Tag-Archiv | Álvaro Uribe

organisierte Kriminalität: Kolumbiens Führung verweigert Aufklärung

Bogotá 05. August 2014 – amerika21.de

Kongress in Kolumbien verhindert Debatte über Ex-Präsident Uribe

Mit 52 zu 30 Stimmen hat der kolumbianische Senat gegen eine Debatte über die Verbindungen zum Paramilitarismus und Drogenhandel gestimmt, die dem Ex-Präsidenten und aktuellen Senator Álvaro Uribe seit Jahren vorgeworfen werden. Die Aussprache hatte der linke Senator der Partei Polo Democrático PDA, Iván Cepeda, kurz nach der Aufnahme der Arbeit durch den neugewählten Kongress vorgeschlagen. Dies sei das erste Mal, dass der Kongress ein Veto gegen eine von einem Senator vorgeschlagene Debatte einlegt, sagte der Parlamentsabgeordnete der PDA, Jorge Robledo.

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durchgeknallter rechter Al-CIA-da-Agent entlarvt kolonialistische Praktiken

Bogotá. Die kolumbianische Staatsanwaltschaft hat in der vergangenen Woche im Norden der Hauptstadt Bogotá eine Überwachungszentrale zur Bespitzelung der laufenden Friedensgespräche  zwischen der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos und der Guerillaorganisation FARC entdeckt. Der dabei verhaftete Hacker und Betreiber des Geheimbüros, Andrés Sepúlveda, hat bislang als Informationstechniker und Online-PR-Mann für die rechtsgerichtete Partei des Ex-Präsidenten Alvaro Uribe, Demokratisches Zentrum (CD), gearbeitet. Die politische Gruppierung, die sich mehrmals öffentlich gegen den Friedensdialog in Havanna ausgesprochen hat, streitet jedoch ab, mit der illegalen Überwachung zu tun zu haben. Weiterlesen