Tag-Archiv | Afrikanische Union

Afrikaner gehen von künstlicher Ebola-Verbreitung aus – „Seuchenbekämpfungsteam“ angegriffen

Ebola in Afrika: Tödliches Misstrauen

STIMME RUSSLANDS „Wir können und wir werden diese Epidemie unter Kontrolle bringen“, sagt die WHO. Nur wie? In den von Ebola betroffenen Ländern ist die Beziehung zum Staat oft von Angst und Abwehr geprägt – eine fast ausweglose Situation ist die Folge.

Ellen Johnson-Sirleaf, die Präsidentin Liberias, war schon für die Vereinten Nationen und für die Weltbank tätig. Eigentlich weiß sie, wie Entwicklungsarbeit funktioniert, wie man mit Krisen umzugehen hat – und doch versagt auch eine wie sie angesichts der Ebola-Katastrophe in ihrem Land.

Liberia gehört zu den drei am schlimmsten betroffenen Ländern Afrikas. Die Bilder aus dem kleinen westafrikanischen Küstenstaat sind grauenvoll. Menschen, bei denen ein Infektionsverdacht besteht, brechen panisch aus den Isolierstationen aus, meist auf der Suche nach Essen. Gewaltsam müssen sie gefasst und zurückgebracht werden.

Weil sich viele Krankenpfleger nicht ausreichend geschützt fühlen, streiken sie – in der liberianischen Hauptstadt Monrovia ebenso wie in Ebola-Behandlungszentren im Nachbarstaat Sierra Leone. In Guinea, dem dritten schwer betroffenen Staat, griffen Demonstranten kürzlich medizinisches Personal an, das einen Marktplatz desinfizieren wollte. Die Demonstranten glaubten, dass Menschen dabei mit dem tödlichen Virus angesteckt würden. Süddeutsche Zeitung

US-Experten: Ebola-Epidemie wird sich verstärken

Verbreitung des Ebola-Virus wird sich verstärken – Experten

STIMME RUSSLANDS Nach Angaben von US-Experten wird sich die Verbreitung des tödlichen Ebola-Virus in Westafrika verstärken, bevor sie zurückgeht.

Der Leiter des US-Gesundheitsministeriums Tom Frieden erklärte, dass für den Kampf gegen die Erkrankung „präzedenzlose Bemühungen“ erforderlich sind.

Die Krankheit hat bereits 1.400 Menschen das Leben gekostet. Am Donnerstag wird in Ghana ein Treffen der Gesundheitsminister aus ganz Westafrika für die Erörterung der heranwachsenden Krise geplant.

Israel vom Afrika-Gipfel ausgeschlossen

Die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) kommen heute in Äquatorial-Guinea zu einem zweitägigen Gipfel zusammen, bei dem es schwerpunktmäßig um Landwirtschaft und die Ernährungssicherung auf dem Kontinent gehen soll. Der Gastgeber, Äquatorial-Guineas Präsident Teodoro Obiang Nguema (Archivfoto), kündigte an, bei dem Treffen werde auch die zunehmende Bedrohung durch bewaffnete islamistische Gruppierungen erörtert.Die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) kommen heute in Äquatorial-Guinea zu einem zweitägigen Gipfel zusammen, bei dem es schwerpunktmäßig um Landwirtschaft und die Ernährungssicherung auf dem Kontinent gehen soll. Der Gastgeber, Äquatorial-Guineas Präsident Teodoro Obiang Nguema (Archivfoto), kündigte an, bei dem Treffen werde auch die zunehmende Bedrohung durch bewaffnete islamistische Gruppierungen erörtert. – Malabo 28. Juni 2014 (inn/Ma’an/IRIB)

Nach heftigen Protesten arabischer Länder mußte eine israelische Delegation am Donnerstag das Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU) in Äquatorialguinea verlassen. Weiterlesen