Tag-Archiv | Ausgrenzung

Unterdrückung der Schiiten im Nato-Partnerland Saudi-Arabien

Saudi-Arabien: Anschlag auf Schiiten beim Beten/mindestens fünf Tote

Saudi-Arabien:  Anschlag auf Schiiten beim Beten/mindestens fünf Tote

Riad 4. November 2014 (EuroNews/IRIB)

In Saudi-Arabien sind am Montag(gestern) bei einer Schießerei mindestens fünf Menschen getötet und neun verletzt worden.

Mehrere maskierte Männer eröffneten nach Polizeiangaben in dem Dorf Al Dalwa im Osten des Landes das Feuer und schossen in eine Gruppe Menschen. In diesem Gebiet lebt die schiitische Minderheit Saudi-Arabiens. Den Angaben zufolge waren die Menschen beim Beten, als sie erschossen wurden.

Seit drei Jahren flammt die Gewalt in der ölreichen Ostprovinz immer wieder auf. Als der Arabische Frühling 2011 weite Teile der arabischen Welt erschütterte, kam es auch dort zu Protesten. Die Behörden gingen jedoch massiv dagegen vor. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen im Jahr 2012 gab es nach inoffiziellen Angaben etwa zwei Dutzend Tote, darunter auch vier Polizisten.

Schiiten in Saudi-Arabien  machen zwischen 15 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Ihre Religionsfreiheit ist in Saudi-Arabien stark eingeschränkt: Sie dürfen weder eigene Moscheen bauen noch die schiitischen Feste wie das Aschurah-Fest und den Geburtstag des Propheten öffentlich feiern.

Schiiten können außerdem keine Berufe im Justiz-, Militär- und Verwaltungsapparat ausüben, ihre Löhne sind selbst bei gleicher Qualifikation niedriger als die von Sunniten in vergleichbaren Stellungen, in mehrheitlich von Schiiten bewohnten Regionen gibt es eine schlechtere Infrastruktur.

Afrikaner werfen IKR raus – Indizien für künstliche „Ebola“-Verseuchung – Rassismus gefördert

dumme, von Propaganda erleuchtete, NATO-Nazis warten schon händeringend auf ihre Impfung – vielleicht ja doch keine schlechte Idee?

Mit den Worten „Geh weg, du steckst mich mit Ebola an“, attackierten Fahrgäste eine Afrikanerin in einem römischen Bus. (Foto: dpa)Mit den Worten „Geh weg, du steckst mich mit Ebola an“, attackierten Fahrgäste eine Afrikanerin in einem römischen Bus. (Foto: dpa)

Gesellschaft – Schwarzafrikaner unter Verdacht

Ebola-Hysterie schürt Rassismus: Afrikanerin aus Bus geprügelt

In Rom wurde eine junge Afrikanerin beschuldigt, Ebola zu haben. Passagiere in einem Bus gerieten in Panik und prügelten die Frau nieder, um sie zum Aussteigen zu bewegen. Die Angstmache um das Virus führt augenscheinlich zu einem Aufleben des Rassismus.

Rassismus: seit März 20.000 Russen an Einreise in die Ukraine gehindert

Ukraine: 20.000 Russen durften seit März nicht über die Grenze

STIMME RUSSLANDS Die ukrainischen Grenzer haben seit Anfang März 2014 mehr als 20.000 Bürgern Russlands die Einreise verweigert, wie der Leiter des Pressedienstes der ukrainischen Grenzschutzbehörde, Sergej Astachow, am Freitag in Kiew bei einer Pressekonferenz sagte.

Die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN meldet unter Berufung auf Astachow weiter, dass die Einreise von mindestens 200 radikal gesinnten Personen ebenfalls nicht zugelassen wurde.

Am 22. Februar war es in der Ukraine zu einem Machtwechsel gekommen. Wie die Grenzschutzbehörde am 17. April bekanntgab, besteht für die männlichen Bürger Russlands im Alter zwischen 16 und 60 Jahren ein Einreiseverbot. Später wurde berichtet, dass eine ganze Reihe von Personen von diesen Einschränkungen ausgenommen sind. Einige Zeit danach hatten die ukrainischen Behörden beschlossen, die Kontrollstellen an der Grenze zur Krim wegen der angespannten Situation im Osten der Ukraine zeitweilig zu schließen.

Das ukrainische Außenministerium erläuterte Anfang Mai, dass die Ukraine die Einreiseregeln für die Bürger Russlands nicht geändert habe. Es sei nur die Zollkontrolle beim Überqueren der Grenze für Bürger Russlands verschärft worden, hieß es. RIA Novosti STIMME RUSSLANDS

 

USA verhindern Reise iranischer Parlamentsdelegation nach Lateinamerika

USA verhindern Reise iranischer Parlamentsdelegation nach Lateinamerika

02. März 2014 – Teheran (IRNA)

Der Vorsitzende der Kommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik, Alaeddin Boroudjerdi, sagte am Sonntag: Diese Delegation sollte planmäßig nach Venezuela und Kuba reisen, doch die USA haben dem Flugzeug der russischen Aeroflot-Gesellschaft keine Überflugrechte gegeben.

Boroudjerdi sagte: Ein neuer Termin steht noch nicht fest, man bemüht sich aber, einen anderen Weg für die Reise zu finden.