Tag-Archiv | Ale Khalifa-Regime

Bahrain: landesfremde Sicherheitskräfte schlagen friedliche Proteste gewaltsam nieder

Manama 7. Januar 2015 – (al-Alam/Press TV/IRIB)

Sicherheitskräfte Bahrains haben am Dienstag die Reihen der  Demonstranten, die  gegen die Verhaftung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung, Scheich Ali Salman, im Bezirk Belad al-Qadim nahe bei der bahrainischen Hauptstadt  Manama protestierten, angegriffen.

Dabei setzten sie Tränengas und Plastikgeschosse ein. Dutzende Protestierende wurden verletzt. Die al-Wefaq-Bewegung bestätigte in einer Mitteilung die Verletzung eines Mitglieds dieser Bewegung und gab bekannt, Handlanger des ale-Khalifah-Regimes, die zumeist Nicht-Bahrainer waren, seien  auf  bestialische Weise gegen die Demonstranten vorgegangen.

Der Generalsekretär der al-Wefaq-Bewegung wurde vor kurzem unter der Anschuldigung, die bahrainische Regierung stürzen zu wollen, verhaftet. Seine Verhaftung wurde am Montag um weitere 15 Tage verlängert.

Seit dem Volksaufstand am 14. Februar 2011 ist Bahrain Schauplatz täglicher Demonstrationen und Proteste gegen das Regime. Die Demonstranten fordern Freiheit, Gerechtigkeit und Wahlen für eine neue Regierung.

Bahrainische Aktivistin Zeinab al-Khawaja erneut zu 16 Monaten Haft verurteilt

Zeinab al-Khawaja Zeinab al-Khawaja

Manama 10. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB)

Ein bahrainisches Gericht hat am Dienstag die Aktivistin Zeinab al-Khawaja wegen Beleidigung eines bahrainischen Beamten und Zerstörung von öffentlichem Eigentum erneut zu 16 Monaten Haft verurteilt.

Wie die Nachrichtenwebseite worldbulletin berichtet, wurde Al Khawaja in den letzten Tagen bereits wegen des Zerreißens von einem Bild des bahrainischen Herrschers Hamad Bin Isa Ale Khalifa  zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 3000 Dinar (7960 US-Dollar) verurteilt.

Zeinab al-Khawaja ist die Schwester der Menschenrechtsaktivistin Maryam al-Khawaja , die am 1. Dezember wegen eines Angriffs auf zwei Politzistin  in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist.

Die bahrainische Oppositionen  sowie schiitischen Aktivisten fordern zivile und politische Rechte in diesem Land.

Amnesty International verurteilt Folter in Bahrains Gefängnissen

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weniger als 30% Beteiligung an Bahrainer Scheinwahlen

Al-Wefagh: Beteiligung der Bahrainer an Scheinwahlen weniger als 30%

Manama 30. November 2014 (IRNA/IRIB)

Die Islamische Al-Wefagh-Bewegung hat mitgeteilt, dass die Wahlbeteiligung in Bahrain bei der Stichwahl trotz der umfangreichen Einschüchterungen seitens des Regimes unter 30% lag.

Laut Al-Ahed unter Berufung auf Al-Wefagh zwang das Regime das Militär mit zehntausenden Personal zur Stimmabgabe, doch die Stichwahl war nach den ersten Scheinwahlen ebenfalls nur eine Farce. Das Regime zwang die Bevölkerung durch seine Einschüchterungspolitik zur Wahlteilnahme. Al-Wefagh betonte, der breite Wahlboykott in ganz Bahrain galt als großer Erfolg für die Bahrainer.

99,1% der Bahrainer fordern Systemwechsel

Laut Meinungsumfrage in Bahrain: 99,1% der Bevölkerung fordern neues politisches System

Manama 25. November 2014 (Tasnim/IRIB)

99,1 Prozent der Bahrainer fordern die Bestimmung ihres eigenen Schicksals durch die Wahl eines neuen politischen Systems unter der Aufsicht der Vereinten Nationen.

Das unabhängige Umfragekomitee von Bahrain würdigte am Montag die umfangreiche Teilnahme der Bevölkerung an diesem Befragungsprojekt und gab bekannt, dass  250.000 Personen  zur Teilnahme an diesem Projekt aufgerufen wurden. Davon hätten  178.625 teilgenommen, d.h. insgesamt   beteiligten sich  71,4 Prozent.

Dieses Komitee betonte: 177.118 Personen stimmten für eine neues politisches System, was 99,1 % der Stimmen ausmacht.

Dabei wies dieses Komitee darauf hin, dass dieses nationale Projekt allen internationalen Konventionen entspricht- Es verurteilte die Angriffe des Ale Khalifa-Regimes auf die Teilnehmer an dieser Befragung.

Zeitgleich mit den staatlichen Formalitätswahlen des Ale Khalifa-Regimes am 22. November 2014, führten  Aktivisten und Regierungsgegner eine Meinungsumfrage über das Recht zur Mitbestimmung über das  Schicksal durch.