Tag-Archiv | al-Aqsa-Moschee

Hamas ruft dritte Intifada gegen Israel aus

Hamas fordert dritte Intifada gegen Israel

Doha 16. November 2014 (Press TV/IRIB)

Die Widerstandsbewegung Hamas hat die Palästinenser zur einer dritten Intifada gegen das Besatzerregime Israels aufgerufen.

Khaled Maschaal, Chef des Hamas-Politbüros, sagte im Gespräch mit der Zeitung Al-Scharq aus Doha: Angesichts des Siedlungsbaus und der Bestrebungen zur Judaisierung von El-Kuds bleibt kein Platz für einen Frieden. Er sagte: Wir werden durch Widerstand und Aufruf zum Aufstand gegen die Besatzer diese Verschwörung vereiteln. Er sagte ferner: Die Verteidigung der Al-Aqsa-Moschee ist die Pflicht aller Muslime. Die arabischen Länder, besonders Saudi Arabien, Ägypten und Jordanien sollten diese heilige Stätte der Muslime verteidigen. Die Moschee befinde sich in ernsthafter Gefahr; er warnte Tel Aviv bezüglich jeder Schändung dieser heiligen Stätte. Das Gelände der Al-Aqsa-Moschee in der alten Stadt „al-Quds(Jerusalem)  wird von Israel kontrolliert. Die Moschee ist nach Kaaba und der Propheten-Moschee die dritt-heilige Stätte der Muslime. Sie gilt für die Juden ebenfalls als heiligste Stätte.

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Israelische Grenzpolizei mit Blick auf den Felsendom. Foto: dpaIsraelische Grenzpolizei mit Blick auf den Felsendom. Foto: dpa

New York/Ramallah/Amman 6. November 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Nach gewaltsamen Vorgehen der israelischen Sicherheitskräfte im Ostteil von al-Quds (Jerusalem) haben die Palästinenser die Vereinten Nationen aufgefordert, Israel zu Maßnahmen zur Entschärfung der Spannungen zu drängen.

Der UN-Sicherheitsrat müsse die israelische Regierung dazu auffordern, „alle provokativen und aufwiegelnden Aktivitäten zu stoppen“, sagte der palästinensische UN-Botschafter Rijad Mansur am Mittwoch am Sitz der UNO. Am Mittwoch hatten israelische Extremisten erneut die al-Aqsa-Moschee gestürmt und Auseinandersetzungen mit Palästinensern provoziert. Israel wolle damit einen religiösen Widerstand ausläsen, sagte Mansur am gleichen Tag vor der Presse. Er hatte sich zuvor mit seinem australischen Kollegen Gary Quinlan getroffen, dessen Land derzeit den Vorsitz in dem UN-Gremium innehat. Auch Jordanien protestierte am Mittwoch in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gegen den Vorfall. Die jordanische UN-Botschafterin Dina Kawar hielt den israelischen Sicherheitskräften vor, Muslimen den Zugang zum Gelände verweigert und stattdessen religiöse und politische Extremisten durchgelassen zu haben. Wegen des unrechtmäßigen Anwendens von Gewalt sei es zu Schäden am Gebäude gekommen. Jordanien zog bereits aus Protest gegen die Polizeiaktion seinen Botschafter aus Israel ab. Die Palästinenserführung will noch im November dem UN-Sicherheitsrat eine Resolution mit der Forderung nach einem Ende der israelischen Besatzung vorlegen. Das zu erwartende Veto der USA werde nichts an dem Vorhaben ändern, sagte am Dienstag Wassel Abu Jussef, ein ranghoher Vertreter Palästinensischer Befreiungsorganisation (PLO) . „Von den USA wurde keine andere Lösung vorgeschlagen“, ergänzte er. Stattdessen dränge Washington auf die Wiederaufnahme der seit April auf Eis liegenden und seit Jahren ergebnislosen Friedensverhandlungen.

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