Tag-Archiv | 96.000 Euro

Und jetzt die Causa Eurofighter

eurofighter1Das Urteil gegen Rumpold müsste die Staatsanwaltschaft endlich zwingen,

frühere Versäumnisse in der Causa Eurofighter einzugestehen und die

wieder aufzunehmen.

Ein österreichisches Gericht hat – nicht rechtskräftig – festgestellt, dass Gernot Rumpold im Jahr 2004 einem großen Unternehmen deutlich überhöhte Honorare für nicht offensichtliche Leistungen verrechnet und die Erlöse einer politischen Partei hat zukommen lassen, von dem sich das Unternehmen wirtschaftliche Vorteile erwartet hat.
Das war der Fall bei der Telekom Austria. Bei der Eurofighter GmbH haben Rumpold und seine damalige Frau Erika zwei Jahre zuvor ebenfalls augenscheinlich überhöhte Rechnungen für höchst unklare Leistungen gelegt. Die Pressekonferenz, die die Firma „100% Communications“ für die Eurofighter-Mutter EADS für 96.000 Euro ausgerichtet hat, ist legendär, die Hintergrundgespräche für 120.000 Euro und Expertengespräche um 340.000 Euro sind mindestens genauso auffällig.
Das Unternehmen hat damals gegenüber der gleichen Partei, der FPÖ, noch viel größere wirtschaftliche Interessen gehabt, nämlich den Milliardenzuschlag für die Eurofighter, den diese mitentscheiden konnte Und  damals sind nicht 600.000 Euro, sondern das Zehnfache an Rumpold bzw. seine Firma geflossen.
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