Tag-Archiv | Atomwaffen

UNO fordert Beitritt Israels zum Atomsperrvertrag

Die israelische Atomanlage Dimona in der Negev-Wüste Die israelische Atomanlage Dimona in der Negev-Wüste

New York 3. Dezember 2014 – (Irna/press tv/IRIB)

die UN-Vollversammlung hat am gestrigen Dienstag eine Resolution verabschiedet und das israelische Regime aufgefordert, sich an den Atomsperrvertrag (NPT) anzuschließen.

Mit 161 Ja- gegenüber 5 Nein-Stimmen und 18 Stimmenthaltungen wurde diese Resolution von der Vollversammlung gebilligt. Die USA und Kanada zählen zu den Staaten, die die Resolution abgelehnt haben.

In dieser Resolution wird das israelische Besatzerregime nicht nur zum Anschluss an den NPT-Vertrag sondern auch dazu aufgefordert, eine Beaufsichtigung der Nuklearanlagen dieses Regimes durch die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA zuzulassen.
Auch enthielt diese  Resolution, die 18 arabische Staaten unterstützten,  eine Erklärung über die ernste  Besorgnis hinsichtlich der  Nuklearmacht des israelischen Regimes.

Aufgrund von Berichten  besitzt das zionistische Regime 200 bis 400 atomare Sprengköpfe. Dieses Regime hat bislang keinem der internationalen Inspekteure eine Besichtung seiner Atomanlagen erlaubt und den Anschluss an den Atomsperrvertrag verweigert.

34 Leopard-Panzer in Ukraine gesichtet / Kiew droht mit Kernwaffen bei ausbleibender Waffenhilfe

OSZE-Beobachter bei Donezk angegriffen

OSZE-Beobachter bei Donezk angegriffen

STIMME RUSSLANDS Eine Gruppe aus fünf OSZE-Beobachtern ist im Gebiet Donezk einem Granatenbeschuss seitens der ukrainischen Armee ausgesetzt worden.

Wie in der Organisation berichtet wird, explodierten dabei 19 Granaten. Niemand wurde verletzt, lediglich das Auto der Menschenrechtler wurde beschädigt.

Das Militär beschießt die Stadt aus Raketensystemen „Grad“ und Granatenwerfern. Nach vorläufigen Angaben kamen dadurch mindestens 20 Zivilisten ums Leben.

Weiterlesen

USA führen erfolgreich Atomtest durch

7. Feb. 2014Washington (Press TV)

Die USA haben am Dienstag die überarbeitete Version der B-61 Atombombe getestet und damit gegen dem Atomwaffensperrvertrag verstoßen.

Die Nationale Verwaltung für Nukleare Sicherheit erklärte dazu: Der Test fand im Labor von Los Alamos und Sandia statt. Er war notwendig, um die Funktionsweise der neuen Version dieser Bombe unter Normal- und Extrembedingungen zu testen.

Die USA behaupten, die Entwicklung einer neuen Version der B-61 diene der Sicherheit des Landes. Gleichzeitig fordern die USA selbst die weltweite Einstellung aller Nukleartests.

Die USA wollen ihr Nukleararsenal auf den neuesten Stand bringen

9. Jan. 2014Washington (Press TV)

70 Jahre nach Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki wollen die USA für 1 Trillionen Dollar in den nächsten 30 Jahren ihr Nukleararsenal aktualisieren.

In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Zentrums zur Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen (CNS) steht: In den kommenden 30 Jahren planen die USA, mit einem 1 Trillionen Dollar-Budget ihr derzeitiges Waffenarsenal zu erhalten, Ersatzsysteme zu kaufen, und die Bomben und Nuklearsprengköpfe zu aktualisieren.

Die Modernisierungsfinanzierung des US-Nukleararsenals gleicht der Investierung der Ronald Reagan-Ära zur Zeit des Rüstungswettlaufs mit der UdSSR in den 1980er Jahren.

Das Budget-Office des US-Kongresses prognostizierte im Dezember, dass die USA in den nächsten 10 Jahren 335 Milliarden Dollar für ihr Nuklearwaffenarsenal ausgeben werden.

Die USA sind eines der Länder mit den meisten Nuklearwaffen und bisher das einzige Land, das diese Waffen gegen ein anderes Land eingesetzt haben.

Derzeit besitzen die USA 4.650 Nuklearsprengköpfe. Weitere 2.700 ausrangierte Nuklearsprengköpfe müssen noch vernichtet werden.

Russische Nukleararsenale seit Sowjetzeiten um drei Viertel gekürzt

Walentina Matwijenko29. Nov. 2013 – Walentina Matwijenko – Foto: Föderationsrat der RF

STIMME RUSSLANDS Russland hat seine nichtstrategischen Nukleararsenale auf ein Viertel vom Volumen gekürzt, über das die UdSSR 1991 verfügt hatte, teilt die Sprecherin des Föderationsrates Walentina Matwijenko mit.

Bei der internationalen Konferenz zur Atomsicherheit in St. Petersburg am Freitag erinnerte sie, Russland gehe schrittweise der Strategie nach, die Kürzung und Beschränkung von Nuklearwaffen vorsieht.

„Die Nuklearsicherheit ist in der modernen Welt für eine stabile Entwicklung der Menschheit und des Umweltschutzes unabdingbar“, sagte Matwijenko.

Banken investieren in Atomwaffen-Unternehmen

Frankreich ist selbst eine Atom-Macht - daher sind auch die Banken des Landes in die entsprechenden Waffensysteme investiert. (Foto: dpa)Frankreich ist selbst eine Atom-Macht – daher sind auch die Banken des Landes in die entsprechenden Waffensysteme investiert. (Foto: dpa)

Unternehmen – Acht deutsche Banken

Weltweit gibt es 292 Banken, die ihr Geld in Atomwaffen-Hersteller investieren. Allein acht dieser Institute kommen aus Deutschland und finanzieren mit über sieben Milliarden Euro die Rüstungsindustrie. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich immerhin auf Rang vier nach den USA, Großbritannien und Frankreich.

  | , 01:21 Uhr