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Keine Krise bei Gehältern: Zahl der Millionäre unter Bank-Managern steigt

Fast drei Viertel der Millionen-Verdiener sind Investmentbanker. Sie arbeiten vor allem bei britischen Banken. (Foto: dpa)Fast drei Viertel der Millionen-Verdiener sind Investmentbanker. Sie arbeiten vor allem bei britischen Banken. (Foto: dpa)

Die Zahl der Einkommens-Millionäre unter den europäischen Bankern ist 2012 um elf Prozent gestiegen. 3.529 Banker verdienten mehr als eine Million Euro, der Großteil von ihnen arbeitet bei britischen Banken. Bei den deutschen Instituten erhielten 212 Banker mehr als eine Million Euro nach nur 170 im Jahr zuvor.

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Von Gottes Gnaden, oder demütiger Dank den tatendurstigen Triebtätern

boris johnsonBoris Johnson ist also ausdrücklich der Meinung, ausdrücklich “Superreiche” sollten per se in den Adelsstand erhoben werden. Sie seien eine verfolgte Minderheit. Man müsse ihnen “demütigen” Dank zuteil werden lassen, kurzum: Der Boris ist ein Stiefellecker der unschlagbar übelsten Sorte, einer, der die Welt einteilt in Herren und Sklaven und welche wie ihn, die sich von den Sklaven noch zu ihrem Stellvertreter wählen lassen, um anstelle der Herren die Sklaven zu treten. Ja, das ist ekelhaft, es treibt einem das Adrenalin dampfend durch sämtliche Körperöffnungen. . Das ist die moderne Demokratie®, eine verdammte Jauchegrube, in der die feisten Fürsten ihre Leibeigenen in deren eigener Scheiße ersäufen.

So etwas ist ein Unfall, der sich selbst in der vielleicht etwas offeneren, mitteilsameren britischen konstitutionellen Oligarchie nicht ereignen sollte. Das Narrativ sieht so etwas wie „Superreiche“ nämlich gar nicht vor. Sie finden nicht statt. Es gibt eine natürliche Verbindung zwischen Reichtum und Leistung. Jenseits einer Grenze, an der noch dem letzten Trottel mit einem chemisch gereinigten Hirn auffällt, dass das nicht mehr stimmen kann, ist die Grenze des Redens. Wo das Gold ist, da ist Schweigen.

Die feine deutsche Art

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