Saudi Arabiens demokratischer Genozid an Schiiten im In- & Ausland

Amnesty International zur repressiven Politik Saudi-Arabiens

Amnesty International zur repressiven Politik Saudi-Arabiens

London 10. Oktober 2014 (Press TV/IRIB)

In einem am Donnerstag veröffentlichten 20-seitigen Bericht kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (A) die Mißachtung von Menschenrechten und insbesondere die Unterdrückung jeglicher Opposition durch die saudischen Machthaber.

Diese Unterdrückung richte sich seit 2011 verstärkt gegen eine schiitische Organisation, die friedlich für politische und Bürgerrechte eintritt. Mit drastischen Maßnahmen werde versucht, diese Organisation zu zerschlagen und ihre Anhänger zum Schweigen zu bringen.

Der AI-Abteilungsleiter für den Mittleren Osten und Nordafrika, Said Bumdouha, sagte: Die saudische Regierung versucht, jede Kritik an der Regierung zu unterdrücken und stärkt ihre Position mit eiserner Faust.

Vor allem die erdölreiche Provinz asch-Scharqiyya ist seit 2011 Schauplatz von Protestaktionen, bei denen die Bürger politische Reformen und ein Ende der weitgreifenden Diskriminierungen fordern.

Iran: Todesurteil gegen den prominnenten saudischen Geistlichen ist irrational

Hossein Amir AbdollahianHossein Amir Abdollahian

Teheran 16. Oktober 2014 (IRIB)

Der Stellvertreter des iranischen Außenministers für den arabischen und afrikanischen Raum, Hossein Amir-Abdollahian, hat das Todesurteil gegen den  hohen saudischen  Geistlichen Scheich Nimr al-Nimr als irrational bezeichnet.

Bei einem Interview mit dem IRIB-Reporter sagte Hossein Amir-Abdollahian: Solte das Urteil vollstreckt werden, so  werde es die Gefühle der Muslime verletzen und weltweite  Reaktionen  auslösen. Er fügte hinzu: Es wird erwartet, dass die saudische Regierung die Vollstreckung stoppt und damit  Spannungen in der islamischen Welt vorbeugt.

In Saudi-Arabien verurteilte  ein Strafgericht den führenden schiitischen Geistlichen Scheich Nimr al-Nimr zum Tode. Nimr war im Juli 2012 festgenommen worden, weil er mehr Rechte für die schiitische Minderheit in dem von Sunniten dominierten Königreich gefordert hatte.

Im vergangenen Jahr hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, sie strebe ein Urteil gegen Nimr wegen Unterstützung von Terroristen an. Ihm wird vorgeworfen, die Proteste gegen die Regierung mit angezettelt zu haben. In diesem Jahr wurden bereits zwei weitere Schiiten im Zusammenhang mit den Protesten zum Tode verurteilt. Unter ihnen ist Ali al-Nimr, der Sohn Mohammed al-Nimrs, der damals noch minderjährig war. Die Urteile wurden bislang nicht vollstreckt.

Mindestens 47 Tote bei Selbstmordanschlag in Sanaa

Bewaffnete sperren den Anschlagsort in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa abBewaffnete sperren den Anschlagsort in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ab

Sanaa 9. Oktober 2014 (AFP/IRIB)

Bei einem Selbstmordanschlag auf Angehörige des Houthi-Stammes in der jemenitischen Hauptstadt Jemen sind heute mindestens 47 Menschen getötet worden, wie das Gesundheitsministerium berichtete.

75 Menschen seien zudem verletzt werden. In der Stadt Mukalla, im Südosten des Landes, wurden bei einem weiteren Anschlag zehn Soldaten getötet. Der Anschlag in Sanaa richtete sich gegen einen Protestzug von Unterstützern der Houthi-Bewegung, die den Rücktritt des jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi forderte. Die Menschenmenge hatte sich zu der Demonstration auf dem zentralen Tahrir-Platz versammelt, als sich eine heftige Explosion ereignete. Die Menschenmenge löste sich nach dem Anschlag rasch auf. Am Tatort waren die leblosen Körper von vier Kindern zu sehen.

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