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Syrien hat alle Chemiewaffen außer Landes gebracht

Im Einsatz zur Entsorgung syrischer Chemiewaffen stehen die Marineeinheiten Dänemarks und Norwegens. (Bild: Keystone) Im Einsatz zur Entsorgung syrischer Chemiewaffen stehen die Marineeinheiten Dänemarks und Norwegens. (Bild: Keystone) – 23. Juni 2014 Den Haag (orf/IRIB)

Die letzten Bestände chemischer Kampfstoffe in Syrien sind nach Angaben der internationalen Chemiewaffeninspektoren außer Landes gebracht worden.

Ein Frachter mit den C-Waffen an Bord habe am Montag den Hafen von Latakia verlassen, sagte der Chef der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) , Ahmet Üzümcü, bei einer Pressekonferenz in Den Haag. Die letzte Ladung entsprach laut OPCW etwa acht Prozent der deklarierten C-Waffen-Bestände, die übrigen 92 Prozent der Chemiewaffen in Syrien wurden bereits zuvor außer Landes geschafft.

Freihandelsabkommen: Freifahrtschein für eine restriktive Politik

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Im Grunde genommen kann man es sich sehr einfach machen, in dem Kritikern der Wind aus den Segeln genommen wird, um ihnen vorzuwerfen, sie würden allem Neuen viel zu skeptisch gegenüber stehen. In Wirklichkeit beinhaltet die engmaschig verzweigte Wirtschaft ein diffuses Netz aus Abkommen, Gefälligkeiten, Abhängigkeiten bis hin zu undurchschaubaren Seilschaften, an deren Trögen die Politik nebst Völkern hängen.

Kein Wunder, daß selbst Systemmedien in der Regel sich unkritisch bedeckt halten bei den neulich sich formierenden Erstgesprächen zum Freihandelsabkommen. Können wir diesem einen Freifahrtschein für eine restriktive Politik bescheinigen, die da auf uns alle zurollt?

Totschlagargumente wie Arbeitsplätze und Wachstum haben ihren Preis