Tag-Archiv | Arbeitslosigkeit

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

Spanien: Neue Protest-Partei nach Umfrage stärkste Kraft

Bei den Europawahlen war die Podemos-Partei mit ihrem Anführer Pablo Iglesias schon erfolgreich. Nun geht es um die nationale Einflussnahme (Foto: dpa)Bei den Europawahlen war die Podemos-Partei mit ihrem Anführer Pablo Iglesias schon erfolgreich. Nun geht es um die nationale Einflussnahme (Foto: dpa)

Spanien – Rajoys Partei stürzt ab

Die spanische Podemos-Partei hat das erste Mal in Umfragen die beiden großen etablierten Parteien geschlagen. Der Unmut vieler Spanier über das Sparprogramm und die massive Korruption kommt der neuen Partei zugute. Im kommenden Jahr wird ein neues Parlament gewählt.

antizionistische Massenproteste im Jemen

14. April 2014Sanaa (Press-TV/Irib)

Tausende Menschen haben am gestrigen Sonntag in der Hauptstadt Sanaa demonstriert und dabei den Rücktritt der Regierung gefordert.

Die Demonstranten betonten, die Regierung in den letzen  Jahren die Forderungen der Menschen nicht erfüllen konnte und warfen außerdem vielen Regierungsvertretern Korruption vor.

Die Protestierenden forderten die Regierung auf, die wirtschaftliche Lage des Landes zu verbessern und mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Bei der gestrigen Kundgebung forderten die Demonstranten auch ein Ende von Einmischungen der USA und Saudi Arabiens in innere Angelegenheiten des Jemens. Vor allem verurteilten die Demonstrationen die US-Drohnenangriffe auf Regionen im Jemen, wobei bislang Hunderte Zivilisten ums Leben gekommen sind.

Ähnliche Proteste gegen die Regierung gab es am 2. April in Sanaa, wobei die Demonstranten den Rücktritt des jemenitischen Staatspräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi forderten.  

Italien: wütender Mob zieht durch Rom – Touristen flüchten in Geschäfte – Spezialeinheit verhindert Besetzung des Arbeitsministeriums

13. April 2014 – Rom (IRIB) – Foto © APA

In Rom toben Proteste gegen die Wirtschaftspolitik und die sozialen Ungleichheiten.

Gestern marschierte eine wütende Menge zum Arbeitsministerium in Rom, um es zu besetzen. Mit dem Einschreiten der Polizei wurden dann Apfelsinen, Eier und Tomaten geworfen. Es kam zum Handgemenge, Spezialeinheiten griffen ein. Über 30 Verletzte und sechs Verhaftungen waren das Ergebnis. Viele Straßen Roms wurden daraufhin für Stunden gesperrt. Ausländische Touristen mussten vor möglichen  Angriffen im Stadtzentrum in Geschäfte flüchten.

Madrid: Massenproteste und Straßenschlachten

23. März 2014 – © Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Eine Protestaktion gegen strenge Sparmaßnahmen, die in der spanischen Hauptstadt Madrid stattgefunden hat und an der Zehntausende Menschen teilgenommen haben, ist in Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizisten ausgeartet.

Die Demonstranten bewarfen Polizisten mit Feuerwerkskörpern, und die Polizei setzte Knüppel und Tränengas ein. 24 Menschen wurden festgenommen, 88 (darunter 55 Polizisten) wurden verletzt.

Laut Polizeiangaben nahmen mindestens 36.000 Menschen an der Aktion teil, 2.000 davon kamen zu Fuß aus entlegenen Regionen im Süden und im Norden des Landes. Die Protestaktion fand unter der Losung „Marsch für ein würdiges Leben“ statt.

Europa auf dem Weg zur Massen-Armut

ArmenkücheAls Folge der Wirtschaftskrise sind die Menschen in Europa von Armut bedroht. Selbst ein Sinken der Arbeitslosenzahlen kann diese Entwicklung nicht stoppen. (Foto: dpa)

Arm trotz Arbeitsplatz – Die Armut unter erwerbstätigen Europäern nimmt massiv zu. Nur jeder Zweite von ihnen kann die Armuts-Schwelle überwinden, so eine EU-Studie. Knapp ein Drittel der Arbeitslosen empfängt keine Sozialleistungen.

25. Januar 2014 –

85 Reichste besitzen so viel wie arme Hälfte der Welt

20. Jan. 2014Oxford (shortnews.de/orf.at)

Eine aktuelle Studie der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam zeigt, wie ungerecht der Reichtum auf der Welt verteilt ist. Die 85 reichsten Menschen der Welt würden die Hälfte des gesamten Reichtums von 110 Billionen US-Dollar besitzen, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. Weiterlesen

UN-Studie: Arbeitslosigkeit steigt auf 206 Millionen

Junge Spanier protestieren in Madrid gegen die hohe Arbeitslosigkeit in ihrem Land. (Foto: dpa)Junge Spanier protestieren in Madrid gegen die hohe Arbeitslosigkeit in ihrem Land. (Foto: dpa)

Dieses Jahr erreicht die Arbeitslosigkeit weltweit 206 Millionen Menschen, so eine UN-Studie. Die Wirtschaft sei zu schwach, um die steigende Zahl der Arbeitslosen zu bremsen. Am meisten betroffen sind Jugendliche.

20. Januar 2014 –

Mehrheit der EU-Bürger lehnt EU-Diktat ab – Tendenz deutlich steigend

Die Ablehnung der Menschen gegen die EU steigt. In nur noch vier Staaten gibt es überhaupt noch eine Mehrheit für die Europäische Union. (Foto: dpa)

Die Ablehnung der Menschen gegen die EU steigt. In nur noch vier Staaten gibt es überhaupt noch eine Mehrheit für die Europäische Union. (Foto: dpa)

Eurovisionen – Zustimmung in Europa schwindet

Ende der EUphorie: Mehrheit der Spanier will nicht mehr von Brüssel regiert werden

Die Ablehnung der EU steigt in ihren Mitgliedsländern rapide. In Griechenland gibt es die wenigsten Befürworter, Spanien registriert allerdings den stärksten Rückgang. In lediglich vier Staaten ist die Mehrheit der Menschen überhaupt noch für die EU. Deutschland gehört dazu.

Neujahrsfest auf französische Art: 1067 Fahrzeuge in Brand gesetzt

2. Jan. 2014Paris (IRNA)

Die Franzosen haben das neue Jahr mit hunderten brennenden Fahrzeugen begonnen.

Seit Jahren scheint sich eine besondere französische Sitte am ersten Januar breit zu machen. Innenminister Manuel Valls sagte, in diesem Jahr seien 1067 Fahrzeuge angezündet worden, was 10.6% weniger ist als am vergangenen Neujahrsfest. Mittwochnachmittag und am ersten Tag von 2014 hat Valls in einem Interview betont, dass am Neujahr 2013 insgesamt 1193 Fahrzeuge brannten. Über die Gewalttaten mit Stichwaffen am Neujahrsabend sagte er: Ein Jugendlicher wurde in einem Viertel in der Nähe des Eiffelturms erstochen, im Elsass wurde ein Familienvater ermordet.

Über eine Million US-Amerikaner ohne Arbeitslosengeld

Über eine Million US-Amerikaner ohne Arbeitslosengeld

 STIMME RUSSLANDS Über eine Million US-Bürger werden ihr Arbeitslosengeld verlieren, weil die Frist des Staatsprogramms für Arbeitslosenhilfe am Samstag ausgelaufen ist.

Der US-Kongress konnte bis zu den Weihnachtsferien die Verlängerung dieses 2008 eingeführten Programms nicht beschließen.

Die Republikaner beharren darauf, dass das Budget des Programms, 25 Milliarden US-Dollar, zu hoch ist. Die Kongressmitglieder von der Demokratischen Partei versprachen, ihr Bestes für die Verlängerung des Programms zu tun, wenn sich die Gesetzgeber Anfang Januar erneut im Kapitol versammeln.

 

 

Technologie: Jeder zweite Job wird durch Automatisierung wegfallen

Der Arbeitsmarkt wird sich branchenübergreifend ändern. (Grafik: Frey/Osborne The Future of Employment)Der Arbeitsmarkt wird sich branchenübergreifend ändern. (Grafik: Frey/Osborne The Future of Employment)

Arbeitsmarkt – Technologie ersetzt Menschen  

UNO schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf 45 Millionen

UNO schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf  45 Millionen

20. Dez. 2013 – New York(dpa/IRIB)

Mehr als 45 Millionen Menschen sind derzeit laut UN-Angaben Flüchtlinge in fremden Staaten oder Vertriebene innerhalb des eigenen Heimatlandes.

Dies sei die höchste Zahl seit Anfang der 90er Jahre, heißt es in einem am Freitag in Genf veröffentlichtem Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR).

Dabei seien die Flüchtlingsströme im zu Ende gehenden Jahr – vor allem durch die bewaffnete Konflikte in Syrien, Afghanistan und Somalia sowie im Sudan und im Kongo – so groß gewesen wie seit langem nicht mehr.

Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 hätten sich 5,9 Million Menschen gezwungen gesehen, aus ihren Wohnorten zu fliehen. Im gesamten Jahr 2012 seien dies 7,6 Millionen gewesen. Der Bericht für das erste Halbjahr 2013 stützt sich auf Daten von UNHCR-Büros in 120 Ländern.

Es sei schwer, sich angesichts dieser Zahlen nicht zu fragen, wieso derart viele Menschen zur Flucht getrieben werden, erklärte UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres.

Humanitäre Organisationen leisteten zwar lebensrettende Hilfe, aber sie könnten Kriege nicht verhindern und auch nicht beenden. „Das erfordert politische Anstrengungen und politischen Willen und darauf müssten sich international weit größere Anstrengungen richten.“

Italien: Jugendarbeitslosigkeit 41,2 Prozent

Italiens Arbeitsminister Enrico Giovannini: Die neuen Arbeitslosenzahlen sind für ihn "nicht überraschend". (Foto:dpa)Italiens Arbeitsminister Enrico Giovannini: Die neuen Arbeitslosenzahlen sind für ihn „nicht überraschend“. (Foto:dpa)

Arbeitsmarkt – 2 Millionen Menschen geben auf

Die Jugendarbeitslosigkeit in Italien explodiert. Die Krise ist noch nicht vorüber. Daran kann auch die stabile Arbeitslosigkeit in der Gesamtbevölkerung nicht hinwegtäuschen. Die Wirtschaft kann keine Arbeitsplätze generieren – und der Staat ist mit der Verwaltung seines Haushaltes überfordert.

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Eurozone: Jeder vierte Jugendliche ist arbeitslos

Im Oktober stieg die Jugend-Arbeitslosenquote in der Eurozone auf 24,4 Prozent, in der EU auf 23,7 Prozent. (Grafik: Eurostat)Im Oktober stieg die Jugend-Arbeitslosenquote in der Eurozone auf 24,4 Prozent, in der EU auf 23,7 Prozent. (Grafik: Eurostat)

Arbeitslosigkeit – Neues Rekord-Hoch

Im Oktober hat die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in der Eurozone ein neues Rekordhoch erreicht. 24,4 Prozent der Jugendlichen haben keine Arbeit. Vor allem in Spanien und Italien hat sich die Lage angespannt.

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Das Ende der Mittelschicht: Der Wohlstand verabschiedet sich aus Europa

Der Wohlstand - eine Fiktion in Europa. Während die Vermögen der Super-Reichen wachsen, haben 90 Prozent der Deutschen Angst vor dem sozialen Abstieg. (Foto: dpa)Der Wohlstand – eine Fiktion in Europa. Während die Vermögen der Super-Reichen wachsen, haben 90 Prozent der Deutschen Angst vor dem sozialen Abstieg. (Foto: dpa)

Gesellschaft – Deutsche fürchten Abstieg

Das Versprechen der EU, mehr Wohlstand für alle zu schaffen, hat sich nicht erfüllt: In den meisten Staaten verschwindet die Mittelschicht. Viele Bürger arbeiten rund um die Uhr – und können von ihrem Einkommen nicht leben. Wir erleben das Ende einer großen Illusion.

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Arbeitslosigkeit in Österreich steigt auf höchsten Wert aller Zeiten

Altersspezifische Erwerbstätigenquoten 2013. Unternehmen sollen finanzielle Anreize dafür erhalten, wenn sie ältere Arbeitnehmer einstellen. (Grafik: Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung/Statistik Austria)Altersspezifische Erwerbstätigenquoten 2013. Unternehmen sollen finanzielle Anreize dafür erhalten, wenn sie ältere Arbeitnehmer einstellen. (Grafik: Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung/Statistik Austria)

Arbeitsmarkt – Wettbewerbsvorteil schwindet

Das Jahr 2014 wird das Jahr mit der höchsten jemals gemessen Arbeitslosigkeit in Österreich. Die schwache Konjunktur, das Arbeitskräfteplus durch die Öffnung des Arbeitsmarktes nach Osten und Firmenpleiten belasten den Arbeitsmarkt.

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Flucht in den Westen: 80 Prozent der Ärzte wollen Bulgarien verlassen

Die Proteste gegen Korruption in Bulgarien finden bei der Regierung kein Gehör. Die Folgen lassen nicht lange auf sich warten. Mediziner verlassen in Scharen das Land. (Foto: dpa)Die Proteste gegen Korruption in Bulgarien finden bei der Regierung kein Gehör. Die Folgen lassen nicht lange auf sich warten. Mediziner verlassen in Scharen das Land. (Foto: dpa)

Arbeitsmarkt – Mediziner wollen nach Deutschland

Acht von zehn Ärzten in Bulgarien suchen aktiv nach Arbeit in anderen Ländern der EU. In Deutschland, Österreich und Großbritannien verdienen sie bis zu zehn Mal mehr als in der Heimat. Die Korruption treibt die Mediziner vor allem nach Deutschland, wo sie dringend gebraucht werden. In Bulgarien ist die medizinische Versorgung gefährdet. Man fragt sich: Was hat der EU-Beitritt den Bürgern Bulgariens gebracht?

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Lebensgefühl: Europäer spüren Schere zwischen Arm und Reich

Laut einer Umfrage sind Skandinavier, Österreicher, Niederländer und Spanier in der EU am zufriedensten. (Grafik: Eurofound)Laut einer Umfrage sind Skandinavier, Österreicher, Niederländer und Spanier in der EU am zufriedensten. (Grafik: Eurofound)

Eurokrise – Vertrauen in Politik schwindet

Die Euro-Krise hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Europäer. Vor allem in Osteuropa wächst der Frust. Das Vertrauen in die Institutionen hat deutlich nachgelassen. Auch die Deutschen sind ernüchtert.

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Arbeitslosigkeit in Bolivien stark gesunken

La Paz. Nach Angaben der bolivianischen Regierung hat das Andenland zurzeit die geringste Arbeitslosenquote Lateinamerikas. Nur rund drei Prozent der fünf Millionen Einwohner umfassenden Erwerbsbevölkerung sind nach neuesten Erhebungen arbeitslos. Damit seien die Zahlen im Vergleich zum Jahr 2005 um rund fünf Prozent gesunken, so Wirtschaftsminister Luis Arce in den staatlichen Medien Bolivia TV und Radio Patria Nueva.

Arce erklärte, dass noch 2006 im „neoliberalen System“ die Arbeitslosigkeit bei acht Prozent gelegen habe. „Nun sind wir bei unter vier Prozent, was auch bedeutet, dass wir die Armut substanziell verringern konnten und der Staat die Möglichkeiten der Gesellschaft durch Investitionen ausbauen kann.“ Dadurch solle ein „sozial egalitäreres“ Land geschaffen werden, in dem Personen mit geringen finanziellen Mitteln ihr ökonomisches Einkommen erhöhen können.

Die aktuellen Zahlen folgen auf einen Bericht der Weltbank, nach dem in den vergangenen acht Jahren eine Million Bolivianer die Armutsgrenze überschritten haben und teilweise sogar bis in die Mittelklasse aufsteigen konnten. Außerdem sei die Lücke zwischen Arm und Reich im Land deutlich geschrumpft, was sich  am Gini-Index des Landes ablesen lassen könne, so Arce weiter.

Quelle: http://amerika21.de/
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Aus Bolivien kommen derzeit sehr viele positive Nachrichten, seit sie zunehmend von der USA abrücken und sich die Politik dort mehr und mehr den Menschen und der Natur zuwenden, auch wenn die Massenmedien das ignorieren, ist es doch ein Zeichen, das der Wandel in der Welt begonnen hat. Zwar sind das alles noch kleine Schritte, aber jeder führt dazu, das wir wieder Hoffnung haben dürfen.
Petra Mensch mit einem Gruß nach Bolivien und alle, die erkennen, das es gut und richtig ist, was dort in Gang kommt!

Arbeitslosigkeit in Euro-Zone erneut auf Rekordhoch

Arbeitslosigkeit in Euro-Zone erneut auf Rekordhoch

31.Okt., 16:39 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone hat im September den Höchststand von 12,2 Prozent erreicht.

Trotz der Tatsache, dass dieser Kennwert im Vergleich zu den 12 Prozent in August nicht sprunghaft gestiegen ist, hat die Zahl der Arbeitslosen um 60.000 Menschen zugenommen.

Laut Eurostat sind in 17 Länder der Euro-Zone insgesamt 19,5 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet.

Vorläufigen Daten von Eurostat zufolge ging die Inflation im Oktober um 0,7 Prozent auf Jahresbasis zurück. So sank die Inflationsrate im Euroraum erstmals seit Februar 2010 unter ein Prozent.

Sparen für die Banken: Irland kürzt Arbeitslosengeld für Jugendliche

Michael Noonan verkündet nach sieben Jahren das Ende der Sparsamkeit. Davor wird das Sozialsystem umfangreich beschnitten. (Foto: dpa)

Irland will das Bailout-Programm so schnell wie möglich verlassen. Deshalb werden noch einmal Ausgaben in Millionenhöhe gekürzt. Diesmal trifft es vor allem die verbleibende irische Jugend. 177.000 Junge sind seit 2008 ausgewandert.

Michael Noonan verkündet nach sieben Jahren das Ende der Sparsamkeit. Davor wird das Sozialsystem umfangreich beschnitten. (Foto: dpa)

„Die Ära der Sparsamkeit“ soll beendet werden, so die irische Regierung. Seit dem Platzen der Immobilienblase 2008 hat Irland 31 Milliarden Euro eingespart, fast ein Fünftel der aktuellen Wirtschaftsleistung. Für 2014 sind nochmals 2,5 Milliarden an Einschränkungen geplant. Die angeblich letzte Runde von Sparmaßnahmen trifft die Jungen und Alten dafür nochmal besonders hart.

weiter unter: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Nach Lampedusa: Afrika braucht Recht und Gesetz, nicht Mitleid

Videoaufnahmen der maltesischen Marine vom zweiten Desaster mit Flüchtlingen aus Afrika innerhalb einer Woche. Am 11. Oktober sollen mindestens 50 Migranten ertrunken sein, darunter 10 Kinder. Diese Tragödien können nur verhindert werden, wenn die Entwicklungshilfe-Industrie nicht mehr den korrupten Regimes in Afrika die Milliarden zuschiebt, sondern für eine Partnerschaft sorgt, die auf Recht und Gesetz in den afrikanischen Staaten beruht. (Foto: dpa)FLÜCHTLINGS-TRAGÖDIEN

Videoaufnahmen der maltesischen Marine vom zweiten Desaster mit Flüchtlingen aus Afrika innerhalb einer Woche. Am 11. Oktober sollen mindestens 50 Migranten ertrunken sein, darunter 10 Kinder. Diese Tragödien können nur verhindert werden, wenn die Entwicklungshilfe-Industrie nicht mehr den korrupten Regimes in Afrika die Milliarden zuschiebt, sondern für eine Partnerschaft sorgt, die auf Recht und Gesetz in den afrikanischen Staaten beruht. (Foto: dpa)

 

Zyperns Banken brauchen mehr Geld

Die zypriotischen Banken haben gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen. Vor allem die Folgen der harten Bailout-Forderungen führen nun dazu, dass die Banken weitere Hilfe von ihren internationalen Gläubigern brauchen (Foto: dpa)Die zypriotischen Banken haben gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen. Vor allem die Folgen der harten Bailout-Forderungen führen nun dazu, dass die Banken weitere Hilfe von ihren internationalen Gläubigern brauchen (Foto: dpa)

Zypern – Zahl der faulen Kredite steigt

Zyperns Banken brauchen bereits wenige Monate nach dem Bailout frisches Geld. Kapitalflucht und die Rezession machen den Banken zu schaffen. Zahlen werden die europäischen Steuerzahler.

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EU-Kommission will Krisenländern Schulden-Machen erleichtern

Hinter den Kulissen hat sich Barroso zusammen mit Kollegen wie Hollande und anderen südeuropäischen Staatschef etwas neues zum Thema Verschuldung einfallen lassen. (Foto: dpa)Hinter den Kulissen hat sich Barroso zusammen mit Kollegen wie Hollande und anderen südeuropäischen Staatschef etwas neues zum Thema Verschuldung einfallen lassen. (Foto: dpa)

EU – Gute Schulden, schlechte Schulden

Nicht nur Krisenländern fällt die Einhaltung der Defizitgrenze von drei Prozent schwer. Dies will die EU-Kommission nun ändern. Eine neue Berechnung des Defizits soll die Zahlen weniger schlimm aussehen lassen. Allerdings können diese dann einfacher manipuliert werden.

  | , 23:15 Uhr