Tag-Archiv | Asyl

19 Tage Rückschau auf den Ukraine-Konflikt inkl. UN- & OSZE-Berichte

Stadtrat: Vier Einwohner von Donezk bei Beschuss am Montag getötet

Stadtrat: Vier Einwohner von Donezk bei Beschuss am Montag getötet

STIMME RUSSLANDS Vier zivile Einwohner von Donezk sind am Montag bei einem Beschuss der Stadt ums Leben gekommen, wie auf der Webseite des Donezker Stadtrates am Dienstag mitgeteilt wird.

In einem neunstöckigen Wohnhaus lösten einschlagende Geschosse mehrere Brände aus.

„Am Dienstag morgen war die Situation in der Stadt stabil angespannt“, teilte der Stadtrat mit.

Zuvor hatte die Volkswehr den Tod von zwei zivilen Einwohnern und eines Milizen in der Ostukraine an einem Tag mitgeteilt. Das Pressezentrum der Kiewer Armee gab den Tod eines ukrainischen Soldaten bekannt.

Drei Zivilisten bei Beschuss von Donezk am Mittwoch getötet

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OSZE bestätigt Organraub in der Ukraine – USA verschleppt russische Austauschschüler

IKRK-Mitarbeiter bei Beschuss von Donezk getötet – EU besorgt über Eskalation

IKRK-Mitarbeiter bei Beschuss von Donezk getötet – EU besorgt über Eskalation

STIMME RUSSLANDS Ein Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist am Donnerstag beim Beschuss des ostukrainischen Donezk ums Leben gekommen. Das teilte das Verteidigungsministerium der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ Journalisten mit.

Es handele sich um den schweizerischen Bürger Laurent Etienn, Jahrgang 1976. Sein Pass und der Dienstausweis seien in seiner Tasche gefunden worden.

Am stärksten betroffen wurde am Donnerstag ein Stadtbezirk mit mehrstöckigen Wohnhäusern. Geschossen wurde allem Anschein nach aus Mehrfachraketenwerfern.

Armee greift Donezk offenbar aus Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ an

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Spanische Grenzpolizei erschießt Flüchtlinge aus Afrika

Die Polizei setze Gummigeschosse gegen Migranten ein, die die Grenze zwischen Marokko und Spanien umschwimmen wollten. (Foto: dpa)

Die Polizei setze Gummigeschosse gegen Migranten ein, die die Grenze zwischen Marokko und Spanien umschwimmen wollten. (Foto: dpa)

Die spanische Grenzpolizei hat Migranten aus Afrika mit Gummigeschossen davon abgehalten, nach Spanien zu schwimmen. Mindestens zwölf Afrikaner ertranken. Der spanische Innenminister bezeichnet die Schüsse als angemessen

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EU will Menschhandel verstaatlichen – EU-Staaten sollen 6000 Euro pro Flüchtling erhalten/Mittelmeer wird Sicherheitszone

Italian Border Patrols Pick Up Boatloads Of Illegal Immigrants

Die italienische Küstenwache stoppt vor Lampedusa ein Boot mit Immigranten aus Nordafrika (Archivbild) (Foto: Getty Images)

Süddeutsche – EU nach Lampedusa – Wie Europa das Flüchtlingsproblem lösen will

Patrouillen von Zypern bis Spanien, Speicherung von Fingerabdrücken und mehr Geld für Europol: Als Reaktion auf die anhaltende Flüchtlingstragödie schlägt die EU eine Reihe von konkreten Maßnahmen vor. Dabei geht es vor allem um den Schutz der Grenze, weniger um den der Flüchtlinge.

Von Sebastian Gierke – Das Mittelmeer ist ein Massengrab. Anfang Oktober starben bei einem Bootsunglück vor Lampedusa mindestens 360 Menschen. In den vergangenen 25 Jahren sind zwischen 17.000 und 20.000 Flüchtlinge aus Afrika bei dem Versuch umgekommen, die europäische Küste zu erreichen.

Lange hat Europa viel zu wenig dafür getan, dieses gewaltige Problem zu lösen. Doch die öffentliche Empörung nach dem Unglück vor Lampedusa im Oktober war groß. Von Europas Schande war die Rede, der Papst hat sich mit scharfen Worten eingemischt. Und so wurde flugs eine EU-Expertengruppe eingesetzt.

Das Ziel der „Arbeitsgruppe für das Mittelmeer“, die aus Experten aller EU-Länder und der zuständigen EU-Behörden besteht: die richtigen Lehren aus Lampedusa ziehen. – zum Weiterlesen

Deutschland nimmt weitere 5.000 Flüchtlinge aus Syrien auf

Krieg und Hunger machen den Menschen in Syrien zu schaffen. Bild: Reuters6. Dez. 2013 – Krieg und Hunger machen den Menschen in Syrien zu schaffen. Bild: Reuters

Berlin (dpa/heute.at) – Deutschland will weitere 5000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Darauf haben sich die Innenminister von Bund und Ländern am Donnerstagabend auf ihrer Konferenz in Hannover verständigt.

Delegationskreise bestätigten eine entsprechende Meldung der Tageszeitung „Die Welt“. Danach soll die Lage im Frühjahr 2014 nochmals geprüft werden.
Bisher hat Deutschland sich zur Aufnahme eines Kontingents von 5000 Syrern verpflichtet. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte sich aber bereits offen für eine Aufstockung gezeigt. Neben den 5000 mit gesichertem Aufenthaltsstatus sind seit 2011 mehr als 23 000 Syrer auf eigene Faust als Asylbewerber nach Deutschland gekommen.
Österreich holte bisher 500 Syrer als Flüchtlinge ins Land und gab ihnen Flüchtlingsstatus. Weitere 1.300 Syrer flüchteten zudem selbstständig nach Österreich.

EUDSSR-Außenstaaten: Mauerbau gegen Flüchtlingsströme

Die EU kritisiert, dass die bulgarische Grenze kontrolliert wird. Die EU-Kommissarin für Inneres lässt ausrichten, jeder Flüchtling müsse aufgenommen werden. (Foto: dpa)Die EU kritisiert, dass die bulgarische Grenze kontrolliert wird. Die EU-Kommissarin für Inneres lässt ausrichten, jeder Flüchtling müsse aufgenommen werden. (Foto: dpa)

Schengen-RaumMauerbau an der Grenze

Brüssel zwingt Bulgarien zur Aufnahme von Syrien-Flüchtlingen

Die EU verlangt, dass Bulgarien alle Flüchtlinge aufnimmt, die es aus Syrien bis zur Grenze schaffen. Über die Türkei strömen syrische Flüchtlinge Richtung Bulgarien. Bulgarien hat Soldaten an die Grenze geschickt – weil das Land den Ansturm nicht zu bewältigen glaubt.

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