Beginn der Terrorangriffe vor drei Jahren flossen täglich sogar rund 110.000 Barrel Öl aus der unruhigen östlichen Provinz Marib zum Verladeterminal „Ras Isa“.

Der Jemen gehört zu den kleineren Energie exportierenden Staaten der Welt, ist aber auf die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft stark angewiesen. Etwa 90 Prozent der staatlichen Einkünfte in Devisen kommen aus diesem Bereich.

Al-Kaida stellt im Jemen Raketen her

Al-Kaida stellt im Jemen Raketen her

Sanaa 29. November 2014 – (IRNA/IRIB)

Das Terrornetzwerk al-Kaida hat im Jemen unter Aufsicht militärischer Experten aus Afghanistan, Dagestan und Saudi-Arabien Raketen produziert.

Vorhandenem Beweismaterial zufolge stellt die Terrorgruppe Ansar al-Scharia (al-Kaida Flügel im Jemen) in der Provinz Hadramaut  Raketen mit einem Gewicht von 6 bis 10 Kilogramm her, zitierte die Zeitung al-Jemen al-Youm am heutigen Samstag unter Berufung auf jemenitische Geheimdienstagenten. Die Produktionsstätte liege 10 Kolimeter entfernt von der Stadt al-Mukalla.

Die al-Kaida-Kämpfer sind in einigen südlichen Provinzen Jemens aktiv und die Regierungstruppen bekämpfen sie.

Jemen: Houthi-Kämpfer im Süden des Landes auf Vormarsch

Jemen: Houthi-Kämpfer im Süden des Landes auf Vormarsch

Sanaa  28. November 2014 – (IRIB)

Im Kampf gegen den Terror meldet die oppositionelle Houthi-Bewegung Erfolge im Süden des Landes.

Laut AFP rückten die Kämpfer der Houthi-Bewegung mit 16 Militärfahrzeugen am Donnerstagabend in die östlichen Vororte der Stadt „Taz“ im Südjemen vor. Sie sind eigenen Angaben zufolge dort nahe dem lokalen Flughafen und Radiostation in Stellung gegangen. „Taz“ ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz „Taz“ mit 500.000 Einwohnern und liegt 250 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Sanaa. Houthi-Bewegung begründete ihren Vormarsch in Taz damit, dass die örtlichen Verantwortlichen ihrer Verpflichtung bezüglich der Verhaftung von 16 Armee-Soldaten in der Provinz nicht gerecht würden, was die Houthi-Bewegung veranlasst habe, selbst in Aktion zu treten. Nach der Eroberung der Jemens Hauptstadt brachte die Houthi-Bewegung auch viele Orte und Städte im Westen und Zentrum des Landes unter ihre Kontrolle, zögerte jedoch aufgrund einer Vereinbarung mit der Zentralregierung, in die Stadt Taz nicht einzudringen. Zuvor gelangte es Houthi-Kämpfern, die al-Kaida aus einigen Provinzen des Landes zu vertreiben.

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit