Tag-Archiv | Arctic- Sunrise

Letztes Crewmitglied der „Arctic Sunrise“ auf freien Fuß gesetzt

Letztes Crewmitglied der „Arctic Sunrise“ auf freien Fuß gesetzt

28. Nov. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Das Gericht in Petersburg hat den Funker des Schiffes „Arctic Sunrise“, den Australier Colin Russell, gegen Kaution freigelassen, heißt es in einem Twitterbeitrag von Greenpeace. Er war das letzte Crewmitglied, das in Gewahrsam gehalten wurde.

Alle anderen 29 Besatzungsmitglieder und Journalisten waren früher von den Bezirksgerichten befreit worden. Warum Russell länger in Gewahrsam gehalten wurde, bleibt unbekannt.

Russland: Drogen an Bord von Greenpeace-Schiff gefunden

AFPErmittler wollen wegen „schwerer Verbrechen“ klagen

Die russischen Behörden legen den festgenommenen Greenpeace-Aktivisten außer "bandenmäßiger Piraterie" weitere "schwere Verbrechen" zur Last. Auf ihrem Schiff seien "offenbar Mohn und Morphium" aufbewahrt worden, hieß es

AFP – Die russischen Behörden legen den festgenommenen Greenpeace-Aktivisten außer „bandenmäßiger Piraterie“ weitere „schwere Verbrechen“ zur Last. Auf ihrem Schiff seien „offenbar Mohn und Morphium“ aufbewahrt worden, hieß es

Die russischen Behörden haben neue Vorwürfe gegen die festgenommenen Greenpeace-Aktivisten erhoben. Auf dem Schiff „Arctic Sunrise“ seien Drogen und andere illegale Güter entdeckt worden, teilten die Ermittler in Moskau mit. Einige der Umweltschützer, denen bereits „bandenmäßige Piraterie“ zur Last gelegt wird, müssten daher mit Anklagen wegen weiterer „schwerer Verbrechen“ rechnen.

Auf der am 19. September in der Arktis aufgebrachten „Arctic Sunrise“ sei „offenbar Mohn und Morphium“ aufbewahrt worden, hieß es in einer Erklärung der Ermittler. Außerdem seien verdächtige Ausrüstungsgegenstände an Bord gefunden worden, die „nicht nur zu Umweltschutz-Zwecken genutzt“ werden könnten. Es handele sich um sogenannte Dual-Use-Güter, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden könnten.

30 Umweltschützer aus 18 Ländern hatten am 18. September versucht, eine Bohrinsel des russischen Gazprom-Konzerns in der Arktis zu entern, um auf Umweltrisiken durch die Gas- und Ölförderung in dem Gebiet aufmerksam zu machen. Ihr Schiff wurde jedoch von der russischen Küstenwache aufgebracht und nach Murmansk geschleppt. Seither sitzen die wegen „bandenmäßiger Piraterie“ angeklagten Umweltschützer in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 15 Jahre Gefängnis. Greenpeace-Sprecher Aaron Gray-Block wollte sich zunächst nicht zu den neuen Vorwürfen äußern.

Bei den weiteren Ermittlungen geht es nach Angaben der Justizbehörden auch darum, die Umweltschützer zu identifizieren, die „absichtlich Motorboote der Küstenwache gerammt“ hätten. Damit hätten sie die Sicherheitskräfte in Gefahr gebracht und diese an der „Erfüllung ihrer Pflichten“ gehindert.

Greenpeace-Chef Kumi Naidoo bat inzwischen um ein Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Naidoo bot in einem offenen Brief an Putin außerdem an, im Falle ihrer Freilassung persönlich für die Umweltschützer zu bürgen. Er sei bereit, bis zur Klärung der Angelegenheit nach Russland zu ziehen, schrieb Naidoo. Sollten sie auf Kaution entlassen werden, biete er sich als „Garant“ für die „gute Führung“ der angeklagten Aktivisten an.

Die Niederlande entschuldigten sich unterdessen für die Festnahme eines russischen Diplomaten am Wochenende. Außenminister Frans Timmermans sei aufgrund von Polizeiinformationen zu dem Schluss gekommen, dass die Festnahme des russischen Diplomaten ein Verstoß gegen das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen gewesen sei, teilte ein Ministeriumssprecher in einer E-Mail mit. „Daher entschuldigen sich die Niederlande bei der Russischen Föderation.“

Die russischen Behörden haben auf dem festgesetzten Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" angeblich auch Drogen und andere illegale Güter entdeckt. Die Anklagen gegen 30 Aktivisten würden deshalb erweitert, hieß es in MoskauLaut Medienberichten war Dmitri Borodin am Samstag in Den Haag mehrere Stunden von der Polizei festgehalten worden. Nachbarn riefen demnach die Polizei, weil der Diplomat seine Kinder misshandele. Bei ihrer Ankunft hätten die Beamten den Diplomaten schwer betrunken angetroffen und mitgenommen. Laut russischen Angaben wurde der Diplomat bei einem Verhör geschlagen.

Die Beziehungen zwischen Russland und den Niederlanden sind derzeit stark angespannt, da das Greenpeace-Schiff unter niederländischer Flagge fuhr.

Honigmann Nachrichten vom 25. Sept. 2013 – Nr. 186

Themen:

  1. Angriff auf Einkaufszentrum in Nairobi nahmen US-Bürger teil
  2. „Wir werden präventiv handeln“, sagte Putin
  3. Hessens FDP-Vorstand tritt zurück
  4. Schwere Pannen bei Auszählung in Hamburg
  5. Panamerikanische Konfrontation auf großer Bühne der UN
  6. Renate Künast und andere Grüne ziehen sich zurück
  7. „Nordkurier“ sucht nach Erklärung für zu frühe Prognoseveröffentlichung
  8. schweres Erdbeben in Pakistan
  9. Nach Erdbeben in Pakistan erschien im Meer eine Insel
  10. Existenz von Schwarzen Löchern auch auf der Erde ?
  11. Obama fordert starke Syrien-Resolution
  12. Frankreich schlägt UN-Sicherheitsrat vor, vom Vetorecht zu Syrien keinen Gebrauch zu machen
  13. Kerry will Waffenhandelsabkommen unterzeichnen
  14. Kritische Stimmen aus Russland zu den Wahlen in Deutschland
  15. Wahllokal im Essener “Thriller”  öffnete mit Verspätung
  16. Russland ermittelt gegen “Arctic Sunrise”-
  17. Die gute Nachricht

Was geht in der Arktis wirklich ab??

25/09/2013 von beim Honigmann zu lesen

Russland arbeitet an einzigartigem Beobachtungssystem für die Arktis

В.Путин на Международном арктическом форуме в СалехардеSTIMME RUSSLANDS Russland entwickelt ein neues Satellitenbeobachtungssystem für die Arktis, berichtete der Leiter des russischen Föderaldienstes für Meteorologie und Umweltkontrolle, Aleksander Frolow, beim dritten internationalen Forum „Arktis als Platz für Dialog“ in Salechard.

Frolow lud die Länder der arktischen Region zur Teilnahme am internationalen Projekt ein. „Das Projekt ist schon entwickelt, die Finanzmittel bereitgestellt. Das System aus zwei Blitzsatelliten wird eine ständige gründliche Überwachung der Arktis ermöglichen“, erläuterte er.
gefunden bei:  http://german.ruvr.ru/news/2013_09_25/Russland-arbeitet-an-einzigartigem-Beobachtungssystem-fur-die-Arktis-8486/

Putin besucht heute das das Forum „Arktis – Territorium des Dialogs“

В.Путин на заседании дискуссионного клуба "Валдай"STIMME RUSSLANDS Russlands Präsident Wladimir Putin nimmt heute am 3. Internationalen Arktis-Forum „Arktis – Territorium des Dialogs“ teil, das im nordrussischen Salechard unter der Ägide der Russischen Geographischen Gesellschaft stattfindet. Dem Forum werden auch Finnlands Präsident Sauli Niinistö, der isländische Staatschef Ólafur Ragnar Grímsson, Russlands Verteidigungsminister und Vorsitzender der Russischen Geographischen Gesellschaft Sergej Schojgu und andere Persönlichkeiten beiwohnen. Das Hauptthema des Treffens ist die Umweltsicherheit. Man wird aber auch solche Fragen  wie Klimawandel und industrielle Auswirkungen auf die Region, ihre Natur sowie die indigene Bevölkerung erörtern.
gefunden bei: http://german.ruvr.ru/news/2013_09_25/Putin-besucht-heute-das-3-Internationale-Forum-Arktis-Territorium-des-Dialogs-1067/

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