Tag-Archiv | ale-Kahlifa-Regime

internationale Unterdrückung und Jagd auf Schiiten

Protestierende in Sitra erneut von Bahrains Sicherheitskräften angegriffen

Manama 10. Januar 2015 – (Press TV/IRIB)

Die Streitkräfte Bahrains haben sich erneut mit pro-demokratischen Demonstranten Auseinandersetzungen geliefert als diese die Freilassung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung forderten.

Tausende Protestierende sind am Freitag auf sie Straßen von Sitra, südlich von Manama, gegangen, und dabei ihren Zorn angesichts der fortdauernden Inhaftierung von Scheich Ali Salman, dem Generalsekretär der al-Wefaq-Bewegung, zum Ausdruck gebracht. Sie forderten dessen sofortige Freilassung. Daraufhin griffen Soldaten die Demonstranten mit Tränengas, Plastikgeschossen und Schrotkugeln an.

Der ranghohe schiitische Geistliche Bahrains, Ayatollah Scheich Issa Ahmad Ghassem, kündigte am Dienstag an, dass die Proteste weitergehen werden bis Scheich Salman aus dem Gefängnis entlassen wird.

Der bahrainische Staatsanwalt, Nayef Mahmud begründete die Inhaftierung von Scheich Ali Salman damit, dass dieser durch Dohungen, Aufrufe zur Gewalt und sonstige illegale Aktivitäten zum Sturz der Regierung angestiftet und öffentlich das Innenministerium verunglimpft zu habe.

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britischer Botschafter lobt menschenrechtliche Entwicklung Bahrains

Bahrain: Oppositionsbündnis 14. Februar fordert die Ausweisung des britischen Botschafters

Ian Lindsey  Foto: Ian Lindsey – Manama 15. Dezember 2014 – (Fars News/IRIB)

Das Oppositionsbündnis  „14. Februar“  in Bahrain hat in einem Statement die Äußerungen des britischen Botschafters in Manama Ian Lindsey  gegenüber Königshaus  verurteilt, und dessen Ausweisung gefordert.

Lindseybehauptete vor kurzem in einer Rede, dass in Bahrain bezüglich der Menschenrechte große Fortschritte erzielt worden seien. Laut dem Nachrichtensender „al-Bahrain al-Youm“ hieß es in dieser Erklärung, dass die Stellungnahme des britischen Botschafters die Tatsachen bezüglich der Menschenrechte  verdreht und ein falsches Bild über die Menschenrechtslage in Bahrain vermittelt. Eine Vertuschung der Menschenrechtsverletzungen in Bahrain. Der britische Botschafter müsse sich entweder beim Volk entschuldigen, oder das Land verlassen. An einer anderen Stelle beschuldigte das  14. Februar-Bündnis die Regierung Bahrains, Untersuchungen bezüglich der Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.

Bahrains Lage wird kritisch

Bahrains Lage wird kritisch12 Nov. 2013 – Manama (IRIB)

Der Rat der Geistlichen in Bahrain hat am Montag in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass die Lage im Land sich rückwärts entwickle und kritischer werde, denn immer noch ignorierten die Machthaber des ale-Kahlifa-Regimes die legitimen Forderungen des Volkes nach Demokratie und politische Reformen.

Bezüglich der Gerichtsurteile gegen die Bürger Bahrains zu lebenslänglichen oder schweren Haftstrafen betonten die Mitglieder dieses Rates: „Die Nachforschungen des bahrainischen Innenministeriums sind nicht unparteiisch, und in Anbetracht der Tatsache, dass die Gefangenen gefoltert werden und unter Folter zu Geständnissen gezwungen werden, sind die Rechtssprüche illegitim.“

Der Rat der Geistlichen verurteilte jegliche Gewaltanwendung im Land und erklärte: „Die friedliche Protestaktion des Volkes Bahrains wird bis zur Erlangung aller ihrer Forderungen fortgesetzt.“

Baqir Darvisch, ein Mitglied der bahrainischen Menschenrechtsorganisation, bezeichnete bei einem Gespräch mit IRIB die Registrierung von tausend Verstößen gegen die Menschenrechte  im vergangenen Monat in Bahrain und kollektive Bestrafung, wie Aberkennung der Staatsbürgerschaft von 30 Personen, als  klare Zeichen für die zunehmende Menschenrechtsverletzung in diesem Land.

Seit Februar 2011 ist Bahrain Schauplatz friedlicher Demonstrationen der Bürger, die Reformen und soziale Gerechtigkeit fordern. Die bewaffneten Kräfte Bahrain haben bislang gewaltsam diese Proteste unterdrückt.