Tag-Archiv | Aktien

Der brutalste Raubzug aller Zeiten: Wie die Banken den Crash planen

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

DIE GROSSE KRISE – Der schwarze Schwan

Am Dienstag werden die EU-Finanzminister die nächsten Schritte für eine Banken-Union beschließen. Damit ist der Weg frei für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Die internationalen Großbanken werden in unvorstellbarer Weise vom Crash profitieren. Bezahlt wird alles von den Bank-Kunden und den Steuerzahlern. Das Unglaubliche dabei: Die weitreichende Enteignung wird vollständig legal erfolgen.

Marc Faber warnt vor Inflation: „Alles ist massiv aufgeblasen!“

„Wir haben eine Phase gewaltiger Inflation bei Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Immobilien“, sagt der US-Investor Marc Faber. Der Crash sei unvermeidlich. (Foto: dpa)„Wir haben eine Phase gewaltiger Inflation bei Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Immobilien“, sagt der US-Investor Marc Faber. Der Crash sei unvermeidlich. (Foto: dpa)

Kreditblase wird platzen – Das Finanzsystem sei überschuldet wie niemals zuvor, sagt der Schweizer Investor Marc Faber. Daher werde der Crash verheerende Folgen haben. Anzeichen für ein Platzen der Kredit-Blase gebe es bereits. Die US-Regierung muss massiv Kredite aufnehmen, um ihre Zinsen zu zahlen. Das kann nicht gutgehen.

  | , 00:23 Uhr

Blackstone warnt vor weltweiter Kredit-Blase

Die Aktienpreise sind derzeit viel zu hoch, sagt die US-Investmentfirma Blackstone. (Foto: dpa)Die Aktienpreise sind derzeit viel zu hoch, sagt die US-Investmentfirma Blackstone. (Foto: dpa)

Schuldenkrise – Schulden nicht tragfähig

Eine der größten Investmentfirmen der Welt hält das globale Finanzsystem für überschuldet. Die hohen Bewertungen von Anleihen und Aktien könnten nicht aufrechterhalten werden.

  | , 23:12 Uhr

Schulden explodieren: Polen konfisziert private Renten-Fonds

Der polnische Premier Tusk erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie er die Schuldenkrise löst: Er verstaatlicht die Staats-Schulden und kann dann wieder massiv neue Schulden aufnehmen. (Foto: Consilium)Der polnische Premier Tusk erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie er die Schuldenkrise löst: Er verstaatlicht die Staats-Schulden und kann dann wieder massiv neue Schulden aufnehmen. (Foto: Consilium)

Schuldenkrise – Regierung ergreift Notmaßnahme

Polen hat alle Staatsanleihen im Besitz der privaten Rentenfonds beschlagnahmt. Dadurch sinkt die Schuldenquote Polens, sodass die Regierung nun wieder mehr Schulden aufnehmen kann. Doch das private Rentensystem droht zusammenzubrechen.

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Neue EU-Regel: Sparer müssen um Guthaben unter 100.000 Euro bangen

Im Fall der Pleite der Hausbank werden auch jene Kunden massive Probleme bekommen, deren Guthaben durch die offizielle Einlagensicherung garantiert sein sollen. Der aktuelle EU-Vorschlag sieht vor, dass Kunden im Fall einer Pleite ihrer Bank täglich nur noch maximal 100 bis 200 Euro abheben können. Dieser Zustand kann bis zu drei Wochen dauern. Wer größere Anschaffungen plant, sollte sich rechtzeitig überlegen, wie er an sein Geld kommen will.

Diese drei Herrschaften entwerfen die Regeln für die Banken-Union, die für die Sparbücher eines jeden Europäers von Bedeutung sein werden: Herman Van Rompuy (von niemandem gewählt), Dalia Grybauskaite (von 68,21 Prozent der Litauer gewählt), José Manuel Barroso (siehe Van Rompuy). (Foto: consilium)

Diese drei Herrschaften entwerfen die Regeln für die Banken-Union, die für die Sparbücher eines jeden Europäers von Bedeutung sein werden: Herman Van Rompuy (von niemandem gewählt), Dalia Grybauskaite (von 68,21 Prozent der Litauer gewählt), José Manuel Barroso (siehe Van Rompuy). (Foto: consilium)

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, treibt die EU die konkreten Schritte im Falle einer Banken-Pleite voran. Vor einigen Wochen wurde beschlossen, Banken-Rettungen überfallsartig an einem Wochenende durchzuführen (hier) und Sparer über 100.000 Euro sowie Aktionäre und Inhaber von Anleihen mit einer Zwangsabgabe an der Banken-Rettung zu beteiligen (hier).

Nun hat die litauische Ratspräsidentschaft erste Details vorgelegt, wie eine Banken-Rettung konkret aussehen wird.

Sie wird auch für jene Sparer äußerst unangenehm, die sich jetzt wegen der Einlagensicherungen in Sicherheit wiegen und glauben, es werde nur „die Reichen“, also jene Anleger, die über mehr als 100.000 Euro verfügen, treffen.

Der litauische Vorschlag zeigt: Wenn eine Bank pleitegeht, bekommen auch die kleinen Sparer ihr Geld keineswegs sofort. Bis zu vier Wochen – 20 Arbeitstage – werden die Sparer nur mit dem Notwendigsten auskommen müssen: Sie dürfen 100 bis 200 Euro täglich abheben – mehr nicht. Der EU-Rat unter der Leitung des von niemandem in Europa gewählten Präsidenten Herman Van Rompuy hatte ursprünglich angeregt, die Sparer vier Wochen auf ihr Geld warten zu lassen.

Veröffentlicht: 07.08.13, 03:27 Zum Weiterlesen:

Krisen-Gewinner: Rekord-Profite bei der Bank of America

Die Profite der zweitgrößten Bank der USA sind um 63 Prozent gestiegen. Die BoA erreichte dies durch einen Personalabbau und durch erfolgreiches Spekulieren an der Börse.

Das Nettozinseinkommen der BoA lag im zweiten Quartal bei 10,8 Milliarden Euro. (Grafik: BoA)

Das Nettozinseinkommen der BoA lag im zweiten Quartal bei 10,8 Milliarden Euro. (Grafik: BoA)

Die Bank of America (BoA) erzielte im zweiten Quartal deutlich höhere Profite als ein Jahr zuvor. Sie hat dies vor allem durch Ausgabenkürzungen und Rekordergebnisse beim Börsenhandel erreicht.

Im zweiten Quartal stiegen die Profite der BOA auf 4,01 Milliarden Dollar, berichtet die FT. Das sind 63 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Einnahmen stiegen hingegen lediglich auf 22,9 Milliarden Dollar von 22,2 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Der Gewinnsprung erklärt sich zum Großteil durch Kostenreduzierungen. So verringerte die BoA ihr Personal um 5.600 Angestellte, ein Personalabbau um 2,1 Prozent.

Veröffentlicht: 18.07.13, 02:19 Zum Weiterlesen: