Tag-Archiv | Angola

Angola verbietet als erster Staat auf der Welt den Islam: Moscheen werden abgerissen

26. Nov. 2013 – Luanda (Isna/kybeline/DTN)

Angolas Regierung hat erster Staat der Welt den Islam als verboten erklärt.

Der angolanische Kultusminister Rosa Cruz e Silva gestern, dass das Ministerium für Justiz und Menschenrechte  den Islam noch nicht zu den zugelassenen Religionen eingestuft hatte und so werden die Moschee bis auf weiteres geschlossen.

Cruz e Silva sagte auch, dass die Moscheeschließungen der jüngste Schritt in einer Reihe von Maßnahmen sei, die Verbreitung der sogenannten illegalen Sekten zu stoppen.

Angolas Präsident Jose Eduardo dos Santos sagte am Sonntag: „Das ist das endgültige Ende des islamischen Einflusses in unserem Land.“ Auch sollen noch weitere 194 weitere Religions-Gemeinschaften verboten worden sein.

Offenbar wird alles, was mit dem Islam zu tun hat, in Angola für illegal erklärt. Muslime haben in dem Land schon immer ein hartes Leben gehabt. Doch nun sollen sie offiziell verfolgt werden.

Die Zerstörung von Moscheen soll schon im Oktober begonnen haben. Davon sollen insbesondere die Muslime in der Hauptstadt Luanda betroffen gewesen sein, berichtet die türkische Zeitung Habertürk.

Ein anonymer Sprecher der angolanischen Botschaft in Washington soll der Meldung widersprochen haben. Allerdings hat man bereits einen Abriss einer Moschee gesehen.

Alex Vines von der britischen Denkfabrik Chatham House bestätigte,  dass die Meldungen der Wahrheit entsprechen. Er sei selbst Augenzeuge eines Moschee-Abrisses gewesen, sagte er den International Business Times.

In Angola leben 20,4 Millionen Menschen, die in 59 ethnische Gruppen unterteilt sind, berichtet Joshua Project. Etwa 92,4 Prozent sind Christen, 5,7 Prozent gehören ethnischen Religionen an und nur ein Prozent sind Muslime.

Demzufolge leben 240.000 Muslime in Angola. Die Anzahl der Angehörigen der ethnischen Religionen liegt bei 1,16 Millionen.

USA sollen Chemiewaffen in Panama entsorgen

Download15.10.2013 07:30

 Panama-Stadt. Panamas Außenminister Fernando Núñez Fábrega hat bekräftigt, dass das mittelamerikanische Land künftig alle chemischen Waffen beseitigen will. Hierfür sollten noch vor Jahresende US-amerikanische Truppen das Gebiet des Panamakanals von chemischen Kampfstoffen reinigen, die im Rahmen von Manövern freigesetzt worden waren. Eine entsprechende Einigung sei im vergangenen Jahr erzielt worden, erklärte Núñez Fábrega.

Chemiewaffen sind für Israel erlaubt

16. September 2013 – Politaia

phosphor Gazanew1 Chemiewaffen sind für Israel erlaubt

Auf den ersten Blick wirken durch weißen Phosphor verursachte Wunden wie normale Brandverletzungen. Doch schnell frisst sich der Phosphor durch Muskeln und Knochen. Das Opfer leidet entsetzliche Schmerzen. Israel hat diesen Stoff im Gazakrieg erstmals gegen die palästinensische Zivilbevölkerung eingesetzt.

Teheran (Mehr Magazin) – Israel ist wohl das einzige Regime auf der Welt, das Chemiewaffen, insbesondere gegen die Bürger von Gaza, eingesetzt, und keine internationale Organisation es dafür zur Rechenschaft zieht. Hinzu kommt noch, dass es der Chemiewaffen-Konvention nicht beigetreten ist.

Laut Angaben der CIA ist Israel schon seit 1982 im Besitz von Chemiewaffen und deren Produktionsanlagen, doch bis zum heutigen Tag hat niemand sich darum gekümmert. Genauso hat kein Waffeninspekteur bisher die Erlaubnis erhalten, das Arsenal der israelischen Massenvernichtungswaffen, einschließlich der Chemiewaffen zu besichtigen.

Bis jetzt haben nur sechs Länder die Chemiewaffen-Konvention nicht unterzeichnet.

Die Chemiewaffen-Konvention ist die wichtigste Konvention gegen den Bau, Lagerung und Einsatz von chemischen Massenvernichtungswaffen, welche am 13. Januar 1993 in Paris und New York von den 165 Mitgliedsstaaten der UNO unterzeichnet wurden und seit 29. April 1997 bindend ist. Außer Israel haben Myanmar, Angola, Ägypten, Nordkorea und Süd-Sudan diese Konvention nicht unterzeichnet, unter ihnen ist nur Israel, das in der Vergangenheit Chemiewaffen einsetzte.

Quellen:

http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/226412-mehr-magazin-chemiewaffen-sind-f%C3%BCr-israel-erlaubt

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/human-rights-watch-weisser-phosphor-im-gazakrieg-eingesetzt/1483432.html

Kongo, Südafrika und Angola schließen Militärpakt – einziger Kampfpanzer der kongolesischen Rebellen zerstört

(Staatschef Südafrikas Jacob Zouma / Bildquelle: Wikipädia)

30.8.2013. Die drei bedeutenden afrikanischen Staaten Demokratische Republik Kongo (DRK), Angola und Südafrika haben ein gemeinsames Verteidigungsabkommen unterzeichnet. Derzeit geht die für Übergriffe auf die Zivilbevölkerung berüchtigte kongolesische Regierungsarmee FARDC u.a. mit südafrikanischer Hilfe gegen die rund 2.000 Mann starke Guerilla-Armee M23 vor, die etliche Gebiete der Provinz Nord-Kivu kontrolliert.

Voll fies: Internationale Eingreiftruppe zerstört einzigen Kampfpanzer der kongolesischen Rebellen

30.8.2008. Die internationale, aus südafrikanischen und tansanischen Elitekämpfern bestehende Eingreiftruppe und die UN-Mission MOUNUSCO haben vor einigen Tagen gemeinsam mit der kongolesischen Regierungsarmee Angriffe auf die Stellungen der eigentlich verhandlungsbereiten Guerilla der Bewegung des 23. März (M23) gestartet, was zu großen Verlusten auf beiden Seiten geführt hat. Dabei zerstörten die Angreifer auch den einzigen funktionstüchtigen Kampfpanzer der M23, die aber dennoch über Raketen mit 15 km Reichweite verfügt, mit denen sie zurück in die ostkongolesische Metropole Goma feuerte. (Kay Hanisch)

Kaunda: Sambia spielte bedeutende Rolle im afrikanischen Unabhängigkeitskampf

17.6.2013. Der frühere Präsident (1964-91) und Staatsgründer der Republik Sambia, der 89-jährige Dr. Kenneth Kaunda, erklärte in einem Interview, daß er stolz sei auf die bedeutende Rolle, die sein Land bei der Befreiung mehrerer afrikanischen Staaten von Kolonialherrschaft und Apartheid leistete – darunter Südafrika, Namibia, Mocambique, Simbabwe und Angola (zeitweise hielten sich damals in Sambia mehr bewaffnete Widerstandskämpfer auf, als das Land über eigene Soldaten verfügte). Kaunda bekräftige den von der Afrikanischen Union (AU) eingeschlagenen Weg zu einem einheitlichen und friedlichen Afrika und rief die afrikanischen Führer dazu auf, diesen Weg weiter zu verfolgen. (Kay Hanisch)