Tag-Archiv | Asylanträge

19 Tage Rückschau auf den Ukraine-Konflikt inkl. UN- & OSZE-Berichte

Stadtrat: Vier Einwohner von Donezk bei Beschuss am Montag getötet

Stadtrat: Vier Einwohner von Donezk bei Beschuss am Montag getötet

STIMME RUSSLANDS Vier zivile Einwohner von Donezk sind am Montag bei einem Beschuss der Stadt ums Leben gekommen, wie auf der Webseite des Donezker Stadtrates am Dienstag mitgeteilt wird.

In einem neunstöckigen Wohnhaus lösten einschlagende Geschosse mehrere Brände aus.

„Am Dienstag morgen war die Situation in der Stadt stabil angespannt“, teilte der Stadtrat mit.

Zuvor hatte die Volkswehr den Tod von zwei zivilen Einwohnern und eines Milizen in der Ostukraine an einem Tag mitgeteilt. Das Pressezentrum der Kiewer Armee gab den Tod eines ukrainischen Soldaten bekannt.

Drei Zivilisten bei Beschuss von Donezk am Mittwoch getötet

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Flucht vor der NATO-Brut – täglich bis zu 6.000 ukrainische Asylanfragen an Russland

Russischer Migrationsdienst: Zustrom von Asylbewerbern aus Ukraine reißt nicht ab

STIMME RUSSLANDS Unter den Einreisewilligen aus den GUS-Ländern liegen Bürger der Ukraine zahlenmäßig an erster Stelle, sagte der stellvertretende Chef des Föderalen Migrationsdienstes, Anatoli Kusnezow, am Dienstag in Moskau.

„Die Zahl der Asylbewerber aus der Ukraine nimmt weiter zu“, so Kusnezow.

Nach Angaben des Migrationsdienstes reichen täglich rund 5.000 bis 6.000 Bürger der Ukraine Anträge auf das ständige Aufenthaltsrecht in Russland ein. Laut der Behörde schafft der Zustrom von Migranten aus dem Nachbarland eine angespannte Situation in den Grenzgebieten und Großstädten Russlands.

Nach monatelangen Protesten in der Ukraine, vor allem im Zentrum von Kiew, wurde im Februar ein Machtwechsel vollzogen, der in Moskau als Umsturz angesehen wird.

Als es im Südosten der Ukraine zu Protesten gegen die neue Macht kam, leitete die ukrainische Führung eine Militäroperation in dieser Region ein. Die Kämpfe bei Donezk, Kramatorsk, Slawjansk und anderen Städten und Dörfern der südöstlichen Ukraine haben viele Tote und Verletzte gefordert. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS