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Ex-Botschafter spricht von Betrug bei Präsidentschaftswahlen

roberto_martinez_0Roberto Martínez, Ex-Botschafter von Honduras in Berlin, über die aktuelle Lage in seinem Land

Nach den Wahlen in Honduras ist das kleine mittelamerikanische Land in Aufruhr – wieder einmal. Seit dem Staatsstreich gegen die zuletzt demokratisch gewählte Regierung von Präsident Manuel Zelaya Ende Juni 2009 sind in Honduras kaum mehr rechtsstaatliche Verhältnisse eingekehrt. Die Mordrate ist die höchste der Welt, politische Gewalt ist an der Tagesordnung. Kein Wunder also, dass unmittelbar nach den Präsidentschaftswahlen erste Vorwürfe einer Manipulation des Ergebnisses laut wurden.

Entgegen Umfrageergebnissen und der Mobilisierungskraft der verschiedenen politischen Gruppierungen soll der rechtskonservative Juan Orlando Hernández die Abstimmung mit gut 35 Prozent der Stimmen gewonnen haben. Aber nicht nur die neuen Parteien LIBRE und PAC erheben Fälschungsvorwürfe. Auch mehrere Internationale Beobachtergruppen bestätigen die These, dass die von den traditionellen Parteien der Oberschicht dominierte Wahlbehörde TSE die Resultate zugunsten von Hernández verändert hat.

 Über die aktuelle Lage sprach weltnetz.tv mit Roberto Martínez Castañeda, dem ehemaligen Botschafter von Honduras in Deutschland (2006-2009). Martínez war in der Wahlkampagne der Partei LIBRE aktiv, die aus der Widerstands- und Demokratiebewegung hervorgegangen nach dem Putsch 2009 hervorgegangen ist.

Von

weltnetz.tv

Roberto Martínez Castañeda, ehemaliger Botschafter von Honduras in Deutschland

gefunden bei: https://amerika21.de

Die Welt steht Kopf- in BRiD alles ruhig-wie gewünscht!

protest..die Welt verändert sich, Menschen gehen auf die Barrikaden…..bei uns? Der Ball rollt, der Rubel auch, die Frisur sitzt- also alles bestens.

Proteste in Europa

„Gegen Ausbeutung und Verarmung“

ROM/LISSABON afp |

Zehntausende Menschen haben in Italien und Portugal gegen die Sparpolitik ihrer Regierungen protestiert. In Rom gingen am Samstag nach Angaben der Organisatoren rund 70.000 Demonstranten auf die Straßen, laut Polizei waren es etwa 50.000.

In den portugiesischen Städten Lissabon und Porto versammelten sich unter dem Motto „Gegen Ausbeutung und Verarmung“ ebenfalls mehrere zehntausend Menschen.

„Wir protestieren gegen einen Sparkurs, der das Land in die Knie zwingt“, sagte in Rom Piero Bernocchi von der Gewerkschaft Cobas. Während der Großteil der Demonstranten friedlich durch die italienische Hauptstadt zog, kam es am Rande zu Ausschreitungen. Etwa hundert Vermummte hätten die Polizei in der Nähe des Finanzministeriums mit Steinen angegriffen, teilte die Polizei mit.

Es seien zwei Polizisten verletzt worden; 15 Demonstranten wurden festgenommen. Den Angaben zufolge wurden unter anderem Metallketten, Baseballschläger und ein Messer beschlagnahmt.

Drastische Sparmaßnahmen in Italien

Die Polizei war in Rom mit einem Großaufgebot vor Ort, laut Medienberichten waren zwischen 3.000 und 4.000 Beamte im Einsatz. Schon im Vorfeld des Protestmarschs beschlagnahmten die Sicherheitskräfte Schläger, Messer, Ketten und Helme, 14 Menschen wurden bereits vor der Demonstration festgenommen. Bei einer Filiale der Bank UniCredit warfen Unbekannte die Fensterscheibe ein.

Italien leidet seit zwei Jahren unter einer Rezession, der längsten in der Nachtkriegsgeschichte des Landes. Derzeit wird im Parlament über den Haushaltsentwurf für 2014 debattiert, der nach den Einschnitten der vergangenen Jahre weitere drastische Sparmaßnahmen unter anderem bei den Sozialausgaben vorsieht.

Allerdings sind auch Steuererleichterungen von fast 15 Milliarden Euro vorgesehen, mit denen die lahmende Konjunktur angekurbelt werden soll. Zudem sollen Anreize für die unbefristete Einstellung junger Menschen geschaffen werden.

(…) Die Eurogruppe und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten Portugal im Mai 2011 insgesamt 78 Milliarden Euro an Notkrediten zugesagt. Im Gegenzug hat sich die Regierung zu einem drastischen Kürzungsprogramm verpflichtet. (…)

Ja- der IWF weiß, wie man es anstellt, die Puppen zum Tanzen zu bringen. Lange erprobt und getestet, die Folgen sind zu sehen- und wer nicht mitmacht, …. na ja…..der steht halt auf der schwarzen Liste 😉 Nieder mit den Terroristen- einen Grund werden wir schon finden 🙂

Weiter hier: http://www.taz.de/Proteste-in-Europa/!125850/

Tipp: wenn ihr den Text dort nicht lesen könnt, wegen der Werbung auf der Seite, einfach den Text mit STRG und A markieren und in eine Word-Datei einfügen.