Tag-Archiv | Arbeiten bis zum Tod

moderne Sklaverei: Über 400 nepalesische Bauarbeiter in Katar gestorben

ausländischen Arbeiter in Katar ausländischen Arbeiter in Katar

16. Feb. 2014Doha (Press TV)

Eine Menschenrechtsorganisation in Nepal meldete, dass über 400 nepalesische Bauarbeiter in Katar ihr Leben verloren haben.

Das Pravasi Nepal Koordinationskomitee-PNCC- verfolgt die Todesfälle der nepalesischen Arbeiter in Katar. Dieses Komitee hat jüngst mit Hilfe offizieller Stellen in Doha eine Liste der Verstorbenen aufgestellt. Dieses Komitee warnte, dass bis 2022 die Opferzahlen auf 4000 steigen können. Damit geraten die FIFA und Katar nochmals unter Druck, um weitere Arbeiterverluste zu den Vorbereitungen der Weltmeisterschaften zu verhindern. Die nepalesischen Arbeiter machen nur 20% der 2 Mio. ausländischen Arbeiter in Katar aus; die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich viel höher. Es besteht die Gefahr, dass auch zahlreiche Arbeiter anderer Nationen ihr Leben in Katar verloren haben, doch darüber sind kein offiziellen Angaben vorhanden.

moderne Sklaverei: Über 450 indische Arbeiter 2012/13 in Katar ums Leben gekommen

Katar geriet aufgrund der Arbeitsbedingungen und zahlreicher Todesopfer erneut in dei KritikKatar geriet aufgrund der Arbeitsbedingungen und zahlreicher Todesopfer erneut in dei Kritik

16. Feb. 2014 – Neudelhi (IRIB News)

Katar ist als Gastgeber der Fußball-WM 2022 aufgrund der Arbeitsbedingungen und zahlreicher Todesopfer auf den Baustellen erneut in die Kritik geraten.

Nach Angaben der indischen Botschaft in Katar sind in den beiden vergangenen Jahren insgesamt über 450 indische Arbeitskräfte in Katar gestorben, berichtet die Nachrichten-Agentur AFP. Im Jahr 2012 wurden 237, in den ersten elf Monaten 2013 218 Todesopfer verzeichnet. Der britische Guardian hatte zuvor bereits über Hunderte nepalesische Gastarbeiter, die im Emirat am Persischen Golf zu Tode gekommen waren, berichtet. Die indische Botschaft gab allerdings keine Details an, unter welchen Umständen die indischen Arbeitskräfte umgekommen waren.