Tag-Archiv | Atom-Katastrophe

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)

In Fukushima überfluten 200 Tonnen radioaktives Wasser den Keller des Kraftwerks. Pumpen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten, wurden irrtümlich eingeschaltet. Das Wasser ist hochgradig radioaktiv, so die Betreiberfirma Tepco. Denn es wurde zum Kühlen der Brennstäbe verwendet, aber noch nicht gefiltert.

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Tokio: Hoch radioaktiver Fallout verseucht und tötet die Bevölkerung

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil hat in Japan alarmierende Beobachtungen nach der Katastrophe von Fukushima gemacht. So habe er in der Haupstadt Tokio Phänomene beobachtet, die er noch nie gesehen habe: Radioaktiver Staub, der von der Kernschmelze stammen dürfte, sei auf den Straßen der Hauptstadt gefunden worden.

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Fukushima: erneut 100.000 Liter hochradioaktives Wasser ausgetreten

100 Tonnen verseuchtes Wasser fließen am AKW Fukushima 1 aus

STIMME RUSSLANDS 100 Tonnen hochgiftiges Wasser sind aus einem Wassersbehälter im AKW Fukushima 1 ausgeflossen. Das Wasser wurde zur Kühlung der havarierten Reaktoren verwendet.

Der Inhalt von Isotopen mit Beta-Strahlung beträgt darin 230 Millionen Beсquerel pro Liter.

Die Ursache des Vorfalls könnte auf die Überfüllung des Speichers zurückgeführt werden. Der Ausfluss des verseuchten Wassers aus den Speichern erfolgt im havarierten AKW seit August 2013. Das ist eines der akutesten Probleme von Fukushima 1.

Zensur: Japan lügt bei Fukushima-Strahlung

Japans Premier Shinzo Abe verschärft die Medien-Zensur. Kritische Berichte über Fukushima sind nicht erwünscht. (Foto: dpa)

Japans Premier Shinzo Abe verschärft die Medien-Zensur. Kritische Berichte über Fukushima sind nicht erwünscht. (Foto: dpa)

Die Strahlung in Fukushima ist zehn mal so hoch wie ursprünglich angegeben. Dies musste Tepco kürzlich bekannt geben. Gleichzeitig verschärft Japans Regierung die Zensur bei Nuklear-Themen. Kritische Journalisten werden unter Druck gesetzt und zum Rücktritt gedrängt.

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Fukushima: Strahlung übersteigt Grenzwert um 700 Prozent

In den Tanks lagert Tepco kontaminiertes Wasser. Dieses ist mit dem Beta-Strahler Strontium-90 belastet. (Foto: dpa)
In den Tanks lagert Tepco kontaminiertes Wasser. Dieses ist mit dem Beta-Strahler Strontium-90 belastet. (Foto: dpa)

Die Strahlenwerte in Fukushima erreichen das Achtfache des festgelegten Grenzwerts. Tepco vermutet als Grund die starke Abstrahlung der Wasser-Tanks, in denen das radioaktive Grundwasser lagert. Zudem entdeckte die Firma ein Leck an Reaktor 3, aus dem große Mengen radioaktives Wasser austreten.

Fukushima-Welle: US-Regierung bestellt 14 Millionen Jod-Tabletten

Die radioaktive Welle von Fukushima erreicht im Jahr die Westküste der USA. (Grafik: Screenshot adrift.org.au)

Die radioaktive Welle von Fukushima erreicht im Jahr die Westküste der USA. (Grafik: Screenshot adrift.org.au)

Atom-Katastrophe – Westküste in Sorge

Das US-Gesundheitsministerium hat 14 Millionen Tabletten mit Potassium Iodide bestellt. Berechnungen zeigen, dass die Welle mit erhöhter Radioaktivität von der Atomkatastrophe in Fukushima in diesem Jahr die Westküste der USA erreichen wird. Die Jod-Tabletten müssen bis zum 1. Februar geliefert werden.

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Gundersen warnt vor Erdbeben: Atomkraft-Werke sind weltweit gefährdet

Fukushima, 21. März 2011. Der Atom-Unfall war der schwerste Unfall der Industrie-Geschichte. Bis zum heutigen Tag gibt es keine Lösung für das Problem - und schauen weg. Die Folgen für die Welt sind unabsehbar. (Foto: dpa)Fukushima, 21. März 2011. Der Atom-Unfall war der schwerste Unfall der Industrie-Geschichte. Bis zum heutigen Tag gibt es keine Lösung für das Problem – und schauen weg. Die Folgen für die Welt sind unabsehbar. (Foto: dpa)

Interview – Atom-Experte Arnie Gundersen

Nuklear-Experte Arnold Gundersen hat keinen Zweifel: Die mehrfache Kernschmelze von Fukushima ist der schlimmste Industrie-Unfall, den die Menschheit je gesehen hat. Der Pazifik müsse gerettet werden, um eine Zerstörung des globalen Ökosystems zu verhindern. Doch die größte Gefahr sind Gundersen in der Tatsache, dass weltweit AKW des selben Typs betrieben werden. Diese seien alle gefährdet – doch die Atom-Lobby versucht, die Gefahren zu vertuschen.

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Fukushima: Höchste Radioaktivität aller Zeiten, Regierung verschärft Zensur

Hier wurde der höchste Wert an Radioaktivität gemessen, der jemals außerhalb eines AKW festgestellt wurde. Das Foto zeigt, mit welch primitiven Mitteln Tepco in Fukushima gegen das Desaster ankämpft. (Foto: Tepco)Hier wurde der höchste Wert an Radioaktivität gemessen, der jemals außerhalb eines AKW festgestellt wurde. Das Foto zeigt, mit welch primitiven Mitteln Tepco in Fukushima gegen das Desaster ankämpft. (Foto: Tepco)

Atom-Katastrophe – Tödlich nach 20 Minuten

Die Lage in der Atom-Ruine bleibt weiter völlig außer Kontrolle: Nun wurde ein Leck entdeckt, aus dem so viel Radioaktivität austritt, dass ein Mensch in 20 Minuten sterben würde, wenn er sich an diesen Ort begibt. Der Fund könnte die Bergung der Brennelemente gefährden. Die IAEA hat Tepco die Erlaubnis erteilt, noch mehr radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik abzuleiten. Die japanische Regierung verschärft unterdessen die Zensur.

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Rätselhafter Tod eines Tiefsee-Delfins: Starb er wegen Fukushima?

Dieser Rundkopf-Delfin strandete an der Küste von Paia in Hawaii. Die Obduktion gibt den Forschern Rätsel auf. Noch kann nicht gesagt werden, ob das eigentlich in extremer Tiefe lebende Tier ein Opfer der radioaktiven Verseuchung des Pazifik nach der Atom-Katastrophe von Fukushima geworden ist. (Foto: Hawaii Pacific University, Bill Lewis)Dieser Rundkopf-Delfin strandete an der Küste von Paia in Hawaii. Die Obduktion gibt den Forschern Rätsel auf. Noch kann nicht gesagt werden, ob das eigentlich in extremer Tiefe lebende Tier ein Opfer der radioaktiven Verseuchung des Pazifik nach der Atom-Katastrophe von Fukushima geworden ist. (Foto: Hawaii Pacific University, Bill Lewis)

Atomunfall – Radioaktives Wasser breitet sich aus

Ein Rundkopf-Delfin ist vor der Küste Mauis gestrandet. Erste Untersuchungen zeigen, dass der Delfin an einer mysteriösen Erkrankung litt, die Herz, Lunge und Magen angreift. Es ist nicht auszuschließen, dass der Tod in Zusammenhang mit dem Atomunglück in Fukushima steht. Das radioaktive Wasser bedroht das gesamte Öko-System des Pazifik.

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Fukushima: Gefährlichste Aktion in der Geschichte der Atomkraft beginnt

Am Montag beginnt in Fukushima die hoch riskante Entfernung der Brenn-Elemente aus der Atom-Ruine. Eine solche Operation hat es in der Geschichte der Atomkraft noch nie gegeben. (Screenshot: Tepco-Video)Am Montag beginnt in Fukushima die hoch riskante Entfernung der Brenn-Elemente aus der Atom-Ruine. Eine solche Operation hat es in der Geschichte der Atomkraft noch nie gegeben. (Screenshot: Tepco-Video)

Atom-Katastrophe Kein Fehler erlaubt

Am Montag will Tepco mit der Entfernung der Brenn-Elemente aus der Atom-Ruine von Fukushima beginnen. Der Nuklear-Ingenieur Arnie Gundersen warnt: Die Skandal-Firma ist nicht in der Lage, die riskante Operation durchzuführen. Er habe Informationen, dass eine wichtige Dichtungs-Chemikalie zerstört sei. Ein Fehler kann zu einer verheerenden Katastrophe führen.

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Fukushima: Radioaktive Welle rollt auf US-Westküste zu

Im März wird die US-Westküste radioaktives Wasser aus Fukushima erreichen. Erste Anzeichen gibt es bereits. (Foto: Flickr/Wonderlane)Im März wird die US-Westküste radioaktives Wasser aus Fukushima erreichen. Erste Anzeichen gibt es bereits. (Foto: Flickr/Wonderlane)

Atom-Katastrophe – Strahlung in USA nachweisbar

Untersuchungen bestätigen: im März wird die erste große Welle mit radioaktiv verseuchten Wasser die US-Westküste erreichen. Ein Nuklearexperte fordert dringend Messungen von Meeresfrüchten und Fischen.

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Fukushima: Gefährlicher Rettungs-Versuch muss verschoben werden

Die Bergung der 1.300 Brennstäbe von Fukushima muss verschoben werden. Das radioaktiv verseuchte Kühlwasser wird in mittlerweile 1.000 Tanks gelagert. Wie lange diese halten, weiß niemand. (Foto: dpa)Die Bergung der 1.300 Brennstäbe von Fukushima muss verschoben werden. Das radioaktiv verseuchte Kühlwasser wird in mittlerweile 1.000 Tanks gelagert. Wie lange diese halten, weiß niemand. (Foto: dpa)

 

Atom-Katastrophe Regierung verlangt Test

Die Bergung der beschädigten Brennelemente aus der Atom-Ruine von Fukushima wird verschoben: Die japanische Regierung ist nervös – und verlangt vom Betreiber Tepco, dass zunächst nur ein Test durchgeführt werden darf. Die Operation ist äußerst riskant: Beim geringsten Fehler wird massiv Radioaktivität freigesetzt. Ein kanadischer Wissenschaftlicher berichtet von einem japanischen Geheimpapier, dass im schlimmsten Fall die ganze Westküste der USA evakuiert werden müsse.

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Fukushima: Skandal-Firma Tepco meldet Milliarden-Gewinn

Das Management von Tepco bedankt sich beim japanischen Steuerzahler: Trotz der größten Umweltkatastrophe der Gegenwart macht der Skandal-Konzern einen Milliarden-Profit. (Foto: dpa)Das Management von Tepco bedankt sich beim japanischen Steuerzahler: Trotz der größten Umweltkatastrophe der Gegenwart macht der Skandal-Konzern einen Milliarden-Profit. (Foto: dpa)

Atom-Katastrophe – Steuerzahler übernimmt Schaden

Während die Atom-Ruine von Fukushima Daiichi weiter eine unabsehbare Gefahr für ganz Japan ist, meldet die Betrieber-Firma einen Milliarden-Gewinn. Nun soll das Unternehmen aufgespalten werden: Für die Entsorgung der Katastrophe sind dann die Steuerzahler zuständig, für den Profit die Firma Tepco.

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